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	<title>PFENZ - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Portus&amp;diff=208375</id>
		<title>Portus</title>
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		<updated>2024-03-23T17:51:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: /* Leugenstein und Rechtsstatus */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Portus&#039;&#039;&#039; war ein [[Römer|römischer]] &#039;&#039;vicus&#039;&#039; (Siedlung, Dorf) an der Stelle der heutigen [[Pforzheim]]er [[Altstadt (Pforzheim)|Altstadt]]. Aus der Siedlung ist das heutige Pforzheim entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;siehe Artikel [[Pforzheim#Name|Pforzheim]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gründung==&lt;br /&gt;
Für das Pforzheimer Stadtgebiet gibt es kaum keltische Funde, weshalb es unwahrscheinlich ist, dass es eine keltische Vorsiedlung gegeben hat. Ebenso zeigt ist der Siedlungsplatz im Enztalkessel nicht besonders günstig. Die Ortsgründung von Portus fällt daher in die Römerzeit und steht in Verbindung mit der Römerstraße Ettlingen-Cannstatt und die dazugehörige [[Furt]] über die [[Enz]]. Entlang dieser Militärstraße liegen die vici Ettlingen, Portus, Rutesheim und Cannstatt jeweils 20-25 km auseinander. Daher könnten die vici gezielt angesiedelt worden sein, um als Etappenorte oder auch als Wechselstation für Reit- und Lasttiere zu fungieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhand von Scherben und Münzen lässt sich der Siedlungsbeginn in den gleichen Zeitraum wie die Kastelle am Neckar um 90 n. Chr. vermuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau und Struktur des Vicus==&lt;br /&gt;
===Verkehr===&lt;br /&gt;
Die Furt ist heute nur noch über die nachgewiesene Römerstraße zu lokalisieren. An der Stelle ist auch eine (noch nicht nachgewiesene) Brücke anzunehmen. Die Ansiedlung hat sich stark an die Römerstraße orientiert. Diese verlief nachgewiesen ungefähr entlang der [[Altstädter Straße]] und mittig quer durch die heutige [[Altstadtkirche]]. Wie die Straße zum [[Hagenschieß]] aufstieg ist nicht gesichert, wahrscheinlich aber entlang der heutigen [[Gesellstraße (Pforzheim)|Gesellstraße]]. Auf der Hochfläche ist die Straße heute noch auf längere Strecke als Damm erkennbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Straßen nach Pforzheim sind nicht sicher nachgewiesen. Allerdings sind weitere wahrscheinlich oder werden diskutiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verkehrsweg zum [[Vicus &amp;quot;Mühlacker&amp;quot;]]: Wahrscheinlich führte ein Weg Richtung Osten im Enztal zum Vicus Mühlacker und dann weiter zur Militärstraße Stettfeld-Cannstatt. Der Verlauf entspräche ungefähr dem der heutigen [[B10]].&lt;br /&gt;
*Römerstraße nach Baden-Baden: In der frühen Forschung nahm man meist eine ausgebaute Römerstraße von Portus nach Baden-Baden über Herrenalb an. Heute gilt sie mangels Beweisen als unsicher. R. Niehaus verneint diese Straße fast gänzlich, da die Strecke nicht schneller gewesen wäre als über Ettlingen und auf der Strecke kaum bewohntes Gebiet nachweisbar ist.&amp;lt;ref&amp;gt;R. Niehaus (1977): Römische Straßenverbindungen durch den Schwarzwald, S.181ff&amp;lt;/ref&amp;gt; Anzunehmen ist jedoch eine Verbindung enzaufwärts zu den Orten um [[Neuenbürg]].  &lt;br /&gt;
*Straße nach Rottenburg: Eine Römerstraße ist zwischen Rottenburg und Herrenberg nachgewiesen. Einige Historiker vermuten jedoch, dass diese Straße über die Höhen zwischen [[Nagold (Fluss)|Nagold]] und [[Würm (Fluss)|Würm]] weiter bis nach Portus verlief. Möglicherweise verlief die Strecke aber auch östlich am [[Schwarzwald]] vorbei zur Militärstraße beim Hagenschieß.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Nierhaus (1977): S.180f und F. Hertlein: Art, Naturgeschichte und Kennzeichen unserer Römerstraßen. in:Fundberichte Schwaben 1922/24, S.59f.&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
*Weitere Wege dürften nur lokale Bedeutung gehabt haben, wie z.B. eine Wegstrecke zum [[Vicus Senotensis]] oder zu einzelnen [[Villa rustica|Gutshöfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren entdeckte man [[1909]] fand bei der Kirche einen der keltischen Göttin Abnoba geweihten Altar mit der Inschrift &amp;quot;Abnoba quadruvia&amp;quot; (Vierwegegöttin), was bedeutet, dass sich in Portus vier Wege kreuzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Transportweg könnte die Enz dargestellt haben. Eine [[Flößerei]] ist wahrscheinlich, da diese in Pforzheim bis in die Neuzeit ausgeübt wurde. Inwiefern die Enz schiffbar war ist dagegen umstritten. Kritiker bezweifeln, ob die Tiefe ausgereicht hätte. Befürworter sehen dagegen die Flusstiefe nach der Nagoldeinmündung als ausreichend an und gehen von einem Hafen aus, der der Siedlung seinen Namen gab.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gebäude===&lt;br /&gt;
Untersucht werden konnte in erster Linie Flächen auf öffentlichen Plätzen wie die Altstädter Kirche, dem [[Kappelhof]] oder dem [[Klinikum Pforzheim|Städtischen Krankenhaus]]. Die Befunde reichen jedoch nicht aus um detaillierte Aussagen über das Aussehen des Vicus zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grabungen an der Altstädter Kirche &#039;&#039;&#039;nördlich der Enz&#039;&#039;&#039; ergab, dass es zunächst eine Holzbauphase gab. In dieser Schicht zeigt sich eine Brandschicht, die von einem oder zwei dicht gefolgene größere Brände verursacht wurden. Die Brandschicht wird zwischen 130 bis 150 n. Chr. datiert. In der Steinbauphase untersuchte man einzelne Grundmauern, die teilweise in die mittelalterliche Kirche integriert wurden. Eine genaue Datierung der Mauern war nicht möglich, sie wurden jedoch sicher erst nach dem Brand errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Funde von Mauer- und Gebäudereste fand man in den [[1950|50er]] in der [[Wehrstraße (Pforzheim)|Wehrstraße]] 5, [[Kappelhofstraße]] und an der Ecke Altstädter Straße/[[Östliche Karl-Friedrich-Straße]]. Bei ersteren beiden wurden auch dort Brandspuren entdeckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Ausgrabungen &#039;&#039;&#039;südlich der Enz&#039;&#039;&#039; im Areal des Städtischen Krankenhauses im Jahr [[1949]] wurden mehrere Wohngebäude, Brunnen und Hypokausträume freigelegt. Auf diesen Grundmauern wurden im Hochmittelalter neue Gebäude errichtet und Umbaumaßnahmen vorgenommen. In den meisten Brunnen fanden sich menschliche Skelettreste, die teilweise Gewalteinwirkungen aufweisen. Ob diese Römer/Romanen waren oder mittelalterliche Pestleichen ist umstritten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Dauber (1951) in Fundbericht 19, S.57 gegenüber Wahl (1991) in Fundbericht Baden-Württemberg 16, S.522ff&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wohngebäude waren an einer dem Fluss entlang verlaufenden Straße ausgereichtet. In den hinteren Wohnteilen waren Wirtschaftsgebäude untergebracht und die Brunnen befanden sich wohl an dem östlichen Teil des Grundstücks. Die Grundstücke hatten eine Breite zwischen 12-17 m. Eine eindeutige Brandschicht aus dem 2. Jahrhundert wie links der Enz ist in den untersuchten Bereichen nicht zu finden. Eine (ausgedehnte) Besiedlung der Enz scheint nach den Funden erst um 150 n. Chr. stattgefunden zu haben. Die Funde konzentrieren sich westlich der Militärstraße. &amp;quot;Backöfen&amp;quot; östlich der Straße könnten eventuell auf ein Töpfereigewerbe dort hinweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob die entdeckten Brandspuren und verbrannten Dachziegel beim Bau des Heizkanals [[1949]] am Städtischen Krankenhaus ausreichen, um von einer Vernichtung des vicus durch ein Feuer um 260 auszugehen, bleibt offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Größe und Wohlstand===&lt;br /&gt;
Im Süden ist die Siedlung durch den steilen Hang zum Hagenschieß auf natürliche Art begrenzt. Die nördlichsten Mauerreste fanden sich an der Kreuzung Altstädter Straße-Östliche Karl Friedrich Straße und die nördlich davon gelegenen Hänge sind nicht besiedelbar gewesen, weshalb die letztere Straße die Nordgrenze des Stadtgebiets bildete. Dies entspricht einer Nord-Süd-Ausdehnung von etwa 375 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbreitung von West nach Ost ist dagegen schwieriger zu bestimmen, da viele Einzelfunde vorliegen, die zum Teil auch durch Hochwasser verlegt sein könnten. Kortüm ermittelt hierfür einen Maximalwert von 1000m.&amp;lt;ref&amp;gt; Kortüm (1995): S.63f&amp;lt;/ref&amp;gt; Die reinen Mauerfunde würden eine Ausdehnung von rund 500 m ergeben, wobei die Militärstraße hierbei sogar nahezu mittig liegt.     &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Portus dürfte einen kleinstädtischen Charakter gehabt haben, deren Bewohner (zumindest teilweise) einen gewissen Wohlstand erreicht hatten. Darauf deuten auch drei überdurchschnittlich große Jupitergigantensäulen hin. Gemäß der Anzahl der Sigillata-Scherben, Reliefsigillata und der Münzfunde scheint die Blütezeit Portus um 220 bis zum Limesfall 260 n. Chr. gewesen zu sein. Dies ist ungewöhnlich, da andere Orte im &amp;quot;agri decumates&amp;quot; zu dieser Zeit gemäß der Sigillata-Funden schon im &amp;quot;Niedergang&amp;quot; waren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leugenstein und Rechtsstatus==&lt;br /&gt;
[[1934]] wurde bei [[Friolzheim]] auf [[württemberg]]ischen Boden ein [[Leugenstein]] entdeckt, welcher der Römerstraße Ettlingen-Cannstatt zu zuordnen ist. Der Leugenstein diente den Reisenden zur Orientierung und gab ihnen die Entfernung zu einem Hauptort einer Civitas oder Provinz in der keltischen Längeneinheit Leugen an. Die Inschrift lautete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::IMP(eratori) M(arco) IVL(io) PH&lt;br /&gt;
::ILIPO PIO FEL(ici)&lt;br /&gt;
::AUG(usto) P(ontifici) M(aximo) TRIB(unicia)&lt;br /&gt;
::POT(estate) CO(n)S(uli) P(atri) P(atriae) ET&lt;br /&gt;
::M(arco) IVL(io) PHILI&lt;br /&gt;
::PPO CAES(ari)&lt;br /&gt;
::A PORT(u) L(eugas) V&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Übersetzt_&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unter) dem Kaiser Marcus Julius Philippus, dem frommen und glücklichen, dem erhabenen, dem Oberpriester, mit tribuzinischer Gewalt, dem Konsul, dem Vater des Vaterlandes und dem Cäsar Marcus Julius Philippus. Von Portus 5 Leugen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhand der angegebenen Kaisertitulatur muss der Stein zwischen 244 und 247 aufgestellt worden sein. Die letzte Zeile gibt an, dass Portus 5 Leugen entfernt liegt. Dies entspricht 11,1 km. Tatsächlich lag die Fundstelle des Leugensteins 11,5 Kilometer von der Enz entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Leugensteine eigentlich nur die Entfernung zu einem Hauptort einer Civitas oder Provinz angaben, gehen viele Historiker davon aus, dass Portus ein solcher für eine Civitas gewesen war. Skeptiker wie Peter Goessler sehen hingegen den Stein als Beleg, dass auch einfache Ortschaften angegeben worden sind.&amp;lt;ref&amp;gt;P. Goessler: Meilenstein, S.28&amp;lt;/ref&amp;gt; Er argumentiert, dass sowohl westlich von Pforzheim ein Leugenstein gefunden wurde, der die Strecke zum Civitas-Hauptort Aquae (Baden-Baden) angab, als auch östlich in [[Dürrmenz]] ein Weihestein gefunden wurde mit einer Inschrift einer Tempel-Wiedererrichtung durch einen decurio der civitas Aquensis. Befürworter argumentieren dagegen, dass letztere Inschrift die civitas ausschrieb, wohingegen Inschriften, die direkt in der civitas lagen, sie in der Regel abgekürzt haben. Eine dritte Möglichkeit ist, dass Portus erst während der &amp;quot;Blütezeit&amp;quot; ab 220 n.Chr. zu einer Civitas-Hauptstadt aufgestiegen ist, womit auch die späte Aufstellung des Leugensteins erklärt wäre.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grenzen der möglichen Civitas mit Hauptort Portus sind kaum auszumachen. Nach Westen hin dürfte es jedoch aufgrund des Leugensteins ungefähr die [[Pfinz]] gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungskontinuität==&lt;br /&gt;
Der Name Pforzheim leitet sich zweifelsohne von &amp;quot;Portus&amp;quot; und der germanischen Endung &#039;&#039;-heim&#039;&#039; ab. Eine nachträgliche germanische Endung haben z.B. auch die Römerstädte &amp;quot;Lopodunum&amp;quot; (--&amp;gt; Ladenburg) und &amp;quot;Augusta Vindelicorum&amp;quot; (--&amp;gt; Augsburg). Ob die Siedlung auch nach dem Limesfall um 260 n. Chr. fortbestand oder die Stadt im Mittelalter wiedergegründet ist nicht gesichert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pforzheim selbst wird erst [[1067]] urkundlich erwähnt. Trotzdem muss der Ort schon im Frühmittelalter existiert haben. Die lautgesetzliche Verschiebung von P- zu Pf- wurde im 7. bis 8. Jahrhundert vollzogen, weshalb Pforzheim schon vorher bestanden haben müsste oder zumindest muss der Name der Bevölkerung bekannt gewesen sein. Ebenso werden die meisten Orte mit einer [[Altstadtkirche|Martinskirche]] ins Frühmittelalter datiert. Ob die [[Merowingergräber beim Gaswerk]] aus dem späten 6./7. Jahrhundert zu Pforzheim gehörten ist fraglich, da diese etwa 400m vom vicus entfernt liegen. Klaus Kortüm vermutet, dass die Nachfolgesiedlung sich dorthin verlagerte und erst wieder zur Karolingerzeit wieder zurück an den alten Standort an der [[Furt]] verlegt wurde, da Fundmaterial in der Altstadt erst wieder aus dieser Zeit auftauchen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kortüm (1995): S.20 f&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hält es aber auch für möglich, dass sie zu einer [[Wüstung|abgegangene]] frühmittelalterlichen Siedlung gehört haben könnte, die etwa 100m entfernt an der [[Enz]] lag und vielleicht in Verbindung mit der nahe gelegenen villa rustica gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Jahr [[1614]] stammt eine Legende wie Pforzheim entstanden sein soll.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Frischlin (1614): Historische Beschreibung des Landes Württemberg II, 43 (zitiert nach Pflüger: Pforzheim, S. 29)&amp;lt;/ref&amp;gt; Demnach wurde Pforzheim von den Hunnen zerstört und der Ort im Jahre 510 n. Chr. vom frankischen Statthalter Emmerich neugegründet. Wieviel Wahrheit an dieser Sage dran ist, lässt sich nicht sagen. Eine fränkische Neugründung würde jedoch die Endung &#039;&#039;-heim&#039;&#039; verständlich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Brunnen fand man häufig Metallwerkzeuge, die von vielleicht von den Bewohnern vor ihrer Flucht in die Brunnen geworfen wurden, um sie vor den Alamannen zu verstecken und nachher wieder zu bergen. Die menschlichen Überreste darin zeugen wahrscheinlich davon, dass nicht alle Einwohner geflohen sind und eines gewalttätigen Todes starben. Das Begräbnis dieser Menschen in den Brunnen und auch die Funde darin von Mist hätten zu einer Vergiftung der Brunnen geführt. Wahrscheinlich wurden diese Maßnahmen absichtlich von den Alamannen durchgeführt. Andererseits fand man in einem Gebäude südlich der Enz Teile einer Schüssel, die ins 4. Jahrhundert zu datieren ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Enz auf dem Kappelhofplatz entdeckte man eine Handvoll scheinbar alamannischer Scherben, die für eine kontinuierliche Besiedelung sprächen. Ebenso tauchen in der Gegend relativ zu anderen Orten viele Münze aus dem 4. Jahrhundert auf.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
*Klaus Kortüm (1995): Portus - Pforzheim: Untersuchungen zur Archäologie und Gescichte in römischer Zeit. Sigmaringen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pforzheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Wilflingen&amp;diff=198324</id>
		<title>Wilflingen</title>
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		<updated>2022-03-22T21:24:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wilflingen&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Wiflingen&#039;&#039;, &#039;&#039;Wiblingen&#039;&#039;) ist eine [[Wüstung]] nördlich von [[Pforzheim]]. Sie ist nur anhand des Flurnamens [[Wiflinger Steig]] bezeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Erwähnungen der Flur fanden [[1497]]&amp;lt;ref&amp;gt;Ulf Rathje: Die Pforzheimer Straßennamen – Materialien zur Stadtgeschichte 22, Herausgegeben vom Stadtarchiv Pforzheim (2009), Verlag Regionalkultur ISBN 978-3-89735-589-7&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[1502]] (als &amp;quot;Wiblinger Steig&amp;quot;)&amp;lt;ref&amp;gt;Rüdiger Stenzel: Abgegangene Siedlungen zwischen Rhein und Enz, Murg und Angelbach. In: Oberrheinische Studien. Bd. III. Fs. für G. Haselier. Bretten 1975. S. 133 &amp;lt;/ref&amp;gt; statt. Des Weiteren könnte es einen Zusammenhang mit dem in einer Urkunde von [[1763]] genannten &amp;quot;Wifleswald&amp;quot; geben, dem heutigen [[Kieselbronn]]er Gemeindewald.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Ehmann (1980): Abgegangene Siedlungen um Pforzheim. in: Pforzheimer Geschichtsblätter 5, S. 181&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedlung wird in der [[Katharinentaler Hof|Katharinentaler Senke]]&amp;lt;ref&amp;gt;Stenzel (1975), S.150&amp;lt;/ref&amp;gt; oder auch am [[Wartberg]] vermutet. Der Historiker Rüdiger Stenzel hält es auch für möglich, dass es sich bei &amp;quot;Wiblinger Steig&amp;quot; um eine Verschreibung für &amp;quot;N(e)idlinger Steig&amp;quot; (vgl. [[Neidlingen]]) handelt und es den Ort nie gegeben hat. Der Heimatforscher Karl Ehmann betont, dass &amp;quot;Wifling&amp;quot; auch einen Garnknäuel bezeichnet und der Flurname daher vielleicht etwas mit der früher starken Schäferei und Wollspinnerei zu tun habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pforzheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
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		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Neidlingen&amp;diff=197387</id>
		<title>Neidlingen</title>
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		<updated>2022-01-02T18:29:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{OpenStreetMap|48.94257|8.71895|14}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Neidlingen&#039;&#039;&#039; war ein abgegangenes Dorf, eine sogenannte [[Wüstung]], auf der heutigen Gemarkung von [[Neulingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lage des ehemaligen Dorfes deckt sich etwa mit dem heutigen [[Naturschutzgebiet Neulinger Dolinen]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehemaliges Dorf Neulingen gez..jpg|thumb|Lage des einstigen Dorfes Neidlingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Der Ortsname war im 11. Jh. noch &#039;&#039;Nitlingen&#039;&#039; und wurde dann im 14.-17. Jh. zu &#039;&#039;Nydlingen&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;Neidlingen&#039;&#039;. Im 18.Jh. wurde das &#039;&#039;-ei-&#039;&#039; mit &#039;&#039;-eu-&#039;&#039; ins Hochdeutsche übersetzt, weshalb der Name &#039;&#039;Neutlingen&#039;&#039; aufkam. Erst im 19.Jh. wurde hieraus schließlich &#039;&#039;Neulingen&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Name bedeutete &amp;quot;bei den Leuten des Nidels oder Nidilos&amp;quot;. &#039;&#039;Nidel&#039;&#039; oder &#039;&#039;Nidilo&#039;&#039; muss der Name des Ortsvorsteher gewesen sein. &#039;&#039;-ingen&#039;&#039;-Orte zählen in der Regel zu den älteren Ortschaften in der Region. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Neidlingen lag nördlich des Neulinger Walds und damit am Rande seiner Gemarkung. Zu den wichtigsten Indizien zählen die Flurnamen. So existieren heute noch an dieser Stelle Flurnamen wie &amp;quot;Oberneulingen&amp;quot;, &amp;quot;Unterneulingen&amp;quot; oder &amp;quot;Neulingen Kirche&amp;quot;. Auch deuten alle &amp;quot;Neulinger Wege&amp;quot; in den umliegenden Dörfern ([[Göbrichen]], [[Kieselbronn]], [[Ispringen]] und [[Eisingen]]) in die entsprechende Richtung. Ebenso deutet der Neulinger Grund auf [[Stein]]er Gemarkung dort hin. In den Neulinger Fluren konnten archologische Besiedlungsfunde aus der Zeit des 11. bis 16. Jahrhundert gemacht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;H-W. Heine (Lutz): Wüstung Neulingen. in: Forschungen und Berichte der Archäologie des Mittelalters in Baden-Württemberg 1979, S.268&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Funde aus dem [[16.Jahrhundert]] könnten eventuell von einer weiterbestehenden Kirche mit Pfarrhaus oder länger genutzten Gärten Neidlingens herrühren.&amp;lt;ref&amp;gt;Tölke (1995): S.442&amp;lt;/ref&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das einstige Dorf Neidlingen==&lt;br /&gt;
Von allen abgegangenen Siedlungen aus der Umgebung von [[Pforzheim]] ist Neidlingen die bekannteste. Es war einst Pfarrdorf und Mutterkirche von [[Ispringen]] und scheint zeitweilig aus zwei Orten, aus Unter- und Oberneidlingen bestanden zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründung Neidlingens fand wohl im Frühmittelalter statt und vielleicht auch schon zur alamannischen Zeit. Der Ausbau der Herrenhofsiedlung zum Dorf fand wohl im 8./[[9. Jahrhundert]] statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Tölke (1995): Göbrichen/Neulingen. Monographie eines Dorfes und einer Landschaft im Norden Pforzheims. Band II. S 452&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes fand um [[1090]] statt. Darin schenkt eine Gräfin Adelheid das Dorf &amp;quot;Nitlingen&amp;quot; samt Herrenhof (&#039;&#039;curtis&#039;&#039;) als &#039;&#039;Zubehör der [[Burg Enzberg]]&#039;&#039; dem neugegründeten Kloster Sinsheim. Ab [[1125]] wird ein Ortsadel mit &#039;&#039;Adelwig und Arnold von Nidlingen&#039;&#039; ([[Herren von Neidlingen]]) erwähnt, die zu Anfang des [[15. Jahrhundert]]s ausgestorben zu sein scheinen oder in die [[Pforzheim]]er Bürgerschaft aufgingen. Die Burg der Herren von Neidlingen stand wahrscheinlich im heutigen Neulinger Wald, wo auch Mauereste gefunden wurden. Das Dorf  Neidlingen lag wohl in einem Wiesengelände nördlich vom Walde und an einer alten Heerstraße von Speyer ins Neckargebiet. [[1365]] verkauften die Edelknechte Berthold Göler und seine Brüder Konrad und Hans von [[Enzberg]] an die Priorin und den Konvent des Prediger-Frauenklosters in Pforzheim ihre Kirchensätze zu Ispringen und Neidlingen um 1500 Gulden. Fünf Jahre später,[[1370]], wird Neidlingen als vollständig zerstört bezeichnet. Der Historiker Rüdiger Stenzel vermutet, dass das Dorf schon beim Verkauf an das Frauenkloster wüst gewesen sein müsste. [[1309]] sind die letzten Bewohner urkundlich belegt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie ist die Zerstörung erfolgt? Ist es in kriegerischen Fehden niedergebrannt worden? Dies wäre nicht ausgeschlossen, denn damals herrschten unruhige Zeiten. Die Kriege wurden meist in der Weise geführt, dass man in die ungeschützten Dörfer des Gegners einfiel und sie niederbrannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit als Neidlingen abging, fällt der aus Uhlands Ballade bekannte [[Der Überfall im Wildbad|Überfall]] in [[Wildbad]] ([[1367]]) statt. Daran beteiligt waren auch die Wunnsteiner, die nach einer Urkunde aus dem Jahre 1428 in Neidlingen begütert waren. Was lag also näher, als dass sie [[Eberhard der Greiner]] für den Überfall durch Zerstörung wunnsteinischer Dörfer rächte? Dies ist nur eine Vermutung, und selbst wenn sie zutreffen sollte, wäre immer noch nicht geklärt, warum der Ort nach der Zerstörung nicht wieder aufgebaut wurde, wie es in den meisten Fällen geschah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es mussten also noch andere Ursachen dazu geführt haben, dass die Bewohner zum dauernden Verlassen des Ortes nötigten. Wer schon einmal im Frühjahr zur Zeit der Schneeschmelze über die Neulinger Wiesen gegangen ist, der weiß, wie dort an mehreren Stellen das Wasser in gurgelnden Tönen in die Tiefe verschwindet. Ein eigentümliches und unsicheres Gefühl beschleicht uns, und man verlässt wieder rasch den unsicheren Boden, von dem man nie weiß, ob und wann er unter unseren Füßen wieder einbricht. Die Gegend ist eine typische Kalk- und [[Karst]]landschaft mit unterirdischen Flussläufen, Erdfällen und Quelltöpfen, in denen die unterirdischen Wasserläufe zutage treten (Ispringen). Die Bildung von Erdfällen geht in dieser Gegend immer noch vor sich, wie man aus Beobachtungen weiß. Der Historiker A. Dauber (1948) glaubt zudem, dass eine vieljährige Trockenzeit das Grundwasser in den Muschelkalk absinken ließ. Diese Gegebenheiten könnten natürlich auch ein Grund dafür gewesen sein, dass die Bewohner von Neidlingen ihren Ort aufgaben. Heinrich Tölke (1995) sieht die Dolinen als Ursache kritisch, da [[Göbrichen]] diesbezüglich schlechter liegen würde, als es Neidlingen getan hätte. Er sieht stattdessen politische Auseinandersetzungen als wahrscheinlichste Ursache. Als die Burg von den [[Herren von Enzberg|Enzbergern]] übernommen wurde, wurde der Ort vermehrt in Fehden hineingezogen. Nach der Zerstörung des Dorfes um [[1367]] nach einer dieser Fehden kam es nach Tölke zu einem Markungsausgleich zwischen den Vogtherren. Überliefert ist nur, dass das Kloster Herrenalb die halbe Vogtei über Neidlingen besaß, aber über die andere Hälfte ist nichts bekannt. Das [[Frauenkloster Pforzheim]]s besaß die Vogtei über die Nachbarorte [[Ispringen]], [[Brötzingen]] und [[Eutingen]]; die Herren von Enzberg über die Nachbarorte [[Kieselbronn]] und [[Dürrn]]; und das Herrenalber Kloster über den Ort [[Göbrichen]]. Gemäß Tölke teilten sich diese drei Herren die Vogtei über Neidlingen und teilten die Gemarkung nach der Zerstörung des Dorfes unter sich auf, um Klarheit zu schaffen. Die Anteile der Enzberger und des Frauenklosters wurden den Nachbargemarkungen angegliedert. Dem Kloster Herrenalb blieb die Restgemarkung (50% der ursprünglichen), welche dem Göbricher Zwing und Bann unterworfen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Tölke (1995): S.  479 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Ort [[1370]] als völlig zerstört beschrieben wird, scheint der Ort [[1379]] nicht wieder aufgebaut worden zu sein (oder die Bewohner werden Göbrichen zugeordnet). In den Jahren [[1412]], [[1419]], [[1421]], [[1422]] und [[1440]] wird der Ort mit Kirche als wieder bewohnt beschrieben (etwa 28 Lehensinhaber). Danach scheint der Ort jedoch endgültig aufgegeben worden zu sein. [[1454]] werden alle &#039;&#039;Nydlinger&#039;&#039; Güter mit dem Zusatz &amp;quot;am Kobold&amp;quot; versehen (unheimliches Geschehen?).      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gemarkung===      &lt;br /&gt;
Die Gemarkung Neidlingen wird noch lange als Gemarkung erwähnt. Später wurde sie mit der Gemarkung [[Göbrichen]] vereinigt. Daher erklärt sich die eigenartige Gestalt der Gemarkung Göbrichen und die Lage des Ortes. Anhand von älteren Flurnamen ist es möglich, dass auch [[Eisingen]] (&amp;quot;Neidlinger Tal&amp;quot;) und [[Ispringen]] (&amp;quot;Neidlinger Grund&amp;quot;) kleinere Teile der Gemarkung zugesprochen bekamen. Die Sage will wissen, dass die Bewohner von Neidlingen nach Göbrichen gezogen seien. Dies ist möglich. Doch sollte man bei Sagen vorsichtig sein, dies zeigt eine andere Sage, die Neidlingen im [[Dreißigjähriger Krieg|30-jährigen Kriege]] zerstören lässt und zwar deswegen, weil die Bewohner der Einführung der [[Reformation]] Widerstand geleistet hätten; dabei wird aber der Ort schon 200 Jahre vorher als zerstört bezeichnet, und die Reformation ist [[1556]] in der Gegend zur Einführung gelangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herrenhof===&lt;br /&gt;
Nach Heinrich Tölke (1995) stand der alte Herrenhof Neidlingens in Unterneidlingen. Da herrenhofbezogene Flurnamen wie &amp;quot;Brühl&amp;quot;, &amp;quot;Hofacker&amp;quot; oder &amp;quot;Hub&amp;quot; in Neidlingen fehlen, vermutet er, dass der Herrenhof im Namen [[Malschhausen]] fortlebte. Der Name bedeutet &amp;quot;Siechenhaus, Krankenhaus&amp;quot;, weshalb Tölke davon ausgeht, dass der Herrenhof nachdem er dem Kloster Sinsheim übergeben wurde, umfunktioniert wurde.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Theorien von Robert Künzig und Karl Ehmann===&lt;br /&gt;
Die Heimatforscher Robert Künzig und Karl Ehmann (1980) sind der Meinung, dass Neidlingen nicht nördlich des Neulinger Bergs lag, sondern südlich. Sie argumentieren, dass das Dorf sonst am Rande der Gemarkung gelegen hätte und vom Neulinger Wald von dieser getrennt gewesen wäre. Zudem wäre der Ort ansonst in &amp;quot;beengter&amp;quot; Nähe zu [[Göbrichen]] und eventuell [[Malschhausen]]/[[Schellbach]] gewesen. Sie lokalisieren den Ortskern westlich des [[Katharinentaler Hof]]s in einer langgezogenen Bodenwelle auf Ispringer Gemarkung und sehen die Gewandnamen &amp;quot;Steinmäuerle&amp;quot;, &amp;quot;mittlere Heumaden&amp;quot; (unterhalb erstere) und &amp;quot;Kirchmäuerle&amp;quot; (östlich von erstere) im Zusammenhang mit Neidlingen. Die Burg läge bei den &amp;quot;Steinmäuerle&amp;quot;, da in einer Urkunde von [[1368]] diese die Fledin &#039;&#039;(Heumaden)&#039;&#039; &amp;quot;bei der Steingrube uf der Mauer gegen die Burg&amp;quot; lag. Im &amp;quot;Kirchhöfle&amp;quot; wurden [[1961]]/62 bei Baumaßnahmen in 2 Meter Tiefe Mauerreste gemacht, die nach Ehmann Reste der Neidlinger Kirche gewesen sein könnte. Tölke argumentiert dagegen, dass die Flur ursprünglich vielleicht &amp;quot;Kirchenhöfle&amp;quot; hieß und an den ehemaligen Fronhof/Kirchenhof erinnert, aus dessen Einnahmen die Kirchen in Neidlingen und Ispringen unterhalten wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das westlich nahe gelegene Gewann &amp;quot;Unterer See&amp;quot; hieß früher &amp;quot;Schwalbensee&amp;quot; und wurde auch im Lagerbuch von [[1501]] erwähnt. Das &amp;quot;Schwabenfeld&amp;quot; und die &amp;quot;Müllers Gruben&amp;quot; gehörten [[1484]] bzw. [[1486]] zum Oberhof, welcher damals zum Pforzheimer Dominikanerinnenkloster gehörte. Bei den &amp;quot;Hofäcker&amp;quot; wäre demnach der frühmittelalterliche Herrenhof der Neidlinger Ortsvorsteher gestanden, der später an die [[Herren von Enzberg]] kam. Nach der Zerstörung des Dorfs wäre der Hof vom Pforzheimer Frauenkloster als &amp;quot;Oberhof&amp;quot; wiedererrichtet. Der Heimatforscher Heinrich Tölke (1995) sieht die Wasserversorgung aus dem See als nicht ausreichend für ein ganzes Dorf an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weiler &#039;&#039;Unterneidlingen&#039;&#039; wäre zwei Kilometer nordöstlich vom Mutterort gelegen. Künzig und Ehmann vermuten, dass der Weiler den Untergang Neidlingens überlebt habe und die Höfe [[1440]] (u. a. als Gruters-Hube und Erdmannshof) von Göbrichern Bauern bewirtschaftet wurden  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Abgangsgrund sehen die beiden Lokalhistoriker ebenfalls eine Verbindung zum Wildbader Überfall. Als Grund für den unterlassenen Wiederaufbau eventuell eine schlechte Wasserversorgung. Lediglich der Fronhof sei vom Frauenkloster wiedererrichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirche==&lt;br /&gt;
Die Neulinger Kirche war Mutterkirche der Ispringer Kirche. Sie wird erstmals [[1302]] urkundlich erwähnt und war der Heiligen Walburga, einer angelsächsischen Königstochter, geweiht. Tölke vermutet eine frühe Errichtung der Kirche etwa im 10./11. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;Tölke (1995): S. 449&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre [[1366]] stand die Kirche noch, wird jedoch vier Jahre später mit dem gesamten Dorf als zerstört beschrieben. Nach einer Urkunde aus dem Jahr [[1412]] scheint die Kirche wiedererrichtet worden zu sein, da für dieses Jahr und [[1419]] ein Pfarrer von &amp;quot;Nydlingen&amp;quot; namens &#039;&#039;Hans Ruchmuß&#039;&#039;. Tölke vermutet, dass die Kirche St. Walburgae erst mit der Reformation und der Aufhebung des [[Pforzheimer Frauenklosters]] [[1565]] abgerissen wurde. Dies würde erklären, warum nach einer Göbricher Erzählung Neulingen in der Reformation untergegangen sei. Dagegen spricht ein im Jahr [[1573]] verfasster Schuldbriefes (GLA 66/8252 Bl. 29B). Hier heißt es:&amp;quot;Einem halben morgen ackhers zu Neidlingen, hinder der Kirchen, zwüschen Ciriax Heckhen, und dem Angewendt gelegen, stoßt hinden uff Jacob wüessten, und vornen an die Kirchen.&amp;quot; Die Kirche scheint damals noch existiert zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Herren von Neidlingen (Nidelingen)==&lt;br /&gt;
Die Herren von Neidlingen wurden schon im [[12. Jahrhundert]] in Hirschauer Urkunden erwähnt, wo ein Adelwig und ein Arnold von Nidlingen vorkommen. Das Dorf Neidlingen samt Burg des gleichnamigen Adelgeschlechts lag zwischen [[Kieselbronn]] und [[Göbrichen]], westlich der Straße von [[Pforzheim]] nach [[Bauschlott]], und bezeichnet der sogenannte Neulinger Berg noch die Stelle, wo jenes Dorf einst gelegen. Es scheint Ende des [[14. Jahrhundert]]s nicht mehr existiert zu haben, sondern in [[Ispringen]], das früher eine Filiale von Neidlingen war, aufgegangen gewesen zu sein. &lt;br /&gt;
Als Gemarkungsname wurde der Name Neidlingen noch lange beibehalten.&lt;br /&gt;
[[1321]] lebten die Brüder Johann und Marquard von Neidlingen,vorher ihr Vater Berthold von Neidlingen. Marquards Frau war Gisela von Horkheim (bei Heilbronn) und ihre Kinder hießen Johann, Kraft und Anna. Der ältere Johann schenkte dem Kloster Lichtenthal den halben Laienzehnten in Eisingen. Die beiden Brüder Johann und Kraft v. Neidlingen kommen wieder [[1344]], [[1355]] und [[1357]] vor. Mit dem Dorf scheint auch bald das Adelsgeschlecht verschwunden zu sein. Die von Nidlingen waren Ministerialen der Markgrafen von Baden. Ihr Wappen war ein dreieckiger Schild mit einer Hag- oder Schafschere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* Der Enz- und Pfinzgau, 1925, Verschwundene Dörfer und verlassene Wege um Pforzheim von Michael Walter,Karlsruhe, Verlag G. Braun, Karlsruhe&lt;br /&gt;
* Johann G. F. Pflüger: Geschichte der Stadt Pforzheim, S. 64 - 65 &lt;br /&gt;
* Rüdiger Stenzel: Abgegangene Siedlungen zwischen Rhein und Enz, Murg und Angelbach. In: Oberrheinische Studien. Bd. III. Fs. für G. Haselier. Bretten 1975. S. 132&lt;br /&gt;
* Topographische Karte 1:25 000 Blatt 7018, Landesvermessungsamt Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
* Karl Ehmann (1980): Abgegangene Siedlungen um Pforzheim. in: Pforzheimer Geschichtsblätter 5, S. 153-168.&lt;br /&gt;
* Heinrich Tölke (1995): Göbrichen/Neulingen. Monographie eines Dorfes und einer Landschaft im Norden Pforzheims, Band II, S.439-483.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neulingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
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		<title>Bernd Grimmer</title>
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		<updated>2022-01-02T18:08:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Pforzheim-GR-bernd-grimmer.jpg|thumb|Bernd Grimmer]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bernd Grimmer&#039;&#039;&#039; (* [[Geburtstag::30. März]] [[Geburtsjahr::1950]] in {{Geboren in|Pforzheim}}; † [[Gestorben::18. Dezember]] [[Sterbejahr::2021]]) war [[Ist::Politiker]]. Er gehörte bereits verschiedenen Parteien an. Ab 2016 war er [[Ist::MdL|Landtagsabgeordneter]] der [[Mitglied von::Alternative für Deutschland]] für [[Tätig in::Pforzheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er studierte Volkswirtschaft und Politikwissenschaft in Tübingen und Karlsruhe. Von 1975 bis 1979 war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Hauswirtschaft der Bundesforschungsanstalt für Ernährung. Danach war er in leitender Funktion bei der Berufsgenossenschaft für Bauwirtschaft in Karlsruhe tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grimmer gehörte ab 1968 der Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher an, die sich 1980 zugunsten der Partei der &#039;&#039;&#039;Grünen&#039;&#039;&#039; auflöste. 1980 zählte er zu den Mitbegründern der Grünen im Kreis [[Pforzheim]], die er 1991 verließ. 1994 kandidierte er für die [[Unabhängige Bürger für Pforzheim|Unabhängigen Bürger für Pforzheim]] für den [[Ist::Gemeinderat]] und wurde gewählt. Sein Mandat konnte er zwei Mal verteidigen. 2009 wechselte er zu den Freien Wählern, deren Vorstand er bis 2013 angehörte und für die er bei den Europawahlen kandidierte. Seit 2013 ist er Mitglied der AfD und steht seitdem deren Kreisverband Pforzheim-Enzkreis und der Gemeinderatsfraktion in Pforzheim vor. Er ist Mitglied im Bau- und Liegenschaftsausschuss, im Finanzausschuss, im Umlegungsausschuss und im Werkeausschuss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Landtagswahl 2016 und 2021 zog Grimmer in den Landtag von Baden-Württemberg ein, wo er parlamentarischer Geschäftsführer seiner Fraktion war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://bernd-grimmer.de bernd-grimmer.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Grimmer, Bernd}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinderat (Pforzheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Pforzheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:MdL]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AfD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unabhängige Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Grünen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Bürgermedaille der Stadt Pforzheim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
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		<title>Bernd Grimmer</title>
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		<updated>2022-01-02T18:07:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: Sterbedatum&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Pforzheim-GR-bernd-grimmer.jpg|thumb|Bernd Grimmer]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bernd Grimmer&#039;&#039;&#039; (* [[Geburtstag::30. März]] [[Geburtsjahr::1950]] in {{Geboren in|Pforzheim}}; † [[Gestorben::18. Dezember]] [[Sterbejahr::2021]]) ist [[Ist::Politiker]]. Er gehörte bereits verschiedenen Parteien an. Seit 2016 ist er [[Ist::MdL|Landtagsabgeordneter]] der [[Mitglied von::Alternative für Deutschland]] für [[Tätig in::Pforzheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er studierte Volkswirtschaft und Politikwissenschaft in Tübingen und Karlsruhe. Von 1975 bis 1979 war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Hauswirtschaft der Bundesforschungsanstalt für Ernährung. Danach war er in leitender Funktion bei der Berufsgenossenschaft für Bauwirtschaft in Karlsruhe tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grimmer gehörte ab 1968 der Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher an, die sich 1980 zugunsten der Partei der &#039;&#039;&#039;Grünen&#039;&#039;&#039; auflöste. 1980 zählte er zu den Mitbegründern der Grünen im Kreis [[Pforzheim]], die er 1991 verließ. 1994 kandidierte er für die [[Unabhängige Bürger für Pforzheim|Unabhängigen Bürger für Pforzheim]] für den [[Ist::Gemeinderat]] und wurde gewählt. Sein Mandat konnte er zwei Mal verteidigen. 2009 wechselte er zu den Freien Wählern, deren Vorstand er bis 2013 angehörte und für die er bei den Europawahlen kandidierte. Seit 2013 ist er Mitglied der AfD und steht seitdem deren Kreisverband Pforzheim-Enzkreis und der Gemeinderatsfraktion in Pforzheim vor. Er ist Mitglied im Bau- und Liegenschaftsausschuss, im Finanzausschuss, im Umlegungsausschuss und im Werkeausschuss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Landtagswahl 2016 zog Grimmer in den Landtag von Baden-Württemberg ein, wo er parlamentarischer Geschäftsführer seiner Fraktion ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://bernd-grimmer.de bernd-grimmer.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Grimmer, Bernd}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinderat (Pforzheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Pforzheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:MdL]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AfD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unabhängige Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Grünen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Bürgermedaille der Stadt Pforzheim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
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		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Schellbach&amp;diff=197237</id>
		<title>Schellbach</title>
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		<updated>2021-12-21T22:31:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schellbach&#039;&#039;&#039; ist eine vermutete Orts[[wüstung]] bei [[Göbrichen]]. Das Dorf wurde nie schriftlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name leitet sich entweder von ahd. &#039;&#039;skel&#039;&#039; &amp;quot;austrocknen&amp;quot; &#039;&#039;(der ausgetrocknete Bach)&#039;&#039; oder von &#039;&#039;skellan&#039;&#039; &amp;quot;tönen&amp;quot;, &amp;quot;schallen&amp;quot; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flur ist seit [[1419]] als &#039;&#039;Scheltbach&#039;&#039; belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hinweise==&lt;br /&gt;
Der Heimatforscher Heinrich Tölke sieht mehrere Indizien für die Existenz eines Dorfes/Weilers &amp;quot;Schellbach&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Tölke (1995): Göbrichen/Neulingen. Monographie eines Dorfes und einer Landschaft im Norden Pforzheims, S.304f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1526]] wird ein &#039;&#039;&amp;quot;Schellbacher Hag&amp;quot;&#039;&#039; am [[Dürrn]]er Weg erwähnt. Ein Hag stellte ein bewachsener Wall dar, der als Dorfzaun diente. Heute sei dieser im Gelände als Erhebung erkennbar.&lt;br /&gt;
In den Lagerbüchern wird ebenso ein &#039;&#039;&amp;quot;Schellbacher Feld&amp;quot;&#039;&#039; genannt. Ein &#039;&#039;Feld&#039;&#039; bedeutete ursprünglich &amp;quot;Bezirk&amp;quot;/&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Eine Legende besagt, dass Göbrichen einst am Schellbach gelegen habe. Tölke interpretiert dies so, dass dort ein eigenes Dorf stand.&lt;br /&gt;
Sowohl in Göbrichen als auch auf Alt-[[Niedlingen|Niedlinger]] Markung hießen Flure &amp;quot;&#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039; Schellbach&amp;quot;, was auf eine Siedlung hindeutet und da das Wort besitzanzeigend ist, kann sich der Name nicht auf einen Bach beziehen.&lt;br /&gt;
Auf einer Karte von [[1791]] zweigt vom Dürrner Weg ein Weg ab, welcher Richtung Gewann &amp;quot;Unterschellbach&amp;quot; führte und bei einem Brunnen endete. Die Mauern dieses Brunnens stammte aus dem [[18. Jahrhundert]], Tölke vermutet jedoch ein viel höheres Alter des Brunnens.&lt;br /&gt;
Lufbildaufnahmen zeigen in Feldern Umrisse, welche auf Hofreiten hindeuten könnten. &lt;br /&gt;
Die Besitzordnung der Flure beim Brunnen und bis zum &amp;quot;Hag&amp;quot; verlaufen unregelmäßig im Vergleich zu den umliegenden Feldern, was mit einem Dorf Schellbach zu erklären wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rekonstruktionsversuch nach Tölke==&lt;br /&gt;
Tölke vermutet den Herrenhof des kleinen Dorfes bei der Flur &amp;quot;Kerzenacker&amp;quot; und hieß seiner Ansicht nach &amp;quot;Schöllbronn&amp;quot;. Die Annahmen basieren auf dem Namen des &amp;quot;Schöllbronner oder [[Scholpingen|Scholpinger]] Wegs&amp;quot; auf Dürrner Gemarkung, welcher zwischen [[Kieselbronn]] und [[Bauschlott]] verlief. Der Renovator des Schlossgutes [[Karlshäuser Hof|Carlshausen]] berichtete [[1731]] von einer alten Hofstatt zwischen den Fluren &amp;quot;Schellbacher Tal&amp;quot; und &amp;quot;Kerzenbaum&amp;quot;/&amp;quot;Obern Wiesen&amp;quot;. Tölke geht von einem Missverständnis aus und lokalisiert den Hof weiter südlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortsgründung legt er aufgrund des Namens und der Nord-Süd-Flurordnung um das Jahr 800 an und damit in die karolingische Landesausbauzeit. Seiner Meinung nach muss das Dorf vor [[1092]] abgegangen sein, da damals Göbrichen als Ort mit 24 Huben bezeugt ist und wohl ohne die Schellbacher Fluren &amp;quot;nicht lebensfähig&amp;quot; gewesen wäre. Die Gemarkung wurde nach dem Abgang zwischen Göbrichen und Neidlingen aufgeteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Wüstungsursache sieht Tölke die Ungarneinfälle im 10. Jahrhundert an. Die restlichen Bewohner wanderten nach Göbrichen aus und errichteten vermutlich die Göbricher Hauptstraße.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
Aufgrund der geographischen Nähe zu den Dörfern Göbrichen, [[Bächingen]] und Neidlingen ist eine größere Siedlung auch im Frühmittelalter mit Vorsicht zu betrachten, da die Landwirtschaft damals noch äußerst extensiv war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neulingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=M%C3%BChlhausen_(Enz)&amp;diff=194187</id>
		<title>Mühlhausen (Enz)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=M%C3%BChlhausen_(Enz)&amp;diff=194187"/>
		<updated>2021-02-20T18:45:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{OpenStreetMap|48.9417|8.8897|13}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Mühlhausen.jpg|thumb|Mühlhausen]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mühlhausen&#039;&#039;&#039; an der Enz ist ein Teilort von [[Mühlacker]] im [[Enzkreis]]. Mühlhausen ist eine traditionelle Weinbaugemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgleichheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Enzkreis gibt es auch den Ort [[Mühlhausen (Würm)]], heute ein Teilort von [[Tiefenbronn]]. Außerdem gab es bei [[Ölbronn]] eine abgegangene Ortschaft namens [[Mühlhausen am Brühl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung stammt von [[892]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mühlhausen stand ursprünglich unter Herrschaft der Enzgaugrafen. Die erste urkundliche Erwähnung fand im frühen 12. Jahrhundert statt. Dabei erwarb das [[Kloster Hirsau]] von einem Mühlhäuser Ortsadel Schenkungen. Die Herren von Mühlhausen gehörten zu den Vaihingischen Ministerialen und sind bis [[1293]] nachweisbar. Begütert waren hier insbesondere die [[Herren von Roßwag]]. Ab dem 13. Jahrhundert ist das Dorf reichsunmittelbar und wird erst [[1381]] von Kaiser Wenzel dem [[Kloster Maulbronn]] zugesprochen, was zu Streitigkeiten führt, die bis zu einem Schiedvertrag im Jahr [[1484]] bestehen. Das Dorf stellte bis dahin dem kaiserlichen Reichsheer 1,5 Mann. [[1504]] kam der Ort mit dem Kloster Maulbronn an [[Württemberg]], allerdings verkaufte das Kloster das Dorf an Konrad Thumb von Neuburg zu Lehen vom Reichskaiser Maximilian. [[1566]] wird das Schloß errichtet. Über die Herren von Hohenfeld kam das Dorf die Herren von Stein zu Neuweiler. Die Freiherren von Mühlhausen-Stein prozessierten am Reichsgericht in Wien um die Reichsfreiheit. [[1785]] erwarb Herzog [[Carl Eugen von Württemberg]] Mühlhausen. 1807 kam es an das [[Oberamt Vaihingen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[1. Februar]] [[1972]] wird Mühlhausen zu [[Mühlacker]] eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen Muehlhausen (Enz).gif|150x150px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Wappen von Mühlhausen zeigt oben rot auf silber den oberen Teil eines Adlers, im unteren Teil auf rot drei silberne Schwanenhälse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Schloss Mühlhausen (Enz)|Schloss Mühlhausen]] wurde 1566 von Baumeister Peter Busch für die Herren Thumb von Neuburg erbaut. Heute dient es als Eventlocation.&lt;br /&gt;
* Die [[Albanikirche (Mühlhausen/Enz)|Albanikirche]] ist mittelalterlichen Ursprungs.&lt;br /&gt;
* Das [[Laufwasserkraftwerk Mühlhausen|Laufwasserkraftwerk]] ist ein markantes Bauwerk an der Enz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Mühlhausen an der Enz}}&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia|Mühlhausen_an_der_Enz|Mühlhausen an der Enz}}&lt;br /&gt;
* [http://www.muehlhausen-enz.de Private Internetpräsenz über Mühlhausen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühlacker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger Weinstraße]]&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte im Enzkreis|Mühlacker}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica_%C3%96schelbronn&amp;diff=186889</id>
		<title>Villa rustica Öschelbronn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica_%C3%96schelbronn&amp;diff=186889"/>
		<updated>2020-07-20T17:19:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:VR_Öschelbronn.JPG|thumb|right|Grundriss des römischen Gutshofs]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;villa rustica in Öschelbronn&#039;&#039;&#039; war ein [[Römer|römischer]] [[villa rustica|Gutshof]] in der Ortsmitte von [[Öschelbronn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 kamen bei Grabarbeiten zur Korrektur des [[Ortsbach (Öschelbronn)|Dorfbachs]] in etwa 2m Tiefe und am damaligen Ostrand des Dorfes Bruchstücke eines [[Jupiter-Giganten-Säule|Gigantenreiters]] und ein Votivaltar zum Vorschein. Die Inschrift des Votivsteines lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:IN H(ONOREM) D(OMUS) J(OVI) O(PTIMO) M(AXIMO)&lt;br /&gt;
:PRO SALUTE MATERNI MARCIANI&lt;br /&gt;
:VALERIANA SOROR EX VOTO POSUIT&lt;br /&gt;
:L(IBENS) L(AETO) M(ERITO)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und bedeutet ungefähr übersetzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zu Ehren des kaiserlichen Hauses,&lt;br /&gt;
:dem höchst erhabenen Jupiter,&lt;br /&gt;
:zum Heil des Maternus Marcianus&lt;br /&gt;
:hat seine Schwester Valeriana in Erfüllug ihres Gelübdes diesen Stein gesetzt,&lt;br /&gt;
:gern und mit Freude, wie es sich gebührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stein dürfte aus der zweiten Hälfte des zweiten Jahrhunderts stammen und wohl beim Alamanneneinfall rund hundert Jahre später zerstört worden sein. Da man ebenso Ziegel fand vermutete man schon damals eine [[Villa rustica]] an dem Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Großbrand in Öschelbronn fand man 1934 beim Ausschachten einer Baugrube römische Mauerreste. Die wichtigsten Mauerzüge, darunter das Bad und das Hauptgebäude, wurden bei einer archäologischen Ausgrabung freigelegt und kartographiert.  &lt;br /&gt;
Zu den Entdeckungen zählten u.a. ein Bleirohr vom Bad, ein eiserner Kesselhaken, Geschirrscherben und ein mit Ziegelplatten ausgelegtes und gemauertes Becken mit einer Größe von 1,20m mal 2,00m, welches zu einer Badeanlage gehörte. Das Hauptgebäude war nach Norden talabwärts zum Bach ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ostseite des Hauptgebäudes befanden sich zwei Räume mit einer Größe von 3,6m x 6m bzw. 7m, welche wohl als Schlaf- und Wohnräume dienten. Der nordöstliche Raum konnten in der Ausgrabung nicht weiter verfolgt werden. Er besaß jedoch eine Fußbodenheizung. Im Westflügel befanden sich kleinere Räume mit 3,5m mal 3 bzw. 3,6m Umfang. Nördlich dieser beiden Räume schloss sich das Bad an. Ob der Mittelteil des Gebäudes überdeckt war, ließ sich nicht feststellen. Allerdings wurden auch keine Ziegelreste gefunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man geht davon aus, dass der Gutshof zwischen 170 und 220 n.Chr. errichtet und zwischen 200 und 235 n.Chr erweitert wurde.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich gab es einen Weg von der [[Furt]] in [[Portus]] nach Osten zur Furt in [[Enzweihingen]], welcher an dieser Villa Rustica vorbei lief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Badische Fundberichte 3 1933-1936: S.321ff. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk (Niefern-Öschelbronn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=180635</id>
		<title>Villa rustica</title>
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		<updated>2020-04-11T20:23:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;villa rustica&#039;&#039;&#039; (Mehrzahl: &#039;&#039;villae rusticae&#039;&#039;) bezeichnet man ein Landhaus beziehungsweise Landgut aus dem Römischen Reich. Dem Herrn eines solchen Gutes oblagen meist die Verwaltung der Belange und Infrastruktur der umliegenden Region. Um Pforzheim herum liegen circa ein Dutzend der etwa tausend in [[Baden-Württemberg]] gefundenen Gutshöfe, auf städtischer Gemarkung sind es zwei.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des [[Römerspuren-Radweg]]s befinden diese sich in [[Enzberg]], [[Pforzheim]] und [[Wilferdingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Villae rusticae im Enzkreis (Auswahl)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| [[Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| mit Badegebäude und Caldarium (Heißbad); bereits im 19. Jh. bekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Birkenfeld&lt;br /&gt;
| [[Birkenfeld]]&lt;br /&gt;
| an der Kreuzstraße; entstand um 100 n. Chr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Altes Schloss|Villa Rustica Brötzingen-Altes Schloss]]&lt;br /&gt;
| [[Brötzingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| [[Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| Ziegel- und Mauerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Römischer Gutshof Dämpfele|Villa rustica Dietlingen-Dämpfele]]&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Gutshof aufgrund von Mauerresten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Halde|Villa rustica Dürrmenz-Halde]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| vermutet, 1907 wurden Grundmauern entdeckt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Dallfingen|Villa rustica Dürrn-Dallfingen]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrn]]&lt;br /&gt;
| anhand von Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Eisingen]]&lt;br /&gt;
| [[Eisingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Langes Loch|Villa rustica Ensingen-Langes Loch]]&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| [[1985]] entdeckt und untersucht &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzberg]]&lt;br /&gt;
| [[Enzberg]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungsstätte heute sichtbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen von Kellerräumen im 19.Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Geislinger Brunnen|Villa rustica Enzweihingen-Geislinger Brunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Hauptgebäude identifiziert &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Leinfelder Täle|Villa rustica Enzweihingen-Leinfelder Täle]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| großräumiges Gelände, Ausgrabungen 2003/2004&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Enzweihingen-Pulverdingen&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| im Acker südlich vom &#039;&#039;Unteren Pulverdingerholz&#039;&#039; (Flur &#039;&#039;Schelmenäcker&#039;&#039;) Gebäudereste und viel Bauschutt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wanne|Villa rustica Enzweihingen-Wanne]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[1991]] wurde anhand von Luftbildaufnahmen den Grundriss eines Eckrisalitgebäude sichtbar gemacht, Ziegel, Kalksteine&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Baden-Württemberg 28 (1991): S.258 und Fundbericht aus Schwaben 14&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Oberste Wiesen|Villa rustica Ersingen-Oberste Wiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Ersingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Schachtbrunnen, Münzfunde, Metalle und Keramik &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Rauhbrunnen|Villa rustica Friolzheim-Rauhbrunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
| teilweise untersucht &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kerzenbaum|Villa rustica Göbrichen-Kerzenbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Göbrichen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wagenburg|Villa rustica Illingen-Wagenburg]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| Mauerreste, Bronzegefäße und Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Welsches Haus|Villa rustica Illingen-Welsches Haus]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Suttersbach|Villa rustica Knittlingen-Suttersbach]]&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| Säulenfragmente, Ziegel, Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bürg|Villa rustica Kleinglattbach-Bürg]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Achtzehn Morgen&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kleinglattbach|Villa rustica Kleinglattbach-Rohr]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Rohr&amp;quot;/&amp;quot;Ebene&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica im Ramsbachtal|Villa rustica Königsbach-Ramsbachtal]]&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fronäcker|Villa rustica Lomersheim-Fronäcker]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Mutele|Villa rustica Lomersheim-Mutele]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Ranntal|Villa rustica Nöttingen-Ranntal]]&lt;br /&gt;
| [[Nöttingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| am Sandweg; bereits im 19. Jh. bekannt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| 1933 nach dem Großbrand entdeckt, ebenso Fund eines Votivsteines&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fohlenstall|Villa rustica Pforzheim-Fohlenstall]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen ohne Untersuchungsbericht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kanzlerwald|Villa rustica Pforzheim-Kanzlerwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Spitalwald|Villa rustica Pforzheim-Spitalwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Roßwag]]&lt;br /&gt;
| [[Roßwag]]&lt;br /&gt;
| erkennbar am Pflanzenwachstum, &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Vaihingen-Schlimmer&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Wohngebäude mit Hypokaustanlage, vermutlich Gutshof. Seit 1915 durch Bauarbeiten beschädigt. [[1925]] wurde bekannt, dass bei Grubenarbeiten Mauerreste und ein Keller mit Lichtschacht und drei Nischen angetroffen wurden. Zu den Funden zählen ein Tisch aus Stein, Tierknochen, Eisennägel, Schlüssel, Stück von einem Bronzesieb sowie Glasscherben, ein bemalter Stein und Keramik.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1924-1926: S.108 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Niemandsrain|Villa rustica Wilferdingen-Niemandsrain]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Buchwaldwiesen|Villa rustica Wilferdingen-Buchwaldwiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kern|Villa rustica Wurmberg-Kern]]&lt;br /&gt;
| [[Wurmberg]]&lt;br /&gt;
| per Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Villa-Rustica_Bad.jpg|Teil der Villa Rustica im Kanzlerwald&lt;br /&gt;
Bild:Enzberg Luftbild Gutshof.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg aus der Luft&lt;br /&gt;
Bild:Mühlacker-Enzb.Tafeln.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg mit den erklärenden Schautafeln&lt;br /&gt;
Bild:RömischeMünze.jpg|Vorder und Rückseite einer römischen Münze, wie sie in Wilferdingen gefunden wurden.&lt;br /&gt;
Datei:Villa rustica Lohmersheim.jpg|Die villa rustica in Lomersheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige römische Siedlungsplätze==&lt;br /&gt;
Viele Fundplätze wurden nicht näher untersucht, weshalb die Funktionen dieser Siedlungsplätze nur spekuliert werden können bzw. die Liste der römischen Gutshöfe teilweise um diese erweitert werden könnte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Flur&lt;br /&gt;
! Funde/Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aurich]]&lt;br /&gt;
| [[Weiler auf dem Riedberg|Weiler]]&lt;br /&gt;
| [[1913]] wurden vermutlich römische Grundmauern angeschnitten mit einem Eingang von 1,80 m Breite mit 60 cm stärke Seiten, welcher in einen Gelaß mit Brandspuren (Hypokaust?) und 80 cm starken Seiten führt. Möglicherweise eine villa rustica.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bilfingen]]&lt;br /&gt;
| Buckelwiesen, Röschwiesen&lt;br /&gt;
| Siedlungsreste, möglicherweise Villa Rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bilfingen&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche wurde wohl auf römischer Ruine errichtet, wahrscheinlich einem alten römischen Tempel, welcher an einer Wegeskreuzung lag. Undatierte Mauerreste in der Flur &amp;quot;Hinter der Kirche rechts&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Corres]]&lt;br /&gt;
| Wiesenäcker&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort &amp;quot;Grundmauern, römische Ziegel, Bruchstücke von römischen Gefässen, Heizröhren etc.&amp;quot;. Das Gebäude ist möglicherweise über Pflanzenverfärbung sichtbar. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietenhausen]]&lt;br /&gt;
| im Ort&lt;br /&gt;
| In der Panoramastr. 1 wurde ein Merkur-Altar entdeckt. Westlich davon in der Turmbergstr. wurde ein wohl römischer Steingewölbe freigelegt. In der Turmbergstr. 20 fand man Ziegelreste und eine dicke Brandschicht. In der Karlstr. 3 wurde ein Drei-(Vier)-Götterstein gefunden. Es wird vermutet, dass sich hier eine römische Siedlung, Straßenstation oder Gutshof befand. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| Römerberg/Burgschnabel&lt;br /&gt;
| Ziegelreste, Nägel, Pfeilspitzen aus spätrömischer oder frühmittelalterlicher Zeit, Kupfermünze aus der Zeit 321-324 n.Chr. Vermutlich stand dort eine römische Warte.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| [[Boden (Dürrmenz)|Boden]]&lt;br /&gt;
| nachgewiesenes Gebäude (&#039;&#039;[[Boden (Dürrmenz)|siehe Hauptartikel]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dürrmenz&lt;br /&gt;
| [[St. Peterskirche (Mühlacker)|St. Peterskirche]]&lt;br /&gt;
| Tempelanlage mit Plattengräber, Votivstein mit Nennung eines Bezirksrates, zusätzlich Bauschutt und Gebäudeecke 50 m südöstlich der Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ellmendingen]]&lt;br /&gt;
| Kirche&lt;br /&gt;
| [[1818]] römische Steine am Eingang zur Ellmendinger Kirche &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| Seite, Kapellenäcker&lt;br /&gt;
| Behauene Steine möglicherweise römischen Ursprungs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Bonlanden&lt;br /&gt;
| Gebäude mit rund ausgemauertem Brunnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Breite&lt;br /&gt;
| große Ausdehnung in nur einige Fuß unter der Oberfläche Grundreste römischer Gebäude, römische Ziegel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Wegscheide&lt;br /&gt;
| in Flur &amp;quot;Wegscheide&amp;quot; fand man Leistenziegel, Kalksteine, Keramikscherben. Wahrscheinlich eine Villa rustica. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Eutingen]]&lt;br /&gt;
| Gemeindewald Klingerain&lt;br /&gt;
| November [[1878]] Mauersteine, Falz- und Hohlziegel, Münzen, Eisenpfeilspitze und Merkur-Statuette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
| Birkbusch&lt;br /&gt;
| Gebäudereste, Siedlung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Großglattbach]]&lt;br /&gt;
| Schloßbuckel&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hagenschieß]]&lt;br /&gt;
| Lettengefäll&lt;br /&gt;
| im Topograph. Atlas [[1849]] eine Villa rustica eingetragen, nachher aber keine Funde nachgewiesen&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Kortüm (1995): Portus, S.359&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
| Hagenschieß&lt;br /&gt;
| Hausemertal&lt;br /&gt;
| Gebäudereste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Heimsheim]]&lt;br /&gt;
| Kammertal&lt;br /&gt;
| April [[1936]] Lager von Dolomitblöcken, Leistenziegel, 3x8m großes Fundament einer Blockhütte?, römische Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horrheim]]&lt;br /&gt;
| Dorfäcker&lt;br /&gt;
| an der Mündung des [[Steinbach]]s in die [[Metter]] sollen Mauerreste und Scherben römischen Ursprungs gefunden worden sein. Ebenso soll in diesem Bereich eine römische Straße verlaufen sein. Etwas entfernt am Südhang des Baiselbergs sollen römische Ziegel und Scherben liegen, die jedoch der Archäologe Paret als mittelalterlich identifiziert, eine römische Siedlung aber nicht ausschloss.    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| innere Hofäcker&lt;br /&gt;
