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Otterstein: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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[[Bild:Otterstein.jpg|thumb|Der Otterstein an der Ottersteinstraße]]
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[[Bild:Otterstein Detail.jpg|thumb|Detailansicht des Ottersteins]]
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Der '''Otterstein''' ist ein circa 1,50 Meter hoher Pfeiler aus rotem Sandstein an der Einmündung der [[Schwarzwaldstraße]] in die [[Ottersteinstraße]] in [[In::Pforzheim]].
Der '''Otterstein''' ist ein circa 1,50 Meter hoher Pfeiler aus rotem Sandstein an der Einmündung der [[Schwarzwaldstraße]] in die [[Ottersteinstraße]]. Der ursprüngliche Standort ist heute unbekannt, nachdem der Stein im [[19. Jahrhundert]] aus einem Gartengrundstück an der Schwarzwaldstraße geborgen wurde. Dort wurde er als Torpfosten verwendet. Oben ist noch ein Dübelloch eines verlorenen Aufsatzes zu erkennen. Oben seitlich sind noch zwei Wappen zu erkennen. Die verwitterten Reliefs zeigen links eine Lilie und rechts einen Fisch, der vermutlich früher volkstümlich als Otter angesehen wurde. Eine unleserliche Zahl wird als [[1546]] gedeutet und wurde von Herr Specht [[1899]] so ergänzt. Heute gilt es als am wahrscheinlichsten, daß es sich beim Otterstein um den Schaft eines [[spätmittelalterlichen]] Bildstocks handelt. Neben der Form spricht auch die Nähe zum alten Kirchenweg von [[Dillstein]] nach [[Pforzheim]] dafür. Eine gesicherte Deutung gibt es aber nicht.

Der ursprüngliche Standort ist heute unbekannt, nachdem der Stein im [[19. Jahrhundert]] aus einem Gartengrundstück an der Schwarzwaldstraße geborgen wurde. Dort wurde er als Torpfosten verwendet. Oben ist noch ein Dübelloch eines verlorenen Aufsatzes zu erkennen. Oben seitlich sind noch zwei Wappen zu erkennen. Die verwitterten Reliefs zeigen links eine Lilie und rechts einen Fisch, der vermutlich früher volkstümlich als Otter angesehen wurde. Eine unleserliche Zahl wird als [[1546]] gedeutet und wurde von Herrn Specht [[1899]] so ergänzt. Heute gilt es als am wahrscheinlichsten, daß es sich beim Otterstein um den Schaft eines spätmittelalterlichen Bildstocks handelt. Neben der Form spricht auch die Nähe zum alten Kirchenweg von [[Dillstein]] nach [[Pforzheim]] dafür. Eine gesicherte Deutung gibt es aber nicht.

Die [[Otterstein-Hauptschule]] und die [[Otterstein-Realschule]] wurden vermutlich nach diesem Kleindenkmal benannt, wobei die offizielle Homepage der Schule auch die Möglichkeit eins Grenzsteins ("Etterstein") benennt.

==Literatur==
*[[Christoph Timm]]: Pforzheim, Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Band 2. Ubstadt-Weiher: Verlag Regionalkultur, ISBN 3-89735-428-9


[[Kategorie:Kleindenkmal]]
[[Kategorie:Kleindenkmal]]
[[Kategorie:Kunstwerk (Pforzheim)]]
[[Kategorie:Dillweißenstein]]
[[Kategorie:Dillweißenstein]]

Aktuelle Version vom 23. Juni 2019, 17:56 Uhr

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Der Otterstein an der Ottersteinstraße
Detailansicht des Ottersteins

Der Otterstein ist ein circa 1,50 Meter hoher Pfeiler aus rotem Sandstein an der Einmündung der Schwarzwaldstraße in die Ottersteinstraße in Pforzheim.

Der ursprüngliche Standort ist heute unbekannt, nachdem der Stein im 19. Jahrhundert aus einem Gartengrundstück an der Schwarzwaldstraße geborgen wurde. Dort wurde er als Torpfosten verwendet. Oben ist noch ein Dübelloch eines verlorenen Aufsatzes zu erkennen. Oben seitlich sind noch zwei Wappen zu erkennen. Die verwitterten Reliefs zeigen links eine Lilie und rechts einen Fisch, der vermutlich früher volkstümlich als Otter angesehen wurde. Eine unleserliche Zahl wird als 1546 gedeutet und wurde von Herrn Specht 1899 so ergänzt. Heute gilt es als am wahrscheinlichsten, daß es sich beim Otterstein um den Schaft eines spätmittelalterlichen Bildstocks handelt. Neben der Form spricht auch die Nähe zum alten Kirchenweg von Dillstein nach Pforzheim dafür. Eine gesicherte Deutung gibt es aber nicht.

Die Otterstein-Hauptschule und die Otterstein-Realschule wurden vermutlich nach diesem Kleindenkmal benannt, wobei die offizielle Homepage der Schule auch die Möglichkeit eins Grenzsteins ("Etterstein") benennt.

Literatur

  • Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Band 2. Ubstadt-Weiher: Verlag Regionalkultur, ISBN 3-89735-428-9