Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenz![]()
mail.de
Naeher: Unterschied zwischen den Versionen
Die Seite wurde neu angelegt: „thumb|Pforzheimer Fabrikanten, 1854 [[Datei:Pf…“ |
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| (10 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
[[Datei:„Wirtshaus Kupferhammer“ am Kupferhammer 1 in Pforzheim, erbaut 1886 für den Kupferschmied und Gastwirt Karl Naeher.png|thumb|„Wirtshaus Kupferhammer“ am Kupferhammer 1 in Pforzheim, erbaut 1886 für den Kupferschmied und Gastwirt Karl Naeher ]] |
|||
[[Datei:Pforzheim, Honoratiorenstammtisch „Löwengesellschaft“ im Jahre 1854 mit Pforzheimer Fabrikanten.png|thumb|Pforzheimer Fabrikanten, 1854 ]] |
|||
[[Datei:Am Kupferhammer 1 in Pforzheim, „Wirtshaus Kupferhammer“, Mühlenbetrieb mit drei Mühlrädern, Rohrschmiede, Sägewerk und Köhlerei.png|thumb|Am Kupferhammer 1 in Pforzheim, „Wirtshaus Kupferhammer“, Mühlenbetrieb mit drei Mühlrädern, Rohrschmiede, Sägewerk und Köhlerei. ]] |
|||
[[Datei:Pforzheimer Fabrikanten, 1911.png|thumb|Pforzheimer Fabrikanten, 1911 ]] |
|||
'''Naeher''' hieß ein Pforzheimer Fabrikantenfamilie. Sie betrieben in Pforzheim einen Kupferhammer, der 1663 begründet wurde und im 19. Jahrhundert in den Besitz der Familie Naeher überging. Das Wohnhaus mit Satteldach wurde 1886 für den Kupferschmied und Gastwirt [[Karl Theodor Naeher]] erbaut. Naehers Ehefrau Wilhelmine war eine geboren Lamprecht. |
|||
Im Kupferhammer wurden vor allem Kessel für das Brauereigewerbe sowie Töpfe, Pfannen und andere Kleinteile produziert. |
|||
Naeher war ein Pforzheimer Fabrikantenfamilie. Sie betrieben in Pforzheim einen Kupferhammer. |
|||
Das Hammerwerk bestand aus einem Mühlenbetrieb mit drei Mühlrädern, Rohrschmiede, Sägewerk und Köhlerei und zählte zu den ''„bedeutenden Wirtschaftsbetrieben der frühindustriellen Stadt“''.<ref name="Timm_572"> ''' Am Kupferhammer 1. ''„Wirtshaus Kupferhammer“''. Am Kupferhammer 1 a. Ehemalige Eisfabrik und Eiskeller '''. In: Christoph Timm:''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen'' Pforzheim 2006, S. 571.</ref> 1911 wurde anstelle des Kupferhammerwerks die Eisfabrik erbaut, die Stangeneis für den industriellen und privaten Verbrauch produzierte. Der Eiskeller zeigt eine gemauerte Stirnwand aus rotem Sandstein, hervorgehoben durch ein Tor mit Portikusrahmung, darüber die Bauinschrift:''„K. NAEHER/1875“''.<ref name="Timm_572"/> Der Wohnsitz der Familie Naeher lag im Ortskern von Pforzheim im Bereich der heutigen Östlichen Karl-Friedrich-Straße und grenzte an die Grundstücke der Familien [[Benckiser]] und [[Gülich]]. |
|||
== Einzelnachweise == |
== Einzelnachweise == |
||
| Zeile 10: | Zeile 11: | ||
* '''Naeher (Familie)'''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet.'' Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 428, 429. |
* '''Naeher (Familie)'''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet.'' Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 428, 429. |
||
* Oskar Trost: '''Der Kupferhammer bei Pforzheim'''. 1962, Stadtarchiv Pforzheim, N 47, Nr. 34. |
|||
* Hermann Ernst Maier: '''Julius Naeher, ein Pionier praktischer Heimatkunde'''. In: Die Pyramide 25 (1936), Heft 29, 19. Juli 1936, Seite 113ff. |
|||
* Friedmar Voormann: '''Julius Naeher - Eine gescheiterte Ingenieurlaufbahn''', S. 107-140. In: Christian Groh: ''Neue Beiträge zur Pforzheimer Stadtgeschichte. Band 4 ''. Verlag Regionalkultur, Pforzheim. |
|||
[[Kategorie: |
[[Kategorie:Naeher|!]] |
||
[[Kategorie:Naeher]] |
|||
Aktuelle Version vom 13. Mai 2019, 11:32 Uhr


Naeher hieß ein Pforzheimer Fabrikantenfamilie. Sie betrieben in Pforzheim einen Kupferhammer, der 1663 begründet wurde und im 19. Jahrhundert in den Besitz der Familie Naeher überging. Das Wohnhaus mit Satteldach wurde 1886 für den Kupferschmied und Gastwirt Karl Theodor Naeher erbaut. Naehers Ehefrau Wilhelmine war eine geboren Lamprecht. Im Kupferhammer wurden vor allem Kessel für das Brauereigewerbe sowie Töpfe, Pfannen und andere Kleinteile produziert. Das Hammerwerk bestand aus einem Mühlenbetrieb mit drei Mühlrädern, Rohrschmiede, Sägewerk und Köhlerei und zählte zu den „bedeutenden Wirtschaftsbetrieben der frühindustriellen Stadt“.[1] 1911 wurde anstelle des Kupferhammerwerks die Eisfabrik erbaut, die Stangeneis für den industriellen und privaten Verbrauch produzierte. Der Eiskeller zeigt eine gemauerte Stirnwand aus rotem Sandstein, hervorgehoben durch ein Tor mit Portikusrahmung, darüber die Bauinschrift:„K. NAEHER/1875“.[1] Der Wohnsitz der Familie Naeher lag im Ortskern von Pforzheim im Bereich der heutigen Östlichen Karl-Friedrich-Straße und grenzte an die Grundstücke der Familien Benckiser und Gülich.
Einzelnachweise
Literatur
- Naeher (Familie). In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 428, 429.
- Oskar Trost: Der Kupferhammer bei Pforzheim. 1962, Stadtarchiv Pforzheim, N 47, Nr. 34.
- Hermann Ernst Maier: Julius Naeher, ein Pionier praktischer Heimatkunde. In: Die Pyramide 25 (1936), Heft 29, 19. Juli 1936, Seite 113ff.
- Friedmar Voormann: Julius Naeher - Eine gescheiterte Ingenieurlaufbahn, S. 107-140. In: Christian Groh: Neue Beiträge zur Pforzheimer Stadtgeschichte. Band 4 . Verlag Regionalkultur, Pforzheim.