Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
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'''Robert Lehle''' (* [[Geburtstag::14. Oktober]] [[Geburtsjahr::1897]] in {{Geboren in|Geißlingen/Steige}}; † [[Todestag::23. Februar]] [[Todesjahr::1944]] in {{Gestorben in|Lublin}}) war [[Ist::Uhrmacher]] und [[Ist::Gemeinderat|Stadtverordneter]] in [[Tätig in::Pforzheim]]. |
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Aktuelle Version vom 27. Februar 2020, 14:40 Uhr
Robert Lehle (* 14. Oktober 1897 in Geißlingen/Steige; † 23. Februar 1944 in Lublin) war Uhrmacher und Stadtverordneter in Pforzheim.
Leben
Robert Lehle war Uhrmacher und vor 1933 Stadtverordneter der KPD, er war verheiratet. Er war in „Schutzhaft“ Juni/Juli 1933 im Gefängnis Pforzheim.
Er wurde am 30. April 1941 im Versorgungskrankenhaus der Wehrmacht in Weingarten/Oberschwaben verhaftet, er war von zwei SS-Männern denunziert worden, er habe sich kriegsgegnerisch geäußert. Das Urteil des OLG Stuttgart am 20. Oktober 1941 wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu 2 Jahren Zuchthaus.
Er war in Haft in Friedrichshafen, Pforzheim, Stuttgart und Hohen-Asperg bis 20. Oktober 1943, dann in den Konzentrationslagern Welsheim, Dachau und Lublin, wo er am 23. Februar 1944 an seiner Kriegsbeschädigung aus dem 1. Weltkrieg (Lungen-TBC) starb.
Seine Frau Paula stand mit zwei Kinder, geboren 1937 und 1939, allein da.
Quellen
- Fragebogen für politisch Verfolgte des Nazi-Systems, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - BdA Bad.-Württ. Archiv: Da 42 und 80