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Zollamt Pforzheim: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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[[Bild:Zollamtgr.jpg|thumb|Der Götterbote Hermes als Wandmosaik mit gemaltem Hintergrund,
[[Bild:Zollamtgr.jpg|thumb|Der Götterbote Hermes als Wandmosaik mit gemaltem Hintergrund,
entworfen von [[Bernhard Becker]], ausgeführt von [[Rolf Gröger]] im Pforzheimer Zollamt.]]
entworfen von [[Bernhard Karl Becker]], ausgeführt von [[Rolf Gröger]] im Pforzheimer Zollamt.]]
[[Bild:Pforzheim 2016 054.jpg|thumb|Gebäude.]]
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Das '''Zollamt Pforzheim''' ist ein denkmalgeschütztes Gebäude an der Durlacher Straße 13 in [[Pforzheim]].


Das '''Zollamt Pforzheim''' ist ein denkmalgeschütztes Gebäude an der Durlacher Straße 13 in [[Pforzheim]] in [[Baden-Württemberg]].




== Architektur und Kunst ==
== Architektur und Kunst ==
Es ist ein Bürogebäude, das mit einer Betonrasterfassade gestaltet wurde. Auf dem breitgelagern zweigeschossigen Bau ruht ein flachgeneigtes Satteldach. Die Rasterfelder der Betonrasterfassade sind mit hellen und ockergelben Klinkersteinen im Zierverband ausgefacht. Die Eingangsachse ist weitgehend verglast und hat eine freitragende Treppe. Das Treppenhaus ist im Stil der 1950er-Jahre gestaltet. Die Wände sind gemustert, in Grün- und Grau-Tönen. Das Haus wurde in den Jahren 1953 bis 1954 nach Entwürfen des Architekten ''Heinrich Gremmelspacher'' (* 1910; †1990)<ref>https://deu.archinform.net/arch/73924.htm</ref>, vom staatlichen Hochbauamt Pforzheim, als „Pavillonbau in Stilformen der internationalen Moderne“<ref>Timm 2004, S. 258.</ref> errichtet. Die Stirnseite der großen Schalterhalle wird mit einem großen, farbigen Wandmosaik geschmückt. Es stellt den antiken Götterboten Hermes dar. Das Wandmosaik wurde 1954 nach einem Entwurf des Malers ''Bernhard Karl Becker'' (* 1899; †1991)<ref>[https://www.morgenweb.de/schwetzinger-zeitung_artikel,-schwetzingen-wahre-hommage-an-bernhard-becker-_arid,1126545.html ''Wahre Hommage an Bernhard Becker''] Artikel vom 07. Oktober 2017 im Mannheimer Morgen</ref>aus Schwetzingen von Rolf Kröger aus Pforzheim geschaffen.
Es ist ein Bürogebäude, das mit einer Betonrasterfassade gestaltet wurde. Auf dem breitgelagern zweigeschossigen Bau ruht ein flachgeneigtes Satteldach. Die Rasterfelder der Betonrasterfassade sind mit hellen und ockergelben Klinkersteinen im Zierverband ausgefacht. Die Eingangsachse ist weitgehend verglast und hat eine freitragende Treppe. Das Treppenhaus ist im Stil der 1950er-Jahre gestaltet. Die Wände sind gemustert, in Grün- und Grau-Tönen. Das Haus wurde in den Jahren 1953 bis 1954 nach Entwürfen des Architekten ''Heinrich Gremmelspacher'' (* 1910; †1990)<ref>https://deu.archinform.net/arch/73924.htm</ref>, vom staatlichen Hochbauamt Pforzheim, als „Pavillonbau in Stilformen der internationalen Moderne“<ref>Timm 2004, S. 258.</ref> errichtet. Die Stirnseite der großen Schalterhalle wird mit einem großen, farbigen Wandmosaik geschmückt. Es stellt den antiken Götterboten Hermes dar. Das Wandmosaik wurde 1954 nach einem Entwurf des Malers [[Bernhard Karl Becker]] von [[Rolf Gröger]] aus Pforzheim geschaffen.





== Beschreibung ==
== Beschreibung ==
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* Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet.'' Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 257–258.
* Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet.'' Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 257–258.


[[Kategorie:Behörde (Pforzheim)]]
== Weblinks ==
[[Kategorie:Gebäude (Pforzheim)]]
*{{Homepage|www.zoll.de|Zoll}}
[[Kategorie:Amtsgebäude]]
*{{Wikipedia|Zollamt|Zollamt}}
[[Kategorie:Bestehendes Bauwerk]]

[[Kategorie:Behörde]]
[[Kategorie:Gebäude]]
[[Kategorie:Pforzheim]]
[[Kategorie:Baudenkmal]]
[[Kategorie:Baudenkmal]]

Aktuelle Version vom 19. Juni 2019, 14:55 Uhr

OpenStreetMap
OpenStreetMap
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Datei:Pforzheim 2016 056.jpg
Zollamt, Eingangshalle
Zollamt, Treppenhaus.
Der Götterbote Hermes als Wandmosaik mit gemaltem Hintergrund, entworfen von Bernhard Karl Becker, ausgeführt von Rolf Gröger im Pforzheimer Zollamt.
Datei:Pforzheim 2016 054.jpg
Gebäude.
Datei:Pforzheim 2016 055.jpg
Gebäude.

Das Zollamt Pforzheim ist ein denkmalgeschütztes Gebäude an der Durlacher Straße 13 in Pforzheim.

Architektur und Kunst

Es ist ein Bürogebäude, das mit einer Betonrasterfassade gestaltet wurde. Auf dem breitgelagern zweigeschossigen Bau ruht ein flachgeneigtes Satteldach. Die Rasterfelder der Betonrasterfassade sind mit hellen und ockergelben Klinkersteinen im Zierverband ausgefacht. Die Eingangsachse ist weitgehend verglast und hat eine freitragende Treppe. Das Treppenhaus ist im Stil der 1950er-Jahre gestaltet. Die Wände sind gemustert, in Grün- und Grau-Tönen. Das Haus wurde in den Jahren 1953 bis 1954 nach Entwürfen des Architekten Heinrich Gremmelspacher (* 1910; †1990)[1], vom staatlichen Hochbauamt Pforzheim, als „Pavillonbau in Stilformen der internationalen Moderne“[2] errichtet. Die Stirnseite der großen Schalterhalle wird mit einem großen, farbigen Wandmosaik geschmückt. Es stellt den antiken Götterboten Hermes dar. Das Wandmosaik wurde 1954 nach einem Entwurf des Malers Bernhard Karl Becker von Rolf Gröger aus Pforzheim geschaffen.

Beschreibung

Das Zollamt ist eine Dienststelle der Bundeszollverwaltung. Es untersteht dem Hauptzollamt Karlsruhe und gehört zum Bezirk der Bundesfinanzdirektion Südwest. Zum Zuständigkeitsbereich des Zollamtes gehören neben dem Stadtgebiet Pforzheim auch der gesamte Landkreis Calw sowie weite Teile des Enzkreises.

Adresse

Zollamt Pforzheim
Durlacher Straße 13
75172 Pforzheim
Postanschrift:
Postfach 20 05
75120 Pforzheim
Telefon: (0 72 31) 1 65-0
Telefax: (0 72 31) 1 65-1 00
E-Mail: poststellezapf.bfinv.de

Öffnungszeiten

Montag - Donnerstag 07:30 Uhr - 16:00 Uhr
Freitag 07:30 Uhr - 14:30 Uhr

Einzelnachweise

Literatur

  • Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 257–258.