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Die Firma '''Elektra Pforzheim Spaeth & Venzl''' war ein Fachbetrieb für Elektroinstallationen mit Ladengeschäft für Leuchten und Elektrogeräte. |
Die Firma '''Elektra Pforzheim Spaeth & Venzl''' war ein Fachbetrieb für Elektroinstallationen mit Ladengeschäft für Leuchten und Elektrogeräte in [[Sitz in::Pforzheim]]. |
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Im Herbst 1931 wurde – bedingt durch die damalige Wirtschaftskrise – das Technische Büro Pforzheim der Rheinelektra aufgelöst. Um sich eine neue Existenz zu schaffen, entschlossen sich die bisherigen Leiter, der Elektro-Ingenieur Robert Spaeth und der Elektro-Kaufmann Hans Venzl, das Unternehmen mit dem vorhandenen Stammpersonal ab 1. Oktober [[Gegründet::1931]] unter der Firma ''Elektra Pforzheim Spaeth & Venzl'' als Elektro-Installations- und Verkaufsgeschäft in eigener Regie fortzuführen. Mit Weitblick konnten sie ihr Arbeitsgebiet bald auf ganz Südwestdeutschland ausdehnen. Die Belegschaft, die anfangs 16 Mitarbeiter zählte, erhöhte sich stetig und betrug bald 82. |
Im Herbst 1931 wurde – bedingt durch die damalige Wirtschaftskrise – das Technische Büro Pforzheim der Rheinelektra aufgelöst. Um sich eine neue Existenz zu schaffen, entschlossen sich die bisherigen Leiter, der Elektro-Ingenieur [[Robert Spaeth]] und der Elektro-Kaufmann [[Hans Venzl]], das Unternehmen mit dem vorhandenen Stammpersonal ab 1. Oktober [[Gegründet::1931]] unter der Firma ''Elektra Pforzheim Spaeth & Venzl'' als Elektro-Installations- und Verkaufsgeschäft in eigener Regie fortzuführen. Mit Weitblick konnten sie ihr Arbeitsgebiet bald auf ganz Südwestdeutschland ausdehnen. Die Belegschaft, die anfangs 16 Mitarbeiter zählte, erhöhte sich stetig und betrug bald 82. |
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Während des zweiten Weltkrieges musste die Firma einen Teil ihrer Mitarbeiter abgeben. Trotzdem konnte sie der aufgetretenen Schwierigkeiten Herr werden und sich Jahr für Jahr aufwärts entwickeln. Im Februar 1945 wurde auch die Firma ''Elektra'' restlos vernichtet. Nach dem Zusammenbruch begannen die beiden Inhaber Spaeth und Venzl mit unermüdlicher Tatkraft und unter allergrößten Schwierigkeiten – vorerst in gemieteten leeren Räumen – den Wiederaufbau des Betriebes. Am vordringlichsten war die Versorgung der ausgebombten Haushaltungen mit Elektrogeräten; ferner mussten Maschinen und Elektromaterial für die Installation der im Wiederaufbau befindlichen Pforzheimer Industriebetriebe beschafft werden. Im April 1949 konnte die ''Elektra'' aus den provisorischen Räumen, in auf den Trümmern aufgebaute, eigene Büros nach der Güterstraße 40 übersiedeln und dort auch Werkstätten und Lagerräume einrichten. Im April 1951 schließlich wurden die neugestalteten Verkaufsräume am alten Platz – Westliche 74 – wieder eröffnet.<ref>Pforzheimer Zeitung: ''"Elektra" – vom Zweigbüro zum großen Fachbetrieb.'' Ausgabe vom 1. September 1956.</ref> |