| Bei Bau der Eisenbahnlinie wurden Grundmauern, Ziegel und ein römischer Brunnen ausgegraben (Parz. 439). [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben und später ein Fundament eines Gebäudes mit 40m Länge entdeckt. Ein weiterer Brunnen wurde ebenfalls [[1912]] untersucht (Parz. 456).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Holderäcker&lt;br /&gt;
| [[1912]] römische Scherben, Kohlereste und ein geschichteter Steinhaufen (Parz. 593)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Sogen&lt;br /&gt;
| [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben in 1m Tiefe, 1m länge und 0,5m breite (Parz. 410)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| [[Traishof]]&lt;br /&gt;
| 1899 fand der Archäologe Bonnet römische Baureste nordwestlich vom Traishof am Weg nach der &amp;quot;Hohe Straße&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Ortskern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| links der Bahnhofstraße gegenüber dem Bahnhofsbereich fand man in 2,1 m Tiefe eine Schuttgrube mit Kohlespuren, Lehmverputzbrocken (teilweise schwarz angebrannt), rotgebrannte Schilfsandsteinbrocken, schwarze Gefäßscherben, Kieselsandsteinbrocken (möglicherweise von Mahlsteinen), achatähnlicher Quarzbrocken;im Pflegehof wurde ein Steinrelief mit zwei primitiv dargestellten Personen entdeckt (römischer Weihestein oder &amp;quot;Adam und Eva&amp;quot;-Relief); vielleicht Gutshof oder Straßendorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Beim Gleitsbrückle&lt;br /&gt;
| zwei Terra Sigillata-Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Bergfeld/&amp;quot;Im kleinen Feld&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Terra Sigillata-Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Büschle&lt;br /&gt;
| 1982 Mauerreste, Terra Sigillata-Scherben, einseitig-geglättetes Bleistück mit 5-7 cm Höhe und eingeritzen Zeichen; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Feyerabend&lt;br /&gt;
| Grundmauerreste, Ziegelbrocken, Sigillatascherben; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Lange Länder&lt;br /&gt;
| [[1988]] Mauerreste von mehreren Gebäuden, Gebrauchskeramikscherben, Terra-Sigillata-Scherben, großes Stück Bilderschüssel und Eisennägel; Gewann nördlich der Stelle heißt &amp;quot;Burgweg&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewald&lt;br /&gt;
| Bronzestatuette des Pan (Gott mit Bocksgesicht, krummer Nase, breitem Mund, spitzen Bart, Hörner und Bocksfüße) - Echtheit nicht zweifelsfrei&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Seeberg&lt;br /&gt;
| 1934 wurde am Hang zum [[Seebergerbach]] in einem Entwässerungsgraben römische Scherben entdeckt. Zudem 0,5-1m hohe Felsbrocken mit roten Verbrennungsspuren, ein Eisenerzbrocken und Anzeichen eines runden Brunnenlochs. Archäologe Oskar Paret vermutet hier einen römischen Siedlungsplatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Oskar Paret (1961): S. 380&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Weissacher Tal/Torfwiesen&lt;br /&gt;
| Beim Bau der [[Freudensteiner Straße (Knittlingen)|Freudensteiner Straße]] 1984 fand man römische Baureste, Gebrauchskeramikstücke, Terra Sigillata u.a. aus Rheinzabern; nebenbei viele Geschirrstücke von der nahgelegenen [[Wüstung]] [[Oberhofen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Unterer Steinweg&lt;br /&gt;
| Sigillatascherben, Ziegelbrocken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lienzingen]]&lt;br /&gt;
| [[Bädergasse (Lienzingen)|Bädergasse]]&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben (Fundjahr [[1963]]), vermutlich Gutshof oder anderes Gebäude &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lienzingen&lt;br /&gt;
| [[Scherbentalbach]]&lt;br /&gt;
| [[1930]] Diana-Relief entdeckt, römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Maulbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Schleifhäusleweg (Maulbronn)|Schleifhäusle]]/[[Am Dobelbach (Maulbronn)|Dobelbach]] &lt;br /&gt;
| zwei Viergöttersteine, die im Kloster eingebaut waren. [[1935]] wurde  rund 60 m südwestlich vom Schleifhäusle beim Hausbau in der Südostecke des Grundstücks Parzellenr. 455 eine römische Schuttschicht mit Bausteinen und Scherben angegraben. Rund 10 m davon entfernt stieß man auf eine Jupitergigantengruppe. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mühlacker]]&lt;br /&gt;
| [[Industriestraße (Mühlacker)|Industriestraße]]&lt;br /&gt;
| Kalkbrennerei, möglicherweise mit villa rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Neuhausen]]&lt;br /&gt;
| Klebwald&lt;br /&gt;
| [[1899]] wahrscheinlich römische Tonschüssel und Scherben einer Urne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Niefern]]&lt;br /&gt;
| [[Kirnmattenrain (Niefern)|Kirnmattenrain]]&lt;br /&gt;
| November 1936 Ausgrabung zweier Gebäude, &#039;&#039;siehe [[Kirnmattenrain (Niefern)|Hauptartikel]]&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Niefern&lt;br /&gt;
| [[Pfarrkirche St. Marien (Niefern)|Kirche]]&lt;br /&gt;
| [[Römischer Grabaltar aus Niefern]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ölbronn]]&lt;br /&gt;
| Burg&lt;br /&gt;
| möglicherweise Gutshof;die Villa rustica stand nur der Sage nach dort; Römische Funde fehlen.&amp;lt;ref&amp;gt; vgl. Johannes Haßpacher: Ein Dorf an der Grenze. Chronik von Ölbronn. Pforzheim 1982. S. 97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ölbronn&lt;br /&gt;
| Haselwiesen&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegel, möglicherweise römisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ötisheim]]&lt;br /&gt;
| Krautgärten&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Grundmauern, Pflaster, Backsteine, Gefässefragmente und Ziegel. Genauere Untersuchungen fehlen, daher keine genaue Funktion bestimmbar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| [[Eutinger Straße (Pforzheim)|Eutinger Straße]]/[[Hohwiesenweg (Pforzheim)|Hohwiesenweg]]&lt;br /&gt;
| [[1925]] zwei Grabgräber, [[1952]] wurde eine Vorratsgrube, 3m westlich davon eine Mauer, die sich 35-40m nach Osten reicht, [[1956]] Reste zweier römischer Gebäude; mutmaßlich eine Villa rustica.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| [[Deimlingstraße (Pforzheim)|Deimlingstraße]]/[[Gymnasiumstraße (Pforzheim)|Gymnasiumstraße]]&lt;br /&gt;
| [[1953]] römische Scherben, Dachziegel, römische Mauer; wohl Steinkeller aus der Anfangsphase von Portus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| Kirchenacker im Hagenschieß&lt;br /&gt;
| [[1833]] fand der Archäologe Arnsperger einen Haufen Glaskopf-Eisenerze in einem Gebäude-Raum mit niederen Grundmauern, römische Ziegel. Der quadratische Bau mit einem kleinen Raum darin (wohl der Ofen) war wohl eine römische Eisenverhüttungsstelle.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schützingen]]&lt;br /&gt;
| Mauertal&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Mauer- und Ziegelreste und in den nahegelegenen Hubäckern eine gepflasterte Straße. Später fand man Löwenplastik und weitere Steine mit Reliefresten in der Uferkante des [[Streitenbach]]s verbaut. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Stein]]&lt;br /&gt;
| Pfarräckerle/Weiherbrünnlein &lt;br /&gt;
| 1913 wurden mittelalterliche und römische Siedlungsreste und Fundamentreste ausgegraben. Vermutlich stand über dem Weiherbrünnlein ein Mithranum (Quellheiligtum), auf dieser in fränkischer Zeit eine Kirche erbaut wurde, die bis ins 15. Jahrhundert bestand. Das &amp;quot;Pfarräckerle&amp;quot; hieß früher &amp;quot;Kirchgärtlein&amp;quot;. In der heutigen Steiner Kirche war ein Viergötterstein verbaut.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sternenfels]]&lt;br /&gt;
| [[Maulbronner Straße (Sternenfels)|Maulbronner Straße]]/Sandberg&lt;br /&gt;
| Münzfund mit Abbild der Faustina minor (145-176 n.Chr.)  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Enzfeld&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewiesen&lt;br /&gt;
| Mauerreste und römische Ziegel gegenüber der Einmündung des Schmietals in das Enztal.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1933-1935: S.116 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Hoher Markstein&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Wolfsberg&lt;br /&gt;
| römische Münzen von Kaiser Marc Aurel, Domitian (81-96 n.Chr.), Kaiserin Lucilla (164-169)    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weiler]]&lt;br /&gt;
| In der [[Pfinz]]&lt;br /&gt;
| Kopf einer Merkur-Statuette und Kopf einer weiblichen Statuette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wiernsheim]]&lt;br /&gt;
| Rosenpfad&lt;br /&gt;
| Februar [[1930]] wurde in der Parzelle 1796 (?) eine Ostecke eines Gebäudefundaments auf 6 und 5,7 m Länge mit einer Mauerstärke von 0,8m aufgedeckt. Münzfunde zudem beim Gemeindehaus und in der Flur &amp;quot;Scherre&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wimsheim]]&lt;br /&gt;
| Distrikt Hagenschieß V Abt. &amp;quot;Kuhstelle&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Sommer [[1976]] Randscherbe einer römischen Reibschale aufgelesen, Sandsteintrümmer auf 80 x 80m, wahrscheinlich Gutshof (urspr. im Wald Brenntenhau lokalisiert); eingemauerter Viergötterstein der Wimsheimer Kirche soll von hier stammen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wurmberg]]&lt;br /&gt;
| Hofstätter Straße&lt;br /&gt;
| römische Ziegelreste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wurmberg&lt;br /&gt;
| Schmaläcker&lt;br /&gt;
| Römerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zaisersweiher]]&lt;br /&gt;
| Bild&lt;br /&gt;
| Gebäudereste, Scherben; möglicherweise ein Gutshof; keine archäologische Untersuchung    &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Römerspuren-Radweg]]&lt;br /&gt;
* [[Archäologischer Schauplatz Kappelhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
* [http://www.muehlacker.de/roemischer-gutshof/index.htm Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Enzberg auf der Webpräsenz der Stadt Mühlacker]&lt;br /&gt;
* [http://landesdenkmalamt-bw.de/nachrichtenblatt-online/NB2003-4-S-316-320.pdf Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Wilferdingen vom Landesdenkmalamt Baden- Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=R%C3%B6mischer_Gutshof_D%C3%A4mpfele&amp;diff=178661</id>
		<title>Römischer Gutshof Dämpfele</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=R%C3%B6mischer_Gutshof_D%C3%A4mpfele&amp;diff=178661"/>
		<updated>2020-03-29T18:25:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Dietlingen VR.PNG|thumb|right|Lage der Außenmauer]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;römische Gutshof&#039;&#039;&#039; im Gewann &#039;&#039;&#039;Dämpfele&#039;&#039;&#039; war ein auf [[Dietlingen|Dietlinger]] Gemarkung gelegener Gutshof in der [[Römer]]zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof lag am heutigen südlichen Ortsrand von Dietlingen in dem Areal der heutigen [[Bachstraße (Keltern)|Bachstraße]]/[[Gustav-Rommel-Straße (Keltern)|Gustav-Rommel-Straße]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gutshof besaß, wie die festgestellten Fundamentreste der Hofmauer, die ungefähre Größe eines Fußballfeldes. [[1960]] wurden bei Ausschachtungsarbeiten eines Neubaus in der Parzelle Nr. 4651/1 Schwellensteine und Mauerreste gefunden. Die Nachuntersuchungen ergaben eine Raumgröße von 3,5m breite und dass eine weitere Mauer Richtung Osten abgeht. In der Nord-/Westwand der Baugrube deuteten sich schuttgefüllte Gruben an, weshalb angenommen wird, dass der Gutshof zu späterer Zeit als Steinbruch diente. Ebenso sollen in den umliegenden Grundstücke Mauerreste angetroffen worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im anschließenden Gewann &#039;&#039;Holder&#039;&#039; ist ein größeres Trümmerfeld anzutreffen, weshalb man auf einen römischen Gutshof schloss.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1970]] wurden auf dem selbigen Grundstück weitere Mauerreste beim bei einer Garage festgestellt. Eine Fundmeldung unterblieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dietlinger Kirche befanden sich bis [[1882]] zwei römische Reliefs, welche möglicherweise in Zusammenhang mit dem Gutshof stehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Badische Fundberichte 22 (1962): S. 270f.&lt;br /&gt;
* Fundberichte aus Baden-Württemberg 2: S.147.&lt;br /&gt;
* Gerhard Zink (1992): Dietlingen - Wendepunkt einer Dorfgeschichte, S.50ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauernhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude (Keltern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=177832</id>
		<title>Villa rustica</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=177832"/>
		<updated>2020-03-23T21:03:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: neue Ordnung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;villa rustica&#039;&#039;&#039; (Mehrzahl: &#039;&#039;villae rusticae&#039;&#039;) bezeichnet man ein Landhaus beziehungsweise Landgut aus dem Römischen Reich. Dem Herrn eines solchen Gutes oblagen meist die Verwaltung der Belange und Infrastruktur der umliegenden Region. Um Pforzheim herum liegen circa ein Dutzend der etwa tausend in [[Baden-Württemberg]] gefundenen Gutshöfe, auf städtischer Gemarkung sind es zwei.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des [[Römerspuren-Radweg]]s befinden diese sich in [[Enzberg]], [[Pforzheim]] und [[Wilferdingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Villae rusticae im Enzkreis (Auswahl)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| [[Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| mit Badegebäude und Caldarium (Heißbad); bereits im 19. Jh. bekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Birkenfeld&lt;br /&gt;
| [[Birkenfeld]]&lt;br /&gt;
| an der Kreuzstraße; entstand um 100 n. Chr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Altes Schloss|Villa Rustica Brötzingen-Altes Schloss]]&lt;br /&gt;
| [[Brötzingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| [[Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| Ziegel- und Mauerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Römischer Gutshof Dämpfele|Villa rustica Dietlingen-Dämpfele]]&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Gutshof aufgrund von Mauerresten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Halde|Villa rustica Dürrmenz-Halde]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| vermutet, 1907 wurden Grundmauern entdeckt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Dallfingen|Villa rustica Dürrn-Dallfingen]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrn]]&lt;br /&gt;
| anhand von Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Eisingen]]&lt;br /&gt;
| [[Eisingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Langes Loch|Villa rustica Ensingen-Langes Loch]]&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| [[1985]] entdeckt und untersucht &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzberg]]&lt;br /&gt;
| [[Enzberg]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungsstätte heute sichtbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen von Kellerräumen im 19.Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Geislinger Brunnen|Villa rustica Enzweihingen-Geislinger Brunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Hauptgebäude identifiziert &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Leinfelder Täle|Villa rustica Enzweihingen-Leinfelder Täle]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| großräumiges Gelände, Ausgrabungen 2003/2004&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Enzweihingen-Pulverdingen&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| im Acker südlich vom &#039;&#039;Unteren Pulverdingerholz&#039;&#039; (Flur &#039;&#039;Schelmenäcker&#039;&#039;) Gebäudereste und viel Bauschutt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wanne|Villa rustica Enzweihingen-Wanne]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[1991]] wurde anhand von Luftbildaufnahmen den Grundriss eines Eckrisalitgebäude sichtbar gemacht, Ziegel, Kalksteine&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Baden-Württemberg 28 (1991): S.258 und Fundbericht aus Schwaben 14&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Oberste Wiesen|Villa rustica Ersingen-Oberste Wiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Ersingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Schachtbrunnen, Münzfunde, Metalle und Keramik &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Rauhbrunnen|Villa rustica Friolzheim-Rauhbrunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
| teilweise untersucht &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kerzenbaum|Villa rustica Göbrichen-Kerzenbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Göbrichen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wagenburg|Villa rustica Illingen-Wagenburg]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| Mauerreste, Bronzegefäße und Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Welsches Haus|Villa rustica Illingen-Welsches Haus]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Suttersbach|Villa rustica Knittlingen-Suttersbach]]&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| Säulenfragmente, Ziegel, Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bürg|Villa rustica Kleinglattbach-Bürg]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Achtzehn Morgen&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kleinglattbach|Villa rustica Kleinglattbach-Rohr]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Rohr&amp;quot;/&amp;quot;Ebene&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica im Ramsbachtal|Villa rustica Königsbach-Ramsbachtal]]&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fronäcker|Villa rustica Lomersheim-Fronäcker]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Mutele|Villa rustica Lomersheim-Mutele]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Ranntal|Villa rustica Nöttingen-Ranntal]]&lt;br /&gt;
| [[Nöttingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| am Sandweg; bereits im 19. Jh. bekannt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| 1933 nach dem Großbrand entdeckt, ebenso Fund eines Votivsteines&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fohlenstall|Villa rustica Pforzheim-Fohlenstall]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen ohne Untersuchungsbericht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kanzlerwald|Villa rustica Pforzheim-Kanzlerwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Spitalwald|Villa rustica Pforzheim-Spitalwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Roßwag]]&lt;br /&gt;
| [[Roßwag]]&lt;br /&gt;
| erkennbar am Pflanzenwachstum, &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Vaihingen-Schlimmer&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Wohngebäude mit Hypokaustanlage, vermutlich Gutshof. Seit 1915 durch Bauarbeiten beschädigt. [[1925]] wurde bekannt, dass bei Grubenarbeiten Mauerreste und ein Keller mit Lichtschacht und drei Nischen angetroffen wurden. Zu den Funden zählen ein Tisch aus Stein, Tierknochen, Eisennägel, Schlüssel, Stück von einem Bronzesieb sowie Glasscherben, ein bemalter Stein und Keramik.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1924-1926: S.108 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Niemandsrain|Villa rustica Wilferdingen-Niemandsrain]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Buchwaldwiesen|Villa rustica Wilferdingen-Buchwaldwiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kern|Villa rustica Wurmberg-Kern]]&lt;br /&gt;
| [[Wurmberg]]&lt;br /&gt;
| per Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Villa-Rustica_Bad.jpg|Teil der Villa Rustica im Kanzlerwald&lt;br /&gt;
Bild:Enzberg Luftbild Gutshof.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg aus der Luft&lt;br /&gt;
Bild:Mühlacker-Enzb.Tafeln.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg mit den erklärenden Schautafeln&lt;br /&gt;
Bild:RömischeMünze.jpg|Vorder und Rückseite einer römischen Münze, wie sie in Wilferdingen gefunden wurden.&lt;br /&gt;
Datei:Villa rustica Lohmersheim.jpg|Die villa rustica in Lomersheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige römische Siedlungsplätze==&lt;br /&gt;
Viele Fundplätze wurden nicht näher untersucht, weshalb die Funktionen dieser Siedlungsplätze nur spekuliert werden können bzw. die Liste der römischen Gutshöfe teilweise um diese erweitert werden könnte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Flur&lt;br /&gt;
! Funde/Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aurich]]&lt;br /&gt;
| [[Weiler auf dem Riedberg|Weiler]]&lt;br /&gt;
| [[1913]] wurden vermutlich römische Grundmauern angeschnitten mit einem Eingang von 1,80 m Breite mit 60 cm stärke Seiten, welcher in einen Gelaß mit Brandspuren (Hypokaust?) und 80 cm starken Seiten führt. Möglicherweise eine villa rustica.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bilfingen]]&lt;br /&gt;
| Buckelwiesen, Röschwiesen&lt;br /&gt;
| Siedlungsreste, möglicherweise Villa Rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bilfingen&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche wurde wohl auf römischer Ruine errichtet, wahrscheinlich einem alten römischen Tempel, welcher an einer Wegeskreuzung lag. Undatierte Mauerreste in der Flur &amp;quot;Hinter der Kirche rechts&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Corres]]&lt;br /&gt;
| Wiesenäcker&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort &amp;quot;Grundmauern, römische Ziegel, Bruchstücke von römischen Gefässen, Heizröhren etc.&amp;quot;. Das Gebäude ist möglicherweise über Pflanzenverfärbung sichtbar. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietenhausen]]&lt;br /&gt;
| im Ort&lt;br /&gt;
| In der Panoramastr. 1 wurde ein Merkur-Altar entdeckt. Westlich davon in der Turmbergstr. wurde ein wohl römischer Steingewölbe freigelegt. In der Turmbergstr. 20 fand man Ziegelreste und eine dicke Brandschicht. In der Karlstr. 3 wurde ein Drei-(Vier)-Götterstein gefunden. Es wird vermutet, dass sich hier eine römische Siedlung, Straßenstation oder Gutshof befand. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| Römerberg/Burgschnabel&lt;br /&gt;
| Ziegelreste, Nägel, Pfeilspitzen aus spätrömischer oder frühmittelalterlicher Zeit, Kupfermünze aus der Zeit 321-324 n.Chr. Vermutlich stand dort eine römische Warte.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| [[Boden (Dürrmenz)|Boden]]&lt;br /&gt;
| nachgewiesenes Gebäude (&#039;&#039;[[Boden (Dürrmenz)|siehe Hauptartikel]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dürrmenz&lt;br /&gt;
| [[St. Peterskirche (Mühlacker)|St. Peterskirche]]&lt;br /&gt;
| Tempelanlage mit Plattengräber, Votivstein mit Nennung eines Bezirksrates, zusätzlich Bauschutt und Gebäudeecke 50 m südöstlich der Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ellmendingen]]&lt;br /&gt;
| Kirche&lt;br /&gt;
| [[1818]] römische Steine am Eingang zur Ellmendinger Kirche &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| Seite, Kapellenäcker&lt;br /&gt;
| Behauene Steine möglicherweise römischen Ursprungs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Bonlanden&lt;br /&gt;
| Gebäude mit rund ausgemauertem Brunnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Breite&lt;br /&gt;
| große Ausdehnung in nur einige Fuß unter der Oberfläche Grundreste römischer Gebäude, römische Ziegel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Wegscheide&lt;br /&gt;
| in Flur &amp;quot;Wegscheide&amp;quot; fand man Leistenziegel, Kalksteine, Keramikscherben. Wahrscheinlich eine Villa rustica. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Eutingen]]&lt;br /&gt;
| Gemeindewald Klingerain&lt;br /&gt;
| November [[1878]] Mauersteine, Falz- und Hohlziegel, Münzen, Eisenpfeilspitze und Merkur-Statuette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
| Birkbusch&lt;br /&gt;
| Gebäudereste, Siedlung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Großglattbach]]&lt;br /&gt;
| Schloßbuckel&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hagenschieß]]&lt;br /&gt;
| Lettengefäll&lt;br /&gt;
| im Topograph. Atlas [[1849]] eine Villa rustica eingetragen, nachher aber keine Funde nachgewiesen&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Kortüm (1995): Portus, S.359&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
| Hagenschieß&lt;br /&gt;
| Hausemertal&lt;br /&gt;
| Gebäudereste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Heimsheim]]&lt;br /&gt;
| Kammertal&lt;br /&gt;
| April [[1936]] Lager von Dolomitblöcken, Leistenziegel, 3x8m großes Fundament einer Blockhütte?, römische Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horrheim]]&lt;br /&gt;
| Dorfäcker&lt;br /&gt;
| an der Mündung des [[Steinbach]]s in die [[Metter]] sollen Mauerreste und Scherben römischen Ursprungs gefunden worden sein. Ebenso soll in diesem Bereich eine römische Straße verlaufen sein. Etwas entfernt am Südhang des Baiselbergs sollen römische Ziegel und Scherben liegen, die jedoch der Archäologe Paret als mittelalterlich identifiziert, eine römische Siedlung aber nicht ausschloss.    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| innere Hofäcker&lt;br /&gt;
| Bei Bau der Eisenbahnlinie wurden Grundmauern, Ziegel und ein römischer Brunnen ausgegraben (Parz. 439). [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben und später ein Fundament eines Gebäudes mit 40m Länge entdeckt. Ein weiterer Brunnen wurde ebenfalls [[1912]] untersucht (Parz. 456).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Holderäcker&lt;br /&gt;
| [[1912]] römische Scherben, Kohlereste und ein geschichteter Steinhaufen (Parz. 593)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Sogen&lt;br /&gt;
| [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben in 1m Tiefe, 1m länge und 0,5m breite (Parz. 410)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| [[Traishof]]&lt;br /&gt;
| 1899 fand der Archäologe Bonnet römische Baureste nordwestlich vom Traishof am Weg nach der &amp;quot;Hohe Straße&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Ortskern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| links der Bahnhofstraße gegenüber dem Bahnhofsbereich fand man in 2,1 m Tiefe eine Schuttgrube mit Kohlespuren, Lehmverputzbrocken (teilweise schwarz angebrannt), rotgebrannte Schilfsandsteinbrocken, schwarze Gefäßscherben, Kieselsandsteinbrocken (möglicherweise von Mahlsteinen), achatähnlicher Quarzbrocken;im Pflegehof wurde ein Steinrelief mit zwei primitiv dargestellten Personen entdeckt (römischer Weihestein oder &amp;quot;Adam und Eva&amp;quot;-Relief); vielleicht Gutshof oder Straßendorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Beim Gleitsbrückle&lt;br /&gt;
| zwei Terra Sigillata-Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Bergfeld/&amp;quot;Im kleinen Feld&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Terra Sigillata-Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Büschle&lt;br /&gt;
| 1982 Mauerreste, Terra Sigillata-Scherben, einseitig-geglättetes Bleistück mit 5-7 cm Höhe und eingeritzen Zeichen; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Feyerabend&lt;br /&gt;
| Grundmauerreste, Ziegelbrocken, Sigillatascherben; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Lange Länder&lt;br /&gt;
| [[1988]] Mauerreste von mehreren Gebäuden, Gebrauchskeramikscherben, Terra-Sigillata-Scherben, großes Stück Bilderschüssel und Eisennägel; Gewann nördlich der Stelle heißt &amp;quot;Burgweg&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewald&lt;br /&gt;
| Bronzestatuette des Pan (Gott mit Bocksgesicht, krummer Nase, breitem Mund, spitzen Bart, Hörner und Bocksfüße) - Echtheit nicht zweifelsfrei&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Seeberg&lt;br /&gt;
| 1934 wurde am Hang zum [[Seebergerbach]] in einem Entwässerungsgraben römische Scherben entdeckt. Zudem 0,5-1m hohe Felsbrocken mit roten Verbrennungsspuren, ein Eisenerzbrocken und Anzeichen eines runden Brunnenlochs. Archäologe Oskar Paret vermutet hier einen römischen Siedlungsplatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Oskar Paret (1961): S. 380&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Weissacher Tal/Torfwiesen&lt;br /&gt;
| Beim Bau der [[Freudensteiner Straße (Knittlingen)|Freudensteiner Straße]] 1984 fand man römische Baureste, Gebrauchskeramikstücke, Terra Sigillata u.a. aus Rheinzabern; nebenbei viele Geschirrstücke von der nahgelegenen [[Wüstung]] [[Oberhofen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Unterer Steinweg&lt;br /&gt;
| Sigillatascherben, Ziegelbrocken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lienzingen]]&lt;br /&gt;
| [[Bädergasse (Lienzingen)|Bädergasse]]&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben (Fundjahr [[1963]]), vermutlich Gutshof oder anderes Gebäude &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lienzingen&lt;br /&gt;
| [[Scherbentalbach]]&lt;br /&gt;
| [[1930]] Diana-Relief entdeckt, römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Maulbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Schleifhäusleweg (Maulbronn)|Schleifhäusle]]/[[Am Dobelbach (Maulbronn)|Dobelbach]] &lt;br /&gt;
| zwei Viergöttersteine, die im Kloster eingebaut waren. [[1935]] wurde  rund 60 m südwestlich vom Schleifhäusle beim Hausbau in der Südostecke des Grundstücks Parzellenr. 455 eine römische Schuttschicht mit Bausteinen und Scherben angegraben. Rund 10 m davon entfernt stieß man auf eine Jupitergigantengruppe. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mühlacker]]&lt;br /&gt;
| [[Industriestraße (Mühlacker)|Industriestraße]]&lt;br /&gt;
| Kalkbrennerei, möglicherweise mit villa rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Neuhausen]]&lt;br /&gt;
| Klebwald&lt;br /&gt;
| [[1899]] wahrscheinlich römische Tonschüssel und Scherben einer Urne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Niefern]]&lt;br /&gt;
| [[Kirnmattenrain (Niefern)|Kirnmattenrain]]&lt;br /&gt;
| November 1936 Ausgrabung zweier Gebäude, &#039;&#039;siehe [[Kirnmattenrain (Niefern)|Hauptartikel]]&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Niefern]]&lt;br /&gt;
| [[Pfarrkirche St. Marien (Niefern)|Kirche]]&lt;br /&gt;
| [[Römischer Grabaltar aus Niefern]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Niefern&lt;br /&gt;
| Seitentälchen Höhe des Nieferner Berges&lt;br /&gt;
| zwei quadratische Ruinen mit 16m Seitenlänge und 60m voneinander entfernt, römische Ziegel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ölbronn]]&lt;br /&gt;
| Burg&lt;br /&gt;
| möglicherweise Gutshof;die Villa rustica stand nur der Sage nach dort; Römische Funde fehlen.&amp;lt;ref&amp;gt; vgl. Johannes Haßpacher: Ein Dorf an der Grenze. Chronik von Ölbronn. Pforzheim 1982. S. 97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ölbronn&lt;br /&gt;
| Haselwiesen&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegel, möglicherweise römisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ötisheim]]&lt;br /&gt;
| Krautgärten&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Grundmauern, Pflaster, Backsteine, Gefässefragmente und Ziegel. Genauere Untersuchungen fehlen, daher keine genaue Funktion bestimmbar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| [[Eutinger Straße (Pforzheim)|Eutinger Straße]]/[[Hohwiesenweg (Pforzheim)|Hohwiesenweg]]&lt;br /&gt;
| [[1925]] zwei Grabgräber, [[1952]] wurde eine Vorratsgrube, 3m westlich davon eine Mauer, die sich 35-40m nach Osten reicht, [[1956]] Reste zweier römischer Gebäude; mutmaßlich eine Villa rustica.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| [[Deimlingstraße (Pforzheim)|Deimlingstraße]]/[[Gymnasiumstraße (Pforzheim)|Gymnasiumstraße]]&lt;br /&gt;
| [[1953]] römische Scherben, Dachziegel, römische Mauer; wohl Steinkeller aus der Anfangsphase von Portus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| Kirchenacker im Hagenschieß&lt;br /&gt;
| [[1833]] fand der Archäologe Arnsperger einen Haufen Glaskopf-Eisenerze in einem Gebäude-Raum mit niederen Grundmauern, römische Ziegel. Der quadratische Bau mit einem kleinen Raum darin (wohl der Ofen) war wohl eine römische Eisenverhüttungsstelle.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schützingen]]&lt;br /&gt;
| Mauertal&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Mauer- und Ziegelreste und in den nahegelegenen Hubäckern eine gepflasterte Straße. Später fand man Löwenplastik und weitere Steine mit Reliefresten in der Uferkante des [[Streitenbach]]s verbaut. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Stein]]&lt;br /&gt;
| Pfarräckerle/Weiherbrünnlein &lt;br /&gt;
| 1913 wurden mittelalterliche und römische Siedlungsreste und Fundamentreste ausgegraben. Vermutlich stand über dem Weiherbrünnlein ein Mithranum (Quellheiligtum), auf dieser in fränkischer Zeit eine Kirche erbaut wurde, die bis ins 15. Jahrhundert bestand. Das &amp;quot;Pfarräckerle&amp;quot; hieß früher &amp;quot;Kirchgärtlein&amp;quot;. In der heutigen Steiner Kirche war ein Viergötterstein verbaut.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sternenfels]]&lt;br /&gt;
| [[Maulbronner Straße (Sternenfels)|Maulbronner Straße]]/Sandberg&lt;br /&gt;
| Münzfund mit Abbild der Faustina minor (145-176 n.Chr.)  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Enzfeld&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewiesen&lt;br /&gt;
| Mauerreste und römische Ziegel gegenüber der Einmündung des Schmietals in das Enztal.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1933-1935: S.116 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Hoher Markstein&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Wolfsberg&lt;br /&gt;
| römische Münzen von Kaiser Marc Aurel, Domitian (81-96 n.Chr.), Kaiserin Lucilla (164-169)    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weiler]]&lt;br /&gt;
| In der [[Pfinz]]&lt;br /&gt;
| Kopf einer Merkur-Statuette und Kopf einer weiblichen Statuette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wiernsheim]]&lt;br /&gt;
| Rosenpfad&lt;br /&gt;
| Februar [[1930]] wurde in der Parzelle 1796 (?) eine Ostecke eines Gebäudefundaments auf 6 und 5,7 m Länge mit einer Mauerstärke von 0,8m aufgedeckt. Münzfunde zudem beim Gemeindehaus und in der Flur &amp;quot;Scherre&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wimsheim]]&lt;br /&gt;
| Distrikt Hagenschieß V Abt. &amp;quot;Kuhstelle&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Sommer [[1976]] Randscherbe einer römischen Reibschale aufgelesen, Sandsteintrümmer auf 80 x 80m, wahrscheinlich Gutshof (urspr. im Wald Brenntenhau lokalisiert); eingemauerter Viergötterstein der Wimsheimer Kirche soll von hier stammen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wurmberg]]&lt;br /&gt;
| Hofstätter Straße&lt;br /&gt;
| römische Ziegelreste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wurmberg&lt;br /&gt;
| Schmaläcker&lt;br /&gt;
| Römerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zaisersweiher]]&lt;br /&gt;
| Bild&lt;br /&gt;
| Gebäudereste, Scherben; möglicherweise ein Gutshof; keine archäologische Untersuchung    &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Römerspuren-Radweg]]&lt;br /&gt;
* [[Archäologischer Schauplatz Kappelhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
* [http://www.muehlacker.de/roemischer-gutshof/index.htm Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Enzberg auf der Webpräsenz der Stadt Mühlacker]&lt;br /&gt;
* [http://landesdenkmalamt-bw.de/nachrichtenblatt-online/NB2003-4-S-316-320.pdf Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Wilferdingen vom Landesdenkmalamt Baden- Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=177829</id>
		<title>Villa rustica</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=177829"/>
		<updated>2020-03-23T19:47:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;villa rustica&#039;&#039;&#039; (Mehrzahl: &#039;&#039;villae rusticae&#039;&#039;) bezeichnet man ein Landhaus beziehungsweise Landgut aus dem Römischen Reich. Dem Herrn eines solchen Gutes oblagen meist die Verwaltung der Belange und Infrastruktur der umliegenden Region. Um Pforzheim herum liegen circa ein Dutzend der etwa tausend in [[Baden-Württemberg]] gefundenen Gutshöfe, auf städtischer Gemarkung sind es zwei.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des [[Römerspuren-Radweg]]s befinden diese sich in [[Enzberg]], [[Pforzheim]] und [[Wilferdingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Villae rusticae im Enzkreis (Auswahl)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Altes Schloss]]&lt;br /&gt;
| [[Brötzingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| [[Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| mit Badegebäude und Caldarium (Heißbad); bereits im 19. Jh. bekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Birkenfeld&lt;br /&gt;
| [[Birkenfeld]]&lt;br /&gt;
| an der Kreuzstraße; entstand um 100 n. Chr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Buchwaldwiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bürg]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Achtzehn Morgen&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Dallfingen]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrn]]&lt;br /&gt;
| anhand von Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Römischer Gutshof Dämpfele|Villa rustica Dämpfele]]&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Gutshof aufgrund von Mauerresten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| [[Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| Ziegel- und Mauerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Suttersbach]]&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| Säulenfragmente, Ziegel, Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Eisingen]]&lt;br /&gt;
| [[Eisingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzberg]]&lt;br /&gt;
| [[Enzberg]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungsstätte heute sichtbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen von Kellerräumen im 19.Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fohlenstall]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen ohne Untersuchungsbericht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fronäcker]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Geislinger Brunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Hauptgebäude identifiziert &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Halde]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| vermutet, 1907 wurden Grundmauern entdeckt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kanzlerwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kern]]&lt;br /&gt;
| [[Wurmberg]]&lt;br /&gt;
| per Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kerzenbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Göbrichen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Rohr&amp;quot;/&amp;quot;Ebene&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Langes Loch]]&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| [[1985]] entdeckt und untersucht &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Leinfelder Täle]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| großräumiges Gelände, Ausgrabungen 2003/2004 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Niemandsrain]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| am Sandweg; bereits im 19. Jh. bekannt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Mutele]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Oberste Wiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Ersingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Schachtbrunnen, Münzfunde, Metalle und Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| 1933 nach dem Großbrand entdeckt, ebenso Fund eines Votivsteines&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Pulverdingen&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| im Acker südlich vom &#039;&#039;Unteren Pulverdingerholz&#039;&#039; (Flur &#039;&#039;Schelmenäcker&#039;&#039;) Gebäudereste und viel Bauschutt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica im Ramsbachtal]]&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Ranntal]]&lt;br /&gt;
| [[Nöttingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Rauhbrunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
| teilweise untersucht &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Roßwag]]&lt;br /&gt;
| [[Roßwag]]&lt;br /&gt;
| erkennbar am Pflanzenwachstum, &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Schlimmer&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Wohngebäude mit Hypokaustanlage, vermutlich Gutshof. Seit 1915 durch Bauarbeiten beschädigt. [[1925]] wurde bekannt, dass bei Grubenarbeiten Mauerreste und ein Keller mit Lichtschacht und drei Nischen angetroffen wurden. Zu den Funden zählen ein Tisch aus Stein, Tierknochen, Eisennägel, Schlüssel, Stück von einem Bronzesieb sowie Glasscherben, ein bemalter Stein und Keramik.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1924-1926: S.108 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Spitalwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wagenburg]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| Mauerreste, Bronzegefäße und Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wanne]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[1991]] wurde anhand von Luftbildaufnahmen den Grundriss eines Eckrisalitgebäude sichtbar gemacht, Ziegel, Kalksteine&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Baden-Württemberg 28 (1991): S.258 und Fundbericht aus Schwaben 14&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Welsches Haus]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Villa-Rustica_Bad.jpg|Teil der Villa Rustica im Kanzlerwald&lt;br /&gt;
Bild:Enzberg Luftbild Gutshof.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg aus der Luft&lt;br /&gt;
Bild:Mühlacker-Enzb.Tafeln.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg mit den erklärenden Schautafeln&lt;br /&gt;
Bild:RömischeMünze.jpg|Vorder und Rückseite einer römischen Münze, wie sie in Wilferdingen gefunden wurden.&lt;br /&gt;
Datei:Villa rustica Lohmersheim.jpg|Die villa rustica in Lomersheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige römische Siedlungsplätze==&lt;br /&gt;
Viele Fundplätze wurden nicht näher untersucht, weshalb die Funktionen dieser Siedlungsplätze nur spekuliert werden können bzw. die Liste der römischen Gutshöfe teilweise um diese erweitert werden könnte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Flur&lt;br /&gt;
! Funde/Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aurich]]&lt;br /&gt;
| [[Weiler auf dem Riedberg|Weiler]]&lt;br /&gt;
| [[1913]] wurden vermutlich römische Grundmauern angeschnitten mit einem Eingang von 1,80 m Breite mit 60 cm stärke Seiten, welcher in einen Gelaß mit Brandspuren (Hypokaust?) und 80 cm starken Seiten führt. Möglicherweise eine villa rustica.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bilfingen]]&lt;br /&gt;
| Buckelwiesen, Röschwiesen&lt;br /&gt;
| Siedlungsreste, möglicherweise Villa Rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bilfingen&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche wurde wohl auf römischer Ruine errichtet, wahrscheinlich einem alten römischen Tempel, welcher an einer Wegeskreuzung lag. Undatierte Mauerreste in der Flur &amp;quot;Hinter der Kirche rechts&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Corres]]&lt;br /&gt;
| Wiesenäcker&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort &amp;quot;Grundmauern, römische Ziegel, Bruchstücke von römischen Gefässen, Heizröhren etc.&amp;quot;. Das Gebäude ist möglicherweise über Pflanzenverfärbung sichtbar. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietenhausen]]&lt;br /&gt;
| im Ort&lt;br /&gt;
| In der Panoramastr. 1 wurde ein Merkur-Altar entdeckt. Westlich davon in der Turmbergstr. wurde ein wohl römischer Steingewölbe freigelegt. In der Turmbergstr. 20 fand man Ziegelreste und eine dicke Brandschicht. In der Karlstr. 3 wurde ein Drei-(Vier)-Götterstein gefunden. Es wird vermutet, dass sich hier eine römische Siedlung, Straßenstation oder Gutshof befand. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| Römerberg/Burgschnabel&lt;br /&gt;
| Ziegelreste, Nägel, Pfeilspitzen aus spätrömischer oder frühmittelalterlicher Zeit, Kupfermünze aus der Zeit 321-324 n.Chr. Vermutlich stand dort eine römische Warte.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| [[Boden (Dürrmenz)|Boden]]&lt;br /&gt;
| nachgewiesenes Gebäude (&#039;&#039;[[Boden (Dürrmenz)|siehe Hauptartikel]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dürrmenz&lt;br /&gt;
| [[St. Peterskirche (Mühlacker)|St. Peterskirche]]&lt;br /&gt;
| Tempelanlage mit Plattengräber, Votivstein mit Nennung eines Bezirksrates, zusätzlich Bauschutt und Gebäudeecke 50 m südöstlich der Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ellmendingen]]&lt;br /&gt;
| Kirche&lt;br /&gt;
| [[1818]] römische Steine am Eingang zur Ellmendinger Kirche &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| Seite, Kapellenäcker&lt;br /&gt;
| Behauene Steine möglicherweise römischen Ursprungs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Bonlanden&lt;br /&gt;
| Gebäude mit rund ausgemauertem Brunnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Breite&lt;br /&gt;
| große Ausdehnung in nur einige Fuß unter der Oberfläche Grundreste römischer Gebäude, römische Ziegel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Wegscheide&lt;br /&gt;
| in Flur &amp;quot;Wegscheide&amp;quot; fand man Leistenziegel, Kalksteine, Keramikscherben. Wahrscheinlich eine Villa rustica. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Eutingen]]&lt;br /&gt;
| Gemeindewald Klingerain&lt;br /&gt;
| November [[1878]] Mauersteine, Falz- und Hohlziegel, Münzen, Eisenpfeilspitze und Merkur-Statuette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
| Birkbusch&lt;br /&gt;
| Gebäudereste, Siedlung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Großglattbach]]&lt;br /&gt;
| Schloßbuckel&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hagenschieß]]&lt;br /&gt;
| Lettengefäll&lt;br /&gt;
| im Topograph. Atlas [[1849]] eine Villa rustica eingetragen, nachher aber keine Funde nachgewiesen&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Kortüm (1995): Portus, S.359&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
| Hagenschieß&lt;br /&gt;
| Hausemertal&lt;br /&gt;
| Gebäudereste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Heimsheim]]&lt;br /&gt;
| Kammertal&lt;br /&gt;
| April [[1936]] Lager von Dolomitblöcken, Leistenziegel, 3x8m großes Fundament einer Blockhütte?, römische Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horrheim]]&lt;br /&gt;
| Dorfäcker&lt;br /&gt;
| an der Mündung des [[Steinbach]]s in die [[Metter]] sollen Mauerreste und Scherben römischen Ursprungs gefunden worden sein. Ebenso soll in diesem Bereich eine römische Straße verlaufen sein. Etwas entfernt am Südhang des Baiselbergs sollen römische Ziegel und Scherben liegen, die jedoch der Archäologe Paret als mittelalterlich identifiziert, eine römische Siedlung aber nicht ausschloss.    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| innere Hofäcker&lt;br /&gt;
| Bei Bau der Eisenbahnlinie wurden Grundmauern, Ziegel und ein römischer Brunnen ausgegraben (Parz. 439). [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben und später ein Fundament eines Gebäudes mit 40m Länge entdeckt. Ein weiterer Brunnen wurde ebenfalls [[1912]] untersucht (Parz. 456).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Holderäcker&lt;br /&gt;
| [[1912]] römische Scherben, Kohlereste und ein geschichteter Steinhaufen (Parz. 593)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Sogen&lt;br /&gt;
| [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben in 1m Tiefe, 1m länge und 0,5m breite (Parz. 410)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| [[Traishof]]&lt;br /&gt;
| 1899 fand der Archäologe Bonnet römische Baureste nordwestlich vom Traishof am Weg nach der &amp;quot;Hohe Straße&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Ortskern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| links der Bahnhofstraße gegenüber dem Bahnhofsbereich fand man in 2,1 m Tiefe eine Schuttgrube mit Kohlespuren, Lehmverputzbrocken (teilweise schwarz angebrannt), rotgebrannte Schilfsandsteinbrocken, schwarze Gefäßscherben, Kieselsandsteinbrocken (möglicherweise von Mahlsteinen), achatähnlicher Quarzbrocken;im Pflegehof wurde ein Steinrelief mit zwei primitiv dargestellten Personen entdeckt (römischer Weihestein oder &amp;quot;Adam und Eva&amp;quot;-Relief); vielleicht Gutshof oder Straßendorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Beim Gleitsbrückle&lt;br /&gt;
| zwei Terra Sigillata-Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Bergfeld/&amp;quot;Im kleinen Feld&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Terra Sigillata-Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Büschle&lt;br /&gt;
| 1982 Mauerreste, Terra Sigillata-Scherben, einseitig-geglättetes Bleistück mit 5-7 cm Höhe und eingeritzen Zeichen; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Feyerabend&lt;br /&gt;
| Grundmauerreste, Ziegelbrocken, Sigillatascherben; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Lange Länder&lt;br /&gt;
| [[1988]] Mauerreste von mehreren Gebäuden, Gebrauchskeramikscherben, Terra-Sigillata-Scherben, großes Stück Bilderschüssel und Eisennägel; Gewann nördlich der Stelle heißt &amp;quot;Burgweg&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewald&lt;br /&gt;
| Bronzestatuette des Pan (Gott mit Bocksgesicht, krummer Nase, breitem Mund, spitzen Bart, Hörner und Bocksfüße) - Echtheit nicht zweifelsfrei&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Seeberg&lt;br /&gt;
| 1934 wurde am Hang zum [[Seebergerbach]] in einem Entwässerungsgraben römische Scherben entdeckt. Zudem 0,5-1m hohe Felsbrocken mit roten Verbrennungsspuren, ein Eisenerzbrocken und Anzeichen eines runden Brunnenlochs. Archäologe Oskar Paret vermutet hier einen römischen Siedlungsplatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Oskar Paret (1961): S. 380&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Weissacher Tal/Torfwiesen&lt;br /&gt;
| Beim Bau der [[Freudensteiner Straße (Knittlingen)|Freudensteiner Straße]] 1984 fand man römische Baureste, Gebrauchskeramikstücke, Terra Sigillata u.a. aus Rheinzabern; nebenbei viele Geschirrstücke von der nahgelegenen [[Wüstung]] [[Oberhofen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Unterer Steinweg&lt;br /&gt;
| Sigillatascherben, Ziegelbrocken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lienzingen]]&lt;br /&gt;
| [[Bädergasse (Lienzingen)|Bädergasse]]&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben (Fundjahr [[1963]]), vermutlich Gutshof oder anderes Gebäude &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lienzingen&lt;br /&gt;
| [[Scherbentalbach]]&lt;br /&gt;
| [[1930]] Diana-Relief entdeckt, römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Maulbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Schleifhäusleweg (Maulbronn)|Schleifhäusle]]/[[Am Dobelbach (Maulbronn)|Dobelbach]] &lt;br /&gt;
| zwei Viergöttersteine, die im Kloster eingebaut waren. [[1935]] wurde  rund 60 m südwestlich vom Schleifhäusle beim Hausbau in der Südostecke des Grundstücks Parzellenr. 455 eine römische Schuttschicht mit Bausteinen und Scherben angegraben. Rund 10 m davon entfernt stieß man auf eine Jupitergigantengruppe. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mühlacker]]&lt;br /&gt;
| [[Industriestraße (Mühlacker)|Industriestraße]]&lt;br /&gt;
| Kalkbrennerei, möglicherweise mit villa rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Neuhausen]]&lt;br /&gt;
| Klebwald&lt;br /&gt;
| [[1899]] wahrscheinlich römische Tonschüssel und Scherben einer Urne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Niefern]]&lt;br /&gt;
| [[Kirnmattenrain (Niefern)|Kirnmattenrain]]&lt;br /&gt;
| November 1936 Ausgrabung zweier Gebäude, &#039;&#039;siehe [[Kirnmattenrain (Niefern)|Hauptartikel]]&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Niefern]]&lt;br /&gt;
| [[Pfarrkirche St. Marien (Niefern)|Kirche]]&lt;br /&gt;
| [[Römischer Grabaltar aus Niefern]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Niefern&lt;br /&gt;
| Seitentälchen Höhe des Nieferner Berges&lt;br /&gt;
| zwei quadratische Ruinen mit 16m Seitenlänge und 60m voneinander entfernt, römische Ziegel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ölbronn]]&lt;br /&gt;
| Burg&lt;br /&gt;
| möglicherweise Gutshof;die Villa rustica stand nur der Sage nach dort; Römische Funde fehlen.&amp;lt;ref&amp;gt; vgl. Johannes Haßpacher: Ein Dorf an der Grenze. Chronik von Ölbronn. Pforzheim 1982. S. 97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ölbronn&lt;br /&gt;
| Haselwiesen&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegel, möglicherweise römisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ötisheim]]&lt;br /&gt;
| Krautgärten&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Grundmauern, Pflaster, Backsteine, Gefässefragmente und Ziegel. Genauere Untersuchungen fehlen, daher keine genaue Funktion bestimmbar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| [[Eutinger Straße (Pforzheim)|Eutinger Straße]]/[[Hohwiesenweg (Pforzheim)|Hohwiesenweg]]&lt;br /&gt;
| [[1925]] zwei Grabgräber, [[1952]] wurde eine Vorratsgrube, 3m westlich davon eine Mauer, die sich 35-40m nach Osten reicht, [[1956]] Reste zweier römischer Gebäude; mutmaßlich eine Villa rustica.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| [[Deimlingstraße (Pforzheim)|Deimlingstraße]]/[[Gymnasiumstraße (Pforzheim)|Gymnasiumstraße]]&lt;br /&gt;
| [[1953]] römische Scherben, Dachziegel, römische Mauer; wohl Steinkeller aus der Anfangsphase von Portus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| Kirchenacker im Hagenschieß&lt;br /&gt;
| [[1833]] fand der Archäologe Arnsperger einen Haufen Glaskopf-Eisenerze in einem Gebäude-Raum mit niederen Grundmauern, römische Ziegel. Der quadratische Bau mit einem kleinen Raum darin (wohl der Ofen) war wohl eine römische Eisenverhüttungsstelle.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schützingen]]&lt;br /&gt;
| Mauertal&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Mauer- und Ziegelreste und in den nahegelegenen Hubäckern eine gepflasterte Straße. Später fand man Löwenplastik und weitere Steine mit Reliefresten in der Uferkante des [[Streitenbach]]s verbaut. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Stein]]&lt;br /&gt;
| Pfarräckerle/Weiherbrünnlein &lt;br /&gt;
| 1913 wurden mittelalterliche und römische Siedlungsreste und Fundamentreste ausgegraben. Vermutlich stand über dem Weiherbrünnlein ein Mithranum (Quellheiligtum), auf dieser in fränkischer Zeit eine Kirche erbaut wurde, die bis ins 15. Jahrhundert bestand. Das &amp;quot;Pfarräckerle&amp;quot; hieß früher &amp;quot;Kirchgärtlein&amp;quot;. In der heutigen Steiner Kirche war ein Viergötterstein verbaut.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sternenfels]]&lt;br /&gt;
| [[Maulbronner Straße (Sternenfels)|Maulbronner Straße]]/Sandberg&lt;br /&gt;
| Münzfund mit Abbild der Faustina minor (145-176 n.Chr.)  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Enzfeld&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewiesen&lt;br /&gt;
| Mauerreste und römische Ziegel gegenüber der Einmündung des Schmietals in das Enztal.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1933-1935: S.116 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Hoher Markstein&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Wolfsberg&lt;br /&gt;
| römische Münzen von Kaiser Marc Aurel, Domitian (81-96 n.Chr.), Kaiserin Lucilla (164-169)    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weiler]]&lt;br /&gt;
| In der [[Pfinz]]&lt;br /&gt;
| Kopf einer Merkur-Statuette und Kopf einer weiblichen Statuette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wiernsheim]]&lt;br /&gt;
| Rosenpfad&lt;br /&gt;
| Februar [[1930]] wurde in der Parzelle 1796 (?) eine Ostecke eines Gebäudefundaments auf 6 und 5,7 m Länge mit einer Mauerstärke von 0,8m aufgedeckt. Münzfunde zudem beim Gemeindehaus und in der Flur &amp;quot;Scherre&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wimsheim]]&lt;br /&gt;
| Distrikt Hagenschieß V Abt. &amp;quot;Kuhstelle&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Sommer [[1976]] Randscherbe einer römischen Reibschale aufgelesen, Sandsteintrümmer auf 80 x 80m, wahrscheinlich Gutshof (urspr. im Wald Brenntenhau lokalisiert); eingemauerter Viergötterstein der Wimsheimer Kirche soll von hier stammen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wurmberg]]&lt;br /&gt;
| Hofstätter Straße&lt;br /&gt;
| römische Ziegelreste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wurmberg&lt;br /&gt;
| Schmaläcker&lt;br /&gt;
| Römerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zaisersweiher]]&lt;br /&gt;
| Bild&lt;br /&gt;
| Gebäudereste, Scherben; möglicherweise ein Gutshof; keine archäologische Untersuchung    &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Römerspuren-Radweg]]&lt;br /&gt;
* [[Archäologischer Schauplatz Kappelhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
* [http://www.muehlacker.de/roemischer-gutshof/index.htm Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Enzberg auf der Webpräsenz der Stadt Mühlacker]&lt;br /&gt;
* [http://landesdenkmalamt-bw.de/nachrichtenblatt-online/NB2003-4-S-316-320.pdf Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Wilferdingen vom Landesdenkmalamt Baden- Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Kirnmattenrain_(Niefern)&amp;diff=177368</id>
		<title>Kirnmattenrain (Niefern)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Kirnmattenrain_(Niefern)&amp;diff=177368"/>
		<updated>2020-03-20T12:13:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: neu&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kirnmattenrain&#039;&#039;&#039; ist eine Flur auf der Gemarkung [[Niefern]] im [[Hagenschieß]] und stößt an den Oberlauf des [[Kirnbach]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausgrabung 1936==&lt;br /&gt;
Im Zuge des Autobahnbaus im November [[1936]] wurden auf der Flur [[Römer|römische]] Grundmauern entdeckt. Sie lagen am westlichen Hang des Kirnbachtals. Die Nachgrabung wurde von Bezirkspfleger Heusser und die Kosten von der Stadt [[Pforzheim]] übernommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelte sich um zwei Gebäude:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebäude A maß 19 x 9,2 m und war in zwei gleichgroße Räume unterteilt. Die Mauern waren etwa 0,6 bis 0,7 m stark. Das Bauwerk hatte zwei 4m breite Ausgänge Richtung Osten und Westen. Durch den Autobahnbau war der östliche Teil schon abgetragen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebäude B befand sich westlich vom anderen Gebäude und hatte einen quadratischen Umriss von etwa 9m. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurde in dem Areal eine ovale Steinsetzung sowie eine Feuerstelle nördlich des Bauwerks A. Hier gab es zudem eine Vielzahl an Ton- und Eisenfunde. Weiter gab es einen 1,4x1m und 0,8m tiefen Trog, welcher aus Sandsteinplatten bestand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck der Anlage ist nicht ganz gesichert. Es machte insgesamt ein &amp;quot;sehr unbedeuteden&amp;quot; Eindruck. Womöglich handelte es sich um einen der Viehzucht dienenden Vorwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Hans-Peter Becht (Hrsg.) (1995):Portus-Pforzheim - Untersuchugnen zur Archäologie und Geschichte in römischer Zeit, S.360f. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niefern-Öschelbronn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=177367</id>
		<title>Villa rustica</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=177367"/>
		<updated>2020-03-20T11:47:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: +Niefern&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;villa rustica&#039;&#039;&#039; (Mehrzahl: &#039;&#039;villae rusticae&#039;&#039;) bezeichnet man ein Landhaus beziehungsweise Landgut aus dem Römischen Reich. Dem Herrn eines solchen Gutes oblagen meist die Verwaltung der Belange und Infrastruktur der umliegenden Region. Um Pforzheim herum liegen circa ein Dutzend der etwa tausend in [[Baden-Württemberg]] gefundenen Gutshöfe, auf städtischer Gemarkung sind es zwei.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des [[Römerspuren-Radweg]]s befinden diese sich in [[Enzberg]], [[Pforzheim]] und [[Wilferdingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Villae rusticae im Enzkreis (Auswahl)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Altes Schloss]]&lt;br /&gt;
| [[Brötzingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| [[Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| mit Badegebäude und Caldarium (Heißbad); bereits im 19. Jh. bekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Birkenfeld&lt;br /&gt;
| [[Birkenfeld]]&lt;br /&gt;
| an der Kreuzstraße; entstand um 100 n. Chr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Buchwaldwiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bürg]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Achtzehn Morgen&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Dallfingen]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrn]]&lt;br /&gt;
| anhand von Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Römischer Gutshof Dämpfele|Villa rustica Dämpfele]]&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Gutshof aufgrund von Mauerresten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| [[Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| Ziegel- und Mauerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Suttersbach]]&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| Säulenfragmente, Ziegel, Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Eisingen]]&lt;br /&gt;
| [[Eisingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzberg]]&lt;br /&gt;
| [[Enzberg]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungsstätte heute sichtbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen von Kellerräumen im 19.Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fohlenstall]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen ohne Untersuchungsbericht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fronäcker]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Geislinger Brunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Hauptgebäude identifiziert &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Halde]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| vermutet, 1907 wurden Grundmauern entdeckt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kanzlerwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kern]]&lt;br /&gt;
| [[Wurmberg]]&lt;br /&gt;
| per Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kerzenbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Göbrichen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Rohr&amp;quot;/&amp;quot;Ebene&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Langes Loch]]&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| [[1985]] entdeckt und untersucht &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Leinfelder Täle]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| großräumiges Gelände, Ausgrabungen 2003/2004 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Niemandsrain]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| am Sandweg; bereits im 19. Jh. bekannt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Mutele]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Oberste Wiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Ersingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Schachtbrunnen, Münzfunde, Metalle und Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| 1933 nach dem Großbrand entdeckt, ebenso Fund eines Votivsteines&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Pulverdingen&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| im Acker südlich vom &#039;&#039;Unteren Pulverdingerholz&#039;&#039; (Flur &#039;&#039;Schelmenäcker&#039;&#039;) Gebäudereste und viel Bauschutt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica im Ramsbachtal]]&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Ranntal]]&lt;br /&gt;
