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	<title>PFENZ - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Hedwig_David&amp;diff=50403</id>
		<title>Hedwig David</title>
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		<updated>2009-06-12T23:22:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.237.44: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hedwig David&#039;&#039;&#039; (geboren [[1893]] in Eberbach/Baden; ermordet [[1942]] im Konzentrationslager Auschwitz) war Lehrerin in [[Pforzheim]] am Hilda-Gymnasium und an der [[Osterfeld-Realschule|Osterfeld-Schule]] und Opfer des [[Antisemitismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Familie und Ausbildung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihren Prüfungen am Lehrer/innen-Seminar in Heidelberg [[1912]] und [[1913]] arbeitete Hedwig David als Hilfslehrerin in Randegg, Mannheim und [[Königsbach]]. Als nicht planmäßige Lehrkraft erhielt sie [[1920]] eine Stelle am [[Hilda-Gymnasium]] Pforzheim und unterrichtete Handarbeit sowie Religion für [[jüdisch]]e Schülerinnen. Trotz guter Bewertungen in ihren Dienstzeugnissen bekam sie keine dauerhafte Anstellung und wurde [[1930]] Hauptlehrerin in Freiburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verfolgung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ vom [[8. April]] [[1933]] erhielt sie wegen ihrer Religionszugehörigkeit Berufsverbot durch das von der NSDAP übernommene Unterrichtsministerium. &lt;br /&gt;
Danach erteilte Hedwig David in mehreren jüdischen Gemeinden wie in Freiburg und Mannheim und an der „jüdischen Abteilung“ der Osterfeld-Schule Pforzheim Unterricht. Nach der Schließung dieser Ghetto-Schule in Pforzheim nach dem [[10. November]] [[1938]] - Zerstörung der [[Synagoge]] an der [[Zerrennerstraße]] - konnte sie [[1939]] noch in der von der „Reichsvereinigung“ der jüdischen Gemeinden betriebenen Schule in [[Karlsruhe]] weiter arbeiten.&lt;br /&gt;
Vom [[2. Oktober]] 1939 stammt ein in der Personalakte enthaltener Erlass, nach dem &#039;&#039;„ die bestehenden öffentlichen jüdischen Schulen den Betrieb einzustellen haben. Demgemäß wird die Volksschulabteilung und die Mädchenfortbildungsschulabteilung für jüdische Fortbildungsschülerinnen in Karlsruhe aufgehoben. Damit endet auch das Dienstverhältnis mit der früheren Hauptlehrerin Hedwig David“&#039;&#039;. &amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hedwig David wohnte weiterhin in Pforzheim und unterrichtete in einer von jüdischen Eltern organisierten Behelfsschule in der [[Güterstraße]]. &lt;br /&gt;
Nach dem [[30. April]] 1939 wurde sie mit ihrer Schwester Sophie zwangsweise in ein „Judenhaus“ in der [[Bertholdstraße]] 4 eingewiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deportation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen des [[22. Oktober]] [[1940]] holten Gestapo- und [[Polizei]]beamte 22 jüdische Einwohner aus dem Haus Bertholdstraße 4 und insgesamt 186 Menschen in Pforzheim aus ihren Wohnungen und deportierten sie vom [[Güterbahnhof]] ins Internierungslager Gurs in Südfrankreich.&lt;br /&gt;
Im Lager Gurs half sie im Frühjahr [[1941]] eine Schule für die ebenfalls deportierten jüdischen Kinder, unter ihnen zehn aus Pforzheim, aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hedwig David wurde im August 1942 über Drancy/Paris ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert und wie ihre Schwester Sophie und zwei ihrer früheren Schüler, [[Manfred Maier]] und [[Erich Reutlinger]], ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Aktion &amp;quot;Stolpersteine&amp;quot; wurden für Hedwig David am 28. Mai 2009 je ein Stein vor ihrer Wohnadresse in der Bertholdstr. 4 und vor ihrer Arbeitsstätte, der Osterfeldschule Ecke Osterfeldstr./Neßlerstr., in den Boden eingelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Brändle]], mit Sarah Hary: &#039;&#039;&amp;quot;...als ob wir Feinde wären&amp;quot;, Jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: Vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs&#039;&#039;, Pforzheim, 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* &amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; [[Karlsruhe:Generallandesarchiv|Generallandesarchiv Karlsruhe]], Personalakte Hedwig David&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:David, Hedwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.237.44</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Arnold_Ginsberger&amp;diff=50402</id>
		<title>Arnold Ginsberger</title>
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		<updated>2009-06-12T23:20:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.237.44: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Arnold Ginsberger&#039;&#039;&#039; (geb. [[22. Dezember]] [[1870]] in Frankfurt, gest. [[1942]] in Gurs/Südfrankreich) war Fabrikant in Pforzheim und Opfer der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arnold Ginsberger war Mitglied der [[Juden#Neuzeit bis 1945|jüdischen Gemeinde]] in [[Pforzheim]] und wohnte in der [[Osterfeldstraße]] 33.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Lagebericht der Gestapo Karlsruhe für die 2. Dezemberwoche [[1933]] heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Bei dem Fabrikanten Arnold Ginsberger wurde eine Schreibmaschine beschlagnahmt, die dessen im Schutzhaftlager Heuberg befindlicher Sohn seinerzeit zur Herstellung kommunistischer Flugschriften benutzt hatte“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der genannte Sohn Edgar floh  [[1934]]/[[1935]] nach Großbritannien und starb dort 1942.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deportation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Oktober [[1940]] holten die Nazis Arnold Ginsberger aus seiner Wohnung in der [[Enzstraße]] 17 und deportierten ihn wie 194 andere jüdische Menschen aus Pforzheim ins Internierungslager Gurs in Südfrankreich, wo er 1942 gestorben ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Haus Enzstraße 17 wurde auch Edwin Weil nach Gurs und am 12. August 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz verschleppt, er ist für tot erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Aktion &amp;quot;[[Stolpersteine]]&amp;quot; wurde für Arnold Ginsberger am 28. Mai 2009 ein Stein vor seiner ursprünglichen Wohnadresse in der Osterfeldstraße 33 in den Boden eingelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Adressbuch Pforzheim &lt;br /&gt;
* Gerhard Brändle: &amp;quot;Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim&amp;quot;, herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;/div&gt;</summary>
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