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Kelter Knittlingen: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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[[File:20140908 Leonhardskirche - Knittlingen 020.JPG|thumb|Die Kelter bei der Leonhardskirche]]
[[Datei:Kelterschild Knittlingen.jpg|thumb|Schild am Eingang]]
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Die '''Kelter Knittlingen''' ist ein Gebäude in [[Knittlingen]].
[[Datei:Schild Kelter Knittlingen.jpg|thumb|Beschreibung an der Kelter]]
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[[Datei:Kunstausstellung in der Kelter Knittlingen.jpg|thumb|Kunstausstellung am 14. September in der Kelter]]
Die '''Kelter Knittlingen''' oder auch '''Große Kelter''' ist ein historischers [[Kelter|Keltergebäude]] in der [[Marktstraße (Knittlingen)|Marktstraße]] in [[Knittlingen]]. Unmittelbar an die Kelter schließt sich das ehem. Amtshaus und Wohnhaus des Klosterpflegers bzw. das ehem. Dekanatsgebäude und heutige [[Evangelisches Pfarramt Knittlingen|Stadtpfarrhaus]] an. Der gesamte Baukomplex steht unter Denkmalschutz.

== Geschichte ==
== Geschichte ==
[[Datei:Kelter bei Kunstausstellung.jpg|thumb|Die Kelter bei der Kunstausstellung]]
Die Kelter gehörte zum weltlichen Verwaltungszentrum des [[Kloster Maulbronn|Klosters Maulbronn]].
[[Datei:Bilder der Kunstausstellung in der Kelter Knittlingen.jpg|thumb|Bilder bei einer Ausstellung in der Kelter]]
Die Kelter gehörte zum weltlichen Verwaltungszentrum des [[Kloster Maulbronn|Klosters Maulbronn]] und war ein wichtiges Wirtschaftsgebäude im [[Pfleghof (Knittlingen)|Pfleghof]].

[[Datei:Pfeiler mit Steinsockel der Kelter Knittlingen.jpg|thumb|Alter Pfeiler mit Steinsockel in der Kelter]]
Eine Kelter an dieser Stelle bestand sicher schon im 13. Jahrhundert. Während [[1632]] andere Gebäude zerstört wurden, blieb die Kelter erhalten. Im Kieserschen Forstlagerbuch von 1684 ist ein hochaufragender Bau mit Satteldach als Kelter auszumachen. Bei der französischen Belagerung von 1692 wurde der Vorgängerbau zerstört, anschließend wurde die Kelter in ihrer heutigen Gestalt wiederaufgebaut.

Die Stadt Knittlingen erwarb das Gebäude 1832 vom Kloster Maulbronn und nutzte es als Lager und bis zum Bau einer gesonderten Trockunungsanlage in den 1930er Jahren auch zum Trocknen von Tabak. Der Dachboden diente als Tanzboden. Ab 1930 nutzte die Weingärtnergenossenschaft das Erdgeschoss zum Keltern von Wein und Obstsäften. 2003 wurde der Dachstuhl saniert. Heute nutzt der [[Förderverein Forum Bau+Kultur Knittlingen]] das Gebäude für Veranstaltungen und Märkte.


== Literatur ==
Sie war ein wichtiges Wirtschaftsgebäude im [[Pfleghof (Knittlingen)|Pfleghof]].
*Denkmalpflegerischer Werteplan Fauststadt Knittlingen/Lkr. Enzkreis, Knittlingen 2013


[[Kategorie:Gebäude (Knittlingen)]]
Während [[1632]] andere Gebäude zerstört wurden, blieb die [[Kelter]] erhalten, wurde jedoch bei den zahlreichen kriegerischen Wirren des [[17. Jahrhundert]]s nicht verschont.
[[Kategorie:Kelter]]
[[Kategorie:Veranstaltungshalle]]
[[Kategorie:Baudenkmal]]
[[Kategorie:Bestehendes Bauwerk]]

Aktuelle Version vom 12. August 2019, 10:14 Uhr

Die Kelter bei der Leonhardskirche
Schild am Eingang
Beschreibung an der Kelter
Kunstausstellung am 14. September in der Kelter

Die Kelter Knittlingen oder auch Große Kelter ist ein historischers Keltergebäude in der Marktstraße in Knittlingen. Unmittelbar an die Kelter schließt sich das ehem. Amtshaus und Wohnhaus des Klosterpflegers bzw. das ehem. Dekanatsgebäude und heutige Stadtpfarrhaus an. Der gesamte Baukomplex steht unter Denkmalschutz.

Geschichte

Die Kelter bei der Kunstausstellung
Bilder bei einer Ausstellung in der Kelter

Die Kelter gehörte zum weltlichen Verwaltungszentrum des Klosters Maulbronn und war ein wichtiges Wirtschaftsgebäude im Pfleghof.

Alter Pfeiler mit Steinsockel in der Kelter

Eine Kelter an dieser Stelle bestand sicher schon im 13. Jahrhundert. Während 1632 andere Gebäude zerstört wurden, blieb die Kelter erhalten. Im Kieserschen Forstlagerbuch von 1684 ist ein hochaufragender Bau mit Satteldach als Kelter auszumachen. Bei der französischen Belagerung von 1692 wurde der Vorgängerbau zerstört, anschließend wurde die Kelter in ihrer heutigen Gestalt wiederaufgebaut.

Die Stadt Knittlingen erwarb das Gebäude 1832 vom Kloster Maulbronn und nutzte es als Lager und bis zum Bau einer gesonderten Trockunungsanlage in den 1930er Jahren auch zum Trocknen von Tabak. Der Dachboden diente als Tanzboden. Ab 1930 nutzte die Weingärtnergenossenschaft das Erdgeschoss zum Keltern von Wein und Obstsäften. 2003 wurde der Dachstuhl saniert. Heute nutzt der Förderverein Forum Bau+Kultur Knittlingen das Gebäude für Veranstaltungen und Märkte.

Literatur

  • Denkmalpflegerischer Werteplan Fauststadt Knittlingen/Lkr. Enzkreis, Knittlingen 2013