| [[Nöttingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Rauhbrunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
| teilweise untersucht &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Roßwag]]&lt;br /&gt;
| [[Roßwag]]&lt;br /&gt;
| erkennbar am Pflanzenwachstum, &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Schlimmer&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Wohngebäude mit Hypokaustanlage, vermutlich Gutshof. Seit 1915 durch Bauarbeiten beschädigt. [[1925]] wurde bekannt, dass bei Grubenarbeiten Mauerreste und ein Keller mit Lichtschacht und drei Nischen angetroffen wurden. Zu den Funden zählen ein Tisch aus Stein, Tierknochen, Eisennägel, Schlüssel, Stück von einem Bronzesieb sowie Glasscherben, ein bemalter Stein und Keramik.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1924-1926: S.108 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Spitalwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wagenburg]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| Mauerreste, Bronzegefäße und Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wanne]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[1991]] wurde anhand von Luftbildaufnahmen den Grundriss eines Eckrisalitgebäude sichtbar gemacht, Ziegel, Kalksteine&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Baden-Württemberg 28 (1991): S.258 und Fundbericht aus Schwaben 14&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Welsches Haus]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Villa-Rustica_Bad.jpg|Teil der Villa Rustica im Kanzlerwald&lt;br /&gt;
Bild:Enzberg Luftbild Gutshof.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg aus der Luft&lt;br /&gt;
Bild:Mühlacker-Enzb.Tafeln.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg mit den erklärenden Schautafeln&lt;br /&gt;
Bild:RömischeMünze.jpg|Vorder und Rückseite einer römischen Münze, wie sie in Wilferdingen gefunden wurden.&lt;br /&gt;
Datei:Villa rustica Lohmersheim.jpg|Die villa rustica in Lomersheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige römische Siedlungsplätze==&lt;br /&gt;
Viele Fundplätze wurden nicht näher untersucht, weshalb die Funktionen dieser Siedlungsplätze nur spekuliert werden können bzw. die Liste der römischen Gutshöfe teilweise um diese erweitert werden könnte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Flur&lt;br /&gt;
! Funde/Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aurich]]&lt;br /&gt;
| [[Weiler auf dem Riedberg|Weiler]]&lt;br /&gt;
| [[1913]] wurden vermutlich römische Grundmauern angeschnitten mit einem Eingang von 1,80 m Breite mit 60 cm stärke Seiten, welcher in einen Gelaß mit Brandspuren (Hypokaust?) und 80 cm starken Seiten führt. Möglicherweise eine villa rustica.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bilfingen]]&lt;br /&gt;
| Buckelwiesen, Röschwiesen&lt;br /&gt;
| Siedlungsreste, möglicherweise Villa Rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bilfingen&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche wurde wohl auf römischer Ruine errichtet, wahrscheinlich einem alten römischen Tempel, welcher an einer Wegeskreuzung lag. Undatierte Mauerreste in der Flur &amp;quot;Hinter der Kirche rechts&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Corres]]&lt;br /&gt;
| Wiesenäcker&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort &amp;quot;Grundmauern, römische Ziegel, Bruchstücke von römischen Gefässen, Heizröhren etc.&amp;quot;. Das Gebäude ist möglicherweise über Pflanzenverfärbung sichtbar. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietenhausen]]&lt;br /&gt;
| im Ort&lt;br /&gt;
| In der Panoramastr. 1 wurde ein Merkur-Altar entdeckt. Westlich davon in der Turmbergstr. wurde ein wohl römischer Steingewölbe freigelegt. In der Turmbergstr. 20 fand man Ziegelreste und eine dicke Brandschicht. In der Karlstr. 3 wurde ein Drei-(Vier)-Götterstein gefunden. Es wird vermutet, dass sich hier eine römische Siedlung, Straßenstation oder Gutshof befand. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| Römerberg/Burgschnabel&lt;br /&gt;
| Ziegelreste, Nägel, Pfeilspitzen aus spätrömischer oder frühmittelalterlicher Zeit, Kupfermünze aus der Zeit 321-324 n.Chr. Vermutlich stand dort eine römische Warte.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| [[Boden (Dürrmenz)|Boden]]&lt;br /&gt;
| nachgewiesenes Gebäude (&#039;&#039;[[Boden (Dürrmenz)|siehe Hauptartikel]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dürrmenz&lt;br /&gt;
| [[St. Peterskirche (Mühlacker)|St. Peterskirche]]&lt;br /&gt;
| Tempelanlage mit Plattengräber, Votivstein mit Nennung eines Bezirksrates, zusätzlich Bauschutt und Gebäudeecke 50 m südöstlich der Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ellmendingen]]&lt;br /&gt;
| Kirche&lt;br /&gt;
| [[1818]] römische Steine am Eingang zur Ellmendinger Kirche &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| Seite, Kapellenäcker&lt;br /&gt;
| Behauene Steine möglicherweise römischen Ursprungs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Bonlanden&lt;br /&gt;
| Gebäude mit rund ausgemauertem Brunnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Breite&lt;br /&gt;
| große Ausdehnung in nur einige Fuß unter der Oberfläche Grundreste römischer Gebäude, römische Ziegel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Wegscheide&lt;br /&gt;
| in Flur &amp;quot;Wegscheide&amp;quot; fand man Leistenziegel, Kalksteine, Keramikscherben. Wahrscheinlich eine Villa rustica. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Eutingen]]&lt;br /&gt;
| Gemeindewald Klingerain&lt;br /&gt;
| November [[1878]] Mauersteine, Falz- und Hohlziegel, Münzen, Eisenpfeilspitze und Merkur-Statuette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
| Birkbusch&lt;br /&gt;
| Gebäudereste, Siedlung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Großglattbach]]&lt;br /&gt;
| Schloßbuckel&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hagenschieß]]&lt;br /&gt;
| Lettengefäll&lt;br /&gt;
| im Topograph. Atlas [[1849]] eine Villa rustica eingetragen, nachher aber keine Funde nachgewiesen&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Kortüm (1995): Portus, S.359&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
| Hagenschieß&lt;br /&gt;
| Hausemertal&lt;br /&gt;
| Gebäudereste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Heimsheim]]&lt;br /&gt;
| Kammertal&lt;br /&gt;
| April [[1936]] Lager von Dolomitblöcken, Leistenziegel, 3x8m großes Fundament einer Blockhütte?, römische Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horrheim]]&lt;br /&gt;
| Dorfäcker&lt;br /&gt;
| an der Mündung des [[Steinbach]]s in die [[Metter]] sollen Mauerreste und Scherben römischen Ursprungs gefunden worden sein. Ebenso soll in diesem Bereich eine römische Straße verlaufen sein. Etwas entfernt am Südhang des Baiselbergs sollen römische Ziegel und Scherben liegen, die jedoch der Archäologe Paret als mittelalterlich identifiziert, eine römische Siedlung aber nicht ausschloss.    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| innere Hofäcker&lt;br /&gt;
| Bei Bau der Eisenbahnlinie wurden Grundmauern, Ziegel und ein römischer Brunnen ausgegraben (Parz. 439). [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben und später ein Fundament eines Gebäudes mit 40m Länge entdeckt. Ein weiterer Brunnen wurde ebenfalls [[1912]] untersucht (Parz. 456).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Holderäcker&lt;br /&gt;
| [[1912]] römische Scherben, Kohlereste und ein geschichteter Steinhaufen (Parz. 593)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Sogen&lt;br /&gt;
| [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben in 1m Tiefe, 1m länge und 0,5m breite (Parz. 410)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| [[Traishof]]&lt;br /&gt;
| 1899 fand der Archäologe Bonnet römische Baureste nordwestlich vom Traishof am Weg nach der &amp;quot;Hohe Straße&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Ortskern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| links der Bahnhofstraße gegenüber dem Bahnhofsbereich fand man in 2,1 m Tiefe eine Schuttgrube mit Kohlespuren, Lehmverputzbrocken (teilweise schwarz angebrannt), rotgebrannte Schilfsandsteinbrocken, schwarze Gefäßscherben, Kieselsandsteinbrocken (möglicherweise von Mahlsteinen), achatähnlicher Quarzbrocken;im Pflegehof wurde ein Steinrelief mit zwei primitiv dargestellten Personen entdeckt (römischer Weihestein oder &amp;quot;Adam und Eva&amp;quot;-Relief); vielleicht Gutshof oder Straßendorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Beim Gleitsbrückle&lt;br /&gt;
| zwei Terra Sigillata-Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Bergfeld/&amp;quot;Im kleinen Feld&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Terra Sigillata-Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Büschle&lt;br /&gt;
| 1982 Mauerreste, Terra Sigillata-Scherben, einseitig-geglättetes Bleistück mit 5-7 cm Höhe und eingeritzen Zeichen; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Feyerabend&lt;br /&gt;
| Grundmauerreste, Ziegelbrocken, Sigillatascherben; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Lange Länder&lt;br /&gt;
| [[1988]] Mauerreste von mehreren Gebäuden, Gebrauchskeramikscherben, Terra-Sigillata-Scherben, großes Stück Bilderschüssel und Eisennägel; Gewann nördlich der Stelle heißt &amp;quot;Burgweg&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewald&lt;br /&gt;
| Bronzestatuette des Pan (Gott mit Bocksgesicht, krummer Nase, breitem Mund, spitzen Bart, Hörner und Bocksfüße) - Echtheit nicht zweifelsfrei&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Seeberg&lt;br /&gt;
| 1934 wurde am Hang zum [[Seebergerbach]] in einem Entwässerungsgraben römische Scherben entdeckt. Zudem 0,5-1m hohe Felsbrocken mit roten Verbrennungsspuren, ein Eisenerzbrocken und Anzeichen eines runden Brunnenlochs. Archäologe Oskar Paret vermutet hier einen römischen Siedlungsplatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Oskar Paret (1961): S. 380&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Weissacher Tal/Torfwiesen&lt;br /&gt;
| Beim Bau der [[Freudensteiner Straße (Knittlingen)|Freudensteiner Straße]] 1984 fand man römische Baureste, Gebrauchskeramikstücke, Terra Sigillata u.a. aus Rheinzabern; nebenbei viele Geschirrstücke von der nahgelegenen [[Wüstung]] [[Oberhofen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Unterer Steinweg&lt;br /&gt;
| Sigillatascherben, Ziegelbrocken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lienzingen]]&lt;br /&gt;
| [[Bädergasse (Lienzingen)|Bädergasse]]&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben (Fundjahr [[1963]]), vermutlich Gutshof oder anderes Gebäude &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lienzingen&lt;br /&gt;
| [[Scherbentalbach]]&lt;br /&gt;
| [[1930]] Diana-Relief entdeckt, römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Maulbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Schleifhäusleweg (Maulbronn)|Schleifhäusle]]/[[Am Dobelbach (Maulbronn)|Dobelbach]] &lt;br /&gt;
| zwei Viergöttersteine, die im Kloster eingebaut waren. [[1935]] wurde  rund 60 m südwestlich vom Schleifhäusle beim Hausbau in der Südostecke des Grundstücks Parzellenr. 455 eine römische Schuttschicht mit Bausteinen und Scherben angegraben. Rund 10 m davon entfernt stieß man auf eine Jupitergigantengruppe. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mühlacker]]&lt;br /&gt;
| [[Industriestraße (Mühlacker)|Industriestraße]]&lt;br /&gt;
| Kalkbrennerei, möglicherweise mit villa rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Neuhausen]]&lt;br /&gt;
| Klebwald&lt;br /&gt;
| [[1899]] wahrscheinlich römische Tonschüssel und Scherben einer Urne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Niefern]]&lt;br /&gt;
| [[Kirnmattenrain (Niefern)|Kirnmattenrain]]&lt;br /&gt;
| November 1936 Ausgrabung zweier Gebäude, &#039;&#039;siehe [[Kirnmattenrain (Niefern)|Hauptartikel]]&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Niefern]]&lt;br /&gt;
| [[Pfarrkirche St. Marien (Niefern)|Kirche]]&lt;br /&gt;
| [[Römischer Grabaltar aus Niefern]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Niefern&lt;br /&gt;
| Seitentälchen Höhe des Nieferner Berges&lt;br /&gt;
| zwei quadratische Ruinen mit 16m Seitenlänge und 60m voneinander entfernt, römische Ziegel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ölbronn]]&lt;br /&gt;
| Burg&lt;br /&gt;
| möglicherweise Gutshof;die Villa rustica stand nur der Sage nach dort; Römische Funde fehlen.&amp;lt;ref&amp;gt; vgl. Johannes Haßpacher: Ein Dorf an der Grenze. Chronik von Ölbronn. Pforzheim 1982. S. 97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ölbronn&lt;br /&gt;
| Haselwiesen&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegel, möglicherweise römisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ötisheim]]&lt;br /&gt;
| Krautgärten&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Grundmauern, Pflaster, Backsteine, Gefässefragmente und Ziegel. Genauere Untersuchungen fehlen, daher keine genaue Funktion bestimmbar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schützingen]]&lt;br /&gt;
| Mauertal&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Mauer- und Ziegelreste und in den nahegelegenen Hubäckern eine gepflasterte Straße. Später fand man Löwenplastik und weitere Steine mit Reliefresten in der Uferkante des [[Streitenbach]]s verbaut. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Stein]]&lt;br /&gt;
| Pfarräckerle/Weiherbrünnlein &lt;br /&gt;
| 1913 wurden mittelalterliche und römische Siedlungsreste und Fundamentreste ausgegraben. Vermutlich stand über dem Weiherbrünnlein ein Mithranum (Quellheiligtum), auf dieser in fränkischer Zeit eine Kirche erbaut wurde, die bis ins 15. Jahrhundert bestand. Das &amp;quot;Pfarräckerle&amp;quot; hieß früher &amp;quot;Kirchgärtlein&amp;quot;. In der heutigen Steiner Kirche war ein Viergötterstein verbaut.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sternenfels]]&lt;br /&gt;
| [[Maulbronner Straße (Sternenfels)|Maulbronner Straße]]/Sandberg&lt;br /&gt;
| Münzfund mit Abbild der Faustina minor (145-176 n.Chr.)  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Enzfeld&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewiesen&lt;br /&gt;
| Mauerreste und römische Ziegel gegenüber der Einmündung des Schmietals in das Enztal.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1933-1935: S.116 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Hoher Markstein&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Wolfsberg&lt;br /&gt;
| römische Münzen von Kaiser Marc Aurel, Domitian (81-96 n.Chr.), Kaiserin Lucilla (164-169)    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weiler]]&lt;br /&gt;
| In der [[Pfinz]]&lt;br /&gt;
| Kopf einer Merkur-Statuette und Kopf einer weiblichen Statuette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wiernsheim]]&lt;br /&gt;
| Rosenpfad&lt;br /&gt;
| Februar [[1930]] wurde in der Parzelle 1796 (?) eine Ostecke eines Gebäudefundaments auf 6 und 5,7 m Länge mit einer Mauerstärke von 0,8m aufgedeckt. Münzfunde zudem beim Gemeindehaus und in der Flur &amp;quot;Scherre&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wimsheim]]&lt;br /&gt;
| Distrikt Hagenschieß V Abt. &amp;quot;Kuhstelle&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Sommer [[1976]] Randscherbe einer römischen Reibschale aufgelesen, Sandsteintrümmer auf 80 x 80m, wahrscheinlich Gutshof (urspr. im Wald Brenntenhau lokalisiert); eingemauerter Viergötterstein der Wimsheimer Kirche soll von hier stammen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wurmberg]]&lt;br /&gt;
| Hofstätter Straße&lt;br /&gt;
| römische Ziegelreste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wurmberg&lt;br /&gt;
| Schmaläcker&lt;br /&gt;
| Römerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zaisersweiher]]&lt;br /&gt;
| Bild&lt;br /&gt;
| Gebäudereste, Scherben; möglicherweise ein Gutshof; keine archäologische Untersuchung    &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Römerspuren-Radweg]]&lt;br /&gt;
* [[Archäologischer Schauplatz Kappelhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
* [http://www.muehlacker.de/roemischer-gutshof/index.htm Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Enzberg auf der Webpräsenz der Stadt Mühlacker]&lt;br /&gt;
* [http://landesdenkmalamt-bw.de/nachrichtenblatt-online/NB2003-4-S-316-320.pdf Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Wilferdingen vom Landesdenkmalamt Baden- Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica_Altes_Schloss&amp;diff=177364</id>
		<title>Villa rustica Altes Schloss</title>
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		<updated>2020-03-20T09:19:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: +Weihestein&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Mittelsberg-Villa rustica Altes Schloss.jpg|thumb|ungefähre Lage und Umrisse der Villa rustica Altes Schloss am Mittelsberg]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Villa rustica Altes Schloss&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Villa rustica Mittelsberg/Brötzingen&#039;&#039;, oft nur &amp;quot;Altes Schloss&amp;quot;) ist eine [[Villa rustica]] beim [[Pforzheim]]er Stadtteil [[Arlinger]] zu [[Brötzingen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Aufbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man vermutet eine Bewohnung der Ville von um 90 n. Chr. bis zum Limesfall von 263. Der Gutshof befand sich an der Heerstraße von [[Baden-Baden]] nach Canstatt. Ebenfalls am Mittelsberg befindet sich ein Straßendamm sowie eine Nachbildung einer Furt über die Enz ([[Römerstraße]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist die Villa circa 1 Hektar groß. Die Umfassungsmauer wurde trapezförmig angelegt und ist 81 + 91 + 95 + 147 Meter lang. Innerhalb der Umfassungsmauer sind drei Gebäude und ein Badehaus dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgrabung und Funde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa rustica wurde im Juli [[1882]] vom Pforzheimer Architekten [[Alfred Waag]] (1845-1912) bei Ausgrabungen am Bau der [[Dietlinger Straße]] entdeckt. Dabei stieß er zunächst auf das Badehaus. Neben Kleinfunden wie Tonscherben, Waffen oder Schmuck fand man ein Sandstein-Relief, welche die römische Göttin Fortuna darstellen soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesbezüglich schrieb 1882 der &amp;quot;Anzeiger für Kunde der deutschen Vorzeit&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Karlsruhe, 22. Juni. In der Nähe von Brötzingen bei Pforzheim ist man im Waldabhang an der neuen Straße gegen [[Dietlingen]] in der letzten Woche auf einen Komplex römischer Mauerreste gestoßen, welche genauerer Untersuchung entgegengehen. In dem Schutt eines kleinen, viereckigen, mit starken Mauern umgebenen Gelasses fand sich das 52 cm hohe und 26 cm breite Sandstein-Relief einer weiblichen Gewandfigur umgestürzt und in zwei Stücke zerbrochen. Die Figut, welche als Fortuna anzusehen sein wird, sitzt auf einem Throne und hält in der Linken ein Füllhorn, während sie die Rechte auf ein Steuerruder stützt, vor welches ein Rad gesetzt zu sein scheint. An dem mit einem beiderseits herabhängenden Schleier bedeckten Haupte ist leider das Gesicht abgeschlagen. Das Relief ist von der Gemeinde Brötzingen der großen Alterthumshalle als Geschenk übergeben worden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Brötzingen fand man bereits zuvor römische Reliefe. Bis 1818 waren drei römische Götterreliefe in der Brötzinger Kirche eingemauert und schon [[1753]] wurde in der Nähe beim Hammerwerk ein römischer Inschriftenstein entdeckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Zustand == &lt;br /&gt;
{{OpenStreetMap|48.89769|8.64848|14}}&lt;br /&gt;
Der Gutshof befindet sich am Waldabhang des [[Mittelsberg]]s beim [[Arlinger]]. Nach den Grabungen beschloss man, die Villa nicht zu erhalten, sondern wieder zuzuschütten. Umrisse sind heute noch zuerkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umliegende Funde==&lt;br /&gt;
In der Kirche waren drei Viergöttersteine verbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Wagner (1911): Fundstätten in Baden, S.128ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September [[1986]] wurde beim Umbau der Pfarrscheune in der [[Kirchenstraße (Pforzheim)|Kirchenstraße]] ein römischer Inschriftstein gefunden, welcher im Gemäuer verbaut war. Der Text lautet:&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Baden-Württemberg 13 (1988), 433ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;[---] Paternu(s) | &amp;lt; (centurio) leg(ionis) VIII Aug(ustae) | et Iul(ia) Emerita | uxor ambo ex | Pannon(ia) sup(eriore) | l(ibentes) l(aeti) m(erito)&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;[---] Pateruns, Centurio der 8.Legion Augusta, und seine Frau Julia Emerita, beide aus Ober-Pannonien, gerne, freudig, für erwiesene Wohltat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Erzählungen sollen beim Umbau der Pfarrscheune im 18. Jahrhundert die Bauern Steine der Villa rustica am Mittelsberg gebracht haben. Da sowohl die Kirche als auch die Pfarrscheune während der Barockzeit umgebaut wurden, könnten alle besagten Steine zum gesagten Areal gehört haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brötzingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude (Pforzheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ruine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Dietlingen&amp;diff=177243</id>
		<title>Dietlingen</title>
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		<updated>2020-03-17T20:45:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{OpenStreetMap|48.8967|8.5999|14}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dietlingen&#039;&#039;&#039; ist der größte Teilort von [[Keltern]] im [[Enzkreis]] und hat circa 3980 Einwohner (Stand: Mai 2006).&lt;br /&gt;
[[Datei:Dietlingen Panoramma 1915.JPG|thumb|Dietlingen Panorma-Ansicht 1915]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dietlingen Gasthaus Grüner Hof 1915.JPG|thumb|Dietlingen Gasthaus Grüner Hof 1915]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dietlingen 1941 2.JPG|thumb|Dietlingen um 1941]]&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bei der Gustav-Rommel-Straße lag zur [[Römer]]zeit ein [[Römischer Gutshof Dämpfele|römischer Gutshof]], welcher jedoch nach den Fundamentresten keine [[villa rustica]] war. Ebenso waren einst zwei Reliefplatten in der Dietlinger Kirche eingemauert. Auf dem Hausberg befand sich vermutlich eine Warte. Weitere Mauerreste und ein Bad fand man an der [[Dietlinger Straße (Pforzheim)|Dietlinger Straße]] vor [[Brötzingen]] sowie im Gewann Hegenach und Kettelsbachtal.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Heimatforscher Gustav Rommel geht davon aus, dass Dietlingen zur Frankenzeit gegründet wurde, da die Toten in den Merowingergräber bei der Dorfkelter keine Alemannen gewesen seien konnten. Die erste urkundliche Erwähnung als &#039;&#039;Duetlingen&#039;&#039; stammt aus dem [[12. Jahrhundert]]. Der wichtigste Fund auf der Gemarkung ist ein Grab aus merowingischer Zeit (circa 7. Jahrhundert). Im 14./15. Jahrhundert gab es nachweislich ein örtliches Niederadelsgeschlecht. Während des Spätmittelalters teilten sich [[Baden]] und [[Württemberg]] die Herrschaft. Ab dem Jahr [[1528]] hatte Baden die alleinigen Rechte. Ab dieser Zeit war [[Pforzheim]] der zuständige Amtssitz.&lt;br /&gt;
Sehenswert ist eine alte Kelter aus dem Jahr [[1752]]. Die Anfänge der Dietlinger Kirche, die [[1410]] im Stil einer gotischen Wehrkirche umgebaut wurde, liegen um das Jahr [[1250]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dietlingen 1920.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus Dietlingen 1920.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Dorfplatz Dietlingen 1920.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Dietlingen wird durch die VPE Buslinien [[Buslinie 720|720]], [[Buslinie 721|721]] sowie [[Buslinie 722|722]] an [[Pforzheim]] bzw. [[Ittersbach]], [[Karlsbad|Langensteinbach]] und [[Wilferdingen]] angebunden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* [[Sportverein]]e:&lt;br /&gt;
** &amp;quot;[[Tischtennisclub Dietlingen]]&amp;quot;, ein [[1968]] gegründeter [[Tischtennis]]verein&lt;br /&gt;
** &amp;quot;[[1. FC 1914 Dietlingen]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
** &amp;quot;Touristenverein Die Naturfreunde&amp;quot; [http://web.me.com/hoenig/NFDietlingen/ Web-Auftritt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulen und Kindergärten ==&lt;br /&gt;
* Dietlingen besitzt eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule.&lt;br /&gt;
* Gemeindekindergarten Dietlingen&lt;br /&gt;
* Evangelischer Kindergarten Dietlingen&lt;br /&gt;
* Evangelischer Kindergarten im Oberlinhaus Dietlingen&lt;br /&gt;
* Freier Kindergarten&lt;br /&gt;
* Waldkindergarten Dietlingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weinbau ==&lt;br /&gt;
In Dietlingen wird hauptsächlich die Rebsorte Müller-Thurgau angebaut. Der Dietlinger Klepberg ist als Reblage etabliert. Einige Feierabendwinzer vermarkten ihren Wein über das Weingut Kelternwein oder die Weinbaugenossenschaft Keltern-Ellmendingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben existieren noch zwei Weingüter die ihren Ertrag selbst vermarkten:&lt;br /&gt;
*[[Weingut Claus Bischoff]], ökologischer Weinbau&lt;br /&gt;
*[[Weingut Kelternwein KG]], Weinbaubetrieb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Der Schatz bei Dietlingen (Sage)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keltern]]&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte im Enzkreis|Keltern}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=177137</id>
		<title>Villa rustica</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=177137"/>
		<updated>2020-03-15T17:21:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: /* Sonstige römische Siedlungsplätze */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;villa rustica&#039;&#039;&#039; (Mehrzahl: &#039;&#039;villae rusticae&#039;&#039;) bezeichnet man ein Landhaus beziehungsweise Landgut aus dem Römischen Reich. Dem Herrn eines solchen Gutes oblagen meist die Verwaltung der Belange und Infrastruktur der umliegenden Region. Um Pforzheim herum liegen circa ein Dutzend der etwa tausend in [[Baden-Württemberg]] gefundenen Gutshöfe, auf städtischer Gemarkung sind es zwei.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des [[Römerspuren-Radweg]]s befinden diese sich in [[Enzberg]], [[Pforzheim]] und [[Wilferdingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Villae rusticae im Enzkreis (Auswahl)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Altes Schloss]]&lt;br /&gt;
| [[Brötzingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| [[Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| mit Badegebäude und Caldarium (Heißbad); bereits im 19. Jh. bekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Birkenfeld&lt;br /&gt;
| [[Birkenfeld]]&lt;br /&gt;
| an der Kreuzstraße; entstand um 100 n. Chr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Buchwaldwiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bürg]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Achtzehn Morgen&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Dallfingen]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrn]]&lt;br /&gt;
| anhand von Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Römischer Gutshof Dämpfele|Villa rustica Dämpfele]]&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Gutshof aufgrund von Mauerresten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| [[Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| Ziegel- und Mauerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Suttersbach]]&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| Säulenfragmente, Ziegel, Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Eisingen]]&lt;br /&gt;
| [[Eisingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzberg]]&lt;br /&gt;
| [[Enzberg]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungsstätte heute sichtbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen von Kellerräumen im 19.Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fohlenstall]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen ohne Untersuchungsbericht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fronäcker]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Geislinger Brunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Hauptgebäude identifiziert &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Halde]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| vermutet, 1907 wurden Grundmauern entdeckt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kanzlerwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kern]]&lt;br /&gt;
| [[Wurmberg]]&lt;br /&gt;
| per Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kerzenbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Göbrichen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Rohr&amp;quot;/&amp;quot;Ebene&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Langes Loch]]&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| [[1985]] entdeckt und untersucht &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Leinfelder Täle]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| großräumiges Gelände, Ausgrabungen 2003/2004 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Niemandsrain]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| am Sandweg; bereits im 19. Jh. bekannt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Mutele]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Oberste Wiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Ersingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Schachtbrunnen, Münzfunde, Metalle und Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| 1933 nach dem Großbrand entdeckt, ebenso Fund eines Votivsteines&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Pulverdingen&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| im Acker südlich vom &#039;&#039;Unteren Pulverdingerholz&#039;&#039; (Flur &#039;&#039;Schelmenäcker&#039;&#039;) Gebäudereste und viel Bauschutt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica im Ramsbachtal]]&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Ranntal]]&lt;br /&gt;
| [[Nöttingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Rauhbrunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
| teilweise untersucht &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Roßwag]]&lt;br /&gt;
| [[Roßwag]]&lt;br /&gt;
| erkennbar am Pflanzenwachstum, &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Schlimmer&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Wohngebäude mit Hypokaustanlage, vermutlich Gutshof. Seit 1915 durch Bauarbeiten beschädigt. [[1925]] wurde bekannt, dass bei Grubenarbeiten Mauerreste und ein Keller mit Lichtschacht und drei Nischen angetroffen wurden. Zu den Funden zählen ein Tisch aus Stein, Tierknochen, Eisennägel, Schlüssel, Stück von einem Bronzesieb sowie Glasscherben, ein bemalter Stein und Keramik.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1924-1926: S.108 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Spitalwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wagenburg]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| Mauerreste, Bronzegefäße und Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wanne]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[1991]] wurde anhand von Luftbildaufnahmen den Grundriss eines Eckrisalitgebäude sichtbar gemacht, Ziegel, Kalksteine&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Baden-Württemberg 28 (1991): S.258 und Fundbericht aus Schwaben 14&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Welsches Haus]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Villa-Rustica_Bad.jpg|Teil der Villa Rustica im Kanzlerwald&lt;br /&gt;
Bild:Enzberg Luftbild Gutshof.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg aus der Luft&lt;br /&gt;
Bild:Mühlacker-Enzb.Tafeln.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg mit den erklärenden Schautafeln&lt;br /&gt;
Bild:RömischeMünze.jpg|Vorder und Rückseite einer römischen Münze, wie sie in Wilferdingen gefunden wurden.&lt;br /&gt;
Datei:Villa rustica Lohmersheim.jpg|Die villa rustica in Lomersheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige römische Siedlungsplätze==&lt;br /&gt;
Viele Fundplätze wurden nicht näher untersucht, weshalb die Funktionen dieser Siedlungsplätze nur spekuliert werden können bzw. die Liste der römischen Gutshöfe teilweise um diese erweitert werden könnte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Flur&lt;br /&gt;
! Funde/Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aurich]]&lt;br /&gt;
| [[Weiler auf dem Riedberg|Weiler]]&lt;br /&gt;
| [[1913]] wurden vermutlich römische Grundmauern angeschnitten mit einem Eingang von 1,80 m Breite mit 60 cm stärke Seiten, welcher in einen Gelaß mit Brandspuren (Hypokaust?) und 80 cm starken Seiten führt. Möglicherweise eine villa rustica.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bilfingen]]&lt;br /&gt;
| Buckelwiesen, Röschwiesen&lt;br /&gt;
| Siedlungsreste, möglicherweise Villa Rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bilfingen&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche wurde wohl auf römischer Ruine errichtet, wahrscheinlich einem alten römischen Tempel, welcher an einer Wegeskreuzung lag. Undatierte Mauerreste in der Flur &amp;quot;Hinter der Kirche rechts&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Corres]]&lt;br /&gt;
| Wiesenäcker&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort &amp;quot;Grundmauern, römische Ziegel, Bruchstücke von römischen Gefässen, Heizröhren etc.&amp;quot;. Das Gebäude ist möglicherweise über Pflanzenverfärbung sichtbar. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietenhausen]]&lt;br /&gt;
| im Ort&lt;br /&gt;
| In der Panoramastr. 1 wurde ein Merkur-Altar entdeckt. Westlich davon in der Turmbergstr. wurde ein wohl römischer Steingewölbe freigelegt. In der Turmbergstr. 20 fand man Ziegelreste und eine dicke Brandschicht. In der Karlstr. 3 wurde ein Drei-(Vier)-Götterstein gefunden. Es wird vermutet, dass sich hier eine römische Siedlung, Straßenstation oder Gutshof befand. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| Römerberg/Burgschnabel&lt;br /&gt;
| Ziegelreste, Nägel, Pfeilspitzen aus spätrömischer oder frühmittelalterlicher Zeit, Kupfermünze aus der Zeit 321-324 n.Chr. Vermutlich stand dort eine römische Warte.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| [[Boden (Dürrmenz)|Boden]]&lt;br /&gt;
| nachgewiesenes Gebäude (&#039;&#039;[[Boden (Dürrmenz)|siehe Hauptartikel]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dürrmenz&lt;br /&gt;
| [[St. Peterskirche (Mühlacker)|St. Peterskirche]]&lt;br /&gt;
| Tempelanlage mit Plattengräber, Votivstein mit Nennung eines Bezirksrates, zusätzlich Bauschutt und Gebäudeecke 50 m südöstlich der Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ellmendingen]]&lt;br /&gt;
| Kirche&lt;br /&gt;
| [[1818]] römische Steine am Eingang zur Ellmendinger Kirche &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| Seite, Kapellenäcker&lt;br /&gt;
| Behauene Steine möglicherweise römischen Ursprungs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Bonlanden&lt;br /&gt;
| Gebäude mit rund ausgemauertem Brunnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Breite&lt;br /&gt;
| große Ausdehnung in nur einige Fuß unter der Oberfläche Grundreste römischer Gebäude, römische Ziegel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Wegscheide&lt;br /&gt;
| in Flur &amp;quot;Wegscheide&amp;quot; fand man Leistenziegel, Kalksteine, Keramikscherben. Wahrscheinlich eine Villa rustica. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Eutingen]]&lt;br /&gt;
| Gemeindewald Klingerain&lt;br /&gt;
| November [[1878]] Mauersteine, Falz- und Hohlziegel, Münzen, Eisenpfeilspitze und Merkur-Statuette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
| Birkbusch&lt;br /&gt;
| Gebäudereste, Siedlung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Großglattbach]]&lt;br /&gt;
| Schloßbuckel&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hagenschieß]]&lt;br /&gt;
| Lettengefäll&lt;br /&gt;
| im Topograph. Atlas [[1849]] eine Villa rustica eingetragen, nachher aber keine Funde nachgewiesen&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Kortüm (1995): Portus, S.359&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
| Hagenschieß&lt;br /&gt;
| Hausemertal&lt;br /&gt;
| Gebäudereste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Heimsheim]]&lt;br /&gt;
| Kammertal&lt;br /&gt;
| April [[1936]] Lager von Dolomitblöcken, Leistenziegel, 3x8m großes Fundament einer Blockhütte?, römische Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horrheim]]&lt;br /&gt;
| Dorfäcker&lt;br /&gt;
| an der Mündung des [[Steinbach]]s in die [[Metter]] sollen Mauerreste und Scherben römischen Ursprungs gefunden worden sein. Ebenso soll in diesem Bereich eine römische Straße verlaufen sein. Etwas entfernt am Südhang des Baiselbergs sollen römische Ziegel und Scherben liegen, die jedoch der Archäologe Paret als mittelalterlich identifiziert, eine römische Siedlung aber nicht ausschloss.    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| innere Hofäcker&lt;br /&gt;
| Bei Bau der Eisenbahnlinie wurden Grundmauern, Ziegel und ein römischer Brunnen ausgegraben (Parz. 439). [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben und später ein Fundament eines Gebäudes mit 40m Länge entdeckt. Ein weiterer Brunnen wurde ebenfalls [[1912]] untersucht (Parz. 456).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Holderäcker&lt;br /&gt;
| [[1912]] römische Scherben, Kohlereste und ein geschichteter Steinhaufen (Parz. 593)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Sogen&lt;br /&gt;
| [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben in 1m Tiefe, 1m länge und 0,5m breite (Parz. 410)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| [[Traishof]]&lt;br /&gt;
| 1899 fand der Archäologe Bonnet römische Baureste nordwestlich vom Traishof am Weg nach der &amp;quot;Hohe Straße&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Ortskern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| links der Bahnhofstraße gegenüber dem Bahnhofsbereich fand man in 2,1 m Tiefe eine Schuttgrube mit Kohlespuren, Lehmverputzbrocken (teilweise schwarz angebrannt), rotgebrannte Schilfsandsteinbrocken, schwarze Gefäßscherben, Kieselsandsteinbrocken (möglicherweise von Mahlsteinen), achatähnlicher Quarzbrocken;im Pflegehof wurde ein Steinrelief mit zwei primitiv dargestellten Personen entdeckt (römischer Weihestein oder &amp;quot;Adam und Eva&amp;quot;-Relief); vielleicht Gutshof oder Straßendorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Beim Gleitsbrückle&lt;br /&gt;
| zwei Terra Sigillata-Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Bergfeld/&amp;quot;Im kleinen Feld&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Terra Sigillata-Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Büschle&lt;br /&gt;
| 1982 Mauerreste, Terra Sigillata-Scherben, einseitig-geglättetes Bleistück mit 5-7 cm Höhe und eingeritzen Zeichen; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Feyerabend&lt;br /&gt;
| Grundmauerreste, Ziegelbrocken, Sigillatascherben; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Lange Länder&lt;br /&gt;
| [[1988]] Mauerreste von mehreren Gebäuden, Gebrauchskeramikscherben, Terra-Sigillata-Scherben, großes Stück Bilderschüssel und Eisennägel; Gewann nördlich der Stelle heißt &amp;quot;Burgweg&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewald&lt;br /&gt;
| Bronzestatuette des Pan (Gott mit Bocksgesicht, krummer Nase, breitem Mund, spitzen Bart, Hörner und Bocksfüße) - Echtheit nicht zweifelsfrei&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Seeberg&lt;br /&gt;
| 1934 wurde am Hang zum [[Seebergerbach]] in einem Entwässerungsgraben römische Scherben entdeckt. Zudem 0,5-1m hohe Felsbrocken mit roten Verbrennungsspuren, ein Eisenerzbrocken und Anzeichen eines runden Brunnenlochs. Archäologe Oskar Paret vermutet hier einen römischen Siedlungsplatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Oskar Paret (1961): S. 380&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Weissacher Tal/Torfwiesen&lt;br /&gt;
| Beim Bau der [[Freudensteiner Straße (Knittlingen)|Freudensteiner Straße]] 1984 fand man römische Baureste, Gebrauchskeramikstücke, Terra Sigillata u.a. aus Rheinzabern; nebenbei viele Geschirrstücke von der nahgelegenen [[Wüstung]] [[Oberhofen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Unterer Steinweg&lt;br /&gt;
| Sigillatascherben, Ziegelbrocken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lienzingen]]&lt;br /&gt;
| [[Bädergasse (Lienzingen)|Bädergasse]]&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben (Fundjahr [[1963]]), vermutlich Gutshof oder anderes Gebäude &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lienzingen&lt;br /&gt;
| [[Scherbentalbach]]&lt;br /&gt;
| [[1930]] Diana-Relief entdeckt, römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Maulbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Schleifhäusleweg (Maulbronn)|Schleifhäusle]]/[[Am Dobelbach (Maulbronn)|Dobelbach]] &lt;br /&gt;
| zwei Viergöttersteine, die im Kloster eingebaut waren. [[1935]] wurde  rund 60 m südwestlich vom Schleifhäusle beim Hausbau in der Südostecke des Grundstücks Parzellenr. 455 eine römische Schuttschicht mit Bausteinen und Scherben angegraben. Rund 10 m davon entfernt stieß man auf eine Jupitergigantengruppe. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mühlacker]]&lt;br /&gt;
| [[Industriestraße (Mühlacker)|Industriestraße]]&lt;br /&gt;
| Kalkbrennerei, möglicherweise mit villa rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Neuhausen]]&lt;br /&gt;
| Klebwald&lt;br /&gt;
| [[1899]] wahrscheinlich römische Tonschüssel und Scherben einer Urne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Niefern]]&lt;br /&gt;
| [[Pfarrkirche St. Marien (Niefern)|Kirche]]&lt;br /&gt;
| [[Römischer Grabaltar aus Niefern]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Niefern&lt;br /&gt;
| Seitentälchen Höhe des Nieferner Berges&lt;br /&gt;
| zwei quadratische Ruinen mit 16m Seitenlänge und 60m voneinander entfernt, römische Ziegel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ölbronn]]&lt;br /&gt;
| Burg&lt;br /&gt;
| möglicherweise Gutshof;die Villa rustica stand nur der Sage nach dort; Römische Funde fehlen.&amp;lt;ref&amp;gt; vgl. Johannes Haßpacher: Ein Dorf an der Grenze. Chronik von Ölbronn. Pforzheim 1982. S. 97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ölbronn&lt;br /&gt;
| Haselwiesen&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegel, möglicherweise römisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ötisheim]]&lt;br /&gt;
| Krautgärten&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Grundmauern, Pflaster, Backsteine, Gefässefragmente und Ziegel. Genauere Untersuchungen fehlen, daher keine genaue Funktion bestimmbar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schützingen]]&lt;br /&gt;
| Mauertal&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Mauer- und Ziegelreste und in den nahegelegenen Hubäckern eine gepflasterte Straße. Später fand man Löwenplastik und weitere Steine mit Reliefresten in der Uferkante des [[Streitenbach]]s verbaut. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Stein]]&lt;br /&gt;
| Pfarräckerle/Weiherbrünnlein &lt;br /&gt;
| 1913 wurden mittelalterliche und römische Siedlungsreste und Fundamentreste ausgegraben. Vermutlich stand über dem Weiherbrünnlein ein Mithranum (Quellheiligtum), auf dieser in fränkischer Zeit eine Kirche erbaut wurde, die bis ins 15. Jahrhundert bestand. Das &amp;quot;Pfarräckerle&amp;quot; hieß früher &amp;quot;Kirchgärtlein&amp;quot;. In der heutigen Steiner Kirche war ein Viergötterstein verbaut.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sternenfels]]&lt;br /&gt;
| [[Maulbronner Straße (Sternenfels)|Maulbronner Straße]]/Sandberg&lt;br /&gt;
| Münzfund mit Abbild der Faustina minor (145-176 n.Chr.)  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Enzfeld&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewiesen&lt;br /&gt;
| Mauerreste und römische Ziegel gegenüber der Einmündung des Schmietals in das Enztal.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1933-1935: S.116 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Hoher Markstein&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Wolfsberg&lt;br /&gt;
| römische Münzen von Kaiser Marc Aurel, Domitian (81-96 n.Chr.), Kaiserin Lucilla (164-169)    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weiler]]&lt;br /&gt;
| In der [[Pfinz]]&lt;br /&gt;
| Kopf einer Merkur-Statuette und Kopf einer weiblichen Statuette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wiernsheim]]&lt;br /&gt;
| Rosenpfad&lt;br /&gt;
| Februar [[1930]] wurde in der Parzelle 1796 (?) eine Ostecke eines Gebäudefundaments auf 6 und 5,7 m Länge mit einer Mauerstärke von 0,8m aufgedeckt. Münzfunde zudem beim Gemeindehaus und in der Flur &amp;quot;Scherre&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wimsheim]]&lt;br /&gt;
| Distrikt Hagenschieß V Abt. &amp;quot;Kuhstelle&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Sommer [[1976]] Randscherbe einer römischen Reibschale aufgelesen, Sandsteintrümmer auf 80 x 80m, wahrscheinlich Gutshof (urspr. im Wald Brenntenhau lokalisiert); eingemauerter Viergötterstein der Wimsheimer Kirche soll von hier stammen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wurmberg]]&lt;br /&gt;
| Hofstätter Straße&lt;br /&gt;
| römische Ziegelreste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wurmberg&lt;br /&gt;
| Schmaläcker&lt;br /&gt;
| Römerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zaisersweiher]]&lt;br /&gt;
| Bild&lt;br /&gt;
| Gebäudereste, Scherben; möglicherweise ein Gutshof; keine archäologische Untersuchung    &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Römerspuren-Radweg]]&lt;br /&gt;
* [[Archäologischer Schauplatz Kappelhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
* [http://www.muehlacker.de/roemischer-gutshof/index.htm Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Enzberg auf der Webpräsenz der Stadt Mühlacker]&lt;br /&gt;
* [http://landesdenkmalamt-bw.de/nachrichtenblatt-online/NB2003-4-S-316-320.pdf Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Wilferdingen vom Landesdenkmalamt Baden- Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=177082</id>
		<title>Villa rustica</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=177082"/>
		<updated>2020-03-14T23:32:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;villa rustica&#039;&#039;&#039; (Mehrzahl: &#039;&#039;villae rusticae&#039;&#039;) bezeichnet man ein Landhaus beziehungsweise Landgut aus dem Römischen Reich. Dem Herrn eines solchen Gutes oblagen meist die Verwaltung der Belange und Infrastruktur der umliegenden Region. Um Pforzheim herum liegen circa ein Dutzend der etwa tausend in [[Baden-Württemberg]] gefundenen Gutshöfe, auf städtischer Gemarkung sind es zwei.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des [[Römerspuren-Radweg]]s befinden diese sich in [[Enzberg]], [[Pforzheim]] und [[Wilferdingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Villae rusticae im Enzkreis (Auswahl)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Altes Schloss]]&lt;br /&gt;
| [[Brötzingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| [[Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| mit Badegebäude und Caldarium (Heißbad); bereits im 19. Jh. bekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Birkenfeld&lt;br /&gt;
| [[Birkenfeld]]&lt;br /&gt;
| an der Kreuzstraße; entstand um 100 n. Chr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Buchwaldwiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bürg]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Achtzehn Morgen&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Dallfingen]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrn]]&lt;br /&gt;
| anhand von Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Römischer Gutshof Dämpfele|Villa rustica Dämpfele]]&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Gutshof aufgrund von Mauerresten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| [[Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| Ziegel- und Mauerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Suttersbach]]&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| Säulenfragmente, Ziegel, Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Eisingen]]&lt;br /&gt;
| [[Eisingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzberg]]&lt;br /&gt;
| [[Enzberg]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungsstätte heute sichtbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen von Kellerräumen im 19.Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fohlenstall]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen ohne Untersuchungsbericht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fronäcker]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Geislinger Brunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Hauptgebäude identifiziert &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Halde]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| vermutet, 1907 wurden Grundmauern entdeckt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kanzlerwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kern]]&lt;br /&gt;
| [[Wurmberg]]&lt;br /&gt;
| per Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kerzenbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Göbrichen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Rohr&amp;quot;/&amp;quot;Ebene&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Langes Loch]]&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| [[1985]] entdeckt und untersucht &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Leinfelder Täle]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| großräumiges Gelände, Ausgrabungen 2003/2004 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Niemandsrain]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| am Sandweg; bereits im 19. Jh. bekannt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Mutele]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Oberste Wiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Ersingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Schachtbrunnen, Münzfunde, Metalle und Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| 1933 nach dem Großbrand entdeckt, ebenso Fund eines Votivsteines&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Pulverdingen&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| im Acker südlich vom &#039;&#039;Unteren Pulverdingerholz&#039;&#039; (Flur &#039;&#039;Schelmenäcker&#039;&#039;) Gebäudereste und viel Bauschutt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica im Ramsbachtal]]&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Ranntal]]&lt;br /&gt;
| [[Nöttingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Rauhbrunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
| teilweise untersucht &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Roßwag]]&lt;br /&gt;
| [[Roßwag]]&lt;br /&gt;
| erkennbar am Pflanzenwachstum, &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Schlimmer&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Wohngebäude mit Hypokaustanlage, vermutlich Gutshof. Seit 1915 durch Bauarbeiten beschädigt. [[1925]] wurde bekannt, dass bei Grubenarbeiten Mauerreste und ein Keller mit Lichtschacht und drei Nischen angetroffen wurden. Zu den Funden zählen ein Tisch aus Stein, Tierknochen, Eisennägel, Schlüssel, Stück von einem Bronzesieb sowie Glasscherben, ein bemalter Stein und Keramik.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1924-1926: S.108 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Spitalwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wagenburg]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| Mauerreste, Bronzegefäße und Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wanne]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[1991]] wurde anhand von Luftbildaufnahmen den Grundriss eines Eckrisalitgebäude sichtbar gemacht, Ziegel, Kalksteine&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Baden-Württemberg 28 (1991): S.258 und Fundbericht aus Schwaben 14&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Welsches Haus]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Villa-Rustica_Bad.jpg|Teil der Villa Rustica im Kanzlerwald&lt;br /&gt;
Bild:Enzberg Luftbild Gutshof.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg aus der Luft&lt;br /&gt;
Bild:Mühlacker-Enzb.Tafeln.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg mit den erklärenden Schautafeln&lt;br /&gt;
Bild:RömischeMünze.jpg|Vorder und Rückseite einer römischen Münze, wie sie in Wilferdingen gefunden wurden.&lt;br /&gt;
Datei:Villa rustica Lohmersheim.jpg|Die villa rustica in Lomersheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige römische Siedlungsplätze==&lt;br /&gt;
Viele Fundplätze wurden nicht näher untersucht, weshalb die Funktionen dieser Siedlungsplätze nur spekuliert werden können bzw. die Liste der römischen Gutshöfe teilweise um diese erweitert werden könnte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Flur&lt;br /&gt;
! Funde/Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aurich]]&lt;br /&gt;
| [[Weiler auf dem Riedberg|Weiler]]&lt;br /&gt;
| [[1913]] wurden vermutlich römische Grundmauern angeschnitten mit einem Eingang von 1,80 m Breite mit 60 cm stärke Seiten, welcher in einen Gelaß mit Brandspuren (Hypokaust?) und 80 cm starken Seiten führt. Möglicherweise eine villa rustica.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bilfingen]]&lt;br /&gt;
| Buckelwiesen, Röschwiesen&lt;br /&gt;
| Siedlungsreste, möglicherweise Villa Rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bilfingen&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche wurde wohl auf römischer Ruine errichtet, wahrscheinlich einem alten römischen Tempel, welcher an einer Wegeskreuzung lag. Undatierte Mauerreste in der Flur &amp;quot;Hinter der Kirche rechts&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Corres]]&lt;br /&gt;
| Wiesenäcker&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort &amp;quot;Grundmauern, römische Ziegel, Bruchstücke von römischen Gefässen, Heizröhren etc.&amp;quot;. Das Gebäude ist möglicherweise über Pflanzenverfärbung sichtbar. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietenhausen]]&lt;br /&gt;
| im Ort&lt;br /&gt;
| In der Panoramastr. 1 wurde ein Merkur-Altar entdeckt. Westlich davon in der Turmbergstr. wurde ein wohl römischer Steingewölbe freigelegt. In der Turmbergstr. 20 fand man Ziegelreste und eine dicke Brandschicht. In der Karlstr. 3 wurde ein Drei-(Vier)-Götterstein gefunden. Es wird vermutet, dass sich hier eine römische Siedlung, Straßenstation oder Gutshof befand. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| Römerberg/Burgschnabel&lt;br /&gt;
| Ziegelreste, Nägel, Pfeilspitzen aus spätrömischer oder frühmittelalterlicher Zeit, Kupfermünze aus der Zeit 321-324 n.Chr. Vermutlich stand dort eine römische Warte.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| [[Boden (Dürrmenz)|Boden]]&lt;br /&gt;
| nachgewiesenes Gebäude (&#039;&#039;[[Boden (Dürrmenz)|siehe Hauptartikel]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dürrmenz&lt;br /&gt;
| [[St. Peterskirche (Mühlacker)|St. Peterskirche]]&lt;br /&gt;
| Tempelanlage mit Plattengräber, Votivstein mit Nennung eines Bezirksrates, zusätzlich Bauschutt und Gebäudeecke 50 m südöstlich der Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ellmendingen]]&lt;br /&gt;
| Kirche&lt;br /&gt;
| [[1818]] römische Steine am Eingang zur Ellmendinger Kirche &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| Seite, Kapellenäcker&lt;br /&gt;
| Behauene Steine möglicherweise römischen Ursprungs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Bonlanden&lt;br /&gt;
| Gebäude mit rund ausgemauertem Brunnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Breite&lt;br /&gt;
| große Ausdehnung in nur einige Fuß unter der Oberfläche Grundreste römischer Gebäude, römische Ziegel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Wegscheide&lt;br /&gt;
| in Flur &amp;quot;Wegscheide&amp;quot; fand man Leistenziegel, Kalksteine, Keramikscherben. Wahrscheinlich eine Villa rustica. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Eutingen]]&lt;br /&gt;
| Gemeindewald Klingerain&lt;br /&gt;
| November [[1878]] Mauersteine, Falz- und Hohlziegel, Münzen, Eisenpfeilspitze und Merkur-Statuette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
| Birkbusch&lt;br /&gt;
| Gebäudereste, Siedlung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Großglattbach]]&lt;br /&gt;
| Schloßbuckel&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hagenschieß]]&lt;br /&gt;
| Lettengefäll&lt;br /&gt;
| im Topograph. Atlas [[1849]] eine Villa rustica eingetragen, nachher aber keine Funde nachgewiesen&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Kortüm (1995): Portus, S.359&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
| Hagenschieß&lt;br /&gt;
| Hausemertal&lt;br /&gt;
| Gebäudereste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horrheim]]&lt;br /&gt;
| Dorfäcker&lt;br /&gt;
| an der Mündung des [[Steinbach]]s in die [[Metter]] sollen Mauerreste und Scherben römischen Ursprungs gefunden worden sein. Ebenso soll in diesem Bereich eine römische Straße verlaufen sein. Etwas entfernt am Südhang des Baiselbergs sollen römische Ziegel und Scherben liegen, die jedoch der Archäologe Paret als mittelalterlich identifiziert, eine römische Siedlung aber nicht ausschloss.    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| innere Hofäcker&lt;br /&gt;
| Bei Bau der Eisenbahnlinie wurden Grundmauern, Ziegel und ein römischer Brunnen ausgegraben (Parz. 439). [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben und später ein Fundament eines Gebäudes mit 40m Länge entdeckt. Ein weiterer Brunnen wurde ebenfalls [[1912]] untersucht (Parz. 456).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Holderäcker&lt;br /&gt;
| [[1912]] römische Scherben, Kohlereste und ein geschichteter Steinhaufen (Parz. 593)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Sogen&lt;br /&gt;
| [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben in 1m Tiefe, 1m länge und 0,5m breite (Parz. 410)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| [[Traishof]]&lt;br /&gt;
| 1899 fand der Archäologe Bonnet römische Baureste nordwestlich vom Traishof am Weg nach der &amp;quot;Hohe Straße&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Ortskern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| links der Bahnhofstraße gegenüber dem Bahnhofsbereich fand man in 2,1 m Tiefe eine Schuttgrube mit Kohlespuren, Lehmverputzbrocken (teilweise schwarz angebrannt), rotgebrannte Schilfsandsteinbrocken, schwarze Gefäßscherben, Kieselsandsteinbrocken (möglicherweise von Mahlsteinen), achatähnlicher Quarzbrocken;im Pflegehof wurde ein Steinrelief mit zwei primitiv dargestellten Personen entdeckt (römischer Weihestein oder &amp;quot;Adam und Eva&amp;quot;-Relief); vielleicht Gutshof oder Straßendorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Beim Gleitsbrückle&lt;br /&gt;
| zwei Terra Sigillata-Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Bergfeld/&amp;quot;Im kleinen Feld&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Terra Sigillata-Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Büschle&lt;br /&gt;
| 1982 Mauerreste, Terra Sigillata-Scherben, einseitig-geglättetes Bleistück mit 5-7 cm Höhe und eingeritzen Zeichen; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Feyerabend&lt;br /&gt;
| Grundmauerreste, Ziegelbrocken, Sigillatascherben; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Lange Länder&lt;br /&gt;
| [[1988]] Mauerreste von mehreren Gebäuden, Gebrauchskeramikscherben, Terra-Sigillata-Scherben, großes Stück Bilderschüssel und Eisennägel; Gewann nördlich der Stelle heißt &amp;quot;Burgweg&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewald&lt;br /&gt;
| Bronzestatuette des Pan (Gott mit Bocksgesicht, krummer Nase, breitem Mund, spitzen Bart, Hörner und Bocksfüße) - Echtheit nicht zweifelsfrei&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Seeberg&lt;br /&gt;
| 1934 wurde am Hang zum [[Seebergerbach]] in einem Entwässerungsgraben römische Scherben entdeckt. Zudem 0,5-1m hohe Felsbrocken mit roten Verbrennungsspuren, ein Eisenerzbrocken und Anzeichen eines runden Brunnenlochs. Archäologe Oskar Paret vermutet hier einen römischen Siedlungsplatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Oskar Paret (1961): S. 380&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Weissacher Tal/Torfwiesen&lt;br /&gt;
| Beim Bau der [[Freudensteiner Straße (Knittlingen)|Freudensteiner Straße]] 1984 fand man römische Baureste, Gebrauchskeramikstücke, Terra Sigillata u.a. aus Rheinzabern; nebenbei viele Geschirrstücke von der nahgelegenen [[Wüstung]] [[Oberhofen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Unterer Steinweg&lt;br /&gt;
| Sigillatascherben, Ziegelbrocken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lienzingen]]&lt;br /&gt;
| [[Bädergasse (Lienzingen)|Bädergasse]]&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben (Fundjahr [[1963]]), vermutlich Gutshof oder anderes Gebäude &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lienzingen&lt;br /&gt;
| [[Scherbentalbach]]&lt;br /&gt;
| [[1930]] Diana-Relief entdeckt, römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Maulbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Schleifhäusleweg (Maulbronn)|Schleifhäusle]]/[[Am Dobelbach (Maulbronn)|Dobelbach]] &lt;br /&gt;
| zwei Viergöttersteine, die im Kloster eingebaut waren. [[1935]] wurde  rund 60 m südwestlich vom Schleifhäusle beim Hausbau in der Südostecke des Grundstücks Parzellenr. 455 eine römische Schuttschicht mit Bausteinen und Scherben angegraben. Rund 10 m davon entfernt stieß man auf eine Jupitergigantengruppe. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mühlacker]]&lt;br /&gt;
| [[Industriestraße (Mühlacker)|Industriestraße]]&lt;br /&gt;
| Kalkbrennerei, möglicherweise mit villa rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Neuhausen]]&lt;br /&gt;
| Klebwald&lt;br /&gt;
| [[1899]] wahrscheinlich römische Tonschüssel und Scherben einer Urne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Niefern]]&lt;br /&gt;
| [[Pfarrkirche St. Marien (Niefern)|Kirche]]&lt;br /&gt;
| [[Römischer Grabaltar aus Niefern]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Niefern&lt;br /&gt;
| Seitentälchen Höhe des Nieferner Berges&lt;br /&gt;
| zwei quadratische Ruinen mit 16m Seitenlänge und 60m voneinander entfernt, römische Ziegel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ölbronn]]&lt;br /&gt;
| Burg&lt;br /&gt;
| möglicherweise Gutshof;die Villa rustica stand nur der Sage nach dort; Römische Funde fehlen.&amp;lt;ref&amp;gt; vgl. Johannes Haßpacher: Ein Dorf an der Grenze. Chronik von Ölbronn. Pforzheim 1982. S. 97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ölbronn&lt;br /&gt;
| Haselwiesen&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegel, möglicherweise römisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ötisheim]]&lt;br /&gt;
| Krautgärten&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Grundmauern, Pflaster, Backsteine, Gefässefragmente und Ziegel. Genauere Untersuchungen fehlen, daher keine genaue Funktion bestimmbar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schützingen]]&lt;br /&gt;
| Mauertal&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Mauer- und Ziegelreste und in den nahegelegenen Hubäckern eine gepflasterte Straße. Später fand man Löwenplastik und weitere Steine mit Reliefresten in der Uferkante des [[Streitenbach]]s verbaut. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Stein]]&lt;br /&gt;
