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Hepp: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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bilder raus, da ist niemand der familie hepp drauf
 
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'''Hepp''' war der Name einer Pforzheimer Fabrikantenfamilie.
[[Datei:Pforzheim, Honoratiorenstammtisch „Löwengesellschaft“ im Jahre 1854 mit Pforzheimer Fabrikanten.png|thumb|Pforzheimer Fabrikanten, 1854 ]]
[[Datei:Pforzheimer Fabrikanten, 1911.png|thumb|Pforzheimer Fabrikanten, 1911 ]]


In den Jahren 1787 bis 1800 wurde die Schmuckfirma Hepp gegründet.<ref>'''Hepp (Familie, Schmuckfirma)'''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet.'' Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 46.</ref> Nachdem 1861 der Bahnhof in Betrieb genommen wurde, bot sich die angrenzende Leopoldvorstadt als Standort für die wachsende Schmuckindustrie an. 1860 entstand der Luisenplatz mit der Durlacher- und Luisenstraße. Dieser Bereich entwickelte sich zum "heimlichen Geschäftszentrum"<ref name="Westend"/> der Stadt Pforzheim aus . Dort entwickelte sich nun die aufstrebende Weststadt, die Christop Timm auch "Pforzheims Westend"<ref name="Westend"/> nennt. Wegen der dort ansässigen Millionäre (Bissinger, Daub, Fahrner, Hausch, [[Hepp]], Kutroff, Rothschild, Zerrenner) hieß das Stadtviertel im Volksmund auch das "Millionenviertel"<ref name="Westend">'''Pforzheims Westend'''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet''. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 50f., hier. S. 50</ref> Die Stadtvilla Hepp entstand in der Leopoldvorstadt um 1875 nach [[Josef Durm]].<ref>'''Hepp (Familie, Schmuckfirma)'''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet.'' Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 82.</ref>
In den Jahren 1787 bis 1800 wurde die Schmuckfirma Hepp gegründet.<ref>'''Hepp (Familie, Schmuckfirma)'''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet.'' Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 46.</ref> Nachdem 1861 der Bahnhof in Betrieb genommen wurde, bot sich die angrenzende Leopoldvorstadt als Standort für die wachsende Schmuckindustrie an. 1860 entstand der Luisenplatz mit der Durlacher- und Luisenstraße. Dieser Bereich entwickelte sich zum "heimlichen Geschäftszentrum"<ref name="Westend"/> der Stadt Pforzheim aus . Dort entwickelte sich nun die aufstrebende Weststadt, die Christop Timm auch "Pforzheims Westend"<ref name="Westend"/> nennt. Wegen der dort ansässigen Millionäre (Bissinger, Daub, Fahrner, Hausch, [[Hepp]], Kutroff, Rothschild, Zerrenner) hieß das Stadtviertel im Volksmund auch das "Millionenviertel"<ref name="Westend">'''Pforzheims Westend'''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet''. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 50f., hier. S. 50</ref> Die Stadtvilla Hepp entstand in der Leopoldvorstadt um 1875 nach [[Josef Durm]].<ref>'''Hepp (Familie, Schmuckfirma)'''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet.'' Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 82.</ref>



Das Familiengrabmal Gülich und Hepp von 1878 zeigt die untereinander verschwägerten Fabrikantenfamilien Gülich und Hepp. Die beiden Familien spielten ein führende Rolle in der Pforzheimer Tuch- bzw. Schmuckfabrikation im 19. Jhdt. Im Zentrum befindet sich der Kissenstein für Kommerzienrat [[Karl Friedrich Peter Gülich]] (1833-1898), Präsident der Handelskammer.<ref>'''Hepp (Familie, Schmuckfirma)'''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet.'' Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 509.</ref>
Das Familiengrabmal Gülich und Hepp von 1878 zeigt die untereinander verschwägerten Fabrikantenfamilien Gülich und Hepp. Die beiden Familien spielten ein führende Rolle in der Pforzheimer Tuch- bzw. Schmuckfabrikation im 19. Jhdt. Im Zentrum befindet sich der Kissenstein für Kommerzienrat [[Karl Friedrich Peter Gülich]] (1833-1898), Präsident der Handelskammer.<ref>'''Hepp (Familie, Schmuckfirma)'''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet.'' Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 509.</ref>
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== Literatur ==
== Literatur ==

* '''Hepp (Familie, Schmuckfirma)'''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet.'' Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 46, 50, 82, 222, 509.
* '''Hepp (Familie, Schmuckfirma)'''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet.'' Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 46, 50, 82, 222, 509.


[[Kategorie:Pforzheim]]
[[Kategorie:Hepp|!]]
[[Kategorie:Hepp]]

Aktuelle Version vom 5. Februar 2019, 21:42 Uhr

Hepp war der Name einer Pforzheimer Fabrikantenfamilie.

In den Jahren 1787 bis 1800 wurde die Schmuckfirma Hepp gegründet.[1] Nachdem 1861 der Bahnhof in Betrieb genommen wurde, bot sich die angrenzende Leopoldvorstadt als Standort für die wachsende Schmuckindustrie an. 1860 entstand der Luisenplatz mit der Durlacher- und Luisenstraße. Dieser Bereich entwickelte sich zum "heimlichen Geschäftszentrum"[2] der Stadt Pforzheim aus . Dort entwickelte sich nun die aufstrebende Weststadt, die Christop Timm auch "Pforzheims Westend"[2] nennt. Wegen der dort ansässigen Millionäre (Bissinger, Daub, Fahrner, Hausch, Hepp, Kutroff, Rothschild, Zerrenner) hieß das Stadtviertel im Volksmund auch das "Millionenviertel"[2] Die Stadtvilla Hepp entstand in der Leopoldvorstadt um 1875 nach Josef Durm.[3]

Das Familiengrabmal Gülich und Hepp von 1878 zeigt die untereinander verschwägerten Fabrikantenfamilien Gülich und Hepp. Die beiden Familien spielten ein führende Rolle in der Pforzheimer Tuch- bzw. Schmuckfabrikation im 19. Jhdt. Im Zentrum befindet sich der Kissenstein für Kommerzienrat Karl Friedrich Peter Gülich (1833-1898), Präsident der Handelskammer.[4]

Einzelnachweise

  1. Hepp (Familie, Schmuckfirma). In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 46.
  2. 2,0 2,1 2,2 Pforzheims Westend. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 50f., hier. S. 50
  3. Hepp (Familie, Schmuckfirma). In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 82.
  4. Hepp (Familie, Schmuckfirma). In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 509.

Literatur

  • Hepp (Familie, Schmuckfirma). In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 46, 50, 82, 222, 509.