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	<title>PFENZ - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Gerhard_Br%C3%A4ndle&amp;diff=35982</id>
		<title>Gerhard Brändle</title>
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		<updated>2008-03-16T20:07:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Publikationen */ präzisiert, aus Wilhelm_Künzler#Literatur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bilder fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gerhard Brändle&#039;&#039;&#039; ist ein der linken, pazifistischen Szene nahestehender Verfasser mehrerer [[Stadtgeschichte|stadt]]- bzw. [[Pfenzland|regional]]-/heimat[[Geschichte|geschichtlicher]] Werke insbesondere zur Geschichte religiöser Minderheiten – vor allem der [[Juden]], aber auch der [[Waldenser]] und [[Hugenotten]] – in [[Pforzheim]]. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Zeit des [[Nationalsozialismus]] ([[1933]] bis [[1945]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten seiner Werke sind von der [[Stadt Pforzheim]] herausgegeben worden und im Eigenverlag der Stadt erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Brändles Privat[[archiv]] befindet sich unter anderem ein Brief von [[Werner Reinheimer]] an [[Kurt Baruch]] vom August [[1980]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1995]] betreute Brändle redaktionell die [[Ausstellung]] &#039;&#039;&amp;quot;,Mut zum Widerstehen&#039; Pforzheim 1933–1945&amp;quot;&#039;&#039; des [[Stadtjugendring Pforzheim]] und der Volkshochschule ([[Volkshochschule|VHS]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brändle ist für die [[Deutsche Friedens-Gesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen]] Kontaktperson der Pforzheimer Ortgruppe ([[Würmer Hauptstraße]] 65, [[Postleitzahl#Teilorte|75181]] Pforzheim) in deren Landesverband für [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lebt in [[Pforzheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(in chronologischer Reihenfolge des Erscheinens)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Gurs – Vorhölle von Auschwitz&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, Herausgeber: Stadt Pforzheim, Pforzheim (Stadt Pforzheim) 1980&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, Herausgeber: Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0&lt;br /&gt;
*zusammen mit Wolfgang Zink: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Jüdische Gotteshäuser in Pforzheim&#039;&#039;&#039;&amp;quot;; herausgegeben von der Stadt Pforzheim. 1. Auflage, Pforzheim (Verlag der Stadt Pforzheim) 1990 ISBN 3-9800843-5-3&lt;br /&gt;
* Jubiläumsschrift: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;100 Jahre Deutsche Friedensgesellschaft. 100 Jahre Friedensarbeit in Pforzheim&#039;&#039;&#039;&amp;quot; (Herausgegeber: [[DFG-VK]] und [[DGB]]), Pforzheim 1992&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;„... die Vermischung mit dem fremden Element“ neunzehn Jahrhunderte Zuwanderung nach Pforzheim&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim 1995 (1. Auflage) ISBN 3-9804325-2-1&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Gegen das Vergessen, Mut zum Widerstand – auch im [[Enzkreis]]&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Der Enzkreis]], Jahrbuch 6, Hrsg.: [[Landratsamt Enzkreis]], [[Kreisarchiv]], Pforzheim, 1995&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;300 Jahre Waldenser und Hugenotten in Pforzheim&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, herausgegeben vom [[Arbeitskreis des Evangelischen Bezirkskirchenrates Pforzheim-Stadt]], Pforzheim (Arbeitskreis d. Ev. Bezirkskirchenrates PF-Stadt) 1999&lt;br /&gt;
* zusammen mit Sarah Hary: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;„... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am [[Osterfeld]] zur Deportation ins Lager Gurs&#039;&#039;&#039;&amp;quot;; herausgegeben vom [[Kulturamt]] der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4    	 erschienen in der Reihe [[Pforzheimer Hefte]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Die wechselhafte Geschichte der Osterfeld-Schule in zehn Abteilungen mit 50 Bildern und Dokumenten&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Osterfeldschule]]n (Hrsg.), Festschrift zum Schuljubiläum Juli 2000, Pforzheim, 2000&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Die Privilegien der reformierten Gemeinde in Pforzheim vom [[16. Juli]] [[1700]]&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, herausgegeben vom [[Arbeitskreis des Evangelischen Bezirkskirchenrates Pforzheim-Stadt]], Pforzheim (Arbeitskreis d. Ev. Bezirkskirchenrates PF-Stadt) 2000&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Jüdisches Pforzheim&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, Haigerloch 2001 ISBN 3-933231-17-5 &lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ängste und Auswege – Bilder aus Umbruchszeiten in Pforzheim&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, Band 1, herausgegeben von der [[Löbliche Singergesellschaft  von 1501|Löblichen Singergesellschaft von 1501]] anläßlich ihres 500jährigen Bestehens. Heidelberg (Verlag Regionalkultur) 2001. ISBN 3-89735-174-9 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Presseveröffentlichungen ===&lt;br /&gt;