| Pfarräckerle/Weiherbrünnlein &lt;br /&gt;
| 1913 wurden mittelalterliche und römische Siedlungsreste und Fundamentreste ausgegraben. Vermutlich stand über dem Weiherbrünnlein ein Mithranum (Quellheiligtum), auf dieser in fränkischer Zeit eine Kirche erbaut wurde, die bis ins 15. Jahrhundert bestand. Das &amp;quot;Pfarräckerle&amp;quot; hieß früher &amp;quot;Kirchgärtlein&amp;quot;. In der heutigen Steiner Kirche war ein Viergötterstein verbaut.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sternenfels]]&lt;br /&gt;
| [[Maulbronner Straße (Sternenfels)|Maulbronner Straße]]/Sandberg&lt;br /&gt;
| Münzfund mit Abbild der Faustina minor (145-176 n.Chr.)  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Enzfeld&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewiesen&lt;br /&gt;
| Mauerreste und römische Ziegel gegenüber der Einmündung des Schmietals in das Enztal.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1933-1935: S.116 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Hoher Markstein&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Wolfsberg&lt;br /&gt;
| römische Münzen von Kaiser Marc Aurel, Domitian (81-96 n.Chr.), Kaiserin Lucilla (164-169)    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weiler]]&lt;br /&gt;
| In der [[Pfinz]]&lt;br /&gt;
| Kopf einer Merkur-Statuette und Kopf einer weiblichen Statuette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wiernsheim]]&lt;br /&gt;
| Rosenpfad&lt;br /&gt;
| Februar [[1930]] wurde in der Parzelle 1796 (?) eine Ostecke eines Gebäudefundaments auf 6 und 5,7 m Länge mit einer Mauerstärke von 0,8m aufgedeckt. Münzfunde zudem beim Gemeindehaus und in der Flur &amp;quot;Scherre&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wimsheim]]&lt;br /&gt;
| Distrikt Hagenschieß V Abt. &amp;quot;Kuhstelle&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Sommer [[1976]] Randscherbe einer römischen Reibschale aufgelesen, Sandsteintrümmer auf 80 x 80m, wahrscheinlich Gutshof (urspr. im Wald Brenntenhau lokalisiert); eingemauerter Viergötterstein der Wimsheimer Kirche soll von hier stammen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wurmberg]]&lt;br /&gt;
| Hofstätter Straße&lt;br /&gt;
| römische Ziegelreste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wurmberg&lt;br /&gt;
| Schmaläcker&lt;br /&gt;
| Römerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zaisersweiher]]&lt;br /&gt;
| Bild&lt;br /&gt;
| Gebäudereste, Scherben; möglicherweise ein Gutshof; keine archäologische Untersuchung    &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Römerspuren-Radweg]]&lt;br /&gt;
* [[Archäologischer Schauplatz Kappelhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
* [http://www.muehlacker.de/roemischer-gutshof/index.htm Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Enzberg auf der Webpräsenz der Stadt Mühlacker]&lt;br /&gt;
* [http://landesdenkmalamt-bw.de/nachrichtenblatt-online/NB2003-4-S-316-320.pdf Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Wilferdingen vom Landesdenkmalamt Baden- Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=177081</id>
		<title>Villa rustica</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=177081"/>
		<updated>2020-03-14T21:44:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;villa rustica&#039;&#039;&#039; (Mehrzahl: &#039;&#039;villae rusticae&#039;&#039;) bezeichnet man ein Landhaus beziehungsweise Landgut aus dem Römischen Reich. Dem Herrn eines solchen Gutes oblagen meist die Verwaltung der Belange und Infrastruktur der umliegenden Region. Um Pforzheim herum liegen circa ein Dutzend der etwa tausend in [[Baden-Württemberg]] gefundenen Gutshöfe, auf städtischer Gemarkung sind es zwei.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des [[Römerspuren-Radweg]]s befinden diese sich in [[Enzberg]], [[Pforzheim]] und [[Wilferdingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Villae rusticae im Enzkreis (Auswahl)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Altes Schloss]]&lt;br /&gt;
| [[Brötzingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| [[Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| mit Badegebäude und Caldarium (Heißbad); bereits im 19. Jh. bekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Birkenfeld&lt;br /&gt;
| [[Birkenfeld]]&lt;br /&gt;
| an der Kreuzstraße; entstand um 100 n. Chr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Buchwaldwiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bürg]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Achtzehn Morgen&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Dallfingen]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrn]]&lt;br /&gt;
| anhand von Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Römischer Gutshof Dämpfele|Villa rustica Dämpfele]]&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Gutshof aufgrund von Mauerresten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| [[Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| Ziegel- und Mauerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Suttersbach]]&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| Säulenfragmente, Ziegel, Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Eisingen]]&lt;br /&gt;
| [[Eisingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzberg]]&lt;br /&gt;
| [[Enzberg]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungsstätte heute sichtbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen von Kellerräumen im 19.Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fohlenstall]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen ohne Untersuchungsbericht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fronäcker]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Geislinger Brunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Hauptgebäude identifiziert &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Halde]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| vermutet, 1907 wurden Grundmauern entdeckt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kanzlerwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kern]]&lt;br /&gt;
| [[Wurmberg]]&lt;br /&gt;
| per Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kerzenbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Göbrichen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Rohr&amp;quot;/&amp;quot;Ebene&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Langes Loch]]&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| [[1985]] entdeckt und untersucht &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Leinfelder Täle]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| großräumiges Gelände, Ausgrabungen 2003/2004 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Niemandsrain]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| am Sandweg; bereits im 19. Jh. bekannt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Mutele]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Oberste Wiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Ersingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Schachtbrunnen, Münzfunde, Metalle und Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| 1933 nach dem Großbrand entdeckt, ebenso Fund eines Votivsteines&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Pulverdingen&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| im Acker südlich vom &#039;&#039;Unteren Pulverdingerholz&#039;&#039; (Flur &#039;&#039;Schelmenäcker&#039;&#039;) Gebäudereste und viel Bauschutt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica im Ramsbachtal]]&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Ranntal]]&lt;br /&gt;
| [[Nöttingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Rauhbrunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
| teilweise untersucht &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Roßwag]]&lt;br /&gt;
| [[Roßwag]]&lt;br /&gt;
| erkennbar am Pflanzenwachstum, &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Schlimmer&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Wohngebäude mit Hypokaustanlage, vermutlich Gutshof. Seit 1915 durch Bauarbeiten beschädigt. [[1925]] wurde bekannt, dass bei Grubenarbeiten Mauerreste und ein Keller mit Lichtschacht und drei Nischen angetroffen wurden. Zu den Funden zählen ein Tisch aus Stein, Tierknochen, Eisennägel, Schlüssel, Stück von einem Bronzesieb sowie Glasscherben, ein bemalter Stein und Keramik.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1924-1926: S.108 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Spitalwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wagenburg]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| Mauerreste, Bronzegefäße und Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wanne]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[1991]] wurde anhand von Luftbildaufnahmen den Grundriss eines Eckrisalitgebäude sichtbar gemacht, Ziegel, Kalksteine&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Baden-Württemberg 28 (1991): S.258 und Fundbericht aus Schwaben 14&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Welsches Haus]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Villa-Rustica_Bad.jpg|Teil der Villa Rustica im Kanzlerwald&lt;br /&gt;
Bild:Enzberg Luftbild Gutshof.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg aus der Luft&lt;br /&gt;
Bild:Mühlacker-Enzb.Tafeln.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg mit den erklärenden Schautafeln&lt;br /&gt;
Bild:RömischeMünze.jpg|Vorder und Rückseite einer römischen Münze, wie sie in Wilferdingen gefunden wurden.&lt;br /&gt;
Datei:Villa rustica Lohmersheim.jpg|Die villa rustica in Lomersheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige römische Siedlungsplätze==&lt;br /&gt;
Viele Fundplätze wurden nicht näher untersucht, weshalb die Funktionen dieser Siedlungsplätze nur spekuliert werden können bzw. die Liste der römischen Gutshöfe teilweise um diese erweitert werden könnte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Flur&lt;br /&gt;
! Funde/Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aurich]]&lt;br /&gt;
| [[Weiler auf dem Riedberg|Weiler]]&lt;br /&gt;
| [[1913]] wurden vermutlich römische Grundmauern angeschnitten mit einem Eingang von 1,80 m Breite mit 60 cm stärke Seiten, welcher in einen Gelaß mit Brandspuren (Hypokaust?) und 80 cm starken Seiten führt. Möglicherweise eine villa rustica.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bilfingen]]&lt;br /&gt;
| Buckelwiesen, Röschwiesen&lt;br /&gt;
| Siedlungsreste, möglicherweise Villa Rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bilfingen&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche wurde wohl auf römischer Ruine errichtet, wahrscheinlich einem alten römischen Tempel, welcher an einer Wegeskreuzung lag. Undatierte Mauerreste in der Flur &amp;quot;Hinter der Kirche rechts&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Corres]]&lt;br /&gt;
| Wiesenäcker&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort &amp;quot;Grundmauern, römische Ziegel, Bruchstücke von römischen Gefässen, Heizröhren etc.&amp;quot;. Das Gebäude ist möglicherweise über Pflanzenverfärbung sichtbar. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietenhausen]]&lt;br /&gt;
| im Ort&lt;br /&gt;
| In der Panoramastr. 1 wurde ein Merkur-Altar entdeckt. Westlich davon in der Turmbergstr. wurde ein wohl römischer Steingewölbe freigelegt. In der Turmbergstr. 20 fand man Ziegelreste und eine dicke Brandschicht. In der Karlstr. 3 wurde ein Drei-(Vier)-Götterstein gefunden. Es wird vermutet, dass sich hier eine römische Siedlung, Straßenstation oder Gutshof befand. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| Römerberg/Burgschnabel&lt;br /&gt;
| Ziegelreste, Nägel, Pfeilspitzen aus spätrömischer oder frühmittelalterlicher Zeit, Kupfermünze aus der Zeit 321-324 n.Chr. Vermutlich stand dort eine römische Warte.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| [[Boden (Dürrmenz)|Boden]]&lt;br /&gt;
| nachgewiesenes Gebäude (&#039;&#039;[[Boden (Dürrmenz)|siehe Hauptartikel]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dürrmenz&lt;br /&gt;
| [[St. Peterskirche (Mühlacker)|St. Peterskirche]]&lt;br /&gt;
| Tempelanlage mit Plattengräber, Votivstein mit Nennung eines Bezirksrates, zusätzlich Bauschutt und Gebäudeecke 50 m südöstlich der Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ellmendingen]]&lt;br /&gt;
| Kirche&lt;br /&gt;
| [[1818]] römische Steine am Eingang zur Ellmendinger Kirche &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| Seite, Kapellenäcker&lt;br /&gt;
| Behauene Steine möglicherweise römischen Ursprungs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Bonlanden&lt;br /&gt;
| Gebäude mit rund ausgemauertem Brunnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Breite&lt;br /&gt;
| große Ausdehnung in nur einige Fuß unter der Oberfläche Grundreste römischer Gebäude, römische Ziegel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Wegscheide&lt;br /&gt;
| in Flur &amp;quot;Wegscheide&amp;quot; fand man Leistenziegel, Kalksteine, Keramikscherben. Wahrscheinlich eine Villa rustica. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Eutingen]]&lt;br /&gt;
| Gemeindewald Klingerain&lt;br /&gt;
| November [[1878]] Mauersteine, Falz- und Hohlziegel, Münzen, Eisenpfeilspitze und Merkur-Statuette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
| Birkbusch&lt;br /&gt;
| Gebäudereste, Siedlung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Großglattbach]]&lt;br /&gt;
| Schloßbuckel&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hagenschieß]]&lt;br /&gt;
| Lettengefäll&lt;br /&gt;
| im Topograph. Atlas [[1849]] eine Villa rustica eingetragen, nachher aber keine Funde nachgewiesen&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Kortüm (1995): Portus, S.359&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
| Hagenschieß&lt;br /&gt;
| Hausemertal&lt;br /&gt;
| Gebäudereste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horrheim]]&lt;br /&gt;
| Dorfäcker&lt;br /&gt;
| an der Mündung des [[Steinbach]]s in die [[Metter]] sollen Mauerreste und Scherben römischen Ursprungs gefunden worden sein. Ebenso soll in diesem Bereich eine römische Straße verlaufen sein. Etwas entfernt am Südhang des Baiselbergs sollen römische Ziegel und Scherben liegen, die jedoch der Archäologe Paret als mittelalterlich identifiziert, eine römische Siedlung aber nicht ausschloss.    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| innere Hofäcker&lt;br /&gt;
| Bei Bau der Eisenbahnlinie wurden Grundmauern, Ziegel und ein römischer Brunnen ausgegraben (Parz. 439). [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben und später ein Fundament eines Gebäudes mit 40m Länge entdeckt. Ein weiterer Brunnen wurde ebenfalls [[1912]] untersucht (Parz. 456).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Holderäcker&lt;br /&gt;
| [[1912]] römische Scherben, Kohlereste und ein geschichteter Steinhaufen (Parz. 593)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Sogen&lt;br /&gt;
| [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben in 1m Tiefe, 1m länge und 0,5m breite (Parz. 410)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| [[Traishof]]&lt;br /&gt;
| 1899 fand der Archäologe Bonnet römische Baureste nordwestlich vom Traishof am Weg nach der &amp;quot;Hohe Straße&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Ortskern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| links der Bahnhofstraße gegenüber dem Bahnhofsbereich fand man in 2,1 m Tiefe eine Schuttgrube mit Kohlespuren, Lehmverputzbrocken (teilweise schwarz angebrannt), rotgebrannte Schilfsandsteinbrocken, schwarze Gefäßscherben, Kieselsandsteinbrocken (möglicherweise von Mahlsteinen), achatähnlicher Quarzbrocken;im Pflegehof wurde ein Steinrelief mit zwei primitiv dargestellten Personen entdeckt (römischer Weihestein oder &amp;quot;Adam und Eva&amp;quot;-Relief); vielleicht Gutshof oder Straßendorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Beim Gleitsbrückle&lt;br /&gt;
| zwei Terra Sigillata-Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Bergfeld/&amp;quot;Im kleinen Feld&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Terra Sigillata-Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Büschle&lt;br /&gt;
| 1982 Mauerreste, Terra Sigillata-Scherben, einseitig-geglättetes Bleistück mit 5-7 cm Höhe und eingeritzen Zeichen; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Feyerabend&lt;br /&gt;
| Grundmauerreste, Ziegelbrocken, Sigillatascherben; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Lange Länder&lt;br /&gt;
| [[1988]] Mauerreste von mehreren Gebäuden, Gebrauchskeramikscherben, Terra-Sigillata-Scherben, großes Stück Bilderschüssel und Eisennägel; Gewann nördlich der Stelle heißt &amp;quot;Burgweg&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewald&lt;br /&gt;
| Bronzestatuette des Pan (Gott mit Bocksgesicht, krummer Nase, breitem Mund, spitzen Bart, Hörner und Bocksfüße) - Echtheit nicht zweifelsfrei&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Seeberg&lt;br /&gt;
| 1934 wurde am Hang zum [[Seebergerbach]] in einem Entwässerungsgraben römische Scherben entdeckt. Zudem 0,5-1m hohe Felsbrocken mit roten Verbrennungsspuren, ein Eisenerzbrocken und Anzeichen eines runden Brunnenlochs. Archäologe Oskar Paret vermutet hier einen römischen Siedlungsplatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Oskar Paret (1961): S. 380&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Weissacher Tal/Torfwiesen&lt;br /&gt;
| Beim Bau der [[Freudensteiner Straße (Knittlingen)|Freudensteiner Straße]] 1984 fand man römische Baureste, Gebrauchskeramikstücke, Terra Sigillata u.a. aus Rheinzabern; nebenbei viele Geschirrstücke von der nahgelegenen [[Wüstung]] [[Oberhofen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Unterer Steinweg&lt;br /&gt;
| Sigillatascherben, Ziegelbrocken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lienzingen]]&lt;br /&gt;
| [[Bädergasse (Lienzingen)|Bädergasse]]&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben (Fundjahr [[1963]]), vermutlich Gutshof oder anderes Gebäude &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lienzingen&lt;br /&gt;
| [[Scherbentalbach]]&lt;br /&gt;
| [[1930]] Diana-Relief entdeckt, römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Maulbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Schleifhäusleweg (Maulbronn)|Schleifhäusle]]/[[Am Dobelbach (Maulbronn)|Dobelbach]] &lt;br /&gt;
| zwei Viergöttersteine, die im Kloster eingebaut waren. [[1935]] wurde  rund 60 m südwestlich vom Schleifhäusle beim Hausbau in der Südostecke des Grundstücks Parzellenr. 455 eine römische Schuttschicht mit Bausteinen und Scherben angegraben. Rund 10 m davon entfernt stieß man auf eine Jupitergigantengruppe. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mühlacker]]&lt;br /&gt;
| [[Industriestraße (Mühlacker)|Industriestraße]]&lt;br /&gt;
| Kalkbrennerei, möglicherweise mit villa rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Neuhausen]]&lt;br /&gt;
| Klebwald&lt;br /&gt;
| [[1899]] wahrscheinlich römische Tonschüssel und Scherben einer Urne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Niefern]]&lt;br /&gt;
| [[Pfarrkirche St. Marien (Niefern)|Kirche]]&lt;br /&gt;
| [[Römischer Grabaltar aus Niefern]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Niefern&lt;br /&gt;
| Seitentälchen Höhe des Nieferner Berges&lt;br /&gt;
| zwei quadratische Ruinen mit 16m Seitenlänge und 60m voneinander entfernt, römische Ziegel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ölbronn]]&lt;br /&gt;
| Burg&lt;br /&gt;
| möglicherweise Gutshof;die Villa rustica stand nur der Sage nach dort; Römische Funde fehlen.&amp;lt;ref&amp;gt; vgl. Johannes Haßpacher: Ein Dorf an der Grenze. Chronik von Ölbronn. Pforzheim 1982. S. 97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ölbronn&lt;br /&gt;
| Haselwiesen&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegel, möglicherweise römisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ötisheim]]&lt;br /&gt;
| Krautgärten&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Grundmauern, Pflaster, Backsteine, Gefässefragmente und Ziegel. Genauere Untersuchungen fehlen, daher keine genaue Funktion bestimmbar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schützingen]]&lt;br /&gt;
| Mauertal&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Mauer- und Ziegelreste und in den nahegelegenen Hubäckern eine gepflasterte Straße. Später fand man Löwenplastik und weitere Steine mit Reliefresten in der Uferkante des [[Streitenbach]]s verbaut. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Stein]]&lt;br /&gt;
| Pfarräckerle/Weiherbrünnlein &lt;br /&gt;
| 1913 wurden mittelalterliche und römische Siedlungsreste und Fundamentreste ausgegraben. Vermutlich stand über dem Weiherbrünnlein ein Mithranum (Quellheiligtum), auf dieser in fränkischer Zeit eine Kirche erbaut wurde, die bis ins 15. Jahrhundert bestand. Das &amp;quot;Pfarräckerle&amp;quot; hieß früher &amp;quot;Kirchgärtlein&amp;quot;. In der heutigen Steiner Kirche war ein Viergötterstein verbaut.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sternenfels]]&lt;br /&gt;
| [[Maulbronner Straße (Sternenfels)|Maulbronner Straße]]/Sandberg&lt;br /&gt;
| Münzfund mit Abbild der Faustina minor (145-176 n.Chr.)  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Enzfeld&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewiesen&lt;br /&gt;
| Mauerreste und römische Ziegel gegenüber der Einmündung des Schmietals in das Enztal.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1933-1935: S.116 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Hoher Markstein&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Wolfsberg&lt;br /&gt;
| römische Münzen von Kaiser Marc Aurel, Domitian (81-96 n.Chr.), Kaiserin Lucilla (164-169)    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weiler]]&lt;br /&gt;
| In der [[Pfinz]]&lt;br /&gt;
| Kopf einer Merkur-Statuette und Kopf einer weiblichen Statuette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wiernsheim]]&lt;br /&gt;
| Rosenpfad&lt;br /&gt;
| Februar [[1930]] wurde in der Parzelle 1796 (?) eine Ostecke eines Gebäudefundaments auf 6 und 5,7 m Länge mit einer Mauerstärke von 0,8m aufgedeckt. Münzfunde zudem beim Gemeindehaus und in der Flur &amp;quot;Scherre&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wimsheim]]&lt;br /&gt;
| Distrikt Hagenschieß V Abt. &amp;quot;Kuhstelle&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Sommer [[1976]] Randscherbe einer römischen Reibschale aufgelesen, Sandsteintrümmer auf 80 x 80m, wahrscheinlich Gutshof (urspr. im Wald Brenntenhau lokalisiert) &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wurmberg]]&lt;br /&gt;
| Hofstätter Straße&lt;br /&gt;
| römische Ziegelreste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wurmberg&lt;br /&gt;
| Schmaläcker&lt;br /&gt;
| Römerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zaisersweiher]]&lt;br /&gt;
| Bild&lt;br /&gt;
| Gebäudereste, Scherben; möglicherweise ein Gutshof; keine archäologische Untersuchung    &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Römerspuren-Radweg]]&lt;br /&gt;
* [[Archäologischer Schauplatz Kappelhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
* [http://www.muehlacker.de/roemischer-gutshof/index.htm Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Enzberg auf der Webpräsenz der Stadt Mühlacker]&lt;br /&gt;
* [http://landesdenkmalamt-bw.de/nachrichtenblatt-online/NB2003-4-S-316-320.pdf Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Wilferdingen vom Landesdenkmalamt Baden- Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=177080</id>
		<title>Villa rustica</title>
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		<updated>2020-03-14T21:22:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;villa rustica&#039;&#039;&#039; (Mehrzahl: &#039;&#039;villae rusticae&#039;&#039;) bezeichnet man ein Landhaus beziehungsweise Landgut aus dem Römischen Reich. Dem Herrn eines solchen Gutes oblagen meist die Verwaltung der Belange und Infrastruktur der umliegenden Region. Um Pforzheim herum liegen circa ein Dutzend der etwa tausend in [[Baden-Württemberg]] gefundenen Gutshöfe, auf städtischer Gemarkung sind es zwei.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des [[Römerspuren-Radweg]]s befinden diese sich in [[Enzberg]], [[Pforzheim]] und [[Wilferdingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Villae rusticae im Enzkreis (Auswahl)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Altes Schloss]]&lt;br /&gt;
| [[Brötzingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| [[Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| mit Badegebäude und Caldarium (Heißbad); bereits im 19. Jh. bekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Birkenfeld&lt;br /&gt;
| [[Birkenfeld]]&lt;br /&gt;
| an der Kreuzstraße; entstand um 100 n. Chr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Buchwaldwiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bürg]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Achtzehn Morgen&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Dallfingen]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrn]]&lt;br /&gt;
| anhand von Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Römischer Gutshof Dämpfele|Villa rustica Dämpfele]]&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Gutshof aufgrund von Mauerresten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| [[Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| Ziegel- und Mauerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Suttersbach]]&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| Säulenfragmente, Ziegel, Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Eisingen]]&lt;br /&gt;
| [[Eisingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzberg]]&lt;br /&gt;
| [[Enzberg]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungsstätte heute sichtbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen von Kellerräumen im 19.Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fohlenstall]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen ohne Untersuchungsbericht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fronäcker]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Geislinger Brunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Hauptgebäude identifiziert &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Halde]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| vermutet, 1907 wurden Grundmauern entdeckt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kanzlerwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kern]]&lt;br /&gt;
| [[Wurmberg]]&lt;br /&gt;
| per Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kerzenbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Göbrichen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Rohr&amp;quot;/&amp;quot;Ebene&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Langes Loch]]&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| [[1985]] entdeckt und untersucht &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Leinfelder Täle]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| großräumiges Gelände, Ausgrabungen 2003/2004 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Niemandsrain]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| am Sandweg; bereits im 19. Jh. bekannt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Mutele]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Oberste Wiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Ersingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Schachtbrunnen, Münzfunde, Metalle und Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| 1933 nach dem Großbrand entdeckt, ebenso Fund eines Votivsteines&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Pulverdingen&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| im Acker südlich vom &#039;&#039;Unteren Pulverdingerholz&#039;&#039; (Flur &#039;&#039;Schelmenäcker&#039;&#039;) Gebäudereste und viel Bauschutt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica im Ramsbachtal]]&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Ranntal]]&lt;br /&gt;
| [[Nöttingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Rauhbrunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
| teilweise untersucht &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Roßwag]]&lt;br /&gt;
| [[Roßwag]]&lt;br /&gt;
| erkennbar am Pflanzenwachstum, &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Schlimmer&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Wohngebäude mit Hypokaustanlage, vermutlich Gutshof. Seit 1915 durch Bauarbeiten beschädigt. [[1925]] wurde bekannt, dass bei Grubenarbeiten Mauerreste und ein Keller mit Lichtschacht und drei Nischen angetroffen wurden. Zu den Funden zählen ein Tisch aus Stein, Tierknochen, Eisennägel, Schlüssel, Stück von einem Bronzesieb sowie Glasscherben, ein bemalter Stein und Keramik.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1924-1926: S.108 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Spitalwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wagenburg]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| Mauerreste, Bronzegefäße und Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wanne]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[1991]] wurde anhand von Luftbildaufnahmen den Grundriss eines Eckrisalitgebäude sichtbar gemacht, Ziegel, Kalksteine&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Baden-Württemberg 28 (1991): S.258 und Fundbericht aus Schwaben 14&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Welsches Haus]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Villa-Rustica_Bad.jpg|Teil der Villa Rustica im Kanzlerwald&lt;br /&gt;
Bild:Enzberg Luftbild Gutshof.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg aus der Luft&lt;br /&gt;
Bild:Mühlacker-Enzb.Tafeln.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg mit den erklärenden Schautafeln&lt;br /&gt;
Bild:RömischeMünze.jpg|Vorder und Rückseite einer römischen Münze, wie sie in Wilferdingen gefunden wurden.&lt;br /&gt;
Datei:Villa rustica Lohmersheim.jpg|Die villa rustica in Lomersheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige römische Siedlungsplätze==&lt;br /&gt;
Viele Fundplätze wurden nicht näher untersucht, weshalb die Funktionen dieser Siedlungsplätze nur spekuliert werden können bzw. die Liste der römischen Gutshöfe teilweise um diese erweitert werden könnte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Flur&lt;br /&gt;
! Funde/Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aurich]]&lt;br /&gt;
| [[Weiler auf dem Riedberg|Weiler]]&lt;br /&gt;
| [[1913]] wurden vermutlich römische Grundmauern angeschnitten mit einem Eingang von 1,80 m Breite mit 60 cm stärke Seiten, welcher in einen Gelaß mit Brandspuren (Hypokaust?) und 80 cm starken Seiten führt. Möglicherweise eine villa rustica.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bilfingen]]&lt;br /&gt;
| Buckelwiesen, Röschwiesen&lt;br /&gt;
| Siedlungsreste, möglicherweise Villa Rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bilfingen&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche wurde wohl auf römischer Ruine errichtet, wahrscheinlich einem alten römischen Tempel, welcher an einer Wegeskreuzung lag. Undatierte Mauerreste in der Flur &amp;quot;Hinter der Kirche rechts&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Corres]]&lt;br /&gt;
| Wiesenäcker&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort &amp;quot;Grundmauern, römische Ziegel, Bruchstücke von römischen Gefässen, Heizröhren etc.&amp;quot;. Das Gebäude ist möglicherweise über Pflanzenverfärbung sichtbar. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietenhausen]]&lt;br /&gt;
| im Ort&lt;br /&gt;
| In der Panoramastr. 1 wurde ein Merkur-Altar entdeckt. Westlich davon in der Turmbergstr. wurde ein wohl römischer Steingewölbe freigelegt. In der Turmbergstr. 20 fand man Ziegelreste und eine dicke Brandschicht. In der Karlstr. 3 wurde ein Drei-(Vier)-Götterstein gefunden. Es wird vermutet, dass sich hier eine römische Siedlung, Straßenstation oder Gutshof befand. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| Römerberg/Burgschnabel&lt;br /&gt;
| Ziegelreste, Nägel, Pfeilspitzen aus spätrömischer oder frühmittelalterlicher Zeit, Kupfermünze aus der Zeit 321-324 n.Chr. Vermutlich stand dort eine römische Warte.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| [[Boden (Dürrmenz)|Boden]]&lt;br /&gt;
| nachgewiesenes Gebäude (&#039;&#039;[[Boden (Dürrmenz)|siehe Hauptartikel]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dürrmenz&lt;br /&gt;
| [[St. Peterskirche (Mühlacker)|St. Peterskirche]]&lt;br /&gt;
| Tempelanlage mit Plattengräber, Votivstein mit Nennung eines Bezirksrates, zusätzlich Bauschutt und Gebäudeecke 50 m südöstlich der Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ellmendingen]]&lt;br /&gt;
| Kirche&lt;br /&gt;
| [[1818]] römische Steine am Eingang zur Ellmendinger Kirche &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| Seite, Kapellenäcker&lt;br /&gt;
| Behauene Steine möglicherweise römischen Ursprungs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Bonlanden&lt;br /&gt;
| Gebäude mit rund ausgemauertem Brunnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Breite&lt;br /&gt;
| große Ausdehnung in nur einige Fuß unter der Oberfläche Grundreste römischer Gebäude, römische Ziegel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Wegscheide&lt;br /&gt;
| in Flur &amp;quot;Wegscheide&amp;quot; fand man Leistenziegel, Kalksteine, Keramikscherben. Wahrscheinlich eine Villa rustica. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
| Birkbusch&lt;br /&gt;
| Gebäudereste, Siedlung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Großglattbach]]&lt;br /&gt;
| Schloßbuckel&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hagenschieß]]&lt;br /&gt;
| Lettengefäll&lt;br /&gt;
| im Topograph. Atlas [[1849]] eine Villa rustica eingetragen, nachher aber keine Funde nachgewiesen&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Kortüm (1995): Portus, S.359&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
| Hagenschieß&lt;br /&gt;
| Hausemertal&lt;br /&gt;
| Gebäudereste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horrheim]]&lt;br /&gt;
| Dorfäcker&lt;br /&gt;
| an der Mündung des [[Steinbach]]s in die [[Metter]] sollen Mauerreste und Scherben römischen Ursprungs gefunden worden sein. Ebenso soll in diesem Bereich eine römische Straße verlaufen sein. Etwas entfernt am Südhang des Baiselbergs sollen römische Ziegel und Scherben liegen, die jedoch der Archäologe Paret als mittelalterlich identifiziert, eine römische Siedlung aber nicht ausschloss.    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| innere Hofäcker&lt;br /&gt;
| Bei Bau der Eisenbahnlinie wurden Grundmauern, Ziegel und ein römischer Brunnen ausgegraben (Parz. 439). [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben und später ein Fundament eines Gebäudes mit 40m Länge entdeckt. Ein weiterer Brunnen wurde ebenfalls [[1912]] untersucht (Parz. 456).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Holderäcker&lt;br /&gt;
| [[1912]] römische Scherben, Kohlereste und ein geschichteter Steinhaufen (Parz. 593)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Sogen&lt;br /&gt;
| [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben in 1m Tiefe, 1m länge und 0,5m breite (Parz. 410)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| [[Traishof]]&lt;br /&gt;
| 1899 fand der Archäologe Bonnet römische Baureste nordwestlich vom Traishof am Weg nach der &amp;quot;Hohe Straße&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Ortskern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| links der Bahnhofstraße gegenüber dem Bahnhofsbereich fand man in 2,1 m Tiefe eine Schuttgrube mit Kohlespuren, Lehmverputzbrocken (teilweise schwarz angebrannt), rotgebrannte Schilfsandsteinbrocken, schwarze Gefäßscherben, Kieselsandsteinbrocken (möglicherweise von Mahlsteinen), achatähnlicher Quarzbrocken;im Pflegehof wurde ein Steinrelief mit zwei primitiv dargestellten Personen entdeckt (römischer Weihestein oder &amp;quot;Adam und Eva&amp;quot;-Relief); vielleicht Gutshof oder Straßendorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Beim Gleitsbrückle&lt;br /&gt;
| zwei Terra Sigillata-Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Bergfeld/&amp;quot;Im kleinen Feld&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Terra Sigillata-Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Büschle&lt;br /&gt;
| 1982 Mauerreste, Terra Sigillata-Scherben, einseitig-geglättetes Bleistück mit 5-7 cm Höhe und eingeritzen Zeichen; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Feyerabend&lt;br /&gt;
| Grundmauerreste, Ziegelbrocken, Sigillatascherben; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Lange Länder&lt;br /&gt;
| [[1988]] Mauerreste von mehreren Gebäuden, Gebrauchskeramikscherben, Terra-Sigillata-Scherben, großes Stück Bilderschüssel und Eisennägel; Gewann nördlich der Stelle heißt &amp;quot;Burgweg&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewald&lt;br /&gt;
| Bronzestatuette des Pan (Gott mit Bocksgesicht, krummer Nase, breitem Mund, spitzen Bart, Hörner und Bocksfüße) - Echtheit nicht zweifelsfrei&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Seeberg&lt;br /&gt;
| 1934 wurde am Hang zum [[Seebergerbach]] in einem Entwässerungsgraben römische Scherben entdeckt. Zudem 0,5-1m hohe Felsbrocken mit roten Verbrennungsspuren, ein Eisenerzbrocken und Anzeichen eines runden Brunnenlochs. Archäologe Oskar Paret vermutet hier einen römischen Siedlungsplatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Oskar Paret (1961): S. 380&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Weissacher Tal/Torfwiesen&lt;br /&gt;
| Beim Bau der [[Freudensteiner Straße (Knittlingen)|Freudensteiner Straße]] 1984 fand man römische Baureste, Gebrauchskeramikstücke, Terra Sigillata u.a. aus Rheinzabern; nebenbei viele Geschirrstücke von der nahgelegenen [[Wüstung]] [[Oberhofen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Unterer Steinweg&lt;br /&gt;
| Sigillatascherben, Ziegelbrocken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lienzingen]]&lt;br /&gt;
| [[Bädergasse (Lienzingen)|Bädergasse]]&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben (Fundjahr [[1963]]), vermutlich Gutshof oder anderes Gebäude &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lienzingen&lt;br /&gt;
| [[Scherbentalbach]]&lt;br /&gt;
| [[1930]] Diana-Relief entdeckt, römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Maulbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Schleifhäusleweg (Maulbronn)|Schleifhäusle]]/[[Am Dobelbach (Maulbronn)|Dobelbach]] &lt;br /&gt;
| zwei Viergöttersteine, die im Kloster eingebaut waren. [[1935]] wurde  rund 60 m südwestlich vom Schleifhäusle beim Hausbau in der Südostecke des Grundstücks Parzellenr. 455 eine römische Schuttschicht mit Bausteinen und Scherben angegraben. Rund 10 m davon entfernt stieß man auf eine Jupitergigantengruppe. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mühlacker]]&lt;br /&gt;
| [[Industriestraße (Mühlacker)|Industriestraße]]&lt;br /&gt;
| Kalkbrennerei, möglicherweise mit villa rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Neuhausen]]&lt;br /&gt;
| Klebwald&lt;br /&gt;
| [[1899]] wahrscheinlich römische Tonschüssel und Scherben einer Urne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Niefern]]&lt;br /&gt;
| [[Pfarrkirche St. Marien (Niefern)|Kirche]]&lt;br /&gt;
| [[Römischer Grabaltar aus Niefern]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Niefern&lt;br /&gt;
| Seitentälchen Höhe des Nieferner Berges&lt;br /&gt;
| zwei quadratische Ruinen mit 16m Seitenlänge und 60m voneinander entfernt, römische Ziegel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ölbronn]]&lt;br /&gt;
| Burg&lt;br /&gt;
| möglicherweise Gutshof;die Villa rustica stand nur der Sage nach dort; Römische Funde fehlen.&amp;lt;ref&amp;gt; vgl. Johannes Haßpacher: Ein Dorf an der Grenze. Chronik von Ölbronn. Pforzheim 1982. S. 97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ölbronn&lt;br /&gt;
| Haselwiesen&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegel, möglicherweise römisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ötisheim]]&lt;br /&gt;
| Krautgärten&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Grundmauern, Pflaster, Backsteine, Gefässefragmente und Ziegel. Genauere Untersuchungen fehlen, daher keine genaue Funktion bestimmbar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schützingen]]&lt;br /&gt;
| Mauertal&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Mauer- und Ziegelreste und in den nahegelegenen Hubäckern eine gepflasterte Straße. Später fand man Löwenplastik und weitere Steine mit Reliefresten in der Uferkante des [[Streitenbach]]s verbaut. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Stein]]&lt;br /&gt;
| Pfarräckerle/Weiherbrünnlein &lt;br /&gt;
| 1913 wurden mittelalterliche und römische Siedlungsreste und Fundamentreste ausgegraben. Vermutlich stand über dem Weiherbrünnlein ein Mithranum (Quellheiligtum), auf dieser in fränkischer Zeit eine Kirche erbaut wurde, die bis ins 15. Jahrhundert bestand. Das &amp;quot;Pfarräckerle&amp;quot; hieß früher &amp;quot;Kirchgärtlein&amp;quot;. In der heutigen Steiner Kirche war ein Viergötterstein verbaut.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sternenfels]]&lt;br /&gt;
| [[Maulbronner Straße (Sternenfels)|Maulbronner Straße]]/Sandberg&lt;br /&gt;
| Münzfund mit Abbild der Faustina minor (145-176 n.Chr.)  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Enzfeld&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewiesen&lt;br /&gt;
| Mauerreste und römische Ziegel gegenüber der Einmündung des Schmietals in das Enztal.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1933-1935: S.116 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Hoher Markstein&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Wolfsberg&lt;br /&gt;
| römische Münzen von Kaiser Marc Aurel, Domitian (81-96 n.Chr.), Kaiserin Lucilla (164-169)    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weiler]]&lt;br /&gt;
| In der [[Pfinz]]&lt;br /&gt;
| Kopf einer Merkur-Statuette und Kopf einer weiblichen Statuette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wiernsheim]]&lt;br /&gt;
| Rosenpfad&lt;br /&gt;
| Februar [[1930]] wurde in der Parzelle 1796 (?) eine Ostecke eines Gebäudefundaments auf 6 und 5,7 m Länge mit einer Mauerstärke von 0,8m aufgedeckt. Münzfunde zudem beim Gemeindehaus und in der Flur &amp;quot;Scherre&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wimsheim]]&lt;br /&gt;
| Distrikt Hagenschieß V Abt. &amp;quot;Kuhstelle&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Sommer [[1976]] Randscherbe einer römischen Reibschale aufgelesen, Sandsteintrümmer auf 80 x 80m, wahrscheinlich Gutshof (urspr. im Wald Brenntenhau lokalisiert) &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wurmberg]]&lt;br /&gt;
| Hofstätter Straße&lt;br /&gt;
| römische Ziegelreste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wurmberg&lt;br /&gt;
| Schmaläcker&lt;br /&gt;
| Römerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zaisersweiher]]&lt;br /&gt;
| Bild&lt;br /&gt;
| Gebäudereste, Scherben; möglicherweise ein Gutshof; keine archäologische Untersuchung    &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Römerspuren-Radweg]]&lt;br /&gt;
* [[Archäologischer Schauplatz Kappelhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
* [http://www.muehlacker.de/roemischer-gutshof/index.htm Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Enzberg auf der Webpräsenz der Stadt Mühlacker]&lt;br /&gt;
* [http://landesdenkmalamt-bw.de/nachrichtenblatt-online/NB2003-4-S-316-320.pdf Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Wilferdingen vom Landesdenkmalamt Baden- Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica_Fohlenstall&amp;diff=177079</id>
		<title>Villa rustica Fohlenstall</title>
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		<updated>2020-03-14T21:03:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;[[villa rustica]] Fohlenstall&#039;&#039;&#039; war ein römischer Gutshof im [[Hagenschieß]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name== &lt;br /&gt;
Der Name Fohlenstall leitet sich von der nahe gelegenen Füllenstallwiese ab. Andere Namen für die villa rustica sind &amp;quot;Fohlenstall-Schlößchen&amp;quot;, &amp;quot;[[Hardheim]]er Fohlenstall-Schlößchen&amp;quot; oder auch &amp;quot;Fohlenwald-Schlößchen&amp;quot;. Nicht zu verwechseln ist sie mit dem [[Hardheimer Schloß]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Sie befindet sich im [[Pforzheim]]er Walddistrikt 1, Abteilung 43 &amp;quot;Schloßwald&amp;quot; (Meßtischblatt 7118 Pforzheim Süd, r. 202 mm, o. 106 mm) und damit südöstlich des [[Haidach]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Bevor es zu archäologischen Untersuchungen kam, soll von dort ein Taufstein/Altar hergenommen worden sein, der zu einem Taufstein für die Kirche in [[Eutingen]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1827]] stieß man bei der Steingewinnung auf einen römischen Brunnen, Mauerreste, römische Ziegel und ein Steinrelief. Die Überreste wurden 1832/33 von C. Arnsperger bei Ausgrabungen untersucht, welcher auch gleichzeitig die [[Villa rustica Kanzlerwald]] ausgrub. Eine ordentliche Untersuchungsbeschreibung wurde jedoch nicht angefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll sich um einen Einzelhof mit zwei Gebäuden handeln, die von einer Umfassungsmauer umgeben waren. Die Umfassungsmauer war quadratisch mit einer Seitenlänge von je 38m. Das Hauptgebäude (15 x 9 m) stand im östlichen Areal. Es hatte an der Ostseite einen kleinen 5x5m großen Raum, vor dem sich ein viereckiger Stein befand, an dessen Fuß im Boden auf zwei Seiten drei schmale Stufen wie an einer Treppe war. Die beiden Nebengebäude standen in den beiden westlichen Ecken des Hofgeländes und hatten eine Größe von 8 x 5 m. Laut Untersuchungsbericht (dieser unterscheidet zwischen den Ausgrabungen Kanzlerwald und Fohlenstall nicht richtig) soll die Ausgrabung eine Stätte für Totenurnen mit Nischen und Steinsäule zu Tage gebracht haben. Wahrscheinlicher handelt es sich jedoch hierbei um einen gewöhnlichen Keller mit Nischen, Lichtschacht und Steintisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefunden wurde eine Abnobaweihung (erhalten oberer Gesims mit Voluten und Schale sowie Teile der Inschrift: [Ab]nob[a]e [M(arcus)?] Iuliu[s] [...]), ein Gigantenreiter, Steinrelief, eins weibliches Terrakottafigürchen, Münzen, Bronzedreifuß, Bronzegerät, Sigillata, Gebrauchskeramik, Glas, zwei Steinmörser, große Hohlziegel und Backsteine. Verwilderte Weinreben interpretierte der Archäologe Arnsperger als Hinweis eines dortigen Weinanbaus zu dieser Zeit. Schon [[1758]] soll dort der obere Teil eines Merkur-Altars mit tief eingehauenen Feuerkessel entdeckt worden sein. Er hatte die unvollständige Inschrift MERCU(rio) SENO [...], wobei Seno der Name des Stifters oder auch ein Beiname des Merkurs sein (vgl. [[Vicus Senotensis]]) und hierbei wurde die Kursivschrift II für E verwendet. Der STein wurde wahrscheinlich zu einem Taufbecken umverarbeitet und nach [[Eutingen]] gebracht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute erkennt man die Fundstelle anhand einer 8x11m großen Grube im Wald sowie Bruchsteine und zerbrochene Ziegel. Das zweite Gebäude befindet sich weiter südlicher und lässt ebenfalls Mauerreste erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
*Klaus Kortüm: Portus Pforzheim - Untersuchungen zur Archäologie und Geschichte in römischer Zeit, 1995, S. 357&lt;br /&gt;
*Ernst Wagner et al (1911): Fundstätten und Funde aus vorgeschichtlicher, römischer und alamannisch-fränkischer Zeit im Großherzogtum Baden (Band 2): Das Badische Unterland: Kreise Baden, Karlsruhe, Mannheim, Heidelberg, Mosbach. S.138&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude (Pforzheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ruine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica_Fohlenstall&amp;diff=177078</id>
		<title>Villa rustica Fohlenstall</title>
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		<updated>2020-03-14T18:01:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: erw&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;[[villa rustica]] Fohlenstall&#039;&#039;&#039; war ein römischer Gutshof im [[Hagenschieß]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name== &lt;br /&gt;
Der Name Fohlenstall leitet sich von der nahe gelegenen Füllenstallwiese ab. Andere Namen für die villa rustica sind &amp;quot;Fohlenstall-Schlößchen&amp;quot;, &amp;quot;[[Hardheim]]er Fohlenstall-Schlößchen&amp;quot; oder auch &amp;quot;Fohlenwald-Schlößchen&amp;quot;. Nicht zu verwechseln ist sie mit dem [[Hardheimer Schloß]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Sie befindet sich im [[Pforzheim]]er Walddistrikt 1, Abteilung 43 &amp;quot;Schloßwald&amp;quot; (Meßtischblatt 7118 Pforzheim Süd, r. 202 mm, o. 106 mm) und damit südöstlich des [[Haidach]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Bevor es zu archäologischen Untersuchungen kam, soll von dort ein Taufstein/Altar hergenommen worden sein, der zu einem Taufstein für die Kirche in [[Eutingen]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1827]] stieß man bei der Steingewinnung auf einen römischen Brunnen, Mauerreste, römische Ziegel und ein Steinrelief. Die Überreste wurden 1832/33 von C. Arnsperger bei Ausgrabungen untersucht, welcher auch gleichzeitig die [[Villa rustica Kanzlerwald]] ausgrub. Eine ordentliche Untersuchungsbeschreibung wurde jedoch nicht angefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es soll sich um einen Einzelhof mit zwei Gebäuden handeln, die von einer Umfassungsmauer umgeben waren. Die Umfassungsmauer war quadratisch mit einer Seitenlänge von je 38m. Das Hauptgebäude (15 x 9 m) stand im östlichen Areal. Es hatte an der Ostseite einen kleinen 5x5m großen Raum, vor dem sich ein viereckiger Stein befand, an dessen Fuß im Boden auf zwei Seiten drei schmale Stufen wie an einer Treppe war. Die beiden Nebengebäude standen in den beiden westlichen Ecken des Hofgeländes und hatten eine Größe von 8 x 5 m. Laut Untersuchungsbericht (dieser unterscheidet zwischen den Ausgrabungen Kanzlerwald und Fohlenstall nicht richtig) soll die Ausgrabung eine Stätte für Totenurnen mit Nischen und Steinsäule zu Tage gebracht haben. Wahrscheinlicher handelt es sich jedoch hierbei um einen gewöhnlichen Keller mit Nischen, Lichtschacht und Steintisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefunden wurde eine Abnobaweihung, ein Gigantenreiter, Steinrelief, Münzen, Bronzedreifuß, Bronzegerät, Sigillata, Gebrauchskeramik, Glas, große Hohlziegel und Backsteine. Verwilderte Weinreben interpretierte der Archäologe Arnsperger als Hinweis eines dortigen Weinanbaus zu dieser Zeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute erkennt man die Fundstelle anhand einer 8x11m großen Grube im Wald sowie Bruchsteine und zerbrochene Ziegel. Das zweite Gebäude befindet sich weiter südlicher und lässt ebenfalls Mauerreste erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
*Klaus Kortüm: Portus Pforzheim - Untersuchungen zur Archäologie und Geschichte in römischer Zeit, 1995, S. 357&lt;br /&gt;
*Ernst Wagner et al (1911): Fundstätten und Funde aus vorgeschichtlicher, römischer und alamannisch-fränkischer Zeit im Großherzogtum Baden (Band 2): Das Badische Unterland, S.138&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude (Pforzheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ruine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Leugenstein&amp;diff=177077</id>
		<title>Leugenstein</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Leugenstein&amp;diff=177077"/>
		<updated>2020-03-14T17:35:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: erw&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eine Nachbildung eines römischen &#039;&#039;&#039;Leugensteins&#039;&#039;&#039; steht vor der [[Mühlacker Kelter|Kelter]] in [[Mühlacker]], der Originalfundort ist [[Friolzheim]]. Der Stein wurde im Jahr [[1992]] aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leugensteine sind römische Meilensteine, die Entfernungen in der gallischen/keltischen Längenangabe &#039;&#039;Leuge&#039;&#039; maßen. 1 Leuge entspricht etwa 2,2 km. Auf dem Stein ist der Name des römischen Kaisers und die Entfernung zum nächsten Hauptort eingemeißelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Leugenstein wurde [[1934]] auf einem Acker bei [[Friolzheim]] gefunden und befindet sich heute im [[Lapidarium]] des Landesmuseums [[Württemberg]] in [[Stuttgart]]. Bei der Zehntscheuer von [[1563]] in Friolzheim befindet sich ebenfalls ein Abguss. Er nennt Marcus Julius Philippus als Kaiser und stammt damit aus dem Jahr 245 n.Chr. Nach [[Pforzheim]] ([[Portus]]) waren es 5 Leugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Nöttingen]] wurden zwei Leugensteine entdeckt. Der erste nennt Caracalla (211-217) als Kaiser und wurde [[1748]] vom Ingenieur Caspar Carl Schwenck gefunden. Vom Text ist nur die obere Hälfte erhalten, weshalb keine Ortsangabe erhalten ist:&lt;br /&gt;
:IMP CAES M&lt;br /&gt;
:AVRELIO&lt;br /&gt;
:ANTONINO&lt;br /&gt;
:PIO FELICI AVG&lt;br /&gt;
:PARTHICO MAX&lt;br /&gt;
:IMO BRITANNI&lt;br /&gt;
:CO MAXIMO PON&lt;br /&gt;
:TIFICI MAXIMO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere und jüngere Säule des Kaisers Severus Alexander (222-235) war schon [[1533]] bekannt, danach aber scheinbar wieder verschüttet und dann [[1747]] wieder ausgegraben worden. Sie gibt die Entfernung nach Baden-Baden (Aquae) mit 17 Leugen an:&lt;br /&gt;
:IM(p. Cae)S(ari), DIVI SEVERI PII &lt;br /&gt;
:NEPOT(i), DIVI ANTONINI PII &lt;br /&gt;
:MAG(ni) FILIO M AUR SEVERO &lt;br /&gt;
:ALEXANDRO PIO FEL(ici) AUG &lt;br /&gt;
:PONTIFICI MAX TRIBUNICI(a)E POTES(tates) &lt;br /&gt;
:COS PATRI PATRI(a)E CIV(itas) AUR(elia) AQ(uensis)&lt;br /&gt;
:AB AQUIS LEUG(ae)&lt;br /&gt;
:XVII&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Leugenstein fand man in [[1754]] auf dem Kirchhof von [[Ellmendingen]], welcher ebenfalls 17 Leugen angibt. Daher wird vermutet, dass womöglich beide Steine ursprünglich am selben Ort standen (eventuell in [[Dietenhausen]]). Der Name und die Titel des Kaisers wurden ausgemeißelt:&lt;br /&gt;
:IMP CAES DIVI SEVER &lt;br /&gt;
:NEPOTI DIVI ATONI&lt;br /&gt;
:NI      IL     EL&lt;br /&gt;
:A      P&lt;br /&gt;
:AVG&lt;br /&gt;
:       AQ L&lt;br /&gt;
:XVII&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Leugenstein.jpg|Der Leugenstein in Mühlacker&lt;br /&gt;
Bild:Friolzheim, Leugenstein.jpg|Der Leugenstein in Friolzheim&lt;br /&gt;
Bild:Leugenstein Schild.jpg|Die Erklärung am Leugenstein im Mühlacker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* {{wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstwerk (Mühlacker)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstwerk (Friolzheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleindenkmal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meilenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Talbach</title>
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		<updated>2020-03-14T12:52:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: erw&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--{{OpenStreetMap|48.7847|8.8479|12}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Talbach&#039;&#039;&#039; ist ein Zufluss der [[Würm (Fluss)|Würm]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Bach ist nach dem tiefen Geländeeinschnitt zwischen [[Neuhausen]] und [[Lehningen]] benannt. Er wird am Oberlauf in Neuhausen auch als &amp;quot;Welzgraben&amp;quot; bezeichnet. Eine frühe Erwähnung des Namens findet sich im JAhr [[1549]]: &amp;quot;ain Stucklin Wißenn im Thalbach.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hydrologie==&lt;br /&gt;
Der Fluss hat eine Länge von 4737 m und ein Einzugsgebiet von 5,81 km². Ihm fließen zwei offiziell namenlose Nebenflüsse zu: &amp;quot;NN-ZK9&amp;quot; 527 m länge und &amp;quot;NN-QC6&amp;quot; mit 824 m länge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiefenbronn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Schwillbach&amp;diff=177016</id>
		<title>Schwillbach</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Schwillbach&amp;diff=177016"/>
		<updated>2020-03-14T12:06:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: erw&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{OpenStreetMap|48.830645|8.809779|15}}&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Schwillbach&#039;&#039;&#039; ist ein Bach, der am Talhang zwischen [[Tiefenbronn]] und [[Friolzheim]] im Waldgebiet Stockhau auf 345 Meter über NHN entspringt, durch Tiefenbronn fließt und in die [[Würm]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er misst eine Länge von 2877 m und besitzt ein Einzugsgebiet von 5,205 km². Ihm fließen zwei linke Nebenflüsse zu, die beide offiziell namenlos sind (&amp;quot;NN-IU5&amp;quot; mit 967 m und &amp;quot;NN-HB5&amp;quot; mit 986 m länge).&amp;lt;ref&amp;gt;Landesumweltamt Baden-Württemberg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name leitet sich von Schwelle/Schwall ab und deutet auf eine Vorrichtung zum Aufstauen des Wassers hin. Der Bach diente ursprünglich zum Bewässern der angrenzenden Wiesen. Im Dialekt wird er auch &amp;quot;Schulwichgraba&amp;quot; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erwähnungen==&lt;br /&gt;
* [[1533]] Schwilpech &lt;br /&gt;
* [[1650]] &amp;quot;außer drey Viertel Ackhers bey der Schwilbech&amp;quot; und &amp;quot;jennseith der Schwillbech&amp;quot; (Lagerbuch Tiefenbronn)&lt;br /&gt;
* [[1686]] &amp;quot;bey der Schwilbäck&amp;quot; und &amp;quot;auff die Schwilbäch&amp;quot; (Lagerbuch Tiefenbronn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Peter Löffelad (1997): Tiefenbronn - Die Flurnamen von Lehningen, Mühlhausen und Tiefenbronn, S.142.&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiefenbronn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=177009</id>
		<title>Villa rustica</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=177009"/>
		<updated>2020-03-14T10:14:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;villa rustica&#039;&#039;&#039; (Mehrzahl: &#039;&#039;villae rusticae&#039;&#039;) bezeichnet man ein Landhaus beziehungsweise Landgut aus dem Römischen Reich. Dem Herrn eines solchen Gutes oblagen meist die Verwaltung der Belange und Infrastruktur der umliegenden Region. Um Pforzheim herum liegen circa ein Dutzend der etwa tausend in [[Baden-Württemberg]] gefundenen Gutshöfe, auf städtischer Gemarkung sind es zwei.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des [[Römerspuren-Radweg]]s befinden diese sich in [[Enzberg]], [[Pforzheim]] und [[Wilferdingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Villae rusticae im Enzkreis (Auswahl)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Altes Schloss]]&lt;br /&gt;
| [[Brötzingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| [[Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| mit Badegebäude und Caldarium (Heißbad); bereits im 19. Jh. bekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Birkenfeld&lt;br /&gt;
| [[Birkenfeld]]&lt;br /&gt;
| an der Kreuzstraße; entstand um 100 n. Chr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Buchwaldwiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bürg]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Achtzehn Morgen&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Dallfingen]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrn]]&lt;br /&gt;
| anhand von Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Römischer Gutshof Dämpfele|Villa rustica Dämpfele]]&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Gutshof aufgrund von Mauerresten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| [[Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| Ziegel- und Mauerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Suttersbach]]&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| Säulenfragmente, Ziegel, Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Eisingen]]&lt;br /&gt;
| [[Eisingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzberg]]&lt;br /&gt;
| [[Enzberg]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungsstätte heute sichtbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen von Kellerräumen im 19.Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fohlenstall]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen ohne Untersuchungsbericht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fronäcker]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Geislinger Brunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Hauptgebäude identifiziert &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Halde]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| vermutet, 1907 wurden Grundmauern entdeckt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kanzlerwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kern]]&lt;br /&gt;
| [[Wurmberg]]&lt;br /&gt;
| per Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kerzenbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Göbrichen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Rohr&amp;quot;/&amp;quot;Ebene&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Langes Loch]]&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| [[1985]] entdeckt und untersucht &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Leinfelder Täle]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| großräumiges Gelände, Ausgrabungen 2003/2004 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Niemandsrain]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| am Sandweg; bereits im 19. Jh. bekannt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Mutele]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Oberste Wiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Ersingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Schachtbrunnen, Münzfunde, Metalle und Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| 1933 nach dem Großbrand entdeckt, ebenso Fund eines Votivsteines&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Pulverdingen&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| im Acker südlich vom &#039;&#039;Unteren Pulverdingerholz&#039;&#039; (Flur &#039;&#039;Schelmenäcker&#039;&#039;) Gebäudereste und viel Bauschutt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica im Ramsbachtal]]&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Ranntal]]&lt;br /&gt;
| [[Nöttingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Rauhbrunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
| teilweise untersucht &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Roßwag]]&lt;br /&gt;
| [[Roßwag]]&lt;br /&gt;
| erkennbar am Pflanzenwachstum, &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Schlimmer&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Wohngebäude mit Hypokaustanlage, vermutlich Gutshof. Seit 1915 durch Bauarbeiten beschädigt. [[1925]] wurde bekannt, dass bei Grubenarbeiten Mauerreste und ein Keller mit Lichtschacht und drei Nischen angetroffen wurden. Zu den Funden zählen ein Tisch aus Stein, Tierknochen, Eisennägel, Schlüssel, Stück von einem Bronzesieb sowie Glasscherben, ein bemalter Stein und Keramik.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1924-1926: S.108 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Spitalwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wagenburg]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| Mauerreste, Bronzegefäße und Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wanne]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[1991]] wurde anhand von Luftbildaufnahmen den Grundriss eines Eckrisalitgebäude sichtbar gemacht, Ziegel, Kalksteine&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Baden-Württemberg 28 (1991): S.258 und Fundbericht aus Schwaben 14&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Welsches Haus]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Villa-Rustica_Bad.jpg|Teil der Villa Rustica im Kanzlerwald&lt;br /&gt;
