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Albert Wittum: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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[[Datei:Albert-wittum.jpg|thumb|Albert Wittum, ca. 1915]]
[[Datei:Albert-wittum.jpg|thumb|Albert Wittum, ca. 1915]]
'''Albert Wittum''' war Schmuckfabrikant und Landtagsabgeordneter.
'''Albert Wittum''' (1844–1923) war Schmuckfabrikant und Landtagsabgeordneter.
== Leben ==
Albert Wittum kommt Ende der 1850er-Jahre als Sohn
einer kinderreichen Familie nach Pforzheim, wo er als
Goldschmiedelehrling schon früh sein eigenes Geld
verdienen musste. In den Jahren darauf steigt er erst
zum Kabinettsmeister, dann zum alleinigen Inhaber
einer Schmuckwarenfabrik auf. Sein Wissen eignet sich
Albert Wittum selbst an, viele Jahre ist er im Arbeiterbildungsverein, später auch in leitender Funktion. Der
talentierte Redner macht sich als Vertreter der Arbeiterschaft im Bildungsverein, als Stadtrat und als Vertreter
der Nationalliberalen Partei im badischen Landtag und im Reichstag einen Namen. Als
in Pforzheim 1868 eine Kreditgenossenschaft entsteht, wird sein Interesse geweckt. Er
tritt dem Vorschussverein 1868 bei und bleibt ihm bis zu seinem Tod 1923 treu, ab 1909
als Vorsitzender des Aufsichtsrats. Albert Wittum ist bei den wichtigsten Umgestaltungen der Genossenschaft dieser Zeit beteiligt wie dem Ausbau vom Verein zur
Gewerbebank 1907 und der Einführung der beschränkten Haftpflicht 1918. Den
Begründer der Volksbanken, Hermann Schulze-Delitzsch, lernt er damals als Vertreter
des Arbeiterbildungsvereins am Deutschen Arbeitertag in Nürnberg noch persönlich


== Familie ==
Er war der Vater von [[Vater von::Johanna Wittum]].
Er war der Vater von [[Vater von::Johanna Wittum]].


== Weblink ==
* https://www.vbpf.de/content/dam/f0130-0/150-Volksbank/Jubilaeumsbuch/2017-11-27_VoBa%20Pforzheim_Jubilaeumsschrift_web-.pdf
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Aktuelle Version vom 18. Juni 2019, 12:52 Uhr

Albert Wittum, ca. 1915

Albert Wittum (1844–1923) war Schmuckfabrikant und Landtagsabgeordneter.

Leben

Albert Wittum kommt Ende der 1850er-Jahre als Sohn einer kinderreichen Familie nach Pforzheim, wo er als Goldschmiedelehrling schon früh sein eigenes Geld verdienen musste. In den Jahren darauf steigt er erst zum Kabinettsmeister, dann zum alleinigen Inhaber einer Schmuckwarenfabrik auf. Sein Wissen eignet sich Albert Wittum selbst an, viele Jahre ist er im Arbeiterbildungsverein, später auch in leitender Funktion. Der talentierte Redner macht sich als Vertreter der Arbeiterschaft im Bildungsverein, als Stadtrat und als Vertreter der Nationalliberalen Partei im badischen Landtag und im Reichstag einen Namen. Als in Pforzheim 1868 eine Kreditgenossenschaft entsteht, wird sein Interesse geweckt. Er tritt dem Vorschussverein 1868 bei und bleibt ihm bis zu seinem Tod 1923 treu, ab 1909 als Vorsitzender des Aufsichtsrats. Albert Wittum ist bei den wichtigsten Umgestaltungen der Genossenschaft dieser Zeit beteiligt wie dem Ausbau vom Verein zur Gewerbebank 1907 und der Einführung der beschränkten Haftpflicht 1918. Den Begründer der Volksbanken, Hermann Schulze-Delitzsch, lernt er damals als Vertreter des Arbeiterbildungsvereins am Deutschen Arbeitertag in Nürnberg noch persönlich

Familie

Er war der Vater von Johanna Wittum.

Weblink