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Erwin Schick: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Ernst Feuerle (Diskussion | Beiträge)
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'''Erwin Schick''' (* [[Geburtstag::17. Januar]] [[Geburtsjahr::1894]] in {{geboren in|Pforzheim}}, † [[Todestag::26. Juni]] [[Todesjahr::1956]] in {{Gestorben in|Pforzheim}}) war [[Ist::Gemeinderat|Stadtrat]] in [[Tätig in::Pforzheim]].
Erwin Schick war KPD-Gemeinderat in Pforzheim und Nazi-Gegner.
== Leben ==
Nach einer kaufmännische Ausbildung arbeitete er als Etui-Arbeiter in Pforzheim. Er 1919 auf der Liste der KPD in die Stadtverordneten-Versammlung gewählt. Von 1922 bis zu seinem freiwilligen Austritt 1923 und nochmals von 1930 bis zu einem neuerlichen freiwilligen Austritt 1931 vertrat er die KPD als Stadtrat.


1933 wurde er wegen „Äußerungen über Schutzhaftbedingungen und Eintreten für die Ziele der KPD“ zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt, die er vom 11. Dezember 1933 bis 28. Juni 1934 in den Gefängnissen Pforzheim und Mannheim absitzen musste.


Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte er 1946 dem ersten frei gewählten Stadtrat an und wurde 1947 für sechs Jahre im Amt bestätigt, von dem er 1951 wieder freiwillig zurücktrat.
vor 1933:


== Quellen ==
Erwin Schick ist 1894 geboren. 1919 wird der Etui-Arbeiter auf der Liste der KPD in die Stadtverordneten-Versammlung gewählt. 1922 und noch einmal 1930 vertritt er die KPD als Stadtrat.
* Stadtarchiv Pforzheim, Archivsignatur S1-29-S-042
* [[Pforzheimer Zeitung]] vom 25.2.2011
* GLA KA 507/11887 (1934)
* Künzler, Wilhelm, Arbeiterwiderstand in Pforzheim und Umgebung, Remchingen, 1987 (unveröffentl.)


== Literatur ==
*[[Hans-Peter Becht]]: ''„Laßt uns wenigstens im Unglück haushalten…“. Die ersten Kommunalwahlen in Pforzheim nach dem Zweiten Weltkrieg am 26. Mai 1946 und der Wiederaufbau der Demokratie in Deutschland'', Pforzheim 1996, S. 76/77.


{{SORTIERUNG:Schick, Erwin}}
ab 1933:
[[Kategorie: NS-Gegner]]

[[Kategorie: Mann]]
1933 wird er wegen „Äußerungen über Schutzhaftbedingungen und Eintreten für die Ziele der KPD“ zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt, die er vom 11.12.1933 bis 28.6.1934 in den Gefängnissen Pforzheim und Mannheim absitzen muss.
[[Kategorie:Etui-Arbeiter]]

[[Kategorie:Politiker]]
Nach der Befreiung gehört er 1946 dem ersten frei gewählten Stadtrat an, wird 1947 im Amt bestätigt, das er bis 1951 ausübt.
[[Kategorie:Gemeinderat (Pforzheim)]]

[[Kategorie:KPD]]
Erwin Schick stirbt 1956.
[[Kategorie:Person (Pforzheim)]]


Literatur:

Pforzheimer Zeitung 25.2.2011, GLA KA 507/11887 (1934),
Künzler, Wilhelm, Arbeiterwiderstand in Pforzheim und Umgebung, Remchingen, 1987 (unveröffentl.)

Aktuelle Version vom 15. März 2020, 21:37 Uhr

Erwin Schick (* 17. Januar 1894 in Pforzheim, † 26. Juni 1956 in Pforzheim) war Stadtrat in Pforzheim.

Leben

Nach einer kaufmännische Ausbildung arbeitete er als Etui-Arbeiter in Pforzheim. Er 1919 auf der Liste der KPD in die Stadtverordneten-Versammlung gewählt. Von 1922 bis zu seinem freiwilligen Austritt 1923 und nochmals von 1930 bis zu einem neuerlichen freiwilligen Austritt 1931 vertrat er die KPD als Stadtrat.

1933 wurde er wegen „Äußerungen über Schutzhaftbedingungen und Eintreten für die Ziele der KPD“ zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt, die er vom 11. Dezember 1933 bis 28. Juni 1934 in den Gefängnissen Pforzheim und Mannheim absitzen musste.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte er 1946 dem ersten frei gewählten Stadtrat an und wurde 1947 für sechs Jahre im Amt bestätigt, von dem er 1951 wieder freiwillig zurücktrat.

Quellen

  • Stadtarchiv Pforzheim, Archivsignatur S1-29-S-042
  • Pforzheimer Zeitung vom 25.2.2011
  • GLA KA 507/11887 (1934)
  • Künzler, Wilhelm, Arbeiterwiderstand in Pforzheim und Umgebung, Remchingen, 1987 (unveröffentl.)

Literatur

  • Hans-Peter Becht: „Laßt uns wenigstens im Unglück haushalten…“. Die ersten Kommunalwahlen in Pforzheim nach dem Zweiten Weltkrieg am 26. Mai 1946 und der Wiederaufbau der Demokratie in Deutschland, Pforzheim 1996, S. 76/77.