Bild:Enzberg Luftbild Gutshof.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg aus der Luft&lt;br /&gt;
Bild:Mühlacker-Enzb.Tafeln.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg mit den erklärenden Schautafeln&lt;br /&gt;
Bild:RömischeMünze.jpg|Vorder und Rückseite einer römischen Münze, wie sie in Wilferdingen gefunden wurden.&lt;br /&gt;
Datei:Villa rustica Lohmersheim.jpg|Die villa rustica in Lomersheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige römische Siedlungsplätze==&lt;br /&gt;
Viele Fundplätze wurden nicht näher untersucht, weshalb die Funktionen dieser Siedlungsplätze nur spekuliert werden können bzw. die Liste der römischen Gutshöfe teilweise um diese erweitert werden könnte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Flur&lt;br /&gt;
! Funde/Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aurich]]&lt;br /&gt;
| [[Weiler auf dem Riedberg|Weiler]]&lt;br /&gt;
| [[1913]] wurden vermutlich römische Grundmauern angeschnitten mit einem Eingang von 1,80 m Breite mit 60 cm stärke Seiten, welcher in einen Gelaß mit Brandspuren (Hypokaust?) und 80 cm starken Seiten führt. Möglicherweise eine villa rustica.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bilfingen]]&lt;br /&gt;
| Buckelwiesen, Röschwiesen&lt;br /&gt;
| Siedlungsreste, möglicherweise Villa Rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bilfingen&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche wurde wohl auf römischer Ruine errichtet, wahrscheinlich einem alten römischen Tempel, welcher an einer Wegeskreuzung lag. Undatierte Mauerreste in der Flur &amp;quot;Hinter der Kirche rechts&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Corres]]&lt;br /&gt;
| Wiesenäcker&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort &amp;quot;Grundmauern, römische Ziegel, Bruchstücke von römischen Gefässen, Heizröhren etc.&amp;quot;. Das Gebäude ist möglicherweise über Pflanzenverfärbung sichtbar. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietenhausen]]&lt;br /&gt;
| im Ort&lt;br /&gt;
| In der Panoramastr. 1 wurde ein Merkur-Altar entdeckt. Westlich davon in der Turmbergstr. wurde ein wohl römischer Steingewölbe freigelegt. In der Turmbergstr. 20 fand man Ziegelreste und eine dicke Brandschicht. In der Karlstr. 3 wurde ein Drei-(Vier)-Götterstein gefunden. Es wird vermutet, dass sich hier eine römische Siedlung, Straßenstation oder Gutshof befand. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| Römerberg/Burgschnabel&lt;br /&gt;
| Ziegelreste, Nägel, Pfeilspitzen aus spätrömischer oder frühmittelalterlicher Zeit, Kupfermünze aus der Zeit 321-324 n.Chr. Vermutlich stand dort eine römische Warte.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| [[Boden (Dürrmenz)|Boden]]&lt;br /&gt;
| nachgewiesenes Gebäude (&#039;&#039;[[Boden (Dürrmenz)|siehe Hauptartikel]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dürrmenz&lt;br /&gt;
| [[St. Peterskirche (Mühlacker)|St. Peterskirche]]&lt;br /&gt;
| Tempelanlage mit Plattengräber, Votivstein mit Nennung eines Bezirksrates, zusätzlich Bauschutt und Gebäudeecke 50 m südöstlich der Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ellmendingen]]&lt;br /&gt;
| Kirche&lt;br /&gt;
| [[1818]] römische Steine am Eingang zur Ellmendinger Kirche &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| Seite, Kapellenäcker&lt;br /&gt;
| Behauene Steine möglicherweise römischen Ursprungs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Bonlanden&lt;br /&gt;
| Gebäude mit rund ausgemauertem Brunnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Breite&lt;br /&gt;
| große Ausdehnung in nur einige Fuß unter der Oberfläche Grundreste römischer Gebäude, römische Ziegel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Wegscheide&lt;br /&gt;
| in Flur &amp;quot;Wegscheide&amp;quot; fand man Leistenziegel, Kalksteine, Keramikscherben. Wahrscheinlich eine Villa rustica. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
| Birkbusch&lt;br /&gt;
| Gebäudereste, Siedlung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Großglattbach]]&lt;br /&gt;
| Schloßbuckel&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hagenschieß]]&lt;br /&gt;
| Lettengefäll&lt;br /&gt;
| im Topograph. Atlas [[1849]] eine Villa rustica eingetragen, nachher aber keine Funde nachgewiesen&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Kortüm (1995): Portus, S.359&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
| Hagenschieß&lt;br /&gt;
| Hausemertal&lt;br /&gt;
| Gebäudereste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horrheim]]&lt;br /&gt;
| Dorfäcker&lt;br /&gt;
| an der Mündung des [[Steinbach]]s in die [[Metter]] sollen Mauerreste und Scherben römischen Ursprungs gefunden worden sein. Ebenso soll in diesem Bereich eine römische Straße verlaufen sein. Etwas entfernt am Südhang des Baiselbergs sollen römische Ziegel und Scherben liegen, die jedoch der Archäologe Paret als mittelalterlich identifiziert, eine römische Siedlung aber nicht ausschloss.    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| innere Hofäcker&lt;br /&gt;
| Bei Bau der Eisenbahnlinie wurden Grundmauern, Ziegel und ein römischer Brunnen ausgegraben (Parz. 439). [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben und später ein Fundament eines Gebäudes mit 40m Länge entdeckt. Ein weiterer Brunnen wurde ebenfalls [[1912]] untersucht (Parz. 456).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Holderäcker&lt;br /&gt;
| [[1912]] römische Scherben, Kohlereste und ein geschichteter Steinhaufen (Parz. 593)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Sogen&lt;br /&gt;
| [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben in 1m Tiefe, 1m länge und 0,5m breite (Parz. 410)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| [[Traishof]]&lt;br /&gt;
| 1899 fand der Archäologe Bonnet römische Baureste nordwestlich vom Traishof am Weg nach der &amp;quot;Hohe Straße&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Ortskern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| links der Bahnhofstraße gegenüber dem Bahnhofsbereich fand man in 2,1 m Tiefe eine Schuttgrube mit Kohlespuren, Lehmverputzbrocken (teilweise schwarz angebrannt), rotgebrannte Schilfsandsteinbrocken, schwarze Gefäßscherben, Kieselsandsteinbrocken (möglicherweise von Mahlsteinen), achatähnlicher Quarzbrocken;im Pflegehof wurde ein Steinrelief mit zwei primitiv dargestellten Personen entdeckt (römischer Weihestein oder &amp;quot;Adam und Eva&amp;quot;-Relief); vielleicht Gutshof oder Straßendorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Beim Gleitsbrückle&lt;br /&gt;
| zwei Terra Sigillata-Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Bergfeld/&amp;quot;Im kleinen Feld&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Terra Sigillata-Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Büschle&lt;br /&gt;
| 1982 Mauerreste, Terra Sigillata-Scherben, einseitig-geglättetes Bleistück mit 5-7 cm Höhe und eingeritzen Zeichen; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Feyerabend&lt;br /&gt;
| Grundmauerreste, Ziegelbrocken, Sigillatascherben; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Lange Länder&lt;br /&gt;
| [[1988]] Mauerreste von mehreren Gebäuden, Gebrauchskeramikscherben, Terra-Sigillata-Scherben, großes Stück Bilderschüssel und Eisennägel; Gewann nördlich der Stelle heißt &amp;quot;Burgweg&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewald&lt;br /&gt;
| Bronzestatuette des Pan (Gott mit Bocksgesicht, krummer Nase, breitem Mund, spitzen Bart, Hörner und Bocksfüße) - Echtheit nicht zweifelsfrei&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Seeberg&lt;br /&gt;
| 1934 wurde am Hang zum [[Seebergerbach]] in einem Entwässerungsgraben römische Scherben entdeckt. Zudem 0,5-1m hohe Felsbrocken mit roten Verbrennungsspuren, ein Eisenerzbrocken und Anzeichen eines runden Brunnenlochs. Archäologe Oskar Paret vermutet hier einen römischen Siedlungsplatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Oskar Paret (1961): S. 380&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Weissacher Tal/Torfwiesen&lt;br /&gt;
| Beim Bau der [[Freudensteiner Straße (Knittlingen)|Freudensteiner Straße]] 1984 fand man römische Baureste, Gebrauchskeramikstücke, Terra Sigillata u.a. aus Rheinzabern; nebenbei viele Geschirrstücke von der nahgelegenen [[Wüstung]] [[Oberhofen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Unterer Steinweg&lt;br /&gt;
| Sigillatascherben, Ziegelbrocken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lienzingen]]&lt;br /&gt;
| [[Bädergasse (Lienzingen)|Bädergasse]]&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben (Fundjahr [[1963]]), vermutlich Gutshof oder anderes Gebäude &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lienzingen&lt;br /&gt;
| [[Scherbentalbach]]&lt;br /&gt;
| [[1930]] Diana-Relief entdeckt, römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Maulbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Schleifhäusleweg (Maulbronn)|Schleifhäusle]]/[[Am Dobelbach (Maulbronn)|Dobelbach]] &lt;br /&gt;
| zwei Viergöttersteine, die im Kloster eingebaut waren. [[1935]] wurde  rund 60 m südwestlich vom Schleifhäusle beim Hausbau in der Südostecke des Grundstücks Parzellenr. 455 eine römische Schuttschicht mit Bausteinen und Scherben angegraben. Rund 10 m davon entfernt stieß man auf eine Jupitergigantengruppe. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mühlacker]]&lt;br /&gt;
| [[Industriestraße (Mühlacker)|Industriestraße]]&lt;br /&gt;
| Kalkbrennerei, möglicherweise mit villa rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Niefern]]&lt;br /&gt;
| [[Pfarrkirche St. Marien (Niefern)|Kirche]]&lt;br /&gt;
| [[Römischer Grabaltar aus Niefern]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ölbronn]]&lt;br /&gt;
| Burg&lt;br /&gt;
| möglicherweise Gutshof;die Villa rustica stand nur der Sage nach dort; Römische Funde fehlen.&amp;lt;ref&amp;gt; vgl. Johannes Haßpacher: Ein Dorf an der Grenze. Chronik von Ölbronn. Pforzheim 1982. S. 97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ölbronn&lt;br /&gt;
| Haselwiesen&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegel, möglicherweise römisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ötisheim]]&lt;br /&gt;
| Krautgärten&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Grundmauern, Pflaster, Backsteine, Gefässefragmente und Ziegel. Genauere Untersuchungen fehlen, daher keine genaue Funktion bestimmbar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schützingen]]&lt;br /&gt;
| Mauertal&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Mauer- und Ziegelreste und in den nahegelegenen Hubäckern eine gepflasterte Straße. Später fand man Löwenplastik und weitere Steine mit Reliefresten in der Uferkante des [[Streitenbach]]s verbaut. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Stein]]&lt;br /&gt;
| Pfarräckerle/Weiherbrünnlein &lt;br /&gt;
| 1913 wurden mittelalterliche und römische Siedlungsreste und Fundamentreste ausgegraben. Vermutlich stand über dem Weiherbrünnlein ein Mithranum (Quellheiligtum), auf dieser in fränkischer Zeit eine Kirche erbaut wurde, die bis ins 15. Jahrhundert bestand. Das &amp;quot;Pfarräckerle&amp;quot; hieß früher &amp;quot;Kirchgärtlein&amp;quot;. In der heutigen Steiner Kirche war ein Viergötterstein verbaut.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sternenfels]]&lt;br /&gt;
| [[Maulbronner Straße (Sternenfels)|Maulbronner Straße]]/Sandberg&lt;br /&gt;
| Münzfund mit Abbild der Faustina minor (145-176 n.Chr.)  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Enzfeld&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewiesen&lt;br /&gt;
| Mauerreste und römische Ziegel gegenüber der Einmündung des Schmietals in das Enztal.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1933-1935: S.116 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Hoher Markstein&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Wolfsberg&lt;br /&gt;
| römische Münzen von Kaiser Marc Aurel, Domitian (81-96 n.Chr.), Kaiserin Lucilla (164-169)    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weiler]]&lt;br /&gt;
| In der [[Pfinz]]&lt;br /&gt;
| Kopf einer Merkur-Statuette und Kopf einer weiblichen Statuette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wiernsheim]]&lt;br /&gt;
| Rosenpfad&lt;br /&gt;
| Februar [[1930]] wurde in der Parzelle 1796 (?) eine Ostecke eines Gebäudefundaments auf 6 und 5,7 m Länge mit einer Mauerstärke von 0,8m aufgedeckt. Münzfunde zudem beim Gemeindehaus und in der Flur &amp;quot;Scherre&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wimsheim]]&lt;br /&gt;
| Distrikt Hagenschieß V Abt. &amp;quot;Kuhstelle&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Sommer [[1976]] Randscherbe einer römischen Reibschale aufgelesen, Sandsteintrümmer auf 80 x 80m, wahrscheinlich Gutshof (urspr. im Wald Brenntenhau lokalisiert) &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wurmberg]]&lt;br /&gt;
| Hofstätter Straße&lt;br /&gt;
| römische Ziegelreste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wurmberg&lt;br /&gt;
| Schmaläcker&lt;br /&gt;
| Römerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zaisersweiher]]&lt;br /&gt;
| Bild&lt;br /&gt;
| Gebäudereste, Scherben; möglicherweise ein Gutshof; keine archäologische Untersuchung    &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Römerspuren-Radweg]]&lt;br /&gt;
* [[Archäologischer Schauplatz Kappelhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
* [http://www.muehlacker.de/roemischer-gutshof/index.htm Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Enzberg auf der Webpräsenz der Stadt Mühlacker]&lt;br /&gt;
* [http://landesdenkmalamt-bw.de/nachrichtenblatt-online/NB2003-4-S-316-320.pdf Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Wilferdingen vom Landesdenkmalamt Baden- Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica_Rauhbrunnen&amp;diff=176975</id>
		<title>Villa rustica Rauhbrunnen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica_Rauhbrunnen&amp;diff=176975"/>
		<updated>2020-03-13T16:18:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;villa rustica&#039;&#039;&#039; in der Flur &#039;&#039;&#039;Rauhbrunnen&#039;&#039;&#039; war ein römischer [[Villa rustica|Gutshof]] südlich von [[Friolzheim]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die villa rustica wurde [[1934]] vom ehemaligen Verwalter D. G. Bleher festgestellt und lag rund 700 m von Friolzheim entfernt. Im Herbst 1934 legte er einen Teil eines Kellers frei und fand u.a. einen Bilderschüssel mit dem Stempel &#039;&#039;B.F.]ATTONI[I&#039;&#039; und dem Graffito &#039;&#039;VICIA&#039;&#039;, ein eiserner Löffel und ein Bruchstück eines Mühlsteins mit der Inschrift &#039;&#039;D.TETRA&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundberichte in Schwaben 1933-1935: S. 100f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er konnte bei Flurbegehungen in diesem Areal zahlreiche Eisen- und Keramikfunde geborgen werden u.a. Terra sigillata aus Rheinzabern und ein Lanzenblatt.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundberichte aus Baden-Württemberg 15: S. 623f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gehöft lag unmittelmar südlich der [[Römerstraße]] Ettlingen-Cannstatt und rund 350 westlich einer anderen Siedlung im Flur [[Birkbusch (Friolzheim)|Birkbusch]]. Ebenso befand sie sich nur rund 200m südwestlich des Friolzheimer [[Leugenstein]]s, der sich in der Flur &#039;&#039;Haslach&#039;&#039; (Parzelle 1911) befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lanzenblatt und die Inschrift des Mühlsteins kann auf einen staatlich-militärischen Bezug der Siedlung hindeuten. Möglicherweise fungierte das Anwesen auch als Straßenstation oder war von einem ehemaligen Legionscenturio bewohnt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude (Friolzheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=176974</id>
		<title>Villa rustica</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=176974"/>
		<updated>2020-03-13T16:16:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;villa rustica&#039;&#039;&#039; (Mehrzahl: &#039;&#039;villae rusticae&#039;&#039;) bezeichnet man ein Landhaus beziehungsweise Landgut aus dem Römischen Reich. Dem Herrn eines solchen Gutes oblagen meist die Verwaltung der Belange und Infrastruktur der umliegenden Region. Um Pforzheim herum liegen circa ein Dutzend der etwa tausend in [[Baden-Württemberg]] gefundenen Gutshöfe, auf städtischer Gemarkung sind es zwei.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des [[Römerspuren-Radweg]]s befinden diese sich in [[Enzberg]], [[Pforzheim]] und [[Wilferdingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Villae rusticae im Enzkreis (Auswahl)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Altes Schloss]]&lt;br /&gt;
| [[Brötzingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| [[Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| mit Badegebäude und Caldarium (Heißbad); bereits im 19. Jh. bekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Birkenfeld&lt;br /&gt;
| [[Birkenfeld]]&lt;br /&gt;
| an der Kreuzstraße; entstand um 100 n. Chr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Buchwaldwiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bürg]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Achtzehn Morgen&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Dallfingen]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrn]]&lt;br /&gt;
| anhand von Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Römischer Gutshof Dämpfele|Villa rustica Dämpfele]]&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Gutshof aufgrund von Mauerresten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| [[Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| Ziegel- und Mauerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Suttersbach]]&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| Säulenfragmente, Ziegel, Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Eisingen]]&lt;br /&gt;
| [[Eisingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzberg]]&lt;br /&gt;
| [[Enzberg]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungsstätte heute sichtbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen von Kellerräumen im 19.Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fohlenstall]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen ohne Untersuchungsbericht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fronäcker]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Geislinger Brunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Hauptgebäude identifiziert &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Halde]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| vermutet, 1907 wurden Grundmauern entdeckt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kanzlerwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kern]]&lt;br /&gt;
| [[Wurmberg]]&lt;br /&gt;
| per Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kerzenbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Göbrichen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Rohr&amp;quot;/&amp;quot;Ebene&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Langes Loch]]&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| [[1985]] entdeckt und untersucht &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Leinfelder Täle]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| großräumiges Gelände, Ausgrabungen 2003/2004 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Niemandsrain]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| am Sandweg; bereits im 19. Jh. bekannt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Mutele]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Oberste Wiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Ersingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Schachtbrunnen, Münzfunde, Metalle und Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| 1933 nach dem Großbrand entdeckt, ebenso Fund eines Votivsteines&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Pulverdingen&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| im Acker südlich vom &#039;&#039;Unteren Pulverdingerholz&#039;&#039; (Flur &#039;&#039;Schelmenäcker&#039;&#039;) Gebäudereste und viel Bauschutt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica im Ramsbachtal]]&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Ranntal]]&lt;br /&gt;
| [[Nöttingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Rauhbrunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
| teilweise untersucht &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Roßwag]]&lt;br /&gt;
| [[Roßwag]]&lt;br /&gt;
| erkennbar am Pflanzenwachstum, &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Schlimmer&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Wohngebäude mit Hypokaustanlage, vermutlich Gutshof. Seit 1915 durch Bauarbeiten beschädigt. [[1925]] wurde bekannt, dass bei Grubenarbeiten Mauerreste und ein Keller mit Lichtschacht und drei Nischen angetroffen wurden. Zu den Funden zählen ein Tisch aus Stein, Tierknochen, Eisennägel, Schlüssel, Stück von einem Bronzesieb sowie Glasscherben, ein bemalter Stein und Keramik.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1924-1926: S.108 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Spitalwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wagenburg]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| Mauerreste, Bronzegefäße und Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wanne]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[1991]] wurde anhand von Luftbildaufnahmen den Grundriss eines Eckrisalitgebäude sichtbar gemacht, Ziegel, Kalksteine&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Baden-Württemberg 28 (1991): S.258 und Fundbericht aus Schwaben 14&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Welsches Haus]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Villa-Rustica_Bad.jpg|Teil der Villa Rustica im Kanzlerwald&lt;br /&gt;
Bild:Enzberg Luftbild Gutshof.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg aus der Luft&lt;br /&gt;
Bild:Mühlacker-Enzb.Tafeln.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg mit den erklärenden Schautafeln&lt;br /&gt;
Bild:RömischeMünze.jpg|Vorder und Rückseite einer römischen Münze, wie sie in Wilferdingen gefunden wurden.&lt;br /&gt;
Datei:Villa rustica Lohmersheim.jpg|Die villa rustica in Lomersheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige römische Siedlungsplätze==&lt;br /&gt;
Viele Fundplätze wurden nicht näher untersucht, weshalb die Funktionen dieser Siedlungsplätze nur spekuliert werden können bzw. die Liste der römischen Gutshöfe teilweise um diese erweitert werden könnte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Flur&lt;br /&gt;
! Funde/Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aurich]]&lt;br /&gt;
| [[Weiler auf dem Riedberg|Weiler]]&lt;br /&gt;
| [[1913]] wurden vermutlich römische Grundmauern angeschnitten mit einem Eingang von 1,80 m Breite mit 60 cm stärke Seiten, welcher in einen Gelaß mit Brandspuren (Hypokaust?) und 80 cm starken Seiten führt. Möglicherweise eine villa rustica.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bilfingen]]&lt;br /&gt;
| Buckelwiesen, Röschwiesen&lt;br /&gt;
| Siedlungsreste, möglicherweise Villa Rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bilfingen&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche wurde wohl auf römischer Ruine errichtet, wahrscheinlich einem alten römischen Tempel, welcher an einer Wegeskreuzung lag. Undatierte Mauerreste in der Flur &amp;quot;Hinter der Kirche rechts&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Corres]]&lt;br /&gt;
| Wiesenäcker&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort &amp;quot;Grundmauern, römische Ziegel, Bruchstücke von römischen Gefässen, Heizröhren etc.&amp;quot;. Das Gebäude ist möglicherweise über Pflanzenverfärbung sichtbar. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietenhausen]]&lt;br /&gt;
| im Ort&lt;br /&gt;
| In der Panoramastr. 1 wurde ein Merkur-Altar entdeckt. Westlich davon in der Turmbergstr. wurde ein wohl römischer Steingewölbe freigelegt. In der Turmbergstr. 20 fand man Ziegelreste und eine dicke Brandschicht. In der Karlstr. 3 wurde ein Drei-(Vier)-Götterstein gefunden. Es wird vermutet, dass sich hier eine römische Siedlung, Straßenstation oder Gutshof befand. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| Römerberg/Burgschnabel&lt;br /&gt;
| Ziegelreste, Nägel, Pfeilspitzen aus spätrömischer oder frühmittelalterlicher Zeit, Kupfermünze aus der Zeit 321-324 n.Chr. Vermutlich stand dort eine römische Warte.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| [[Boden (Dürrmenz)|Boden]]&lt;br /&gt;
| nachgewiesenes Gebäude (&#039;&#039;[[Boden (Dürrmenz)|siehe Hauptartikel]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dürrmenz&lt;br /&gt;
| [[St. Peterskirche (Mühlacker)|St. Peterskirche]]&lt;br /&gt;
| Tempelanlage mit Plattengräber, Votivstein mit Nennung eines Bezirksrates, zusätzlich Bauschutt und Gebäudeecke 50 m südöstlich der Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ellmendingen]]&lt;br /&gt;
| Kirche&lt;br /&gt;
| [[1818]] römische Steine am Eingang zur Ellmendinger Kirche &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| Seite, Kapellenäcker&lt;br /&gt;
| Behauene Steine möglicherweise römischen Ursprungs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Bonlanden&lt;br /&gt;
| Gebäude mit rund ausgemauertem Brunnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Breite&lt;br /&gt;
| große Ausdehnung in nur einige Fuß unter der Oberfläche Grundreste römischer Gebäude, römische Ziegel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Wegscheide&lt;br /&gt;
| in Flur &amp;quot;Wegscheide&amp;quot; fand man Leistenziegel, Kalksteine, Keramikscherben. Wahrscheinlich eine Villa rustica. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
| Birkbusch&lt;br /&gt;
| Gebäudereste, Siedlung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Großglattbach]]&lt;br /&gt;
| Schloßbuckel&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hagenschieß]]&lt;br /&gt;
| Lettengefäll&lt;br /&gt;
| im Topograph. Atlas [[1849]] eine Villa rustica eingetragen, nachher aber keine Funde nachgewiesen&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Kortüm (1995): Portus, S.359&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
| Hagenschieß&lt;br /&gt;
| Hausemertal&lt;br /&gt;
| Gebäudereste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horrheim]]&lt;br /&gt;
| Dorfäcker&lt;br /&gt;
| an der Mündung des [[Steinbach]]s in die [[Metter]] sollen Mauerreste und Scherben römischen Ursprungs gefunden worden sein. Ebenso soll in diesem Bereich eine römische Straße verlaufen sein. Etwas entfernt am Südhang des Baiselbergs sollen römische Ziegel und Scherben liegen, die jedoch der Archäologe Paret als mittelalterlich identifiziert, eine römische Siedlung aber nicht ausschloss.    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| innere Hofäcker&lt;br /&gt;
| Bei Bau der Eisenbahnlinie wurden Grundmauern, Ziegel und ein römischer Brunnen ausgegraben (Parz. 439). [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben und später ein Fundament eines Gebäudes mit 40m Länge entdeckt. Ein weiterer Brunnen wurde ebenfalls [[1912]] untersucht (Parz. 456).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Holderäcker&lt;br /&gt;
| [[1912]] römische Scherben, Kohlereste und ein geschichteter Steinhaufen (Parz. 593)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Sogen&lt;br /&gt;
| [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben in 1m Tiefe, 1m länge und 0,5m breite (Parz. 410)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| [[Traishof]]&lt;br /&gt;
| 1899 fand der Archäologe Bonnet römische Baureste nordwestlich vom Traishof am Weg nach der &amp;quot;Hohe Straße&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Ortskern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| links der Bahnhofstraße gegenüber dem Bahnhofsbereich fand man in 2,1 m Tiefe eine Schuttgrube mit Kohlespuren, Lehmverputzbrocken (teilweise schwarz angebrannt), rotgebrannte Schilfsandsteinbrocken, schwarze Gefäßscherben, Kieselsandsteinbrocken (möglicherweise von Mahlsteinen), achatähnlicher Quarzbrocken;im Pflegehof wurde ein Steinrelief mit zwei primitiv dargestellten Personen entdeckt (römischer Weihestein oder &amp;quot;Adam und Eva&amp;quot;-Relief); vielleicht Gutshof oder Straßendorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Beim Gleitsbrückle&lt;br /&gt;
| zwei Terra Sigillata-Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Bergfeld/&amp;quot;Im kleinen Feld&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Terra Sigillata-Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Büschle&lt;br /&gt;
| 1982 Mauerreste, Terra Sigillata-Scherben, einseitig-geglättetes Bleistück mit 5-7 cm Höhe und eingeritzen Zeichen; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Feyerabend&lt;br /&gt;
| Grundmauerreste, Ziegelbrocken, Sigillatascherben; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Lange Länder&lt;br /&gt;
| [[1988]] Mauerreste von mehreren Gebäuden, Gebrauchskeramikscherben, Terra-Sigillata-Scherben, großes Stück Bilderschüssel und Eisennägel; Gewann nördlich der Stelle heißt &amp;quot;Burgweg&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewald&lt;br /&gt;
| Bronzestatuette des Pan (Gott mit Bocksgesicht, krummer Nase, breitem Mund, spitzen Bart, Hörner und Bocksfüße) - Echtheit nicht zweifelsfrei&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Seeberg&lt;br /&gt;
| 1934 wurde am Hang zum [[Seebergerbach]] in einem Entwässerungsgraben römische Scherben entdeckt. Zudem 0,5-1m hohe Felsbrocken mit roten Verbrennungsspuren, ein Eisenerzbrocken und Anzeichen eines runden Brunnenlochs. Archäologe Oskar Paret vermutet hier einen römischen Siedlungsplatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Oskar Paret (1961): S. 380&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Weissacher Tal/Torfwiesen&lt;br /&gt;
| Beim Bau der [[Freudensteiner Straße (Knittlingen)|Freudensteiner Straße]] 1984 fand man römische Baureste, Gebrauchskeramikstücke, Terra Sigillata u.a. aus Rheinzabern; nebenbei viele Geschirrstücke von der nahgelegenen [[Wüstung]] [[Oberhofen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Unterer Steinweg&lt;br /&gt;
| Sigillatascherben, Ziegelbrocken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lienzingen]]&lt;br /&gt;
| [[Bädergasse (Lienzingen)|Bädergasse]]&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben (Fundjahr [[1963]]), vermutlich Gutshof oder anderes Gebäude &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lienzingen&lt;br /&gt;
| [[Scherbentalbach]]&lt;br /&gt;
| [[1930]] Diana-Relief entdeckt, römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Maulbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Schleifhäusleweg (Maulbronn)|Schleifhäusle]]/[[Am Dobelbach (Maulbronn)|Dobelbach]] &lt;br /&gt;
| zwei Viergöttersteine, die im Kloster eingebaut waren. [[1935]] wurde  rund 60 m südwestlich vom Schleifhäusle beim Hausbau in der Südostecke des Grundstücks Parzellenr. 455 eine römische Schuttschicht mit Bausteinen und Scherben angegraben. Rund 10 m davon entfernt stieß man auf eine Jupitergigantengruppe. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mühlacker]]&lt;br /&gt;
| [[Industriestraße (Mühlacker)|Industriestraße]]&lt;br /&gt;
| Kalkbrennerei, möglicherweise mit villa rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Niefern]]&lt;br /&gt;
| [[Pfarrkirche St. Marien (Niefern)|Kirche]]&lt;br /&gt;
| [[Römischer Grabaltar aus Niefern]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ölbronn]]&lt;br /&gt;
| Burg&lt;br /&gt;
| möglicherweise Gutshof;die Villa rustica stand nur der Sage nach dort; Römische Funde fehlen.&amp;lt;ref&amp;gt; vgl. Johannes Haßpacher: Ein Dorf an der Grenze. Chronik von Ölbronn. Pforzheim 1982. S. 97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ölbronn&lt;br /&gt;
| Haselwiesen&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegel, möglicherweise römisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ötisheim]]&lt;br /&gt;
| Krautgärten&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Grundmauern, Pflaster, Backsteine, Gefässefragmente und Ziegel. Genauere Untersuchungen fehlen, daher keine genaue Funktion bestimmbar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schützingen]]&lt;br /&gt;
| Mauertal&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Mauer- und Ziegelreste und in den nahegelegenen Hubäckern eine gepflasterte Straße. Später fand man Löwenplastik und weitere Steine mit Reliefresten in der Uferkante des [[Streitenbach]]s verbaut. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Stein]]&lt;br /&gt;
| Pfarräckerle/Weiherbrünnlein &lt;br /&gt;
| 1913 wurden mittelalterliche und römische Siedlungsreste und Fundamentreste ausgegraben. Vermutlich stand über dem Weiherbrünnlein ein Mithranum (Quellheiligtum), auf dieser in fränkischer Zeit eine Kirche erbaut wurde, die bis ins 15. Jahrhundert bestand. Das &amp;quot;Pfarräckerle&amp;quot; hieß früher &amp;quot;Kirchgärtlein&amp;quot;. In der heutigen Steiner Kirche war ein Viergötterstein verbaut.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sternenfels]]&lt;br /&gt;
| [[Maulbronner Straße (Sternenfels)|Maulbronner Straße]]/Sandberg&lt;br /&gt;
| Münzfund mit Abbild der Faustina minor (145-176 n.Chr.)  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Enzfeld&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewiesen&lt;br /&gt;
| Mauerreste und römische Ziegel gegenüber der Einmündung des Schmietals in das Enztal.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1933-1935: S.116 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Hoher Markstein&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Wolfsberg&lt;br /&gt;
| römische Münzen von Kaiser Marc Aurel, Domitian (81-96 n.Chr.), Kaiserin Lucilla (164-169)    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weiler]]&lt;br /&gt;
| In der [[Pfinz]]&lt;br /&gt;
| Kopf einer Merkur-Statuette und Kopf einer weiblichen Statuette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wiernsheim]]&lt;br /&gt;
| Rosenpfad&lt;br /&gt;
| Februar [[1930]] wurde in der Parzelle 1796 (?) eine Ostecke eines Gebäudefundaments auf 6 und 5,7 m Länge mit einer Mauerstärke von 0,8m aufgedeckt. Münzfunde zudem beim Gemeindehaus und in der Flur &amp;quot;Scherre&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wurmberg]]&lt;br /&gt;
| Hofstätter Straße&lt;br /&gt;
| römische Ziegelreste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wurmberg&lt;br /&gt;
| Schmaläcker&lt;br /&gt;
| Römerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zaisersweiher]]&lt;br /&gt;
| Bild&lt;br /&gt;
| Gebäudereste, Scherben; möglicherweise ein Gutshof; keine archäologische Untersuchung    &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Römerspuren-Radweg]]&lt;br /&gt;
* [[Archäologischer Schauplatz Kappelhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
* [http://www.muehlacker.de/roemischer-gutshof/index.htm Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Enzberg auf der Webpräsenz der Stadt Mühlacker]&lt;br /&gt;
* [http://landesdenkmalamt-bw.de/nachrichtenblatt-online/NB2003-4-S-316-320.pdf Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Wilferdingen vom Landesdenkmalamt Baden- Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Steinbach&amp;diff=176891</id>
		<title>Steinbach</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Steinbach&amp;diff=176891"/>
		<updated>2020-03-12T18:46:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: neu&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Steinbach&#039;&#039;&#039; ist ein Bach zwischen [[Horrheim]] und [[Gündelbach]]. Der [[Steinbachhof]] liegt an diesem Fluss und mündet letztlich in die [[Metter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er misst eine Länge von 3.654 m und besitzt ein Einzugsgebiet in Höhe von 4,558 km². &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nebenflüsse sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* namenlos (NN-SN4) von rechts, 864 m Länge&lt;br /&gt;
* namenlos (NN-SA1) von links, 830 m Länge&lt;br /&gt;
* [[Lauerbach]] von links, 1400 m Länge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=176890</id>
		<title>Villa rustica</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=176890"/>
		<updated>2020-03-12T18:32:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;villa rustica&#039;&#039;&#039; (Mehrzahl: &#039;&#039;villae rusticae&#039;&#039;) bezeichnet man ein Landhaus beziehungsweise Landgut aus dem Römischen Reich. Dem Herrn eines solchen Gutes oblagen meist die Verwaltung der Belange und Infrastruktur der umliegenden Region. Um Pforzheim herum liegen circa ein Dutzend der etwa tausend in [[Baden-Württemberg]] gefundenen Gutshöfe, auf städtischer Gemarkung sind es zwei.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des [[Römerspuren-Radweg]]s befinden diese sich in [[Enzberg]], [[Pforzheim]] und [[Wilferdingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Villae rusticae im Enzkreis (Auswahl)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Altes Schloss]]&lt;br /&gt;
| [[Brötzingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| [[Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| mit Badegebäude und Caldarium (Heißbad); bereits im 19. Jh. bekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Birkenfeld&lt;br /&gt;
| [[Birkenfeld]]&lt;br /&gt;
| an der Kreuzstraße; entstand um 100 n. Chr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Buchwaldwiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bürg]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Achtzehn Morgen&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Dallfingen]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrn]]&lt;br /&gt;
| anhand von Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Römischer Gutshof Dämpfele|Villa rustica Dämpfele]]&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Gutshof aufgrund von Mauerresten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| [[Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| Ziegel- und Mauerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Suttersbach]]&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| Säulenfragmente, Ziegel, Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Eisingen]]&lt;br /&gt;
| [[Eisingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzberg]]&lt;br /&gt;
| [[Enzberg]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungsstätte heute sichtbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen von Kellerräumen im 19.Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fohlenstall]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen ohne Untersuchungsbericht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fronäcker]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Geislinger Brunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Hauptgebäude identifiziert &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Halde]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| vermutet, 1907 wurden Grundmauern entdeckt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kanzlerwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kern]]&lt;br /&gt;
| [[Wurmberg]]&lt;br /&gt;
| per Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kerzenbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Göbrichen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Rohr&amp;quot;/&amp;quot;Ebene&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Langes Loch]]&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| [[1985]] entdeckt und untersucht &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Leinfelder Täle]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| großräumiges Gelände, Ausgrabungen 2003/2004 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Niemandsrain]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| am Sandweg; bereits im 19. Jh. bekannt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Mutele]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Oberste Wiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Ersingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Schachtbrunnen, Münzfunde, Metalle und Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| 1933 nach dem Großbrand entdeckt, ebenso Fund eines Votivsteines&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Pulverdingen&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| im Acker südlich vom &#039;&#039;Unteren Pulverdingerholz&#039;&#039; (Flur &#039;&#039;Schelmenäcker&#039;&#039;) Gebäudereste und viel Bauschutt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica im Ramsbachtal]]&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Ranntal]]&lt;br /&gt;
| [[Nöttingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Rauhbrunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
| teilweise untersucht &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Roßwag]]&lt;br /&gt;
| [[Roßwag]]&lt;br /&gt;
| erkennbar am Pflanzenwachstum, &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Schlimmer&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Wohngebäude mit Hypokaustanlage, vermutlich Gutshof. Seit 1915 durch Bauarbeiten beschädigt. [[1925]] wurde bekannt, dass bei Grubenarbeiten Mauerreste und ein Keller mit Lichtschacht und drei Nischen angetroffen wurden. Zu den Funden zählen ein Tisch aus Stein, Tierknochen, Eisennägel, Schlüssel, Stück von einem Bronzesieb sowie Glasscherben, ein bemalter Stein und Keramik.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1924-1926: S.108 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Spitalwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wagenburg]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| Mauerreste, Bronzegefäße und Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wanne]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[1991]] wurde anhand von Luftbildaufnahmen den Grundriss eines Eckrisalitgebäude sichtbar gemacht, Ziegel, Kalksteine&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Baden-Württemberg 28 (1991): S.258 und Fundbericht aus Schwaben 14&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Welsches Haus]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Villa-Rustica_Bad.jpg|Teil der Villa Rustica im Kanzlerwald&lt;br /&gt;
Bild:Enzberg Luftbild Gutshof.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg aus der Luft&lt;br /&gt;
Bild:Mühlacker-Enzb.Tafeln.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg mit den erklärenden Schautafeln&lt;br /&gt;
Bild:RömischeMünze.jpg|Vorder und Rückseite einer römischen Münze, wie sie in Wilferdingen gefunden wurden.&lt;br /&gt;
Datei:Villa rustica Lohmersheim.jpg|Die villa rustica in Lomersheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige römische Siedlungsplätze==&lt;br /&gt;
Viele Fundplätze wurden nicht näher untersucht, weshalb die Funktionen dieser Siedlungsplätze nur spekuliert werden können bzw. die Liste der römischen Gutshöfe teilweise um diese erweitert werden könnte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Flur&lt;br /&gt;
! Funde/Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aurich]]&lt;br /&gt;
| [[Weiler auf dem Riedberg|Weiler]]&lt;br /&gt;
| [[1913]] wurden vermutlich römische Grundmauern angeschnitten mit einem Eingang von 1,80 m Breite mit 60 cm stärke Seiten, welcher in einen Gelaß mit Brandspuren (Hypokaust?) und 80 cm starken Seiten führt. Möglicherweise eine villa rustica.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bilfingen]]&lt;br /&gt;
| Buckelwiesen, Röschwiesen&lt;br /&gt;
| Siedlungsreste, möglicherweise Villa Rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bilfingen&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche wurde wohl auf römischer Ruine errichtet, wahrscheinlich einem alten römischen Tempel, welcher an einer Wegeskreuzung lag. Undatierte Mauerreste in der Flur &amp;quot;Hinter der Kirche rechts&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Corres]]&lt;br /&gt;
| Wiesenäcker&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort &amp;quot;Grundmauern, römische Ziegel, Bruchstücke von römischen Gefässen, Heizröhren etc.&amp;quot;. Das Gebäude ist möglicherweise über Pflanzenverfärbung sichtbar. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietenhausen]]&lt;br /&gt;
| im Ort&lt;br /&gt;
| In der Panoramastr. 1 wurde ein Merkur-Altar entdeckt. Westlich davon in der Turmbergstr. wurde ein wohl römischer Steingewölbe freigelegt. In der Turmbergstr. 20 fand man Ziegelreste und eine dicke Brandschicht. In der Karlstr. 3 wurde ein Drei-(Vier)-Götterstein gefunden. Es wird vermutet, dass sich hier eine römische Siedlung, Straßenstation oder Gutshof befand. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| Römerberg/Burgschnabel&lt;br /&gt;
| Ziegelreste, Nägel, Pfeilspitzen aus spätrömischer oder frühmittelalterlicher Zeit, Kupfermünze aus der Zeit 321-324 n.Chr. Vermutlich stand dort eine römische Warte.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| [[Boden (Dürrmenz)|Boden]]&lt;br /&gt;
| nachgewiesenes Gebäude (&#039;&#039;[[Boden (Dürrmenz)|siehe Hauptartikel]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dürrmenz&lt;br /&gt;
| [[St. Peterskirche (Mühlacker)|St. Peterskirche]]&lt;br /&gt;
| Tempelanlage mit Plattengräber, Votivstein mit Nennung eines Bezirksrates, zusätzlich Bauschutt und Gebäudeecke 50 m südöstlich der Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ellmendingen]]&lt;br /&gt;
| Kirche&lt;br /&gt;
| [[1818]] römische Steine am Eingang zur Ellmendinger Kirche &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| Seite, Kapellenäcker&lt;br /&gt;
| Behauene Steine möglicherweise römischen Ursprungs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Bonlanden&lt;br /&gt;
| Gebäude mit rund ausgemauertem Brunnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Breite&lt;br /&gt;
| große Ausdehnung in nur einige Fuß unter der Oberfläche Grundreste römischer Gebäude, römische Ziegel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Wegscheide&lt;br /&gt;
| in Flur &amp;quot;Wegscheide&amp;quot; fand man Leistenziegel, Kalksteine, Keramikscherben. Wahrscheinlich eine Villa rustica. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Großglattbach]]&lt;br /&gt;
| Schloßbuckel&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hagenschieß]]&lt;br /&gt;
| Lettengefäll&lt;br /&gt;
| im Topograph. Atlas [[1849]] eine Villa rustica eingetragen, nachher aber keine Funde nachgewiesen&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Kortüm (1995): Portus, S.359&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
| Hagenschieß&lt;br /&gt;
| Hausemertal&lt;br /&gt;
| Gebäudereste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horrheim]]&lt;br /&gt;
| Dorfäcker&lt;br /&gt;
| an der Mündung des [[Steinbach]]s in die [[Metter]] sollen Mauerreste und Scherben römischen Ursprungs gefunden worden sein. Ebenso soll in diesem Bereich eine römische Straße verlaufen sein. Etwas entfernt am Südhang des Baiselbergs sollen römische Ziegel und Scherben liegen, die jedoch der Archäologe Paret als mittelalterlich identifiziert, eine römische Siedlung aber nicht ausschloss.    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| innere Hofäcker&lt;br /&gt;
| Bei Bau der Eisenbahnlinie wurden Grundmauern, Ziegel und ein römischer Brunnen ausgegraben (Parz. 439). [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben und später ein Fundament eines Gebäudes mit 40m Länge entdeckt. Ein weiterer Brunnen wurde ebenfalls [[1912]] untersucht (Parz. 456).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Holderäcker&lt;br /&gt;
| [[1912]] römische Scherben, Kohlereste und ein geschichteter Steinhaufen (Parz. 593)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Sogen&lt;br /&gt;
| [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben in 1m Tiefe, 1m länge und 0,5m breite (Parz. 410)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| [[Traishof]]&lt;br /&gt;
| 1899 fand der Archäologe Bonnet römische Baureste nordwestlich vom Traishof am Weg nach der &amp;quot;Hohe Straße&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Ortskern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| links der Bahnhofstraße gegenüber dem Bahnhofsbereich fand man in 2,1 m Tiefe eine Schuttgrube mit Kohlespuren, Lehmverputzbrocken (teilweise schwarz angebrannt), rotgebrannte Schilfsandsteinbrocken, schwarze Gefäßscherben, Kieselsandsteinbrocken (möglicherweise von Mahlsteinen), achatähnlicher Quarzbrocken;im Pflegehof wurde ein Steinrelief mit zwei primitiv dargestellten Personen entdeckt (römischer Weihestein oder &amp;quot;Adam und Eva&amp;quot;-Relief); vielleicht Gutshof oder Straßendorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Beim Gleitsbrückle&lt;br /&gt;
| zwei Terra Sigillata-Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Bergfeld/&amp;quot;Im kleinen Feld&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Terra Sigillata-Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Büschle&lt;br /&gt;
| 1982 Mauerreste, Terra Sigillata-Scherben, einseitig-geglättetes Bleistück mit 5-7 cm Höhe und eingeritzen Zeichen; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Feyerabend&lt;br /&gt;
| Grundmauerreste, Ziegelbrocken, Sigillatascherben; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Lange Länder&lt;br /&gt;
| [[1988]] Mauerreste von mehreren Gebäuden, Gebrauchskeramikscherben, Terra-Sigillata-Scherben, großes Stück Bilderschüssel und Eisennägel; Gewann nördlich der Stelle heißt &amp;quot;Burgweg&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewald&lt;br /&gt;
| Bronzestatuette des Pan (Gott mit Bocksgesicht, krummer Nase, breitem Mund, spitzen Bart, Hörner und Bocksfüße) - Echtheit nicht zweifelsfrei&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Seeberg&lt;br /&gt;
| 1934 wurde am Hang zum [[Seebergerbach]] in einem Entwässerungsgraben römische Scherben entdeckt. Zudem 0,5-1m hohe Felsbrocken mit roten Verbrennungsspuren, ein Eisenerzbrocken und Anzeichen eines runden Brunnenlochs. Archäologe Oskar Paret vermutet hier einen römischen Siedlungsplatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Oskar Paret (1961): S. 380&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Weissacher Tal/Torfwiesen&lt;br /&gt;
| Beim Bau der [[Freudensteiner Straße (Knittlingen)|Freudensteiner Straße]] 1984 fand man römische Baureste, Gebrauchskeramikstücke, Terra Sigillata u.a. aus Rheinzabern; nebenbei viele Geschirrstücke von der nahgelegenen [[Wüstung]] [[Oberhofen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Unterer Steinweg&lt;br /&gt;
| Sigillatascherben, Ziegelbrocken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lienzingen]]&lt;br /&gt;
| [[Bädergasse (Lienzingen)|Bädergasse]]&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben (Fundjahr [[1963]]), vermutlich Gutshof oder anderes Gebäude &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lienzingen&lt;br /&gt;
| [[Scherbentalbach]]&lt;br /&gt;
| [[1930]] Diana-Relief entdeckt, römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Maulbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Schleifhäusleweg (Maulbronn)|Schleifhäusle]]/[[Am Dobelbach (Maulbronn)|Dobelbach]] &lt;br /&gt;
| zwei Viergöttersteine, die im Kloster eingebaut waren. [[1935]] wurde  rund 60 m südwestlich vom Schleifhäusle beim Hausbau in der Südostecke des Grundstücks Parzellenr. 455 eine römische Schuttschicht mit Bausteinen und Scherben angegraben. Rund 10 m davon entfernt stieß man auf eine Jupitergigantengruppe. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mühlacker]]&lt;br /&gt;
| [[Industriestraße (Mühlacker)|Industriestraße]]&lt;br /&gt;
| Kalkbrennerei, möglicherweise mit villa rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Niefern]]&lt;br /&gt;
| [[Pfarrkirche St. Marien (Niefern)|Kirche]]&lt;br /&gt;
| [[Römischer Grabaltar aus Niefern]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ölbronn]]&lt;br /&gt;
| Burg&lt;br /&gt;
| möglicherweise Gutshof;die Villa rustica stand nur der Sage nach dort; Römische Funde fehlen.&amp;lt;ref&amp;gt; vgl. Johannes Haßpacher: Ein Dorf an der Grenze. Chronik von Ölbronn. Pforzheim 1982. S. 97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ölbronn&lt;br /&gt;
| Haselwiesen&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegel, möglicherweise römisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ötisheim]]&lt;br /&gt;
| Krautgärten&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Grundmauern, Pflaster, Backsteine, Gefässefragmente und Ziegel. Genauere Untersuchungen fehlen, daher keine genaue Funktion bestimmbar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schützingen]]&lt;br /&gt;
| Mauertal&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Mauer- und Ziegelreste und in den nahegelegenen Hubäckern eine gepflasterte Straße. Später fand man Löwenplastik und weitere Steine mit Reliefresten in der Uferkante des [[Streitenbach]]s verbaut. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Stein]]&lt;br /&gt;
| Pfarräckerle/Weiherbrünnlein &lt;br /&gt;
| 1913 wurden mittelalterliche und römische Siedlungsreste und Fundamentreste ausgegraben. Vermutlich stand über dem Weiherbrünnlein ein Mithranum (Quellheiligtum), auf dieser in fränkischer Zeit eine Kirche erbaut wurde, die bis ins 15. Jahrhundert bestand. Das &amp;quot;Pfarräckerle&amp;quot; hieß früher &amp;quot;Kirchgärtlein&amp;quot;. In der heutigen Steiner Kirche war ein Viergötterstein verbaut.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sternenfels]]&lt;br /&gt;
| [[Maulbronner Straße (Sternenfels)|Maulbronner Straße]]/Sandberg&lt;br /&gt;
| Münzfund mit Abbild der Faustina minor (145-176 n.Chr.)  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Enzfeld&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewiesen&lt;br /&gt;
| Mauerreste und römische Ziegel gegenüber der Einmündung des Schmietals in das Enztal.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1933-1935: S.116 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Hoher Markstein&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Wolfsberg&lt;br /&gt;
| römische Münzen von Kaiser Marc Aurel, Domitian (81-96 n.Chr.), Kaiserin Lucilla (164-169)    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weiler]]&lt;br /&gt;
| In der [[Pfinz]]&lt;br /&gt;
| Kopf einer Merkur-Statuette und Kopf einer weiblichen Statuette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wiernsheim]]&lt;br /&gt;
| Rosenpfad&lt;br /&gt;
| Februar [[1930]] wurde in der Parzelle 1796 (?) eine Ostecke eines Gebäudefundaments auf 6 und 5,7 m Länge mit einer Mauerstärke von 0,8m aufgedeckt. Münzfunde zudem beim Gemeindehaus und in der Flur &amp;quot;Scherre&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wurmberg]]&lt;br /&gt;
| Hofstätter Straße&lt;br /&gt;
| römische Ziegelreste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wurmberg&lt;br /&gt;
| Schmaläcker&lt;br /&gt;
| Römerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zaisersweiher]]&lt;br /&gt;
| Bild&lt;br /&gt;
| Gebäudereste, Scherben; möglicherweise ein Gutshof; keine archäologische Untersuchung    &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Römerspuren-Radweg]]&lt;br /&gt;
* [[Archäologischer Schauplatz Kappelhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
* [http://www.muehlacker.de/roemischer-gutshof/index.htm Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Enzberg auf der Webpräsenz der Stadt Mühlacker]&lt;br /&gt;
* [http://landesdenkmalamt-bw.de/nachrichtenblatt-online/NB2003-4-S-316-320.pdf Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Wilferdingen vom Landesdenkmalamt Baden- Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica_Kern&amp;diff=176822</id>
		<title>Villa rustica Kern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica_Kern&amp;diff=176822"/>
		<updated>2020-03-11T20:52:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Villa rustica&#039;&#039;&#039; im Gewann &#039;&#039;&#039;Kern&#039;&#039;&#039; auf [[Wurmberg]]er Gemarkung war ein [[Römer|römischer]] [[Villa rustica|Gutshof]] nordnordöstlich von der Ortschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte Anlage lag auf den Fluren &amp;quot;Kern&amp;quot; und &amp;quot;An der Seite&amp;quot; am Rande des Hochbergwaldes. In der ersteren Flur wurden [[1973]] beim Pflügen römische Mauerwerkreste und Scherben mehrerer Gefäße (u.a. von einer Reibschale und von zwei Ein(?)henkelkrügen) entdeckt. Zwischen [[1982]] und [[1886]] gelang es Luftbilder vom Grundriss eines größeren Gebäudes aufzunehmen, welches wahrscheinlich das Hauptgebäude darstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundberichte aus Baden-Württemberg 12 (1987): S. 610&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zudem lässt sich das nordöstliche Eckgebäude (rund 8x9m) mit Umfassungsmauer (Flurnr. 5163) erkennen. &lt;br /&gt;
­&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wurmberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=176821</id>
		<title>Villa rustica</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=176821"/>
		<updated>2020-03-11T19:28:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;villa rustica&#039;&#039;&#039; (Mehrzahl: &#039;&#039;villae rusticae&#039;&#039;) bezeichnet man ein Landhaus beziehungsweise Landgut aus dem Römischen Reich. Dem Herrn eines solchen Gutes oblagen meist die Verwaltung der Belange und Infrastruktur der umliegenden Region. Um Pforzheim herum liegen circa ein Dutzend der etwa tausend in [[Baden-Württemberg]] gefundenen Gutshöfe, auf städtischer Gemarkung sind es zwei.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des [[Römerspuren-Radweg]]s befinden diese sich in [[Enzberg]], [[Pforzheim]] und [[Wilferdingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Villae rusticae im Enzkreis (Auswahl)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Altes Schloss]]&lt;br /&gt;
| [[Brötzingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| [[Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| mit Badegebäude und Caldarium (Heißbad); bereits im 19. Jh. bekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Birkenfeld&lt;br /&gt;
| [[Birkenfeld]]&lt;br /&gt;
| an der Kreuzstraße; entstand um 100 n. Chr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Buchwaldwiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bürg]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Achtzehn Morgen&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Dallfingen]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrn]]&lt;br /&gt;
| anhand von Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Römischer Gutshof Dämpfele|Villa rustica Dämpfele]]&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Gutshof aufgrund von Mauerresten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| [[Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| Ziegel- und Mauerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Suttersbach]]&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| Säulenfragmente, Ziegel, Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Eisingen]]&lt;br /&gt;
| [[Eisingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzberg]]&lt;br /&gt;
| [[Enzberg]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungsstätte heute sichtbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen von Kellerräumen im 19.Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fohlenstall]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen ohne Untersuchungsbericht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fronäcker]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Geislinger Brunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Hauptgebäude identifiziert &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Halde]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| vermutet, 1907 wurden Grundmauern entdeckt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kanzlerwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kern]]&lt;br /&gt;
| [[Wurmberg]]&lt;br /&gt;
| per Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kerzenbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Göbrichen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Rohr&amp;quot;/&amp;quot;Ebene&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Langes Loch]]&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| [[1985]] entdeckt und untersucht &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Leinfelder Täle]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| großräumiges Gelände, Ausgrabungen 2003/2004 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Niemandsrain]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| am Sandweg; bereits im 19. Jh. bekannt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Mutele]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Oberste Wiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Ersingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Schachtbrunnen, Münzfunde, Metalle und Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| 1933 nach dem Großbrand entdeckt, ebenso Fund eines Votivsteines&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Pulverdingen&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| im Acker südlich vom &#039;&#039;Unteren Pulverdingerholz&#039;&#039; (Flur &#039;&#039;Schelmenäcker&#039;&#039;) Gebäudereste und viel Bauschutt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica im Ramsbachtal]]&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Ranntal]]&lt;br /&gt;
| [[Nöttingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Rauhbrunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
| teilweise untersucht &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Roßwag]]&lt;br /&gt;
| [[Roßwag]]&lt;br /&gt;
| erkennbar am Pflanzenwachstum, &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Schlimmer&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Wohngebäude mit Hypokaustanlage, vermutlich Gutshof. Seit 1915 durch Bauarbeiten beschädigt. [[1925]] wurde bekannt, dass bei Grubenarbeiten Mauerreste und ein Keller mit Lichtschacht und drei Nischen angetroffen wurden. Zu den Funden zählen ein Tisch aus Stein, Tierknochen, Eisennägel, Schlüssel, Stück von einem Bronzesieb sowie Glasscherben, ein bemalter Stein und Keramik.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1924-1926: S.108 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Spitalwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wagenburg]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| Mauerreste, Bronzegefäße und Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wanne]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[1991]] wurde anhand von Luftbildaufnahmen den Grundriss eines Eckrisalitgebäude sichtbar gemacht, Ziegel, Kalksteine&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Baden-Württemberg 28 (1991): S.258 und Fundbericht aus Schwaben 14&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Welsches Haus]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Villa-Rustica_Bad.jpg|Teil der Villa Rustica im Kanzlerwald&lt;br /&gt;
Bild:Enzberg Luftbild Gutshof.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg aus der Luft&lt;br /&gt;
Bild:Mühlacker-Enzb.Tafeln.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg mit den erklärenden Schautafeln&lt;br /&gt;
Bild:RömischeMünze.jpg|Vorder und Rückseite einer römischen Münze, wie sie in Wilferdingen gefunden wurden.&lt;br /&gt;
Datei:Villa rustica Lohmersheim.jpg|Die villa rustica in Lomersheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige römische Siedlungsplätze==&lt;br /&gt;
Viele Fundplätze wurden nicht näher untersucht, weshalb die Funktionen dieser Siedlungsplätze nur spekuliert werden können bzw. die Liste der römischen Gutshöfe teilweise um diese erweitert werden könnte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Flur&lt;br /&gt;