* Artikelfolge zum Thema Zwangsarbeit, in der [[Pforzheimer Zeitung]] vom 14./15. Juni 1991&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Keine Homepage}}&lt;br /&gt;
* [http://dispatch.opac.ddb.de/DB=4.1/SET=11/TTL=1/REL?PPN=110060725 Literatur von und über {{PAGENAME}}] im Katalog der Deutschen Bibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtwiki ==&lt;br /&gt;
Es gibt für die hier im [[Stadtwiki Pforzheim-Enz]] am häufigtsten angeführten zwei seiner Werke die [[Stadtwiki:Vorlage|Vorlagen]]: &amp;quot;[[Vorlage:Brändle 1990|Brändle 1985]]&amp;quot; und &amp;quot;[[Vorlage:Brändle 1990|Brändle 1990]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Brandle, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Stub}} &amp;lt;!-- da zur Person nur wenig bekannt, z.B. wann geboren?--&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
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		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Wilhelm_K%C3%BCnzler&amp;diff=35981</id>
		<title>Wilhelm Künzler</title>
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		<updated>2008-03-16T20:07:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Literatur */ wikilink: Gerhard Brändle verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wilhelm Künzler&#039;&#039;&#039; (* [[1906]] [[Singen]], † [[1994]] [[Remchingen]]-Singen) war Gegner der [[Nationalsozialismus|Nazi]]-Diktatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Künzler wird als Former-Lehrling Gewerkschaftsmitglied und tritt [[1926]] der [[KPD|kommunistischen Partei]] bei, die sein Vater in Singen mitbegründet hatte. [[1929]]/[[1930|30]] wird er arbeitslos und muss, um „Krisenunterstützung“ zu erhalten, Notstandsarbeiten ohne Lohn ausführen: &#039;&#039;Zwangsarbeit für eine karge Wohlfahrtsunterstützung&#039;&#039;&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, so schreibt Wilhelm Künzler in seiner Autobiografie. Im Sommer [[1932]] warnt die KPD zusammen mit der [[Sozialistische Arbeiterpartei|Sozialistischen Arbeiterpartei]] in [[Pforzheim]] vor der Machtergreifung der NSDAP und vor einem drohenden Eroberungskrieg – vergeblich: &#039;&#039;„Autobahnen werden gebaut für den kommenden Krieg. Für Hungerlöhne müssen Zehntausende ausgemergelter Arbeiter Hacke und Schaufel bewegen. Der Staat braucht das Geld für den Bau von Kanonen und Flugzeugen. Hitler redet von Frieden und rüstet zum Krieg.“&#039;&#039;&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Machtantritt der NS-Diktatur zwingt Wilhelm Künzler in die Illegalität, seine Partei schickt ihn ins Exil nach Prag. Im Oktober [[1934]] kehrt er illegal über Berlin nach Halle zurück nach Hitlerdeutschland, druckt dort Schriften gegen die Nazi-Diktatur und versorgt das Ausland mit Nachrichten aus dem „Reich“ und dessen beginnende Kriegsvorbereitung. &lt;br /&gt;
Am 26. Januar [[1935]] verhaftet ihn die Gestapo, er wird gefoltert und am 2. August 1935 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ vom Volksgerichtshof Berlin zu zwölf Jahre Zuchthaus verurteilt. [[1936]] kommt er von Berlin über Bruchsal nach Ludwigsburg: Tütenkleben jahraus, jahrein, später Korbmacherei, allein in der Zelle, alle sechs Wochen einen Brief empfangen und schreiben dürfen.&lt;br /&gt;
Vor den vergitterten Fenstern – so erinnert er sich an das Jahr [[1945]] - &#039;&#039;Januar – Februar – März 1945 – es wird immer interessanter. Die amerikanischen und englischen Flieger kommen jetzt auch bei Tag in großen Verbänden. Für uns ein sicheres Zeichen, dass es dem Ende zu geht&#039;&#039;.&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. April [[1945]] wird er aus dem Zuchthaus Ludwigsburg entlassen, zu Fuß muss er sich nachhause auf den Weg machen: &#039;&#039;Mit wundgelaufenen Füßen kam ich am ersten Tag über Herrenberg, [[Wurmberg]] bis auf den [[Hagenschieß]]… Am anderen Morgen marschierte ich weiter. Ich kam durch das total zerstörte Pforzheim. Ein einziges Trümmerfeld. Von der Stadt, wie ich sie in Erinnerung hatte, war nichts mehr übrig geblieben. Wie ich durch die engen Gassen der Pforzheimer Innenstadt ging, konnte ich mir ein lebendiges Bild über die grauenhaften Verwüstungen verschaffen, die der beispiellose Bombenkrieg über viele deutsche Städte gebracht hatte. Wie mochte erst ein Land aussehen, in dem die faschistischen Banden jahrelang gewütet hatten !&#039;&#039;&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Singen ernennen ihn die französischen Militärbehörden zum Bürgermeister; durch Wahlen bestätigt, bleibt er bis [[1953]] in diesem Amt. Anschließend verdient er seinen Lebensunterhalt als Versicherungsvertreter. Als Sprecher der Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes (VVN) hält Wilhelm Künzler Vorträge, um Jugendliche über die Zeit des &amp;quot;Faschismus&amp;quot; aufzuklären.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Künzler: &#039;&#039;Aus meinem Leben&#039;&#039;, Karlsruhe, 1980&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Brändle]]: &#039;&#039;Gegen das Vergessen, Mut zum Widerstand – auch im Enzkreis&#039;&#039;, in: [[Der Enzkreis]]. Jahrbuch 6, Hrsg.: [[Landratsamt Enzkreis]], [[Kreisarchiv]], Pforzheim, 1995, S. 163 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
