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Haus Peter Paul Pfeiffer (Landhaus Marianne): Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Das Haus wurde 1909 für nach Entwürfen von [[Heinrich Deichsel]] für den Bildhauer und Kunstdozenten und Direktor an der Goldschmiedeschule Peter Paul Pfeiffer und seine Frau Marianne erbaut. Darauf beziehen sich die Inschriften am Holzpfosten des Treppenaufgangs ''„PPP/1909“'' <ref>''' Künstlerkolonie 6, Haus Pfeiffer '''. In: Christoph Timm:''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen'' Pforzheim 2006, S. 322-323, hier S. 322.</ref> sowie ''„Landhaus Marianne“'' <ref>''' Künstlerkolonie 6, Haus Pfeiffer '''. In: Christoph Timm:''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen'' Pforzheim 2006, S. 322-323, hier S. 322.</ref>
Das Haus wurde 1909 für nach Entwürfen von [[Heinrich Deichsel]] für den Bildhauer und Kunstdozenten und Direktor an der Goldschmiedeschule [[Peter Paul Pfeiffer (sen.)]] und seine Frau [[Marianne Pfeiffer (geb. Stern)]] erbaut. Darauf beziehen sich die Inschriften am Holzpfosten des Treppenaufgangs ''„PPP/1909“''<ref>Timm 2006, S. 322.</ref> sowie ''„Landhaus Marianne“''<ref>Timm 2006, S. 322.</ref>


Das Kulturdenkmal zeigt ''„regionaltypische, der Landschaft zugeordnete Formen“'',<ref>Timm 2006, S. 322</ref> dazu gehören:


Das Kulturdenkmal zeigt ''„regionaltypische, der Landschaft zugeordnete Formen“''<ref>''' Künstlerkolonie 6, Haus Pfeiffer '''. In: Christoph Timm:''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen'' Pforzheim 2006, S. 322-323, hier S. 322.</ref>

Diese ''„regionaltypische, der Landschaft zugeordnete Formen“'' sind:
* Kalksteinsockel
* Kalksteinsockel
* Schindelverkleidung
* Schindelverkleidung
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* rotes Ziegeldach mit Biberschwanzdeckung
* rotes Ziegeldach mit Biberschwanzdeckung


Das Gebäude ist ein schindelverkleideter Fachwerkbau und hat ein traufständiges Mansardenwalmdach. [[Heinrich Deichsel|Deichsel]] vertrat bei diesem Haus die ''„ regionalistische Strömung des Landhaus- oder Heimatstils“''.<ref name="Timm_90">'''Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Jugendstil - Aufbruch zur Moderne'''. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 90.</ref> Kennzeichen dieses Stils waren Fassaden mit Verkleidungen in Naturstein oder Schindeln.
Das Gebäude ist ein schindelverkleideter Fachwerkbau und hat ein traufständiges Mansardenwalmdach. [[Heinrich Deichsel|Deichsel]] vertrat bei diesem Haus die ''„ regionalistische Strömung des Landhaus- oder Heimatstils“''.<ref name="Timm_90">'''Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Jugendstil - Aufbruch zur Moderne'''. In: [[Christoph Timm]]: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet'', Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 90.</ref> Kennzeichen dieses Stils waren Fassaden mit Verkleidungen in Naturstein oder Schindeln.


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==
<references/>
<references/>

== Literatur ==
== Literatur ==
* '''Künstlerkolonie 6, Haus Pfeiffer'''. In: [[Christoph Timm]]: ''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen,'' Pforzheim 2006, S. 322-323.


[[Kategorie:Gebäude (Pforzheim)]]
* ''' Künstlerkolonie 6, Haus Pfeiffer '''. In: Christoph Timm:''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen'' Pforzheim 2006, S. 322-323.
[[Kategorie:Bestehendes Bauwerk]]

[[Kategorie:Pforzheim]]
[[Kategorie:Wohngebäude]]
[[Kategorie:Gebäude]]
[[Kategorie:Heimatstil]]
[[Kategorie:Heimatstil]]
[[Kategorie:Baudenkmal]]

[[Kategorie:Denkmalschutz]]

Aktuelle Version vom 5. Dezember 2018, 19:34 Uhr

Heimatschutzstil: Haus Pfeifer

Das Haus wurde 1909 für nach Entwürfen von Heinrich Deichsel für den Bildhauer und Kunstdozenten und Direktor an der Goldschmiedeschule Peter Paul Pfeiffer (sen.) und seine Frau Marianne Pfeiffer (geb. Stern) erbaut. Darauf beziehen sich die Inschriften am Holzpfosten des Treppenaufgangs „PPP/1909“[1] sowie „Landhaus Marianne“[2]

Das Kulturdenkmal zeigt „regionaltypische, der Landschaft zugeordnete Formen“,[3] dazu gehören:

  • Kalksteinsockel
  • Schindelverkleidung
  • Sprossenfenster mit Klappläden
  • überdachte Terrasse
  • rotes Ziegeldach mit Biberschwanzdeckung

Das Gebäude ist ein schindelverkleideter Fachwerkbau und hat ein traufständiges Mansardenwalmdach. Deichsel vertrat bei diesem Haus die „ regionalistische Strömung des Landhaus- oder Heimatstils“.[4] Kennzeichen dieses Stils waren Fassaden mit Verkleidungen in Naturstein oder Schindeln.

Einzelnachweise

  1. Timm 2006, S. 322.
  2. Timm 2006, S. 322.
  3. Timm 2006, S. 322
  4. Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Jugendstil - Aufbruch zur Moderne. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 90.

Literatur

  • Künstlerkolonie 6, Haus Pfeiffer. In: Christoph Timm: Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Pforzheim 2006, S. 322-323.