! Funde/Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aurich]]&lt;br /&gt;
| [[Weiler auf dem Riedberg|Weiler]]&lt;br /&gt;
| [[1913]] wurden vermutlich römische Grundmauern angeschnitten mit einem Eingang von 1,80 m Breite mit 60 cm stärke Seiten, welcher in einen Gelaß mit Brandspuren (Hypokaust?) und 80 cm starken Seiten führt. Möglicherweise eine villa rustica.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bilfingen]]&lt;br /&gt;
| Buckelwiesen, Röschwiesen&lt;br /&gt;
| Siedlungsreste, möglicherweise Villa Rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bilfingen&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche wurde wohl auf römischer Ruine errichtet, wahrscheinlich einem alten römischen Tempel, welcher an einer Wegeskreuzung lag. Undatierte Mauerreste in der Flur &amp;quot;Hinter der Kirche rechts&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Corres]]&lt;br /&gt;
| Wiesenäcker&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort &amp;quot;Grundmauern, römische Ziegel, Bruchstücke von römischen Gefässen, Heizröhren etc.&amp;quot;. Das Gebäude ist möglicherweise über Pflanzenverfärbung sichtbar. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietenhausen]]&lt;br /&gt;
| im Ort&lt;br /&gt;
| In der Panoramastr. 1 wurde ein Merkur-Altar entdeckt. Westlich davon in der Turmbergstr. wurde ein wohl römischer Steingewölbe freigelegt. In der Turmbergstr. 20 fand man Ziegelreste und eine dicke Brandschicht. In der Karlstr. 3 wurde ein Drei-(Vier)-Götterstein gefunden. Es wird vermutet, dass sich hier eine römische Siedlung, Straßenstation oder Gutshof befand. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| Römerberg/Burgschnabel&lt;br /&gt;
| Ziegelreste, Nägel, Pfeilspitzen aus spätrömischer oder frühmittelalterlicher Zeit, Kupfermünze aus der Zeit 321-324 n.Chr. Vermutlich stand dort eine römische Warte.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| [[Boden (Dürrmenz)|Boden]]&lt;br /&gt;
| nachgewiesenes Gebäude (&#039;&#039;[[Boden (Dürrmenz)|siehe Hauptartikel]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dürrmenz&lt;br /&gt;
| [[St. Peterskirche (Mühlacker)|St. Peterskirche]]&lt;br /&gt;
| Tempelanlage mit Plattengräber, Votivstein mit Nennung eines Bezirksrates, zusätzlich Bauschutt und Gebäudeecke 50 m südöstlich der Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ellmendingen]]&lt;br /&gt;
| Kirche&lt;br /&gt;
| [[1818]] römische Steine am Eingang zur Ellmendinger Kirche &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| Seite, Kapellenäcker&lt;br /&gt;
| Behauene Steine möglicherweise römischen Ursprungs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Bonlanden&lt;br /&gt;
| Gebäude mit rund ausgemauertem Brunnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Breite&lt;br /&gt;
| große Ausdehnung in nur einige Fuß unter der Oberfläche Grundreste römischer Gebäude, römische Ziegel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Wegscheide&lt;br /&gt;
| in Flur &amp;quot;Wegscheide&amp;quot; fand man Leistenziegel, Kalksteine, Keramikscherben. Wahrscheinlich eine Villa rustica. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Großglattbach]]&lt;br /&gt;
| Schloßbuckel&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hagenschieß]]&lt;br /&gt;
| Lettengefäll&lt;br /&gt;
| im Topograph. Atlas [[1849]] eine Villa rustica eingetragen, nachher aber keine Funde nachgewiesen&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Kortüm (1995): Portus, S.359&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
| Hagenschieß&lt;br /&gt;
| Hausemertal&lt;br /&gt;
| Gebäudereste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horrheim]]&lt;br /&gt;
| Dorfäcker&lt;br /&gt;
| an der Mündung des [[Steinbach]]s in die [[Metter]] sollen Mauerreste und Scherben römischen Ursprungs gefunden worden sein. Ebenso soll in diesem Bereich eine römische Straße verlaufen sein. Etwas entfernt am Südhang des Baiselbergs sollen römische Ziegel und Scherben liegen, die jedoch der Archäologe Paret als mittelalterlich identifiziert, eine römische Siedlung aber nicht ausschloss.    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| innere Hofäcker&lt;br /&gt;
| Bei Bau der Eisenbahnlinie wurden Grundmauern, Ziegel und ein römischer Brunnen ausgegraben (Parz. 439). [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben und später ein Fundament eines Gebäudes mit 40m Länge entdeckt. Ein weiterer Brunnen wurde ebenfalls [[1912]] untersucht (Parz. 456).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Holderäcker&lt;br /&gt;
| [[1912]] römische Scherben, Kohlereste und ein geschichteter Steinhaufen (Parz. 593)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Sogen&lt;br /&gt;
| [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben in 1m Tiefe, 1m länge und 0,5m breite (Parz. 410)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| [[Traishof]]&lt;br /&gt;
| 1899 fand der Archäologe Bonnet römische Baureste nordwestlich vom Traishof am Weg nach der &amp;quot;Hohe Straße&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Ortskern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| links der Bahnhofstraße gegenüber dem Bahnhofsbereich fand man in 2,1 m Tiefe eine Schuttgrube mit Kohlespuren, Lehmverputzbrocken (teilweise schwarz angebrannt), rotgebrannte Schilfsandsteinbrocken, schwarze Gefäßscherben, Kieselsandsteinbrocken (möglicherweise von Mahlsteinen), achatähnlicher Quarzbrocken;im Pflegehof wurde ein Steinrelief mit zwei primitiv dargestellten Personen entdeckt (römischer Weihestein oder &amp;quot;Adam und Eva&amp;quot;-Relief); vielleicht Gutshof oder Straßendorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Beim Gleitsbrückle&lt;br /&gt;
| zwei Terra Sigillata-Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Bergfeld/&amp;quot;Im kleinen Feld&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Terra Sigillata-Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Büschle&lt;br /&gt;
| 1982 Mauerreste, Terra Sigillata-Scherben, einseitig-geglättetes Bleistück mit 5-7 cm Höhe und eingeritzen Zeichen; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Feyerabend&lt;br /&gt;
| Grundmauerreste, Ziegelbrocken, Sigillatascherben; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Lange Länder&lt;br /&gt;
| [[1988]] Mauerreste von mehreren Gebäuden, Gebrauchskeramikscherben, Terra-Sigillata-Scherben, großes Stück Bilderschüssel und Eisennägel; Gewann nördlich der Stelle heißt &amp;quot;Burgweg&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewald&lt;br /&gt;
| Bronzestatuette des Pan (Gott mit Bocksgesicht, krummer Nase, breitem Mund, spitzen Bart, Hörner und Bocksfüße) - Echtheit nicht zweifelsfrei&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Seeberg&lt;br /&gt;
| 1934 wurde am Hang zum [[Seeberger Bach]] in einem Entwässerungsgraben römische Scherben entdeckt. Zudem 0,5-1m hohe Felsbrocken mit roten Verbrennungsspuren, ein Eisenerzbrocken und Anzeichen eines runden Brunnenlochs. Archäologe Oskar Paret vermutet hier einen römischen Siedlungsplatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Oskar Paret (1961): S. 380&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Weissacher Tal/Torfwiesen&lt;br /&gt;
| Beim Bau der [[Freudensteiner Straße (Knittlingen)|Freudensteiner Straße]] 1984 fand man römische Baureste, Gebrauchskeramikstücke, Terra Sigillata u.a. aus Rheinzabern; nebenbei viele Geschirrstücke von der nahgelegenen [[Wüstung]] [[Oberhofen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Unterer Steinweg&lt;br /&gt;
| Sigillatascherben, Ziegelbrocken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lienzingen]]&lt;br /&gt;
| [[Bädergasse (Lienzingen)|Bädergasse]]&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben (Fundjahr [[1963]]), vermutlich Gutshof oder anderes Gebäude &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lienzingen&lt;br /&gt;
| [[Scherbentalbach]]&lt;br /&gt;
| [[1930]] Diana-Relief entdeckt, römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Maulbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Schleifhäusleweg (Maulbronn)|Schleifhäusle]]/[[Am Dobelbach (Maulbronn)|Dobelbach]] &lt;br /&gt;
| zwei Viergöttersteine, die im Kloster eingebaut waren. [[1935]] wurde  rund 60 m südwestlich vom Schleifhäusle beim Hausbau in der Südostecke des Grundstücks Parzellenr. 455 eine römische Schuttschicht mit Bausteinen und Scherben angegraben. Rund 10 m davon entfernt stieß man auf eine Jupitergigantengruppe. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mühlacker]]&lt;br /&gt;
| [[Industriestraße (Mühlacker)|Industriestraße]]&lt;br /&gt;
| Kalkbrennerei, möglicherweise mit villa rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Niefern]]&lt;br /&gt;
| [[Pfarrkirche St. Marien (Niefern)|Kirche]]&lt;br /&gt;
| [[Römischer Grabaltar aus Niefern]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ölbronn]]&lt;br /&gt;
| Burg&lt;br /&gt;
| möglicherweise Gutshof;die Villa rustica stand nur der Sage nach dort; Römische Funde fehlen.&amp;lt;ref&amp;gt; vgl. Johannes Haßpacher: Ein Dorf an der Grenze. Chronik von Ölbronn. Pforzheim 1982. S. 97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ölbronn&lt;br /&gt;
| Haselwiesen&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegel, möglicherweise römisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ötisheim]]&lt;br /&gt;
| Krautgärten&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Grundmauern, Pflaster, Backsteine, Gefässefragmente und Ziegel. Genauere Untersuchungen fehlen, daher keine genaue Funktion bestimmbar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schützingen]]&lt;br /&gt;
| Mauertal&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Mauer- und Ziegelreste und in den nahegelegenen Hubäckern eine gepflasterte Straße. Später fand man Löwenplastik und weitere Steine mit Reliefresten in der Uferkante des [[Streitenbach]]s verbaut. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Stein]]&lt;br /&gt;
| Pfarräckerle/Weiherbrünnlein &lt;br /&gt;
| 1913 wurden mittelalterliche und römische Siedlungsreste und Fundamentreste ausgegraben. Vermutlich stand über dem Weiherbrünnlein ein Mithranum (Quellheiligtum), auf dieser in fränkischer Zeit eine Kirche erbaut wurde, die bis ins 15. Jahrhundert bestand. Das &amp;quot;Pfarräckerle&amp;quot; hieß früher &amp;quot;Kirchgärtlein&amp;quot;. In der heutigen Steiner Kirche war ein Viergötterstein verbaut.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sternenfels]]&lt;br /&gt;
| [[Maulbronner Straße (Sternenfels)|Maulbronner Straße]]/Sandberg&lt;br /&gt;
| Münzfund mit Abbild der Faustina minor (145-176 n.Chr.)  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Enzfeld&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewiesen&lt;br /&gt;
| Mauerreste und römische Ziegel gegenüber der Einmündung des Schmietals in das Enztal.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1933-1935: S.116 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Hoher Markstein&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Wolfsberg&lt;br /&gt;
| römische Münzen von Kaiser Marc Aurel, Domitian (81-96 n.Chr.), Kaiserin Lucilla (164-169)    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weiler]]&lt;br /&gt;
| In der [[Pfinz]]&lt;br /&gt;
| Kopf einer Merkur-Statuette und Kopf einer weiblichen Statuette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wiernsheim]]&lt;br /&gt;
| Rosenpfad&lt;br /&gt;
| Februar [[1930]] wurde in der Parzelle 1796 (?) eine Ostecke eines Gebäudefundaments auf 6 und 5,7 m Länge mit einer Mauerstärke von 0,8m aufgedeckt. Münzfunde zudem beim Gemeindehaus und in der Flur &amp;quot;Scherre&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wurmberg]]&lt;br /&gt;
| Hofstätter Straße&lt;br /&gt;
| römische Ziegelreste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wurmberg&lt;br /&gt;
| Schmaläcker&lt;br /&gt;
| Römerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zaisersweiher]]&lt;br /&gt;
| Bild&lt;br /&gt;
| Gebäudereste, Scherben; möglicherweise ein Gutshof; keine archäologische Untersuchung    &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Römerspuren-Radweg]]&lt;br /&gt;
* [[Archäologischer Schauplatz Kappelhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
* [http://www.muehlacker.de/roemischer-gutshof/index.htm Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Enzberg auf der Webpräsenz der Stadt Mühlacker]&lt;br /&gt;
* [http://landesdenkmalamt-bw.de/nachrichtenblatt-online/NB2003-4-S-316-320.pdf Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Wilferdingen vom Landesdenkmalamt Baden- Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica_Kern&amp;diff=176819</id>
		<title>Villa rustica Kern</title>
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		<updated>2020-03-11T19:13:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Villa rustica&#039;&#039;&#039; im Gewann &#039;&#039;&#039;Kern&#039;&#039;&#039; auf [[Wurmberg]]er Gemarkung war ein [[Römer|römischer]] [[Villa rustica|Gutshof]] nordnordöstlich von der Ortschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte Anlage lag auf den Fluren &amp;quot;Kern&amp;quot; und &amp;quot;An der Seite&amp;quot; am Rande des Hochbergwaldes. In der ersteren Flur wurden [[1973]] beim Pflügen römische Mauerwerkreste und Scherben mehrerer Gefäße (u.a. von einer Reibschale und von zwei Ein(?)henkelkrügen) entdeckt. Zwischen [[1982]] und [[1886]] gelang es Luftbilder vom Grundriss eines größeren Gebäudes aufzunehmen, welches wahrscheinlich das Hauptgebäude darstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundberichte aus Baden-Württemberg 12 (1987): S. 610&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zudem lässt sich das nordöstliche Eckgebäude mit Umfassungsmauer (Flurnr. 5163) erkennen. &lt;br /&gt;
­&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wurmberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica_Kern&amp;diff=176817</id>
		<title>Villa rustica Kern</title>
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		<updated>2020-03-11T19:09:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: neu&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Villa rustica&#039;&#039;&#039; im Gewann &#039;&#039;&#039;Kern&#039;&#039;&#039; auf [[Wurmberg]]er Gemarkung war ein [[Römer|römischer]] [[Villa rustica|Gutshof]] nordnordöstlich von der Ortschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte Anlage lag auf den Fluren &amp;quot;Kern&amp;quot;, &amp;quot;Schmaläcker&amp;quot; und &amp;quot;An der Seite&amp;quot; am Rande des Hochbergwaldes. In der ersteren Flur wurden [[1973]] beim Pflügen römische Mauerwerkreste und Scherben mehrerer Gefäße (u.a. von einer Reibschale und von zwei Ein(?)henkelkrügen) entdeckt. Zwischen [[1982]] und [[1886]] gelang es Luftbilder vom Grundriss eines größeren Gebäudes aufzunehmen, welches wahrscheinlich das Hauptgebäude darstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundberichte aus Baden-Württemberg 12 (1987): S. 610&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zudem lässt sich das nordöstliche Eckgebäude mit Umfassungsmauer (Flurnr. 5163) erkennen. &lt;br /&gt;
­&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wurmberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=176775</id>
		<title>Villa rustica</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=176775"/>
		<updated>2020-03-10T21:49:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;villa rustica&#039;&#039;&#039; (Mehrzahl: &#039;&#039;villae rusticae&#039;&#039;) bezeichnet man ein Landhaus beziehungsweise Landgut aus dem Römischen Reich. Dem Herrn eines solchen Gutes oblagen meist die Verwaltung der Belange und Infrastruktur der umliegenden Region. Um Pforzheim herum liegen circa ein Dutzend der etwa tausend in [[Baden-Württemberg]] gefundenen Gutshöfe, auf städtischer Gemarkung sind es zwei.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des [[Römerspuren-Radweg]]s befinden diese sich in [[Enzberg]], [[Pforzheim]] und [[Wilferdingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Villae rusticae im Enzkreis (Auswahl)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Altes Schloss]]&lt;br /&gt;
| [[Brötzingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| [[Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| mit Badegebäude und Caldarium (Heißbad); bereits im 19. Jh. bekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Birkenfeld&lt;br /&gt;
| [[Birkenfeld]]&lt;br /&gt;
| an der Kreuzstraße; entstand um 100 n. Chr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Buchwaldwiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bürg]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Achtzehn Morgen&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Dallfingen]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrn]]&lt;br /&gt;
| anhand von Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Römischer Gutshof Dämpfele|Villa rustica Dämpfele]]&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Gutshof aufgrund von Mauerresten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| [[Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| Ziegel- und Mauerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Suttersbach]]&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| Säulenfragmente, Ziegel, Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Eisingen]]&lt;br /&gt;
| [[Eisingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzberg]]&lt;br /&gt;
| [[Enzberg]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungsstätte heute sichtbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen von Kellerräumen im 19.Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fohlenstall]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen ohne Untersuchungsbericht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fronäcker]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Geislinger Brunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Hauptgebäude identifiziert &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Halde]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| vermutet, 1907 wurden Grundmauern entdeckt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kanzlerwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kern]]&lt;br /&gt;
| [[Wurmberg]]&lt;br /&gt;
| per Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kerzenbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Göbrichen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Rohr&amp;quot;/&amp;quot;Ebene&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Langes Loch]]&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| [[1985]] entdeckt und untersucht &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Leinfelder Täle]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| großräumiges Gelände, Ausgrabungen 2003/2004 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Niemandsrain]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| am Sandweg; bereits im 19. Jh. bekannt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Mutele]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Oberste Wiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Ersingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Schachtbrunnen, Münzfunde, Metalle und Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| 1933 nach dem Großbrand entdeckt, ebenso Fund eines Votivsteines&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Pulverdingen&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| im Acker südlich vom &#039;&#039;Unteren Pulverdingerholz&#039;&#039; (Flur &#039;&#039;Schelmenäcker&#039;&#039;) Gebäudereste und viel Bauschutt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica im Ramsbachtal]]&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Ranntal]]&lt;br /&gt;
| [[Nöttingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Rauhbrunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
| teilweise untersucht &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Roßwag]]&lt;br /&gt;
| [[Roßwag]]&lt;br /&gt;
| erkennbar am Pflanzenwachstum, &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Schlimmer&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Wohngebäude mit Hypokaustanlage, vermutlich Gutshof. Seit 1915 durch Bauarbeiten beschädigt. [[1925]] wurde bekannt, dass bei Grubenarbeiten Mauerreste und ein Keller mit Lichtschacht und drei Nischen angetroffen wurden. Zu den Funden zählen ein Tisch aus Stein, Tierknochen, Eisennägel, Schlüssel, Stück von einem Bronzesieb sowie Glasscherben, ein bemalter Stein und Keramik.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1924-1926: S.108 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Spitalwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wagenburg]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| Mauerreste, Bronzegefäße und Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wanne]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[1991]] wurde anhand von Luftbildaufnahmen den Grundriss eines Eckrisalitgebäude sichtbar gemacht, Ziegel, Kalksteine&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Baden-Württemberg 28 (1991): S.258 und Fundbericht aus Schwaben 14&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Welsches Haus]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Villa-Rustica_Bad.jpg|Teil der Villa Rustica im Kanzlerwald&lt;br /&gt;
Bild:Enzberg Luftbild Gutshof.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg aus der Luft&lt;br /&gt;
Bild:Mühlacker-Enzb.Tafeln.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg mit den erklärenden Schautafeln&lt;br /&gt;
Bild:RömischeMünze.jpg|Vorder und Rückseite einer römischen Münze, wie sie in Wilferdingen gefunden wurden.&lt;br /&gt;
Datei:Villa rustica Lohmersheim.jpg|Die villa rustica in Lomersheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige römische Siedlungsplätze==&lt;br /&gt;
Viele Fundplätze wurden nicht näher untersucht, weshalb die Funktionen dieser Siedlungsplätze nur spekuliert werden können bzw. die Liste der römischen Gutshöfe teilweise um diese erweitert werden könnte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Flur&lt;br /&gt;
! Funde/Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aurich]]&lt;br /&gt;
| [[Weiler auf dem Riedberg|Weiler]]&lt;br /&gt;
| [[1913]] wurden vermutlich römische Grundmauern angeschnitten mit einem Eingang von 1,80 m Breite mit 60 cm stärke Seiten, welcher in einen Gelaß mit Brandspuren (Hypokaust?) und 80 cm starken Seiten führt. Möglicherweise eine villa rustica.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bilfingen]]&lt;br /&gt;
| Buckelwiesen, Röschwiesen&lt;br /&gt;
| Siedlungsreste, möglicherweise Villa Rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bilfingen&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche wurde wohl auf römischer Ruine errichtet, wahrscheinlich einem alten römischen Tempel, welcher an einer Wegeskreuzung lag. Undatierte Mauerreste in der Flur &amp;quot;Hinter der Kirche rechts&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Corres]]&lt;br /&gt;
| Wiesenäcker&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort &amp;quot;Grundmauern, römische Ziegel, Bruchstücke von römischen Gefässen, Heizröhren etc.&amp;quot;. Das Gebäude ist möglicherweise über Pflanzenverfärbung sichtbar. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietenhausen]]&lt;br /&gt;
| im Ort&lt;br /&gt;
| In der Panoramastr. 1 wurde ein Merkur-Altar entdeckt. Westlich davon in der Turmbergstr. wurde ein wohl römischer Steingewölbe freigelegt. In der Turmbergstr. 20 fand man Ziegelreste und eine dicke Brandschicht. In der Karlstr. 3 wurde ein Drei-(Vier)-Götterstein gefunden. Es wird vermutet, dass sich hier eine römische Siedlung, Straßenstation oder Gutshof befand. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| Römerberg/Burgschnabel&lt;br /&gt;
| Ziegelreste, Nägel, Pfeilspitzen aus spätrömischer oder frühmittelalterlicher Zeit, Kupfermünze aus der Zeit 321-324 n.Chr. Vermutlich stand dort eine römische Warte.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| [[Boden (Dürrmenz)|Boden]]&lt;br /&gt;
| nachgewiesenes Gebäude (&#039;&#039;[[Boden (Dürrmenz)|siehe Hauptartikel]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dürrmenz&lt;br /&gt;
| [[St. Peterskirche (Mühlacker)|St. Peterskirche]]&lt;br /&gt;
| Tempelanlage mit Plattengräber, Votivstein mit Nennung eines Bezirksrates, zusätzlich Bauschutt und Gebäudeecke 50 m südöstlich der Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ellmendingen]]&lt;br /&gt;
| Kirche&lt;br /&gt;
| [[1818]] römische Steine am Eingang zur Ellmendinger Kirche &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| Seite, Kapellenäcker&lt;br /&gt;
| Behauene Steine möglicherweise römischen Ursprungs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Bonlanden&lt;br /&gt;
| Gebäude mit rund ausgemauertem Brunnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Breite&lt;br /&gt;
| große Ausdehnung in nur einige Fuß unter der Oberfläche Grundreste römischer Gebäude, römische Ziegel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Wegscheide&lt;br /&gt;
| in Flur &amp;quot;Wegscheide&amp;quot; fand man Leistenziegel, Kalksteine, Keramikscherben. Wahrscheinlich eine Villa rustica. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Großglattbach]]&lt;br /&gt;
| Schloßbuckel&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hagenschieß]]&lt;br /&gt;
| Lettengefäll&lt;br /&gt;
| im Topograph. Atlas [[1849]] eine Villa rustica eingetragen, nachher aber keine Funde nachgewiesen&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Kortüm (1995): Portus, S.359&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
| Hagenschieß&lt;br /&gt;
| Hausemertal&lt;br /&gt;
| Gebäudereste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horrheim]]&lt;br /&gt;
| Dorfäcker&lt;br /&gt;
| an der Mündung des [[Steinbach]]s in die [[Metter]] sollen Mauerreste und Scherben römischen Ursprungs gefunden worden sein. Ebenso soll in diesem Bereich eine römische Straße verlaufen sein. Etwas entfernt am Südhang des Baiselbergs sollen römische Ziegel und Scherben liegen, die jedoch der Archäologe Paret als mittelalterlich identifiziert, eine römische Siedlung aber nicht ausschloss.    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| innere Hofäcker&lt;br /&gt;
| Bei Bau der Eisenbahnlinie wurden Grundmauern, Ziegel und ein römischer Brunnen ausgegraben (Parz. 439). [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben und später ein Fundament eines Gebäudes mit 40m Länge entdeckt. Ein weiterer Brunnen wurde ebenfalls [[1912]] untersucht (Parz. 456).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Holderäcker&lt;br /&gt;
| [[1912]] römische Scherben, Kohlereste und ein geschichteter Steinhaufen (Parz. 593)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Sogen&lt;br /&gt;
| [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben in 1m Tiefe, 1m länge und 0,5m breite (Parz. 410)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| [[Traishof]]&lt;br /&gt;
| 1899 fand der Archäologe Bonnet römische Baureste nordwestlich vom Traishof am Weg nach der &amp;quot;Hohe Straße&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Ortskern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| links der Bahnhofstraße gegenüber dem Bahnhofsbereich fand man in 2,1 m Tiefe eine Schuttgrube mit Kohlespuren, Lehmverputzbrocken (teilweise schwarz angebrannt), rotgebrannte Schilfsandsteinbrocken, schwarze Gefäßscherben, Kieselsandsteinbrocken (möglicherweise von Mahlsteinen), achatähnlicher Quarzbrocken;im Pflegehof wurde ein Steinrelief mit zwei primitiv dargestellten Personen entdeckt (römischer Weihestein oder &amp;quot;Adam und Eva&amp;quot;-Relief); vielleicht Gutshof oder Straßendorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Beim Gleitsbrückle&lt;br /&gt;
| zwei Terra Sigillata-Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Bergfeld/&amp;quot;Im kleinen Feld&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Terra Sigillata-Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Büschle&lt;br /&gt;
| 1982 Mauerreste, Terra Sigillata-Scherben, einseitig-geglättetes Bleistück mit 5-7 cm Höhe und eingeritzen Zeichen; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Feyerabend&lt;br /&gt;
| Grundmauerreste, Ziegelbrocken, Sigillatascherben; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Lange Länder&lt;br /&gt;
| [[1988]] Mauerreste von mehreren Gebäuden, Gebrauchskeramikscherben, Terra-Sigillata-Scherben, großes Stück Bilderschüssel und Eisennägel; Gewann nördlich der Stelle heißt &amp;quot;Burgweg&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewald&lt;br /&gt;
| Bronzestatuette des Pan (Gott mit Bocksgesicht, krummer Nase, breitem Mund, spitzen Bart, Hörner und Bocksfüße) - Echtheit nicht zweifelsfrei&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Seeberg&lt;br /&gt;
| 1934 wurde am Hang zum [[Seeberger Bach]] in einem Entwässerungsgraben römische Scherben entdeckt. Zudem 0,5-1m hohe Felsbrocken mit roten Verbrennungsspuren, ein Eisenerzbrocken und Anzeichen eines runden Brunnenlochs. Archäologe Oskar Paret vermutet hier einen römischen Siedlungsplatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Oskar Paret (1961): S. 380&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Weissacher Tal/Torfwiesen&lt;br /&gt;
| Beim Bau der [[Freudensteiner Straße (Knittlingen)|Freudensteiner Straße]] 1984 fand man römische Baureste, Gebrauchskeramikstücke, Terra Sigillata u.a. aus Rheinzabern; nebenbei viele Geschirrstücke von der nahgelegenen [[Wüstung]] [[Oberhofen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Unterer Steinweg&lt;br /&gt;
| Sigillatascherben, Ziegelbrocken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lienzingen]]&lt;br /&gt;
| [[Bädergasse (Lienzingen)|Bädergasse]]&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben (Fundjahr [[1963]]), vermutlich Gutshof oder anderes Gebäude &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lienzingen&lt;br /&gt;
| [[Scherbentalbach]]&lt;br /&gt;
| [[1930]] Diana-Relief entdeckt, römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Maulbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Schleifhäusleweg (Maulbronn)|Schleifhäusle]]/[[Am Dobelbach (Maulbronn)|Dobelbach]] &lt;br /&gt;
| zwei Viergöttersteine, die im Kloster eingebaut waren. [[1935]] wurde  rund 60 m südwestlich vom Schleifhäusle beim Hausbau in der Südostecke des Grundstücks Parzellenr. 455 eine römische Schuttschicht mit Bausteinen und Scherben angegraben. Rund 10 m davon entfernt stieß man auf eine Jupitergigantengruppe. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mühlacker]]&lt;br /&gt;
| [[Industriestraße (Mühlacker)|Industriestraße]]&lt;br /&gt;
| Kalkbrennerei, möglicherweise mit villa rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Niefern]]&lt;br /&gt;
| [[Pfarrkirche St. Marien (Niefern)|Kirche]]&lt;br /&gt;
| [[Römischer Grabaltar aus Niefern]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ölbronn]]&lt;br /&gt;
| Burg&lt;br /&gt;
| möglicherweise Gutshof;die Villa rustica stand nur der Sage nach dort; Römische Funde fehlen.&amp;lt;ref&amp;gt; vgl. Johannes Haßpacher: Ein Dorf an der Grenze. Chronik von Ölbronn. Pforzheim 1982. S. 97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ölbronn&lt;br /&gt;
| Haselwiesen&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegel, möglicherweise römisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ötisheim]]&lt;br /&gt;
| Krautgärten&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Grundmauern, Pflaster, Backsteine, Gefässefragmente und Ziegel. Genauere Untersuchungen fehlen, daher keine genaue Funktion bestimmbar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schützingen]]&lt;br /&gt;
| Mauertal&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Mauer- und Ziegelreste und in den nahegelegenen Hubäckern eine gepflasterte Straße. Später fand man Löwenplastik und weitere Steine mit Reliefresten in der Uferkante des [[Streitenbach]]s verbaut. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Stein]]&lt;br /&gt;
| Pfarräckerle/Weiherbrünnlein &lt;br /&gt;
| 1913 wurden mittelalterliche und römische Siedlungsreste und Fundamentreste ausgegraben. Vermutlich stand über dem Weiherbrünnlein ein Mithranum (Quellheiligtum), auf dieser in fränkischer Zeit eine Kirche erbaut wurde, die bis ins 15. Jahrhundert bestand. Das &amp;quot;Pfarräckerle&amp;quot; hieß früher &amp;quot;Kirchgärtlein&amp;quot;. In der heutigen Steiner Kirche war ein Viergötterstein verbaut.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sternenfels]]&lt;br /&gt;
| [[Maulbronner Straße (Sternenfels)|Maulbronner Straße]]/Sandberg&lt;br /&gt;
| Münzfund mit Abbild der Faustina minor (145-176 n.Chr.)  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Enzfeld&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewiesen&lt;br /&gt;
| Mauerreste und römische Ziegel gegenüber der Einmündung des Schmietals in das Enztal.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1933-1935: S.116 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Hoher Markstein&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Wolfsberg&lt;br /&gt;
| römische Münzen von Kaiser Marc Aurel, Domitian (81-96 n.Chr.), Kaiserin Lucilla (164-169)    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weiler]]&lt;br /&gt;
| In der [[Pfinz]]&lt;br /&gt;
| Kopf einer Merkur-Statuette und Kopf einer weiblichen Statuette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wiernsheim]]&lt;br /&gt;
| Rosenpfad&lt;br /&gt;
| Februar [[1930]] wurde in der Parzelle 1796 (?) eine Ostecke eines Gebäudefundaments auf 6 und 5,7 m Länge mit einer Mauerstärke von 0,8m aufgedeckt. Münzfunde zudem beim Gemeindehaus und in der Flur &amp;quot;Scherre&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wurmberg]]&lt;br /&gt;
| Hofstätter Straße&lt;br /&gt;
| römische Ziegelreste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zaisersweiher]]&lt;br /&gt;
| Bild&lt;br /&gt;
| Gebäudereste, Scherben; möglicherweise ein Gutshof; keine archäologische Untersuchung    &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Römerspuren-Radweg]]&lt;br /&gt;
* [[Archäologischer Schauplatz Kappelhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
* [http://www.muehlacker.de/roemischer-gutshof/index.htm Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Enzberg auf der Webpräsenz der Stadt Mühlacker]&lt;br /&gt;
* [http://landesdenkmalamt-bw.de/nachrichtenblatt-online/NB2003-4-S-316-320.pdf Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Wilferdingen vom Landesdenkmalamt Baden- Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=176774</id>
		<title>Villa rustica</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=176774"/>
		<updated>2020-03-10T21:11:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;villa rustica&#039;&#039;&#039; (Mehrzahl: &#039;&#039;villae rusticae&#039;&#039;) bezeichnet man ein Landhaus beziehungsweise Landgut aus dem Römischen Reich. Dem Herrn eines solchen Gutes oblagen meist die Verwaltung der Belange und Infrastruktur der umliegenden Region. Um Pforzheim herum liegen circa ein Dutzend der etwa tausend in [[Baden-Württemberg]] gefundenen Gutshöfe, auf städtischer Gemarkung sind es zwei.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des [[Römerspuren-Radweg]]s befinden diese sich in [[Enzberg]], [[Pforzheim]] und [[Wilferdingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Villae rusticae im Enzkreis (Auswahl)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Altes Schloss]]&lt;br /&gt;
| [[Brötzingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| [[Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| mit Badegebäude und Caldarium (Heißbad); bereits im 19. Jh. bekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Birkenfeld&lt;br /&gt;
| [[Birkenfeld]]&lt;br /&gt;
| an der Kreuzstraße; entstand um 100 n. Chr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Buchwaldwiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bürg]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Achtzehn Morgen&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Dallfingen]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrn]]&lt;br /&gt;
| anhand von Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Römischer Gutshof Dämpfele|Villa rustica Dämpfele]]&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Gutshof aufgrund von Mauerresten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| [[Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| Ziegel- und Mauerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Suttersbach]]&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| Säulenfragmente, Ziegel, Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Eisingen]]&lt;br /&gt;
| [[Eisingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzberg]]&lt;br /&gt;
| [[Enzberg]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungsstätte heute sichtbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen von Kellerräumen im 19.Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fohlenstall]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen ohne Untersuchungsbericht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fronäcker]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Geislinger Brunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Hauptgebäude identifiziert &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Halde]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| vermutet, 1907 wurden Grundmauern entdeckt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kanzlerwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kerzenbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Göbrichen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Rohr&amp;quot;/&amp;quot;Ebene&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Langes Loch]]&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| [[1985]] entdeckt und untersucht &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Leinfelder Täle]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| großräumiges Gelände, Ausgrabungen 2003/2004 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Niemandsrain]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| am Sandweg; bereits im 19. Jh. bekannt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Mutele]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Oberste Wiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Ersingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Schachtbrunnen, Münzfunde, Metalle und Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| 1933 nach dem Großbrand entdeckt, ebenso Fund eines Votivsteines&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Pulverdingen&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| im Acker südlich vom &#039;&#039;Unteren Pulverdingerholz&#039;&#039; (Flur &#039;&#039;Schelmenäcker&#039;&#039;) Gebäudereste und viel Bauschutt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica im Ramsbachtal]]&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Ranntal]]&lt;br /&gt;
| [[Nöttingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Rauhbrunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
| teilweise untersucht &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Roßwag]]&lt;br /&gt;
| [[Roßwag]]&lt;br /&gt;
| erkennbar am Pflanzenwachstum, &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Schlimmer&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Wohngebäude mit Hypokaustanlage, vermutlich Gutshof. Seit 1915 durch Bauarbeiten beschädigt. [[1925]] wurde bekannt, dass bei Grubenarbeiten Mauerreste und ein Keller mit Lichtschacht und drei Nischen angetroffen wurden. Zu den Funden zählen ein Tisch aus Stein, Tierknochen, Eisennägel, Schlüssel, Stück von einem Bronzesieb sowie Glasscherben, ein bemalter Stein und Keramik.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1924-1926: S.108 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Spitalwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wagenburg]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| Mauerreste, Bronzegefäße und Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wanne]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[1991]] wurde anhand von Luftbildaufnahmen den Grundriss eines Eckrisalitgebäude sichtbar gemacht, Ziegel, Kalksteine&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Baden-Württemberg 28 (1991): S.258 und Fundbericht aus Schwaben 14&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Welsches Haus]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Villa-Rustica_Bad.jpg|Teil der Villa Rustica im Kanzlerwald&lt;br /&gt;
Bild:Enzberg Luftbild Gutshof.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg aus der Luft&lt;br /&gt;
Bild:Mühlacker-Enzb.Tafeln.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg mit den erklärenden Schautafeln&lt;br /&gt;
Bild:RömischeMünze.jpg|Vorder und Rückseite einer römischen Münze, wie sie in Wilferdingen gefunden wurden.&lt;br /&gt;
Datei:Villa rustica Lohmersheim.jpg|Die villa rustica in Lomersheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige römische Siedlungsplätze==&lt;br /&gt;
Viele Fundplätze wurden nicht näher untersucht, weshalb die Funktionen dieser Siedlungsplätze nur spekuliert werden können bzw. die Liste der römischen Gutshöfe teilweise um diese erweitert werden könnte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Flur&lt;br /&gt;
! Funde/Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aurich]]&lt;br /&gt;
| [[Weiler auf dem Riedberg|Weiler]]&lt;br /&gt;
| [[1913]] wurden vermutlich römische Grundmauern angeschnitten mit einem Eingang von 1,80 m Breite mit 60 cm stärke Seiten, welcher in einen Gelaß mit Brandspuren (Hypokaust?) und 80 cm starken Seiten führt. Möglicherweise eine villa rustica.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bilfingen]]&lt;br /&gt;
| Buckelwiesen, Röschwiesen&lt;br /&gt;
| Siedlungsreste, möglicherweise Villa Rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bilfingen&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche wurde wohl auf römischer Ruine errichtet, wahrscheinlich einem alten römischen Tempel, welcher an einer Wegeskreuzung lag. Undatierte Mauerreste in der Flur &amp;quot;Hinter der Kirche rechts&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Corres]]&lt;br /&gt;
| Wiesenäcker&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort &amp;quot;Grundmauern, römische Ziegel, Bruchstücke von römischen Gefässen, Heizröhren etc.&amp;quot;. Das Gebäude ist möglicherweise über Pflanzenverfärbung sichtbar. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietenhausen]]&lt;br /&gt;
| im Ort&lt;br /&gt;
| In der Panoramastr. 1 wurde ein Merkur-Altar entdeckt. Westlich davon in der Turmbergstr. wurde ein wohl römischer Steingewölbe freigelegt. In der Turmbergstr. 20 fand man Ziegelreste und eine dicke Brandschicht. In der Karlstr. 3 wurde ein Drei-(Vier)-Götterstein gefunden. Es wird vermutet, dass sich hier eine römische Siedlung, Straßenstation oder Gutshof befand. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| Römerberg/Burgschnabel&lt;br /&gt;
| Ziegelreste, Nägel, Pfeilspitzen aus spätrömischer oder frühmittelalterlicher Zeit, Kupfermünze aus der Zeit 321-324 n.Chr. Vermutlich stand dort eine römische Warte.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| [[Boden (Dürrmenz)|Boden]]&lt;br /&gt;
| nachgewiesenes Gebäude (&#039;&#039;[[Boden (Dürrmenz)|siehe Hauptartikel]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dürrmenz&lt;br /&gt;
| [[St. Peterskirche (Mühlacker)|St. Peterskirche]]&lt;br /&gt;
| Tempelanlage mit Plattengräber, Votivstein mit Nennung eines Bezirksrates, zusätzlich Bauschutt und Gebäudeecke 50 m südöstlich der Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ellmendingen]]&lt;br /&gt;
| Kirche&lt;br /&gt;
| [[1818]] römische Steine am Eingang zur Ellmendinger Kirche &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| Seite, Kapellenäcker&lt;br /&gt;
| Behauene Steine möglicherweise römischen Ursprungs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Bonlanden&lt;br /&gt;
| Gebäude mit rund ausgemauertem Brunnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Breite&lt;br /&gt;
| große Ausdehnung in nur einige Fuß unter der Oberfläche Grundreste römischer Gebäude, römische Ziegel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Wegscheide&lt;br /&gt;
| in Flur &amp;quot;Wegscheide&amp;quot; fand man Leistenziegel, Kalksteine, Keramikscherben. Wahrscheinlich eine Villa rustica. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Großglattbach]]&lt;br /&gt;
| Schloßbuckel&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hagenschieß]]&lt;br /&gt;
| Lettengefäll&lt;br /&gt;
| im Topograph. Atlas [[1849]] eine Villa rustica eingetragen, nachher aber keine Funde nachgewiesen&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Kortüm (1995): Portus, S.359&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
| Hagenschieß&lt;br /&gt;
| Hausemertal&lt;br /&gt;
| Gebäudereste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horrheim]]&lt;br /&gt;
| Dorfäcker&lt;br /&gt;
| an der Mündung des [[Steinbach]]s in die [[Metter]] sollen Mauerreste und Scherben römischen Ursprungs gefunden worden sein. Ebenso soll in diesem Bereich eine römische Straße verlaufen sein. Etwas entfernt am Südhang des Baiselbergs sollen römische Ziegel und Scherben liegen, die jedoch der Archäologe Paret als mittelalterlich identifiziert, eine römische Siedlung aber nicht ausschloss.    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| innere Hofäcker&lt;br /&gt;
| Bei Bau der Eisenbahnlinie wurden Grundmauern, Ziegel und ein römischer Brunnen ausgegraben (Parz. 439). [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben und später ein Fundament eines Gebäudes mit 40m Länge entdeckt. Ein weiterer Brunnen wurde ebenfalls [[1912]] untersucht (Parz. 456).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Holderäcker&lt;br /&gt;
| [[1912]] römische Scherben, Kohlereste und ein geschichteter Steinhaufen (Parz. 593)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Sogen&lt;br /&gt;
| [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben in 1m Tiefe, 1m länge und 0,5m breite (Parz. 410)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| [[Traishof]]&lt;br /&gt;
| 1899 fand der Archäologe Bonnet römische Baureste nordwestlich vom Traishof am Weg nach der &amp;quot;Hohe Straße&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Ortskern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| links der Bahnhofstraße gegenüber dem Bahnhofsbereich fand man in 2,1 m Tiefe eine Schuttgrube mit Kohlespuren, Lehmverputzbrocken (teilweise schwarz angebrannt), rotgebrannte Schilfsandsteinbrocken, schwarze Gefäßscherben, Kieselsandsteinbrocken (möglicherweise von Mahlsteinen), achatähnlicher Quarzbrocken;im Pflegehof wurde ein Steinrelief mit zwei primitiv dargestellten Personen entdeckt (römischer Weihestein oder &amp;quot;Adam und Eva&amp;quot;-Relief); vielleicht Gutshof oder Straßendorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Beim Gleitsbrückle&lt;br /&gt;
| zwei Terra Sigillata-Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Bergfeld/&amp;quot;Im kleinen Feld&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Terra Sigillata-Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Büschle&lt;br /&gt;
| 1982 Mauerreste, Terra Sigillata-Scherben, einseitig-geglättetes Bleistück mit 5-7 cm Höhe und eingeritzen Zeichen; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Feyerabend&lt;br /&gt;
| Grundmauerreste, Ziegelbrocken, Sigillatascherben; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Lange Länder&lt;br /&gt;
| [[1988]] Mauerreste von mehreren Gebäuden, Gebrauchskeramikscherben, Terra-Sigillata-Scherben, großes Stück Bilderschüssel und Eisennägel; Gewann nördlich der Stelle heißt &amp;quot;Burgweg&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewald&lt;br /&gt;
| Bronzestatuette des Pan (Gott mit Bocksgesicht, krummer Nase, breitem Mund, spitzen Bart, Hörner und Bocksfüße) - Echtheit nicht zweifelsfrei&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Seeberg&lt;br /&gt;
| 1934 wurde am Hang zum [[Seeberger Bach]] in einem Entwässerungsgraben römische Scherben entdeckt. Zudem 0,5-1m hohe Felsbrocken mit roten Verbrennungsspuren, ein Eisenerzbrocken und Anzeichen eines runden Brunnenlochs. Archäologe Oskar Paret vermutet hier einen römischen Siedlungsplatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Oskar Paret (1961): S. 380&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Weissacher Tal/Torfwiesen&lt;br /&gt;
| Beim Bau der [[Freudensteiner Straße (Knittlingen)|Freudensteiner Straße]] 1984 fand man römische Baureste, Gebrauchskeramikstücke, Terra Sigillata u.a. aus Rheinzabern; nebenbei viele Geschirrstücke von der nahgelegenen [[Wüstung]] [[Oberhofen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Unterer Steinweg&lt;br /&gt;
| Sigillatascherben, Ziegelbrocken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lienzingen]]&lt;br /&gt;
| [[Bädergasse (Lienzingen)|Bädergasse]]&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben (Fundjahr [[1963]]), vermutlich Gutshof oder anderes Gebäude &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lienzingen&lt;br /&gt;
| [[Scherbentalbach]]&lt;br /&gt;
| [[1930]] Diana-Relief entdeckt, römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Maulbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Schleifhäusleweg (Maulbronn)|Schleifhäusle]]/[[Am Dobelbach (Maulbronn)|Dobelbach]] &lt;br /&gt;
| zwei Viergöttersteine, die im Kloster eingebaut waren. [[1935]] wurde  rund 60 m südwestlich vom Schleifhäusle beim Hausbau in der Südostecke des Grundstücks Parzellenr. 455 eine römische Schuttschicht mit Bausteinen und Scherben angegraben. Rund 10 m davon entfernt stieß man auf eine Jupitergigantengruppe. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mühlacker]]&lt;br /&gt;
| [[Industriestraße (Mühlacker)|Industriestraße]]&lt;br /&gt;
| Kalkbrennerei, möglicherweise mit villa rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Niefern]]&lt;br /&gt;
| [[Pfarrkirche St. Marien (Niefern)|Kirche]]&lt;br /&gt;
| [[Römischer Grabaltar aus Niefern]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ölbronn]]&lt;br /&gt;
| Burg&lt;br /&gt;
| möglicherweise Gutshof;die Villa rustica stand nur der Sage nach dort; Römische Funde fehlen.&amp;lt;ref&amp;gt; vgl. Johannes Haßpacher: Ein Dorf an der Grenze. Chronik von Ölbronn. Pforzheim 1982. S. 97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ölbronn&lt;br /&gt;
| Haselwiesen&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegel, möglicherweise römisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ötisheim]]&lt;br /&gt;
| Krautgärten&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Grundmauern, Pflaster, Backsteine, Gefässefragmente und Ziegel. Genauere Untersuchungen fehlen, daher keine genaue Funktion bestimmbar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schützingen]]&lt;br /&gt;
| Mauertal&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Mauer- und Ziegelreste und in den nahegelegenen Hubäckern eine gepflasterte Straße. Später fand man Löwenplastik und weitere Steine mit Reliefresten in der Uferkante des [[Streitenbach]]s verbaut. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Stein]]&lt;br /&gt;
| Pfarräckerle/Weiherbrünnlein &lt;br /&gt;
| 1913 wurden mittelalterliche und römische Siedlungsreste und Fundamentreste ausgegraben. Vermutlich stand über dem Weiherbrünnlein ein Mithranum (Quellheiligtum), auf dieser in fränkischer Zeit eine Kirche erbaut wurde, die bis ins 15. Jahrhundert bestand. Das &amp;quot;Pfarräckerle&amp;quot; hieß früher &amp;quot;Kirchgärtlein&amp;quot;. In der heutigen Steiner Kirche war ein Viergötterstein verbaut.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sternenfels]]&lt;br /&gt;
| [[Maulbronner Straße (Sternenfels)|Maulbronner Straße]]/Sandberg&lt;br /&gt;
| Münzfund mit Abbild der Faustina minor (145-176 n.Chr.)  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Enzfeld&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewiesen&lt;br /&gt;
| Mauerreste und römische Ziegel gegenüber der Einmündung des Schmietals in das Enztal.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1933-1935: S.116 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Hoher Markstein&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Wolfsberg&lt;br /&gt;
| römische Münzen von Kaiser Marc Aurel, Domitian (81-96 n.Chr.), Kaiserin Lucilla (164-169)    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weiler]]&lt;br /&gt;
| In der [[Pfinz]]&lt;br /&gt;
| Kopf einer Merkur-Statuette und Kopf einer weiblichen Statuette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wiernsheim]]&lt;br /&gt;
| Rosenpfad&lt;br /&gt;
| Februar [[1930]] wurde in der Parzelle 1796 (?) eine Ostecke eines Gebäudefundaments auf 6 und 5,7 m Länge mit einer Mauerstärke von 0,8m aufgedeckt. Münzfunde zudem beim Gemeindehaus und in der Flur &amp;quot;Scherre&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wurmberg]]&lt;br /&gt;
| Hofstätter Straße&lt;br /&gt;
| römische Ziegelreste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zaisersweiher]]&lt;br /&gt;
| Bild&lt;br /&gt;
| Gebäudereste, Scherben; möglicherweise ein Gutshof; keine archäologische Untersuchung    &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Römerspuren-Radweg]]&lt;br /&gt;
* [[Archäologischer Schauplatz Kappelhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
* [http://www.muehlacker.de/roemischer-gutshof/index.htm Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Enzberg auf der Webpräsenz der Stadt Mühlacker]&lt;br /&gt;
* [http://landesdenkmalamt-bw.de/nachrichtenblatt-online/NB2003-4-S-316-320.pdf Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Wilferdingen vom Landesdenkmalamt Baden- Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=176745</id>
		<title>Villa rustica</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=176745"/>
		<updated>2020-03-09T21:08:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: +Knittlinger Funde&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;villa rustica&#039;&#039;&#039; (Mehrzahl: &#039;&#039;villae rusticae&#039;&#039;) bezeichnet man ein Landhaus beziehungsweise Landgut aus dem Römischen Reich. Dem Herrn eines solchen Gutes oblagen meist die Verwaltung der Belange und Infrastruktur der umliegenden Region. Um Pforzheim herum liegen circa ein Dutzend der etwa tausend in [[Baden-Württemberg]] gefundenen Gutshöfe, auf städtischer Gemarkung sind es zwei.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des [[Römerspuren-Radweg]]s befinden diese sich in [[Enzberg]], [[Pforzheim]] und [[Wilferdingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Villae rusticae im Enzkreis (Auswahl)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Altes Schloss]]&lt;br /&gt;
| [[Brötzingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| [[Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| mit Badegebäude und Caldarium (Heißbad); bereits im 19. Jh. bekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Birkenfeld&lt;br /&gt;
| [[Birkenfeld]]&lt;br /&gt;
| an der Kreuzstraße; entstand um 100 n. Chr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Buchwaldwiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bürg]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Achtzehn Morgen&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Dallfingen]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrn]]&lt;br /&gt;
| anhand von Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Römischer Gutshof Dämpfele|Villa rustica Dämpfele]]&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Gutshof aufgrund von Mauerresten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| [[Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| Ziegel- und Mauerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Suttersbach]]&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| Säulenfragmente, Ziegel, Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Eisingen]]&lt;br /&gt;
| [[Eisingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzberg]]&lt;br /&gt;
| [[Enzberg]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungsstätte heute sichtbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen von Kellerräumen im 19.Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fohlenstall]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen ohne Untersuchungsbericht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fronäcker]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Geislinger Brunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Hauptgebäude identifiziert &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Halde]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| vermutet, 1907 wurden Grundmauern entdeckt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kanzlerwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kerzenbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Göbrichen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Rohr&amp;quot;/&amp;quot;Ebene&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Langes Loch]]&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| [[1985]] entdeckt und untersucht &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Leinfelder Täle]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| großräumiges Gelände, Ausgrabungen 2003/2004 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Niemandsrain]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| am Sandweg; bereits im 19. Jh. bekannt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Mutele]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Oberste Wiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Ersingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Schachtbrunnen, Münzfunde, Metalle und Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| 1933 nach dem Großbrand entdeckt, ebenso Fund eines Votivsteines&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Pulverdingen&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| im Acker südlich vom &#039;&#039;Unteren Pulverdingerholz&#039;&#039; (Flur &#039;&#039;Schelmenäcker&#039;&#039;) Gebäudereste und viel Bauschutt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica im Ramsbachtal]]&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Ranntal]]&lt;br /&gt;
| [[Nöttingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Rauhbrunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
| teilweise untersucht &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Roßwag]]&lt;br /&gt;
| [[Roßwag]]&lt;br /&gt;
| erkennbar am Pflanzenwachstum, &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Schlimmer&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Wohngebäude mit Hypokaustanlage, vermutlich Gutshof. Seit 1915 durch Bauarbeiten beschädigt. [[1925]] wurde bekannt, dass bei Grubenarbeiten Mauerreste und ein Keller mit Lichtschacht und drei Nischen angetroffen wurden. Zu den Funden zählen ein Tisch aus Stein, Tierknochen, Eisennägel, Schlüssel, Stück von einem Bronzesieb sowie Glasscherben, ein bemalter Stein und Keramik.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1924-1926: S.108 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Spitalwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wagenburg]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| Mauerreste, Bronzegefäße und Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wanne]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[1991]] wurde anhand von Luftbildaufnahmen den Grundriss eines Eckrisalitgebäude sichtbar gemacht, Ziegel, Kalksteine&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Baden-Württemberg 28 (1991): S.258 und Fundbericht aus Schwaben 14&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Welsches Haus]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Villa-Rustica_Bad.jpg|Teil der Villa Rustica im Kanzlerwald&lt;br /&gt;
Bild:Enzberg Luftbild Gutshof.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg aus der Luft&lt;br /&gt;
Bild:Mühlacker-Enzb.Tafeln.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg mit den erklärenden Schautafeln&lt;br /&gt;
Bild:RömischeMünze.jpg|Vorder und Rückseite einer römischen Münze, wie sie in Wilferdingen gefunden wurden.&lt;br /&gt;
Datei:Villa rustica Lohmersheim.jpg|Die villa rustica in Lomersheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige römische Siedlungsplätze==&lt;br /&gt;
Viele Fundplätze wurden nicht näher untersucht, weshalb die Funktionen dieser Siedlungsplätze nur spekuliert werden können bzw. die Liste der römischen Gutshöfe teilweise um diese erweitert werden könnte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Flur&lt;br /&gt;
! Funde/Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aurich]]&lt;br /&gt;
| [[Weiler auf dem Riedberg|Weiler]]&lt;br /&gt;
| [[1913]] wurden vermutlich römische Grundmauern angeschnitten mit einem Eingang von 1,80 m Breite mit 60 cm stärke Seiten, welcher in einen Gelaß mit Brandspuren (Hypokaust?) und 80 cm starken Seiten führt. Möglicherweise eine villa rustica.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bilfingen]]&lt;br /&gt;
| Buckelwiesen, Röschwiesen&lt;br /&gt;
| Siedlungsreste, möglicherweise Villa Rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bilfingen&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche wurde wohl auf römischer Ruine errichtet, wahrscheinlich einem alten römischen Tempel, welcher an einer Wegeskreuzung lag. Undatierte Mauerreste in der Flur &amp;quot;Hinter der Kirche rechts&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Corres]]&lt;br /&gt;
| Wiesenäcker&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort &amp;quot;Grundmauern, römische Ziegel, Bruchstücke von römischen Gefässen, Heizröhren etc.&amp;quot;. Das Gebäude ist möglicherweise über Pflanzenverfärbung sichtbar. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietenhausen]]&lt;br /&gt;
| im Ort&lt;br /&gt;
| In der Panoramastr. 1 wurde ein Merkur-Altar entdeckt. Westlich davon in der Turmbergstr. wurde ein wohl römischer Steingewölbe freigelegt. In der Turmbergstr. 20 fand man Ziegelreste und eine dicke Brandschicht. In der Karlstr. 3 wurde ein Drei-(Vier)-Götterstein gefunden. Es wird vermutet, dass sich hier eine römische Siedlung, Straßenstation oder Gutshof befand. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| Römerberg/Burgschnabel&lt;br /&gt;
| Ziegelreste, Nägel, Pfeilspitzen aus spätrömischer oder frühmittelalterlicher Zeit, Kupfermünze aus der Zeit 321-324 n.Chr. Vermutlich stand dort eine römische Warte.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| [[Boden (Dürrmenz)|Boden]]&lt;br /&gt;
| nachgewiesenes Gebäude (&#039;&#039;[[Boden (Dürrmenz)|siehe Hauptartikel]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dürrmenz&lt;br /&gt;
| [[St. Peterskirche (Mühlacker)|St. Peterskirche]]&lt;br /&gt;
| Tempelanlage mit Plattengräber, Votivstein mit Nennung eines Bezirksrates, zusätzlich Bauschutt und Gebäudeecke 50 m südöstlich der Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ellmendingen]]&lt;br /&gt;
| Kirche&lt;br /&gt;
| [[1818]] römische Steine am Eingang zur Ellmendinger Kirche &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| Seite, Kapellenäcker&lt;br /&gt;
| Behauene Steine möglicherweise römischen Ursprungs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Bonlanden&lt;br /&gt;
| Gebäude mit rund ausgemauertem Brunnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Breite&lt;br /&gt;
| große Ausdehnung in nur einige Fuß unter der Oberfläche Grundreste römischer Gebäude, römische Ziegel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Wegscheide&lt;br /&gt;
| in Flur &amp;quot;Wegscheide&amp;quot; fand man Leistenziegel, Kalksteine, Keramikscherben. Wahrscheinlich eine Villa rustica. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Großglattbach]]&lt;br /&gt;
| Schloßbuckel&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hagenschieß]]&lt;br /&gt;
| Lettengefäll&lt;br /&gt;