nach Fußnoten:&lt;br /&gt;
*&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; Künzler a.a.O. S. 45 f.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; Künzler S. 46&lt;br /&gt;
*&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; Künzler S. 77&lt;br /&gt;
*&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt; Künzler S. 82&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Bilder: Enzkreis-Jahrbuch 6, doch was ist mit den Rechten ?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Kuenzler, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Gegner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Remchingen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Emil_K%C3%BChner&amp;diff=35977</id>
		<title>Emil Kühner</title>
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		<updated>2008-03-16T20:01:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Literatur */ wikilink: Gerhard Brändle verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Emil Kühner&#039;&#039;&#039; (* [[1904]], † [[13. Januar]] [[1943]] in Butzbach) war Kriegsgegner und Opfer des [[Nationalsozialismus|NS]]-Regimes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil Kühner, Goldschmied aus [[Niefern-Öschelbronn]] bei [[Pforzheim]], arbeitete während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] bei der Firma [[Kollmar &amp;amp; Jourdan AG|Kollmar und Jourdan]] in Pforzheim in der [[Bleichstraße]]. Dort wurden unter anderem feinmechanische Teile für die Rüstungsindustrie (Flakzünder) hergestellt. Emil Kühner gehörte keiner politischen Gruppierung an, war aber erklärter Gegner des Nationalsozialismus. &lt;br /&gt;
Was er genau in seiner Firma machte, ist den Akten nicht zu entnehmen, doch wurde er wegen Sabotage am [[11. Juni]] [[1942]] in Pforzheim verhaftet und bis zum Prozess am [[17. Dezember]] [[1942]] in [[Karlsruhe]] eingesperrt. Er wurde wegen „Wehrmittelbeschädigung“ zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Januar 1943 starb er im Zuchthaus in Butzbach (Hessen) unter ungeklärten Umständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Exemplar der Flakzünder ist heute im [[Technisches Museum|Technischen Museum]] im Gebäude der früheren Firma Kollmar und Jourdan ausgestellt, jegliche Hinweise auf Zweck und Umfang der Zünderproduktion sowie auf Kriegsgegner in Pforzheim fehlen.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Ausstellung: Mut zum Widerstehen – Pforzheim 1933 – 1945, Dokumentation der Ausstellungstafeln, Hrsg.: [[Stadtjugendring Pforzheim]] und [[Volkshochschule]], Redaktion: [[Gerhard Brändle]], Pforzheim, 1995&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Kuehner, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Gegner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
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		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Hedwig_David&amp;diff=35976</id>
		<title>Hedwig David</title>
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		<updated>2008-03-16T20:00:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: [inter]wikilinks; typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hedwig David&#039;&#039;&#039; (geboren [[1893]] in Eberbach/Baden; ermordet [[1942]] im Konzentrationslager Auschwitz) war Lehrerin in [[Pforzheim]] am Hilda-Gymnasium und an der [[Osterfeld-Realschule|Osterfeld-Schule]] und Opfer des [[Antisemitismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihren Prüfungen am Lehrer/innen-Seminar in Heidelberg [[1912]] und [[1913]] arbeitete Hedwig David als Hilfslehrerin in Randegg, Mannheim und [[Königsbach]]. Als nicht planmäßige Lehrkraft erhielt sie [[1920]] eine Stelle am [[Hilda-Gymnasium]] Pforzheim und unterrichtete Handarbeit sowie Religion für [[jüdisch]]e Schülerinnen. Trotz guter Bewertungen in ihren Dienstzeugnissen bekam sie keine dauerhafte Anstellung und wurde [[1930]] Hauptlehrerin in Freiburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ vom [[8. April]] [[1933]] erhielt sie wegen ihrer Religionszugehörigkeit Berufsverbot durch das von der NSDAP übernommene Unterrichtsministerium. &lt;br /&gt;
Danach erteilte Hedwig David in mehreren jüdischen Gemeinden wie in Freiburg und Mannheim und an der „jüdischen Abteilung“ der Osterfeld-Schule Pforzheim Unterricht. Nach der Schließung dieser Ghetto-Schule in Pforzheim nach dem [[10. November]] [[1938]] - Zerstörung der [[Synagoge]] an der [[Zerrennerstraße]] - konnte sie [[1939]] noch in der von der „Reichsvereinigung“ der jüdischen Gemeinden betriebenen Schule in [[Karlsruhe]] weiter arbeiten.&lt;br /&gt;
Vom [[2. Oktober]] 1939 stammt ein in der Personalakte enthaltener Erlass, nach dem &#039;&#039;„ die bestehenden öffentlichen jüdischen Schulen den Betrieb einzustellen haben. Demgemäß wird die Volksschulabteilung und die Mädchenfortbildungsschulabteilung für jüdische Fortbildungsschülerinnen in Karlsruhe aufgehoben. Damit endet auch das Dienstverhältnis mit der früheren Hauptlehrerin Hedwig David“&#039;&#039;. &amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hedwig David wohnte weiterhin in Pforzheim und unterrichtete in einer von jüdischen Eltern organisierten Behelfsschule in der [[Güterstraße]]. &lt;br /&gt;
