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Schloss Riet: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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== Geschichte ==
== Geschichte ==
Schon im 12.&nbsp;Jahrhundert ist in Riet eine Wasserburg der Staufer überliefert.<ref>Ulrich Hartmann [Hrsg.]: ''Der Kreis Ludwigsburg.'' 2.&nbsp;Auflage, Theiss, Stuttgart 1986, ISBN 3-8062-1055-1, S.&nbsp;228.</ref> Im 15.&nbsp;Jahrhundert entstanden wahrscheinlich auf Resten dieser Burg die massiven Untergeschosse, welche im 16.&nbsp;Jahrhundert durch vier Ecktürme und zwei Fachwerkgeschosse ergänzt wurden.<ref>Ulrich Gräf: ''Kunst- und Kulturdenkmale im Landkreis Ludwigsburg.'' Theiss, Stuttgart 1986, ISBN 3-8062-0466-7, S.&nbsp;315.</ref> In dieser Zeit kamen auch die [[Herren von Reischach]] durch Hans von Reischach erstmals in Besitz des Schlosses. Nach dem Verlust des Schlosses im Jahr 1593 gelangte das Schloss nach mehreren Besitzerwechseln 1620 in den Besitz [[Württemberg]]s.<ref>''Beschreibung des Oberamts Vaihingen.'' Herausgegeben von dem Königlich statistisch-topographischen Bureau; unveränderter Nachdruck der Ausgabe von 1856, Bissinger, Magstadt 1974, ISBN 3-7644-0036-6, S.&nbsp;314.</ref> 1709 wurde das Schloss wieder Eigentum der Herren von Reischach, jedoch diesmal als württembergisches Lehen.<ref>''Hundert Jahre Sängerbund Riet.'' Eigenverlag, Vaihingen-Riet 1974, S.&nbsp;11f.</ref> Nach der Lehensauflösung 1835 blieb das Schloss in Besitz der Reischachs, in deren Besitz es sich heute immer noch befindet.
Schon im 12.&nbsp;Jahrhundert ist in Riet eine Wasserburg der Staufer überliefert.<ref>Ulrich Hartmann [Hrsg.]: ''Der Kreis Ludwigsburg.'' 2.&nbsp;Auflage, Theiss, Stuttgart 1986, ISBN 3-8062-1055-1, S.&nbsp;228.</ref> Im 15.&nbsp;Jahrhundert entstanden wahrscheinlich auf Resten dieser Burg die massiven Untergeschosse, welche im 16.&nbsp;Jahrhundert durch vier Ecktürme und zwei Fachwerkgeschosse ergänzt wurden.<ref>Ulrich Gräf: ''Kunst- und Kulturdenkmale im Landkreis Ludwigsburg.'' Theiss, Stuttgart 1986, ISBN 3-8062-0466-7, S.&nbsp;315.</ref> In dieser Zeit kamen auch die [[Herren von Reischach]] durch Hans von Reischach erstmals in Besitz des Schlosses. Nach dem Verlust des Schlosses im Jahr 1593 gelangte das Schloss nach mehreren Besitzerwechseln 1620 in den Besitz [[Württemberg]]s.<ref>''Beschreibung des Oberamts Vaihingen.'' Herausgegeben von dem Königlich statistisch-topographischen Bureau; unveränderter Nachdruck der Ausgabe von 1856, Bissinger, Magstadt 1974, ISBN 3-7644-0036-6, S.&nbsp;314.</ref> 1709 wurde das Schloss wieder Eigentum der Herren von Reischach, jedoch diesmal als württembergisches Lehen.<ref>''Hundert Jahre Sängerbund Riet.'' Eigenverlag, Vaihingen-Riet 1974, S.&nbsp;11f.</ref> Nach der Lehensauflösung 1835 blieb das Schloss in Besitz der Reischachs, in deren Besitz es sich heute immer noch befindet.

Derzeit (2020) wird das Schloss von der ehemaligen MTV-Moderatorin [[Kimsy von Reischach]] und ihrer Familie bewohnt.


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==

Aktuelle Version vom 25. April 2020, 16:13 Uhr

Datei:Schloss Riet.JPG
Schloss Riet, Südfassade

Schloss Riet ist ein Schloss im Stadtteil Riet der Stadt Vaihingen an der Enz.

Geschichte

Schon im 12. Jahrhundert ist in Riet eine Wasserburg der Staufer überliefert.[1] Im 15. Jahrhundert entstanden wahrscheinlich auf Resten dieser Burg die massiven Untergeschosse, welche im 16. Jahrhundert durch vier Ecktürme und zwei Fachwerkgeschosse ergänzt wurden.[2] In dieser Zeit kamen auch die Herren von Reischach durch Hans von Reischach erstmals in Besitz des Schlosses. Nach dem Verlust des Schlosses im Jahr 1593 gelangte das Schloss nach mehreren Besitzerwechseln 1620 in den Besitz Württembergs.[3] 1709 wurde das Schloss wieder Eigentum der Herren von Reischach, jedoch diesmal als württembergisches Lehen.[4] Nach der Lehensauflösung 1835 blieb das Schloss in Besitz der Reischachs, in deren Besitz es sich heute immer noch befindet.

Derzeit (2020) wird das Schloss von der ehemaligen MTV-Moderatorin Kimsy von Reischach und ihrer Familie bewohnt.

Einzelnachweise

  1. Ulrich Hartmann [Hrsg.]: Der Kreis Ludwigsburg. 2. Auflage, Theiss, Stuttgart 1986, ISBN 3-8062-1055-1, S. 228.
  2. Ulrich Gräf: Kunst- und Kulturdenkmale im Landkreis Ludwigsburg. Theiss, Stuttgart 1986, ISBN 3-8062-0466-7, S. 315.
  3. Beschreibung des Oberamts Vaihingen. Herausgegeben von dem Königlich statistisch-topographischen Bureau; unveränderter Nachdruck der Ausgabe von 1856, Bissinger, Magstadt 1974, ISBN 3-7644-0036-6, S. 314.
  4. Hundert Jahre Sängerbund Riet. Eigenverlag, Vaihingen-Riet 1974, S. 11f.

Weblinks

Datei:Commons-logo.svg Commons: Schloss Riet – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien