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	<title>PFENZ - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Theodor-Heuss-Gymnasium_Pforzheim&amp;diff=68880</id>
		<title>Theodor-Heuss-Gymnasium Pforzheim</title>
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		<updated>2010-11-10T18:28:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Theodor-Heuss-Gymnasium.jpg|thumb|Theodor-Heuss-Gymnasium, [[Zerrennerstraße]] Ecke [[Emilienstraße]], rechts die Turnhalle der Schulen]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Theodor-Heuss-Gymnasium&#039;&#039;&#039; ist ein neusprachliches Gymnasium in der [[Pforzheim]]er [[Innenstadt]]. Es wird ein bilingualer Zug sowie ein naturwissenschaftlicher Zug angeboten.&lt;br /&gt;
Das THG befindet sich im selben Gebäudekomplex wie das [[Hebel-Gymnasium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2001 trägt das Theodor-Heuss-Gymnasium den Titel &amp;quot;Partnerschule für Europa&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulleiter ist seit 2002 OStD Karl-Heinz Renner, Stellvertreter Udo Kromer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adresse ==&lt;br /&gt;
:Theodor-Heuss-Gymnasium&lt;br /&gt;
:[[Zerrennerstraße]] 43-45&lt;br /&gt;
:[[Postleitzahl#Stadt_Pforzheim|75172]] Pforzheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Telefon: (0 72 31) 39 27 85 &lt;br /&gt;
: Telefax: (0 72 31) 39 16 78&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Homepage|www.thg-pforzheim.de}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pforzheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Haus_der_Jugend&amp;diff=68879</id>
		<title>Haus der Jugend</title>
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		<updated>2010-11-10T18:26:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Haus der Jugend.jpg|thumb|Haus der Jugend]]&lt;br /&gt;
{{OpenStreetMap|48.89205|8.69097|15}}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Haus der Jugend&#039;&#039;&#039; (HdJ) ist ein Angebot des [[Stadtjugendring Pforzheim|Stadtjugendrings Pforzheim]] e.V. in [[Pforzheim]]. Das Gebäude steht am Nordrand des [[Benckiserpark]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Bau des HdJ wurde auch mit öffentlichen Mitteln der Vereinigen Staaten von Amerika für die dauerhafte Aufklärung und Bekämpfung von Faschismus finanziert. Eröffnung war am [[9. November]] [[1949]]. An seiner Stelle stand bis [[1945]] die [[Benckiser|Villa Benckiser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Rockstüble]]&lt;br /&gt;
* [[Spielekiste]]&lt;br /&gt;
* [[Hardcorefest]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adresse ==&lt;br /&gt;
: Haus der Jugend&lt;br /&gt;
: [[Westliche Karl-Friedrich-Straße]] 77&lt;br /&gt;
: [[Postleitzahl#Stadt_Pforzheim|75172]] Pforzheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Telefon: (0 72 31) 42 71 03 &lt;br /&gt;
:{{E-Mail|hdj|sjr-pforzheim.de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblink==&lt;br /&gt;
* {{Homepage|www.hdj.sjr-pforzheim.de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pforzheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Hermann_Netter&amp;diff=68295</id>
		<title>Hermann Netter</title>
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		<updated>2010-10-26T20:34:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: /* Leben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hermann Netter&#039;&#039;&#039; (geboren [[30. August]] [[1870]],  [[1942]] nach {{gestorben in|Theresienstadt}} deportiert, dort gestorben) war jüdischer Arzt und Opfer der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Netter gehörte zur [[Juden|jüdischen]] Gemeinde in [[Pforzheim]] und wohnte in der [[Bleichstraße]] 9. Dort hatte er auch seine Praxis. Er arbeitete als Sanitätsoffizier im Osterfeld Lazarett, der heutigen [[Osterfeld-Realschule]]. Er praktizierte von 1919 - 1933 als Arzt. 1933 erhielt er Berufsverbot. 1936 zog er mit seiner Frau Gertrud Netter (geb. Mainzer) und seinem Sohn Oskar Netter nach Mannheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deportation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1942]] holten die Nazis Hermann Netter und deportierten ihn von Mannheim aus mit dem Transport Xlll/l über Stuttgart Killesberg (Messehallen) ins [[Internierungslager Theresienstadt]] in Tschechien. Hermann Netter starb am 15. 09. 1942 im Lager Theresienstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Aktion &amp;quot;[[Stolperstein]]e&amp;quot; wurde für Hermann Netter am 28. April [[2010]] ein Stein vor seiner Wohnadresse in der Bleichstraße 9 in den Boden eingelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Adressbuch Pforzheim &lt;br /&gt;
* [[Gerhard Brändle]]: &amp;quot;Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim&amp;quot;, herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim [[1985]] (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Netter, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Simon_Bloch&amp;diff=68294</id>
		<title>Simon Bloch</title>
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		<updated>2010-10-26T20:28:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Simon Bloch&#039;&#039;&#039; (geboren [[21. Dezember]] [[1886]] in Sulzburg, nach dem [[15. Juli]] [[1941]] nach {{gestorben in|Gurs}} deportiert, dort gestorben) war Gymnasiallehrer und Opfer der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]]..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Simon Bloch gehörte zur [[Juden|jüdischen]] Gemeinde in [[Pforzheim]] und wohnte in der [[Kaiser-Wilhelm-Straße]] 5.&lt;br /&gt;
Am 29. Juli 1905 machte er seine Prüfung als Volksschullehrer, am 2. April 1912 seine Prüfung für das höhere Lehramt. Noch im selben Monat begann er seinen Dienst als Lehramtspraktikant. Er wurde am 1. April 1913 entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeitraum zwischen dem 29. Januar 1915 und dem 8. November 1919 war er Frontkämpfer im 1. Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 9. Dezember 1919 war er wieder als Lehramtspraktikant tätig.&lt;br /&gt;
Ab dem 1. April 1920 arbeitete er als Professor in der Friedrich-Oberrealschule in Pforzheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1936 wurde er auf Grund des § 4 der 1. Verordnung des Reichsbürgergesetztes als Jude in den Ruhestand versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deportation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Oktober [[1940]] holten die Nazis Simon Bloch aus seiner Wohnung und deportierten ihn wie 194 andere jüdische Menschen aus Pforzheim ins [[Internierungslager Gurs]] in Südfrankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Simon Bloch starb im Lager Gurs, sein letztes Lebenszeichen war ein Brief an Herr Hirschheimer am 15.Juli 1941 aus dem KZ Gurs, in dem er sich im Namen anderer Pforzheimer und Pforzheimerinnen für Hilfspakete bedanke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Aktion &amp;quot;[[Stolpersteine]]&amp;quot; wurde für Simon Bloch am 28. April [[2010]] ein Stein vor seiner Wohnadresse in der Kaiser-Wilhelm Str. 5 in den Boden eingelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Adressbuch Pforzheim &lt;br /&gt;
* [[Gerhard Brändle]] mit Sarah Hary: &amp;quot;...als ob wir Feinde wären&amp;quot;, Jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: Vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs, Pforzheim, 2000 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Bloch, Simon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Josef_Steinberg&amp;diff=68293</id>
		<title>Josef Steinberg</title>
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		<updated>2010-10-26T20:26:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Josef Steinberg&#039;&#039;&#039; (geboren [[11. November]] [[1881]], am [[26. April]] [[1942]] nach {{gestorben in|Izbica}} deportiert, dort gestorben) war Opfer der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]]..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Steinberg gehörte zur [[Juden|jüdischen]] Gemeinde in [[Pforzheim]] und wohnte in der [[Zähringerallee]] 32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 3 Personen mit dem Namen Steinberg ist bekannt, dass sie 1936 bzw. 1938 nach Frankreich geflohen sind. Es ist möglich, dass sie mit Josef Steinberg verwandt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Steinberg war vor der Deportation nach Gurs 1940 geschützt, weil er mit einer nichtjüdischen Frau verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deportation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1942]] holten die Nazis Josef Steinberg aus seiner Wohnung und deportierten ihn ins [[Sammellager Killesberg]] (Messehallen) in Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort aus wurde er in das Konzentrationslager Izbica südl. von Lublin/Polen deportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Aktion &amp;quot;[[Stolpersteine]]&amp;quot; wurde für Josef Steinberg am 28. April [[2010]] ein Stein vor seiner Wohnadresse in der Zähringer Allee 32 in den Boden eingelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Adressbuch Pforzheim &lt;br /&gt;
* [[Gerhard Brändle]] mit Sarah Hary: &amp;quot;...als ob wir Feinde wären&amp;quot;, Jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis  1945: Vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs, Pforzheim, 2000 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Steinberg, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Oskar_Emsheimer&amp;diff=68292</id>
		<title>Oskar Emsheimer</title>
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		<updated>2010-10-26T20:25:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: /* Erinnerung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Oskar Emsheimer&#039;&#039;&#039; (geboren [[1. Juli]] [[1867]], am [[7. September]] [[1941]] nach {{gestorben in|Gurs}} deportiert, im Lager für alte und kranke Menschen Récébédou gestorben) betrieb mit seiner Frau eine Weinhandlung und war Opfer der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]]..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oskar Emsheimer gehörte zur [[Juden|jüdischen]] Gemeinde in [[Pforzheim]] und wohnte in der [[Stiftstraße]] 2 (heutige [[Theaterstraße]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deportation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[22. Oktober]] [[1940]] holten die Nazis Oskar Emsheimer und seine Frau aus ihrer Wohnung und deportierten sie wie 193 andere jüdische Menschen aus Pforzheim ins [[Internierungslager Gurs]] in Südfrankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oskar Emsheimer erkrankte im Lager, deswegen brachten ihn Hilfsorganisationen in ein Lager für alte und kranke Menschen in Récébédou.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Aktion &amp;quot;[[Stolpersteine]]&amp;quot; wurde für Oskar Emsheimer und seine Frau [[Alice Emsheimer|Alice]] am [[28. April]] [[2010]] ein Stein vor seiner Wohnadresse in der Theaterstraße 5 in den Boden eingelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Adressbuch Pforzheim &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gerhard Brändle: &amp;quot;Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim&amp;quot;, herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Emsheimer, Oskar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
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		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Jeleanne_Filenko&amp;diff=68291</id>
		<title>Jeleanne Filenko</title>
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		<updated>2010-10-26T20:24:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: /* Schicksal der Eltern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Jeleanne Filenko&#039;&#039;&#039; (geboren [[24. August]] [[1941]], [[1943]] nach {{gestorben in|Pforzheim}} zur Zwangsarbeit deportiert, dort gestorben am [[29. September]] [[1944]]). Offizielle Todesursache war Keuchhusten und Lungenentzündung. Jeleanne war Tochter von Katharina Alexenko und Simon Filenko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deportation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeleanne Filenko wurde mit ihren Eltern und zwei Geschwistern [[Witaly Filenko|Witaly]] und Anatol im Jahr 1943 von der Ukraine nach Pforzheim  verschleppt. Hier wurden sie im Zwangsarbeiterlager in der heutigen [[Kupferhammer (Gaststätte)|Gaststätte Kupferhammer]]an der [[Würmtalstraße]] 1 untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schicksal der Eltern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Eltern mussten nach der Deportation nach Pforzheim in der Silberwaren- und Besteckfabrik [[Lutz &amp;amp; Weiss GmbH]] arbeiten.&lt;br /&gt;
Hier mussten die Zwangsarbeiter an Drehmaschinen Rohmetallstücke für die Rüstungsindustrie bearbeiten. Diese haben sie in zwei Schichten zu jeweils zwölf Stunden in einem 200°C heißem Ofen erhitzt. Die Firma war damals an der [[Karl-Friedrich-Straße]] gegenüber der Firma [[Gustav Rau GmbH &amp;amp; Co.]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Aktion &amp;quot;[[Stolpersteine]]&amp;quot; wurde für Jeleanne Filenko am [[28. April]] [[2010]] ein Stein vor der Gaststätte Kupferhammer in der Würmtalstraße 1 in den Boden eingelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Adressbuch Pforzheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Filenko, Jeleanne}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Jeleanne_Filenko&amp;diff=68290</id>
		<title>Jeleanne Filenko</title>
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		<updated>2010-10-26T20:23:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: /* Deportation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Jeleanne Filenko&#039;&#039;&#039; (geboren [[24. August]] [[1941]], [[1943]] nach {{gestorben in|Pforzheim}} zur Zwangsarbeit deportiert, dort gestorben am [[29. September]] [[1944]]). Offizielle Todesursache war Keuchhusten und Lungenentzündung. Jeleanne war Tochter von Katharina Alexenko und Simon Filenko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deportation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeleanne Filenko wurde mit ihren Eltern und zwei Geschwistern [[Witaly Filenko|Witaly]] und Anatol im Jahr 1943 von der Ukraine nach Pforzheim  verschleppt. Hier wurden sie im Zwangsarbeiterlager in der heutigen [[Kupferhammer (Gaststätte)|Gaststätte Kupferhammer]]an der [[Würmtalstraße]] 1 untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schicksal der Eltern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Eltern mussten nach der Deportation nach Pforzheim in der Silberwaren- und Besteckfabrik [[Lutz &amp;amp; Weiss GmbH]] arbeiten.&lt;br /&gt;
Hier mussten die Zwangsarbeiter an Drehmaschinen Rohmetallstücke für die Rüstungsindustrie bearbeiten. Diese haben sie in zwei Schichten zu jeweils zwölf Stunden in einem 200°C heißem Ofen erhitzt. Die Firma war damals an der [[Karl-Friedrich-Straße]] gegenüber der Firma [[Gustav Rau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Aktion &amp;quot;[[Stolpersteine]]&amp;quot; wurde für Jeleanne Filenko am [[28. April]] [[2010]] ein Stein vor der Gaststätte Kupferhammer in der Würmtalstraße 1 in den Boden eingelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Adressbuch Pforzheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Filenko, Jeleanne}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
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		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Witaly_Filenko&amp;diff=68289</id>
		<title>Witaly Filenko</title>
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		<updated>2010-10-26T20:22:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: /* Schicksal der Eltern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Witaly Filenko&#039;&#039;&#039; wurde am [[27. Dezember]] [[1937]] geboren, [[1943]] aus der Ukraine zur Zwangsarbeit nach [[Pforzheim]] verschleppt und verstarb am 29.3.1944 im Alter von 6 Jahren an Herz und Kreislaufversagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deportation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Witaly Filenko wurde mit seinen Eltern, mit seinem Bruder Anatol und seiner Schwester Jeleanne  im Jahre 1943 aus der Ukraine nach Pforzheim verschleppt. Die zu einem Zwangsarbeiterlager umfunktionierte [[Kupferhammer (Gaststätte)|Gaststätte Kupferhammer]], war das &amp;quot;Zuhause&amp;quot; der Familie Filenko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schicksal der Eltern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Eltern mussten nach der Deportation in der Silberwaren- und Besteckfabrik [[Lutz&amp;amp; Weiss GmbH]] arbeiten.&lt;br /&gt;
Hier mussten Zwangsarbeiter an Drehmaschinen Rohmetallstücke für die Rüstungsindustrie bearbeiten. Diese Metallstücke wurden jeweils 12 Stunden, in einem 200°C heißen Ofen erhitzt. Die Firma befand sich damals in der [[Kaiser-Friedrich-Straße]], gegenüber der Firma [[Gustav Rau GmbH &amp;amp; Co.]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Aktion &amp;quot;[[Stolperstein]]e&amp;quot; wurde für Witaly Filenko am [[28.April]] [[2010]] ein Stein vor der Gaststätte Kuperferhammer in den Boden eingelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Adressbuch Pforzheim &lt;br /&gt;
* [[Gerhard Brändle]]: &amp;quot;Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim&amp;quot;, herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim [[1985]] (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Filenko,Witaly}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Gerhard_Br%C3%A4ndle&amp;diff=59815</id>
		<title>Gerhard Brändle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Gerhard_Br%C3%A4ndle&amp;diff=59815"/>
		<updated>2010-05-30T11:32:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: /* Publikationen */ Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bilder fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gerhard Brändle&#039;&#039;&#039; (*[[20. Jahrhundert|19??]]) ist ein der linken, pazifistischen Szene nahestehender Verfasser mehrerer [[Stadtgeschichte|stadt]]- bzw. [[Pfenzland|regional]]-/heimatgeschichtlicher Werke insbesondere zur [[Geschichte]] religiöser Minderheiten – vor allem der [[Juden]], aber auch der [[Waldenser]] und [[Hugenotten]] – in [[Pforzheim]]. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Zeit des [[Nationalsozialismus]] ([[1933]] bis [[1945]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten seiner Werke sind von der [[Stadt Pforzheim]] herausgegeben worden und im Eigenverlag der Stadt erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1995]] betreute Brändle redaktionell die [[Ausstellung]] &#039;&#039;&amp;quot;,Mut zum Widerstehen&#039; Pforzheim 1933–1945&amp;quot;&#039;&#039; des [[Stadtjugendring Pforzheim]] und der Volkshochschule ([[Volkshochschule|VHS]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits mehrfach hielt er Vorträge im [[Kulturhaus Osterfeld]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.Kulturhaus-Osterfeld.de/pdf/Das_Gespraech_2007.pdf www.Kulturhaus-Osterfeld.de/pdf/Das_Gespraech_2007.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;. 2001 wurde eine Veranstaltung dort von ihm moderiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.Kulturhaus-Osterfeld.de/september01/usa.htm www.Kulturhaus-Osterfeld.de/september01/usa.htm]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brändle ist für die [[Mitglied von::Deutsche Friedens-Gesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen]] Kontaktperson der Pforzheimer Ortgruppe ([[Würmer Hauptstraße]] 65, [[Postleitzahl#Teilorte|75181]] Pforzheim) in deren Landesverband für [[Baden-Württemberg]]. Zudem ist er auch Sprecher der &amp;quot;Friedensinitiative&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;„Auf schlechtem Weg“ Gerhard Brändle, Sprecher der Friedensinitiative, zu US-Angriffen&#039;&#039;&amp;quot;, Interview mit der [[Pforzheimer Zeitung]] (PZ), Nr.232 vom Montag, 8. Oktober 2001. Das Gespräch führte PZ-Redakteur Christian Milankovic.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem ehemaligen Dekan Hans-Martin Schäfer habe Brändle zusammen mit dem Pfarrer Friedrich Katz für das Projekt [[Stolpersteine]] in Pforzheim maßgeblich Anstoß gegeben&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.PZ-news.de/Home/Nachrichten/Pforzheim/Stolpersteine-stossen-Erinnerung-an_arid,25233_regid,1_puid,1_pageid,17.html Dorothee Messmer: &#039;&#039;&amp;quot;Stolpersteine stoßen Erinnerung an&amp;quot;&#039;&#039;], [[Pforzheimer Zeitung]] vom 13. März 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brändle unterrichtet als Deutsch-, EWG- und Geschichtslehrer an der [[Osterfeld-Realschule]], auf deren Vorgänger bereits seine Eltern: sein Vater, Ernst Brändle ([[20. Jahrhundert|19??]]-?), und seine Mutter, Amalie Vincon ([[20. Jahrhundert|19??]]-?), zur Zeit der &amp;quot;Weimarer Republik&amp;quot; Schüler waren.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl.  online-Schulchronik [http://www.OsterfeldRS.PF.BW.Schule.de/schulchronik/index_1_e.htm www.OsterfeldRS.PF.BW.Schule.de/schulchronik/index_1_e.htm]&amp;lt;/ref&amp;gt; Gerhard Brändle lebt in [[Pforzheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Brändles Privat[[archiv]] befindet sich unter anderem ein Brief von [[Werner Reinheimer]] an [[Kurt Baruch]] vom August [[1980]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(in chronologischer Reihenfolge des Erscheinens)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Gurs – Vorhölle von Auschwitz&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, Herausgeber: Stadt Pforzheim, Pforzheim (Stadt Pforzheim) 1980&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, Herausgeber: Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0&lt;br /&gt;
*zusammen mit Wolfgang Zink: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Jüdische Gotteshäuser in Pforzheim&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, mit einem Vorwort von [[Joachim Becker]] ([[SPD]]); herausgegeben von der Stadt Pforzheim. 1. Auflage, Pforzheim (Verlag der Stadt Pforzheim) 1990 ISBN 3-9800843-5-3&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Von Gurs nach Auschwitz. Zur Deportation der Pforzheimer Juden.&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, in: Erhard R. Wiehn (Hrsg.): &#039;&#039;Oktoberdeportation 1940. Die sogenannte &amp;quot;Abschiebung&amp;quot; der badischen und saarpfälzischen Juden in das französische Internierungslager Gurs und andere Vorstationen von Auschwitz. 50 Jahre danach zum Gedenken.&#039;&#039;, Konstanz 1990. Seiten 237-250&lt;br /&gt;
* Jubiläumsschrift: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;100 Jahre Deutsche Friedensgesellschaft. 100 Jahre Friedensarbeit in Pforzheim&#039;&#039;&#039;&amp;quot; (Herausgegeber: [[DFG-VK]] und [[DGB]]), Pforzheim 1992&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;„... die Vermischung mit dem fremden Element“ neunzehn Jahrhunderte Zuwanderung nach Pforzheim&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim 1995 (1. Auflage) ISBN 3-9804325-2-1&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Gegen das Vergessen, Mut zum Widerstand – auch im [[Enzkreis]]&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Der Enzkreis]], Jahrbuch 6, Hrsg.: [[Landratsamt Enzkreis]], [[Kreisarchiv]], Pforzheim, 1995&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;300 Jahre Waldenser und Hugenotten in Pforzheim&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, herausgegeben vom [[Arbeitskreis des Evangelischen Bezirkskirchenrates Pforzheim-Stadt]], Pforzheim (Arbeitskreis d. Ev. Bezirkskirchenrates PF-Stadt) 1999&lt;br /&gt;
* zusammen mit Sarah Hary: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;„... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs&#039;&#039;&#039;&amp;quot;; herausgegeben vom [[Kulturamt Pforzheim|Kulturamt]] der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4    	 erschienen in der Reihe [[Pforzheimer Hefte]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Die wechselhafte Geschichte der Osterfeld-Schule in zehn Abteilungen mit 50 Bildern und Dokumenten&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Osterfeldschule]]n (Hrsg.), Festschrift zum Schuljubiläum Juli 2000, Pforzheim, 2000&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Die Privilegien der reformierten Gemeinde in Pforzheim vom [[16. Juli]] [[1700]]&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, herausgegeben vom [[Arbeitskreis des Evangelischen Bezirkskirchenrates Pforzheim-Stadt]], Pforzheim (Arbeitskreis d. Ev. Bezirkskirchenrates PF-Stadt) 2000&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Jüdisches Pforzheim&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, Haigerloch 2001 ISBN 3-933231-17-5 &lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ängste und Auswege – Bilder aus Umbruchszeiten in Pforzheim&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, Band 1, herausgegeben von der [[Löbliche Singergesellschaft  von 1501|Löblichen Singergesellschaft von 1501]] anläßlich ihres 500jährigen Bestehens. Heidelberg (Verlag Regionalkultur) 2001. ISBN 3-89735-174-9 &lt;br /&gt;
* zusammen mit Daniela Akyol: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Zeichen der Erinnerung - Gegen Hass und Gewalt - Pforzheim 1933-1945&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, herausgegeben von der [[Deutsche Friedens-Gesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen|Deutschen Friedensgesellschaft Pforzheim]], 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Presseveröffentlichungen ===&lt;br /&gt;
* Artikelfolge zum Thema Zwangsarbeit, in der [[Pforzheimer Zeitung]] vom 14./15. Juni 1991&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Keine Homepage}}&lt;br /&gt;
* {{PND|110060725}}&lt;br /&gt;
* {{LBW-A|Br%E4ndle%2C+Gerhard}} &amp;lt;!-- &amp;quot;%E4&amp;quot; bitte lassen: funktioniert (noch) NICHT mit &amp;quot;ä&amp;quot; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtwiki ==&lt;br /&gt;
Es gibt für die hier im [[Stadtwiki Pforzheim-Enz]] am häufigsten angeführten zwei seiner Werke die [[Stadtwiki:Vorlage|Vorlagen]]: &amp;quot;[[Vorlage:Brändle 1985|Brändle 1985]]&amp;quot; und &amp;quot;[[Vorlage:Brändle 1990|Brändle 1990]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Quellen/Einzelnachweise:&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Brandle, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Stolpersteine&amp;diff=57997</id>
		<title>Stolpersteine</title>
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		<updated>2010-04-28T18:15:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: /* 28. Mai 2009 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:080313 PF Stolpersteine Eckstein3.jpg|thumb|Stolpersteine in Pforzheim]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stolpersteine&#039;&#039;&#039; ist ein europaweites Projekt zur Erinnerung an die Opfer des [[Nationalsozialismus]], das der Künstler Gunter Demnig zwischen 1993 &amp;lt;!-- 1993 Idee, 1995 erste illegale Verlegung, 2000 erste legale Verlegung --&amp;gt; und 2000 startete. Für dieses Projekt wurde ihm 2005 der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich um Pflastersteine, die auf der Oberseite mit einer Messingplatte mit den eingeprägten Lebensdaten der Opfer versehen sind. Diese werden vor Häusern verlegt, in denen die Opfer vor ihrer Inhaftierung, Verschleppung, ihrem verfolgungsbedingten Tod oder ihrer Ermordung lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pforzheim ==&lt;br /&gt;
In [[Pforzheim]] wird das Projekt organisatorisch von der [[Löbliche Singergesellschaft von 1501|Löblichen Singergesellschaft]] getragen. Spenden hierzu werden von ihr verwaltet. Für 150 Euro kann eine Stolperstein-Patenschaft übernommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Stolperstein wurde am [[13. März]] [[2008]] für [[Fred Joseph]] vor dem Haus [[Ebersteinstraße]] 18 verlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am gleichen Tag fand im [[PZ-Forum]] eine Präsentation des Projekts statt, wozu die Bevölkerung eingeladen war.&lt;br /&gt;
==== 13. März 2008 ====&lt;br /&gt;
* [[Baumstraße]] 4, [[Adolf Rothschild]]&lt;br /&gt;
* [[Bleichstraße]] 84-86, [[Klara Müßle]]&lt;br /&gt;
* [[Ebersteinstraße]] 18, [[Fred Joseph]]&lt;br /&gt;
* [[Jahnstraße]] 10, [[Alexandra Ripalo]]&lt;br /&gt;
* [[Leopoldstraße]] 11, [[Luise Neuburger]]&lt;br /&gt;
* [[Platz der Synagoge]], [[Familie Eckstein]]: [[Albert Eckstein|Albert]], [[Felicitas Eckstein|Felicitas]], [[Lore Eckstein|Lore]] und [[Martin Eckstein]]&lt;br /&gt;
* [[Schloßberg]] 11, [[Max Rödelsheimer]]&lt;br /&gt;
* [[Westliche Karl-Friedrich-Straße]] 53, [[Auguste Goldbaum]]&lt;br /&gt;
* [[Zehnthofstraße]] 6 / Große Gerbergasse 5, [[Eugen Weidle]]&lt;br /&gt;
* [[Zerrennerstraße]] 33, [[Max Weißhaar]]&lt;br /&gt;
==== 28. Mai 2009 ====&lt;br /&gt;
* [[Östliche Karl-Friedrich-Straße]] 51, [[Rosa Fleischer]]&lt;br /&gt;
* [[Östliche Karl-Friedrich-Straße]] 103, [[Isidor Lazarus Jeremias]]&lt;br /&gt;
* [[Erbprinzenstraße]] 104, [[Hirsch Goldberg]]&lt;br /&gt;
* [[Erbprinzenstraße]] 30, [[Bertha Fetterer]]&lt;br /&gt;
* [[Erbprinzenstraße]] 20, [[Setty Michelson]], [[Otto Michelson]]&lt;br /&gt;
* [[Scharnhorststraße]] 11, [[Hertha Gottschalk]], [[Fritz Gottschalk]]&lt;br /&gt;
* [[Bertholdstraße]] [[Bertholdstraße 4: &amp;quot;Judenhaus&amp;quot;|4]], [[Amalie Nachmann]], [[Ludwig Nachmann]], [[Hedwig David]]&lt;br /&gt;
* [[Zähringerallee]] 41, [[Johanna Roth]]&lt;br /&gt;
* [[Kronprinzenstraße]] 30, [[Eva Katzenstein]], [[Marianne Katzenstein]]&lt;br /&gt;
* [[Luisenstraße]] 62, [[Leopold Geller]]&lt;br /&gt;
* [[Osterfeldstraße]] 33, [[Arnold Ginsberger]]&lt;br /&gt;
* [[Osterfeld-Realschule|Osterfeldschule]], [[Hedwig David]]&lt;br /&gt;
* [[Jahnstraße]] 33, [[Louis Daube]]&lt;br /&gt;
* [[Obere Rodstraße]] 8, [[Klara Frank]]&lt;br /&gt;
* [[Pflügerstraße]] 36, [[Rudolf Seefeld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 28. April 2010 ====&lt;br /&gt;
* [[Theaterstraße]] 2, [[Alice Emsheimer]], [[Oskar Emsheimer]]&lt;br /&gt;
* [[Schillerstraße]] 8, [[Helene Hilb]]&lt;br /&gt;
* [[Erbprinzenstraße]] 104, [[Josef Spitz]]&lt;br /&gt;
* [[Zähringerallee]] 32, [[Josef Steinberg]]&lt;br /&gt;
* [[Kaiser-Wilhelm-Straße]] 5, [[Simon Bloch]]&lt;br /&gt;
* [[Jörg-Ratgeb-Straße]] 37, [[Friedrich Burger]]&lt;br /&gt;
* [[Bleichstraße]] 7, [[Hermann Netter]]&lt;br /&gt;
* [[Gellertstraße]] 21, [[Wilhelmine Argast]]&lt;br /&gt;
* [[Kupferhammer]] 10-12, [[Anatol Filenko]], [[Jeleanne Filenko]], [[Witaly Filenko]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mühlacker ==&lt;br /&gt;
In Mühlacker wurden am 27.05 2009 elf Stolpersteine verlegt. Initiator der Aktion war der [[Historisch-Archäologischer Verein Mühlacker e.V.|Historisch-Archäologische Verein Mühlacker]] und die Verlegung wurde von der Stadtarchivarin Marlis Lippik begleitet und unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====27. Mai 2009 ====&lt;br /&gt;
: [[Theodor Slepoj]]&lt;br /&gt;
: [[Ernst Berties]]&lt;br /&gt;
: [[Fritzmartin Ascher]]&lt;br /&gt;
: Familie [[Theodor Hettler]], Frau Hilde, die Kinder Fritz, Louis, Anneliese und Margarete.&lt;br /&gt;
* Schulerweg 1, Familie [[Alfred Emrich]] mit seiner Frau [[Laura Emrich|Laura]] und seiner Tochter [[Marianne Emrich|Marianne]], jüdischer Bijouterie- und Kettenfabrikant&lt;br /&gt;
*Schillerstraße 11, elf NS-Opfer, die Stolpersteine wurden in Form eines Kreuzes verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Presse ==&lt;br /&gt;
* Dorothee Messmer: [http://www.pz-news.de/Home/Nachrichten/Pforzheim/Stolpersteine-stossen-Erinnerung-an_arid,25233_regid,1_puid,1_pageid,17.html &#039;&#039;&amp;quot;Stolpersteine stoßen Erinnerung an&amp;quot;&#039;&#039;], in: [[Pforzheimer Zeitung]] vom 13. März 2008&lt;br /&gt;
* [http://www.muehlacker.de/mt/artikel.php?p=2009/5/28/0/ Das Mühlacker Tagblatt zur Verlegung am 27.05. 2009 in Mühlacker]&lt;br /&gt;
* [http://www.pz-news.de/Home/Nachrichten/Muehlacker/Elf-Stolpersteine-erinnern-an-Schicksale-unter-Nazi-Regime-_arid,120022_puid,1_pageid,87.html Die Pforzheimer Zeitung zur Verlegung am 27.05. 2009 in Mühlacker]&lt;br /&gt;
*[http://www.muehlacker.de/mt/artikel.php?p=2009/5/28/0/ Das Mühlacker Tagblatt am 28.05.2009]&lt;br /&gt;
== Kontaktadressen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: INITIATIVE STOLPERSTEINE &lt;br /&gt;
: Hans Mann&lt;br /&gt;
: [[Schellingstraße]] 15&lt;br /&gt;
: 75175 Pforzheim&lt;br /&gt;
: {{Telefon|0 72 31|6 24 40}}&lt;br /&gt;
: {{E-Mail|cuh.mann|t-online.de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: [[Löbliche Singergesellschaft von 1501]] Pforzheim&lt;br /&gt;
: [[Bleichstraße]] 77&lt;br /&gt;
: 75173 Pforzheim&lt;br /&gt;
: {{E-Mail|loebliche|web.de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Homepage|www.stolpersteine.com}}&lt;br /&gt;
* {{Stadtwiki Karlsruhe}}&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pforzheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stolperstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Stolpersteine&amp;diff=57993</id>
		<title>Diskussion:Stolpersteine</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Stolpersteine&amp;diff=57993"/>
		<updated>2010-04-28T16:42:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: Seite wird unübersichtlich! Ideen für besseren Überblick?&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;guten tag,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
die namen der opfer nach dem abc aufzuführen ist keine redundanz, das macht sinn, denn 1. geht es um die menschen,nicht mdie wonadresse,und 2. sucht ein menschn nicht nach einer adresse, sondern nach demmenschen und schaut, ob es da schon einen stein gibt, vor allem dann nach dm abc, wenn es nich bei den 13 bleibt, sondern z.b. über 100 euthanasie-opfer und ca.200 jüdische opfer dazu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.&lt;br /&gt;
es wäre nützlich, wenn auc der artikel aus dem pf. kurier da stehen würde, da steht z.t. anderes drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.&lt;br /&gt;
die angaben auf dem faltblatt der &amp;quot;initiative&amp;quot; sind mit vorsicht zu genießen, dort heißt esz.b. 2 x, in gurs sei ein mensch ermordet worden, die menschen sind dort gestorben an altersschwäche,mangelernährung, allgemeine insuffizienz, schlechter bzw. fehlender ärztlicher versorgung... aber nicht durch aktives zutun,also mord. der begriff &amp;quot;kinderlager&amp;quot; bei martin eckstein ist neu, er war in eine franz.waisenhaus mit falschem namen wie andere kinder auch aus pf. und ka.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und tschüß&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Ernst Feuerle|Ernst Feuerle]] 11:01, 15. Mär. 2008 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu 1.) Hier mal eine sortierbare Tabelle.&lt;br /&gt;
(gibt es irgendwo einen CSV/XLS/ODS-Konverter?) --[[Benutzer:Friedel|Friedel]] 12:57, 17. Mär. 2008 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Textverarbeitung von OpenOffice hat seit Version 2.3 einen Export für MediaWiki. Für die Tabellenkalkulation fehlt sowas leider, ich werd das dort mal vorschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Nachname&lt;br /&gt;
! Vorname&lt;br /&gt;
! Adresse&lt;br /&gt;
! Stadt&lt;br /&gt;
! Artikel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eckstein&lt;br /&gt;
| Albert&lt;br /&gt;
| [[Platz der Synagoge]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| [[Albert Eckstein]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eckstein&lt;br /&gt;
| Felicitas&lt;br /&gt;
| [[Platz der Synagoge]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| [[Felicitas Eckstein]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eckstein&lt;br /&gt;
| Lore&lt;br /&gt;
| [[Platz der Synagoge]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| [[Lore Eckstein]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eckstein&lt;br /&gt;
| Martin&lt;br /&gt;
| [[Platz der Synagoge]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| [[Martin Eckstein]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Goldbaum&lt;br /&gt;
| Auguste&lt;br /&gt;
| [[Westliche]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| [[Auguste Goldbaum]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Josef&lt;br /&gt;
| Fred&lt;br /&gt;
| [[Ebersteinstraße]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| [[Fred Joseph]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Müßle&lt;br /&gt;
| Klara&lt;br /&gt;
| [[Bleichstraße]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| [[Klara Müßle]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Neuburger&lt;br /&gt;
| Luise&lt;br /&gt;
| [[Leopoldstraße]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| [[Luise Neuburger]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ripalo&lt;br /&gt;
| Alexandra&lt;br /&gt;
| [[Jahnstraße]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| [[Alexandra Ripalo]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rödelsheimer&lt;br /&gt;
| Max&lt;br /&gt;
| [[Schloßberg]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| [[Max Rödelsheimer]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rothschild&lt;br /&gt;
| Adolf&lt;br /&gt;
| [[Baumstraße]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| [[Adolf Rothschild]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Weidle&lt;br /&gt;
| Eugen&lt;br /&gt;
| [[Zehnthofstraße]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| [[Albert Eckstein]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Weißhaar&lt;br /&gt;
| Max&lt;br /&gt;
| [[Zerrennerstraße]]&lt;br /&gt;
| [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
| [[Max Weißhaar]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Übersichtlichkeit ==&lt;br /&gt;
Ich finde diese Seite wird langsam etwas unübersichtlich. Eine Sortierung nach Nachnamen statt nach Verlegedatum des Steins fände ich sinnvoller. --[[Benutzer:Anna|Anna]] 16:42, 28. Apr. 2010 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Stolpersteine&amp;diff=57992</id>
		<title>Stolpersteine</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Stolpersteine&amp;diff=57992"/>
		<updated>2010-04-28T16:34:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: /* Übersicht der am 28. April 2010 in Pforzheim verlegten Stolpersteine */ Formatierungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:080313 PF Stolpersteine Eckstein3.jpg|thumb|Stolpersteine in Pforzheim]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stolpersteine&#039;&#039;&#039; ist ein europaweites Projekt zur Erinnerung an die Opfer des [[Nationalsozialismus]], das der Künstler Gunter Demnig zwischen 1993 &amp;lt;!-- 1993 Idee, 1995 erste illegale Verlegung, 2000 erste legale Verlegung --&amp;gt; und 2000 startete. Für dieses Projekt wurde ihm 2005 der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich um Pflastersteine, die auf der Oberseite mit einer Messingplatte mit den eingeprägten Lebensdaten der Opfer versehen sind. Diese werden vor Häusern verlegt, in denen die Opfer vor ihrer Inhaftierung, Verschleppung, ihrem verfolgungsbedingten Tod oder ihrer Ermordung lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pforzheim ==&lt;br /&gt;
In [[Pforzheim]] wird das Projekt organisatorisch von der [[Löbliche Singergesellschaft von 1501|Löblichen Singergesellschaft]] getragen. Spenden hierzu werden von ihr verwaltet. Für 150 Euro kann eine Stolperstein-Patenschaft übernommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Stolperstein wurde am [[13. März]] [[2008]] für [[Fred Joseph]] vor dem Haus [[Ebersteinstraße]] 18 verlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am gleichen Tag fand im [[PZ-Forum]] eine Präsentation des Projekts statt, wozu die Bevölkerung eingeladen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersicht der am 13. März 2008 in Pforzheim verlegten Stolpersteine ===&lt;br /&gt;
* [[Baumstraße]] 4&lt;br /&gt;
: [[Adolf Rothschild]]&lt;br /&gt;
* [[Bleichstraße]] 84-86&lt;br /&gt;
: [[Klara Müßle]]&lt;br /&gt;
* [[Ebersteinstraße]] 18&lt;br /&gt;
: [[Fred Joseph]]&lt;br /&gt;
* [[Jahnstraße]] 10&lt;br /&gt;
: [[Alexandra Ripalo]]&lt;br /&gt;
* [[Leopoldstraße]] 11&lt;br /&gt;
: [[Luise Neuburger]]&lt;br /&gt;
* [[Platz der Synagoge]]&lt;br /&gt;
: [[Familie Eckstein]]: [[Albert Eckstein|Albert]], [[Felicitas Eckstein|Felicitas]], [[Lore Eckstein|Lore]] und [[Martin Eckstein]]&lt;br /&gt;
* [[Schloßberg]] 11&lt;br /&gt;
: [[Max Rödelsheimer]]&lt;br /&gt;
* [[Westliche Karl-Friedrich-Straße]] 53&lt;br /&gt;
: [[Auguste Goldbaum]]&lt;br /&gt;
* [[Zehnthofstraße]] 6 / Große Gerbergasse 5&lt;br /&gt;
: [[Eugen Weidle]]&lt;br /&gt;
* [[Zerrennerstraße]] 33 &lt;br /&gt;
: [[Max Weißhaar]]&lt;br /&gt;
=== Übersicht der am 28. Mai 2009 in Pforzheim verlegten Stolpersteine ===&lt;br /&gt;
* [[Östliche Karl-Friedrich-Straße]] 51&lt;br /&gt;
: [[Rosa Fleischer]]&lt;br /&gt;
* [[Östliche Karl-Friedrich-Straße]] 103&lt;br /&gt;
: [[Isidor Lazarus Jeremias]]&lt;br /&gt;
* [[Erbprinzenstraße]] 104&lt;br /&gt;
: [[Hirsch Goldberg]]&lt;br /&gt;
* [[Erbprinzenstraße]] 30&lt;br /&gt;
: [[Bertha Fetterer]]&lt;br /&gt;
* [[Erbprinzenstraße]] 20&lt;br /&gt;
: [[Setty Michelson]]&lt;br /&gt;
: [[Otto Michelson]]&lt;br /&gt;
* [[Scharnhorststraße]] 11&lt;br /&gt;
: [[Hertha Gottschalk]]&lt;br /&gt;
: [[Fritz Gottschalk]]&lt;br /&gt;
* [[Bertholdstraße]] [[Bertholdstraße 4: &amp;quot;Judenhaus&amp;quot;|4]]&lt;br /&gt;
: [[Amalie Nachmann]]&lt;br /&gt;
: [[Ludwig Nachmann]]&lt;br /&gt;
: [[Hedwig David]]&lt;br /&gt;
* [[Zähringerallee]] 41&lt;br /&gt;
: [[Johanna Roth]]&lt;br /&gt;
* [[Kronprinzenstraße]] 30&lt;br /&gt;
: [[Eva Katzenstein]]&lt;br /&gt;
: [[Marianne Katzenstein]]&lt;br /&gt;
* [[Luisenstraße]] 62&lt;br /&gt;
: [[Leopold Geller]]&lt;br /&gt;
* [[Osterfeldstraße]] 33&lt;br /&gt;
: [[Arnold Ginsberger]]&lt;br /&gt;
* [[Osterfeldschule]]&lt;br /&gt;
: [[Hedwig David]]&lt;br /&gt;
* [[Jahnstraße]] 33&lt;br /&gt;
: [[Louis Daube]]&lt;br /&gt;
* [[Obere Rodstraße]] 8&lt;br /&gt;
: [[Klara Frank]]&lt;br /&gt;
* [[Pflügerstraße]] 36&lt;br /&gt;
: [[Rudolf Seefeld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersicht der am 28. April 2010 in Pforzheim verlegten Stolpersteine ===&lt;br /&gt;
* [[Theaterstraße]] 2&lt;br /&gt;
: [[Alice Emsheimer]]&lt;br /&gt;
: [[Oskar Emsheimer]]&lt;br /&gt;
* [[Schillerstraße]] 8&lt;br /&gt;
: [[Helene Hilb]]&lt;br /&gt;
* [[Erbprinzenstraße]] 104&lt;br /&gt;
: [[Josef Spitz]]&lt;br /&gt;
* [[Zähringerallee]] 32&lt;br /&gt;
: [[Josef Steinberg]]&lt;br /&gt;
* [[Kaiser-Wilhelm-Straße]] 5&lt;br /&gt;
: [[Simon Bloch]]&lt;br /&gt;
* [[Jörg-Ratgeb-Straße]] 37&lt;br /&gt;
: [[Friedrich Burger]]&lt;br /&gt;
* [[Bleichstraße]] 7&lt;br /&gt;
: [[Hermann Netter]]&lt;br /&gt;
* [[Gellertstraße]] 21&lt;br /&gt;
: [[Wilhelmine Argast]]&lt;br /&gt;
* [[Kupferhammer]] 10-12&lt;br /&gt;
: [[Anatol Filenko]]&lt;br /&gt;
: [[Jeleanne Filenko]]&lt;br /&gt;
: [[Witaly Filenko]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mühlacker ==&lt;br /&gt;
In Mühlacker wurden am 27.05 2009 elf Stolpersteine verlegt. Initiator der Aktion war der [[Historisch-Archäologischer Verein Mühlacker e.V.|Historisch-Archäologische Verein Mühlacker]] und die Verlegung wurde von der Stadtarchivarin Marlis Lippik begleitet und unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersicht der am 27. Mai 2009 in Mühlacker verlegten Stolpersteine ===&lt;br /&gt;
: [[Theodor Slepoj]]&lt;br /&gt;
: [[Ernst Berties]]&lt;br /&gt;
: [[Fritzmartin Ascher]]&lt;br /&gt;
: Familie [[Theodor Hettler]], Frau Hilde, die Kinder Fritz, Louis, Anneliese und Margarete.&lt;br /&gt;
* Schulerweg 1&lt;br /&gt;
: Familie [[Alfred Emrich]] mit seiner Frau [[Laura Emrich|Laura]] und seiner Tochter [[Marianne Emrich|Marianne]], jüdischer Bijouterie- und Kettenfabrikant&lt;br /&gt;
*Schillerstraße 11&lt;br /&gt;
: elf NS-Opfer, die Stolpersteine wurden in Form eines Kreuzes verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Presse ==&lt;br /&gt;
* Dorothee Messmer: [http://www.pz-news.de/Home/Nachrichten/Pforzheim/Stolpersteine-stossen-Erinnerung-an_arid,25233_regid,1_puid,1_pageid,17.html &#039;&#039;&amp;quot;Stolpersteine stoßen Erinnerung an&amp;quot;&#039;&#039;], in: [[Pforzheimer Zeitung]] vom 13. März 2008&lt;br /&gt;
* [http://www.muehlacker.de/mt/artikel.php?p=2009/5/28/0/ Das Mühlacker Tagblatt zur Verlegung am 27.05. 2009 in Mühlacker]&lt;br /&gt;
* [http://www.pz-news.de/Home/Nachrichten/Muehlacker/Elf-Stolpersteine-erinnern-an-Schicksale-unter-Nazi-Regime-_arid,120022_puid,1_pageid,87.html Die Pforzheimer Zeitung zur Verlegung am 27.05. 2009 in Mühlacker]&lt;br /&gt;
*[http://www.muehlacker.de/mt/artikel.php?p=2009/5/28/0/ Das Mühlacker Tagblatt am 28.05.2009]&lt;br /&gt;
== Kontaktadressen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: INITIATIVE STOLPERSTEINE &lt;br /&gt;
: Hans Mann&lt;br /&gt;
: [[Schellingstraße]] 15&lt;br /&gt;
: 75175 Pforzheim&lt;br /&gt;
: {{Telefon|0 72 31|6 24 40}}&lt;br /&gt;
: {{E-Mail|cuh.mann|t-online.de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: [[Löbliche Singergesellschaft von 1501]] Pforzheim&lt;br /&gt;
: [[Bleichstraße]] 77&lt;br /&gt;
: 75173 Pforzheim&lt;br /&gt;
: {{E-Mail|loebliche|web.de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Homepage|www.stolpersteine.com}}&lt;br /&gt;
* {{Stadtwiki Karlsruhe}}&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pforzheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stolperstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Bei_Francesco&amp;diff=57880</id>
		<title>Bei Francesco</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Bei_Francesco&amp;diff=57880"/>
		<updated>2010-04-24T16:41:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: aktualisiert - lt. PZ ist das Restaurant geschlossen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{OpenStreetMap|48.896344|8.705966|15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Francesco war ein Italienisches Restaurant in der [[Nordstadt]], neben Pizza, Pasta und Eis gab es auch andere italienisch Spezialitäten. Das Restaurante, in der [[Bertholdstraße]] bestand seit 1972.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adresse==&lt;br /&gt;
: Bei Francesco&lt;br /&gt;
: [[Bertholdstraße]] 28&lt;br /&gt;
: [[Postleitzahl#Stadt_Pforzheim|75177]] Pforzheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: {{Telefon|07 23 1|10 68 08}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastronomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pforzheim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Benutzer:Anna&amp;diff=55121</id>
		<title>Benutzer:Anna</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Benutzer:Anna&amp;diff=55121"/>
		<updated>2009-12-13T14:58:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Benutzer Anna.JPG|im April 07|thumb]]&lt;br /&gt;
==ich==&lt;br /&gt;
* geboren 1979 in Karlsruhe, in Pforzheim aufgewachsen &lt;br /&gt;
* seit 2001 wohnhaft in der Karlsruher Oststadt&lt;br /&gt;
* Interessen: reisen, inlineskaten, fotografieren, spanisch/Spanien/Honduras, AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--==&amp;quot;ToDo&amp;quot;== &lt;br /&gt;
...oder was ich hier gerne noch schreiben möchte (unvollständig und zeitabhängig und wenn jemand schneller ist - auch gut :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schulen in Pforzheim vervollständigen&lt;br /&gt;
* Straßen in Pforzheim* [[Naturschutzgebiet &amp;quot;Unteres Würmtal&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Friedensinitiative Pforzheim]]&lt;br /&gt;
* [[Jörg Ratgeb]] ergänzen&lt;br /&gt;
* [[Jugendgästehaus]] IB&lt;br /&gt;
* Kunst im Stadtbild (incl. Fotos - [[FoTour]]??)&lt;br /&gt;
* Mühlkanal bzw. Kanäle&lt;br /&gt;
* [[Auferstehungskirche]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bestätigter Benutzer}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Gemeinschaft_der_Einzelh%C3%A4ndler_am_Sedanplatz_Pforzheim&amp;diff=55090</id>
		<title>Gemeinschaft der Einzelhändler am Sedanplatz Pforzheim</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Gemeinschaft_der_Einzelh%C3%A4ndler_am_Sedanplatz_Pforzheim&amp;diff=55090"/>
		<updated>2009-12-12T19:10:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: /* Bleichstraße */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen rund um den [[Sedanplatz]] in [[Pforzheim]] haben sich zu einer Werbe- und Aktionsgemeinschaft zusammengeschlossen um den etwas abseits der Fußgängerzone liegenden Bereich zu beleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bissingerstraße ==&lt;br /&gt;
* [[Kulta Goldschmiede]]&lt;br /&gt;
* [[Erhardt Raumausstattung]]&lt;br /&gt;
* [[Cavallino Kinderschuhe]]&lt;br /&gt;
* [[Brücken Apotheke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jörg-Ratgeb-Straße ==&lt;br /&gt;
* [[Änderungsschneiderei Hilda]]&lt;br /&gt;
* [[Emporium Mode]]&lt;br /&gt;
* [[Kopfgeld Friseur]]&lt;br /&gt;
* [[Hausnummer 12]] Kunstbedarf&lt;br /&gt;
* [[Gummi Bamb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dillsteiner Straße ==&lt;br /&gt;
* [[Eis Pavillon Rialto]]&lt;br /&gt;
* [[Kid&#039;s Gallery Kindermode]]&lt;br /&gt;
* [[Hamburger &amp;amp; Bredtmann Bürobedarf]]&lt;br /&gt;
* [[Blumen Gaisberg]]&lt;br /&gt;
* [[Madison Avenue Schuhe]]&lt;br /&gt;
* [[Paracelsus Apotheke]]&lt;br /&gt;
* [[Eickele Moden]]&lt;br /&gt;
* [[Balou Kindermode]]&lt;br /&gt;
* [[Cigale Feinkost]]&lt;br /&gt;
* [[OHO accessoirs]]&lt;br /&gt;
* [[Fischer Moden]]&lt;br /&gt;
* [[Herrensalon Exquisit]]&lt;br /&gt;
* [[Musikhaus Schlaile]]&lt;br /&gt;
* [[Oskars Schlemmer|Bistro Oskar Schlemmer]]&lt;br /&gt;
* [[Stoffwechsel Women&#039;s Fashion]]&lt;br /&gt;
* [[Vera Paselic Mode]]&lt;br /&gt;
* [[Parrucceriere Medusa]]&lt;br /&gt;
* [[Ballwax Friseur]]&lt;br /&gt;
* [[Marlene|Marlene Taschen und Accessoires]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiherstraße ==&lt;br /&gt;
* [[Bergladen]]&lt;br /&gt;
* [[Konsumat]]&lt;br /&gt;
* [[Naturkost Elisabeth Wentz]]&lt;br /&gt;
* [[Schuhmacherei Ade]]&lt;br /&gt;
* [[Dogan Supermarket]]&lt;br /&gt;
* [[Zoo-Center Pforzheim]]&lt;br /&gt;
* [[Hopfenschlingel]]&lt;br /&gt;
* [[Susanne Schönthaler Mode]]&lt;br /&gt;
* [[Lambacher Augenoptik]]&lt;br /&gt;
* [[Oliver Hoffmann - Planen &amp;amp; Einrichten]]&lt;br /&gt;
* [[Staib - Das Bad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bleichstraße ==&lt;br /&gt;
* [[Marco Heidrich - Privatschule für EDV &amp;amp; Nachhilfeunterricht]]&lt;br /&gt;
* [[Ingrid Döttinger Mode]]&lt;br /&gt;
* [[Müller Reisen GmbH &amp;amp; Co.|Müller Reisen Reisebüro]]&lt;br /&gt;
* [[El Nino Kindermode]]&lt;br /&gt;
* [[Foto Gulyas]]&lt;br /&gt;
* [[Sanitätshaus Stähle]]&lt;br /&gt;
* [[Wäsche Box Dessous]]&lt;br /&gt;
* [[Fashion Second Hand Boutique]]&lt;br /&gt;
* [[Hallo Pizza]]&lt;br /&gt;
* [[Waffen-Landmesser]]&lt;br /&gt;
* [[Antochia Holzofengrill]]&lt;br /&gt;
* [[Sauberland Textilpflege]]&lt;br /&gt;
* [[Ergin Kumpir]]&lt;br /&gt;
* [[Future Sun Sonnenstudio]]&lt;br /&gt;
* Bäckerei [[Aisenbrey]]&lt;br /&gt;
* [[Löwen-Apotheke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{homepage|www.sedanplatz-pforzheim.de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- zum einsortieren:&lt;br /&gt;
* [[Eberlein Mode&amp;amp;Dessous]]&lt;br /&gt;
* [[Keilbach Moden]]&lt;br /&gt;
* [[Klapperstorch - ökologische Kindermode]]&lt;br /&gt;
* [[Outlet]]&lt;br /&gt;
* [[Parfümerie Leipert]]&lt;br /&gt;
* [[Rita Macht Mode]]&lt;br /&gt;
* [[Flugbörse Reisebüro]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pforzheim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Blumenstra%C3%9Fe&amp;diff=55089</id>
		<title>Blumenstraße</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Blumenstra%C3%9Fe&amp;diff=55089"/>
		<updated>2009-12-12T19:08:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: /* Hausnummern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{OpenStreetMap|48.89099|8.70127|15}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; ist eine Straße in der Pforzheimer [[Innenstadt]]. Sie führt in Nord-Süd-Richtung von der [[Westliche Karl-Friedrich-Straße|Westlichen Karl-Friedrich-Straße]] zur Straße [[Am Waisenhausplatz]]. Die gesamte Westseite der nördlichen Hälfte der Straße wird von der [[Galeria Kaufhof]] eingenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Sie wurde nach dem Gasthaus Zur Blume benannt. Früher hieß sie Blumengasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hausnummern ==&lt;br /&gt;
; 14 : [[WMF]]&lt;br /&gt;
; 16 : [[Wolle Rödel GmbH &amp;amp; Co. KG|Wolle Rödel]]&lt;br /&gt;
; 18 : [[Eiscafé Rialto]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
: Die Straßennamen der Stadt Pforzheim ISBN 3-9802822-2-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße (Pforzheim)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:10._November_1938&amp;diff=54857</id>
		<title>Diskussion:10. November 1938</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:10._November_1938&amp;diff=54857"/>
		<updated>2009-11-29T19:37:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: /* Fotos */ danke&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fotos ==&lt;br /&gt;
Bin grad dabei sukkzesive die dazugehörigen Fotos hochzuladen. --[[Benutzer:Anna|Anna]] 21:49, 16. Nov. 2009 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Fotos aus dem Archiv G. Brändle hochgeladen. Wie man das Layout besser machen könnte, weiss ich leider nicht. --[[Benutzer:Anna|Anna]] 13:29, 27. Nov. 2009 (UTC)&lt;br /&gt;
:: Ich hab die Bilder mal rechts links angeordnet, damit sich die Seite nicht ganz so in die Länge zieht. Jetzt sind sie auch in etwa auf der Höhe des Textes wo sie dazu gehören. Die gallery soll auch die unendlichen scrolltiefen abkürzen. Sicher nicht das ideale Layout, aber ich finds so ein bisschen besser. --[[Benutzer:Seggel|Seggel]] 17:32, 27. Nov. 2009 (UTC)&lt;br /&gt;
::: Danke! Gruß --[[Benutzer:Anna|Anna]] 19:37, 29. Nov. 2009 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:10._November_1938&amp;diff=54799</id>
		<title>Diskussion:10. November 1938</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:10._November_1938&amp;diff=54799"/>
		<updated>2009-11-27T13:29:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: Fotos hochgeladen, Seitenlayout???&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fotos ==&lt;br /&gt;
Bin grad dabei sukkzesive die dazugehörigen Fotos hochzuladen. --[[Benutzer:Anna|Anna]] 21:49, 16. Nov. 2009 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotos aus dem Archiv G. Brändle hochgeladen. Wie man das Layout besser machen könnte, weiss ich leider nicht. --[[Benutzer:Anna|Anna]] 13:29, 27. Nov. 2009 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
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		<title>10. November 1938</title>
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		<updated>2009-11-27T13:27:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: /* Am Morgen des 10. November 1938: Zerstörung der Synagoge an der Zerrennerstrasse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;10. November 1938 in Augenzeugenberichten:&lt;br /&gt;
Menschen misshandelt und verschleppt – Geschäfte geplündert - Gotteshaus zerstört&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Willkommener Anlass: eine Verzweiflungstat ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Oktober 1938 schafft die Nazi-Terror-Organisation SS über 17 000 Juden, die nach dem 1. Weltkrieg nach Deutschland eingewandert waren, an die Ostgrenze, um sie nach Polen abzuschieben. Da die polnische Regierung diese Menschen nicht einreisen lässt, müssen sie im Niemandsland ohne Unterkunft, Verpflegung und ärztliche Versorgung vegetieren. &lt;br /&gt;
Aus Verzweiflung über diese Situation gibt Herschel Grünspan, dessen Eltern unter den Deportierten sind, am 7. November in Paris mehrere Schüsse auf den Nazi-Gesandtschaftsrat Ernst vom Rath ab. Dessen Tod am 9. November nehmen die Nationalsozialisten zum Anlass für die reichsweiten Pogrome gegen die noch nicht aus Deutschland geflohenen Juden. Blitztelegramme und Fernschreiben der Nazi-Führer Goebbels, Heydrich und Müller fordern die NSDAP-Ortsgruppen auf, Aktionen gegen Juden durchzuführen, jedoch laut Nazi-Führer Goebbels so, dass &#039;&#039;„die Partei nach außen nicht als Urheber in Erscheinung“&#039;&#039; tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Nacht vom 9. auf den 10.November 1938 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend des 9. November feiern auch in Pforzheim Nazis den „Marsch auf die Feldherrnhalle“, den Putschversuch von Hitler 1923. Bier und Wein fließen in Strömen, im [[Hotel Ruf]], im [[Schlosskeller]] am Bahnhofsplatz, in der Traube in [[Brötzingen]]. Nach Mitternacht kommt der Anruf, die Nazis sollen sich in Zivil an den SA-Treffpunkten versammeln. Dort erhalten sie Zettel mit Namen von Juden vor allem in der [[Nordstadt]] und die Anweisung, diese als Rache für die Ermordung des Gesandtschaftsrats vom Rath zu verprügeln. Die z.T. stark alkoholisierten Nazis verschaffen sich unter Vorwänden, sie seien Kriminalbeamte bzw. Telegrammboten, Zutritt zu den Wohnungen und schlagen die aus dem Schlaf gerissenen Menschen krankenhausreif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Nazis und zerstörte Synagoge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Am Morgen des 10. November 1938: Zerstörung der Synagoge an der Zerrennerstrasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon vor 9 Uhr am Morgen demolieren Nazis in Zivil systematisch die [[Synagoge]], zerschlagen die Einrichtung, zertrümmern die Scheiben, werfen Gebetbücher, Thora-Rollen und andere Kultgegenstände in den am Gotteshaus vorbeiführenden Kanal. Um die benachbarten Häuser nicht zu gefährden, wird in der Synagoge nur eine kleine Sprengladung gezündet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Lilli Adler.jpg|thumb|Lilli Adler, Augenzeugin der Zerstörung der Synagoge, hier auf einem Foto, aufgenommen 1937 im Café Simon; auch dieses Café demolierten Nazis am 10. November; Lilli Adler konnte mit ihren Eltern und ihrer Schwester noch rechtzeitig nach Großbritannien fliehen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lilli Adler, damals 28 Jahre alt, schreibt über den Morgen des 10. November:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich arbeitete damals bei der Firma L. S. Mayer GmbH, [[Westliche Karl-Friedrich-Straße]] 43. Von meinem Arbeitsplatz aus konnte ich die große kupferne Kuppel der Synagoge genau sehen. Ich sah also, wie etliche Männer auf der Kuppel herumhackten. Meine Gefühle darüber brauche ich Ihnen nicht wiederzugeben…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: Herta Dreifuß.jpg|thumb|Herta Dreifuß, Augenzeugin der Zerstörung der Synagoge am Morgen des 10. November 1938, konnte mit ihren Eltern noch rechtzeitig 1939 in die USA fliehen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herta Dreifuß, knapp 14 Jahre alt, die 1936 zwangsweise das Schulgetto an der Hindenburg– heute [[Osterfeldschule]] besuchen musste, erinnert sich an den Heimweg an diesen Morgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich ging mit meiner Freundin Ursula Nathan auf Umwegen nachhause. An der [[Zerrennerstraße]] war ein großer Auflauf vor der Synagoge, wo dichter Rauch aus der zerstörten Fenstern strömte und der Stern Davids an der Cupola umgebogen war – ein Anblick, den ich nie vergessen werde. Erst dann, als ich nachhause kam, erfuhren meine Eltern, was sich zugetragen hatte. Am Nachmittag wurde mein Vater verhaftet, er war bis zum 16. Dezember 1938 in Dachau eingesperrt…“ &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: Sali Schauer.jpg|thumb|Sali Schauer, am Morgen des 10. November 1938 Augenzeugin der Zerstörung von Geschäften, deren Besitzer „Nichtarier“ waren, konnte sich mit ihren Eltern und ihren Geschwistern Bertha und Moritz noch rechtzeitig 1939 in die USA in Sicherheit bringen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. November: Zerstörung von Ladengeschäften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sali Schauer, geb. 1910 in Pforzheim, schreibt über die Verwüstung der Geschäfte ihrer Eltern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Meine Eltern hatten in Pforzheim zwei Schuhgeschäfte (Anm.: ’Edox’  in der Westlichen und ‚Schuhhaus Heinrich Schauer’ am [[Sedanplatz]]) bis zu dem Zeitpunkt, wo Hitler alles zerstörte. Mein Vater und Bruder wurden zu dieser Zeit in das KZ-Lager Dachau gebracht. Mein Vater hat diesen schrecklichen Abschnitt überlebt und wir konnten mit großer Mühe seinerzeit unsere Heimat verlassen…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonore Peritz, 30 Jahre alt, muss am Morgen die Zerstörung und Plünderung eines Geschäfts miterleben, dessen Besitzer “nichtarisch” war:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich selbst war betroffen von dem Pogrom am 10. November 1938. Ich war eine Angestellte, Kassiererin und zuständig für alle schriftlichen Arbeiten bei dem großen Schuhwarenhaus ‚Speier AG’ am [[Leopoldplatz]]. Ich glaube, es waren fünf große Fenster, mit Schuhen dekoriert. Die Fenster waren alle zerstört, die Schuhe alle auf der Straße, ich als die einzige jüdische Angestellte wurde herausgeholt, umgeben von Hunderten von Leuten, die Polizei im Vordergrund – ich musste die Schuhe säubern und alle Schuhe wieder hineinwerfen…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 37-jährige Lilli Furchheimer, die 1939 mit ihrem Mann, ihrer Tochter und ihren Eltern noch rechtzeitig über Großbritannien in die USA fliehen konnte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Soweit ich mich erinnern kann, sah ich selbst zwei Tage nach der sogenannten Kristallnacht zerstört: Ecke Zerrenner- und Leopoldstraße ‚Weißwarenhaus Siegmann’, Westliche Karl-Friedrich-Straße neben dem Kino das ‚Kaufhaus Dreifuß’ ebenso in der Westlichen ‚Schuhhaus Schauer’ und natürlich die Synagoge in der Zerrennerstraße…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere zerstörte Geschäfte waren Adler am [[Güterbahnhof]], Fischer in der [[Östliche Karl-Friedrich-Straße|Östlichen]], Kaufhaus Globus in der [[Leopoldstraße]], das Café Simon in der Leopoldstr./Ecke Zerrennerstrasse und Weinschel in der [[Dillsteiner Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Hans_Bensinger.jpg|Hans Bensinger|thumb|Hans Bensinger, hier 1935 als Grundschüler der Adolf-Hitler-, heute Nordstadt-Schule, musste 1936 zwangsweise das Schulgetto an der Hindenburg-, heute Osterfeld-Schule besuchen. &lt;br /&gt;
Als Zehnjähriger musste er miterleben, wie die Gestapo am 10. November 1938 seinen  Vater abholte, ohne Angabe des „Warum“ und „Wohin“. Hans Bensinger konnte mit seiner Mutter und seiner Schwester Ida 1939 nach Bolivien ausreisen; der Vater Salomon erreichte im selben Jahr noch rechtzeitig eine Überfahrt in die USA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. November: Misshandlung und Verschleppung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Bensinger musste als Zehnjähriger miterleben, wie die Gestapo seinen Vater abholte:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Mein Vater war gerade dabei, die Fensterläden zuzumachen, als es zwischen ½ 6 und 6 Uhr klingelte. Ich machte die Tür auf, und es waren zwei von der Gestapo, die ‚mit Herrn Bensinger sprechen wollten’. Sie sagten meinem Vater, dass sie Befehl hätten, ihn abzuholen… Meine Mutter machte einen kleinen Koffer fertig, wir wusste natürlich nicht, dass Dachau die Endstation war, dies erfuhren wir erst später…Man kann sich die Angst nicht vorstellen, die wir alle hatten um unseren Vater sowie um uns selbst. Wir erhielten ein bis zwei Postkarten aus Dachau, und mein Vater kam erst spät in der Nacht nach ca. drei Wochen zurück, körperlich unversehrt und fest überzeugt, dass wir so schnell wie möglich aus Deutschland emigrieren müssten.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Salomon_Bensinger.jpg|thumb|Salomon Bensinger, 1938 ins Konzentrationslager Dachau deportiert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 14. November: Postkarte aus dem Konzentrationslager Dachau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Bensingers Schwester Ida erinnert &#039;&#039;„sich noch genau an die einzige Postkarte, die wir von meinem Vater erhielten, auf der stand:’ Ich bin in Dachau und gesund. Schickt mir zwanzig Mark.’ Wo diese Karte geblieben ist, weiß ich leider nicht, ich habe überall danach gesucht, aber nicht gefunden“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen hat Frau Ida Bensinger diese Karte gefunden, der Text ist im Kasten (unten) wiedergegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend schreibt Hans Bensinger über seinen Vater und das Konzentrationslager Dachau:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Dachau war ein Familientreffen, es waren ungefähr acht Brüder und Schwäger, alle Frontsoldaten des 1. Weltkrieges: Der Dank des Vaterlandes ist dir gewiss.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Postkarte aus Dachau 1.jpg|Vorderseite der Postkarte|thumb|Die Vorderseite der Postkarte von Salomon Bensinger aus dem Konzentrationslager Dachau ist adressiert an seine Frau Eugenie in Pforzheim in der Hohenzollernstr. 88]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Postkarte aus Dachau_2.jpg|Rückseite der Postkarte|thumb|Auf der Rückseite mit dem Datum 14. Nov. 1938 heißt es: &#039;Meine Lieben! Ich bin in Dachau und gesund. Meine Adresse ist: Bensinger Salomon geb. am 4.8.86. Dachau 3 K Block 10 Stube 1. Wöchentlich könnt Ihr R.M. 15 senden. Auf dem linken Postabschnitt muss unbedingt angegeben sein: mein Name, Vorname geb. usw: Block 10 Stube 1. Herzliche Grüße Saly&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gerhard Brändle: &amp;quot;Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim&amp;quot;, Herausgeber: Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gerhard Brändle zusammen mit Wolfgang Zink: &amp;quot;Jüdische Gotteshäuser in Pforzheim&amp;quot;, mit einem Vorwort von Joachim Becker (SPD); herausgegeben von der Stadt Pforzheim. 1. Auflage, Pforzheim (Verlag der Stadt Pforzheim) 1990 ISBN 3-9800843-5-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gerhard Brändle zusammen mit Sarah Hary: &amp;quot;„... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs&amp;quot;; herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4 erschienen in der Reihe Pforzheimer Hefte&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
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		<title>Datei:Lilli Adler.jpg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Archiv: G. Brändle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz: ==&lt;br /&gt;
{{Copyright}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Lizenz: ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Anna</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: /* 10. November: Zerstörung von Ladengeschäften */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;10. November 1938 in Augenzeugenberichten:&lt;br /&gt;
Menschen misshandelt und verschleppt – Geschäfte geplündert - Gotteshaus zerstört&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Willkommener Anlass: eine Verzweiflungstat ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Oktober 1938 schafft die Nazi-Terror-Organisation SS über 17 000 Juden, die nach dem 1. Weltkrieg nach Deutschland eingewandert waren, an die Ostgrenze, um sie nach Polen abzuschieben. Da die polnische Regierung diese Menschen nicht einreisen lässt, müssen sie im Niemandsland ohne Unterkunft, Verpflegung und ärztliche Versorgung vegetieren. &lt;br /&gt;
Aus Verzweiflung über diese Situation gibt Herschel Grünspan, dessen Eltern unter den Deportierten sind, am 7. November in Paris mehrere Schüsse auf den Nazi-Gesandtschaftsrat Ernst vom Rath ab. Dessen Tod am 9. November nehmen die Nationalsozialisten zum Anlass für die reichsweiten Pogrome gegen die noch nicht aus Deutschland geflohenen Juden. Blitztelegramme und Fernschreiben der Nazi-Führer Goebbels, Heydrich und Müller fordern die NSDAP-Ortsgruppen auf, Aktionen gegen Juden durchzuführen, jedoch laut Nazi-Führer Goebbels so, dass &#039;&#039;„die Partei nach außen nicht als Urheber in Erscheinung“&#039;&#039; tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Nacht vom 9. auf den 10.November 1938 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend des 9. November feiern auch in Pforzheim Nazis den „Marsch auf die Feldherrnhalle“, den Putschversuch von Hitler 1923. Bier und Wein fließen in Strömen, im [[Hotel Ruf]], im [[Schlosskeller]] am Bahnhofsplatz, in der Traube in [[Brötzingen]]. Nach Mitternacht kommt der Anruf, die Nazis sollen sich in Zivil an den SA-Treffpunkten versammeln. Dort erhalten sie Zettel mit Namen von Juden vor allem in der [[Nordstadt]] und die Anweisung, diese als Rache für die Ermordung des Gesandtschaftsrats vom Rath zu verprügeln. Die z.T. stark alkoholisierten Nazis verschaffen sich unter Vorwänden, sie seien Kriminalbeamte bzw. Telegrammboten, Zutritt zu den Wohnungen und schlagen die aus dem Schlaf gerissenen Menschen krankenhausreif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Nazis und zerstörte Synagoge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Am Morgen des 10. November 1938: Zerstörung der Synagoge an der Zerrennerstrasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon vor 9 Uhr am Morgen demolieren Nazis in Zivil systematisch die [[Synagoge]], zerschlagen die Einrichtung, zertrümmern die Scheiben, werfen Gebetbücher, Thora-Rollen und andere Kultgegenstände in den am Gotteshaus vorbeiführenden Kanal. Um die benachbarten Häuser nicht zu gefährden, wird in der Synagoge nur eine kleine Sprengladung gezündet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Adler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Lilli Adler, Augenzeugin der Zerstörung der Synagoge, hier auf einem Foto, aufgenommen 1937 im Café Simon; auch dieses Café demolierten Nazis am 10. November; Lilli Adler konnte mit ihren Eltern und ihrer Schwester noch rechtzeitig nach Großbritannien fliehen. (Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lilli Adler, damals 28 Jahre alt, schreibt über den Morgen des 10. November:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich arbeitete damals bei der Firma L. S. Mayer GmbH, [[Westliche Karl-Friedrich-Straße]] 43. Von meinem Arbeitsplatz aus konnte ich die große kupferne Kuppel der Synagoge genau sehen. Ich sah also, wie etliche Männer auf der Kuppel herumhackten. Meine Gefühle darüber brauche ich Ihnen nicht wiederzugeben…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Herta Dreifuß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Die Augenzeugin der Zerstörung der Synagoge am Morgen des 10. November 1938, Herta Dreifuß, konnte mit ihren Eltern noch rechtzeitig 1939 in die USA fliehen.&lt;br /&gt;
(Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herta Dreifuß, knapp 14 Jahre alt, die 1936 zwangsweise das Schulgetto an der Hindenburg– heute [[Osterfeldschule]] besuchen musste, erinnert sich an den Heimweg an diesen Morgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich ging mit meiner Freundin Ursula Nathan auf Umwegen nachhause. An der [[Zerrennerstraße]] war ein großer Auflauf vor der Synagoge, wo dichter Rauch aus der zerstörten Fenstern strömte und der Stern Davids an der Cupola umgebogen war – ein Anblick, den ich nie vergessen werde. Erst dann, als ich nachhause kam, erfuhren meine Eltern, was sich zugetragen hatte. Am Nachmittag wurde mein Vater verhaftet, er war bis zum 16. Dezember 1938 in Dachau eingesperrt…“ &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Sali Schauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Sali Schauer, am Morgen des 10. November 1938 Augenzeugin der Zerstörung von Geschäften, deren Besitzer „Nichtarier“ waren, konnte sich mit ihren Eltern und ihren Geschwistern Bertha und Moritz noch rechtzeitig 1939 in die USA in Sicherheit bringen.&lt;br /&gt;
(Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. November: Zerstörung von Ladengeschäften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sali Schauer, geb. 1910 in Pforzheim, schreibt über die Verwüstung der Geschäfte ihrer Eltern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Meine Eltern hatten in Pforzheim zwei Schuhgeschäfte (Anm.: ’Edox’  in der Westlichen und ‚Schuhhaus Heinrich Schauer’ am [[Sedanplatz]]) bis zu dem Zeitpunkt, wo Hitler alles zerstörte. Mein Vater und Bruder wurden zu dieser Zeit in das KZ-Lager Dachau gebracht. Mein Vater hat diesen schrecklichen Abschnitt überlebt und wir konnten mit großer Mühe seinerzeit unsere Heimat verlassen…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonore Peritz, 30 Jahre alt, muss am Morgen die Zerstörung und Plünderung eines Geschäfts miterleben, dessen Besitzer “nichtarisch” war:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich selbst war betroffen von dem Pogrom am 10. November 1938. Ich war eine Angestellte, Kassiererin und zuständig für alle schriftlichen Arbeiten bei dem großen Schuhwarenhaus ‚Speier AG’ am [[Leopoldplatz]]. Ich glaube, es waren fünf große Fenster, mit Schuhen dekoriert. Die Fenster waren alle zerstört, die Schuhe alle auf der Straße, ich als die einzige jüdische Angestellte wurde herausgeholt, umgeben von Hunderten von Leuten, die Polizei im Vordergrund – ich musste die Schuhe säubern und alle Schuhe wieder hineinwerfen…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 37-jährige Lilli Furchheimer, die 1939 mit ihrem Mann, ihrer Tochter und ihren Eltern noch rechtzeitig über Großbritannien in die USA fliehen konnte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Soweit ich mich erinnern kann, sah ich selbst zwei Tage nach der sogenannten Kristallnacht zerstört: Ecke Zerrenner- und Leopoldstraße ‚Weißwarenhaus Siegmann’, Westliche Karl-Friedrich-Straße neben dem Kino das ‚Kaufhaus Dreifuß’ ebenso in der Westlichen ‚Schuhhaus Schauer’ und natürlich die Synagoge in der Zerrennerstraße…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere zerstörte Geschäfte waren Adler am [[Güterbahnhof]], Fischer in der [[Östliche Karl-Friedrich-Straße|Östlichen]], Kaufhaus Globus in der [[Leopoldstraße]], das Café Simon in der Leopoldstr./Ecke Zerrennerstrasse und Weinschel in der [[Dillsteiner Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Hans_Bensinger.jpg|Hans Bensinger|thumb|Hans Bensinger, hier 1935 als Grundschüler der Adolf-Hitler-, heute Nordstadt-Schule, musste 1936 zwangsweise das Schulgetto an der Hindenburg-, heute Osterfeld-Schule besuchen. &lt;br /&gt;
Als Zehnjähriger musste er miterleben, wie die Gestapo am 10. November 1938 seinen  Vater abholte, ohne Angabe des „Warum“ und „Wohin“. Hans Bensinger konnte mit seiner Mutter und seiner Schwester Ida 1939 nach Bolivien ausreisen; der Vater Salomon erreichte im selben Jahr noch rechtzeitig eine Überfahrt in die USA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. November: Misshandlung und Verschleppung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Bensinger musste als Zehnjähriger miterleben, wie die Gestapo seinen Vater abholte:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Mein Vater war gerade dabei, die Fensterläden zuzumachen, als es zwischen ½ 6 und 6 Uhr klingelte. Ich machte die Tür auf, und es waren zwei von der Gestapo, die ‚mit Herrn Bensinger sprechen wollten’. Sie sagten meinem Vater, dass sie Befehl hätten, ihn abzuholen… Meine Mutter machte einen kleinen Koffer fertig, wir wusste natürlich nicht, dass Dachau die Endstation war, dies erfuhren wir erst später…Man kann sich die Angst nicht vorstellen, die wir alle hatten um unseren Vater sowie um uns selbst. Wir erhielten ein bis zwei Postkarten aus Dachau, und mein Vater kam erst spät in der Nacht nach ca. drei Wochen zurück, körperlich unversehrt und fest überzeugt, dass wir so schnell wie möglich aus Deutschland emigrieren müssten.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Salomon_Bensinger.jpg|thumb|Salomon Bensinger, 1938 ins Konzentrationslager Dachau deportiert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 14. November: Postkarte aus dem Konzentrationslager Dachau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Bensingers Schwester Ida erinnert &#039;&#039;„sich noch genau an die einzige Postkarte, die wir von meinem Vater erhielten, auf der stand:’ Ich bin in Dachau und gesund. Schickt mir zwanzig Mark.’ Wo diese Karte geblieben ist, weiß ich leider nicht, ich habe überall danach gesucht, aber nicht gefunden“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen hat Frau Ida Bensinger diese Karte gefunden, der Text ist im Kasten (unten) wiedergegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend schreibt Hans Bensinger über seinen Vater und das Konzentrationslager Dachau:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Dachau war ein Familientreffen, es waren ungefähr acht Brüder und Schwäger, alle Frontsoldaten des 1. Weltkrieges: Der Dank des Vaterlandes ist dir gewiss.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Postkarte aus Dachau 1.jpg|Vorderseite der Postkarte|thumb|Die Vorderseite der Postkarte von Salomon Bensinger aus dem Konzentrationslager Dachau ist adressiert an seine Frau Eugenie in Pforzheim in der Hohenzollernstr. 88]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Postkarte aus Dachau_2.jpg|Rückseite der Postkarte|thumb|Auf der Rückseite mit dem Datum 14. Nov. 1938 heißt es: &#039;Meine Lieben! Ich bin in Dachau und gesund. Meine Adresse ist: Bensinger Salomon geb. am 4.8.86. Dachau 3 K Block 10 Stube 1. Wöchentlich könnt Ihr R.M. 15 senden. Auf dem linken Postabschnitt muss unbedingt angegeben sein: mein Name, Vorname geb. usw: Block 10 Stube 1. Herzliche Grüße Saly&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gerhard Brändle: &amp;quot;Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim&amp;quot;, Herausgeber: Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gerhard Brändle zusammen mit Wolfgang Zink: &amp;quot;Jüdische Gotteshäuser in Pforzheim&amp;quot;, mit einem Vorwort von Joachim Becker (SPD); herausgegeben von der Stadt Pforzheim. 1. Auflage, Pforzheim (Verlag der Stadt Pforzheim) 1990 ISBN 3-9800843-5-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gerhard Brändle zusammen mit Sarah Hary: &amp;quot;„... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs&amp;quot;; herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4 erschienen in der Reihe Pforzheimer Hefte&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
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		<title>10. November 1938</title>
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		<updated>2009-11-18T17:09:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: /* 14. November: Postkarte aus dem Konzentrationslager Dachau */ +Fotos&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;10. November 1938 in Augenzeugenberichten:&lt;br /&gt;
Menschen misshandelt und verschleppt – Geschäfte geplündert - Gotteshaus zerstört&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Willkommener Anlass: eine Verzweiflungstat ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Oktober 1938 schafft die Nazi-Terror-Organisation SS über 17 000 Juden, die nach dem 1. Weltkrieg nach Deutschland eingewandert waren, an die Ostgrenze, um sie nach Polen abzuschieben. Da die polnische Regierung diese Menschen nicht einreisen lässt, müssen sie im Niemandsland ohne Unterkunft, Verpflegung und ärztliche Versorgung vegetieren. &lt;br /&gt;
Aus Verzweiflung über diese Situation gibt Herschel Grünspan, dessen Eltern unter den Deportierten sind, am 7. November in Paris mehrere Schüsse auf den Nazi-Gesandtschaftsrat Ernst vom Rath ab. Dessen Tod am 9. November nehmen die Nationalsozialisten zum Anlass für die reichsweiten Pogrome gegen die noch nicht aus Deutschland geflohenen Juden. Blitztelegramme und Fernschreiben der Nazi-Führer Goebbels, Heydrich und Müller fordern die NSDAP-Ortsgruppen auf, Aktionen gegen Juden durchzuführen, jedoch laut Nazi-Führer Goebbels so, dass &#039;&#039;„die Partei nach außen nicht als Urheber in Erscheinung“&#039;&#039; tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Nacht vom 9. auf den 10.November 1938 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend des 9. November feiern auch in Pforzheim Nazis den „Marsch auf die Feldherrnhalle“, den Putschversuch von Hitler 1923. Bier und Wein fließen in Strömen, im [[Hotel Ruf]], im [[Schlosskeller]] am Bahnhofsplatz, in der Traube in [[Brötzingen]]. Nach Mitternacht kommt der Anruf, die Nazis sollen sich in Zivil an den SA-Treffpunkten versammeln. Dort erhalten sie Zettel mit Namen von Juden vor allem in der [[Nordstadt]] und die Anweisung, diese als Rache für die Ermordung des Gesandtschaftsrats vom Rath zu verprügeln. Die z.T. stark alkoholisierten Nazis verschaffen sich unter Vorwänden, sie seien Kriminalbeamte bzw. Telegrammboten, Zutritt zu den Wohnungen und schlagen die aus dem Schlaf gerissenen Menschen krankenhausreif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Nazis und zerstörte Synagoge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Am Morgen des 10. November 1938: Zerstörung der Synagoge an der Zerrennerstrasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon vor 9 Uhr am Morgen demolieren Nazis in Zivil systematisch die [[Synagoge]], zerschlagen die Einrichtung, zertrümmern die Scheiben, werfen Gebetbücher, Thora-Rollen und andere Kultgegenstände in den am Gotteshaus vorbeiführenden Kanal. Um die benachbarten Häuser nicht zu gefährden, wird in der Synagoge nur eine kleine Sprengladung gezündet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Adler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Lilli Adler, Augenzeugin der Zerstörung der Synagoge, hier auf einem Foto, aufgenommen 1937 im Café Simon; auch dieses Café demolierten Nazis am 10. November; Lilli Adler konnte mit ihren Eltern und ihrer Schwester noch rechtzeitig nach Großbritannien fliehen. (Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lilli Adler, damals 28 Jahre alt, schreibt über den Morgen des 10. November:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich arbeitete damals bei der Firma L. S. Mayer GmbH, [[Westliche Karl-Friedrich-Straße]] 43. Von meinem Arbeitsplatz aus konnte ich die große kupferne Kuppel der Synagoge genau sehen. Ich sah also, wie etliche Männer auf der Kuppel herumhackten. Meine Gefühle darüber brauche ich Ihnen nicht wiederzugeben…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Herta Dreifuß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Die Augenzeugin der Zerstörung der Synagoge am Morgen des 10. November 1938, Herta Dreifuß, konnte mit ihren Eltern noch rechtzeitig 1939 in die USA fliehen.&lt;br /&gt;
(Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herta Dreifuß, knapp 14 Jahre alt, die 1936 zwangsweise das Schulgetto an der Hindenburg– heute [[Osterfeldschule]] besuchen musste, erinnert sich an den Heimweg an diesen Morgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich ging mit meiner Freundin Ursula Nathan auf Umwegen nachhause. An der [[Zerrennerstraße]] war ein großer Auflauf vor der Synagoge, wo dichter Rauch aus der zerstörten Fenstern strömte und der Stern Davids an der Cupola umgebogen war – ein Anblick, den ich nie vergessen werde. Erst dann, als ich nachhause kam, erfuhren meine Eltern, was sich zugetragen hatte. Am Nachmittag wurde mein Vater verhaftet, er war bis zum 16. Dezember 1938 in Dachau eingesperrt…“ &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Sali Schauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Sali Schauer, am Morgen des 10. November 1938 Augenzeugin der Zerstörung von Geschäften, deren Besitzer „Nichtarier“ waren, konnte sich mit ihren Eltern und ihren Geschwistern Bertha und Moritz noch rechtzeitig 1939 in die USA in Sicherheit bringen.&lt;br /&gt;
(Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. November: Zerstörung von Ladengeschäften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sali Schauer, geb. 1910 in Pforzheim, schreibt über die Verwüstung der Geschäfte ihrer Eltern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Meine Eltern hatten in Pforzheim zwei Schuhgeschäfte (Anm.: ’Edox’  in der Westlichen und ‚Schuhhaus Heinrich Schauer’ am [[Sedanplatz]]) bis zu dem Zeitpunkt, wo Hitler alles zerstörte. Mein Vater und Bruder wurden zu dieser Zeit in das KZ-Lager Dachau gebracht. Mein Vater hat diesen schrecklichen Abschnitt überlebt und wir konnten mit großer Mühe seinerzeit unsere Heimat verlassen…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonore Peritz, 30 Jahre alt, muss am Morgen die Zerstörung und Plünderung eines Geschäfts miterleben, dessen Besitzer “nichtarisch” war:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich selbst war betroffen von dem Pogrom am 10. November 1938. Ich war eine Angestellte, Kassiererin und zuständig für alle schriftlichen Arbeiten bei dem großen Schuhwarenhaus ‚Speier AG’ am [[Leopoldplatz]]. Ich glaube, es waren fünf große Fenster, mit Schuhen dekoriert. Die Fenster waren alle zerstört, die Schuhe alle auf der Straße, ich als die einzige jüdische Angestellte wurde herausgeholt, umgeben von Hunderten von Leuten, die Polizei im Vordergrund – ich musste die Schuhe säubern und alle Schuhe wieder hineinwerfen…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 37-jährige Lilli Furchheimer, die 1939 mit ihrem Mann, ihrer Tochter und ihren Eltern noch rechtzeitig über Großbritannien in die USA fliehen konnte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Soweit ich mich erinnern kann, sah ich selbst zwei Tage nach der sogenannten Kristallnacht zerstört: Ecke Zerrenner- und Leopoldstraße ‚Weißwarenhaus Siegmann’, Westliche Karl-Friedrich-Straße neben dem Kino das ‚Kaufhaus Dreifuß’ ebenso in der Westlichen ‚Schuhhaus Schauer’ und natürlich die Synagoge in der Zerrennerstraße…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere zerstörte Geschäfte waren Adler am [[Güterbahnhof]], Fischer in der [[Östliche Karl-Friedrich-Straße|Östlichen]], Kaufhaus Globus in der [[Leopoldstraße]], das Café Simon in der Leopoldstr./Ecke Zerrennerstrasse und Weinschel in der [[Dillsteiner Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Hans_Bensinger.jpg|thumb|Hans Bensinger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Hans Bensinger, hier 1935 als Grundschüler der Adolf-Hitler - heute Nordstadt-Schule, musste 1936 zwangsweise das Schulgetto an der Hindenburg-, heute Osterfeld-Schule besuchen. &lt;br /&gt;
Als Zehnjähriger musste er miterleben, wie die Gestapo am 10. November 1938 seinen  Vater abholte, ohne Angabe des „Warum“ und „Wohin“. Hans Bensinger konnte mit seiner Mutter und seiner Schwester Ida 1939 nach Bolivien ausreisen; der Vater Salomon erreichte im selben Jahr noch rechtzeitig eine Überfahrt in die USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. November: Misshandlung und Verschleppung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Bensinger musste als Zehnjähriger miterleben, wie die Gestapo seinen Vater abholte:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Mein Vater war gerade dabei, die Fensterläden zuzumachen, als es zwischen ½ 6 und 6 Uhr klingelte. Ich machte die Tür auf, und es waren zwei von der Gestapo, die ‚mit Herrn Bensinger sprechen wollten’. Sie sagten meinem Vater, dass sie Befehl hätten, ihn abzuholen… Meine Mutter machte einen kleinen Koffer fertig, wir wusste natürlich nicht, dass Dachau die Endstation war, dies erfuhren wir erst später…Man kann sich die Angst nicht vorstellen, die wir alle hatten um unseren Vater sowie um uns selbst. Wir erhielten ein bis zwei Postkarten aus Dachau, und mein Vater kam erst spät in der Nacht nach ca. drei Wochen zurück, körperlich unversehrt und fest überzeugt, dass wir so schnell wie möglich aus Deutschland emigrieren müssten.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Salomon_Bensinger.jpg|thumb|Salomon Bensinger, 1938 ins Konzentrationslager Dachau deportiert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 14. November: Postkarte aus dem Konzentrationslager Dachau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Bensingers Schwester Ida erinnert &#039;&#039;„sich noch genau an die einzige Postkarte, die wir von meinem Vater erhielten, auf der stand:’ Ich bin in Dachau und gesund. Schickt mir zwanzig Mark.’ Wo diese Karte geblieben ist, weiß ich leider nicht, ich habe überall danach gesucht, aber nicht gefunden“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen hat Frau Ida Bensinger diese Karte gefunden, der Text ist im Kasten (unten) wiedergegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend schreibt Hans Bensinger über seinen Vater und das Konzentrationslager Dachau:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Dachau war ein Familientreffen, es waren ungefähr acht Brüder und Schwäger, alle Frontsoldaten des 1. Weltkrieges: Der Dank des Vaterlandes ist dir gewiss.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Postkarte aus Dachau 1.jpg|Vorderseite der Postkarte|thumb|Die Vorderseite der Postkarte von Salomon Bensinger aus dem Konzentrationslager Dachau ist adressiert an seine Frau Eugenie in Pforzheim in der Hohenzollernstr. 88]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Postkarte aus Dachau_2.jpg|Rückseite der Postkarte|thumb|Auf der Rückseite mit dem Datum 14. Nov. 1938 heißt es: &#039;Meine Lieben! Ich bin in Dachau und gesund. Meine Adresse ist: Bensinger Salomon geb. am 4.8.86. Dachau 3 K Block 10 Stube 1. Wöchentlich könnt Ihr R.M. 15 senden. Auf dem linken Postabschnitt muss unbedingt angegeben sein: mein Name, Vorname geb. usw: Block 10 Stube 1. Herzliche Grüße Saly&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gerhard Brändle: &amp;quot;Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim&amp;quot;, Herausgeber: Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gerhard Brändle zusammen mit Wolfgang Zink: &amp;quot;Jüdische Gotteshäuser in Pforzheim&amp;quot;, mit einem Vorwort von Joachim Becker (SPD); herausgegeben von der Stadt Pforzheim. 1. Auflage, Pforzheim (Verlag der Stadt Pforzheim) 1990 ISBN 3-9800843-5-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gerhard Brändle zusammen mit Sarah Hary: &amp;quot;„... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs&amp;quot;; herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4 erschienen in der Reihe Pforzheimer Hefte&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Archiv: G. Brändle&lt;br /&gt;
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		<author><name>Anna</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Lizenz: ==&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: /* 10. November: Zerstörung von Ladengeschäften */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;10. November 1938 in Augenzeugenberichten:&lt;br /&gt;
Menschen misshandelt und verschleppt – Geschäfte geplündert - Gotteshaus zerstört&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Willkommener Anlass: eine Verzweiflungstat ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Oktober 1938 schafft die Nazi-Terror-Organisation SS über 17 000 Juden, die nach dem 1. Weltkrieg nach Deutschland eingewandert waren, an die Ostgrenze, um sie nach Polen abzuschieben. Da die polnische Regierung diese Menschen nicht einreisen lässt, müssen sie im Niemandsland ohne Unterkunft, Verpflegung und ärztliche Versorgung vegetieren. &lt;br /&gt;
Aus Verzweiflung über diese Situation gibt Herschel Grünspan, dessen Eltern unter den Deportierten sind, am 7. November in Paris mehrere Schüsse auf den Nazi-Gesandtschaftsrat Ernst vom Rath ab. Dessen Tod am 9. November nehmen die Nationalsozialisten zum Anlass für die reichsweiten Pogrome gegen die noch nicht aus Deutschland geflohenen Juden. Blitztelegramme und Fernschreiben der Nazi-Führer Goebbels, Heydrich und Müller fordern die NSDAP-Ortsgruppen auf, Aktionen gegen Juden durchzuführen, jedoch laut Nazi-Führer Goebbels so, dass &#039;&#039;„die Partei nach außen nicht als Urheber in Erscheinung“&#039;&#039; tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Nacht vom 9. auf den 10.November 1938 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend des 9. November feiern auch in Pforzheim Nazis den „Marsch auf die Feldherrnhalle“, den Putschversuch von Hitler 1923. Bier und Wein fließen in Strömen, im [[Hotel Ruf]], im [[Schlosskeller]] am Bahnhofsplatz, in der Traube in [[Brötzingen]]. Nach Mitternacht kommt der Anruf, die Nazis sollen sich in Zivil an den SA-Treffpunkten versammeln. Dort erhalten sie Zettel mit Namen von Juden vor allem in der [[Nordstadt]] und die Anweisung, diese als Rache für die Ermordung des Gesandtschaftsrats vom Rath zu verprügeln. Die z.T. stark alkoholisierten Nazis verschaffen sich unter Vorwänden, sie seien Kriminalbeamte bzw. Telegrammboten, Zutritt zu den Wohnungen und schlagen die aus dem Schlaf gerissenen Menschen krankenhausreif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Nazis und zerstörte Synagoge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Am Morgen des 10. November 1938: Zerstörung der Synagoge an der Zerrennerstrasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon vor 9 Uhr am Morgen demolieren Nazis in Zivil systematisch die [[Synagoge]], zerschlagen die Einrichtung, zertrümmern die Scheiben, werfen Gebetbücher, Thora-Rollen und andere Kultgegenstände in den am Gotteshaus vorbeiführenden Kanal. Um die benachbarten Häuser nicht zu gefährden, wird in der Synagoge nur eine kleine Sprengladung gezündet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Adler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Lilli Adler, Augenzeugin der Zerstörung der Synagoge, hier auf einem Foto, aufgenommen 1937 im Café Simon; auch dieses Café demolierten Nazis am 10. November; Lilli Adler konnte mit ihren Eltern und ihrer Schwester noch rechtzeitig nach Großbritannien fliehen. (Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lilli Adler, damals 28 Jahre alt, schreibt über den Morgen des 10. November:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich arbeitete damals bei der Firma L. S. Mayer GmbH, [[Westliche Karl-Friedrich-Straße]] 43. Von meinem Arbeitsplatz aus konnte ich die große kupferne Kuppel der Synagoge genau sehen. Ich sah also, wie etliche Männer auf der Kuppel herumhackten. Meine Gefühle darüber brauche ich Ihnen nicht wiederzugeben…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Herta Dreifuß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Die Augenzeugin der Zerstörung der Synagoge am Morgen des 10. November 1938, Herta Dreifuß, konnte mit ihren Eltern noch rechtzeitig 1939 in die USA fliehen.&lt;br /&gt;
(Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herta Dreifuß, knapp 14 Jahre alt, die 1936 zwangsweise das Schulgetto an der Hindenburg– heute [[Osterfeldschule]] besuchen musste, erinnert sich an den Heimweg an diesen Morgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich ging mit meiner Freundin Ursula Nathan auf Umwegen nachhause. An der [[Zerrennerstraße]] war ein großer Auflauf vor der Synagoge, wo dichter Rauch aus der zerstörten Fenstern strömte und der Stern Davids an der Cupola umgebogen war – ein Anblick, den ich nie vergessen werde. Erst dann, als ich nachhause kam, erfuhren meine Eltern, was sich zugetragen hatte. Am Nachmittag wurde mein Vater verhaftet, er war bis zum 16. Dezember 1938 in Dachau eingesperrt…“ &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Sali Schauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Sali Schauer, am Morgen des 10. November 1938 Augenzeugin der Zerstörung von Geschäften, deren Besitzer „Nichtarier“ waren, konnte sich mit ihren Eltern und ihren Geschwistern Bertha und Moritz noch rechtzeitig 1939 in die USA in Sicherheit bringen.&lt;br /&gt;
(Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. November: Zerstörung von Ladengeschäften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sali Schauer, geb. 1910 in Pforzheim, schreibt über die Verwüstung der Geschäfte ihrer Eltern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Meine Eltern hatten in Pforzheim zwei Schuhgeschäfte (Anm.: ’Edox’  in der Westlichen und ‚Schuhhaus Heinrich Schauer’ am [[Sedanplatz]]) bis zu dem Zeitpunkt, wo Hitler alles zerstörte. Mein Vater und Bruder wurden zu dieser Zeit in das KZ-Lager Dachau gebracht. Mein Vater hat diesen schrecklichen Abschnitt überlebt und wir konnten mit großer Mühe seinerzeit unsere Heimat verlassen…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonore Peritz, 30 Jahre alt, muss am Morgen die Zerstörung und Plünderung eines Geschäfts miterleben, dessen Besitzer “nichtarisch” war:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich selbst war betroffen von dem Pogrom am 10. November 1938. Ich war eine Angestellte, Kassiererin und zuständig für alle schriftlichen Arbeiten bei dem großen Schuhwarenhaus ‚Speier AG’ am [[Leopoldplatz]]. Ich glaube, es waren fünf große Fenster, mit Schuhen dekoriert. Die Fenster waren alle zerstört, die Schuhe alle auf der Straße, ich als die einzige jüdische Angestellte wurde herausgeholt, umgeben von Hunderten von Leuten, die Polizei im Vordergrund – ich musste die Schuhe säubern und alle Schuhe wieder hineinwerfen…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 37-jährige Lilli Furchheimer, die 1939 mit ihrem Mann, ihrer Tochter und ihren Eltern noch rechtzeitig über Großbritannien in die USA fliehen konnte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Soweit ich mich erinnern kann, sah ich selbst zwei Tage nach der sogenannten Kristallnacht zerstört: Ecke Zerrenner- und Leopoldstraße ‚Weißwarenhaus Siegmann’, Westliche Karl-Friedrich-Straße neben dem Kino das ‚Kaufhaus Dreifuß’ ebenso in der Westlichen ‚Schuhhaus Schauer’ und natürlich die Synagoge in der Zerrennerstraße…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere zerstörte Geschäfte waren Adler am [[Güterbahnhof]], Fischer in der [[Östliche Karl-Friedrich-Straße|Östlichen]], Kaufhaus Globus in der [[Leopoldstraße]], das Café Simon in der Leopoldstr./Ecke Zerrennerstrasse und Weinschel in der [[Dillsteiner Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Hans_Bensinger.jpg|thumb|Hans Bensinger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Hans Bensinger, hier 1935 als Grundschüler der Adolf-Hitler - heute Nordstadt-Schule, musste 1936 zwangsweise das Schulgetto an der Hindenburg-, heute Osterfeld-Schule besuchen. &lt;br /&gt;
Als Zehnjähriger musste er miterleben, wie die Gestapo am 10. November 1938 seinen  Vater abholte, ohne Angabe des „Warum“ und „Wohin“. Hans Bensinger konnte mit seiner Mutter und seiner Schwester Ida 1939 nach Bolivien ausreisen; der Vater Salomon erreichte im selben Jahr noch rechtzeitig eine Überfahrt in die USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. November: Misshandlung und Verschleppung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Bensinger musste als Zehnjähriger miterleben, wie die Gestapo seinen Vater abholte:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Mein Vater war gerade dabei, die Fensterläden zuzumachen, als es zwischen ½ 6 und 6 Uhr klingelte. Ich machte die Tür auf, und es waren zwei von der Gestapo, die ‚mit Herrn Bensinger sprechen wollten’. Sie sagten meinem Vater, dass sie Befehl hätten, ihn abzuholen… Meine Mutter machte einen kleinen Koffer fertig, wir wusste natürlich nicht, dass Dachau die Endstation war, dies erfuhren wir erst später…Man kann sich die Angst nicht vorstellen, die wir alle hatten um unseren Vater sowie um uns selbst. Wir erhielten ein bis zwei Postkarten aus Dachau, und mein Vater kam erst spät in der Nacht nach ca. drei Wochen zurück, körperlich unversehrt und fest überzeugt, dass wir so schnell wie möglich aus Deutschland emigrieren müssten.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Salomon_Bensinger.jpg|thumb|Salomon Bensinger, 1938 ins Konzentrationslager Dachau deportiert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 14. November: Postkarte aus dem Konzentrationslager Dachau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Bensingers Schwester Ida erinnert &#039;&#039;„sich noch genau an die einzige Postkarte, die wir von meinem Vater erhielten, auf der stand:’ Ich bin in Dachau und gesund. Schickt mir zwanzig Mark.’ Wo diese Karte geblieben ist, weiß ich leider nicht, ich habe überall danach gesucht, aber nicht gefunden“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen hat Frau Ida Bensinger diese Karte gefunden, der Text ist im Kasten (unten) wiedergegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend schreibt Hans Bensinger über seinen Vater und das Konzentrationslager Dachau:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Dachau war ein Familientreffen, es waren ungefähr acht Brüder und Schwäger, alle Frontsoldaten des 1. Weltkrieges: Der Dank des Vaterlandes ist dir gewiss.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Postkarte KZ Dachau, Vorderseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorderseite der Postkarte von Salomon Bensinger aus dem Konzentrationslager Dachau ist adressiert an seine Frau Eugenie in Pforzheim in der Hohenzollernstr. 88.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Postkarte KZ Dachau, Rückseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite mit dem Datum 14. Nov. 1938 heißt es:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Lieben! Ich bin in Dachau und gesund. Meine Adresse ist: Bensinger Salomon geb. am 4.8.86. Dachau 3 K Block 10 Stube 1. Wöchentlich könnt Ihr R.M. 15 senden. Auf dem linken Postabschnitt muss unbedingt angegeben sein: mein Name, Vorname geb. usw: Block 10 Stube 1. Herzliche Grüße Saly&#039;&#039; &lt;br /&gt;
(Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gerhard Brändle: &amp;quot;Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim&amp;quot;, Herausgeber: Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gerhard Brändle zusammen mit Wolfgang Zink: &amp;quot;Jüdische Gotteshäuser in Pforzheim&amp;quot;, mit einem Vorwort von Joachim Becker (SPD); herausgegeben von der Stadt Pforzheim. 1. Auflage, Pforzheim (Verlag der Stadt Pforzheim) 1990 ISBN 3-9800843-5-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gerhard Brändle zusammen mit Sarah Hary: &amp;quot;„... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs&amp;quot;; herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4 erschienen in der Reihe Pforzheimer Hefte&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=10._November_1938&amp;diff=54399</id>
		<title>10. November 1938</title>
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		<updated>2009-11-18T17:01:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: /* 10. November: Zerstörung von Ladengeschäften */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;10. November 1938 in Augenzeugenberichten:&lt;br /&gt;
Menschen misshandelt und verschleppt – Geschäfte geplündert - Gotteshaus zerstört&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Willkommener Anlass: eine Verzweiflungstat ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Oktober 1938 schafft die Nazi-Terror-Organisation SS über 17 000 Juden, die nach dem 1. Weltkrieg nach Deutschland eingewandert waren, an die Ostgrenze, um sie nach Polen abzuschieben. Da die polnische Regierung diese Menschen nicht einreisen lässt, müssen sie im Niemandsland ohne Unterkunft, Verpflegung und ärztliche Versorgung vegetieren. &lt;br /&gt;
Aus Verzweiflung über diese Situation gibt Herschel Grünspan, dessen Eltern unter den Deportierten sind, am 7. November in Paris mehrere Schüsse auf den Nazi-Gesandtschaftsrat Ernst vom Rath ab. Dessen Tod am 9. November nehmen die Nationalsozialisten zum Anlass für die reichsweiten Pogrome gegen die noch nicht aus Deutschland geflohenen Juden. Blitztelegramme und Fernschreiben der Nazi-Führer Goebbels, Heydrich und Müller fordern die NSDAP-Ortsgruppen auf, Aktionen gegen Juden durchzuführen, jedoch laut Nazi-Führer Goebbels so, dass &#039;&#039;„die Partei nach außen nicht als Urheber in Erscheinung“&#039;&#039; tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Nacht vom 9. auf den 10.November 1938 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend des 9. November feiern auch in Pforzheim Nazis den „Marsch auf die Feldherrnhalle“, den Putschversuch von Hitler 1923. Bier und Wein fließen in Strömen, im [[Hotel Ruf]], im [[Schlosskeller]] am Bahnhofsplatz, in der Traube in [[Brötzingen]]. Nach Mitternacht kommt der Anruf, die Nazis sollen sich in Zivil an den SA-Treffpunkten versammeln. Dort erhalten sie Zettel mit Namen von Juden vor allem in der [[Nordstadt]] und die Anweisung, diese als Rache für die Ermordung des Gesandtschaftsrats vom Rath zu verprügeln. Die z.T. stark alkoholisierten Nazis verschaffen sich unter Vorwänden, sie seien Kriminalbeamte bzw. Telegrammboten, Zutritt zu den Wohnungen und schlagen die aus dem Schlaf gerissenen Menschen krankenhausreif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Nazis und zerstörte Synagoge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Am Morgen des 10. November 1938: Zerstörung der Synagoge an der Zerrennerstrasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon vor 9 Uhr am Morgen demolieren Nazis in Zivil systematisch die [[Synagoge]], zerschlagen die Einrichtung, zertrümmern die Scheiben, werfen Gebetbücher, Thora-Rollen und andere Kultgegenstände in den am Gotteshaus vorbeiführenden Kanal. Um die benachbarten Häuser nicht zu gefährden, wird in der Synagoge nur eine kleine Sprengladung gezündet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Adler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Lilli Adler, Augenzeugin der Zerstörung der Synagoge, hier auf einem Foto, aufgenommen 1937 im Café Simon; auch dieses Café demolierten Nazis am 10. November; Lilli Adler konnte mit ihren Eltern und ihrer Schwester noch rechtzeitig nach Großbritannien fliehen. (Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lilli Adler, damals 28 Jahre alt, schreibt über den Morgen des 10. November:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich arbeitete damals bei der Firma L. S. Mayer GmbH, [[Westliche Karl-Friedrich-Straße]] 43. Von meinem Arbeitsplatz aus konnte ich die große kupferne Kuppel der Synagoge genau sehen. Ich sah also, wie etliche Männer auf der Kuppel herumhackten. Meine Gefühle darüber brauche ich Ihnen nicht wiederzugeben…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Herta Dreifuß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Die Augenzeugin der Zerstörung der Synagoge am Morgen des 10. November 1938, Herta Dreifuß, konnte mit ihren Eltern noch rechtzeitig 1939 in die USA fliehen.&lt;br /&gt;
(Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herta Dreifuß, knapp 14 Jahre alt, die 1936 zwangsweise das Schulgetto an der Hindenburg– heute [[Osterfeldschule]] besuchen musste, erinnert sich an den Heimweg an diesen Morgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich ging mit meiner Freundin Ursula Nathan auf Umwegen nachhause. An der [[Zerrennerstraße]] war ein großer Auflauf vor der Synagoge, wo dichter Rauch aus der zerstörten Fenstern strömte und der Stern Davids an der Cupola umgebogen war – ein Anblick, den ich nie vergessen werde. Erst dann, als ich nachhause kam, erfuhren meine Eltern, was sich zugetragen hatte. Am Nachmittag wurde mein Vater verhaftet, er war bis zum 16. Dezember 1938 in Dachau eingesperrt…“ &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Sali Schauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Sali Schauer, am Morgen des 10. November 1938 Augenzeugin der Zerstörung von Geschäften, deren Besitzer „Nichtarier“ waren, konnte sich mit ihren Eltern und ihren Geschwistern Bertha und Moritz noch rechtzeitig 1939 in die USA in Sicherheit bringen.&lt;br /&gt;
(Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. November: Zerstörung von Ladengeschäften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sali Schauer, geb. 1910 in Pforzheim, schreibt über die Verwüstung der Geschäfte ihrer Eltern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Meine Eltern hatten in Pforzheim zwei Schuhgeschäfte (Anm.: ’Edox’  in der Westlichen und ‚Schuhhaus Heinrich Schauer’ am [[Sedanplatz]]) bis zu dem Zeitpunkt, wo Hitler alles zerstörte. Mein Vater und Bruder wurden zu dieser Zeit in das KZ-Lager Dachau gebracht. Mein Vater hat diesen schrecklichen Abschnitt überlebt und wir konnten mit großer Mühe seinerzeit unsere Heimat verlassen…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonore Peritz, 30 Jahre alt, muss am Morgen die Zerstörung und Plünderung eines Geschäfts miterleben, dessen Besitzer “nichtarisch” war:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich selbst war betroffen von dem Pogrom am 10. November 1938. Ich war eine Angestellte, Kassiererin und zuständig für alle schriftlichen Arbeiten bei dem großen Schuhwarenhaus ‚Speier AG’ am [[Leopoldplatz]]. Ich glaube, es waren fünf große Fenster, mit Schuhen dekoriert. Die Fenster waren alle zerstört, die Schuhe alle auf der Straße, ich als die einzige jüdische Angestellte wurde herausgeholt, umgeben von Hunderten von Leuten, die Polizei im Vordergrund – ich musste die Schuhe säubern und alle Schuhe wieder hineinwerfen…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 37-jährige Lilli Furchheimer, die 1939 mit ihrem Mann, ihrer Tochter und ihren Eltern noch rechtzeitig über Großbritannien in die USA fliehen konnte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Soweit ich mich erinnern kann, sah ich selbst zwei Tage nach der sogenannten Kristallnacht zerstört: Ecke Zerrenner- und Leopoldstraße ‚Weißwarenhaus Siegmann’, Westliche Karl-Friedrich-Straße neben dem Kino das ‚Kaufhaus Dreifuß’ ebenso in der Westlichen ‚Schuhhaus Schauer’ und natürlich die Synagoge in der Zerrennerstraße…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere zerstörte Geschäfte waren Adler am [[Güterbahnhof]], Fischer in der [[Östliche Karl-Friedrich-Straße|Östlichen]], Kaufhaus Globus in der [[Leopoldstraße]], das Café Simon in der Leopoldstr./Ecke Zerrennerstrasse und Weinschel in der [[Dillsteinerstrasse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Hans_Bensinger.jpg|thumb|Hans Bensinger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Hans Bensinger, hier 1935 als Grundschüler der Adolf-Hitler - heute Nordstadt-Schule, musste 1936 zwangsweise das Schulgetto an der Hindenburg-, heute Osterfeld-Schule besuchen. &lt;br /&gt;
Als Zehnjähriger musste er miterleben, wie die Gestapo am 10. November 1938 seinen  Vater abholte, ohne Angabe des „Warum“ und „Wohin“. Hans Bensinger konnte mit seiner Mutter und seiner Schwester Ida 1939 nach Bolivien ausreisen; der Vater Salomon erreichte im selben Jahr noch rechtzeitig eine Überfahrt in die USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. November: Misshandlung und Verschleppung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Bensinger musste als Zehnjähriger miterleben, wie die Gestapo seinen Vater abholte:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Mein Vater war gerade dabei, die Fensterläden zuzumachen, als es zwischen ½ 6 und 6 Uhr klingelte. Ich machte die Tür auf, und es waren zwei von der Gestapo, die ‚mit Herrn Bensinger sprechen wollten’. Sie sagten meinem Vater, dass sie Befehl hätten, ihn abzuholen… Meine Mutter machte einen kleinen Koffer fertig, wir wusste natürlich nicht, dass Dachau die Endstation war, dies erfuhren wir erst später…Man kann sich die Angst nicht vorstellen, die wir alle hatten um unseren Vater sowie um uns selbst. Wir erhielten ein bis zwei Postkarten aus Dachau, und mein Vater kam erst spät in der Nacht nach ca. drei Wochen zurück, körperlich unversehrt und fest überzeugt, dass wir so schnell wie möglich aus Deutschland emigrieren müssten.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Salomon_Bensinger.jpg|thumb|Salomon Bensinger, 1938 ins Konzentrationslager Dachau deportiert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 14. November: Postkarte aus dem Konzentrationslager Dachau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Bensingers Schwester Ida erinnert &#039;&#039;„sich noch genau an die einzige Postkarte, die wir von meinem Vater erhielten, auf der stand:’ Ich bin in Dachau und gesund. Schickt mir zwanzig Mark.’ Wo diese Karte geblieben ist, weiß ich leider nicht, ich habe überall danach gesucht, aber nicht gefunden“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen hat Frau Ida Bensinger diese Karte gefunden, der Text ist im Kasten (unten) wiedergegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend schreibt Hans Bensinger über seinen Vater und das Konzentrationslager Dachau:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Dachau war ein Familientreffen, es waren ungefähr acht Brüder und Schwäger, alle Frontsoldaten des 1. Weltkrieges: Der Dank des Vaterlandes ist dir gewiss.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Postkarte KZ Dachau, Vorderseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorderseite der Postkarte von Salomon Bensinger aus dem Konzentrationslager Dachau ist adressiert an seine Frau Eugenie in Pforzheim in der Hohenzollernstr. 88.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Postkarte KZ Dachau, Rückseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite mit dem Datum 14. Nov. 1938 heißt es:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Lieben! Ich bin in Dachau und gesund. Meine Adresse ist: Bensinger Salomon geb. am 4.8.86. Dachau 3 K Block 10 Stube 1. Wöchentlich könnt Ihr R.M. 15 senden. Auf dem linken Postabschnitt muss unbedingt angegeben sein: mein Name, Vorname geb. usw: Block 10 Stube 1. Herzliche Grüße Saly&#039;&#039; &lt;br /&gt;
(Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gerhard Brändle: &amp;quot;Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim&amp;quot;, Herausgeber: Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gerhard Brändle zusammen mit Wolfgang Zink: &amp;quot;Jüdische Gotteshäuser in Pforzheim&amp;quot;, mit einem Vorwort von Joachim Becker (SPD); herausgegeben von der Stadt Pforzheim. 1. Auflage, Pforzheim (Verlag der Stadt Pforzheim) 1990 ISBN 3-9800843-5-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gerhard Brändle zusammen mit Sarah Hary: &amp;quot;„... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs&amp;quot;; herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4 erschienen in der Reihe Pforzheimer Hefte&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
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		<updated>2009-11-18T17:00:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: /* Am Morgen des 10. November 1938: Zerstörung der Synagoge an der Zerrennerstrasse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;10. November 1938 in Augenzeugenberichten:&lt;br /&gt;
Menschen misshandelt und verschleppt – Geschäfte geplündert - Gotteshaus zerstört&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Willkommener Anlass: eine Verzweiflungstat ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Oktober 1938 schafft die Nazi-Terror-Organisation SS über 17 000 Juden, die nach dem 1. Weltkrieg nach Deutschland eingewandert waren, an die Ostgrenze, um sie nach Polen abzuschieben. Da die polnische Regierung diese Menschen nicht einreisen lässt, müssen sie im Niemandsland ohne Unterkunft, Verpflegung und ärztliche Versorgung vegetieren. &lt;br /&gt;
Aus Verzweiflung über diese Situation gibt Herschel Grünspan, dessen Eltern unter den Deportierten sind, am 7. November in Paris mehrere Schüsse auf den Nazi-Gesandtschaftsrat Ernst vom Rath ab. Dessen Tod am 9. November nehmen die Nationalsozialisten zum Anlass für die reichsweiten Pogrome gegen die noch nicht aus Deutschland geflohenen Juden. Blitztelegramme und Fernschreiben der Nazi-Führer Goebbels, Heydrich und Müller fordern die NSDAP-Ortsgruppen auf, Aktionen gegen Juden durchzuführen, jedoch laut Nazi-Führer Goebbels so, dass &#039;&#039;„die Partei nach außen nicht als Urheber in Erscheinung“&#039;&#039; tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Nacht vom 9. auf den 10.November 1938 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend des 9. November feiern auch in Pforzheim Nazis den „Marsch auf die Feldherrnhalle“, den Putschversuch von Hitler 1923. Bier und Wein fließen in Strömen, im [[Hotel Ruf]], im [[Schlosskeller]] am Bahnhofsplatz, in der Traube in [[Brötzingen]]. Nach Mitternacht kommt der Anruf, die Nazis sollen sich in Zivil an den SA-Treffpunkten versammeln. Dort erhalten sie Zettel mit Namen von Juden vor allem in der [[Nordstadt]] und die Anweisung, diese als Rache für die Ermordung des Gesandtschaftsrats vom Rath zu verprügeln. Die z.T. stark alkoholisierten Nazis verschaffen sich unter Vorwänden, sie seien Kriminalbeamte bzw. Telegrammboten, Zutritt zu den Wohnungen und schlagen die aus dem Schlaf gerissenen Menschen krankenhausreif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Nazis und zerstörte Synagoge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Am Morgen des 10. November 1938: Zerstörung der Synagoge an der Zerrennerstrasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon vor 9 Uhr am Morgen demolieren Nazis in Zivil systematisch die [[Synagoge]], zerschlagen die Einrichtung, zertrümmern die Scheiben, werfen Gebetbücher, Thora-Rollen und andere Kultgegenstände in den am Gotteshaus vorbeiführenden Kanal. Um die benachbarten Häuser nicht zu gefährden, wird in der Synagoge nur eine kleine Sprengladung gezündet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Adler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Lilli Adler, Augenzeugin der Zerstörung der Synagoge, hier auf einem Foto, aufgenommen 1937 im Café Simon; auch dieses Café demolierten Nazis am 10. November; Lilli Adler konnte mit ihren Eltern und ihrer Schwester noch rechtzeitig nach Großbritannien fliehen. (Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lilli Adler, damals 28 Jahre alt, schreibt über den Morgen des 10. November:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich arbeitete damals bei der Firma L. S. Mayer GmbH, [[Westliche Karl-Friedrich-Straße]] 43. Von meinem Arbeitsplatz aus konnte ich die große kupferne Kuppel der Synagoge genau sehen. Ich sah also, wie etliche Männer auf der Kuppel herumhackten. Meine Gefühle darüber brauche ich Ihnen nicht wiederzugeben…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Herta Dreifuß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Die Augenzeugin der Zerstörung der Synagoge am Morgen des 10. November 1938, Herta Dreifuß, konnte mit ihren Eltern noch rechtzeitig 1939 in die USA fliehen.&lt;br /&gt;
(Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herta Dreifuß, knapp 14 Jahre alt, die 1936 zwangsweise das Schulgetto an der Hindenburg– heute [[Osterfeldschule]] besuchen musste, erinnert sich an den Heimweg an diesen Morgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich ging mit meiner Freundin Ursula Nathan auf Umwegen nachhause. An der [[Zerrennerstraße]] war ein großer Auflauf vor der Synagoge, wo dichter Rauch aus der zerstörten Fenstern strömte und der Stern Davids an der Cupola umgebogen war – ein Anblick, den ich nie vergessen werde. Erst dann, als ich nachhause kam, erfuhren meine Eltern, was sich zugetragen hatte. Am Nachmittag wurde mein Vater verhaftet, er war bis zum 16. Dezember 1938 in Dachau eingesperrt…“ &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Sali Schauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Sali Schauer, am Morgen des 10. November 1938 Augenzeugin der Zerstörung von Geschäften, deren Besitzer „Nichtarier“ waren, konnte sich mit ihren Eltern und ihren Geschwistern Bertha und Moritz noch rechtzeitig 1939 in die USA in Sicherheit bringen.&lt;br /&gt;
(Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. November: Zerstörung von Ladengeschäften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sali Schauer, geb. 1910 in Pforzheim, schreibt über die Verwüstung der Geschäfte ihrer Eltern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Meine Eltern hatten in Pforzheim zwei Schuhgeschäfte (Anm.: ’Edox’  in der Westlichen und ‚Schuhhaus Heinrich Schauer’ am Sedanplatz) bis zu dem Zeitpunkt, wo Hitler alles zerstörte. Mein Vater und Bruder wurden zu dieser Zeit in das KZ-Lager Dachau gebracht. Mein Vater hat diesen schrecklichen Abschnitt überlebt und wir konnten mit großer Mühe seinerzeit unsere Heimat verlassen…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonore Peritz, 30 Jahre alt, muss am Morgen die Zerstörung und Plünderung eines Geschäfts miterleben, dessen Besitzer “nichtarisch” war:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich selbst war betroffen von dem Pogrom am 10. November 1938. Ich war eine Angestellte, Kassiererin und zuständig für alle schriftlichen Arbeiten bei dem großen Schuhwarenhaus ‚Speier AG’ am Leopoldplatz. Ich glaube, es waren fünf große Fenster, mit Schuhen dekoriert. Die Fenster waren alle zerstört, die Schuhe alle auf der Straße, ich als die einzige jüdische Angestellte wurde herausgeholt, umgeben von Hunderten von Leuten, die Polizei im Vordergrund – ich musste die Schuhe säubern und alle Schuhe wieder hineinwerfen…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 37-jährige Lilli Furchheimer, die 1939 mit ihrem Mann, ihrer Tochter und ihren Eltern noch rechtzeitig über Großbritannien in die USA fliehen konnte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Soweit ich mich erinnern kann, sah ich selbst zwei Tage nach der sogenannten Kristallnacht zerstört: Ecke Zerrenner- und Leopoldstraße ‚Weißwarenhaus Siegmann’, Westliche Karl-Friedrich-Straße neben dem Kino das ‚Kaufhaus Dreifuß’ ebenso in der Westlichen ‚Schuhhaus Schauer’ und natürlich die Synagoge in der Zerrennerstraße…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere zerstörte Geschäfte waren Adler am Güterbahnhof, Fischer in der Östlichen, Kaufhaus Globus in der Leopoldstraße, das Café Simon in der Leopoldstr./Ecke Zerrennerstrasse und Weinschel in der Dillsteinerstrasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Hans_Bensinger.jpg|thumb|Hans Bensinger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Hans Bensinger, hier 1935 als Grundschüler der Adolf-Hitler - heute Nordstadt-Schule, musste 1936 zwangsweise das Schulgetto an der Hindenburg-, heute Osterfeld-Schule besuchen. &lt;br /&gt;
Als Zehnjähriger musste er miterleben, wie die Gestapo am 10. November 1938 seinen  Vater abholte, ohne Angabe des „Warum“ und „Wohin“. Hans Bensinger konnte mit seiner Mutter und seiner Schwester Ida 1939 nach Bolivien ausreisen; der Vater Salomon erreichte im selben Jahr noch rechtzeitig eine Überfahrt in die USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. November: Misshandlung und Verschleppung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Bensinger musste als Zehnjähriger miterleben, wie die Gestapo seinen Vater abholte:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Mein Vater war gerade dabei, die Fensterläden zuzumachen, als es zwischen ½ 6 und 6 Uhr klingelte. Ich machte die Tür auf, und es waren zwei von der Gestapo, die ‚mit Herrn Bensinger sprechen wollten’. Sie sagten meinem Vater, dass sie Befehl hätten, ihn abzuholen… Meine Mutter machte einen kleinen Koffer fertig, wir wusste natürlich nicht, dass Dachau die Endstation war, dies erfuhren wir erst später…Man kann sich die Angst nicht vorstellen, die wir alle hatten um unseren Vater sowie um uns selbst. Wir erhielten ein bis zwei Postkarten aus Dachau, und mein Vater kam erst spät in der Nacht nach ca. drei Wochen zurück, körperlich unversehrt und fest überzeugt, dass wir so schnell wie möglich aus Deutschland emigrieren müssten.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Salomon_Bensinger.jpg|thumb|Salomon Bensinger, 1938 ins Konzentrationslager Dachau deportiert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 14. November: Postkarte aus dem Konzentrationslager Dachau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Bensingers Schwester Ida erinnert &#039;&#039;„sich noch genau an die einzige Postkarte, die wir von meinem Vater erhielten, auf der stand:’ Ich bin in Dachau und gesund. Schickt mir zwanzig Mark.’ Wo diese Karte geblieben ist, weiß ich leider nicht, ich habe überall danach gesucht, aber nicht gefunden“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen hat Frau Ida Bensinger diese Karte gefunden, der Text ist im Kasten (unten) wiedergegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend schreibt Hans Bensinger über seinen Vater und das Konzentrationslager Dachau:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Dachau war ein Familientreffen, es waren ungefähr acht Brüder und Schwäger, alle Frontsoldaten des 1. Weltkrieges: Der Dank des Vaterlandes ist dir gewiss.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Postkarte KZ Dachau, Vorderseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorderseite der Postkarte von Salomon Bensinger aus dem Konzentrationslager Dachau ist adressiert an seine Frau Eugenie in Pforzheim in der Hohenzollernstr. 88.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Postkarte KZ Dachau, Rückseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite mit dem Datum 14. Nov. 1938 heißt es:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Lieben! Ich bin in Dachau und gesund. Meine Adresse ist: Bensinger Salomon geb. am 4.8.86. Dachau 3 K Block 10 Stube 1. Wöchentlich könnt Ihr R.M. 15 senden. Auf dem linken Postabschnitt muss unbedingt angegeben sein: mein Name, Vorname geb. usw: Block 10 Stube 1. Herzliche Grüße Saly&#039;&#039; &lt;br /&gt;
(Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gerhard Brändle: &amp;quot;Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim&amp;quot;, Herausgeber: Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gerhard Brändle zusammen mit Wolfgang Zink: &amp;quot;Jüdische Gotteshäuser in Pforzheim&amp;quot;, mit einem Vorwort von Joachim Becker (SPD); herausgegeben von der Stadt Pforzheim. 1. Auflage, Pforzheim (Verlag der Stadt Pforzheim) 1990 ISBN 3-9800843-5-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gerhard Brändle zusammen mit Sarah Hary: &amp;quot;„... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs&amp;quot;; herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4 erschienen in der Reihe Pforzheimer Hefte&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=10._November_1938&amp;diff=54397</id>
		<title>10. November 1938</title>
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		<updated>2009-11-18T16:57:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: /* Die Nacht vom 9. auf den 10.November 1938 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;10. November 1938 in Augenzeugenberichten:&lt;br /&gt;
Menschen misshandelt und verschleppt – Geschäfte geplündert - Gotteshaus zerstört&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Willkommener Anlass: eine Verzweiflungstat ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Oktober 1938 schafft die Nazi-Terror-Organisation SS über 17 000 Juden, die nach dem 1. Weltkrieg nach Deutschland eingewandert waren, an die Ostgrenze, um sie nach Polen abzuschieben. Da die polnische Regierung diese Menschen nicht einreisen lässt, müssen sie im Niemandsland ohne Unterkunft, Verpflegung und ärztliche Versorgung vegetieren. &lt;br /&gt;
Aus Verzweiflung über diese Situation gibt Herschel Grünspan, dessen Eltern unter den Deportierten sind, am 7. November in Paris mehrere Schüsse auf den Nazi-Gesandtschaftsrat Ernst vom Rath ab. Dessen Tod am 9. November nehmen die Nationalsozialisten zum Anlass für die reichsweiten Pogrome gegen die noch nicht aus Deutschland geflohenen Juden. Blitztelegramme und Fernschreiben der Nazi-Führer Goebbels, Heydrich und Müller fordern die NSDAP-Ortsgruppen auf, Aktionen gegen Juden durchzuführen, jedoch laut Nazi-Führer Goebbels so, dass &#039;&#039;„die Partei nach außen nicht als Urheber in Erscheinung“&#039;&#039; tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Nacht vom 9. auf den 10.November 1938 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend des 9. November feiern auch in Pforzheim Nazis den „Marsch auf die Feldherrnhalle“, den Putschversuch von Hitler 1923. Bier und Wein fließen in Strömen, im [[Hotel Ruf]], im [[Schlosskeller]] am Bahnhofsplatz, in der Traube in [[Brötzingen]]. Nach Mitternacht kommt der Anruf, die Nazis sollen sich in Zivil an den SA-Treffpunkten versammeln. Dort erhalten sie Zettel mit Namen von Juden vor allem in der [[Nordstadt]] und die Anweisung, diese als Rache für die Ermordung des Gesandtschaftsrats vom Rath zu verprügeln. Die z.T. stark alkoholisierten Nazis verschaffen sich unter Vorwänden, sie seien Kriminalbeamte bzw. Telegrammboten, Zutritt zu den Wohnungen und schlagen die aus dem Schlaf gerissenen Menschen krankenhausreif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Nazis und zerstörte Synagoge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Am Morgen des 10. November 1938: Zerstörung der Synagoge an der Zerrennerstrasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon vor 9 Uhr am Morgen demolieren Nazis in Zivil systematisch die Synagoge, zerschlagen die Einrichtung, zertrümmern die Scheiben, werfen Gebetbücher, Thora-Rollen und andere Kultgegenstände in den am Gotteshaus vorbeiführenden Kanal. Um die benachbarten Häuser nicht zu gefährden, wird in der Synagoge nur eine kleine Sprengladung gezündet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Adler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Lilli Adler, Augenzeugin der Zerstörung der Synagoge, hier auf einem Foto, aufgenommen 1937 im Café Simon; auch dieses Café demolierten Nazis am 10. November; Lilli Adler konnte mit ihren Eltern und ihrer Schwester noch rechtzeitig nach Großbritannien fliehen. (Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lilli Adler, damals 28 Jahre alt, schreibt über den Morgen des 10. November:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich arbeitete damals bei der Firma L. S. Mayer GmbH, Westliche Karl-Friedrich-Straße 43. Von meinem Arbeitsplatz aus konnte ich die große kupferne Kuppel der Synagoge genau sehen. Ich sah also, wie etliche Männer auf der Kuppel herumhackten. Meine Gefühle darüber brauche ich Ihnen nicht wiederzugeben…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Herta Dreifuß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Die Augenzeugin der Zerstörung der Synagoge am Morgen des 10. November 1938, Herta Dreifuß, konnte mit ihren Eltern noch rechtzeitig 1939 in die USA fliehen.&lt;br /&gt;
(Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herta Dreifuß, knapp 14 Jahre alt, die 1936 zwangsweise das Schulgetto an der Hindenburg – heute Osterfeld – Schule besuchen musste, erinnert sich an den Heimweg an diesen Morgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich ging mit meiner Freundin Ursula Nathan auf Umwegen nachhause. An der Zerrennerstrasse war ein großer Auflauf vor der Synagoge, wo dichter Rauch aus der zerstörten Fenstern strömte und der Stern Davids an der Cupola umgebogen war – ein Anblick, den ich nie vergessen werde. Erst dann, als ich nachhause kam, erfuhren meine Eltern, was sich zugetragen hatte. Am Nachmittag wurde mein Vater verhaftet, er war bis zum 16. Dezember 1938 in Dachau eingesperrt…“ &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Sali Schauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Sali Schauer, am Morgen des 10. November 1938 Augenzeugin der Zerstörung von Geschäften, deren Besitzer „Nichtarier“ waren, konnte sich mit ihren Eltern und ihren Geschwistern Bertha und Moritz noch rechtzeitig 1939 in die USA in Sicherheit bringen.&lt;br /&gt;
(Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. November: Zerstörung von Ladengeschäften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sali Schauer, geb. 1910 in Pforzheim, schreibt über die Verwüstung der Geschäfte ihrer Eltern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Meine Eltern hatten in Pforzheim zwei Schuhgeschäfte (Anm.: ’Edox’  in der Westlichen und ‚Schuhhaus Heinrich Schauer’ am Sedanplatz) bis zu dem Zeitpunkt, wo Hitler alles zerstörte. Mein Vater und Bruder wurden zu dieser Zeit in das KZ-Lager Dachau gebracht. Mein Vater hat diesen schrecklichen Abschnitt überlebt und wir konnten mit großer Mühe seinerzeit unsere Heimat verlassen…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonore Peritz, 30 Jahre alt, muss am Morgen die Zerstörung und Plünderung eines Geschäfts miterleben, dessen Besitzer “nichtarisch” war:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich selbst war betroffen von dem Pogrom am 10. November 1938. Ich war eine Angestellte, Kassiererin und zuständig für alle schriftlichen Arbeiten bei dem großen Schuhwarenhaus ‚Speier AG’ am Leopoldplatz. Ich glaube, es waren fünf große Fenster, mit Schuhen dekoriert. Die Fenster waren alle zerstört, die Schuhe alle auf der Straße, ich als die einzige jüdische Angestellte wurde herausgeholt, umgeben von Hunderten von Leuten, die Polizei im Vordergrund – ich musste die Schuhe säubern und alle Schuhe wieder hineinwerfen…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 37-jährige Lilli Furchheimer, die 1939 mit ihrem Mann, ihrer Tochter und ihren Eltern noch rechtzeitig über Großbritannien in die USA fliehen konnte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Soweit ich mich erinnern kann, sah ich selbst zwei Tage nach der sogenannten Kristallnacht zerstört: Ecke Zerrenner- und Leopoldstraße ‚Weißwarenhaus Siegmann’, Westliche Karl-Friedrich-Straße neben dem Kino das ‚Kaufhaus Dreifuß’ ebenso in der Westlichen ‚Schuhhaus Schauer’ und natürlich die Synagoge in der Zerrennerstraße…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere zerstörte Geschäfte waren Adler am Güterbahnhof, Fischer in der Östlichen, Kaufhaus Globus in der Leopoldstraße, das Café Simon in der Leopoldstr./Ecke Zerrennerstrasse und Weinschel in der Dillsteinerstrasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Hans_Bensinger.jpg|thumb|Hans Bensinger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Hans Bensinger, hier 1935 als Grundschüler der Adolf-Hitler - heute Nordstadt-Schule, musste 1936 zwangsweise das Schulgetto an der Hindenburg-, heute Osterfeld-Schule besuchen. &lt;br /&gt;
Als Zehnjähriger musste er miterleben, wie die Gestapo am 10. November 1938 seinen  Vater abholte, ohne Angabe des „Warum“ und „Wohin“. Hans Bensinger konnte mit seiner Mutter und seiner Schwester Ida 1939 nach Bolivien ausreisen; der Vater Salomon erreichte im selben Jahr noch rechtzeitig eine Überfahrt in die USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. November: Misshandlung und Verschleppung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Bensinger musste als Zehnjähriger miterleben, wie die Gestapo seinen Vater abholte:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Mein Vater war gerade dabei, die Fensterläden zuzumachen, als es zwischen ½ 6 und 6 Uhr klingelte. Ich machte die Tür auf, und es waren zwei von der Gestapo, die ‚mit Herrn Bensinger sprechen wollten’. Sie sagten meinem Vater, dass sie Befehl hätten, ihn abzuholen… Meine Mutter machte einen kleinen Koffer fertig, wir wusste natürlich nicht, dass Dachau die Endstation war, dies erfuhren wir erst später…Man kann sich die Angst nicht vorstellen, die wir alle hatten um unseren Vater sowie um uns selbst. Wir erhielten ein bis zwei Postkarten aus Dachau, und mein Vater kam erst spät in der Nacht nach ca. drei Wochen zurück, körperlich unversehrt und fest überzeugt, dass wir so schnell wie möglich aus Deutschland emigrieren müssten.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Salomon_Bensinger.jpg|thumb|Salomon Bensinger, 1938 ins Konzentrationslager Dachau deportiert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 14. November: Postkarte aus dem Konzentrationslager Dachau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Bensingers Schwester Ida erinnert &#039;&#039;„sich noch genau an die einzige Postkarte, die wir von meinem Vater erhielten, auf der stand:’ Ich bin in Dachau und gesund. Schickt mir zwanzig Mark.’ Wo diese Karte geblieben ist, weiß ich leider nicht, ich habe überall danach gesucht, aber nicht gefunden“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen hat Frau Ida Bensinger diese Karte gefunden, der Text ist im Kasten (unten) wiedergegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend schreibt Hans Bensinger über seinen Vater und das Konzentrationslager Dachau:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Dachau war ein Familientreffen, es waren ungefähr acht Brüder und Schwäger, alle Frontsoldaten des 1. Weltkrieges: Der Dank des Vaterlandes ist dir gewiss.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Postkarte KZ Dachau, Vorderseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorderseite der Postkarte von Salomon Bensinger aus dem Konzentrationslager Dachau ist adressiert an seine Frau Eugenie in Pforzheim in der Hohenzollernstr. 88.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Postkarte KZ Dachau, Rückseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite mit dem Datum 14. Nov. 1938 heißt es:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Lieben! Ich bin in Dachau und gesund. Meine Adresse ist: Bensinger Salomon geb. am 4.8.86. Dachau 3 K Block 10 Stube 1. Wöchentlich könnt Ihr R.M. 15 senden. Auf dem linken Postabschnitt muss unbedingt angegeben sein: mein Name, Vorname geb. usw: Block 10 Stube 1. Herzliche Grüße Saly&#039;&#039; &lt;br /&gt;
(Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gerhard Brändle: &amp;quot;Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim&amp;quot;, Herausgeber: Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gerhard Brändle zusammen mit Wolfgang Zink: &amp;quot;Jüdische Gotteshäuser in Pforzheim&amp;quot;, mit einem Vorwort von Joachim Becker (SPD); herausgegeben von der Stadt Pforzheim. 1. Auflage, Pforzheim (Verlag der Stadt Pforzheim) 1990 ISBN 3-9800843-5-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gerhard Brändle zusammen mit Sarah Hary: &amp;quot;„... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs&amp;quot;; herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4 erschienen in der Reihe Pforzheimer Hefte&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Archiv G. Brändle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz: ==&lt;br /&gt;
{{Copyright}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=10._November_1938&amp;diff=54373</id>
		<title>10. November 1938</title>
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		<updated>2009-11-16T21:51:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: /* 10. November: Zerstörung von Ladengeschäften */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;10. November 1938 in Augenzeugenberichten:&lt;br /&gt;
Menschen misshandelt und verschleppt – Geschäfte geplündert - Gotteshaus zerstört&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Willkommener Anlass: eine Verzweiflungstat ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Oktober 1938 schafft die Nazi-Terror-Organisation SS über 17 000 Juden, die nach dem 1. Weltkrieg nach Deutschland eingewandert waren, an die Ostgrenze, um sie nach Polen abzuschieben. Da die polnische Regierung diese Menschen nicht einreisen lässt, müssen sie im Niemandsland ohne Unterkunft, Verpflegung und ärztliche Versorgung vegetieren. &lt;br /&gt;
Aus Verzweiflung über diese Situation gibt Herschel Grünspan, dessen Eltern unter den Deportierten sind, am 7. November in Paris mehrere Schüsse auf den Nazi-Gesandtschaftsrat Ernst vom Rath ab. Dessen Tod am 9. November nehmen die Nationalsozialisten zum Anlass für die reichsweiten Pogrome gegen die noch nicht aus Deutschland geflohenen Juden. Blitztelegramme und Fernschreiben der Nazi-Führer Goebbels, Heydrich und Müller fordern die NSDAP-Ortsgruppen auf, Aktionen gegen Juden durchzuführen, jedoch laut Nazi-Führer Goebbels so, dass &#039;&#039;„die Partei nach außen nicht als Urheber in Erscheinung“&#039;&#039; tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Nacht vom 9. auf den 10.November 1938 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend des 9. November feiern auch in Pforzheim Nazis den „Marsch auf die Feldherrnhalle“, den Putschversuch von Hitler 1923. Bier und Wein fließen in Strömen, im Hotel Ruf, im Schlosskeller am Bahnhofsplatz, in der Traube in Brötzingen. Nach Mitternacht kommt der Anruf, die Nazis sollen sich in Zivil an den SA-Treffpunkten versammeln. Dort erhalten sie Zettel mit Namen von Juden vor allem in der Nordstadt und die Anweisung, diese als Rache für die Ermordung des Gesandtschaftsrats vom Rath zu verprügeln. Die z.T. stark alkoholisierten Nazis verschaffen sich unter Vorwänden, sie seien Kriminalbeamte bzw. Telegrammboten, Zutritt zu den Wohnungen und schlagen die aus dem Schlaf gerissenen Menschen krankenhausreif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Nazis und zerstörte Synagoge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Am Morgen des 10. November 1938: Zerstörung der Synagoge an der Zerrennerstrasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon vor 9 Uhr am Morgen demolieren Nazis in Zivil systematisch die Synagoge, zerschlagen die Einrichtung, zertrümmern die Scheiben, werfen Gebetbücher, Thora-Rollen und andere Kultgegenstände in den am Gotteshaus vorbeiführenden Kanal. Um die benachbarten Häuser nicht zu gefährden, wird in der Synagoge nur eine kleine Sprengladung gezündet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Adler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Lilli Adler, Augenzeugin der Zerstörung der Synagoge, hier auf einem Foto, aufgenommen 1937 im Café Simon; auch dieses Café demolierten Nazis am 10. November; Lilli Adler konnte mit ihren Eltern und ihrer Schwester noch rechtzeitig nach Großbritannien fliehen. (Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lilli Adler, damals 28 Jahre alt, schreibt über den Morgen des 10. November:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich arbeitete damals bei der Firma L. S. Mayer GmbH, Westliche Karl-Friedrich-Straße 43. Von meinem Arbeitsplatz aus konnte ich die große kupferne Kuppel der Synagoge genau sehen. Ich sah also, wie etliche Männer auf der Kuppel herumhackten. Meine Gefühle darüber brauche ich Ihnen nicht wiederzugeben…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Herta Dreifuß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Die Augenzeugin der Zerstörung der Synagoge am Morgen des 10. November 1938, Herta Dreifuß, konnte mit ihren Eltern noch rechtzeitig 1939 in die USA fliehen.&lt;br /&gt;
(Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herta Dreifuß, knapp 14 Jahre alt, die 1936 zwangsweise das Schulgetto an der Hindenburg – heute Osterfeld – Schule besuchen musste, erinnert sich an den Heimweg an diesen Morgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich ging mit meiner Freundin Ursula Nathan auf Umwegen nachhause. An der Zerrennerstrasse war ein großer Auflauf vor der Synagoge, wo dichter Rauch aus der zerstörten Fenstern strömte und der Stern Davids an der Cupola umgebogen war – ein Anblick, den ich nie vergessen werde. Erst dann, als ich nachhause kam, erfuhren meine Eltern, was sich zugetragen hatte. Am Nachmittag wurde mein Vater verhaftet, er war bis zum 16. Dezember 1938 in Dachau eingesperrt…“ &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Sali Schauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Sali Schauer, am Morgen des 10. November 1938 Augenzeugin der Zerstörung von Geschäften, deren Besitzer „Nichtarier“ waren, konnte sich mit ihren Eltern und ihren Geschwistern Bertha und Moritz noch rechtzeitig 1939 in die USA in Sicherheit bringen.&lt;br /&gt;
(Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. November: Zerstörung von Ladengeschäften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sali Schauer, geb. 1910 in Pforzheim, schreibt über die Verwüstung der Geschäfte ihrer Eltern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Meine Eltern hatten in Pforzheim zwei Schuhgeschäfte (Anm.: ’Edox’  in der Westlichen und ‚Schuhhaus Heinrich Schauer’ am Sedanplatz) bis zu dem Zeitpunkt, wo Hitler alles zerstörte. Mein Vater und Bruder wurden zu dieser Zeit in das KZ-Lager Dachau gebracht. Mein Vater hat diesen schrecklichen Abschnitt überlebt und wir konnten mit großer Mühe seinerzeit unsere Heimat verlassen…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonore Peritz, 30 Jahre alt, muss am Morgen die Zerstörung und Plünderung eines Geschäfts miterleben, dessen Besitzer “nichtarisch” war:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich selbst war betroffen von dem Pogrom am 10. November 1938. Ich war eine Angestellte, Kassiererin und zuständig für alle schriftlichen Arbeiten bei dem großen Schuhwarenhaus ‚Speier AG’ am Leopoldplatz. Ich glaube, es waren fünf große Fenster, mit Schuhen dekoriert. Die Fenster waren alle zerstört, die Schuhe alle auf der Straße, ich als die einzige jüdische Angestellte wurde herausgeholt, umgeben von Hunderten von Leuten, die Polizei im Vordergrund – ich musste die Schuhe säubern und alle Schuhe wieder hineinwerfen…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 37-jährige Lilli Furchheimer, die 1939 mit ihrem Mann, ihrer Tochter und ihren Eltern noch rechtzeitig über Großbritannien in die USA fliehen konnte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Soweit ich mich erinnern kann, sah ich selbst zwei Tage nach der sogenannten Kristallnacht zerstört: Ecke Zerrenner- und Leopoldstraße ‚Weißwarenhaus Siegmann’, Westliche Karl-Friedrich-Straße neben dem Kino das ‚Kaufhaus Dreifuß’ ebenso in der Westlichen ‚Schuhhaus Schauer’ und natürlich die Synagoge in der Zerrennerstraße…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere zerstörte Geschäfte waren Adler am Güterbahnhof, Fischer in der Östlichen, Kaufhaus Globus in der Leopoldstraße, das Café Simon in der Leopoldstr./Ecke Zerrennerstrasse und Weinschel in der Dillsteinerstrasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Hans_Bensinger.jpg|thumb|Hans Bensinger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Hans Bensinger, hier 1935 als Grundschüler der Adolf-Hitler - heute Nordstadt-Schule, musste 1936 zwangsweise das Schulgetto an der Hindenburg-, heute Osterfeld-Schule besuchen. &lt;br /&gt;
Als Zehnjähriger musste er miterleben, wie die Gestapo am 10. November 1938 seinen  Vater abholte, ohne Angabe des „Warum“ und „Wohin“. Hans Bensinger konnte mit seiner Mutter und seiner Schwester Ida 1939 nach Bolivien ausreisen; der Vater Salomon erreichte im selben Jahr noch rechtzeitig eine Überfahrt in die USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. November: Misshandlung und Verschleppung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Bensinger musste als Zehnjähriger miterleben, wie die Gestapo seinen Vater abholte:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Mein Vater war gerade dabei, die Fensterläden zuzumachen, als es zwischen ½ 6 und 6 Uhr klingelte. Ich machte die Tür auf, und es waren zwei von der Gestapo, die ‚mit Herrn Bensinger sprechen wollten’. Sie sagten meinem Vater, dass sie Befehl hätten, ihn abzuholen… Meine Mutter machte einen kleinen Koffer fertig, wir wusste natürlich nicht, dass Dachau die Endstation war, dies erfuhren wir erst später…Man kann sich die Angst nicht vorstellen, die wir alle hatten um unseren Vater sowie um uns selbst. Wir erhielten ein bis zwei Postkarten aus Dachau, und mein Vater kam erst spät in der Nacht nach ca. drei Wochen zurück, körperlich unversehrt und fest überzeugt, dass wir so schnell wie möglich aus Deutschland emigrieren müssten.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Salomon_Bensinger.jpg|thumb|Salomon Bensinger, 1938 ins Konzentrationslager Dachau deportiert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 14. November: Postkarte aus dem Konzentrationslager Dachau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Bensingers Schwester Ida erinnert &#039;&#039;„sich noch genau an die einzige Postkarte, die wir von meinem Vater erhielten, auf der stand:’ Ich bin in Dachau und gesund. Schickt mir zwanzig Mark.’ Wo diese Karte geblieben ist, weiß ich leider nicht, ich habe überall danach gesucht, aber nicht gefunden“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen hat Frau Ida Bensinger diese Karte gefunden, der Text ist im Kasten (unten) wiedergegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend schreibt Hans Bensinger über seinen Vater und das Konzentrationslager Dachau:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Dachau war ein Familientreffen, es waren ungefähr acht Brüder und Schwäger, alle Frontsoldaten des 1. Weltkrieges: Der Dank des Vaterlandes ist dir gewiss.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Postkarte KZ Dachau, Vorderseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorderseite der Postkarte von Salomon Bensinger aus dem Konzentrationslager Dachau ist adressiert an seine Frau Eugenie in Pforzheim in der Hohenzollernstr. 88.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Postkarte KZ Dachau, Rückseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite mit dem Datum 14. Nov. 1938 heißt es:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Lieben! Ich bin in Dachau und gesund. Meine Adresse ist: Bensinger Salomon geb. am 4.8.86. Dachau 3 K Block 10 Stube 1. Wöchentlich könnt Ihr R.M. 15 senden. Auf dem linken Postabschnitt muss unbedingt angegeben sein: mein Name, Vorname geb. usw: Block 10 Stube 1. Herzliche Grüße Saly&#039;&#039; &lt;br /&gt;
(Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gerhard Brändle: &amp;quot;Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim&amp;quot;, Herausgeber: Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gerhard Brändle zusammen mit Wolfgang Zink: &amp;quot;Jüdische Gotteshäuser in Pforzheim&amp;quot;, mit einem Vorwort von Joachim Becker (SPD); herausgegeben von der Stadt Pforzheim. 1. Auflage, Pforzheim (Verlag der Stadt Pforzheim) 1990 ISBN 3-9800843-5-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gerhard Brändle zusammen mit Sarah Hary: &amp;quot;„... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs&amp;quot;; herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4 erschienen in der Reihe Pforzheimer Hefte&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Hans_Bensinger.jpg&amp;diff=54372</id>
		<title>Datei:Hans Bensinger.jpg</title>
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		<updated>2009-11-16T21:49:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Lizenz: ==&lt;br /&gt;
{{Copyright}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:10._November_1938&amp;diff=54371</id>
		<title>Diskussion:10. November 1938</title>
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		<updated>2009-11-16T21:49:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: Fotos&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fotos ==&lt;br /&gt;
Bin grad dabei sukkzesive die dazugehörigen Fotos hochzuladen. --[[Benutzer:Anna|Anna]] 21:49, 16. Nov. 2009 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=10._November_1938&amp;diff=54370</id>
		<title>10. November 1938</title>
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		<updated>2009-11-16T21:47:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: /* 10. November: Misshandlung und Verschleppung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{InArbeit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;10. November 1938 in Augenzeugenberichten:&lt;br /&gt;
Menschen misshandelt und verschleppt – Geschäfte geplündert - Gotteshaus zerstört&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Willkommener Anlass: eine Verzweiflungstat ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Oktober 1938 schafft die Nazi-Terror-Organisation SS über 17 000 Juden, die nach dem 1. Weltkrieg nach Deutschland eingewandert waren, an die Ostgrenze, um sie nach Polen abzuschieben. Da die polnische Regierung diese Menschen nicht einreisen lässt, müssen sie im Niemandsland ohne Unterkunft, Verpflegung und ärztliche Versorgung vegetieren. &lt;br /&gt;
Aus Verzweiflung über diese Situation gibt Herschel Grünspan, dessen Eltern unter den Deportierten sind, am 7. November in Paris mehrere Schüsse auf den Nazi-Gesandtschaftsrat Ernst vom Rath ab. Dessen Tod am 9. November nehmen die Nationalsozialisten zum Anlass für die reichsweiten Pogrome gegen die noch nicht aus Deutschland geflohenen Juden. Blitztelegramme und Fernschreiben der Nazi-Führer Goebbels, Heydrich und Müller fordern die NSDAP-Ortsgruppen auf, Aktionen gegen Juden durchzuführen, jedoch laut Nazi-Führer Goebbels so, dass &#039;&#039;„die Partei nach außen nicht als Urheber in Erscheinung“&#039;&#039; tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Nacht vom 9. auf den 10.November 1938 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend des 9. November feiern auch in Pforzheim Nazis den „Marsch auf die Feldherrnhalle“, den Putschversuch von Hitler 1923. Bier und Wein fließen in Strömen, im Hotel Ruf, im Schlosskeller am Bahnhofsplatz, in der Traube in Brötzingen. Nach Mitternacht kommt der Anruf, die Nazis sollen sich in Zivil an den SA-Treffpunkten versammeln. Dort erhalten sie Zettel mit Namen von Juden vor allem in der Nordstadt und die Anweisung, diese als Rache für die Ermordung des Gesandtschaftsrats vom Rath zu verprügeln. Die z.T. stark alkoholisierten Nazis verschaffen sich unter Vorwänden, sie seien Kriminalbeamte bzw. Telegrammboten, Zutritt zu den Wohnungen und schlagen die aus dem Schlaf gerissenen Menschen krankenhausreif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Nazis und zerstörte Synagoge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Am Morgen des 10. November 1938: Zerstörung der Synagoge an der Zerrennerstrasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon vor 9 Uhr am Morgen demolieren Nazis in Zivil systematisch die Synagoge, zerschlagen die Einrichtung, zertrümmern die Scheiben, werfen Gebetbücher, Thora-Rollen und andere Kultgegenstände in den am Gotteshaus vorbeiführenden Kanal. Um die benachbarten Häuser nicht zu gefährden, wird in der Synagoge nur eine kleine Sprengladung gezündet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Adler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Lilli Adler, Augenzeugin der Zerstörung der Synagoge, hier auf einem Foto, aufgenommen 1937 im Café Simon; auch dieses Café demolierten Nazis am 10. November; Lilli Adler konnte mit ihren Eltern und ihrer Schwester noch rechtzeitig nach Großbritannien fliehen. (Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lilli Adler, damals 28 Jahre alt, schreibt über den Morgen des 10. November:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich arbeitete damals bei der Firma L. S. Mayer GmbH, Westliche Karl-Friedrich-Straße 43. Von meinem Arbeitsplatz aus konnte ich die große kupferne Kuppel der Synagoge genau sehen. Ich sah also, wie etliche Männer auf der Kuppel herumhackten. Meine Gefühle darüber brauche ich Ihnen nicht wiederzugeben…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Herta Dreifuß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Die Augenzeugin der Zerstörung der Synagoge am Morgen des 10. November 1938, Herta Dreifuß, konnte mit ihren Eltern noch rechtzeitig 1939 in die USA fliehen.&lt;br /&gt;
(Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herta Dreifuß, knapp 14 Jahre alt, die 1936 zwangsweise das Schulgetto an der Hindenburg – heute Osterfeld – Schule besuchen musste, erinnert sich an den Heimweg an diesen Morgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich ging mit meiner Freundin Ursula Nathan auf Umwegen nachhause. An der Zerrennerstrasse war ein großer Auflauf vor der Synagoge, wo dichter Rauch aus der zerstörten Fenstern strömte und der Stern Davids an der Cupola umgebogen war – ein Anblick, den ich nie vergessen werde. Erst dann, als ich nachhause kam, erfuhren meine Eltern, was sich zugetragen hatte. Am Nachmittag wurde mein Vater verhaftet, er war bis zum 16. Dezember 1938 in Dachau eingesperrt…“ &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Sali Schauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Sali Schauer, am Morgen des 10. November 1938 Augenzeugin der Zerstörung von Geschäften, deren Besitzer „Nichtarier“ waren, konnte sich mit ihren Eltern und ihren Geschwistern Bertha und Moritz noch rechtzeitig 1939 in die USA in Sicherheit bringen.&lt;br /&gt;
(Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. November: Zerstörung von Ladengeschäften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sali Schauer, geb. 1910 in Pforzheim, schreibt über die Verwüstung der Geschäfte ihrer Eltern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Meine Eltern hatten in Pforzheim zwei Schuhgeschäfte (Anm.: ’Edox’  in der Westlichen und ‚Schuhhaus Heinrich Schauer’ am Sedanplatz) bis zu dem Zeitpunkt, wo Hitler alles zerstörte. Mein Vater und Bruder wurden zu dieser Zeit in das KZ-Lager Dachau gebracht. Mein Vater hat diesen schrecklichen Abschnitt überlebt und wir konnten mit großer Mühe seinerzeit unsere Heimat verlassen…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonore Peritz, 30 Jahre alt, muss am Morgen die Zerstörung und Plünderung eines Geschäfts miterleben, dessen Besitzer “nichtarisch” war:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Ich selbst war betroffen von dem Pogrom am 10. November 1938. Ich war eine Angestellte, Kassiererin und zuständig für alle schriftlichen Arbeiten bei dem großen Schuhwarenhaus ‚Speier AG’ am Leopoldplatz. Ich glaube, es waren fünf große Fenster, mit Schuhen dekoriert. Die Fenster waren alle zerstört, die Schuhe alle auf der Straße, ich als die einzige jüdische Angestellte wurde herausgeholt, umgeben von Hunderten von Leuten, die Polizei im Vordergrund – ich musste die Schuhe säubern und alle Schuhe wieder hineinwerfen…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 37-jährige Lilli Furchheimer, die 1939 mit ihrem Mann, ihrer Tochter und ihren Eltern noch rechtzeitig über Großbritannien in die USA fliehen konnte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Soweit ich mich erinnern kann, sah ich selbst zwei Tage nach der sogenannten Kristallnacht zerstört: Ecke Zerrenner- und Leopoldstraße ‚Weißwarenhaus Siegmann’, Westliche Karl-Friedrich-Straße neben dem Kino das ‚Kaufhaus Dreifuß’ ebenso in der Westlichen ‚Schuhhaus Schauer’ und natürlich die Synagoge in der Zerrennerstraße…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere zerstörte Geschäfte waren Adler am Güterbahnhof, Fischer in der Östlichen, Kaufhaus Globus in der Leopoldstraße, das Café Simon in der Leopoldstr./Ecke Zerrennerstrasse und Weinschel in der Dillsteinerstrasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Hans Bensinger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
Hans Bensinger, hier 1935 als Grundschüler der Adolf-Hitler - heute Nordstadt-Schule, musste 1936 zwangsweise das Schulgetto an der Hindenburg-, heute Osterfeld-Schule besuchen. &lt;br /&gt;
Als Zehnjähriger musste er miterleben, wie die Gestapo am 10. November 1938 seinen  Vater abholte, ohne Angabe des „Warum“ und „Wohin“. Hans Bensinger konnte mit seiner Mutter und seiner Schwester Ida 1939 nach Bolivien ausreisen; der Vater Salomon erreichte im selben Jahr noch rechtzeitig eine Überfahrt in die USA.&lt;br /&gt;
(Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 10. November: Misshandlung und Verschleppung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Bensinger musste als Zehnjähriger miterleben, wie die Gestapo seinen Vater abholte:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Mein Vater war gerade dabei, die Fensterläden zuzumachen, als es zwischen ½ 6 und 6 Uhr klingelte. Ich machte die Tür auf, und es waren zwei von der Gestapo, die ‚mit Herrn Bensinger sprechen wollten’. Sie sagten meinem Vater, dass sie Befehl hätten, ihn abzuholen… Meine Mutter machte einen kleinen Koffer fertig, wir wusste natürlich nicht, dass Dachau die Endstation war, dies erfuhren wir erst später…Man kann sich die Angst nicht vorstellen, die wir alle hatten um unseren Vater sowie um uns selbst. Wir erhielten ein bis zwei Postkarten aus Dachau, und mein Vater kam erst spät in der Nacht nach ca. drei Wochen zurück, körperlich unversehrt und fest überzeugt, dass wir so schnell wie möglich aus Deutschland emigrieren müssten.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Salomon_Bensinger.jpg|thumb|Salomon Bensinger, 1938 ins Konzentrationslager Dachau deportiert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 14. November: Postkarte aus dem Konzentrationslager Dachau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Bensingers Schwester Ida erinnert &#039;&#039;„sich noch genau an die einzige Postkarte, die wir von meinem Vater erhielten, auf der stand:’ Ich bin in Dachau und gesund. Schickt mir zwanzig Mark.’ Wo diese Karte geblieben ist, weiß ich leider nicht, ich habe überall danach gesucht, aber nicht gefunden“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen hat Frau Ida Bensinger diese Karte gefunden, der Text ist im Kasten (unten) wiedergegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend schreibt Hans Bensinger über seinen Vater und das Konzentrationslager Dachau:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Dachau war ein Familientreffen, es waren ungefähr acht Brüder und Schwäger, alle Frontsoldaten des 1. Weltkrieges: Der Dank des Vaterlandes ist dir gewiss.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Postkarte KZ Dachau, Vorderseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildtext:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorderseite der Postkarte von Salomon Bensinger aus dem Konzentrationslager Dachau ist adressiert an seine Frau Eugenie in Pforzheim in der Hohenzollernstr. 88.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Postkarte KZ Dachau, Rückseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite mit dem Datum 14. Nov. 1938 heißt es:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Lieben! Ich bin in Dachau und gesund. Meine Adresse ist: Bensinger Salomon geb. am 4.8.86. Dachau 3 K Block 10 Stube 1. Wöchentlich könnt Ihr R.M. 15 senden. Auf dem linken Postabschnitt muss unbedingt angegeben sein: mein Name, Vorname geb. usw: Block 10 Stube 1. Herzliche Grüße Saly&#039;&#039; &lt;br /&gt;
(Bild: Archiv G. Brändle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gerhard Brändle: &amp;quot;Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim&amp;quot;, Herausgeber: Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gerhard Brändle zusammen mit Wolfgang Zink: &amp;quot;Jüdische Gotteshäuser in Pforzheim&amp;quot;, mit einem Vorwort von Joachim Becker (SPD); herausgegeben von der Stadt Pforzheim. 1. Auflage, Pforzheim (Verlag der Stadt Pforzheim) 1990 ISBN 3-9800843-5-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gerhard Brändle zusammen mit Sarah Hary: &amp;quot;„... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs&amp;quot;; herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4 erschienen in der Reihe Pforzheimer Hefte&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
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		<title>Datei:Salomon Bensinger.jpg</title>
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		<updated>2009-11-16T21:46:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bild: Käte Schulz; im Archiv G. Brändle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz: ==&lt;br /&gt;
{{Copyright}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
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		<updated>2009-11-16T21:42:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Lizenz: ==&lt;br /&gt;
{{Copyright}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
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		<title>Spezialitätenhändler</title>
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		<updated>2009-11-16T21:40:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: /* Obst, Gemüse und Kräuter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Spezialitäten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pforzheim==&lt;br /&gt;
===Lebensmittel aus aller Welt===&lt;br /&gt;
* [[Asia Markt]] : asiatische Lebensmittel, Gewürze und Dekoration : [[Christophallee]]&lt;br /&gt;
* [[Der Bergladen]] : Käse und Wurst aus den Alpen : [[Jahnstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Mekong Markt]] : asiatische Lebensmittel, Gewürze : [[Kreuzstraße]]&lt;br /&gt;
* [[POL PLUS süd]] : polnische Spezialitäten : [[Jahnstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Istanbul Market]] : Gemüse, Fleisch und türkische Spezialitäten : [[Jörg-Ratgeb-Straße]]&lt;br /&gt;
* [[Optom]] : russische Spezialtitäten : [[Karlsruher Straße]] 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch [[Supermarkt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schokolade, Kaffee und Tee ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Peter Ziegler : Pralinen, Kaffee etc. : [[Baumstraße]]&lt;br /&gt;
* Most Confiserie : Schokolade, Pralinen, Süsswaren : [[Westliche Karl-Friedrich-Straße]]&lt;br /&gt;
* Pralissimo : Pralinen,Trüffel,Kaffee,Tee,etc.: [[Famila]], [[Wilferdinger Höhe]]&lt;br /&gt;
* [[Tee Gschwendner]] : [[Bahnhofstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Teegarten]] : [[Leopoldstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Weltladen]] : [[Berliner Straße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Obst, Gemüse und Kräuter===&lt;br /&gt;
* [[Früchte Rummer]] : [[Westliche Karl-Friedrich-Straße]] 74&lt;br /&gt;
* [[Müssle Spezialitäten]] : [[Marktplatz (Pforzheim)|Marktplatz]] 8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einkaufen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feinkost===&lt;br /&gt;
* [[Müssle Spezialitäten]] : [[Marktplatz (Pforzheim)]]&lt;br /&gt;
* [[Cigale]] : Käse, Wein, Öle und Süßwaren aus Frankreich und Italien : [[Dillsteiner Straße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Harry_W%C3%B6rz&amp;diff=53909</id>
		<title>Harry Wörz</title>
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		<updated>2009-10-22T16:13:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: /* Prozessgeschichte */ 2009 statt 2010&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Harry Wörz&#039;&#039;&#039; (* [[3. Mai]] [[1966]] in {{Geboren in|Birkenfeld}}) ist ein Bauzeichner aus dem Birkenfelder Teilort [[Gräfenhausen]]. Ihm wird versuchter Totschlag an seiner Ehefrau vorgeworfen, was er von Anfang an bestritt und bestreitet. Die Klärung dieses Tatvorwurfs beschäftigt seit Jahren bis heute die Gerichte; ein bereits ergangenes Urteil wurde wieder aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Tat ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harry Wörz&#039; von ihm getrennt lebende Ehefrau, die damals 26 Jahre alte Polizistin Andrea Wörz, wurde in der Nacht zum 29. April 1997 in ihrer Birkenfelder Wohnung beinahe erdrosselt.&lt;br /&gt;
Sie überlebte knapp, ist seitdem aber schwerst hirngeschädigt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.harrywoerz.de/neuimages/pk-20060304.jpg &#039;&#039;Andrea hat lebenslänglich bekommen&#039;&#039;], Artikel des [[Pforzheimer Kurier]]s vom 4. März 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; und nicht fähig, Angaben zur Tat zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prozessgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am folgenden Tag wurde Harry Wörz als Tatverdächtiger verhaftet. &lt;br /&gt;
Das Landgericht Karlsruhe verurteilte ihn am 16. Januar 1998 in einem Indizienprozess wegen versuchten Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von elf Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach führten die Eltern des Opfers vor einer Zivilkammer des Karlsruher Landgerichts einen Schmerzensgeldprozess gegen Harry Wörz. &lt;br /&gt;
In diesem Verfahren konnte Wörz&#039; Verteidigung das Gericht davon überzeugen, dass ihm die Tat nicht zweifelsfrei nachzuweisen sei, so dass die Klage abgewiesen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge davon ordnete das Oberlandesgericht Karlsruhe am 30. November 2001 in der Strafsache Wörz ein Wiederaufnahmeverfahren an und setzte Harry Wörz, der bis dahin vier Jahre und sieben Monate in Haft verbracht hatte, auf freien Fuß.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/3/0,1872,2054435,00.html zdf.de: Unschuldig im Gefängnis? Der Fall Harry W. wird wieder aufgerollt] (7. September 2003)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Wiederaufnahmeverfahren, das ab dem 30. Mai 2005 vor dem Landgericht Mannheim geführt wurde, wurde er am 6. Oktober 2005 wegen Mangels an Beweisen freigesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Freispruch für Harry Wörz nach jahrelanger Haft&#039;&#039;, Meldung des [[SWR]] vom 6. Oktober 2005 (abgerufen unter &amp;lt;nowiki&amp;gt;http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=724436/k8u1ez/index.html&amp;lt;/nowiki&amp;gt; am 31. Januar 2007, nicht mehr online verfügbar)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Pressekonferenz am 11. Oktober 2005 räumte die Pforzheimer [[Polizei]] Ermittlungsfehler ein, wies jedoch den Vorwurf von sich, einseitig ermittelt zu haben. Man sei kurz nach der Tat noch davon ausgegangen, dass das Opfer sich erholen und seinen Angreifer benennen können würde.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Polizei gibt Ermittlungsfehler im Fall Wörz zu&#039;&#039;, Meldung des SWR vom 12. Oktober 2005 (abgerufen unter &amp;lt;nowiki&amp;gt;http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=739746/1kbie6w/index.html&amp;lt;/nowiki&amp;gt; am 11. Februar 2007, nicht mehr online verfügbar)&amp;lt;/ref&amp;gt; Kritik an der Ermittlungsarbeit der Polizei war unter anderem vor dem Hintergrund laut geworden, dass nicht nur Andrea Wörz und ihr Vater, sondern auch ihr neuer Lebensgefährte, der anfänglich ebenfalls als tatverdächtig galt, Polizisten waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Staatsanwaltschaft und die Nebenklage gegen den Freispruch vom 6. Oktober 2005 Revision eingelegt hatten, hob der Bundesgerichtshof in einer Entscheidung vom 16. Oktober 2006 das Urteil des Wiederaufnahmeverfahrens auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.harrywoerz.de/neuimages/bgh-urteil-20061016.pdf Urteil des BGH vom 16. Oktober 2006] zur Aufhebung des Urteils des LG Mannheim vom 6. Oktober 2005&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Zwischenzeit waren mehrere Zeugen, die zur Entlastung von Harry Wörz ausgesagt hatten, wegen Falschaussagen verurteilt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wiederaufnahmeverfahren wird nun vor einer anderen Strafkammer des Landgerichts Mannheim neu aufgerollt. Am 15. Dezember 2008 gab das Gericht die Terminplanung für den neuen Prozess bekannt; demnach sind 29 Verhandlungstage für das Verfahren geplant, beginnend am 2. März 2009, womit das Verfahren etwa bis Mitte Juli dauern würde&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pz-news.de/Home/Nachrichten/Region/Neues-Verfahren-gegen-Harry-Woerz-ab-2-Maerz-mit-29-Prozessta-_arid,85625_puid,1_pageid,18.html &#039;&#039;Neues Verfahren gegen Harry Wörz ab 2. März mit 29 Prozesstagen&#039;&#039;], Online-Artikel der [[Pforzheimer Zeitung]] vom 15. Dezember 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Oktober 2009 wird der Angeklagte vom LG Mannheim freigesprochen. Die Kammer hält den Geliebten, den Polizisten Thomas K., als wahrscheinlichen Täter &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=1603098/1cf7kay/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterstützung für Harry Wörz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufsehen erregte der Fall auch dadurch, dass Harry Wörz von Anfang an von einem großen, von seiner Unschuld überzeugten Freundeskreis in der Öffentlichkeit unterstützt wurde und wird (siehe auch die Webpräsenz &amp;quot;Harry Wörz&amp;quot; unter Weblinks).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der gesamten Zeit bis zu dessen Tod 2006 wurde Harry Wörz vom Gräfenhausener Pfarrer [[Peter Knop]] intensiv betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Homepage|www.harrywoerz.de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Worz, Harry}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gräfenhausen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Benutzer:Markus-karg/Seltsames&amp;diff=52021</id>
		<title>Benutzer:Markus-karg/Seltsames</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Benutzer:Markus-karg/Seltsames&amp;diff=52021"/>
		<updated>2009-08-08T23:25:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: /* Der Schuhladen mit der Fischrutschbahn */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gelegentlich stöbert man bei Recherchen über Pforzheim auf so manches Seltsame: Gerüchte, von denen man selbst nie gehört hat zählen ebenso dazu wie Dinge, an die man sich selbst noch sehr gut erinnern kann, von denen aber kein anderer Pforzheimer je gehört haben will. Diese Seite dient dazu, diese seltsamen Sachverhalte zu konservieren und vielleicht auch zu klären. Die eigentlichen Artikel sollten von ungeklärten Tatsachen frei bleiben, und oftmals ist auch noch nicht klar, in welchen Artikel ein seltsamer Sachverhalt einzufließen hat, d. h. eine Diskussionsseite dazu ist nicht unbedingt eindeutig auszumachen. Daher diese &#039;&#039;seltsame&#039;&#039; Seite. ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugendzentrum auf der Mangerweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Artikel über die [[Mangerwiese]] wird von mir behauptet, es es gab auf der Mangerwiese ein Jugenzentrum. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass ich in meiner sehr frühen Jugend selbst dort war. Ob es ein offizielles Jugendzentrum oder ob einfach nur eine verlassene Hütte, weiss ich leider nicht mehr. Ich kann mich aber noch an die Steinmauer erinnern, die das Tor säumte. Vielleicht weiss ja ein ehemeliger SJR Mitarbeiter noch, was das war und wie es aussah, oder hat gar ein paar Fotos davon? Leider scheine ich wirklich der einzige zu sein, dem dies noch im Gedächtnis ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gifthütte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 68er Generation spricht gelegentlich von etwas, das sich &amp;quot;Gifthütte&amp;quot; nannte und sich wohl auf dem Buckenberg befand. Weiss jemand was das war oder hat Fotos? Wäre sicherlich ein guter Kandidat für einen Artikel über Dinge, die keiner mehr kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eisenbahn im Wildpark ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich als kleines Kind in einer Miniatur-Bahn durch den Wildpark gefahren bin. Meine inzwischen verstorbene Urgroßmutter hat dies bestätigt, leider kann ich sie nun mangels paranormaler Fähigkeiten nicht mehr dazu befragen, und ansonsten scheint sich niemand mehr an diese Bahn zu erinnern. Jedoch sind die Schienen noch vorhanden (teilweise sogar noch mit den Schwellenschrauben), sie wurden zersägt und dienen nun als Stützen für die Gehegezäune. Es wäre toll, wenn jemand mehr zu der Bahn sagen kann, wer sie betrieben hat, wo sie verlaufen ist, und zu welchem Zwecke und wieso sie weg ist. Vielleicht lagern die Wagen ja noch irgendwo?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Schuhladen mit der Fischrutschbahn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab in Pforzheim einen Schuhladen welcher auf zwei Stockwerke verteilt war. Im Untergeschoss waren die Kinderschuhe. Entlang der Treppe zwischen den Stockwerken war eine hölzerne Rutschbahn befestigt, welche am oberen Ende ein Tunnel in Form eine Fischmauls hatte. Ich kann mich noch sehr gut an die Rutschbahn erinnern, wie auch meine Frau (puh, endlich ein Zeitzeuge, ich bin also nicht verrückt!). Leider weiss niemand mehr wo der Laden war (ich glaube am Leopoldplatz) oder wie er hiess, und ausser meiner Frau und mir scheint auch niemand mehr das Fischmaul zu kennen. Die Generation Golf sollte sich jedoch noch daran erinnern können (ich war sicher nicht das einzige Kind, das Angst davor hatte durch das Maul zu rutschen -- sowas prägt sich ein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Das müsste das Schuhhaus Schöner gewesen sein, in der Westlichen (Nordseite) zwischen Barfüßergasse und Leopoldplatz. An die Rutschbahn erinnere ich mich auch noch und an meine Enttäuschung, als sie nach einer Renovierung ersatzlos verschwunden war, an das von dir beschriebene Fischmaul jedoch nicht.&lt;br /&gt;
:-- [[Benutzer:Svenman|Sven Manias]] 14:55, 19. Jul. 2009 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: Kann diese Information ein weiterer Leser bestätigen? Ich würde gerne einen kurzen Artikel daraus machen. :-)&lt;br /&gt;
::--[[Benutzer:Markus-karg|Bruddler]] 15:39, 8. Aug. 2009 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::: Hm, an diese Rutsche in einem Schuhgeschäft kann ich mich auch noch erinnern. Fischmaul? Kann sein.... Wo der Laden genau war, kann ich leider nicht mehr sagen. Zu lange her bzw. ich war noch zu klein. --[[Benutzer:Anna|Anna]] 23:25, 8. Aug. 2009 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Tor vom Café am Tor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Café am Tor, welches es leider nicht mehr gibt, befindet sich bekanntlich an einem Tor - und einer breiten Straße auf der anderen Seite. Die Frage ist nun, warum hat das Gebäude so ein Tor? Wer kennt die Geschichte dieses Tores?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Haus Salierstraße 18 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hinterhaus der Salierstraße 18 befindet sich (wie bei vielen Gebäuden in der Nordstadt) ein sehr, sehr altes Gemäuer, welches offensichtlich aus dem frühen 20. Jahrhundert stammt und in den 80er Jahren als Autowerkstatt (Schirdewan? Jedenfalls gelb!) gedient hat. Auf dem Boden ist der Name des Besitzers mosaikartig eingelassen. Die Frage ist nur, wozu diente das Gebäude ursprünglich (vermutlich als Schmuckmanufaktur)? Die Besitzer konnten es mir leider nicht sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Wie lautet denn der im Boden eingelassene Name des Besitzers?&lt;br /&gt;
:-- [[Benutzer:Svenman|Sven Manias]] 15:00, 19. Jul. 2009 (UTC)&lt;br /&gt;
:: Gute Frage! Muss ich nachschauen. :-)&lt;br /&gt;
::--[[Benutzer:Markus-karg|Bruddler]] 15:40, 8. Aug. 2009 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Gebäude auf dem Wallberg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Wallberg, ca. 1 Gehminute von unten, befindet sich ein eingezäuntes Gebäude. Wozu dient es und wann wurde es erbaut?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Gebäude im Hagenschieß ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fährt man von der Hagenschieß-Siedlung aus in Richtung Schützenhaus kommt man an einem rechterhand liegenden, eingezäunten Gebäude vorbei. Wozu dient es und wann wurde es erbaut?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Tür in der Wand I ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fährt man die Berliner Straße in Richtung Wilferinger Höhe, kommt nach dem Tunnel rechterhand eine Tür in der Wand (praktisch im Berg). Wozu dient(e) sie?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Tür in der Wand II ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bahnhofs-Unterführung befindet sich eine Metalltür, die offensichtlich in die Wand führt. Wozu dient(e) sie?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Tunnel am Krankenhaus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich gibt es einen Tunnel vom Städtischen Klinikum zur Enz. Kennt den jemand? Und wozu dient(e) er?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die verlorene Sidewinder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nördlichen Schwarzwald hat einmal ein Jagdflugzeug eine Sidewinder-Rakete verloren. Leider findet sich im Internet hierzu nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Flugzeugabsturz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich mich richtig erinnere, ist bei Calw einmal ein Flugzeug abgestürzt und hat den Wald in Brand gesteckt. Auch darüber ist leider im Internet nichts mehr zu finden. Meine Frau und ich können uns unabhängig voneinander daran erinnern, dass ein Tornado (?) unter der Elektroleitung hindurchfliegen wollte.&lt;br /&gt;
: Ich meine das war bei Calmbach. Auf der Website der [http://www.feuerwehr-hoefen.de/cms/index.php/ueber-uns/chronik Feuerwehr Höfen] ist auch so was vermerkt. &#039;&#039;07.09.1988	Absturz eines englischen Kampfflugzeuges unterhalb der B294&#039;&#039; --[[Benutzer:Seggel|Seggel]] 19:12, 8. Aug. 2009 (UTC)&lt;br /&gt;
:: Ja, das war zwischen Höfen und Calmbach. Das Flugzeug zerschellte unten im Tal neben einem Sportplatz. Trümmer lagen aber - wenn ich mich richtig erinnern kann - auch noch oben an der B294. Im Tal an der Absturzstelle steht auch ein Gedenkstein. --[[Benutzer:Anna|Anna]] 23:22, 8. Aug. 2009 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Benutzer:Markus-karg/Seltsames&amp;diff=52020</id>
		<title>Benutzer:Markus-karg/Seltsames</title>
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		<updated>2009-08-08T23:22:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: /* Der Flugzeugabsturz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gelegentlich stöbert man bei Recherchen über Pforzheim auf so manches Seltsame: Gerüchte, von denen man selbst nie gehört hat zählen ebenso dazu wie Dinge, an die man sich selbst noch sehr gut erinnern kann, von denen aber kein anderer Pforzheimer je gehört haben will. Diese Seite dient dazu, diese seltsamen Sachverhalte zu konservieren und vielleicht auch zu klären. Die eigentlichen Artikel sollten von ungeklärten Tatsachen frei bleiben, und oftmals ist auch noch nicht klar, in welchen Artikel ein seltsamer Sachverhalt einzufließen hat, d. h. eine Diskussionsseite dazu ist nicht unbedingt eindeutig auszumachen. Daher diese &#039;&#039;seltsame&#039;&#039; Seite. ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugendzentrum auf der Mangerweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Artikel über die [[Mangerwiese]] wird von mir behauptet, es es gab auf der Mangerwiese ein Jugenzentrum. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass ich in meiner sehr frühen Jugend selbst dort war. Ob es ein offizielles Jugendzentrum oder ob einfach nur eine verlassene Hütte, weiss ich leider nicht mehr. Ich kann mich aber noch an die Steinmauer erinnern, die das Tor säumte. Vielleicht weiss ja ein ehemeliger SJR Mitarbeiter noch, was das war und wie es aussah, oder hat gar ein paar Fotos davon? Leider scheine ich wirklich der einzige zu sein, dem dies noch im Gedächtnis ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gifthütte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 68er Generation spricht gelegentlich von etwas, das sich &amp;quot;Gifthütte&amp;quot; nannte und sich wohl auf dem Buckenberg befand. Weiss jemand was das war oder hat Fotos? Wäre sicherlich ein guter Kandidat für einen Artikel über Dinge, die keiner mehr kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eisenbahn im Wildpark ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich als kleines Kind in einer Miniatur-Bahn durch den Wildpark gefahren bin. Meine inzwischen verstorbene Urgroßmutter hat dies bestätigt, leider kann ich sie nun mangels paranormaler Fähigkeiten nicht mehr dazu befragen, und ansonsten scheint sich niemand mehr an diese Bahn zu erinnern. Jedoch sind die Schienen noch vorhanden (teilweise sogar noch mit den Schwellenschrauben), sie wurden zersägt und dienen nun als Stützen für die Gehegezäune. Es wäre toll, wenn jemand mehr zu der Bahn sagen kann, wer sie betrieben hat, wo sie verlaufen ist, und zu welchem Zwecke und wieso sie weg ist. Vielleicht lagern die Wagen ja noch irgendwo?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Schuhladen mit der Fischrutschbahn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab in Pforzheim einen Schuhladen welcher auf zwei Stockwerke verteilt war. Im Untergeschoss waren die Kinderschuhe. Entlang der Treppe zwischen den Stockwerken war eine hölzerne Rutschbahn befestigt, welche am oberen Ende ein Tunnel in Form eine Fischmauls hatte. Ich kann mich noch sehr gut an die Rutschbahn erinnern, wie auch meine Frau (puh, endlich ein Zeitzeuge, ich bin also nicht verrückt!). Leider weiss niemand mehr wo der Laden war (ich glaube am Leopoldplatz) oder wie er hiess, und ausser meiner Frau und mir scheint auch niemand mehr das Fischmaul zu kennen. Die Generation Golf sollte sich jedoch noch daran erinnern können (ich war sicher nicht das einzige Kind, das Angst davor hatte durch das Maul zu rutschen -- sowas prägt sich ein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Das müsste das Schuhhaus Schöner gewesen sein, in der Westlichen (Nordseite) zwischen Barfüßergasse und Leopoldplatz. An die Rutschbahn erinnere ich mich auch noch und an meine Enttäuschung, als sie nach einer Renovierung ersatzlos verschwunden war, an das von dir beschriebene Fischmaul jedoch nicht.&lt;br /&gt;
:-- [[Benutzer:Svenman|Sven Manias]] 14:55, 19. Jul. 2009 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: Kann diese Information ein weiterer Leser bestätigen? Ich würde gerne einen kurzen Artikel daraus machen. :-)&lt;br /&gt;
::--[[Benutzer:Markus-karg|Bruddler]] 15:39, 8. Aug. 2009 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Tor vom Café am Tor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Café am Tor, welches es leider nicht mehr gibt, befindet sich bekanntlich an einem Tor - und einer breiten Straße auf der anderen Seite. Die Frage ist nun, warum hat das Gebäude so ein Tor? Wer kennt die Geschichte dieses Tores?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Haus Salierstraße 18 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hinterhaus der Salierstraße 18 befindet sich (wie bei vielen Gebäuden in der Nordstadt) ein sehr, sehr altes Gemäuer, welches offensichtlich aus dem frühen 20. Jahrhundert stammt und in den 80er Jahren als Autowerkstatt (Schirdewan? Jedenfalls gelb!) gedient hat. Auf dem Boden ist der Name des Besitzers mosaikartig eingelassen. Die Frage ist nur, wozu diente das Gebäude ursprünglich (vermutlich als Schmuckmanufaktur)? Die Besitzer konnten es mir leider nicht sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Wie lautet denn der im Boden eingelassene Name des Besitzers?&lt;br /&gt;
:-- [[Benutzer:Svenman|Sven Manias]] 15:00, 19. Jul. 2009 (UTC)&lt;br /&gt;
:: Gute Frage! Muss ich nachschauen. :-)&lt;br /&gt;
::--[[Benutzer:Markus-karg|Bruddler]] 15:40, 8. Aug. 2009 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Gebäude auf dem Wallberg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Wallberg, ca. 1 Gehminute von unten, befindet sich ein eingezäuntes Gebäude. Wozu dient es und wann wurde es erbaut?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Gebäude im Hagenschieß ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fährt man von der Hagenschieß-Siedlung aus in Richtung Schützenhaus kommt man an einem rechterhand liegenden, eingezäunten Gebäude vorbei. Wozu dient es und wann wurde es erbaut?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Tür in der Wand I ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fährt man die Berliner Straße in Richtung Wilferinger Höhe, kommt nach dem Tunnel rechterhand eine Tür in der Wand (praktisch im Berg). Wozu dient(e) sie?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Tür in der Wand II ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bahnhofs-Unterführung befindet sich eine Metalltür, die offensichtlich in die Wand führt. Wozu dient(e) sie?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Tunnel am Krankenhaus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich gibt es einen Tunnel vom Städtischen Klinikum zur Enz. Kennt den jemand? Und wozu dient(e) er?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die verlorene Sidewinder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nördlichen Schwarzwald hat einmal ein Jagdflugzeug eine Sidewinder-Rakete verloren. Leider findet sich im Internet hierzu nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Flugzeugabsturz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich mich richtig erinnere, ist bei Calw einmal ein Flugzeug abgestürzt und hat den Wald in Brand gesteckt. Auch darüber ist leider im Internet nichts mehr zu finden. Meine Frau und ich können uns unabhängig voneinander daran erinnern, dass ein Tornado (?) unter der Elektroleitung hindurchfliegen wollte.&lt;br /&gt;
: Ich meine das war bei Calmbach. Auf der Website der [http://www.feuerwehr-hoefen.de/cms/index.php/ueber-uns/chronik Feuerwehr Höfen] ist auch so was vermerkt. &#039;&#039;07.09.1988	Absturz eines englischen Kampfflugzeuges unterhalb der B294&#039;&#039; --[[Benutzer:Seggel|Seggel]] 19:12, 8. Aug. 2009 (UTC)&lt;br /&gt;
:: Ja, das war zwischen Höfen und Calmbach. Das Flugzeug zerschellte unten im Tal neben einem Sportplatz. Trümmer lagen aber - wenn ich mich richtig erinnern kann - auch noch oben an der B294. Im Tal an der Absturzstelle steht auch ein Gedenkstein. --[[Benutzer:Anna|Anna]] 23:22, 8. Aug. 2009 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Wilhelm_Rosenberg&amp;diff=51312</id>
		<title>Wilhelm Rosenberg</title>
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		<updated>2009-07-14T18:52:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Dr. med. Wilhelm Rosenberg&#039;&#039;&#039; (geboren [[19. Juli]] [[1870]] in {{Geboren in|Neudenau}}, gestorben [[9. Dezember]] [[1960]] in {{Gestorben in|Pforzheim}}) war Arzt und Verfolgter des [[Nationalsozialismus|Nazi]]-Regimes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Familie == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Rosenberg wurde am 19. Juli 1870 in Neudenau, Kreis Mosbach, als Sohn von Abraham Löb Rosenberg und Lina Rosenberg, geborene Stiefel, geboren. Sein Vater war ein erfolgreicher Handelsmann. Sein Geschäft hatte er im unteren Teil des Wohnhauses der Familie in der Neudenauer Hauptstraße 6.&lt;br /&gt;
Wilhelm Rosenberg war kein Einzelkind, er hatte sieben Geschwister, vier Brüder und drei Schwestern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule, Studium und Beruf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Rosenberg besuchte nach der Grundschule die Gymnasien in Wertheim und Bruchsal und studierte ab 1890 gegen den Willen seines Vaters an den Universitäten in Berlin, München, Heidelberg und Würzburg Medizin. Im Jahre 1894 schrieb er an der Universität Würzburg eine 19-seitige Dissertation mit dem Titel „Ein Beitrag zur Lehre der Lymphangiome“.&lt;br /&gt;
Nach der Ablegung des Staatsexamens war er zuerst ein Jahr Assistenzarzt bei Dr. Cerny in Heidelberg, bis er sich 1896 als praktischer Arzt und Geburtshelfer in [[Mühlacker]] niederließ. Dr. Rosenberg war stets um seine Patienten besorgt, mit einer Pferdkutsche besuchte er seine Patienten auch in den Nachbarorten [[Pinache]], [[Lomersheim]] und [[Enzberg]]. Auch behandelte er weniger Vermögende kostenlos und gab ihnen oftmals Geld, damit sie die nötige Arznei in der Apotheke kaufen konnten. &lt;br /&gt;
1900 eröffnete Dr. Rosenberg seine Praxis in [[Pforzheim]] in der [[Östliche Karl-Friedrich-Straße|Östlichen Karl-Friedrich-Straße]] 51. Im Gebäude seiner Praxis war auch seine Wohnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schachclub, Lazarett und Notarzt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit Dr. Emil Claus gründete Wilhelm Rosenberg im Jahre [[1906]] den [[Schachclub Pforzheim|Pforzheimer Schachclub]]. Die Gründungsversammlung fand am [[10. Dezember]] 1906 in der Gaststätte Klostermühle in der [[Gymnasiumstraße]], dem späteren Gewerkschaftshaus, statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], in den Jahren [[1914]] bis [[1918]], arbeitete Wilhelm Rosenberg im Reserve-Lazarett [[Osterfeldschule]] Pforzheim bzw. dessen Außenstelle in der damaligen [[Goldschmiedeschule]] an der [[Jahnstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg war er neben seiner Haupttätigkeit als niedergelassener Arzt auch am Ambulatorium der [[AOK]], einer Notaufnahmestelle in der [[Zerrennerstraße]] 49 beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1933: Diskriminierung und Berufsverbot ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[30. März]] [[1933]] erreichte alle [[Juden|jüdischen]] Ärzte eine Schreckensnachricht, das Pforzheimer Morgenblatt meldete: &#039;&#039;„Jüdische Ärzte und Zahnärzte sind von der Kassenpraxis ausgenommen“&#039;&#039;. Somit galt nun auch ein Berufsverbot für Dr. Wilhelm Rosenberg, er durfte nur noch jüdische Patienten behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Schachclub änderte sich einiges für ihn, denn es wurde ein neuer Vorstand gewählt und Juden waren nicht mehr erwünscht. Der neue Bundesleiter Otto Zander schrieb in den Deutschen Schachblättern am 15. Juli 1933: &#039;&#039;„Juden könne wir zu unserer Arbeit nicht brauchen, sie haben aus den Vereinen zu verschwinden, denn sie waren in Deutschland die Erfinder und Förderer des Klassenkampfs und hetzen jetzt die anderen Völker mit ihrer Lügenpropaganda gegen unser Vaterland“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der vom Schachclub Pforzheim geleiteten Schachspalte im Pforzheimer Anzeiger konnte man am 6. Mai 1933 lesen: &#039;&#039;“Wer in deutschen Landen Schach spielt, hat die Pflicht zu tatkräftiger Mitarbeit im Sinne der nationalen Erhebung. Der Schachklub Pforzheim begrüßt diese Entwicklung aufs wärmste und hat in seiner Hauptversammlung am 28. April 1933 der Neuordnung durch Neuwahl seines Vorstandes Rechnung getragen&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bisherige Vorsitzende Albin Hopf war als Stadtverordnetenkandidat der Deutschen Staatspartei nicht im Sinne der neuen Machthaber. Wilhelm Rosenberg musste wie auch Erich Landau, der 1934 nach Italien emigrierte, den Schachclub verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 22. Oktober 1940: Deportation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einschneidender Tag in dem Leben von Wilhelm Rosenberg, der inzwischen in der [[Sankt-Georgen-Straße]] 21 wohnte, war der [[22. Oktober]] [[1940]]: Die Nationalsozialisten deportierten ihn im Alter von 70 Jahren mit 194 anderen Pforzheimer Juden in das Internierungslager [[Gurs]] in den französischen Pyrenäen. Rosenberg kam in der Zeit bis 1944 noch in sieben weitere Internierungs-Lager, darunter auch ins Lager Rivesaltes an der Mittelmeerküste bei Narbonne. Während dieser schweren Zeiten fand Rosenberg vor allen Trost im Schachspiel und auch in der Musik. &lt;br /&gt;
Wie und wo er die Zeit von Ende 1944 bis 1950 verbrachte, ist leider noch unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach 1945 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Juli 1951 kehrte Wilhelm Rosenberg nach Pforzheim zurück und bezog einen neuen Wohnsitz in der [[Dillsteiner Straße]] 3a, dem Altersheim [[Martinsbau]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Antrag von Wilhelm Liede, dem Vorsitzenden des Schachclubs, hin erhielt Rosenberg am 2. Oktober 1951 die goldene Nadel des von ihm mit gegründeten Schachclubs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im hohen Alter von 90 Jahren starb Dr. med. Wilhelm Rosenberg am 9. Dezember 1960. Er wurde auf dem jüdischen Friedhof in Heilbronn beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Brändle 1985}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Neudenauer Heimatblatt Nr. 235&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pforzheimer Kurier Nr.171 von 26.7.1952/ Nr.167 von 19.7.1960&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pforzheimer Zeitung Nr.163 von 19.7.1955/ Nr.286 von 10.12.1960&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schachclub Pforzheim, Chronik, in: www.sc-pforzheim.bsv-schach.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Rosenberg, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pforzheimer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Maislabyrinth_Eutingen&amp;diff=51271</id>
		<title>Maislabyrinth Eutingen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Maislabyrinth_Eutingen&amp;diff=51271"/>
		<updated>2009-07-12T19:13:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Lab-Eutingen1.jpg|thumb|Luftansicht 2007]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Lab-Eutingen2.jpg|thumb|Luftansicht 2007]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Lab-Eutingen3.jpg|thumb|Luftansicht 2008]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Lab-Eutingen4.jpg|thumb|Luftansicht 2009]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Maislabyrinth Eutingen&#039;&#039;&#039; findet seit dem Jahr [[2003]] jährlich auf einem Feld mit einer Grundfläche von ca. 100x150m an der Kreuzung [[Auf der Höhe]] / [[Julius-Heydegger-Straße]] in [[Liegt in::Eutingen]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besucher legen ungefähr 1,5km (einfache) Wegstrecke durch dichten, circa 2,50m hohen Futtermais zurück bis sie wieder am Ausgang angekommen sind. Dabei haben sie die Möglichkeit an einem Ratespiel mit Preisen teilzunehmen, zu dem Hinweise im Labyrinth versteckt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Motiv für den Irrweg haben sich die Veranstalter [[2006]] bezugnehmend auf die Weltmeisterschaft an einem Fußballfeld orientiert. Im Jahr 2005 erfreute aufgrund eines Etappenstarts der [[Tour de France]] in [[Pforzheim]] ein Labyrinth in Rennrad-Form die über 7.000 Besucher. Für 2007 haben sich die Veranstalter bei der Gestaltung des Labyrinths am Vogel des Jahres - dem Turmfalken - orientiert. [[2008]] orientierte sich der Irrgarten an einem Smiley. Im Jahr 2009 wird ein Heißluftballon dargestellt - in Anlehnung an Jules Vernes &amp;quot;In 80 Tagen um die Welt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veranstalter sind örtliche Vereine und Organisationen, die jede Woche wechselnd die Bewirtung und das Rahmenprogramm durchführen. Der Erlös kommt sozialen Zwecken, insbesondere der Jugendförderung zugute. Das Maislabyrinth wird von zahlreichen Sponsoren unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eintrittspreise ==&lt;br /&gt;
: Kinder 1,00€&lt;br /&gt;
: Erwachsene 2,00 €&lt;br /&gt;
: Familie 3,00 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffnungszeiten ==&lt;br /&gt;
* Saison 2009:&lt;br /&gt;
: [[12. Juli]] bis [[13. September]] 2009&lt;br /&gt;
: Samstag und Sonntag: 11:00 Uhr bis Sonnenuntergang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* Saison 2008:&lt;br /&gt;
: [[12. Juli]] bis [[7. September]] 2008&lt;br /&gt;
: Samstag und Sonntag: 11:00 Uhr bis Sonnenuntergang--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Labyrinthe ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Lab-Rexingen.jpg|Maislabyrinth Rexingen&lt;br /&gt;
Bild:Lab-Wolfenhausen.jpg|Maislabyrinth Wolfenhausen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
*{{Homepage|www.Maislabyrinth-Eutingen.de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausflugsziel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eutingen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Open-Air-Kino&amp;diff=51270</id>
		<title>Open-Air-Kino</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Open-Air-Kino&amp;diff=51270"/>
		<updated>2009-07-12T19:07:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anna: /* Altensteig */ Termine 2009&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Open-Air-Kino&#039;&#039;&#039; bedeutet, dass die Zuschauer unter freien Himmel sitzend Filme geniessen können. Wegen der oftmals besonderen Atmosphäre sind diese Veranstaltungen, bei gutem Wetter, sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Altensteig =&lt;br /&gt;
Im [[Altensteig]]er Schloßgarten findet zwischen dem 02. September und dem 13. September 2009 Open-Air-Kino statt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Programm 2007&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filmbeginn jeweils um 20 Uhr, Karten gibt es für 6€ an der Abendkasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:10.08.	Casino Royale &lt;br /&gt;
:11.08. Black Book 	   	 &lt;br /&gt;
:12.08. Shrek der Dritte 	   	 &lt;br /&gt;
:13.08. Liebe braucht keine Ferien	   	 &lt;br /&gt;
:14.08. Adams Äpfel	   	 &lt;br /&gt;
:15.08. Fluch der Karibik 3 - Am Ende der Welt	 	 &lt;br /&gt;
:16.08. Wer früher stirbt ist länger tot	   	 &lt;br /&gt;
:17.08. Schwedisch für Fortgeschrittene	   	 &lt;br /&gt;
:18.08. Blood Diamond		   	 &lt;br /&gt;
:19.08. Hände weg von Mississippi	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Programm 2006&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:31.08. Walk the Line&lt;br /&gt;
:01.09. Gladiator&lt;br /&gt;
:02.09. Wie im Himmel&lt;br /&gt;
:03.09. Ab durch die Hecke&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= [[Calw]] =&lt;br /&gt;
Im Hof des [[Kloster Hirsau]] vom 8. bis 23. August 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Pforzheim =&lt;br /&gt;
Wird von den Pforzheimer Kinobetrieben GmbH, dem [[Kommunales Kino|Kommunalen Kino]] und dem [[Kulturhaus Osterfeld]] gemeinsam veranstaltet.&lt;br /&gt;
[[Bild:Plakat-open-air-kino-pf-2006.jpg|thumb|Plakat 2006]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eintrittspreis beträgt regulär EUR 6,00 und ermässigt EUR 4,00.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Im Hof des Kulturhaus Osterfeld ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:31.07.   21:30   Ein fliehendes Pferd	&lt;br /&gt;
:01.08.   21:30   Die Herbstzeitlosen	&lt;br /&gt;
:02.08.   21:30   Unsere Erde&lt;br /&gt;
:06.08.   21:00   Wunschfilm: Vierter aus Internetumfrage&lt;br /&gt;
:07.08.   21:00   Das Beste kommt zum Schluß&lt;br /&gt;
:08.08.   21:00   Unsere Erde	&lt;br /&gt;
:09.08.   21:00   Juno	&lt;br /&gt;
:13.08.   21:00   Wunschfilm: Dritter aus Internetumfage	&lt;br /&gt;
:14.08.   20:30   Pilgern auf Französisch	&lt;br /&gt;
:15.08.   21:00   Kirschblüten - Hanami	&lt;br /&gt;
:16.08.   21:00   Keinohrhasen	&lt;br /&gt;
:20.08.   20:30   Wunschfilm: Zweiter aus Internetumfrage 	&lt;br /&gt;
:21.08.   20:30   Das Leben der Anderen	&lt;br /&gt;
:22.08.   20:30   Auf der anderen Seite	&lt;br /&gt;
:23.08.   20:30   Drachenläufer	Kulturhaus Osterfeld&lt;br /&gt;
:27.08.   20:30   Wunschfilm: Gewinner d. Internetumfrage	&lt;br /&gt;
:28.08.   20:30   Die Welle	&lt;br /&gt;
:29.08.   20:30   Abbitte	&lt;br /&gt;
:30.08.   20:30   P.S. Ich liebe Dich	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Kassenöffnung&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
: Jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
=== 2006 ===&lt;br /&gt;
Der Eintrittspreis beträgt regulär EUR 6,00 und ermässigt EUR 4,00.&lt;br /&gt;
==== Im [[Enzauenpark]] ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 14. Juli bis 13. August&lt;br /&gt;
: 14.07. | 22:00 | Mission: Impossible III&lt;br /&gt;
: 15.07. | 22:00 | Ice Age 2 - Jetzt taut´s&lt;br /&gt;
: 21.07. | 22:00 | Scary Movie 4&lt;br /&gt;
: 22.07. | 22:00 | Die Geisha&lt;br /&gt;
: 29.07. | 22:00 | Walk the line&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Im Hof des Kulturhaus Osterfeld ====&lt;br /&gt;
Von 10. August bis 2. September&lt;br /&gt;
: 10.08. | 21:30 | Die Reise der Pinguine&lt;br /&gt;
: 11.08. | 21:30 | Wo die Liebe hinfällt&lt;br /&gt;
: 12.08. | 21:30 | Sommer vorm Balkon&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Open-Air-Kino/Archiv]]&lt;br /&gt;
* [[Kino]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* {{Homepage|www.openairkino-pforzheim.de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vaihingen/Enz = &lt;br /&gt;
[[Bild:Vaih-open-air-kino2007.jpg|thumb|Plakat Vaihinger Openair-Kino 2007]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 09. August bis 15. August 2007 fand an der Stadthalle Vaihingen/Enz Open-Air-Kino statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
: Do. 09.08. – Irina Palm &lt;br /&gt;
: Fr. 10.08. – Stirb langsam 4.0 &lt;br /&gt;
: Sa. 11.08. – Ocean&#039;s Thirteen &lt;br /&gt;
: So. 12.08. – Die Herbstzeitlosen &lt;br /&gt;
: Mo. 13.08. – Rocky Balboa &lt;br /&gt;
: Di. 14.08. – Hot Fuzz &lt;br /&gt;
: Mi. 15.08. – Wer früher stirbt ist länger tot &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einlass 20h, Beginn ca. 21.15h&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Vaihinger Open-Air-Kino 2008&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ein zehntägiges Filmvergnügen erwartet das Publikum ab Freitag (8. August) auf dem Platz hinter der Vaihinger Stadthalle. Bei leckeren Spezialitäten vom Grill, einer Cocktailbar, frischem Popcorn, Süßwaren und einer Vielzahl an Überraschungen bietet die Firma Media-World in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Vaihingen an der Enz eine große Bandbreite an Filmen, die für jeden Geschmack etwas bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Filme stehen auf dem Spielplan? Los geht es am Freitag (8. August) mit  dem Oscar-gekrönten Thriller „No Country for Old Men“ mit Tommy Lee Jones, Javier Bardem und Josh Brolin. Cowboy und Vietnamveteran Llewelyn Moss entdeckt bei der Jagd in Texas die Überreste eines fehlgeschlagenen Drogendeals - mehrere tote Mexikaner, kiloweise Heroin und 2 Millionen Dollar in bar -, flüchtet mit dem Geld und sieht sich fortan einer wilden Hetzjagd ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstironie und spritzige Dialoge sind der Schmierstoff, mit dem die Liebeskomödie „Keinohrhasen“ mit Til Schweiger und Nora Tschirner am Samstag (9. August) auf Touren kommt. Boulevardreporter Ludo jagt mit Paparazzo Moritz tagein tagaus nach Stars, Sternchen und Boxenludern. Als er eines Tages zu 300 Stunden Sozialarbeit in einem Kinderhort verdonnert wird, macht ihm Anna, die noch eine alte Rechnung mit dem Hallodri offen hat, die Hölle heiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zuschauer-Run auf die Tiefseebewohner in „Deep Blue“ erfreut das BBC-Team um Alastair Fothergill erneut mit einer spektakulären Naturdokumentation, die eine Reise vom Nordpol zum Südpol antritt und atemberaubende Schönheit und bedrohte Artenvielfalt entdeckt.  „Unsere Erde“ ist am Sonntag (10. August) im Vaihinger Open-Air-Kino zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch nie brachte es Ratte Remy übers Herz, Essensabfälle zu verschlingen. Denn Remy hat eine hochsensible Feinschmeckernase und träumt davon, ein Nobelkoch zu sein. Mit viel Herz und Humor tritt Remy dafür ein, seinem Traum zu folgen. „Ratatouille“ lautet der Titel dieses US-amerikanischen Animationsfilms, der am Montag (11. August) auf dem Spielplan steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In „Kirschblüten-Hanami“ überrascht Regisseurin und Drehbuchautorin Doris Dörrie am Dienstag (12. August) mit einem sehr intimen und persönlichen Werk. „Kirschblüten-Hanami“ ist ein zutiefst menschlicher und tragikomischer Liebesfilm über zwei Mittsechziger, die durch den Tod getrennt werden und erst dadurch wirklich zueinander finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Großunternehmer Edward Cole (Jack Nicholson) hat es zum Milliardär gebracht. Vom Mechaniker Carter Chambers (Morgan Freeman) trennen ihn Welten. Als sie sich zufällig im Krankenhaus das Zimmer teilen, entdecken sie zwei wichtige Gemeinsamkeiten: Beide wollen ihre restliche Zeit so verbringen, wie sie es immer wünschten. In „Das Beste kommt zum Schluss“ zeigen die beiden Hollywood-Größen Nicholson und Freeman am Mittwoch (13. August) in einem herzlich menschlichen Drama viel lockeren Humor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gymnasiallehrer Rainer Wenger (Jürgen Vogel) wagt während der Projektwoche zum Thema Staatsformen einen pädagogischen Versuch, um seinen Schülern die Entstehung einer faschistischen Diktatur endlich einmal hautnah verständlich zu machen. Diese halten die Wiederholung von Nazi-Terror und Holocaust für ausgeschlossen, doch schon nach wenigen Tagen installiert sich eine Mini-Diktatur im Klassenzimmer. „Die Welle“ (Donnerstag, 14. August) gerät schnell außer Kontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als krönender Abschluss der Kultserie für Frauen des neuen Jahrtausends versammelt sich das gesamte Team von „Sex and the City“ am Freitag (15. August) auf der Leinwand. Carrie Bradshaw (Sarah Jessica Parker), Kolumnistin des New York Star, schwadroniert am liebsten über Männer und Sex. Für ihre heißen Tipps führt sie gerne private Feldversuche durch. Ansonsten trifft sich die Schuhfetischistin mit ihren drei Karrierefreundinnen in angesagten Szenelokalen und macht Manhattans Amüsiermeilen unsicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Daniel Plainview (Daniel Day-Lewis) um die Jahrhundertwende in Amerika nach Silber sucht und statt dessen Öl findet, wird er binnen weniger Jahre zum schwer reichen Tycoon. Seitdem ihn die Gier nach Reichtum erfasst hat, kommt seine menschenfeindliche Borderline-Persönlichkeit immer mehr zum Vorschein. Bis er in Familienvater Eli Sunday (Paul Franklin Dano) einen ebenbürtigen Gegner findet. In „There will be Blood“ (Samstag, 16. August) liefert der viel gelobte Kunstfilmer Paul Thomas Anderson das detailversessene Portrait eines soziopathischen Turbokapitalisten ab, der andere Menschen rücksichtslos ausbeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Action der alten Schule statt CGI-Firlefanz verspricht die triumphale Rückkehr eines der größten Kinohelden unserer Zeitrechnung: Das Trio Steven Spielberg, George Lucas und Harrison Ford garantiert mit „Indiana Jones 4“ zum Abschluss des Vaihinger Open-Air-Kinos 2008 am Sonntag (17. August) ein Kinoerlebnis der Superlative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karten für die Vorstellungen sind im Vorverkauf bei der Videothek Media-World, Breslauer Straße 2 oder beim städtischen Kulturamt, Schlossstr. 3 erhältlich. Der Eintritt kostet jeweils 7 Euro. Filmbeginn ist jeweils gegen 21.15 Uhr. Die Abendkasse ist ab 19.45 Uhr geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freizeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kino]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Anna</name></author>
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