Nach dem [[30. April]] 1939 wurde sie mit ihrer Schwester Sophie zwangsweise in ein „Judenhaus“ in der [[Bertholdstraße]] 4 eingewiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen des [[22. Oktober]] [[1940]] holten Gestapo- und [[Polizei]]beamte 22 jüdische Einwohner aus dem Haus Bertholdstraße 4 und insgesamt 186 Menschen in Pforzheim aus ihren Wohnungen und deportierten sie vom [[Güterbahnhof]] ins Internierungslager Gurs in Südfrankreich.&lt;br /&gt;
Im Lager Gurs half sie im Frühjahr [[1941]] eine Schule für die ebenfalls deportierten jüdischen Kinder, unter ihnen zehn aus Pforzheim, aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hedwig David wurde im August 1942 über Drancy/Paris ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert und wie ihre Schwester Sophie und zwei ihrer früheren Schüler, [[Manfred Maier]] und [[Erich Reutlinger]], ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Brändle]], mit Sarah Hary: &#039;&#039;&amp;quot;...als ob wir Feinde wären&amp;quot;, Jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: Vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs&#039;&#039;, Pforzheim, 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* &amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; [[Karlsruhe:Generallandesarchiv|Generallandesarchiv Karlsruhe]], Personalakte Hedwig David&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:David, Hedwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
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		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Hedwig_David&amp;diff=35973</id>
		<title>Hedwig David</title>
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		<updated>2008-03-16T19:56:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Literatur */ wikilink: Gerhard Brändle verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hedwig David&#039;&#039;&#039; (geboren [[1893]] in Eberbach/Baden; ermordet [[1942]] im Konzentrationslager Auschwitz) war Lehrerin in [[Pforzheim]] am Hilda-Gymnasium und an der [[Osterfeld-Realschule|Osterfeld-Schule]] und Opfer des [[Antisemitismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihren Prüfungen am Lehrer/innen-Seminar in Heidelberg [[1912]] und [[1913]] arbeitete Hedwig David als Hilfslehrerin in Randegg, Mannheim und [[Königsbach]]. Als nicht planmäßige Lehrkraft erhielt sie [[1920]] eine Stelle am [[Hilda-Gymnasium]] Pforzheim und unterrichtete Handarbeit sowie Religion für jüdische Schülerinnen. Trotz guter Bewertungen in ihren Dienstzeugnissen bekam sie keine dauerhafte Anstellung und wurde [[1930]] Hauptlehrerin in Freiburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ vom [[8. April]] [[1933]] erhielt sie wegen ihrer Religionszugehörigkeit Berufsverbot durch das von der NSDAP übernommene Unterrichtsministerium. &lt;br /&gt;
Danach erteilte Hedwig David in mehreren jüdischen Gemeinden wie in Freiburg und Mannheim und an der „jüdischen Abteilung“ der Osterfeld-Schule Pforzheim Unterricht. Nach der Schließung dieser Ghetto-Schule in Pforzheim nach dem [[10. November]] [[1938]] - Zerstörung der [[Synagoge]] an der [[Zerrennerstraße]] - konnte sie [[1939]] noch in der von der „Reichsvereinigung“ der jüdischen Gemeinden betriebenen Schule in [[Karlsruhe]] weiter arbeiten.&lt;br /&gt;
Vom [[2. Oktober]] 1939 stammt ein in der Personalakte enthaltener Erlass, nach dem &#039;&#039;„ die bestehenden öffentlichen jüdischen Schulen den Betrieb einzustellen haben. Demgemäß wird die Volksschulabteilung und die Mädchenfortbildungsschulabteilung für jüdische Fortbildungsschülerinnen in Karlsruhe aufgehoben. Damit endet auch das Dienstverhältnis mit der früheren Hauptlehrerin Hedwig David“&#039;&#039;. &amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hedwig David wohnte weiterhin in Pforzheim und unterrichtete in einer von jüdischen Eltern organisierten Behelfsschule in der [[Güterstraße]]. &lt;br /&gt;
Nach dem [[30. April]] 1939 wurde sie mit ihrer Schwester Sophie zwangsweise in ein „Judenhaus“ in der [[Bertholdstraße]] 4 eingewiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen des [[22. Oktober]] [[1940]] holten Gestapo- und Polizeibeamte 22 jüdischen Bürger/innen aus dem Haus Bertholdstraße 4 und insgesamt 186 Menschen in Pforzheim aus ihren Wohnungen und deportierten sie vom [[Güterbahnhof]] ins Internierungslager Gurs in Südfrankreich.&lt;br /&gt;
Im Lager Gurs half sie im Frühjahr [[1941]] eine Schule für die ebenfalls deportierten jüdischen Kinder, unter ihnen zehn aus Pforzheim, aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hedwig David wurde im August 1942 über Drancy/Paris ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert und wie ihre Schwester Sophie und zwei ihrer früheren Schüler, [[Manfred Maier]] und [[Erich Reutlinger]], ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Brändle]], mit Sarah Hary: &#039;&#039;&amp;quot;...als ob wir Feinde wären&amp;quot;, Jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: Vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs&#039;&#039;, Pforzheim, 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* &amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; Generallandesarchiv Karlsruhe, Personalakte Hedwig David&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:David, Hedwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
