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Fritz Ecarius: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Dr.jur.'''Fritz Ecarius''' (geb. 4. Januar 1886 in Kaiserslautern; gest. 17. Juni 1966 in Kaiserslautern) war Zweiter Bürgermeister der Stadt Pforzheim (Februar 1928).
Dr. jur. '''Fritz Ecarius''' (* [[Geburtstag::4. Januar]] [[Geburtsjahr::1886]] in {{Geboren in|Kaiserslautern}}; [[Todestag::17. Juni]] [[Todesjahr::1966]] in {{Gestorben in|Kaiserslautern}}) war [[Ist::Rechtsanwalt]] und Zweiter Bürgermeister der Stadt [[Tätig in::Pforzheim]] (Februar 1928).


== Leben ==
== Leben ==
Er war als Son eines Eisenbahnbeamten geboren. Er absolvierte ein Jurastudium in München, Heidelberg und Erlangen. Danach arbeitete er als Vertreter von Rechtsanwälten und Notaren bis 1914. 1919 ließ er sich als Rechtsanwalt in Erlangen nieder. 1920 trat er in den Staatsdienst ein. 1921 trat er als Rechtsrat in den Dienst der Stadt Zweibrücken. Am 9. Februar 1928 wurde er an stelle des ausgeschiedenen Dr. Bührer zum Zweiten Bürgermeister der Stadt Pforzheim gewählt. Im Dezember 1930 wurde er zum Oberbürgermeister von Ludwigshafen am Rhein gewählt. Im Februar 1931 lehnte er ein Angebot ab Oberbürgermeister von Pforzheim zu werden. Nach Konflikten mit dem Ludwigshafener NSDAP-Kreisleiter schied er im Februar 1937 aus seinem Amt aus. Danach arbeitete er in der Industrie. 1950 ließ er sich als Rechtsanwalt in Kirchheimbolanden nieder. 1955 zog er für die CDU in den Landtag von Rheinland-Pfalz ein.
Er wurde als Sohn eines Eisenbahnbeamten geboren. Er absolvierte ein Jurastudium in München, Heidelberg und Erlangen. Danach arbeitete er als Vertreter von Rechtsanwälten und Notaren bis 1914. 1919 ließ er sich als Rechtsanwalt in Erlangen nieder. 1920 trat er in den Staatsdienst ein. 1921 trat er als Rechtsrat in den Dienst der Stadt Zweibrücken. Am 9. Februar 1928 wurde er an Stelle des ausgeschiedenen Dr. Bührer zum Zweiten Bürgermeister der Stadt Pforzheim gewählt. Im Dezember 1930 wurde er zum Oberbürgermeister von Ludwigshafen am Rhein gewählt. Im Februar 1931 lehnte er ein Angebot ab, Oberbürgermeister von Pforzheim zu werden. Nach Konflikten mit dem Ludwigshafener NSDAP-Kreisleiter schied er im Februar 1937 aus seinem Amt aus. Danach arbeitete er in der Industrie. 1950 ließ er sich als Rechtsanwalt in Kirchheimbolanden nieder. 1955 zog er für die CDU in den [[Ist::MdL|Landtag]] von Rheinland-Pfalz ein. Aus Anlass seines 75. Geburtstages wurde Ecarius mit dem Großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.


== Literatur ==
== Literatur ==
* Hans-Peter Becht und Hans-Jürgen Kremer: ''Die "Chronik der Stadt Pforzheim" 1891–1939'', Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 1996 (Materialien zur Stadtgeschichte, Band 10, Herausgegeben vom Stadtarchiv Pforzheim), S. 90.
* Hans-Peter Becht und Hans-Jürgen Kremer: ''Die "Chronik der Stadt Pforzheim" 1891–1939'', Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 1996 (Materialien zur Stadtgeschichte, Band 10, Herausgegeben vom Stadtarchiv Pforzheim), S. 90.


== Weblinks ==
*{{Wikipedia}}

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[[Kategorie:Politiker]]
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[[Kategorie:Rechtsanwalt]]
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes]]

Aktuelle Version vom 2. Oktober 2019, 09:20 Uhr

Dr. jur. Fritz Ecarius (* 4. Januar 1886 in Kaiserslautern; † 17. Juni 1966 in Kaiserslautern) war Rechtsanwalt und Zweiter Bürgermeister der Stadt Pforzheim (Februar 1928).

Leben

Er wurde als Sohn eines Eisenbahnbeamten geboren. Er absolvierte ein Jurastudium in München, Heidelberg und Erlangen. Danach arbeitete er als Vertreter von Rechtsanwälten und Notaren bis 1914. 1919 ließ er sich als Rechtsanwalt in Erlangen nieder. 1920 trat er in den Staatsdienst ein. 1921 trat er als Rechtsrat in den Dienst der Stadt Zweibrücken. Am 9. Februar 1928 wurde er an Stelle des ausgeschiedenen Dr. Bührer zum Zweiten Bürgermeister der Stadt Pforzheim gewählt. Im Dezember 1930 wurde er zum Oberbürgermeister von Ludwigshafen am Rhein gewählt. Im Februar 1931 lehnte er ein Angebot ab, Oberbürgermeister von Pforzheim zu werden. Nach Konflikten mit dem Ludwigshafener NSDAP-Kreisleiter schied er im Februar 1937 aus seinem Amt aus. Danach arbeitete er in der Industrie. 1950 ließ er sich als Rechtsanwalt in Kirchheimbolanden nieder. 1955 zog er für die CDU in den Landtag von Rheinland-Pfalz ein. Aus Anlass seines 75. Geburtstages wurde Ecarius mit dem Großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Literatur

  • Hans-Peter Becht und Hans-Jürgen Kremer: Die "Chronik der Stadt Pforzheim" 1891–1939, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 1996 (Materialien zur Stadtgeschichte, Band 10, Herausgegeben vom Stadtarchiv Pforzheim), S. 90.

Weblinks