Während des zweiten Weltkrieges musste die Firma einen Teil ihrer Mitarbeiter abgeben. Trotzdem konnte sie der aufgetretenen Schwierigkeiten Herr werden und sich Jahr für Jahr aufwärts entwickeln. Im Februar 1945 wurde auch die Firma ''Elektra'' restlos vernichtet. Nach dem Zusammenbruch begannen die beiden Inhaber Spaeth und Venzl mit unermüdlicher Tatkraft und unter allergrößten Schwierigkeiten – vorerst in gemieteten leeren Räumen – den Wiederaufbau des Betriebes. Am vordringlichsten war die Versorgung der ausgebombten Haushaltungen mit Elektrogeräten; ferner mussten Maschinen und Elektromaterial für die Installation der im Wiederaufbau befindlichen Pforzheimer Industriebetriebe beschafft werden. Im April 1949 konnte die ''Elektra'' aus den provisorischen Räumen, in auf den Trümmern aufgebaute, eigene Büros nach der Güterstraße 40 übersiedeln und dort auch Werkstätten und Lagerräume einrichten. Im April 1951 schließlich wurden die neugestalteten Verkaufsräume am alten Platz – Westliche 74 – wieder eröffnet.<ref>Pforzheimer Zeitung: ''"Elektra" – vom Zweigbüro zum großen Fachbetrieb.'' Ausgabe vom 1. September 1956.</ref> |
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Aktuelle Version vom 7. Oktober 2019, 19:20 Uhr
Die Firma Elektra Pforzheim Spaeth & Venzl war ein Fachbetrieb für Elektroinstallationen mit Ladengeschäft für Leuchten und Elektrogeräte in Pforzheim.
Leistungsspektrum
Das Leistungsspektrum umfasste Elektroinstallationen, Elektrogeräte, Rundfunkapparate, Leuchten und Neon-Anlagen.
Geschichte
Im Herbst 1931 wurde – bedingt durch die damalige Wirtschaftskrise – das Technische Büro Pforzheim der Rheinelektra aufgelöst. Um sich eine neue Existenz zu schaffen, entschlossen sich die bisherigen Leiter, der Elektro-Ingenieur Robert Spaeth und der Elektro-Kaufmann Hans Venzl, das Unternehmen mit dem vorhandenen Stammpersonal ab 1. Oktober 1931 unter der Firma Elektra Pforzheim Spaeth & Venzl als Elektro-Installations- und Verkaufsgeschäft in eigener Regie fortzuführen. Mit Weitblick konnten sie ihr Arbeitsgebiet bald auf ganz Südwestdeutschland ausdehnen. Die Belegschaft, die anfangs 16 Mitarbeiter zählte, erhöhte sich stetig und betrug bald 82.
Während des zweiten Weltkrieges musste die Firma einen Teil ihrer Mitarbeiter abgeben. Trotzdem konnte sie der aufgetretenen Schwierigkeiten Herr werden und sich Jahr für Jahr aufwärts entwickeln. Im Februar 1945 wurde auch die Firma Elektra restlos vernichtet. Nach dem Zusammenbruch begannen die beiden Inhaber Spaeth und Venzl mit unermüdlicher Tatkraft und unter allergrößten Schwierigkeiten – vorerst in gemieteten leeren Räumen – den Wiederaufbau des Betriebes. Am vordringlichsten war die Versorgung der ausgebombten Haushaltungen mit Elektrogeräten; ferner mussten Maschinen und Elektromaterial für die Installation der im Wiederaufbau befindlichen Pforzheimer Industriebetriebe beschafft werden. Im April 1949 konnte die Elektra aus den provisorischen Räumen, in auf den Trümmern aufgebaute, eigene Büros nach der Güterstraße 40 übersiedeln und dort auch Werkstätten und Lagerräume einrichten. Im April 1951 schließlich wurden die neugestalteten Verkaufsräume am alten Platz – Westliche 74 – wieder eröffnet.[1]
Im April 1969 erfolgte der Verkauf des Unternehmens an die Rheinelektra AG Mannheim.
Einzelnachweise
- ↑ Pforzheimer Zeitung: "Elektra" – vom Zweigbüro zum großen Fachbetrieb. Ausgabe vom 1. September 1956.