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		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Gerhard_Br%C3%A4ndle&amp;diff=35972</id>
		<title>Gerhard Brändle</title>
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		<updated>2008-03-16T19:52:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Publikationen */ erg: + 1, aus Josef_Kirchgessner#Literatur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bilder fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gerhard Brändle&#039;&#039;&#039; ist ein der linken, pazifistischen Szene nahestehender Verfasser mehrerer [[Stadtgeschichte|stadt]]- bzw. [[Pfenzland|regional]]-/heimat[[Geschichte|geschichtlicher]] Werke insbesondere zur Geschichte religiöser Minderheiten – vor allem der [[Juden]], aber auch der [[Waldenser]] und [[Hugenotten]] – in [[Pforzheim]]. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Zeit des [[Nationalsozialismus]] ([[1933]] bis [[1945]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten seiner Werke sind von der [[Stadt Pforzheim]] herausgegeben worden und im Eigenverlag der Stadt erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Brändles Privat[[archiv]] befindet sich unter anderem ein Brief von [[Werner Reinheimer]] an [[Kurt Baruch]] vom August [[1980]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1995]] betreute Brändle redaktionell die [[Ausstellung]] &#039;&#039;&amp;quot;,Mut zum Widerstehen&#039; Pforzheim 1933–1945&amp;quot;&#039;&#039; des [[Stadtjugendring Pforzheim]] und der Volkshochschule ([[Volkshochschule|VHS]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brändle ist für die [[Deutsche Friedens-Gesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen]] Kontaktperson der Pforzheimer Ortgruppe ([[Würmer Hauptstraße]] 65, [[Postleitzahl#Teilorte|75181]] Pforzheim) in deren Landesverband für [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lebt in [[Pforzheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(in chronologischer Reihenfolge des Erscheinens)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Gurs – Vorhölle von Auschwitz&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, Herausgeber: Stadt Pforzheim, Pforzheim (Stadt Pforzheim) 1980&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, Herausgeber: Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0&lt;br /&gt;
*zusammen mit Wolfgang Zink: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Jüdische Gotteshäuser in Pforzheim&#039;&#039;&#039;&amp;quot;; herausgegeben von der Stadt Pforzheim. 1. Auflage, Pforzheim (Verlag der Stadt Pforzheim) 1990 ISBN 3-9800843-5-3&lt;br /&gt;
* Jubiläumsschrift: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;100 Jahre Deutsche Friedensgesellschaft. 100 Jahre Friedensarbeit in Pforzheim&#039;&#039;&#039;&amp;quot; (Herausgegeber: [[DFG-VK]] und [[DGB]]), Pforzheim 1992&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;„... die Vermischung mit dem fremden Element“ neunzehn Jahrhunderte Zuwanderung nach Pforzheim&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim 1995 (1. Auflage) ISBN 3-9804325-2-1&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Gegen das Vergessen, Mut zum Widerstand – auch im [[Enzkreis]]&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Der Enzkreis]], Jahrbuch 6, Hrsg.: [[Landratsamt Enzkreis]], Pforzheim, 1995&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;300 Jahre Waldenser und Hugenotten in Pforzheim&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, herausgegeben vom [[Arbeitskreis des Evangelischen Bezirkskirchenrates Pforzheim-Stadt]], Pforzheim (Arbeitskreis d. Ev. Bezirkskirchenrates PF-Stadt) 1999&lt;br /&gt;
* zusammen mit Sarah Hary: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;„... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am [[Osterfeld]] zur Deportation ins Lager Gurs&#039;&#039;&#039;&amp;quot;; herausgegeben vom [[Kulturamt]] der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4    	 erschienen in der Reihe [[Pforzheimer Hefte]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Die wechselhafte Geschichte der Osterfeld-Schule in zehn Abteilungen mit 50 Bildern und Dokumenten&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Osterfeldschule]]n (Hrsg.), Festschrift zum Schuljubiläum Juli 2000, Pforzheim, 2000&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Die Privilegien der reformierten Gemeinde in Pforzheim vom [[16. Juli]] [[1700]]&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, herausgegeben vom [[Arbeitskreis des Evangelischen Bezirkskirchenrates Pforzheim-Stadt]], Pforzheim (Arbeitskreis d. Ev. Bezirkskirchenrates PF-Stadt) 2000&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Jüdisches Pforzheim&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, Haigerloch 2001 ISBN 3-933231-17-5 &lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ängste und Auswege – Bilder aus Umbruchszeiten in Pforzheim&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, Band 1, herausgegeben von der [[Löbliche Singergesellschaft  von 1501|Löblichen Singergesellschaft von 1501]] anläßlich ihres 500jährigen Bestehens. Heidelberg (Verlag Regionalkultur) 2001. ISBN 3-89735-174-9 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Presseveröffentlichungen ===&lt;br /&gt;