| im Topograph. Atlas [[1849]] eine Villa rustica eingetragen, nachher aber keine Funde nachgewiesen&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Kortüm (1995): Portus, S.359&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horrheim]]&lt;br /&gt;
| Dorfäcker&lt;br /&gt;
| an der Mündung des [[Steinbach]]s in die [[Metter]] sollen Mauerreste und Scherben römischen Ursprungs gefunden worden sein. Ebenso soll in diesem Bereich eine römische Straße verlaufen sein. Etwas entfernt am Südhang des Baiselbergs sollen römische Ziegel und Scherben liegen, die jedoch der Archäologe Paret als mittelalterlich identifiziert, eine römische Siedlung aber nicht ausschloss.    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| innere Hofäcker&lt;br /&gt;
| Bei Bau der Eisenbahnlinie wurden Grundmauern, Ziegel und ein römischer Brunnen ausgegraben (Parz. 439). [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben und später ein Fundament eines Gebäudes mit 40m Länge entdeckt. Ein weiterer Brunnen wurde ebenfalls [[1912]] untersucht (Parz. 456).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Holderäcker&lt;br /&gt;
| [[1912]] römische Scherben, Kohlereste und ein geschichteter Steinhaufen (Parz. 593)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Sogen&lt;br /&gt;
| [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben in 1m Tiefe, 1m länge und 0,5m breite (Parz. 410)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| [[Traishof]]&lt;br /&gt;
| 1899 fand der Archäologe Bonnet römische Baureste nordwestlich vom Traishof am Weg nach der &amp;quot;Hohe Straße&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Ortskern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| links der Bahnhofstraße gegenüber dem Bahnhofsbereich fand man in 2,1 m Tiefe eine Schuttgrube mit Kohlespuren, Lehmverputzbrocken (teilweise schwarz angebrannt), rotgebrannte Schilfsandsteinbrocken, schwarze Gefäßscherben, Kieselsandsteinbrocken (möglicherweise von Mahlsteinen), achatähnlicher Quarzbrocken;im Pflegehof wurde ein Steinrelief mit zwei primitiv dargestellten Personen entdeckt (römischer Weihestein oder &amp;quot;Adam und Eva&amp;quot;-Relief); vielleicht Gutshof oder Straßendorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Beim Gleitsbrückle&lt;br /&gt;
| zwei Terra Sigillata-Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Bergfeld/&amp;quot;Im kleinen Feld&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Terra Sigillata-Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Büschle&lt;br /&gt;
| 1982 Mauerreste, Terra Sigillata-Scherben, einseitig-geglättetes Bleistück mit 5-7 cm Höhe und eingeritzen Zeichen; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Feyerabend&lt;br /&gt;
| Grundmauerreste, Ziegelbrocken, Sigillatascherben; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Lange Länder&lt;br /&gt;
| [[1988]] Mauerreste von mehreren Gebäuden, Gebrauchskeramikscherben, Terra-Sigillata-Scherben, großes Stück Bilderschüssel und Eisennägel; Gewann nördlich der Stelle heißt &amp;quot;Burgweg&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewald&lt;br /&gt;
| Bronzestatuette des Pan (Gott mit Bocksgesicht, krummer Nase, breitem Mund, spitzen Bart, Hörner und Bocksfüße) - Echtheit nicht zweifelsfrei&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Seeberg&lt;br /&gt;
| 1934 wurde am Hang zum [[Seeberger Bach]] in einem Entwässerungsgraben römische Scherben entdeckt. Zudem 0,5-1m hohe Felsbrocken mit roten Verbrennungsspuren, ein Eisenerzbrocken und Anzeichen eines runden Brunnenlochs. Archäologe Oskar Paret vermutet hier einen römischen Siedlungsplatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Oskar Paret (1961): S. 380&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Weissacher Tal/Torfwiesen&lt;br /&gt;
| Beim Bau der [[Freudensteiner Straße (Knittlingen)|Freudensteiner Straße]] 1984 fand man römische Baureste, Gebrauchskeramikstücke, Terra Sigillata u.a. aus Rheinzabern; nebenbei viele Geschirrstücke von der nahgelegenen [[Wüstung]] [[Oberhofen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Unterer Steinweg&lt;br /&gt;
| Sigillatascherben, Ziegelbrocken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lienzingen]]&lt;br /&gt;
| [[Bädergasse (Lienzingen)|Bädergasse]]&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben (Fundjahr [[1963]]), vermutlich Gutshof oder anderes Gebäude &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lienzingen&lt;br /&gt;
| [[Scherbentalbach]]&lt;br /&gt;
| [[1930]] Diana-Relief entdeckt, römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Maulbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Schleifhäusleweg (Maulbronn)|Schleifhäusle]]/[[Am Dobelbach (Maulbronn)|Dobelbach]] &lt;br /&gt;
| zwei Viergöttersteine, die im Kloster eingebaut waren. [[1935]] wurde  rund 60 m südwestlich vom Schleifhäusle beim Hausbau in der Südostecke des Grundstücks Parzellenr. 455 eine römische Schuttschicht mit Bausteinen und Scherben angegraben. Rund 10 m davon entfernt stieß man auf eine Jupitergigantengruppe. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mühlacker]]&lt;br /&gt;
| [[Industriestraße (Mühlacker)|Industriestraße]]&lt;br /&gt;
| Kalkbrennerei, möglicherweise mit villa rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Niefern]]&lt;br /&gt;
| [[Pfarrkirche St. Marien (Niefern)|Kirche]]&lt;br /&gt;
| [[Römischer Grabaltar aus Niefern]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ölbronn]]&lt;br /&gt;
| Burg&lt;br /&gt;
| möglicherweise Gutshof;die Villa rustica stand nur der Sage nach dort; Römische Funde fehlen.&amp;lt;ref&amp;gt; vgl. Johannes Haßpacher: Ein Dorf an der Grenze. Chronik von Ölbronn. Pforzheim 1982. S. 97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ölbronn&lt;br /&gt;
| Haselwiesen&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegel, möglicherweise römisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ötisheim]]&lt;br /&gt;
| Krautgärten&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Grundmauern, Pflaster, Backsteine, Gefässefragmente und Ziegel. Genauere Untersuchungen fehlen, daher keine genaue Funktion bestimmbar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schützingen]]&lt;br /&gt;
| Mauertal&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Mauer- und Ziegelreste und in den nahegelegenen Hubäckern eine gepflasterte Straße. Später fand man Löwenplastik und weitere Steine mit Reliefresten in der Uferkante des [[Streitenbach]]s verbaut. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Stein]]&lt;br /&gt;
| Pfarräckerle/Weiherbrünnlein &lt;br /&gt;
| 1913 wurden mittelalterliche und römische Siedlungsreste und Fundamentreste ausgegraben. Vermutlich stand über dem Weiherbrünnlein ein Mithranum (Quellheiligtum), auf dieser in fränkischer Zeit eine Kirche erbaut wurde, die bis ins 15. Jahrhundert bestand. Das &amp;quot;Pfarräckerle&amp;quot; hieß früher &amp;quot;Kirchgärtlein&amp;quot;. In der heutigen Steiner Kirche war ein Viergötterstein verbaut.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sternenfels]]&lt;br /&gt;
| [[Maulbronner Straße (Sternenfels)|Maulbronner Straße]]/Sandberg&lt;br /&gt;
| Münzfund mit Abbild der Faustina minor (145-176 n.Chr.)  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Enzfeld&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewiesen&lt;br /&gt;
| Mauerreste und römische Ziegel gegenüber der Einmündung des Schmietals in das Enztal.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1933-1935: S.116 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Hoher Markstein&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Wolfsberg&lt;br /&gt;
| römische Münzen von Kaiser Marc Aurel, Domitian (81-96 n.Chr.), Kaiserin Lucilla (164-169)    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weiler]]&lt;br /&gt;
| In der [[Pfinz]]&lt;br /&gt;
| Kopf einer Merkur-Statuette und Kopf einer weiblichen Statuette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wiernsheim]]&lt;br /&gt;
| Rosenpfad&lt;br /&gt;
| Februar [[1930]] wurde in der Parzelle 1796 (?) eine Ostecke eines Gebäudefundaments auf 6 und 5,7 m Länge mit einer Mauerstärke von 0,8m aufgedeckt. Münzfunde zudem beim Gemeindehaus und in der Flur &amp;quot;Scherre&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zaisersweiher]]&lt;br /&gt;
| Bild&lt;br /&gt;
| Gebäudereste, Scherben; möglicherweise ein Gutshof; keine archäologische Untersuchung    &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Römerspuren-Radweg]]&lt;br /&gt;
* [[Archäologischer Schauplatz Kappelhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
* [http://www.muehlacker.de/roemischer-gutshof/index.htm Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Enzberg auf der Webpräsenz der Stadt Mühlacker]&lt;br /&gt;
* [http://landesdenkmalamt-bw.de/nachrichtenblatt-online/NB2003-4-S-316-320.pdf Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Wilferdingen vom Landesdenkmalamt Baden- Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=176716</id>
		<title>Villa rustica</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=176716"/>
		<updated>2020-03-08T19:21:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: +Seeberg Knittlingen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;villa rustica&#039;&#039;&#039; (Mehrzahl: &#039;&#039;villae rusticae&#039;&#039;) bezeichnet man ein Landhaus beziehungsweise Landgut aus dem Römischen Reich. Dem Herrn eines solchen Gutes oblagen meist die Verwaltung der Belange und Infrastruktur der umliegenden Region. Um Pforzheim herum liegen circa ein Dutzend der etwa tausend in [[Baden-Württemberg]] gefundenen Gutshöfe, auf städtischer Gemarkung sind es zwei.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des [[Römerspuren-Radweg]]s befinden diese sich in [[Enzberg]], [[Pforzheim]] und [[Wilferdingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Villae rusticae im Enzkreis (Auswahl)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Altes Schloss]]&lt;br /&gt;
| [[Brötzingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| [[Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| mit Badegebäude und Caldarium (Heißbad); bereits im 19. Jh. bekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Birkenfeld&lt;br /&gt;
| [[Birkenfeld]]&lt;br /&gt;
| an der Kreuzstraße; entstand um 100 n. Chr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Buchwaldwiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bürg]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Achtzehn Morgen&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Dallfingen]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrn]]&lt;br /&gt;
| anhand von Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Römischer Gutshof Dämpfele|Villa rustica Dämpfele]]&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Gutshof aufgrund von Mauerresten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| [[Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| Ziegel- und Mauerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Suttersbach]]&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| Säulenfragmente, Ziegel, Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Eisingen]]&lt;br /&gt;
| [[Eisingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzberg]]&lt;br /&gt;
| [[Enzberg]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungsstätte heute sichtbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen von Kellerräumen im 19.Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fohlenstall]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen ohne Untersuchungsbericht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fronäcker]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Geislinger Brunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Hauptgebäude identifiziert &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Halde]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| vermutet, 1907 wurden Grundmauern entdeckt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kanzlerwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kerzenbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Göbrichen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Rohr&amp;quot;/&amp;quot;Ebene&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Langes Loch]]&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| [[1985]] entdeckt und untersucht &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Leinfelder Täle]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| großräumiges Gelände, Ausgrabungen 2003/2004 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Niemandsrain]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| am Sandweg; bereits im 19. Jh. bekannt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Mutele]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Oberste Wiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Ersingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Schachtbrunnen, Münzfunde, Metalle und Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| 1933 nach dem Großbrand entdeckt, ebenso Fund eines Votivsteines&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Pulverdingen&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| im Acker südlich vom &#039;&#039;Unteren Pulverdingerholz&#039;&#039; (Flur &#039;&#039;Schelmenäcker&#039;&#039;) Gebäudereste und viel Bauschutt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica im Ramsbachtal]]&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Ranntal]]&lt;br /&gt;
| [[Nöttingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Rauhbrunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
| teilweise untersucht &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Roßwag]]&lt;br /&gt;
| [[Roßwag]]&lt;br /&gt;
| erkennbar am Pflanzenwachstum, &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Schlimmer&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Wohngebäude mit Hypokaustanlage, vermutlich Gutshof. Seit 1915 durch Bauarbeiten beschädigt. [[1925]] wurde bekannt, dass bei Grubenarbeiten Mauerreste und ein Keller mit Lichtschacht und drei Nischen angetroffen wurden. Zu den Funden zählen ein Tisch aus Stein, Tierknochen, Eisennägel, Schlüssel, Stück von einem Bronzesieb sowie Glasscherben, ein bemalter Stein und Keramik.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1924-1926: S.108 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Spitalwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wagenburg]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| Mauerreste, Bronzegefäße und Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wanne]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[1991]] wurde anhand von Luftbildaufnahmen den Grundriss eines Eckrisalitgebäude sichtbar gemacht, Ziegel, Kalksteine&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Baden-Württemberg 28 (1991): S.258 und Fundbericht aus Schwaben 14&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Welsches Haus]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Villa-Rustica_Bad.jpg|Teil der Villa Rustica im Kanzlerwald&lt;br /&gt;
Bild:Enzberg Luftbild Gutshof.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg aus der Luft&lt;br /&gt;
Bild:Mühlacker-Enzb.Tafeln.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg mit den erklärenden Schautafeln&lt;br /&gt;
Bild:RömischeMünze.jpg|Vorder und Rückseite einer römischen Münze, wie sie in Wilferdingen gefunden wurden.&lt;br /&gt;
Datei:Villa rustica Lohmersheim.jpg|Die villa rustica in Lomersheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige römische Siedlungsplätze==&lt;br /&gt;
Viele Fundplätze wurden nicht näher untersucht, weshalb die Funktionen dieser Siedlungsplätze nur spekuliert werden können bzw. die Liste der römischen Gutshöfe teilweise um diese erweitert werden könnte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Flur&lt;br /&gt;
! Funde/Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aurich]]&lt;br /&gt;
| [[Weiler auf dem Riedberg|Weiler]]&lt;br /&gt;
| [[1913]] wurden vermutlich römische Grundmauern angeschnitten mit einem Eingang von 1,80 m Breite mit 60 cm stärke Seiten, welcher in einen Gelaß mit Brandspuren (Hypokaust?) und 80 cm starken Seiten führt. Möglicherweise eine villa rustica.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bilfingen]]&lt;br /&gt;
| Buckelwiesen, Röschwiesen&lt;br /&gt;
| Siedlungsreste, möglicherweise Villa Rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bilfingen&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche wurde wohl auf römischer Ruine errichtet, wahrscheinlich einem alten römischen Tempel, welcher an einer Wegeskreuzung lag. Undatierte Mauerreste in der Flur &amp;quot;Hinter der Kirche rechts&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Corres]]&lt;br /&gt;
| Wiesenäcker&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort &amp;quot;Grundmauern, römische Ziegel, Bruchstücke von römischen Gefässen, Heizröhren etc.&amp;quot;. Das Gebäude ist möglicherweise über Pflanzenverfärbung sichtbar. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietenhausen]]&lt;br /&gt;
| im Ort&lt;br /&gt;
| In der Panoramastr. 1 wurde ein Merkur-Altar entdeckt. Westlich davon in der Turmbergstr. wurde ein wohl römischer Steingewölbe freigelegt. In der Turmbergstr. 20 fand man Ziegelreste und eine dicke Brandschicht. In der Karlstr. 3 wurde ein Drei-(Vier)-Götterstein gefunden. Es wird vermutet, dass sich hier eine römische Siedlung, Straßenstation oder Gutshof befand. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| Römerberg/Burgschnabel&lt;br /&gt;
| Ziegelreste, Nägel, Pfeilspitzen aus spätrömischer oder frühmittelalterlicher Zeit, Kupfermünze aus der Zeit 321-324 n.Chr. Vermutlich stand dort eine römische Warte.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| [[Boden (Dürrmenz)|Boden]]&lt;br /&gt;
| nachgewiesenes Gebäude (&#039;&#039;[[Boden (Dürrmenz)|siehe Hauptartikel]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dürrmenz&lt;br /&gt;
| [[St. Peterskirche (Mühlacker)|St. Peterskirche]]&lt;br /&gt;
| Tempelanlage mit Plattengräber, Votivstein mit Nennung eines Bezirksrates, zusätzlich Bauschutt und Gebäudeecke 50 m südöstlich der Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ellmendingen]]&lt;br /&gt;
| Kirche&lt;br /&gt;
| [[1818]] römische Steine am Eingang zur Ellmendinger Kirche &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| Seite, Kapellenäcker&lt;br /&gt;
| Behauene Steine möglicherweise römischen Ursprungs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Bonlanden&lt;br /&gt;
| Gebäude mit rund ausgemauertem Brunnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Breite&lt;br /&gt;
| große Ausdehnung in nur einige Fuß unter der Oberfläche Grundreste römischer Gebäude, römische Ziegel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Wegscheide&lt;br /&gt;
| in Flur &amp;quot;Wegscheide&amp;quot; fand man Leistenziegel, Kalksteine, Keramikscherben. Wahrscheinlich eine Villa rustica. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Großglattbach]]&lt;br /&gt;
| Schloßbuckel&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hagenschieß]]&lt;br /&gt;
| Lettengefäll&lt;br /&gt;
| im Topograph. Atlas [[1849]] eine Villa rustica eingetragen, nachher aber keine Funde nachgewiesen&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Kortüm (1995): Portus, S.359&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horrheim]]&lt;br /&gt;
| Dorfäcker&lt;br /&gt;
| an der Mündung des [[Steinbach]]s in die [[Metter]] sollen Mauerreste und Scherben römischen Ursprungs gefunden worden sein. Ebenso soll in diesem Bereich eine römische Straße verlaufen sein. Etwas entfernt am Südhang des Baiselbergs sollen römische Ziegel und Scherben liegen, die jedoch der Archäologe Paret als mittelalterlich identifiziert, eine römische Siedlung aber nicht ausschloss.    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| innere Hofäcker&lt;br /&gt;
| Bei Bau der Eisenbahnlinie wurden Grundmauern, Ziegel und ein römischer Brunnen ausgegraben (Parz. 439). [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben und später ein Fundament eines Gebäudes mit 40m Länge entdeckt. Ein weiterer Brunnen wurde ebenfalls [[1912]] untersucht (Parz. 456).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Holderäcker&lt;br /&gt;
| [[1912]] römische Scherben, Kohlereste und ein geschichteter Steinhaufen (Parz. 593)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Sogen&lt;br /&gt;
| [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben in 1m Tiefe, 1m länge und 0,5m breite (Parz. 410)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| [[Traishof]]&lt;br /&gt;
| 1899 fand der Archäologe Bonnet römische Baureste nordwestlich vom Traishof am Weg nach der &amp;quot;Hohe Straße&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| Büschle&lt;br /&gt;
| 1982 Mauerreste, Terra Sigillata-Scherben, einseitig-geglättetes Bleistück mit 5-7 cm Höhe und eingeritzen Zeichen; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| Seeberg&lt;br /&gt;
| 1934 wurde am Hang zum [[Seeberger Bach]] in einem Entwässerungsgraben römische Scherben entdeckt. Zudem 0,5-1m hohe Felsbrocken mit roten Verbrennungsspuren, ein Eisenerzbrocken und Anzeichen eines runden Brunnenlochs. Archäologe Oskar Paret vermutet hier einen römischen Siedlungsplatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Oskar Paret (1961): S. 380&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lienzingen]]&lt;br /&gt;
| [[Bädergasse (Lienzingen)|Bädergasse]]&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben (Fundjahr [[1963]]), vermutlich Gutshof oder anderes Gebäude &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lienzingen&lt;br /&gt;
| [[Scherbentalbach]]&lt;br /&gt;
| [[1930]] Diana-Relief entdeckt, römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Maulbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Schleifhäusleweg (Maulbronn)|Schleifhäusle]]/[[Am Dobelbach (Maulbronn)|Dobelbach]] &lt;br /&gt;
| zwei Viergöttersteine, die im Kloster eingebaut waren. [[1935]] wurde  rund 60 m südwestlich vom Schleifhäusle beim Hausbau in der Südostecke des Grundstücks Parzellenr. 455 eine römische Schuttschicht mit Bausteinen und Scherben angegraben. Rund 10 m davon entfernt stieß man auf eine Jupitergigantengruppe. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mühlacker]]&lt;br /&gt;
| [[Industriestraße (Mühlacker)|Industriestraße]]&lt;br /&gt;
| Kalkbrennerei, möglicherweise mit villa rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Niefern]]&lt;br /&gt;
| [[Pfarrkirche St. Marien (Niefern)|Kirche]]&lt;br /&gt;
| [[Römischer Grabaltar aus Niefern]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ölbronn]]&lt;br /&gt;
| Burg&lt;br /&gt;
| möglicherweise Gutshof;die Villa rustica stand nur der Sage nach dort; Römische Funde fehlen.&amp;lt;ref&amp;gt; vgl. Johannes Haßpacher: Ein Dorf an der Grenze. Chronik von Ölbronn. Pforzheim 1982. S. 97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ölbronn&lt;br /&gt;
| Haselwiesen&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegel, möglicherweise römisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ötisheim]]&lt;br /&gt;
| Krautgärten&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Grundmauern, Pflaster, Backsteine, Gefässefragmente und Ziegel. Genauere Untersuchungen fehlen, daher keine genaue Funktion bestimmbar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schützingen]]&lt;br /&gt;
| Mauertal&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Mauer- und Ziegelreste und in den nahegelegenen Hubäckern eine gepflasterte Straße. Später fand man Löwenplastik und weitere Steine mit Reliefresten in der Uferkante des [[Streitenbach]]s verbaut. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Stein]]&lt;br /&gt;
| Pfarräckerle/Weiherbrünnlein &lt;br /&gt;
| 1913 wurden mittelalterliche und römische Siedlungsreste und Fundamentreste ausgegraben. Vermutlich stand über dem Weiherbrünnlein ein Mithranum (Quellheiligtum), auf dieser in fränkischer Zeit eine Kirche erbaut wurde, die bis ins 15. Jahrhundert bestand. Das &amp;quot;Pfarräckerle&amp;quot; hieß früher &amp;quot;Kirchgärtlein&amp;quot;. In der heutigen Steiner Kirche war ein Viergötterstein verbaut.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sternenfels]]&lt;br /&gt;
| [[Maulbronner Straße (Sternenfels)|Maulbronner Straße]]/Sandberg&lt;br /&gt;
| Münzfund mit Abbild der Faustina minor (145-176 n.Chr.)  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Enzfeld&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewiesen&lt;br /&gt;
| Mauerreste und römische Ziegel gegenüber der Einmündung des Schmietals in das Enztal.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1933-1935: S.116 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Hoher Markstein&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Wolfsberg&lt;br /&gt;
| römische Münzen von Kaiser Marc Aurel, Domitian (81-96 n.Chr.), Kaiserin Lucilla (164-169)    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weiler]]&lt;br /&gt;
| In der [[Pfinz]]&lt;br /&gt;
| Kopf einer Merkur-Statuette und Kopf einer weiblichen Statuette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wiernsheim]]&lt;br /&gt;
| Rosenpfad&lt;br /&gt;
| Februar [[1930]] wurde in der Parzelle 1796 (?) eine Ostecke eines Gebäudefundaments auf 6 und 5,7 m Länge mit einer Mauerstärke von 0,8m aufgedeckt. Münzfunde zudem beim Gemeindehaus und in der Flur &amp;quot;Scherre&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zaisersweiher]]&lt;br /&gt;
| Bild&lt;br /&gt;
| Gebäudereste, Scherben; möglicherweise ein Gutshof; keine archäologische Untersuchung    &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Römerspuren-Radweg]]&lt;br /&gt;
* [[Archäologischer Schauplatz Kappelhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
* [http://www.muehlacker.de/roemischer-gutshof/index.htm Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Enzberg auf der Webpräsenz der Stadt Mühlacker]&lt;br /&gt;
* [http://landesdenkmalamt-bw.de/nachrichtenblatt-online/NB2003-4-S-316-320.pdf Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Wilferdingen vom Landesdenkmalamt Baden- Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Lichtenberg&amp;diff=176669</id>
		<title>Lichtenberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Lichtenberg&amp;diff=176669"/>
		<updated>2020-03-07T23:54:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: neu&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Lichtenberg&#039;&#039;&#039; ist eine vermutete Orts[[wüstung]] nordnordwestlich von [[Gündelbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer Urkunde von [[1241]] stiftet [[Herren von Eselsberg|Belrein von Eselsberg]] dem [[Kloster Maulbronn]] diverse Güter und Gülten in Gündelbach und Lichtenberg. Bei letzterem Ort könnte es sich um Lichtenberg bei Oberstenfeld oder auch Lichtenberg im Nord-Elsass handeln. Allerdings macht es der Gewannname &amp;quot;Lichtenberg&amp;quot; über dem Gündelbachtal wahrscheinlich, dass hiermit ein mittlerweile aufgegebener Weiler gemeint war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
 [http://www.wubonline.de/?wub=1457 WUB online] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=W%C3%BCstung&amp;diff=176668</id>
		<title>Wüstung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=W%C3%BCstung&amp;diff=176668"/>
		<updated>2020-03-07T23:39:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;Wüstung&#039;&#039;&#039; bezeichnet man eine abgegangene Ortschaft (&amp;quot;Ortswüstung&amp;quot;) oder nicht mehr kultivierte landwirtschaftliche Flächen (&amp;quot;Flurwüstung&amp;quot;); zu unterscheiden sind darüber hinaus &amp;quot;partielle&amp;quot; und &amp;quot;totale&amp;quot; sowie &amp;quot;temporäre&amp;quot; und &amp;quot;dauerhafte&amp;quot; Orts- oder Flurwüstungen. Oft erinnern Flurbezeichnungen, Siedlungsreste (z. B. Mauerreste) oder Überlieferungen (z. B. Erwähnungen in Urkunden oder Lagerbüchern) an solche Wüstungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung von [[Pforzheim]] ist reich an abgegangenen Siedlungen. Hier wird eine häufiger vorkommende Erscheinung bestätigt, dass die Zahl der &#039;&#039;&#039;Wüstungen&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Ödungen&#039;&#039;&#039; etwa der Zahl der noch vorhandenen Siedlungen gleichkommt. Natürlich dürfen wir diese Siedlungen, Dörfer und Wege nicht mit der heutigen Zeit vergleichen. Viele der damaligen Orte, Ansiedlungen oder Gehöfte bestanden meist aus wenigen Häusern, Stallungen für das Vieh und einer Kirche. Die Einwohnerzahl stieg meist nicht über 40 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Wüstungen, Ödungen und abgegangenen Siedlungen gehören auch die [[:Kategorie:Ruine|Ruine]]n unserer [[Burg]]en und [[Schloss|Schlösser]]. Ihnen wird jedoch auf einer anderen Seite bedacht, weshalb sie hier übergangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den dem Namen nach und weiter unten erwähnten, abgegangenen Siedlungen kommen noch einige Siedlungsspuren, von denen keine Namen überliefert sind. In der Zeit der Waldhufengründungen ist im Übereifer auch Wald gerodet und besiedelt worden, der sich nicht zur Besiedlung eignete. Diese Besiedlungen sind wieder verschwunden, aber die ehemaligen Hufenanlagen glaubt man an manchen Stellen auf der Höhe zwischen [[Nagold]] und [[Würm]], in welche das Waldhufengebiet des nördlichen Schwarzwaldes hineinreicht, noch zu erkennen, so oberhalb der Erzklinge im Würmtal in dem Waldbezirk Schönhalde in der Nähe des Jettenbrunnen. Auch südlich von [[Huchenfeld]], nordwestlich von [[Hohenwart]] und westlich von [[Schellbronn]] sieht man noch kleine Spuren von Hufenanlagen. Doch braucht es sich in diesen letzteren Fällen nicht unmittelbar um abgegangene Siedlungen zu handeln. Diese Spuren können auch daher kommen, dass nach der Aufhebung der strengen Hufenverfassung die Bewohner der einzelnen Hufen näher zusammengezogen und so aus dem Waldhufen-Reihendorf ein Haufendorf machten. Hohenwart macht ganz den Eindruck einer solchen Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Anhaltspunkte für Ödungen finden sich an der badisch-württembergischen Landesgrenze, da wo die Gemarkungen [[Neuhausen]] und Münklingen zusammenstoßen, auf württembergischen Boden, zwischen dem [[Büchelberg]] und Kuppelzen. Das Gelände dort führt die Namen &#039;&#039;bei der alten Kirche&#039;&#039;, &#039;&#039;Pfarräcker&#039;&#039;, &#039;&#039;alter Friedhof&#039;&#039;. Die Beobachtungen, die man beim Pflügen, beim Setzen von Grenzsteinen oder von Bäumen macht, deuten auch auf ehemalige Niederlassungen hin. Die Sage weiß allerlei von dieser Gegend zu erzählen, von einer versunkenen Römerstadt, einer versunkenen Kapelle, einem im 30-jährigen Krieg abgebrannten Dorfe usw. Zwanzig Minuten westlich von dieser Stelle liegen die St. Leonhardskirchenwiesen.  Dort sei dereinst eine Kirche verschwunden, so berichte die Sage. Drei Tage lang habe man das Läuten der Glocke in der Tiefe gehört. Weitere zwanzig Minuten westlich, da wo der Haugstetter Bach in den Monbach fließt, auch wieder an der Landesgrenze, liegen die Weileräcker und der Weilerbrunnen, Namen, die vermuten lassen, dass auch hier einst menschliche Unterkünfte standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Flurnamen schließen oft auf den Charakter von Ortnamen oder geben Hinweise auf eine ehemalige Besiedlung, aber nicht in jedem Fall wird sich eine Vermutung bestätigen. Aus der großen Zahl siedlungsverdächtiger Bezeichnungen seien hier einige angeführt: Arlingen (Gemarkung [[Brötzingen]]), Scholbingen, Scholbinger Weg ([[Dürrn]]), Bohninger Weg ([[Ersingen]]), Eichhof und Steckhof ([[Öschelbronn]]), Glashof (Würm), Gruppenhof ([[Ittersbach]]), Schafhof ([[Eisingen]]), Tannhof ([[Pforzheim]]). Die Zahl solcher Namen kann durch örtliche Erkundigungen, aus den Flurkarten, aus Berainen und anderen Akten und Urkunden noch sehr vermehrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selten ist über den Abgang einer Siedlung ein solches Aktenbündel vorhanden, wie über den Verkauf und Abbruch des Schanzhofes und des Langensteiner Hofes auf der Gemarkung [[Niefern]] oder dem allmählichen Zerfall von Kirche, Schule und Pfarrhaus von [[Remchingen]].    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Poetisch ==&lt;br /&gt;
Peter Rosegger (östereichischer Schriftsteller) schrieb unter dem Titel - &#039;&#039;Das zu Grunde gegangene Dorf&#039;&#039;: „Jahrhundertelang der Tummelplatz von Menschen, Märkte, Spiele, Hochzeitszüge, Leichenbegängnisse, Prozessionen, Faschingsbelustigungen, Leben, Handel und Wandel in aller Form, Schauplatz der Geschichte und Geschicke vieler Geschlechter – und nach wenigen Jahren nichts mehr als Strauch und Baum und Wildnis“. - Wie Gemeinden aufstehen und wie sie niedergehen, man sollte es eingraben in weiche Herzen und harten Stein. Es wäre so groß wie die Weltgeschichte. Das geht freilich vor sich so sachte zumeist, wie das Wachsen und Modern eines Baumes, und darum halten es die Menschen nicht für wesentlich genug, darüber zu berichten.   &lt;br /&gt;
[[Datei:Abgegangene Siedlungen.jpg|thumb|Abgegangene Siedlungen um Pforzheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortswüstungen in {{Pfenzland}} (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! heutige Gemarkung&lt;br /&gt;
! Ersterwähnung&lt;br /&gt;
! Vermuteter Abgang&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Alter Hof]]&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Arlingen]]&lt;br /&gt;
| [[Brötzingen]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bach (Wüstung)|Bach]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrn]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bernhardsweiler]]&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| 1194&lt;br /&gt;
| 14./15. Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Billensbacher Hof]]&lt;br /&gt;
| [[Maulbronn]]&lt;br /&gt;
| 1245&lt;br /&gt;
| 15.-19. Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bohningen]]&lt;br /&gt;
| [[Kämpfelbach]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bonlanden]]&lt;br /&gt;
| [[Steinegg]]&lt;br /&gt;
| 1310&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Brandal]]&lt;br /&gt;
| [[Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| (1244)&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Brinklingen]]&lt;br /&gt;
| [[Ötisheim]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Burghausen]]&lt;br /&gt;
| [[Niefern]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Delebrunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Dietenhausen]] ?&lt;br /&gt;
| 1213&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dollbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Schellbronn]] &lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Du Queyras]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]] &lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| aufgegangen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Eich]]&lt;br /&gt;
| [[Remchingen]]&lt;br /&gt;
| 1477&lt;br /&gt;
| 16. Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elfingen]]&lt;br /&gt;
| Maulbronn&lt;br /&gt;
| 784&lt;br /&gt;
| 1159&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Falkengarten]]&lt;br /&gt;
| [[Dillweißenstein]], Gemarkung [[Dillstein]] &lt;br /&gt;
| 1454&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Friedrichshof (Mönsheim)|Friedrichshof]]&lt;br /&gt;
| [[Mönsheim]] &lt;br /&gt;
| 1717&lt;br /&gt;
| Mitte 18. Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Guckenhausen]]&lt;br /&gt;
| [[Horrheim]] &lt;br /&gt;
| 891&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gumpoltsschüren]]&lt;br /&gt;
| [[Gräfenhausen]] &lt;br /&gt;
| (1474)&lt;br /&gt;
| 15./16. Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hartheim]]&lt;br /&gt;
| Pforzheim [[Hagenschieß]]&lt;br /&gt;
| 1130&lt;br /&gt;
| 14. Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hadandesheim]]&lt;br /&gt;
| Maulbronn&lt;br /&gt;
| 792&lt;br /&gt;
| 895/926&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hägenich (Knittlingen)|Hägenich]]&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| (1528)&lt;br /&gt;
| 17. Jh. ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Henkelberg]]&lt;br /&gt;
| Iptingen&lt;br /&gt;
| 1194&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hochstetterfeld|Hochstetten]]&lt;br /&gt;
| [[Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Höfle]]&lt;br /&gt;
| Kieselbronn&lt;br /&gt;
| 1556&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hofstadt]]&lt;br /&gt;
| [[Heimsheim]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Höwingen]]&lt;br /&gt;
| [[Lehningen]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Huchenfeld (Eisingen)|Huchenfeld]]&lt;br /&gt;
| [[Eisingen]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Igelsbach]]&lt;br /&gt;
| Pforzheim [[Eutingen]]&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kolbenhausen]]&lt;br /&gt;
| [[Ötisheim]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Im Langendorf (Niefern-Öschelbronn)|Langendorf]]&lt;br /&gt;
| Niefern&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lichtenberg]]&lt;br /&gt;
| [[Gündelbach]]&lt;br /&gt;
| 1241&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lucerne]]&lt;br /&gt;
| [[Wurmberg]]&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| 1808&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Malschhausen]]&lt;br /&gt;
| [[Göbrichen]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| ? &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mäulbronn]]&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| ? &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mönchshofen]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]], [[Darmsbach]]&lt;br /&gt;
| 779&lt;br /&gt;
| ? &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mühlhausen am Brühl]]&lt;br /&gt;
| [[Ölbronn]]&lt;br /&gt;
| 790&lt;br /&gt;
| 892/926 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Neidlingen]]&lt;br /&gt;
| [[Neulingen]]&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| 1370&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Niederhofen]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| 1504&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Oberhofen (Knittlingen)|Oberhofen]]&lt;br /&gt;
| Knittlingen&lt;br /&gt;
| keine&lt;br /&gt;
| 8. Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Öffinger Weg|Öffingen]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Rauental]]&lt;br /&gt;
| [[Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| 1375&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Rattach]]&lt;br /&gt;
| [[Niefern]], [[Eutingen]] &lt;br /&gt;
| 1482&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Remchingen#Das einstige Dorf Remchingen|Remchingen]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| 1295&lt;br /&gt;
| 18. Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Riesch]]&lt;br /&gt;
| [[Eutingen]], [[Niefern]]&lt;br /&gt;
| 1279&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Rod]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| 1254&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Rothsalmbach]]&lt;br /&gt;
| [[Ölbronn]]&lt;br /&gt;
| keine&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Salzachhof]]&lt;br /&gt;
| [[Maulbronn]]&lt;br /&gt;
| 1245&lt;br /&gt;
| 15.-19. Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schellbach]]&lt;br /&gt;
| [[Göbrichen]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| Ungarneinfall 10.Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Scholpingen]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrn]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schwabhausen]]&lt;br /&gt;
| [[Dennach]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Schweinemühl]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Seltenbach]]&lt;br /&gt;
| [[Neuhausen]], [[Hamberg]]&lt;br /&gt;
| 12. Jh.&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Tannhof]]&lt;br /&gt;
| [[Brötzingen]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Thailfingen]]&lt;br /&gt;
| Dürrn, [[Enzberg]]&lt;br /&gt;
| 883&lt;br /&gt;
| 12./13. Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Untermberg]]&lt;br /&gt;
| Dürrmenz&lt;br /&gt;
| 16. Jh.&lt;br /&gt;
| aufgegangen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ütingen]]&lt;br /&gt;
| [[Wimsheim]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 13./14. Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vitzenloch]]&lt;br /&gt;
| [[Mutschelbach]]&lt;br /&gt;
| 1259&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weiher]]&lt;br /&gt;
| [[Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| 1412&lt;br /&gt;
| Früh. 16. Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weiler am Monbach]]&lt;br /&gt;
| [[Neuhausen]], [[Unterhaugstett]]&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| 15./16. Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weiler auf dem Riedberg]]&lt;br /&gt;
| [[Aurich]], [[Roßwag]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weilerfeld]]&lt;br /&gt;
| [[Heimsheim]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weilerle]]&lt;br /&gt;
| [[Ersingen]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weisachhof]]&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| 1156&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wilflingen]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| 1497&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wintergeislingen]]&lt;br /&gt;
| [[Riet]]&lt;br /&gt;
| 869&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wolmersbur]]&lt;br /&gt;
| [[Ittersbach]]&lt;br /&gt;
| 1295&lt;br /&gt;
| ?&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Der Enz- und Pfinzgau aus dem Jahr 1925 &lt;br /&gt;
* Geschichte der Stadt Pforzheim von J. G. Friedrich Pflüger&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica_Geislinger_Brunnen&amp;diff=176666</id>
		<title>Villa rustica Geislinger Brunnen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica_Geislinger_Brunnen&amp;diff=176666"/>
		<updated>2020-03-07T21:56:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;villa rustica Geislinger Brunnen&#039;&#039;&#039; war ein [[Römer|römischer]] [[Villa rustica|Gutshof]] beim Geislinger Brunnen zwischen [[Enzweihingen]], [[Riet]] und [[Aurich]]. Die große Anlage liegt mehrheitlich auf Enzweihinger Gemarkung (Flur &#039;&#039;Brand&#039;&#039;, &amp;quot;Wintergeislingen&amp;quot;) und östlich der Quelle. Der Archäologe Oskar Paret konnte das Hauptgebäude und ein Bad durch Schuttflächen identifizieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Behr et al (2001): Geschichte der Stadt Vaihingen an der Enz, S.59&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 2007 wurde bei einer Begehung ein römischer Leistenziegel gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundberichte in Baden-Württemberg 32: S.607.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhand von Luftbildaufnahmen lassen sich die Umfassungsmauer und einige Gebäude nachvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof lag vermutlich nahe an einem Römerweg nach [[Friolzheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;siehe auch&#039;&#039; [[Wintergeislingen]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude (Vaihingen an der Enz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ruine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica_Suttersbach&amp;diff=176665</id>
		<title>Villa rustica Suttersbach</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica_Suttersbach&amp;diff=176665"/>
		<updated>2020-03-07T21:45:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: kat&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Villa rustica [[Suttersbach]]&#039;&#039;&#039; soll ein [[Römer|römischer]] [[Villa rustica|Gutshof]] im Flurgewann &amp;quot;Dürrwinkel&amp;quot; auf [[Knittlingen|Knittlinger]] Gemarkung östlich der Ortschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1976]] kam beim Pflügen die Basis einer Säule oder eines Steintischfußes und das Fragment einer zweiten Basis zutage. Zudem tauchten Dachziegelreste, Hausteine und Terra Sigillata-Keramikscherben (u.a. von einer Tasse und einem Teller). Der Fundort an einem sanften SW-Hang deutet auf einen römischen Gutshof hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Baden-Württemberg 5 (1980): S.172&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre [[1984]] wurde ein weiteres Säulenfragment,welches stark beschädigt war, an das Landesdenkmalamt übergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Egon Schallmayer (1987): S.547f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knittlingen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Knittlingen&amp;diff=176664</id>
		<title>Knittlingen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Knittlingen&amp;diff=176664"/>
		<updated>2020-03-07T21:40:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{OpenStreetMap|49.0246|8.7599|14}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
|Wappen             = Wappen Knittlingen.png&lt;br /&gt;
|Wappengröße        = 140px&lt;br /&gt;
|Art                = &amp;lt;!-- Gemeinde --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Name               = Knittlingen&lt;br /&gt;
|Hauptort           = &lt;br /&gt;
|Kreis              = Enzkreis &amp;lt;!-- Zugehörigkeit zum Land- oder Stadtkreis, Default=Enzkreis --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 49° 02′ N &amp;lt;!-- Geo-Koordinate des Längengrades, Format: xx° xx&#039; N --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 8° 75′ O &amp;lt;!-- Geo-Koordinate des Breitengrades, Format: xx° xx&#039; O --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Höhe               = 196 &amp;lt;!-- Höhenmeter über NN --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Fläche             = 26,33  &amp;lt;!-- Fläche des Ortsteils/der Gemeinde/Stadt in km² --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Einwohner          = 7.820  &amp;lt;!-- Einwohnerzahl (Tausender bitte mit Dezimalpunkt trennen, Format: x.xxx) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bevölkerungsdichte = 297&lt;br /&gt;
|Stand              = 31.12.2008&lt;br /&gt;
|PLZ                = 75438 &amp;lt;!-- Postleitzahl --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Vorwahl            = [[Vorwahl::07043]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Vorwahl::07045]]&amp;lt;!-- Vorwahl(en) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel  = 	08 2 36 033 &amp;lt;!-- Amtlicher Gemeindeschlüssel --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Gliederung         = 3 &amp;lt;!-- Wieviele Orts-/Stadtteile gibt es? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Status             = Stadt&lt;br /&gt;
|Straße             = [[Marktstraße (Knittlingen)|Marktstraße]] 19&lt;br /&gt;
|Adresse            = 75438 Knittlingen&lt;br /&gt;
|Website            = [http://www.knittlingen.de www.knittlingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeister&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Heinz-Peter Hopp&lt;br /&gt;
|Lageplan           = Knittlingen im Enzkreis.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Knittlingen Rathaus.jpg|thumb|Das Rathaus]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Knittl.Museum außen.jpg|thumb|Die Kirche und das Faust-Museum in Knittlingen]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Knittlingen&#039;&#039;&#039; ist eine Stadt im [[Enzkreis]]. Sie entstand durch Eingliederung der Gemeinden [[Kleinvillars]] ([[1972]]) und [[Freudenstein-Hohenklingen]] ([[1975]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Knittlingen liegt ziemlich genau zwischen  [[Kraichgau]] und dem [[Stromberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet um Knittlingen war schon in der Jungsteinzeit besiedelt. Funde aus der Linearbandkeramik (5700-4900 v. Chr.) wurden in der Flur &#039;&#039;Ob Oberhofen&#039;&#039;, &#039;&#039;Altenhofen&#039;&#039;, &#039;&#039;Gigelberg&#039;&#039;, &#039;&#039;Scheuerbrunnen&#039;&#039;, &#039;&#039;Bergfeld&#039;&#039;  und &#039;&#039;Büschlehof&#039;&#039; gemacht. Ebenso gibt es Funde aus der Hinkelsteinkultur (4900-4700 v. Chr.), Großgartacher Kultur (4700-4500 v. Chr.) und Rössener Kultur (4500-4300 v. Chr.). Aus der Urnenfelderkultur (1200-800 v. Chr.) fand man Scherben, eine Grababdeckung und ein Bronzeschwert. Siedlungsspuren sind auch in der Latene-Zeit nachweisbar (u.a. zwei Münzen). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Römische Spuren einer Wohnsiedlung finden sich nordöstlich im Flur &amp;quot;Feierabend&amp;quot; (Baureste), im Gewann &amp;quot;Büschle&amp;quot; (röm. Bauernhof, Mauerreste), im Gewann &amp;quot;Torfwiesen&amp;quot; (röm. Siedlung), im &amp;quot;Weissacher Tal&amp;quot;/&amp;quot;Oberhofen&amp;quot; (Baureste, Scherben), im Gewann &amp;quot;Lange Länder&amp;quot; (Mauerrester mehrere Gebäude) und im &amp;quot;Seeberg&amp;quot;. In der Flur &amp;quot;Dürrwinkel&amp;quot; ([[Villa rustica Suttersbach]]) kamen Fragmente einer Säule, Hausteine, Ziegelreste und Scherben zu Tage, die vielleicht auf einen römischen Gutshof hindeuten. Im Knittlinger Ortskern wird eine Hofanlage oder befestigte Siedlung (Kastell-vici) vermutet, weshalb eine kontinuierliche Besiedlung denkbar wäre. Außerdem existierte zwischen [[Bretten]] und Knittlingen ein kleiner Tempel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reihengräberfunde im Nordwesten belegen, dass der Ort schon zur frühen Frankenzeit existierte. Unter dem Namen &#039;&#039;Cnudelingen&#039;&#039; ist die Gemeinde Knittlingen im Jahr 843 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich von einem Personennamen *Knutil ab und hatte die Bedeutung &amp;quot;Grobian, grober Mensch&amp;quot; (vgl. mhd. &#039;&#039;knütel&#039;&#039;). Der Name hat den selben Ursprung wie der Karlsruher Vorort Knielingen (793 &#039;&#039;Cnutlingen&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundbesitz in Knittlingen hatten unter anderem die Klöster Lorsch, Weißenburg und Hirsau sowie mehrere weltliche Adelige wie die Markgrafen von Baden. Hauptbesitzer bis zum 13. Jahrhundert waren jedoch die Herren von Bretten. Im 12. Jahrhundert tritt ein Adelbert von Knittlingen urkundlich in Erscheinung. [[1156]] besaß das [[Kloster Maulbronn]] hier eine [[Grangie]]. Bis Mitte des 13. Jahrhunderts erwarb das Kloster fast den ganzen Ort von den Herren von Bretten. In dieser Zeit wird zwischen einem Unter-, Mittel- und Oberdorf unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1360]] wird Knittlingen vom Pfalzgrafen zerstört und steht danach unter dessen Schirmherrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1504]] wurde der Ort württembergisch und damals erstmals als &#039;&#039;Städtlein&#039;&#039; bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Knittlingen war durch eine Mauer umgeben und war damit wehrhaft. Außerhalb der Mauer befand sich ein See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1840]] offizielles Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilweise gehörte früher [[Großvillars]] zu Knittlingen, seit 1972 ist es aber vollständig bei der Gemeinde [[Oberderdingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knittlinger Ausbauorte sind [[Freudenstein]], [[Hohenklingen]] und [[Diefenbach]] sowie die abgegangenen Orte [[Weisach (Grangie)|Weißach]], [[Oberhofen (Knittlingen)|Oberhofen]], [[Mäulbronn]], [[Alter Hof]] und [[Hägenich (Knittlingen)|Hägenich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Rund 67 Prozent der Bürger sprachen dem Diplom-Verwaltungswirt [[heinz-Peter Hopp]] das Vertrauen aus und wählten ihn am 10. November 2013 für eine dritte Amtszeit. &lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|Gemeinderat der Stadt Knittlingen, Stand 2019&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 20%&amp;quot;|[[CDU]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 10%&amp;quot;|39,9 %&lt;br /&gt;
| [[Klaus Meiser]], [[Martin Reinhardt]], [[Bernd Vogt]], [[Markus Scholl]], [[Alexander Fink]], [[Armin Dobler]], [[Jörg Burmistrak]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Alternative Liste|AL]]&lt;br /&gt;
| 27,7 %&lt;br /&gt;
| [[Petra Jankowski]], [[Patricia Lopez Ramirez]], [[Andreas Schwing]], [[Heidi Braun]], [[Moritz Knodel]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[SPD]]&lt;br /&gt;
| 27,2 %&lt;br /&gt;
| [[Michael Arnold]], [[Gisela Dannecker]], [[Jörg Steinhilper]], [[Timo Steinhilper]], [[Daniel Escalante Guzman]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Parteilose Wählervereinigung|Parteilose WV]]&lt;br /&gt;
| 2,9 %&lt;br /&gt;
| [[Ralf Schwarzien]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Disclaimer Gemeinderat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde pflegt mit zwei spanischen Orten aus der Region Andalusien partnerschaftliche Beziehungen.&lt;br /&gt;
*Benaoján &lt;br /&gt;
*Montejaque &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
* [[Dr.-Johannes-Faust-Schule]], Grund-, Haupt- und Realschule mit sehr großem Einzusgebiet.&lt;br /&gt;
* [[Grundschule Freudenstein]]&lt;br /&gt;
* [[Praxis für integrative Lerntherapie Barbara Hecker|Praxis für integrative Lerntherapie]]&lt;br /&gt;
* Außenstelle der [[Volkshochschule Mühlacker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
{{Unternehmensliste}}&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Knittlingen gehört zum [[Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis]] (VPE) und zum [[Karlsruher Verkehrsverbund]] (KVV). Durch den Stadtteil Kleinvillars ist Knittlingen an die S-Bahn Linie [[S9]] von Bruchsal nach [[Mühlacker]] angeschlossen. Außerdem fährt die [[Buslinie 143]] nach [[Oberderdingen]].&lt;br /&gt;
Die Bundesstraße [[B35]] ist die wichtigste Verkehrsanbindung der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Faust-Museum]]&lt;br /&gt;
* Altstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
* Das [[Cellarium]] in der [[Störrmühle]] ist ein Veranstaltungsort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vereinsliste}}&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Personenliste}}&lt;br /&gt;
{{Straßenliste}}&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Homepage|www.Knittlingen.de}}&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knittlingen| Knittlingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stromberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger Weinstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwäbische Dichterstraße]]&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte im Enzkreis|Knittlingen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica_Suttersbach&amp;diff=176663</id>
		<title>Villa rustica Suttersbach</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica_Suttersbach&amp;diff=176663"/>
		<updated>2020-03-07T21:39:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: neu&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Villa rustica [[Suttersbach]]&#039;&#039;&#039; soll ein [[Römer|römischer]] [[Villa rustica|Gutshof]] im Flurgewann &amp;quot;Dürrwinkel&amp;quot; auf [[Knittlingen|Knittlinger]] Gemarkung östlich der Ortschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1976]] kam beim Pflügen die Basis einer Säule oder eines Steintischfußes und das Fragment einer zweiten Basis zutage. Zudem tauchten Dachziegelreste, Hausteine und Terra Sigillata-Keramikscherben (u.a. von einer Tasse und einem Teller). Der Fundort an einem sanften SW-Hang deutet auf einen römischen Gutshof hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Baden-Württemberg 5 (1980): S.172&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre [[1984]] wurde ein weiteres Säulenfragment,welches stark beschädigt war, an das Landesdenkmalamt übergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Egon Schallmayer (1987): S.547f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=176661</id>
		<title>Villa rustica</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=176661"/>
		<updated>2020-03-07T21:02:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;villa rustica&#039;&#039;&#039; (Mehrzahl: &#039;&#039;villae rusticae&#039;&#039;) bezeichnet man ein Landhaus beziehungsweise Landgut aus dem Römischen Reich. Dem Herrn eines solchen Gutes oblagen meist die Verwaltung der Belange und Infrastruktur der umliegenden Region. Um Pforzheim herum liegen circa ein Dutzend der etwa tausend in [[Baden-Württemberg]] gefundenen Gutshöfe, auf städtischer Gemarkung sind es zwei.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des [[Römerspuren-Radweg]]s befinden diese sich in [[Enzberg]], [[Pforzheim]] und [[Wilferdingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Villae rusticae im Enzkreis (Auswahl)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Altes Schloss]]&lt;br /&gt;
| [[Brötzingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| [[Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| mit Badegebäude und Caldarium (Heißbad); bereits im 19. Jh. bekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Birkenfeld&lt;br /&gt;
| [[Birkenfeld]]&lt;br /&gt;
| an der Kreuzstraße; entstand um 100 n. Chr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Buchwaldwiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bürg]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Achtzehn Morgen&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Dallfingen]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrn]]&lt;br /&gt;
| anhand von Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Römischer Gutshof Dämpfele|Villa rustica Dämpfele]]&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Gutshof aufgrund von Mauerresten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| [[Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| Ziegel- und Mauerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Suttersbach]]&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| Säulenfragmente, Ziegel, Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Eisingen]]&lt;br /&gt;
| [[Eisingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzberg]]&lt;br /&gt;
| [[Enzberg]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungsstätte heute sichtbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen von Kellerräumen im 19.Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fohlenstall]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen ohne Untersuchungsbericht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fronäcker]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Geislinger Brunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Hauptgebäude identifiziert &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Halde]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| vermutet, 1907 wurden Grundmauern entdeckt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kanzlerwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kerzenbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Göbrichen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Rohr&amp;quot;/&amp;quot;Ebene&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Langes Loch]]&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| [[1985]] entdeckt und untersucht &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Leinfelder Täle]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| großräumiges Gelände, Ausgrabungen 2003/2004 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Niemandsrain]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| am Sandweg; bereits im 19. Jh. bekannt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Mutele]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Oberste Wiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Ersingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Schachtbrunnen, Münzfunde, Metalle und Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| 1933 nach dem Großbrand entdeckt, ebenso Fund eines Votivsteines&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Pulverdingen&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| im Acker südlich vom &#039;&#039;Unteren Pulverdingerholz&#039;&#039; (Flur &#039;&#039;Schelmenäcker&#039;&#039;) Gebäudereste und viel Bauschutt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica im Ramsbachtal]]&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Ranntal]]&lt;br /&gt;
| [[Nöttingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Rauhbrunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
| teilweise untersucht &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Roßwag]]&lt;br /&gt;
| [[Roßwag]]&lt;br /&gt;
| erkennbar am Pflanzenwachstum, &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Schlimmer&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Wohngebäude mit Hypokaustanlage, vermutlich Gutshof. Seit 1915 durch Bauarbeiten beschädigt. [[1925]] wurde bekannt, dass bei Grubenarbeiten Mauerreste und ein Keller mit Lichtschacht und drei Nischen angetroffen wurden. Zu den Funden zählen ein Tisch aus Stein, Tierknochen, Eisennägel, Schlüssel, Stück von einem Bronzesieb sowie Glasscherben, ein bemalter Stein und Keramik.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1924-1926: S.108 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Spitalwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wagenburg]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| Mauerreste, Bronzegefäße und Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wanne]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[1991]] wurde anhand von Luftbildaufnahmen den Grundriss eines Eckrisalitgebäude sichtbar gemacht, Ziegel, Kalksteine&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Baden-Württemberg 28 (1991): S.258 und Fundbericht aus Schwaben 14&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Welsches Haus]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Villa-Rustica_Bad.jpg|Teil der Villa Rustica im Kanzlerwald&lt;br /&gt;
Bild:Enzberg Luftbild Gutshof.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg aus der Luft&lt;br /&gt;
Bild:Mühlacker-Enzb.Tafeln.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg mit den erklärenden Schautafeln&lt;br /&gt;
Bild:RömischeMünze.jpg|Vorder und Rückseite einer römischen Münze, wie sie in Wilferdingen gefunden wurden.&lt;br /&gt;
Datei:Villa rustica Lohmersheim.jpg|Die villa rustica in Lomersheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige römische Siedlungsplätze==&lt;br /&gt;
Viele Fundplätze wurden nicht näher untersucht, weshalb die Funktionen dieser Siedlungsplätze nur spekuliert werden können bzw. die Liste der römischen Gutshöfe teilweise um diese erweitert werden könnte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Flur&lt;br /&gt;
! Funde/Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aurich]]&lt;br /&gt;
| [[Weiler auf dem Riedberg|Weiler]]&lt;br /&gt;
| [[1913]] wurden vermutlich römische Grundmauern angeschnitten mit einem Eingang von 1,80 m Breite mit 60 cm stärke Seiten, welcher in einen Gelaß mit Brandspuren (Hypokaust?) und 80 cm starken Seiten führt. Möglicherweise eine villa rustica.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bilfingen]]&lt;br /&gt;
| Buckelwiesen, Röschwiesen&lt;br /&gt;
| Siedlungsreste, möglicherweise Villa Rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bilfingen&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche wurde wohl auf römischer Ruine errichtet, wahrscheinlich einem alten römischen Tempel, welcher an einer Wegeskreuzung lag. Undatierte Mauerreste in der Flur &amp;quot;Hinter der Kirche rechts&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Corres]]&lt;br /&gt;
| Wiesenäcker&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort &amp;quot;Grundmauern, römische Ziegel, Bruchstücke von römischen Gefässen, Heizröhren etc.&amp;quot;. Das Gebäude ist möglicherweise über Pflanzenverfärbung sichtbar. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietenhausen]]&lt;br /&gt;
| im Ort&lt;br /&gt;
| In der Panoramastr. 1 wurde ein Merkur-Altar entdeckt. Westlich davon in der Turmbergstr. wurde ein wohl römischer Steingewölbe freigelegt. In der Turmbergstr. 20 fand man Ziegelreste und eine dicke Brandschicht. In der Karlstr. 3 wurde ein Drei-(Vier)-Götterstein gefunden. Es wird vermutet, dass sich hier eine römische Siedlung, Straßenstation oder Gutshof befand. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| Römerberg/Burgschnabel&lt;br /&gt;
| Ziegelreste, Nägel, Pfeilspitzen aus spätrömischer oder frühmittelalterlicher Zeit, Kupfermünze aus der Zeit 321-324 n.Chr. Vermutlich stand dort eine römische Warte.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| [[Boden (Dürrmenz)|Boden]]&lt;br /&gt;
| nachgewiesenes Gebäude (&#039;&#039;[[Boden (Dürrmenz)|siehe Hauptartikel]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dürrmenz&lt;br /&gt;
| [[St. Peterskirche (Mühlacker)|St. Peterskirche]]&lt;br /&gt;
| Tempelanlage mit Plattengräber, Votivstein mit Nennung eines Bezirksrates, zusätzlich Bauschutt und Gebäudeecke 50 m südöstlich der Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ellmendingen]]&lt;br /&gt;
| Kirche&lt;br /&gt;
| [[1818]] römische Steine am Eingang zur Ellmendinger Kirche &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| Seite, Kapellenäcker&lt;br /&gt;
| Behauene Steine möglicherweise römischen Ursprungs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Bonlanden&lt;br /&gt;
| Gebäude mit rund ausgemauertem Brunnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Breite&lt;br /&gt;
| große Ausdehnung in nur einige Fuß unter der Oberfläche Grundreste römischer Gebäude, römische Ziegel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Wegscheide&lt;br /&gt;
| in Flur &amp;quot;Wegscheide&amp;quot; fand man Leistenziegel, Kalksteine, Keramikscherben. Wahrscheinlich eine Villa rustica. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Großglattbach]]&lt;br /&gt;
| Schloßbuckel&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hagenschieß]]&lt;br /&gt;
| Lettengefäll&lt;br /&gt;
| im Topograph. Atlas [[1849]] eine Villa rustica eingetragen, nachher aber keine Funde nachgewiesen&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Kortüm (1995): Portus, S.359&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horrheim]]&lt;br /&gt;
| Dorfäcker&lt;br /&gt;
| an der Mündung des [[Steinbach]]s in die [[Metter]] sollen Mauerreste und Scherben römischen Ursprungs gefunden worden sein. Ebenso soll in diesem Bereich eine römische Straße verlaufen sein. Etwas entfernt am Südhang des Baiselbergs sollen römische Ziegel und Scherben liegen, die jedoch der Archäologe Paret als mittelalterlich identifiziert, eine römische Siedlung aber nicht ausschloss.    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| innere Hofäcker&lt;br /&gt;
| Bei Bau der Eisenbahnlinie wurden Grundmauern, Ziegel und ein römischer Brunnen ausgegraben (Parz. 439). [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben und später ein Fundament eines Gebäudes mit 40m Länge entdeckt. Ein weiterer Brunnen wurde ebenfalls [[1912]] untersucht (Parz. 456).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Holderäcker&lt;br /&gt;
| [[1912]] römische Scherben, Kohlereste und ein geschichteter Steinhaufen (Parz. 593)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Sogen&lt;br /&gt;
| [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben in 1m Tiefe, 1m länge und 0,5m breite (Parz. 410)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| [[Traishof]]&lt;br /&gt;
| 1899 fand der Archäologe Bonnet römische Baureste nordwestlich vom Traishof am Weg nach der &amp;quot;Hohe Straße&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Knittlingen]]&lt;br /&gt;
| Büschle&lt;br /&gt;
| 1982 Mauerreste, Terra Sigillata-Scherben, einseitig-geglättetes Bleistück mit 5-7 cm Höhe und eingeritzen Zeichen; wahrscheinlich Gutshof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lienzingen]]&lt;br /&gt;
| [[Bädergasse (Lienzingen)|Bädergasse]]&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben (Fundjahr [[1963]]), vermutlich Gutshof oder anderes Gebäude &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lienzingen&lt;br /&gt;
| [[Scherbentalbach]]&lt;br /&gt;
| [[1930]] Diana-Relief entdeckt, römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Maulbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Schleifhäusleweg (Maulbronn)|Schleifhäusle]]/[[Am Dobelbach (Maulbronn)|Dobelbach]] &lt;br /&gt;
| zwei Viergöttersteine, die im Kloster eingebaut waren. [[1935]] wurde  rund 60 m südwestlich vom Schleifhäusle beim Hausbau in der Südostecke des Grundstücks Parzellenr. 455 eine römische Schuttschicht mit Bausteinen und Scherben angegraben. Rund 10 m davon entfernt stieß man auf eine Jupitergigantengruppe. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mühlacker]]&lt;br /&gt;
| [[Industriestraße (Mühlacker)|Industriestraße]]&lt;br /&gt;
| Kalkbrennerei, möglicherweise mit villa rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Niefern]]&lt;br /&gt;
| [[Pfarrkirche St. Marien (Niefern)|Kirche]]&lt;br /&gt;
| [[Römischer Grabaltar aus Niefern]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ölbronn]]&lt;br /&gt;
| Burg&lt;br /&gt;
| möglicherweise Gutshof;die Villa rustica stand nur der Sage nach dort; Römische Funde fehlen.&amp;lt;ref&amp;gt; vgl. Johannes Haßpacher: Ein Dorf an der Grenze. Chronik von Ölbronn. Pforzheim 1982. S. 97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ölbronn&lt;br /&gt;
| Haselwiesen&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegel, möglicherweise römisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ötisheim]]&lt;br /&gt;
| Krautgärten&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Grundmauern, Pflaster, Backsteine, Gefässefragmente und Ziegel. Genauere Untersuchungen fehlen, daher keine genaue Funktion bestimmbar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schützingen]]&lt;br /&gt;
| Mauertal&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Mauer- und Ziegelreste und in den nahegelegenen Hubäckern eine gepflasterte Straße. Später fand man Löwenplastik und weitere Steine mit Reliefresten in der Uferkante des [[Streitenbach]]s verbaut. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Stein]]&lt;br /&gt;
| Pfarräckerle/Weiherbrünnlein &lt;br /&gt;
| 1913 wurden mittelalterliche und römische Siedlungsreste und Fundamentreste ausgegraben. Vermutlich stand über dem Weiherbrünnlein ein Mithranum (Quellheiligtum), auf dieser in fränkischer Zeit eine Kirche erbaut wurde, die bis ins 15. Jahrhundert bestand. Das &amp;quot;Pfarräckerle&amp;quot; hieß früher &amp;quot;Kirchgärtlein&amp;quot;. In der heutigen Steiner Kirche war ein Viergötterstein verbaut.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sternenfels]]&lt;br /&gt;
| [[Maulbronner Straße (Sternenfels)|Maulbronner Straße]]/Sandberg&lt;br /&gt;
| Münzfund mit Abbild der Faustina minor (145-176 n.Chr.)  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Enzfeld&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewiesen&lt;br /&gt;
| Mauerreste und römische Ziegel gegenüber der Einmündung des Schmietals in das Enztal.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1933-1935: S.116 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Hoher Markstein&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Wolfsberg&lt;br /&gt;
| römische Münzen von Kaiser Marc Aurel, Domitian (81-96 n.Chr.), Kaiserin Lucilla (164-169)    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weiler]]&lt;br /&gt;
| In der [[Pfinz]]&lt;br /&gt;
| Kopf einer Merkur-Statuette und Kopf einer weiblichen Statuette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wiernsheim]]&lt;br /&gt;
| Rosenpfad&lt;br /&gt;
| Februar [[1930]] wurde in der Parzelle 1796 (?) eine Ostecke eines Gebäudefundaments auf 6 und 5,7 m Länge mit einer Mauerstärke von 0,8m aufgedeckt. Münzfunde zudem beim Gemeindehaus und in der Flur &amp;quot;Scherre&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zaisersweiher]]&lt;br /&gt;
| Bild&lt;br /&gt;
| Gebäudereste, Scherben; möglicherweise ein Gutshof; keine archäologische Untersuchung    &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Römerspuren-Radweg]]&lt;br /&gt;
* [[Archäologischer Schauplatz Kappelhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
* [http://www.muehlacker.de/roemischer-gutshof/index.htm Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Enzberg auf der Webpräsenz der Stadt Mühlacker]&lt;br /&gt;
* [http://landesdenkmalamt-bw.de/nachrichtenblatt-online/NB2003-4-S-316-320.pdf Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Wilferdingen vom Landesdenkmalamt Baden- Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica_Enzberg&amp;diff=176522</id>
		<title>Villa rustica Enzberg</title>
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		<updated>2020-03-05T11:30:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Enzberg Luftbild Gutshof.jpg|thumb|Der römische Gutshof in Enzberg aus der Luft]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Mühlacker-Enzb.Tafeln.jpg|thumb|Der römische Gutshof in Enzberg mit den erklärenden Schautafeln]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Villa rustica Enzberg&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Villa rustica Schellenäcker&#039;&#039;) ist eine [[Villa rustica]] in [[Mühlacker]]-[[Enzberg]]. Aufgrund ihrer Größe zählt sie zu den bekanntesten Villae im Enzkreis. Sie befindet sich am östlichen Ortsausgang von Enzberg (Flur &#039;&#039;Schellenäcker&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Aufbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Komlex besteht aus 4 Gebäuden, sowie einem Badehaus und einem Steinbrunnen. Es wurde von etwa 100 n. Chr. bis zum Limesfall 263 genutzt und diente schätzungsweise 20 bis 30 Menschen als Unterkunft. Das Hauptgebäude war eine 35 m lange Risalitvilla. Im Keller fand man Amphorenstandspuren, die auf eine Lagerung von importierten gärenden Lebensmitteln wie Wein hinweisen. Vor dem Gebäude befand sich ein 4 m tiefer Brunnen, der möglicherweise zur Mostherstellung gedient hat, und eine schätzungsweise 7 m hohe Jupitersäule, deren Sockel man unter der heutigen B10 vermutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 13 x 15 m große Gebäude 2 befindet sich 10 m südlich. Aufgrund der bis zu 1 m dicken Mauern vermutet man einen Hochbau. Durch Wände aus Holzfachwerk war der Hauptraum dreigeteilt. Wahrscheinlich nutzte man das Gebäude zu handwerklichen Zwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude 3 war mit 6 x 5 m Größe das kleinste Gebäude des Guthofs. Trotz ihrer Dicke sind die Mauern nur schlecht erhalten. Die Funktion des Gebäudes ist unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude 4 befindet sich ca. 5 m westlich von Gebäude 2. Es war mind. 15 x 10 m groß, konnte allerdings nicht gänzlich ausgegraben werden, da der Restteil außerhalb des Ausgrabungsgebiet liegt. Hierbei handelt es sich vermutlich um eine Lagerhalle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgrabung und Funde ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa rustica wiki.jpg|thumb|Reste der Villa rustica]]&lt;br /&gt;
Die ersten römischen Fundmeldungen (Keramik, Ziegelbruchstücke, Säulenstücke, Öfen) wurden bereits 1859 gemacht. Die erste Ausgrabung fand 1912 durch [[Oskar Paret]] statt. Er entdeckte und untersuchte das Badehaus, das sich heute größtenteils unter der B10 befindet sowie die Südecke des Hauptgebäudes am nördlichen Hang. Paret ging von einem Areal von 150 x 110 m aus. Anschließend wurde der Fund wieder zu geschüttet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1954]] wurden etwa 60 m östlich des Hauptgebäudes Indizien (Ziegelstücke, Mauerreste) für ein weiteres Gebäude gemacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite größere Ausgrabung fand nach der Verlegung der B10 [[1998]] unter Leitung von Dr. [[Britta Rabold]] statt. Der Grabungsleiterin von der Archäologischen Denkmalpflege des Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg stand eine Grabungsfläche von 2000 m² zur Verfügung. Viele ehrenamtliche Grabungshelfer waren an der Verwirklichung beteiligt. Neben Ziegelscherben und Verputzresten fand man im Brunnen zwei ca. lebensgroße Frauenkopfskulpturen aus Stein, die zur Jupitersäule gehörten und heute im [[Heimatmuseum Mühlacker]] ausgestellt sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten wurden wie folgt getragen (1998-2000):&lt;br /&gt;
*Stadt Mühlacker 272.000 €&lt;br /&gt;
*Denkmalamt BW 78.000 €&lt;br /&gt;
*Denkmalstiftung 15.000 €&lt;br /&gt;
*Enzkreis 10.000 €&lt;br /&gt;
*Sparkasse Pforzheim-Calw 5.000 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologischer Park ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Erhalt und Ausbau der Villa rustica voranzutreiben, wurde im September [[1999]] der [[Historisch-Archäologischer Verein Mühlacker|Historisch-Archäologische Verein Mühlacker]] gegründet. 2000 wurde der Plan zu einer Freiluftanlage beschlossen, anstatt die Ruinen, wie geplant, wieder zuzuschütten. Am 12. September [[2004]] wurde der Archäologische Park offiziell eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa rustica befindet sich direkt an der B10 am östlichen Ortsausgang von Enzberg, Richtung Mühlacker, unweit der Enz und ist frei zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweit nordöstlich wurden ebenso Römerfunde gemacht. 1859 fand man laut einem Bericht in der Flur &#039;&#039;Breitwiesen&#039;&#039; Säulen- und Trümmerfragmente. 1954 fand man Ziegelstücke, Mauerreste sowie eine Amphore. Gegenüber dem Steinbruch kamen 1989 ebenso Ziegelreste zu Tage. Rezente Luftbilder weisen Substruktionen nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.muehlacker.de/roemischer-gutshof/index.htm Website der Villa rustica Enzberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude (Mühlacker)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ruine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=176478</id>
		<title>Villa rustica</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=176478"/>
		<updated>2020-03-03T20:50:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;villa rustica&#039;&#039;&#039; (Mehrzahl: &#039;&#039;villae rusticae&#039;&#039;) bezeichnet man ein Landhaus beziehungsweise Landgut aus dem Römischen Reich. Dem Herrn eines solchen Gutes oblagen meist die Verwaltung der Belange und Infrastruktur der umliegenden Region. Um Pforzheim herum liegen circa ein Dutzend der etwa tausend in [[Baden-Württemberg]] gefundenen Gutshöfe, auf städtischer Gemarkung sind es zwei.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des [[Römerspuren-Radweg]]s befinden diese sich in [[Enzberg]], [[Pforzheim]] und [[Wilferdingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Villae rusticae im Enzkreis (Auswahl)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Altes Schloss]]&lt;br /&gt;
| [[Brötzingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| [[Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| mit Badegebäude und Caldarium (Heißbad); bereits im 19. Jh. bekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Birkenfeld&lt;br /&gt;
| [[Birkenfeld]]&lt;br /&gt;
| an der Kreuzstraße; entstand um 100 n. Chr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Buchwaldwiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bürg]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Achtzehn Morgen&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Dallfingen]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrn]]&lt;br /&gt;
| anhand von Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Römischer Gutshof Dämpfele|Villa rustica Dämpfele]]&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Gutshof aufgrund von Mauerresten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| [[Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| Ziegel- und Mauerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Eisingen]]&lt;br /&gt;
| [[Eisingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzberg]]&lt;br /&gt;
| [[Enzberg]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungsstätte heute sichtbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen von Kellerräumen im 19.Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fohlenstall]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen ohne Untersuchungsbericht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fronäcker]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Geislinger Brunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Hauptgebäude identifiziert &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Halde]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| vermutet, 1907 wurden Grundmauern entdeckt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kanzlerwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kerzenbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Göbrichen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Rohr&amp;quot;/&amp;quot;Ebene&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Langes Loch]]&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| [[1985]] entdeckt und untersucht &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Leinfelder Täle]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| großräumiges Gelände, Ausgrabungen 2003/2004 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Niemandsrain]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| am Sandweg; bereits im 19. Jh. bekannt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Mutele]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Oberste Wiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Ersingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Schachtbrunnen, Münzfunde, Metalle und Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| 1933 nach dem Großbrand entdeckt, ebenso Fund eines Votivsteines&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Pulverdingen&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| im Acker südlich vom &#039;&#039;Unteren Pulverdingerholz&#039;&#039; (Flur &#039;&#039;Schelmenäcker&#039;&#039;) Gebäudereste und viel Bauschutt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica im Ramsbachtal]]&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Ranntal]]&lt;br /&gt;
| [[Nöttingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Rauhbrunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
| teilweise untersucht &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Roßwag]]&lt;br /&gt;
| [[Roßwag]]&lt;br /&gt;
| erkennbar am Pflanzenwachstum, &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Schlimmer&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Wohngebäude mit Hypokaustanlage, vermutlich Gutshof. Seit 1915 durch Bauarbeiten beschädigt. [[1925]] wurde bekannt, dass bei Grubenarbeiten Mauerreste und ein Keller mit Lichtschacht und drei Nischen angetroffen wurden. Zu den Funden zählen ein Tisch aus Stein, Tierknochen, Eisennägel, Schlüssel, Stück von einem Bronzesieb sowie Glasscherben, ein bemalter Stein und Keramik.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1924-1926: S.108 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Spitalwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wagenburg]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| Mauerreste, Bronzegefäße und Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wanne]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[1991]] wurde anhand von Luftbildaufnahmen den Grundriss eines Eckrisalitgebäude sichtbar gemacht, Ziegel, Kalksteine&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Baden-Württemberg 28 (1991): S.258 und Fundbericht aus Schwaben 14&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Welsches Haus]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Villa-Rustica_Bad.jpg|Teil der Villa Rustica im Kanzlerwald&lt;br /&gt;
Bild:Enzberg Luftbild Gutshof.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg aus der Luft&lt;br /&gt;
Bild:Mühlacker-Enzb.Tafeln.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg mit den erklärenden Schautafeln&lt;br /&gt;
Bild:RömischeMünze.jpg|Vorder und Rückseite einer römischen Münze, wie sie in Wilferdingen gefunden wurden.&lt;br /&gt;
Datei:Villa rustica Lohmersheim.jpg|Die villa rustica in Lomersheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige römische Siedlungsplätze==&lt;br /&gt;
Viele Fundplätze wurden nicht näher untersucht, weshalb die Funktionen dieser Siedlungsplätze nur spekuliert werden können bzw. die Liste der römischen Gutshöfe teilweise um diese erweitert werden könnte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Flur&lt;br /&gt;
! Funde/Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aurich]]&lt;br /&gt;
| [[Weiler auf dem Riedberg|Weiler]]&lt;br /&gt;
| [[1913]] wurden vermutlich römische Grundmauern angeschnitten mit einem Eingang von 1,80 m Breite mit 60 cm stärke Seiten, welcher in einen Gelaß mit Brandspuren (Hypokaust?) und 80 cm starken Seiten führt. Möglicherweise eine villa rustica.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bilfingen]]&lt;br /&gt;
| Buckelwiesen, Röschwiesen&lt;br /&gt;
| Siedlungsreste, möglicherweise Villa Rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bilfingen&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche wurde wohl auf römischer Ruine errichtet, wahrscheinlich einem alten römischen Tempel, welcher an einer Wegeskreuzung lag. Undatierte Mauerreste in der Flur &amp;quot;Hinter der Kirche rechts&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Corres]]&lt;br /&gt;
| Wiesenäcker&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort &amp;quot;Grundmauern, römische Ziegel, Bruchstücke von römischen Gefässen, Heizröhren etc.&amp;quot;. Das Gebäude ist möglicherweise über Pflanzenverfärbung sichtbar. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietenhausen]]&lt;br /&gt;
| im Ort&lt;br /&gt;
| In der Panoramastr. 1 wurde ein Merkur-Altar entdeckt. Westlich davon in der Turmbergstr. wurde ein wohl römischer Steingewölbe freigelegt. In der Turmbergstr. 20 fand man Ziegelreste und eine dicke Brandschicht. In der Karlstr. 3 wurde ein Drei-(Vier)-Götterstein gefunden. Es wird vermutet, dass sich hier eine römische Siedlung, Straßenstation oder Gutshof befand. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| Römerberg/Burgschnabel&lt;br /&gt;
| Ziegelreste, Nägel, Pfeilspitzen aus spätrömischer oder frühmittelalterlicher Zeit, Kupfermünze aus der Zeit 321-324 n.Chr. Vermutlich stand dort eine römische Warte.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| [[Boden (Dürrmenz)|Boden]]&lt;br /&gt;
| nachgewiesenes Gebäude (&#039;&#039;[[Boden (Dürrmenz)|siehe Hauptartikel]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dürrmenz&lt;br /&gt;
| [[St. Peterskirche (Mühlacker)|St. Peterskirche]]&lt;br /&gt;
| Tempelanlage mit Plattengräber, Votivstein mit Nennung eines Bezirksrates, zusätzlich Bauschutt und Gebäudeecke 50 m südöstlich der Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ellmendingen]]&lt;br /&gt;
| Kirche&lt;br /&gt;
| [[1818]] römische Steine am Eingang zur Ellmendinger Kirche &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| Seite, Kapellenäcker&lt;br /&gt;
| Behauene Steine möglicherweise römischen Ursprungs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Bonlanden&lt;br /&gt;
| Gebäude mit rund ausgemauertem Brunnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Breite&lt;br /&gt;
| große Ausdehnung in nur einige Fuß unter der Oberfläche Grundreste römischer Gebäude, römische Ziegel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Wegscheide&lt;br /&gt;
| in Flur &amp;quot;Wegscheide&amp;quot; fand man Leistenziegel, Kalksteine, Keramikscherben. Wahrscheinlich eine Villa rustica. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Großglattbach]]&lt;br /&gt;
| Schloßbuckel&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hagenschieß]]&lt;br /&gt;
| Lettengefäll&lt;br /&gt;
| im Topograph. Atlas [[1849]] eine Villa rustica eingetragen, nachher aber keine Funde nachgewiesen&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Kortüm (1995): Portus, S.359&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horrheim]]&lt;br /&gt;
| Dorfäcker&lt;br /&gt;
| an der Mündung des [[Steinbach]]s in die [[Metter]] sollen Mauerreste und Scherben römischen Ursprungs gefunden worden sein. Ebenso soll in diesem Bereich eine römische Straße verlaufen sein. Etwas entfernt am Südhang des Baiselbergs sollen römische Ziegel und Scherben liegen, die jedoch der Archäologe Paret als mittelalterlich identifiziert, eine römische Siedlung aber nicht ausschloss.    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| innere Hofäcker&lt;br /&gt;
| Bei Bau der Eisenbahnlinie wurden Grundmauern, Ziegel und ein römischer Brunnen ausgegraben (Parz. 439). [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben und später ein Fundament eines Gebäudes mit 40m Länge entdeckt. Ein weiterer Brunnen wurde ebenfalls [[1912]] untersucht (Parz. 456).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Holderäcker&lt;br /&gt;
| [[1912]] römische Scherben, Kohlereste und ein geschichteter Steinhaufen (Parz. 593)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Sogen&lt;br /&gt;
| [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben in 1m Tiefe, 1m länge und 0,5m breite (Parz. 410)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| [[Traishof]]&lt;br /&gt;
| 1899 fand der Archäologe Bonnet römische Baureste nordwestlich vom Traishof am Weg nach der &amp;quot;Hohe Straße&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lienzingen]]&lt;br /&gt;
| [[Bädergasse (Lienzingen)|Bädergasse]]&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben (Fundjahr [[1963]]), vermutlich Gutshof oder anderes Gebäude &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lienzingen&lt;br /&gt;
| [[Scherbentalbach]]&lt;br /&gt;
| [[1930]] Diana-Relief entdeckt, römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Maulbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Schleifhäusleweg (Maulbronn)|Schleifhäusle]]/[[Am Dobelbach (Maulbronn)|Dobelbach]] &lt;br /&gt;
| zwei Viergöttersteine, die im Kloster eingebaut waren. [[1935]] wurde  rund 60 m südwestlich vom Schleifhäusle beim Hausbau in der Südostecke des Grundstücks Parzellenr. 455 eine römische Schuttschicht mit Bausteinen und Scherben angegraben. Rund 10 m davon entfernt stieß man auf eine Jupitergigantengruppe. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mühlacker]]&lt;br /&gt;
| [[Industriestraße (Mühlacker)|Industriestraße]]&lt;br /&gt;
| Kalkbrennerei, möglicherweise mit villa rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Niefern]]&lt;br /&gt;
| [[Pfarrkirche St. Marien (Niefern)|Kirche]]&lt;br /&gt;
| [[Römischer Grabaltar aus Niefern]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ölbronn]]&lt;br /&gt;
| Burg&lt;br /&gt;
| möglicherweise Gutshof;die Villa rustica stand nur der Sage nach dort; Römische Funde fehlen.&amp;lt;ref&amp;gt; vgl. Johannes Haßpacher: Ein Dorf an der Grenze. Chronik von Ölbronn. Pforzheim 1982. S. 97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ölbronn&lt;br /&gt;
| Haselwiesen&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegel, möglicherweise römisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ötisheim]]&lt;br /&gt;
| Krautgärten&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Grundmauern, Pflaster, Backsteine, Gefässefragmente und Ziegel. Genauere Untersuchungen fehlen, daher keine genaue Funktion bestimmbar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schützingen]]&lt;br /&gt;
| Mauertal&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Mauer- und Ziegelreste und in den nahegelegenen Hubäckern eine gepflasterte Straße. Später fand man Löwenplastik und weitere Steine mit Reliefresten in der Uferkante des [[Streitenbach]]s verbaut. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Stein]]&lt;br /&gt;
| Pfarräckerle/Weiherbrünnlein &lt;br /&gt;
| 1913 wurden mittelalterliche und römische Siedlungsreste und Fundamentreste ausgegraben. Vermutlich stand über dem Weiherbrünnlein ein Mithranum (Quellheiligtum), auf dieser in fränkischer Zeit eine Kirche erbaut wurde, die bis ins 15. Jahrhundert bestand. Das &amp;quot;Pfarräckerle&amp;quot; hieß früher &amp;quot;Kirchgärtlein&amp;quot;. In der heutigen Steiner Kirche war ein Viergötterstein verbaut.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sternenfels]]&lt;br /&gt;
| [[Maulbronner Straße (Sternenfels)|Maulbronner Straße]]/Sandberg&lt;br /&gt;
| Münzfund mit Abbild der Faustina minor (145-176 n.Chr.)  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Enzfeld&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewiesen&lt;br /&gt;
| Mauerreste und römische Ziegel gegenüber der Einmündung des Schmietals in das Enztal.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1933-1935: S.116 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Hoher Markstein&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Wolfsberg&lt;br /&gt;
| römische Münzen von Kaiser Marc Aurel, Domitian (81-96 n.Chr.), Kaiserin Lucilla (164-169)    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weiler]]&lt;br /&gt;
| In der [[Pfinz]]&lt;br /&gt;
| Kopf einer Merkur-Statuette und Kopf einer weiblichen Statuette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wiernsheim]]&lt;br /&gt;
| Rosenpfad&lt;br /&gt;
| Februar [[1930]] wurde in der Parzelle 1796 (?) eine Ostecke eines Gebäudefundaments auf 6 und 5,7 m Länge mit einer Mauerstärke von 0,8m aufgedeckt. Münzfunde zudem beim Gemeindehaus und in der Flur &amp;quot;Scherre&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zaisersweiher]]&lt;br /&gt;
| Bild&lt;br /&gt;
| Gebäudereste, Scherben; möglicherweise ein Gutshof; keine archäologische Untersuchung    &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Römerspuren-Radweg]]&lt;br /&gt;
* [[Archäologischer Schauplatz Kappelhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
* [http://www.muehlacker.de/roemischer-gutshof/index.htm Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Enzberg auf der Webpräsenz der Stadt Mühlacker]&lt;br /&gt;
* [http://landesdenkmalamt-bw.de/nachrichtenblatt-online/NB2003-4-S-316-320.pdf Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Wilferdingen vom Landesdenkmalamt Baden- Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=176424</id>
		<title>Villa rustica</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=176424"/>
		<updated>2020-03-02T19:12:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: Sternenfels&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;villa rustica&#039;&#039;&#039; (Mehrzahl: &#039;&#039;villae rusticae&#039;&#039;) bezeichnet man ein Landhaus beziehungsweise Landgut aus dem Römischen Reich. Dem Herrn eines solchen Gutes oblagen meist die Verwaltung der Belange und Infrastruktur der umliegenden Region. Um Pforzheim herum liegen circa ein Dutzend der etwa tausend in [[Baden-Württemberg]] gefundenen Gutshöfe, auf städtischer Gemarkung sind es zwei.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des [[Römerspuren-Radweg]]s befinden diese sich in [[Enzberg]], [[Pforzheim]] und [[Wilferdingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Villae rusticae im Enzkreis (Auswahl)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Altes Schloss]]&lt;br /&gt;
| [[Brötzingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| [[Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| mit Badegebäude und Caldarium (Heißbad); bereits im 19. Jh. bekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Birkenfeld&lt;br /&gt;
| [[Birkenfeld]]&lt;br /&gt;
| an der Kreuzstraße; entstand um 100 n. Chr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Buchwaldwiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bürg]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Achtzehn Morgen&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Dallfingen]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrn]]&lt;br /&gt;
| anhand von Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Römischer Gutshof Dämpfele|Villa rustica Dämpfele]]&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Gutshof aufgrund von Mauerresten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| [[Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| Ziegel- und Mauerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Eisingen]]&lt;br /&gt;
| [[Eisingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzberg]]&lt;br /&gt;
| [[Enzberg]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungsstätte heute sichtbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen von Kellerräumen im 19.Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fohlenstall]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen ohne Untersuchungsbericht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fronäcker]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Geislinger Brunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Hauptgebäude identifiziert &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Halde]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| vermutet, 1907 wurden Grundmauern entdeckt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kanzlerwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kerzenbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Göbrichen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Rohr&amp;quot;/&amp;quot;Ebene&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Langes Loch]]&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| [[1985]] entdeckt und untersucht &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Leinfelder Täle]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| großräumiges Gelände, Ausgrabungen 2003/2004 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Niemandsrain]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| am Sandweg; bereits im 19. Jh. bekannt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Mutele]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Oberste Wiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Ersingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Schachtbrunnen, Münzfunde, Metalle und Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| 1933 nach dem Großbrand entdeckt, ebenso Fund eines Votivsteines&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Pulverdingen&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| im Acker südlich vom &#039;&#039;Unteren Pulverdingerholz&#039;&#039; (Flur &#039;&#039;Schelmenäcker&#039;&#039;) Gebäudereste und viel Bauschutt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica im Ramsbachtal]]&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Ranntal]]&lt;br /&gt;
| [[Nöttingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Rauhbrunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
| teilweise untersucht &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Roßwag]]&lt;br /&gt;
| [[Roßwag]]&lt;br /&gt;
| erkennbar am Pflanzenwachstum, &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Schlimmer&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Wohngebäude mit Hypokaustanlage, vermutlich Gutshof. Seit 1915 durch Bauarbeiten beschädigt. [[1925]] wurde bekannt, dass bei Grubenarbeiten Mauerreste und ein Keller mit Lichtschacht und drei Nischen angetroffen wurden. Zu den Funden zählen ein Tisch aus Stein, Tierknochen, Eisennägel, Schlüssel, Stück von einem Bronzesieb sowie Glasscherben, ein bemalter Stein und Keramik.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1924-1926: S.108 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Spitalwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wagenburg]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| Mauerreste, Bronzegefäße und Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wanne]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[1991]] wurde anhand von Luftbildaufnahmen den Grundriss eines Eckrisalitgebäude sichtbar gemacht, Ziegel, Kalksteine&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Baden-Württemberg 28 (1991): S.258 und Fundbericht aus Schwaben 14&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Welsches Haus]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Villa-Rustica_Bad.jpg|Teil der Villa Rustica im Kanzlerwald&lt;br /&gt;
Bild:Enzberg Luftbild Gutshof.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg aus der Luft&lt;br /&gt;
Bild:Mühlacker-Enzb.Tafeln.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg mit den erklärenden Schautafeln&lt;br /&gt;
Bild:RömischeMünze.jpg|Vorder und Rückseite einer römischen Münze, wie sie in Wilferdingen gefunden wurden.&lt;br /&gt;
Datei:Villa rustica Lohmersheim.jpg|Die villa rustica in Lomersheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige römische Siedlungsplätze==&lt;br /&gt;
Viele Fundplätze wurden nicht näher untersucht, weshalb die Funktionen dieser Siedlungsplätze nur spekuliert werden können bzw. die Liste der römischen Gutshöfe teilweise um diese erweitert werden könnte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Flur&lt;br /&gt;
! Funde/Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aurich]]&lt;br /&gt;
| [[Weiler auf dem Riedberg|Weiler]]&lt;br /&gt;
| [[1913]] wurden vermutlich römische Grundmauern angeschnitten mit einem Eingang von 1,80 m Breite mit 60 cm stärke Seiten, welcher in einen Gelaß mit Brandspuren (Hypokaust?) und 80 cm starken Seiten führt. Möglicherweise eine villa rustica.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bilfingen]]&lt;br /&gt;
| Buckelwiesen, Röschwiesen&lt;br /&gt;
| Siedlungsreste, möglicherweise Villa Rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bilfingen&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche wurde wohl auf römischer Ruine errichtet, wahrscheinlich einem alten römischen Tempel, welcher an einer Wegeskreuzung lag. Undatierte Mauerreste in der Flur &amp;quot;Hinter der Kirche rechts&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Corres]]&lt;br /&gt;
| Wiesenäcker&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort &amp;quot;Grundmauern, römische Ziegel, Bruchstücke von römischen Gefässen, Heizröhren etc.&amp;quot;. Das Gebäude ist möglicherweise über Pflanzenverfärbung sichtbar. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietenhausen]]&lt;br /&gt;
| im Ort&lt;br /&gt;
| In der Panoramastr. 1 wurde ein Merkur-Altar entdeckt. Westlich davon in der Turmbergstr. wurde ein wohl römischer Steingewölbe freigelegt. In der Turmbergstr. 20 fand man Ziegelreste und eine dicke Brandschicht. In der Karlstr. 3 wurde ein Drei-(Vier)-Götterstein gefunden. Es wird vermutet, dass sich hier eine römische Siedlung, Straßenstation oder Gutshof befand. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| Römerberg/Burgschnabel&lt;br /&gt;
| Ziegelreste, Nägel, Pfeilspitzen aus spätrömischer oder frühmittelalterlicher Zeit, Kupfermünze aus der Zeit 321-324 n.Chr. Vermutlich stand dort eine römische Warte.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| [[Boden (Dürrmenz)|Boden]]&lt;br /&gt;
| nachgewiesenes Gebäude (&#039;&#039;[[Boden (Dürrmenz)|siehe Hauptartikel]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dürrmenz&lt;br /&gt;
| [[St. Peterskirche (Mühlacker)|St. Peterskirche]]&lt;br /&gt;
| Tempelanlage mit Plattengräber, Votivstein mit Nennung eines Bezirksrates, zusätzlich Bauschutt und Gebäudeecke 50 m südöstlich der Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ellmendingen]]&lt;br /&gt;
| Kirche&lt;br /&gt;
| [[1818]] römische Steine am Eingang zur Ellmendinger Kirche &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| Seite, Kapellenäcker&lt;br /&gt;
| Behauene Steine möglicherweise römischen Ursprungs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Bonlanden&lt;br /&gt;
| Gebäude mit rund ausgemauertem Brunnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Breite&lt;br /&gt;
| große Ausdehnung in nur einige Fuß unter der Oberfläche Grundreste römischer Gebäude, römische Ziegel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Wegscheide&lt;br /&gt;
| in Flur &amp;quot;Wegscheide&amp;quot; fand man Leistenziegel, Kalksteine, Keramikscherben. Wahrscheinlich eine Villa rustica. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Großglattbach]]&lt;br /&gt;
| Schloßbuckel&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hagenschieß]]&lt;br /&gt;
| Lettengefäll&lt;br /&gt;
| im Topograph. Atlas [[1849]] eine Villa rustica eingetragen, nachher aber keine Funde nachgewiesen&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Kortüm (1995): Portus, S.359&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horrheim]]&lt;br /&gt;
| Dorfäcker&lt;br /&gt;
| an der Mündung des [[Steinbach]]s in die [[Metter]] sollen Mauerreste und Scherben römischen Ursprungs gefunden worden sein. Ebenso soll in diesem Bereich eine römische Straße verlaufen sein. Etwas entfernt am Südhang des Baiselbergs sollen römische Ziegel und Scherben liegen, die jedoch der Archäologe Paret als mittelalterlich identifiziert, eine römische Siedlung aber nicht ausschloss.    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| innere Hofäcker&lt;br /&gt;
| Bei Bau der Eisenbahnlinie wurden Grundmauern, Ziegel und ein römischer Brunnen ausgegraben (Parz. 439). [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben und später ein Fundament eines Gebäudes mit 40m Länge entdeckt. Ein weiterer Brunnen wurde ebenfalls [[1912]] untersucht (Parz. 456).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Holderäcker&lt;br /&gt;
| [[1912]] römische Scherben, Kohlereste und ein geschichteter Steinhaufen (Parz. 593)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Sogen&lt;br /&gt;
| [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben in 1m Tiefe, 1m länge und 0,5m breite (Parz. 410)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| [[Traishof]]&lt;br /&gt;
| 1899 fand der Archäologe Bonnet römische Baureste nordwestlich vom Traishof am Weg nach der &amp;quot;Hohe Straße&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lienzingen]]&lt;br /&gt;
| [[Bädergasse (Lienzingen)|Bädergasse]]&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben (Fundjahr [[1963]]), vermutlich Gutshof oder anderes Gebäude &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lienzingen&lt;br /&gt;
| [[Scherbentalbach]]&lt;br /&gt;
| [[1930]] Diana-Relief entdeckt, römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Maulbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Schleifhäusleweg (Maulbronn)|Schleifhäusle]]/[[Am Dobelbach (Maulbronn)|Dobelbach]] &lt;br /&gt;
| zwei Viergöttersteine, die im Kloster eingebaut waren. [[1935]] wurde  rund 60 m südwestlich vom Schleifhäusle beim Hausbau in der Südostecke des Grundstücks Parzellenr. 455 eine römische Schuttschicht mit Bausteinen und Scherben angegraben. Rund 10 m davon entfernt stieß man auf eine Jupitergigantengruppe. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mühlacker]]&lt;br /&gt;
| [[Industriestraße (Mühlacker)|Industriestraße]]&lt;br /&gt;
| Kalkbrennerei, möglicherweise mit villa rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Niefern]]&lt;br /&gt;
| [[Pfarrkirche St. Marien (Niefern)|Kirche]]&lt;br /&gt;
| [[Römischer Grabaltar aus Niefern]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ölbronn]]&lt;br /&gt;
| Burg&lt;br /&gt;
| möglicherweise Gutshof;die Villa rustica stand nur der Sage nach dort; Römische Funde fehlen.&amp;lt;ref&amp;gt; vgl. Johannes Haßpacher: Ein Dorf an der Grenze. Chronik von Ölbronn. Pforzheim 1982. S. 97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ötisheim]]&lt;br /&gt;
| Krautgärten&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Grundmauern, Pflaster, Backsteine, Gefässefragmente und Ziegel. Genauere Untersuchungen fehlen, daher keine genaue Funktion bestimmbar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schützingen]]&lt;br /&gt;
| Mauertal&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Mauer- und Ziegelreste und in den nahegelegenen Hubäckern eine gepflasterte Straße. Später fand man Löwenplastik und weitere Steine mit Reliefresten in der Uferkante des [[Streitenbach]]s verbaut. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Stein]]&lt;br /&gt;
| Pfarräckerle/Weiherbrünnlein &lt;br /&gt;
| 1913 wurden mittelalterliche und römische Siedlungsreste und Fundamentreste ausgegraben. Vermutlich stand über dem Weiherbrünnlein ein Mithranum (Quellheiligtum), auf dieser in fränkischer Zeit eine Kirche erbaut wurde, die bis ins 15. Jahrhundert bestand. Das &amp;quot;Pfarräckerle&amp;quot; hieß früher &amp;quot;Kirchgärtlein&amp;quot;. In der heutigen Steiner Kirche war ein Viergötterstein verbaut.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sternenfels]]&lt;br /&gt;
| [[Maulbronner Straße (Sternenfels)|Maulbronner Straße]]/Sandberg&lt;br /&gt;
| Münzfund mit Abbild der Faustina minor (145-176 n.Chr.)  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Enzfeld&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewiesen&lt;br /&gt;
| Mauerreste und römische Ziegel gegenüber der Einmündung des Schmietals in das Enztal.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1933-1935: S.116 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Hoher Markstein&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Wolfsberg&lt;br /&gt;
| römische Münzen von Kaiser Marc Aurel, Domitian (81-96 n.Chr.), Kaiserin Lucilla (164-169)    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weiler]]&lt;br /&gt;
| In der [[Pfinz]]&lt;br /&gt;
| Kopf einer Merkur-Statuette und Kopf einer weiblichen Statuette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wiernsheim]]&lt;br /&gt;
| Rosenpfad&lt;br /&gt;
| Februar [[1930]] wurde in der Parzelle 1796 (?) eine Ostecke eines Gebäudefundaments auf 6 und 5,7 m Länge mit einer Mauerstärke von 0,8m aufgedeckt. Münzfunde zudem beim Gemeindehaus und in der Flur &amp;quot;Scherre&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zaisersweiher]]&lt;br /&gt;
| Bild&lt;br /&gt;
| Gebäudereste, Scherben; möglicherweise ein Gutshof; keine archäologische Untersuchung    &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Römerspuren-Radweg]]&lt;br /&gt;
* [[Archäologischer Schauplatz Kappelhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
* [http://www.muehlacker.de/roemischer-gutshof/index.htm Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Enzberg auf der Webpräsenz der Stadt Mühlacker]&lt;br /&gt;
* [http://landesdenkmalamt-bw.de/nachrichtenblatt-online/NB2003-4-S-316-320.pdf Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Wilferdingen vom Landesdenkmalamt Baden- Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica_Diefenbach&amp;diff=176423</id>
		<title>Villa rustica Diefenbach</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica_Diefenbach&amp;diff=176423"/>
		<updated>2020-03-02T18:52:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: neu&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;villa rustica&#039;&#039;&#039; in [[Diefenbach]] war ein (vermuteter) [[Römer|römischer]] [[Villa rustica|Gutshof]] auf der Flur &amp;quot;Ziegeläcker&amp;quot; westlich vom Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der Oberamtsbeschreibung Maulbronns wurden schon öfters in den Ziegeläckern Grundmauern, römische Ziegel und Gefäßfragmente aufgelesen. Ebenso wurden nördlich von Diefenbach in der Flur &amp;quot;Hinter der Gasse&amp;quot; römische Siedlungsspuren entdeckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gutshof lag direkt westlich an der [[Römerstraße (historisch)|Römerstraße]] Stettfeld-Cannstatt. Die Flur &amp;quot;Hinter der Gasse lag direkt östlich der Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sternenfels]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=176422</id>
		<title>Villa rustica</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Villa_rustica&amp;diff=176422"/>
		<updated>2020-03-02T18:35:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smilodon: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;villa rustica&#039;&#039;&#039; (Mehrzahl: &#039;&#039;villae rusticae&#039;&#039;) bezeichnet man ein Landhaus beziehungsweise Landgut aus dem Römischen Reich. Dem Herrn eines solchen Gutes oblagen meist die Verwaltung der Belange und Infrastruktur der umliegenden Region. Um Pforzheim herum liegen circa ein Dutzend der etwa tausend in [[Baden-Württemberg]] gefundenen Gutshöfe, auf städtischer Gemarkung sind es zwei.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des [[Römerspuren-Radweg]]s befinden diese sich in [[Enzberg]], [[Pforzheim]] und [[Wilferdingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Villae rusticae im Enzkreis (Auswahl)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Altes Schloss]]&lt;br /&gt;
| [[Brötzingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| [[Bauschlott]]&lt;br /&gt;
| mit Badegebäude und Caldarium (Heißbad); bereits im 19. Jh. bekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Birkenfeld&lt;br /&gt;
| [[Birkenfeld]]&lt;br /&gt;
| an der Kreuzstraße; entstand um 100 n. Chr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Buchwaldwiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Bürg]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Achtzehn Morgen&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Dallfingen]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrn]]&lt;br /&gt;
| anhand von Luftbildaufnahmen nachgewiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Römischer Gutshof Dämpfele|Villa rustica Dämpfele]]&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Gutshof aufgrund von Mauerresten &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| [[Diefenbach]]&lt;br /&gt;
| Ziegel- und Mauerfunde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Eisingen]]&lt;br /&gt;
| [[Eisingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzberg]]&lt;br /&gt;
| [[Enzberg]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungsstätte heute sichtbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen von Kellerräumen im 19.Jh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fohlenstall]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| Ausgrabungen ohne Untersuchungsbericht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Fronäcker]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Geislinger Brunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Hauptgebäude identifiziert &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Halde]]&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| vermutet, 1907 wurden Grundmauern entdeckt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kanzlerwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kerzenbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Göbrichen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Kieselbronn]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| [[Kleinglattbach]]&lt;br /&gt;
| Flur &amp;quot;Rohr&amp;quot;/&amp;quot;Ebene&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Langes Loch]]&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| [[1985]] entdeckt und untersucht &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Leinfelder Täle]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| großräumiges Gelände, Ausgrabungen 2003/2004 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Niemandsrain]]&lt;br /&gt;
| [[Wilferdingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Nußbaum]]&lt;br /&gt;
| am Sandweg; bereits im 19. Jh. bekannt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Mutele]]&lt;br /&gt;
| [[Lomersheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Oberste Wiesen]]&lt;br /&gt;
| [[Ersingen]]&lt;br /&gt;
| römischer Schachtbrunnen, Münzfunde, Metalle und Keramik&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Öschelbronn]]&lt;br /&gt;
| 1933 nach dem Großbrand entdeckt, ebenso Fund eines Votivsteines&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Pulverdingen&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| im Acker südlich vom &#039;&#039;Unteren Pulverdingerholz&#039;&#039; (Flur &#039;&#039;Schelmenäcker&#039;&#039;) Gebäudereste und viel Bauschutt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica im Ramsbachtal]]&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Ranntal]]&lt;br /&gt;
| [[Nöttingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Rauhbrunnen]]&lt;br /&gt;
| [[Friolzheim]]&lt;br /&gt;
| teilweise untersucht &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Roßwag]]&lt;br /&gt;
| [[Roßwag]]&lt;br /&gt;
| erkennbar am Pflanzenwachstum, &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Villa rustica Schlimmer&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Wohngebäude mit Hypokaustanlage, vermutlich Gutshof. Seit 1915 durch Bauarbeiten beschädigt. [[1925]] wurde bekannt, dass bei Grubenarbeiten Mauerreste und ein Keller mit Lichtschacht und drei Nischen angetroffen wurden. Zu den Funden zählen ein Tisch aus Stein, Tierknochen, Eisennägel, Schlüssel, Stück von einem Bronzesieb sowie Glasscherben, ein bemalter Stein und Keramik.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1924-1926: S.108 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Spitalwald]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wagenburg]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| Mauerreste, Bronzegefäße und Scherben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Wanne]]&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| [[1991]] wurde anhand von Luftbildaufnahmen den Grundriss eines Eckrisalitgebäude sichtbar gemacht, Ziegel, Kalksteine&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Baden-Württemberg 28 (1991): S.258 und Fundbericht aus Schwaben 14&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Villa rustica Welsches Haus]]&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;siehe Hauptartikel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Villa-Rustica_Bad.jpg|Teil der Villa Rustica im Kanzlerwald&lt;br /&gt;
Bild:Enzberg Luftbild Gutshof.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg aus der Luft&lt;br /&gt;
Bild:Mühlacker-Enzb.Tafeln.jpg|Der römische Gutshof in Enzberg mit den erklärenden Schautafeln&lt;br /&gt;
Bild:RömischeMünze.jpg|Vorder und Rückseite einer römischen Münze, wie sie in Wilferdingen gefunden wurden.&lt;br /&gt;
Datei:Villa rustica Lohmersheim.jpg|Die villa rustica in Lomersheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige römische Siedlungsplätze==&lt;br /&gt;
Viele Fundplätze wurden nicht näher untersucht, weshalb die Funktionen dieser Siedlungsplätze nur spekuliert werden können bzw. die Liste der römischen Gutshöfe teilweise um diese erweitert werden könnte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 &lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Flur&lt;br /&gt;
! Funde/Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aurich]]&lt;br /&gt;
| [[Weiler auf dem Riedberg|Weiler]]&lt;br /&gt;
| [[1913]] wurden vermutlich römische Grundmauern angeschnitten mit einem Eingang von 1,80 m Breite mit 60 cm stärke Seiten, welcher in einen Gelaß mit Brandspuren (Hypokaust?) und 80 cm starken Seiten führt. Möglicherweise eine villa rustica.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bilfingen]]&lt;br /&gt;
| Buckelwiesen, Röschwiesen&lt;br /&gt;
| Siedlungsreste, möglicherweise Villa Rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bilfingen&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche&lt;br /&gt;
| Wallfahrtskirche wurde wohl auf römischer Ruine errichtet, wahrscheinlich einem alten römischen Tempel, welcher an einer Wegeskreuzung lag. Undatierte Mauerreste in der Flur &amp;quot;Hinter der Kirche rechts&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Corres]]&lt;br /&gt;
| Wiesenäcker&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort &amp;quot;Grundmauern, römische Ziegel, Bruchstücke von römischen Gefässen, Heizröhren etc.&amp;quot;. Das Gebäude ist möglicherweise über Pflanzenverfärbung sichtbar. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietenhausen]]&lt;br /&gt;
| im Ort&lt;br /&gt;
| In der Panoramastr. 1 wurde ein Merkur-Altar entdeckt. Westlich davon in der Turmbergstr. wurde ein wohl römischer Steingewölbe freigelegt. In der Turmbergstr. 20 fand man Ziegelreste und eine dicke Brandschicht. In der Karlstr. 3 wurde ein Drei-(Vier)-Götterstein gefunden. Es wird vermutet, dass sich hier eine römische Siedlung, Straßenstation oder Gutshof befand. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dietlingen]]&lt;br /&gt;
| Römerberg/Burgschnabel&lt;br /&gt;
| Ziegelreste, Nägel, Pfeilspitzen aus spätrömischer oder frühmittelalterlicher Zeit, Kupfermünze aus der Zeit 321-324 n.Chr. Vermutlich stand dort eine römische Warte.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dürrmenz]]&lt;br /&gt;
| [[Boden (Dürrmenz)|Boden]]&lt;br /&gt;
| nachgewiesenes Gebäude (&#039;&#039;[[Boden (Dürrmenz)|siehe Hauptartikel]]&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dürrmenz&lt;br /&gt;
| [[St. Peterskirche (Mühlacker)|St. Peterskirche]]&lt;br /&gt;
| Tempelanlage mit Plattengräber, Votivstein mit Nennung eines Bezirksrates, zusätzlich Bauschutt und Gebäudeecke 50 m südöstlich der Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ellmendingen]]&lt;br /&gt;
| Kirche&lt;br /&gt;
| [[1818]] römische Steine am Eingang zur Ellmendinger Kirche &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ensingen]]&lt;br /&gt;
| Seite, Kapellenäcker&lt;br /&gt;
| Behauene Steine möglicherweise römischen Ursprungs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Enzweihingen]]&lt;br /&gt;
| Bonlanden&lt;br /&gt;
| Gebäude mit rund ausgemauertem Brunnen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Breite&lt;br /&gt;
| große Ausdehnung in nur einige Fuß unter der Oberfläche Grundreste römischer Gebäude, römische Ziegel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enzweihingen&lt;br /&gt;
| Wegscheide&lt;br /&gt;
| in Flur &amp;quot;Wegscheide&amp;quot; fand man Leistenziegel, Kalksteine, Keramikscherben. Wahrscheinlich eine Villa rustica. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Großglattbach]]&lt;br /&gt;
| Schloßbuckel&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hagenschieß]]&lt;br /&gt;
| Lettengefäll&lt;br /&gt;
| im Topograph. Atlas [[1849]] eine Villa rustica eingetragen, nachher aber keine Funde nachgewiesen&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Kortüm (1995): Portus, S.359&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horrheim]]&lt;br /&gt;
| Dorfäcker&lt;br /&gt;
| an der Mündung des [[Steinbach]]s in die [[Metter]] sollen Mauerreste und Scherben römischen Ursprungs gefunden worden sein. Ebenso soll in diesem Bereich eine römische Straße verlaufen sein. Etwas entfernt am Südhang des Baiselbergs sollen römische Ziegel und Scherben liegen, die jedoch der Archäologe Paret als mittelalterlich identifiziert, eine römische Siedlung aber nicht ausschloss.    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Illingen]]&lt;br /&gt;
| innere Hofäcker&lt;br /&gt;
| Bei Bau der Eisenbahnlinie wurden Grundmauern, Ziegel und ein römischer Brunnen ausgegraben (Parz. 439). [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben und später ein Fundament eines Gebäudes mit 40m Länge entdeckt. Ein weiterer Brunnen wurde ebenfalls [[1912]] untersucht (Parz. 456).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Holderäcker&lt;br /&gt;
| [[1912]] römische Scherben, Kohlereste und ein geschichteter Steinhaufen (Parz. 593)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Illingen&lt;br /&gt;
| Sogen&lt;br /&gt;
| [[1912]] wurde der eine Grundmauer angegraben in 1m Tiefe, 1m länge und 0,5m breite (Parz. 410)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Königsbach]]&lt;br /&gt;
| [[Traishof]]&lt;br /&gt;
| 1899 fand der Archäologe Bonnet römische Baureste nordwestlich vom Traishof am Weg nach der &amp;quot;Hohe Straße&amp;quot;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lienzingen]]&lt;br /&gt;
| [[Bädergasse (Lienzingen)|Bädergasse]]&lt;br /&gt;
| römische Sigillatascherben (Fundjahr [[1963]]), vermutlich Gutshof oder anderes Gebäude &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lienzingen&lt;br /&gt;
| [[Scherbentalbach]]&lt;br /&gt;
| [[1930]] Diana-Relief entdeckt, römische Sigillatascherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Maulbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Schleifhäusleweg (Maulbronn)|Schleifhäusle]]/[[Am Dobelbach (Maulbronn)|Dobelbach]] &lt;br /&gt;
| zwei Viergöttersteine, die im Kloster eingebaut waren. [[1935]] wurde  rund 60 m südwestlich vom Schleifhäusle beim Hausbau in der Südostecke des Grundstücks Parzellenr. 455 eine römische Schuttschicht mit Bausteinen und Scherben angegraben. Rund 10 m davon entfernt stieß man auf eine Jupitergigantengruppe. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mühlacker]]&lt;br /&gt;
| [[Industriestraße (Mühlacker)|Industriestraße]]&lt;br /&gt;
| Kalkbrennerei, möglicherweise mit villa rustica &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Niefern]]&lt;br /&gt;
| [[Pfarrkirche St. Marien (Niefern)|Kirche]]&lt;br /&gt;
| [[Römischer Grabaltar aus Niefern]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ölbronn]]&lt;br /&gt;
| Burg&lt;br /&gt;
| möglicherweise Gutshof;die Villa rustica stand nur der Sage nach dort; Römische Funde fehlen.&amp;lt;ref&amp;gt; vgl. Johannes Haßpacher: Ein Dorf an der Grenze. Chronik von Ölbronn. Pforzheim 1982. S. 97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ötisheim]]&lt;br /&gt;
| Krautgärten&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Grundmauern, Pflaster, Backsteine, Gefässefragmente und Ziegel. Genauere Untersuchungen fehlen, daher keine genaue Funktion bestimmbar.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schützingen]]&lt;br /&gt;
| Mauertal&lt;br /&gt;
| lt. Oberamtsbeschreibung Maulbronn fand man dort Mauer- und Ziegelreste und in den nahegelegenen Hubäckern eine gepflasterte Straße. Später fand man Löwenplastik und weitere Steine mit Reliefresten in der Uferkante des [[Streitenbach]]s verbaut. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Stein]]&lt;br /&gt;
| Pfarräckerle/Weiherbrünnlein &lt;br /&gt;
| 1913 wurden mittelalterliche und römische Siedlungsreste und Fundamentreste ausgegraben. Vermutlich stand über dem Weiherbrünnlein ein Mithranum (Quellheiligtum), auf dieser in fränkischer Zeit eine Kirche erbaut wurde, die bis ins 15. Jahrhundert bestand. Das &amp;quot;Pfarräckerle&amp;quot; hieß früher &amp;quot;Kirchgärtlein&amp;quot;. In der heutigen Steiner Kirche war ein Viergötterstein verbaut.  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vaihingen]]&lt;br /&gt;
| Enzfeld&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Gemeindewiesen&lt;br /&gt;
| Mauerreste und römische Ziegel gegenüber der Einmündung des Schmietals in das Enztal.&amp;lt;ref&amp;gt;Fundbericht aus Schwaben 1933-1935: S.116 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Hoher Markstein&lt;br /&gt;
| Bauschutt, Ziegelreste, Keramikscherben &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vaihingen&lt;br /&gt;
| Wolfsberg&lt;br /&gt;
| römische Münzen von Kaiser Marc Aurel, Domitian (81-96 n.Chr.), Kaiserin Lucilla (164-169)    &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Weiler]]&lt;br /&gt;
| In der [[Pfinz]]&lt;br /&gt;
| Kopf einer Merkur-Statuette und Kopf einer weiblichen Statuette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wiernsheim]]&lt;br /&gt;
| Rosenpfad&lt;br /&gt;
| Februar [[1930]] wurde in der Parzelle 1796 (?) eine Ostecke eines Gebäudefundaments auf 6 und 5,7 m Länge mit einer Mauerstärke von 0,8m aufgedeckt. Münzfunde zudem beim Gemeindehaus und in der Flur &amp;quot;Scherre&amp;quot;. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zaisersweiher]]&lt;br /&gt;
| Bild&lt;br /&gt;
| Gebäudereste, Scherben; möglicherweise ein Gutshof; keine archäologische Untersuchung    &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Römerspuren-Radweg]]&lt;br /&gt;
* [[Archäologischer Schauplatz Kappelhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
* [http://www.muehlacker.de/roemischer-gutshof/index.htm Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Enzberg auf der Webpräsenz der Stadt Mühlacker]&lt;br /&gt;
* [http://landesdenkmalamt-bw.de/nachrichtenblatt-online/NB2003-4-S-316-320.pdf Ausführliche Beschreibung des Gutshofs in Wilferdingen vom Landesdenkmalamt Baden- Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa rustica|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smilodon</name></author>
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