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	<title>PFENZ - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica_Niemandsrain&amp;diff=66866</id>
		<title>Villa rustica Niemandsrain</title>
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		<updated>2010-08-28T16:39:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TarsiusPumilus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{OpenStreetMap|48.9406|8.5707|15}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilferdingen-Kindergarten-roemisch.jpg|thumb|Die Villa rustica Niemandsrain mit Glas überbaut als Heimatmuseum und Kindergarten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilferdingen-roemisch.jpg|thumb|Blick durch die Scheiben]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Villa rustica am Niemandsrain&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Villa rustica am Niemandsberg&#039;&#039;) ist eine [[Villa rustica]] in [[Remchingen]]-[[Wilferdingen]]. Sie gehörte vermutlich zur römischen Ortschaft &#039;&#039;Vicus Senotensis&#039;&#039; und befindet sich heute am südwestlichen Ortsrand von Wilferdingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Aufbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem ehemaligen Gutshof sind lediglich 2 Gebäude bekannt. Er entstand vermutlich Ende des 1. Jh. n. Chr. und wurde spätestens nach dem sog. Limesfall (um 260) aufgegeben. Da er sich nur ca. 1 km südwestlich des vermuteten Ortskerns des &#039;&#039;Vicus Senotensis&#039;&#039; befand, hält man einen direkten Zusammenhang für wahrscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hauptgebäude lag auf einer Kuppe. Man vermutet, dass es sich um eine Risalitvilla mit südlicher Frontseite, Innenhof und einem Westflügel handelte. Allerdings ist das Gebäude durch Bodenerosion, Steinraub und landwirtschaftliche Nutzung nur schlecht erhalten. Mit 19 m langen Mauerresten hat sich an der Südseite am meisten erhalten, während von der Ostseite 18 m und von der Westseite 16 m noch nachweisbar sind. Der Nordteil der Villa wurde ganz abgetragen. Im Innenhof befand sich der Eingang zu einem Keller. Dieser gut erhaltene Gebäudeteil war 3,8 x 4,5 m groß und wurde mit Brandbauschutt verfüllt, was auf eine mögliche Zerstörung der Villa durch Feuer deutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Gebäude war vermutlich ein Wirtschaftsgebäude. Es lag 60 m nordöstlich vom Hauptgebäude und war mit 12,5 x 17 m Größe deutlich kleiner. Durch die ca. 5 m tiefere Lage hat sich das Nebengebäude besser erhalten. Seine genaue Verwendung ist unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgrabung und Funde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Gebäude der Villa rustica am Niemandsberg wurden [[1988]] durch Luftaufnahmen entdeckt. Unter der Leitung des Archäologen Günther Wieland wurde von April bis Oktober 2002 zunächst das Hauptgebäude der Anlage ausgegraben und untersucht, 2003 schloss sich die Freilegung des Nebengebäudes an. Einige der Fundstücke werden in der [[Kulturhalle Remchingen]] ausgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Siedlungsreste, die man mit dem &amp;quot;Vicus Senotensis&amp;quot; verbindet, fand man in den Buchwaldwiesen sowie bei der Wilferdinger Hauptstraße, wo man 1938 Gebäudereste mit Hypokaustanlage entdeckte. Diese werden direkt dem Vicus zugerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
G. Wieland, Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2001, S. 114 ff. (zum vicus Senotensis); 2002, S. 138 ff. und 2003, S. 137 ff. (jeweils zur villa rustica).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ruine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Remchingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TarsiusPumilus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Jupitergigantens%C3%A4ule_(Pforzheim)&amp;diff=61588</id>
		<title>Jupitergigantensäule (Pforzheim)</title>
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		<updated>2010-06-17T11:56:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TarsiusPumilus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Jupitergigantensäule.jpg|thumb|Die Jupitergigantensäule]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jupitergigantensäule .jpg|thumb|Die Jupitergigantensäule]]&lt;br /&gt;
Die Jupitergigantensäule ist eine Steinsäule in der [[Altstädter Straße]] in [[Pforzheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Säule vor dem [[Archäologischer Schauplatz Kappelhof|Archäologischen Schauplatz Kappelhof]] ist ein Abguß einer etwa sechs Meter hohen in Walheim ([[Landkreis Ludwigsburg]]) gefundenen [[Römer|römischen]] Jupitergigantensäule. Die Spitze wurde mit dem sogenannten Pforzheimer Reiter ergänzt. Das Original der Spitze befindet sich im Ausstellungsraum des Archäologischen Schauplatz Kappelhof. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jupitersäulen gehören zu den am häufigsten in Pforzheim gefundenen römischen Steinfunden. Insgesamt sind fünfzehn solcher Säulenfundstücke in Pforzheim verzeichnet. Die Funde bestehen aus einem Viergötterstein, fünf Zwischensockeln und sieben Gigantenreitern. Alle Funde waren Einzelfunde und können eventuell zusammengehören. Die exakten Fundorte sind selten dokumentiert. Der Reiter der Jupitergigantensäule wurde vermutlich 1872 oder 1875 gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
*[[Christoph Timm]], &lt;br /&gt;
: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Band 1, ISBN 3-89735-221-4&lt;br /&gt;
:Klaus Kortüm, Portus Pforzheim, Untersuchungen zur Archäologie und Geschichte in der römischen Zeit. ISBN 3-7995-7403-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pforzheim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TarsiusPumilus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Rudersberg&amp;diff=61587</id>
		<title>Rudersberg</title>
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		<updated>2010-06-17T11:47:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TarsiusPumilus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{OpenStreetMap|48.70099|8.74089|14}}&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Rudersberg&#039;&#039;&#039; in [[Calw]] liegt in einer Flussschleife der [[Nagold (Fluss)|Nagold]] und erhebt sich etwa 80 Meter über die Talsohle. Der Umlaufberg am Ostrand des Schwarzwaldes liegt etwa 1,5 Kilometer südlich von Calw und ist 410 Meter hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach West-Süd-West ist der Rudersberg mit dem [[Schwarzwald]] durch einen schmalen Sattel verbunden, ansonsten von der Nagold umflossen. Der Gipfel des Berges wird von einer länglichen Kuppe von ca. 1 ha gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtung Schwarzwald und auf der Nordseite gibt es Reste einer doppelten Wallanlage. Der innere Wall hat an der Westseite noch die maximale Höhe von etwa 5,80 Meter. An der Nordseite ist er deutlich schwächer erhalten. Der äußere Wall verläuft zirka zehn Meter tiefer und ist etwa 2,5 Meter hoch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzig erkennbare Zugang befindet sich an der Südseite aus Richtung [[Kentheim]] kommend. Der Steilhang im Süden der Bergkuppe zeigt keine Spuren einer Befestigung. Entweder war es topografisch unnötig den Steilhang zu befestigen, oder die Befestigung ist im Laufe der Zeit abgerutscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Berg gab es einige jungsteinzeitliche (4./3. Jahrtausend v.Chr.) Funde. Aus der Urnenfelderkultur (12. – 8. Jahrhundert v.Chr.) sind einige Funde vorhanden. Die meisten Funde stammen aus der [[Kelten|keltischen]] Frühlatènezeit (5./4. Jahrhundert v.Chr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten großen Untersuchungen fanden 1921 durch Prof. Steudel und F. Hertlein am inneren Wall statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 wurde im Rahmen des Schwerpunktprogramms &#039;&#039;Atlas der archäologischen Geländedenkmäler in Baden-Württemberg&#039;&#039; eine rechteckige Struktur von etwa 18 x 15 m dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Dezember 2000 der Orkan [[Lothar]] das gesamte westliche Drittel der Gipfelkuppe entwaldete, wurden dabei im Bereich der rechteckigen Struktur Teile von Mauerwerk freigelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren [[2002]] - [[2003]] wurden durch das Landesdenkmalamt mit Unterstützung des Schwarzwaldvereins Calw und der Stadt Calw erneut Untersuchungen durchgeführt. Dabei wurden zwei Bauphasen festgestellt. Eine Holz-Erde-Stein-Mauer aus der Frühlatènezeit und eine auf der Ruine errichtete zweite Trockenmauer aus dem frühen Mittelalter (7./8. Jahrhundert n.Chr.). Aus dieser Zeit stammt auch ein noch erkennbarer rechteckiger Gebäudegrundriss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem späten Mittelalter oder noch jünger sind die Spuren von Ackerterrassen auf der westlichen Hochfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sattel gegen die westliche Hochfläche finden sich deutliche Spuren von Ackerterrassen, die aber wohl erst im späten Mittelalter oder der frühen Neuzeit angelegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.calw.de/servlet/PB/menu/1155254/index.html Der Rudersberg auf der Internetpräsenz der Stadt Calw]&lt;br /&gt;
* [http://www.kelten-nagold.de/calw/rudersberg.html Der Rudersberg bei www.kelten-nagold.de]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Calw]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TarsiusPumilus</name></author>
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