* Artikelfolge zum Thema Zwangsarbeit, in der [[Pforzheimer Zeitung]] vom 14./15. Juni 1991&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Keine Homepage}}&lt;br /&gt;
* [http://dispatch.opac.ddb.de/DB=4.1/SET=11/TTL=1/REL?PPN=110060725 Literatur von und über {{PAGENAME}}] im Katalog der Deutschen Bibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtwiki ==&lt;br /&gt;
Es gibt für die hier im [[Stadtwiki Pforzheim-Enz]] am häufigtsten angeführten zwei seiner Werke die [[Stadtwiki:Vorlage|Vorlagen]]: &amp;quot;[[Vorlage:Brändle 1990|Brändle 1985]]&amp;quot; und &amp;quot;[[Vorlage:Brändle 1990|Brändle 1990]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Brandle, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Stub}} &amp;lt;!-- da zur Person nur wenig bekannt, z.B. wann geboren?--&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
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		<title>Egon Thomas Güß</title>
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		<updated>2008-03-16T19:49:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Literatur */ wikilink: Gerhard Brändle verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Egon Thomas Güß&#039;&#039;&#039; (* [[1902]], † [[1991]]) war Vikar und Pfarrer in [[Stein]] und Gegner des [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April [[1933]] zog der damals 31-jährige Vikar Egon Thomas Güß mit seiner Frau in das evangelische Pfarrhaus in Stein ein. Der als &amp;quot;roter Vikar&amp;quot; Etikettierte kam in eine konservativ-bäuerliche Gemeinde, konnte aber durch Hausbesuche und die Art seiner Predigt bald das Vertrauen seiner Gemeinde erwerben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güß gehörte zu den &amp;quot;Religiösen Sozialisten&amp;quot;, einer Gruppe innerhalb der [[Evangelische Landeskirche|evangelischen Landeskirche]], die den sozialen Auftrag der Kirche in den Mittelpunkt stellte und der [[SPD]] und den [[Gewerkschaft]]en nahestand. Die &amp;quot;Religiösen Sozialisten&amp;quot; warnten früh vor dem Hakenkreuz, denn es bedeutet - so in einem beinahe prophetischen Aufruf: &#039;&#039;&amp;quot;Hass, Gewalttätigkeit, Recht des Stärkeren, Herrenmenschentum, Ausmerzung der Schwachen ... Völkerverhetzung und Krieg, Zerstörung und Untergang&amp;quot;.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsequent erwiderte Güß den &amp;quot;Deutschen Gruß&amp;quot; nicht, seine Gemeinde trat im Oktober [[1934]] geschlossen der Bekennenden Kirche bei. Um der NS-Staatsaufsicht über die Finanzen zu entgehen, verzichtete die Gemeinde auf die Erhebung der Ortskirchensteuer und lebte wie eine Freikirche von den eigenen Kollekten. Gegen die Versuche des „Reichsbischofs“ Müller, die evangelische Kirche auf Nazi-Kurs zu bringen, fiel das Wort von Güß: &#039;&#039;„Der Bischof von Stein bin ich“&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Nachbarort [[Königsbach]] die [[Juden]] in &amp;quot;arischen&amp;quot; Geschäften boykottiert wurden, organisierten Steiner Bürger die Unterstützung mit dem Lebensnotwendigen. Jugendliche aus der Gemeinde nahmen Gestapo-Spitzeln mit Gewalt Predigt-Mitschriften ab: &#039;&#039;&amp;quot;Bei uns in der Kirche wird gebetet und nicht geschrieben!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1939]] und [[1940]] bestand in Stein offiziell kein Kirchengemeinderat, denn dieser trat aus Protest gegen die Einsetzung eines Aufsehers über die Gemeindefinanzen zurück. Der Vorsitzende der Finanzabteilung beim Oberkirchenrat schrieb an die Gestapo: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Dazu kommt, daß die NSDAP in Stein nicht sehr zahlreiche Mitglieder hat, woran wohl der Pfarrer auch nicht ganz unbeteiligt ist. Ich ersuche deshalb die Geh. Staatspolizei ... zu prüfen, ob gegen Pfarrer Güß wegen seines die Volksgemeinschaft störenden Verhaltens nicht eingeschritten werden kann&amp;quot;.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Zwar gab es Hausdurchsuchungen bei den Kirchenältesten, auch eine Verwarnung für Pfarrer Güß, der [[1938]] den Eid auf den &amp;quot;Führer&amp;quot; verweigerte, aber sonst geschah nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später urteilte Güß über diese Zeit: &#039;&#039;&amp;quot;Die Nazis machten ihre Geschäfte mit der Feigheit der anderen&amp;quot;.&#039;&#039;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ausstellung: Mut zum Widerstehen – Pforzheim 1933 – 1945, Dokumentation der Ausstellungstafeln, Hrsg.: [[Stadtjugendring Pforzheim]] und [[Volkshochschule]], Redaktion: [[Gerhard Brändle]], Pforzheim, 1995 &lt;br /&gt;
* [[Gerhard Brändle]]: &#039;&#039;Gegen das Vergessen, Mut zum Widerstand – auch im Enzkreis&#039;&#039;, in: [[Der Enzkreis]], Jahrbuch 6, Hrsg.: [[Landratsamt Enzkreis]], Pforzheim, 1995&lt;br /&gt;
* Höpfinger, Simone, Egon Thomas Güß: ein religiöser Sozialist und NS-Gegner, in:; Badische Theologen im Widerstand (1933 – 1945), Kunze, Rolf-Ulrich (Hrsg.), Konstanz, 2004&lt;br /&gt;
