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Durlacher Straße 67 (Pforzheim): Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Haus des Juwelen- und Ringfabrikanten Ephraim Emil Rothschild, Durlacher Straße 67 in Pforzheim, erbaut 1906 nach Entwürfen von Albert Reinheimer (geb. 20 November 1876 in Gedern; gest. 1953, Sao Paulo, Brasilien), Vorderansicht .jpg|thumb|Durlacher Straße 67 in Pforzheim]] |
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[[Datei:Haus des Juwelen- und Ringfabrikanten Ephraim Emil Rothschild, Durlacher Straße 67 in Pforzheim, erbaut 1906 nach Entwürfen von Albert Reinheimer (geb. 20 November 1876 in Gedern; gest. 1953, Sao Paulo, Brasilien) .jpg|thumb|Fassade]] |
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[[Datei:Haus und Fabrikgebäude Emil Rothschild, Durlacher Straße 67 in Pforzheim, Grundriß, 1906, Entwurf Albert Reinheimer (20.11.1876-1953).jpg|thumb|Grundriss]] |
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Das Wohnhaus in der '''Durlacher Straße 67''' in der [[Leopoldvorstadt]] in [[Pforzheim]] ist ein denkmalgeschütztes Jugendstilgebäude.<ref> '''Durlacher Straße 67 '''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet.'' Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 258-259.</ref> |
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Das Haus in der [[Durlacher Straße]] wurde [[Erbaut::1906]] für den Juwelen- und Ringfabrikanten [[Ephraim Emil Rothschild]]<ref>'''Rothschild (Familie, Schmuckfirma)'''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet.'' Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 258-259.</ref> nach Entwürfen von [[Albert Reinheimer]] erbaut.<ref> ''' Reinheimer, Albert'''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen,'' Pforzheim 2006, S. 367.</ref> Bis zur Arisierung des Hauses hatte die Alpaka- und Silberwarenhandlung W. Posner dort ihre Geschäftsräume. |
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Nachdem 1861 der Bahnhof in Betrieb genommen wurde, bot sich die angrenzende Leopoldvorstadt als Standort für die wachsende Schmuckindustrie an. 1860 entstand der Luisenplatz mit der Durlacher- und Luisenstraße. Dieser Bereich entwickelte sich zum "heimlichen Geschäftszentrum"<ref name="Westend"/> der Stadt Pforzheim. Dort entwickelte sich nun die aufstrebende Weststadt, die Christop Timm auch "Pforzheims Westend"<ref name="Westend"/> nennt. Wegen der dort ansässigen Millionäre (Bissinger, Daub, Fahrner, Hausch, [[Hepp]], Kutroff, Rothschild, Zerrenner) hieß das Stadtviertel im Volksmund auch das "Millionenviertel".<ref name="Westend">'''Pforzheims Westend'''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet''. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 50f., hier. S. 50</ref> |
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Aktuelle Version vom 27. März 2020, 10:07 Uhr



Das Wohnhaus in der Durlacher Straße 67 in der Leopoldvorstadt in Pforzheim ist ein denkmalgeschütztes Jugendstilgebäude.[1]
Geschichte
Das Haus in der Durlacher Straße wurde 1906 für den Juwelen- und Ringfabrikanten Ephraim Emil Rothschild[2] nach Entwürfen von Albert Reinheimer erbaut.[3] Bis zur Arisierung des Hauses hatte die Alpaka- und Silberwarenhandlung W. Posner dort ihre Geschäftsräume.
Lage und Umgebung
Nachdem 1861 der Bahnhof in Betrieb genommen wurde, bot sich die angrenzende Leopoldvorstadt als Standort für die wachsende Schmuckindustrie an. 1860 entstand der Luisenplatz mit der Durlacher- und Luisenstraße. Dieser Bereich entwickelte sich zum "heimlichen Geschäftszentrum"[4] der Stadt Pforzheim. Dort entwickelte sich nun die aufstrebende Weststadt, die Christop Timm auch "Pforzheims Westend"[4] nennt. Wegen der dort ansässigen Millionäre (Bissinger, Daub, Fahrner, Hausch, Hepp, Kutroff, Rothschild, Zerrenner) hieß das Stadtviertel im Volksmund auch das "Millionenviertel".[4]
Einzelnachweise
- ↑ Durlacher Straße 67 . In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 258-259.
- ↑ Rothschild (Familie, Schmuckfirma). In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 258-259.
- ↑ Reinheimer, Albert. In: Christoph Timm: Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Pforzheim 2006, S. 367.
- ↑ 4,0 4,1 4,2 Pforzheims Westend. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 50f., hier. S. 50