* Sander, Friedrich, Steiner Heimatbuch, Königsbach-Stein, 1975&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Homepage|www.brsd.de|Bund der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands e.V.}}&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Bekennende_Kirche|Bekennende Kirche}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Guess, Egon Thomas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Gegner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Wilhelm_Knodel&amp;diff=35970</id>
		<title>Wilhelm Knodel</title>
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		<updated>2008-03-16T19:48:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Literatur */ wikilink: Gerhard Brändle verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wilhelm Knodel&#039;&#039;&#039; (* [[1894]], † [[1974]]) aus [[Kieselbronn]] war Gegner des Nazi-Regimes und Kriegsdienstverweigerer zur Zeit des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über seine Haltung zum Nazi-Regime schreibt Wilhelm Knodel im Rückblick 1946: &#039;&#039;&amp;quot;An allen Wahlen von 1933 an, ebenso an allen nationalsozialisischen Einrichtungen, Sammlungen, Spenden, Hitlergruß und sonstigem habe ich mich nie beteiligt...&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[1. September]] [[1939]] zieht die [[Wehrmacht]] den Blechnermeister Wilhelm Knodel aus Kieselbronn zum Kriegsdienst ein. Als überzeugter Christ weigert er sich, den Fahneneid auf Adolf Hitler zu leisten und eine Waffe in die Hand zu nehmen. Als die Truppen in den Eroberungskrieg nach Polen ziehen, bleibt er in der [[Buckenberg-Kaserne]] in [[Pforzheim]] zurück und wird im Pforzheimer Gefängnis eingesperrt. Er kommt zur Untersuchung in die Universitätsklinik [[Tübingen]], wird ohne Befund entlassen und muss in einer Kaserne in [[Stuttgart]] in der Küche arbeiten. Wann und warum er heimgeschickt wird, ist unbekannt. &lt;br /&gt;
Mit Hilfe Gleichgesinnter übersteht er die Schikanen bis zur Befreiung [[1945]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 bestätigt er dem früheren Bürgermeister Kieselbronns, Edwin Wolf, der als &amp;quot;belastet&amp;quot; im Internierungslager Ludwigsburg inhaftiert war, er habe sich ihm und seiner Familie gegenüber &#039;&#039;&amp;quot;jederzeit zuvorkommend und hilfsbereit bewiesen... die meisten Einwohner würden es begrüßen , wenn ihm bald die Freiheit gegönnt wäre&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ausstellung: &#039;&#039;Mut zum Widerstehen – Pforzheim 1933 – 1945&#039;&#039;, Dokumentation der Ausstellungstafeln, Hrsg.: [[Stadtjugendring Pforzheim]] und [[Volkshochschule]], Redaktion: [[Gerhard Brändle]], Pforzheim, 1995&lt;br /&gt;
* Bärbel Rudin: &#039;&#039;Kieselbronn&#039;&#039;, Ortsgeschichte, Bd. 2, Kieselbronn, 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; Rudin, Bärbel, Kieselbronn, Kieselbronn, 2001, S. 254&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; dito&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Gegner|Knodel, Wilhelm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Adventisten&amp;diff=35969</id>
		<title>Adventisten</title>
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		<updated>2008-03-16T19:47:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Literatur */ wikilink: Gerhard Brändle verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Siebenten–Tags–Adventisten&#039;&#039;&#039; sind eine [[1831]] in den USA gegründete evangelische Freikirche, sie erwarten die baldige Wiederkehr von Jesus Christus, feiern statt des Sonntags den Sabbat (Samstag) als Ruhetag und Tag des Gottesdienstes, vertreten die Erwachsenentaufe, meiden meist Rauschmittel bzw. Drogen und befolgen die biblischen Speisegebote.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sie gehörten wie die [[Zeugen Jehovas]] zu den Gegnern des [[Nationalsozialismus|NS-Regimes]], da sie mit dem absoluten Machtanspruch der nationalsozialistischen Diktatur in Konflikt geraten. Schon [[1933]] wird die „Bibelforschervereinigung“ in [[Baden]] verboten. Ebenfalls im November 1933 ist die Organisation der Siebenten–Tags–Adventisten für zehn Tage verboten. &lt;br /&gt;
[[1936]] kommt das Verbot der &#039;&#039;Siebenten-Tags-Adventisten – Reformbewegung&#039;&#039;, einer Abspaltung aus der Zeit des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] aufgrund der Ablehnung des Kriegsdienstes, mit folgender Begründung, die erhalten ist in einem Schreiben der [[Gestapo]] vom [[29. April]] 1936:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;...wird für das gesamte Reichsgebiet aufgelöst und verboten. Der Vermögen wird beschlagnahmt... Die &amp;quot;Siebenten-Tags-Adventisten-Reformbewegung&amp;quot; verfolgt unter dem Deckmantel der religiösen Betätigung Ziele, die der Weltanschauung des Nationalsozialismus zuwiderlaufen. Die Anhänger dieser Sekte verweigern den Wehrdienst und lehnen es ab, den Deutschen Gruß anzuwenden. Sie erklären offen, dass sie kein Vaterland kennen, sondern international eingestellt seien und alle Menschen als Brüder betrachten. Da das Verhalten dieser Sekte geeignet ist, Verwirrung unter der Bevölkerung zu erregen, war ihre Auflösung zum Schutz von Volk und Staat erforderlich. gez. [[Reinhard Heydrich|Heydrich]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Pforzheim]] werden aufgrund der Betätigung für die Adventisten-Reformbewegung gegen dieses Verbot im Herbst 1937 mehrere Personen, unter ihnen Frieda Günther, Gertraud und Max Hess, Frieda Hofsäss, Kurz Junghans, Elfriede, Emma und Gertrud Keppler sowie Maria Schoch im [[Justizvollzugsanstalt Pforzheim|Gefängnis in Pforzheim]] und Bruchsal für einige Wochen bzw. Monate inhaftiert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.reform-adventisten.net www.reform-adventisten.net]&lt;br /&gt;
* [http://www.advent-verlag.de/adventecho www.advent-verlag.de/adventecho] (5/2205, S. 32 ff.)&lt;br /&gt;
* [http://www.apd.info.index www.apd.info.index] (01/2005, Buchrezension)&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Siebenten-Tags-Adventisten|Siebenten-Tags-Adventisten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Generallandesarchiv Karlsruhe Bestand 507 (ungedruckt)&lt;br /&gt;
* Künzler, Wilhelm, Arbeiterwiderstand in Pforzheim und Umgebung, Singen, 1987 (ungedruckt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Brändle]]: Jubiläumsschrift: 100 Jahre Deutsche Friedensgesellschaft - 100 Jahre Friedensarbeit in Pforzheim, Pforzheim, November 1992 &lt;br /&gt;
* [[Pforzheimer Kurier]] 30. 3. 1995 (Nr. 11 der Serie: Zivilcourage 1933 – 1945)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Deutsche_Friedens-Gesellschaft_%E2%80%93_Vereinigte_KriegsdienstgegnerInnen&amp;diff=35968</id>
		<title>Deutsche Friedens-Gesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Deutsche_Friedens-Gesellschaft_%E2%80%93_Vereinigte_KriegsdienstgegnerInnen&amp;diff=35968"/>
		<updated>2008-03-16T19:46:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Kontakt */ link repariert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Deutsche Friedens-Gesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)&#039;&#039;&#039; ist ein überregionaler Verband von Pazifisten. Zeitnah der Gründung [[1892]] wurde auch die Ortsgruppe Pforzheim ins Leben gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte bis 1945==&lt;br /&gt;
Angeregt durch Bertha von Suttners Roman „Die Waffen nieder!“ gründet [[1892]] der Pforzheimer Industrielle [[Adolf Richter]] in [[Pforzheim]] die Ortsgruppe der „Deutschen Friedensgesellschaft“. Die allgemeinen Ziele werden [[1902]] formuliert:&lt;br /&gt;
# Aufklärung über das kulturwidrige Wesen des [[Krieg]]es;&lt;br /&gt;
# Bekämpfung nationaler Vorurteile;&lt;br /&gt;
# Internationale Schiedsgerichtsbarkeit;&lt;br /&gt;
# Abrüstung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wendet sich die Deutsche Friedensgesellschaft (DFG) sofort gegen alle Eroberungspläne und bemüht sich, Kaiser und Regierung zu einem Verständigungsfrieden zu bewegen. Ihre Tätigkeit wird eingeschränkt und behindert durch Presse- und Briefzensur, Versammlungsverbote, Hausdurchsuchungen und Festnahmen von Kriegsgegnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Weimarer Republik|Weimarer Zeit]] liegt die Arbeit der Pforzheimer Gruppe bis zur Wiedergründung [[1926]] brach. Ab jetzt stellt nicht mehr das liberale Bürgertum, sondern die Linke und vor allem die Arbeiterjugend die Mitglieder und Versammlungsteilnehmer. Im Saal des [[Bernhardushof|Bernhardushofes]] in der [[Durlacher Straße]] spricht unter anderem der katholische Professor Keller aus Freiburg: &#039;&#039;„Statt Panzerkreuzer zu bauen, sollte man soziales Elend mildern“&#039;&#039;. Die „radikalen Pazifisten“ setzen auf massenhafte Kriegsdienstverweigerung, Arbeitsverweigerung in Rüstungsbetrieben und deren Umstellung auf zivile Produktion. Bei Demonstrationen [[1932]] in Pforzheim warnen Mitglieder der DFG, der Sozialistischen Arbeiterpartei (SAP) und der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) vor Faschismus und Kriegsgefahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Machtantritt der Nationalsozialistischen Deutsche Arbeiterpartei ([[NSDAP]]) [[1933]] werden die Geschäftsstellen der DFG durchsucht, Akten beschlagnahmt und die Zeitschrift „Das andere Deutschland“ verboten, [[1935]] folgt die offizielle Auflösung der DFG. Ab [[1939]] nehmen die Verhaftungen von Kriegsgegnern zu, oft sind es „Ernste Bibelforscher“, heute „[[Zeugen Jehovas]]“, die kriegsvorbereitende Maßnahmen, Arbeit in der Rüstungsproduktion und Kriegsdienst verweigern. Die Vorwürfe der gleichgeschalteten Justiz lauten auf „Wehrkraftzersetzung, Sabotage in der Rüstungsindustrie, Entfernung von der Truppe, Beihilfe zur Fahnenflucht, Feindbegünstigung, Anti-Kriegs-Propaganda“.&lt;br /&gt;
Die Zerstörung Pforzheims am [[23. Februar 1945]] ist ein Beleg für prophetische Analyse der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) [[1932]]: &#039;&#039;„Hitler heißt Krieg, Not, Hunger und Elend für das ganze deutsche Volk“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte seit 1945==&lt;br /&gt;
[[1946]] wird die DFG in der Westzonen wieder zugelassen. Es gibt in [[Pforzheim]] zwar Proteste gegen die Wiederbewaffnung bzw. die geplante Stationierung von Atomwaffen in der BRD, die Gewerkschaftsjugend ist aktiv gegen den NATO-Beitritt der BRD und wendet sich [[1958]] in einer Kundgebung auf dem [[Turnplatz]] gegen die Atombewaffnung der Bundeswehr, finden [[1966]] und [[1968]] Ostermärsche gegen den Vietnam-Krieg und die Notstandsgesetze auch in Pforzheim statt, aber erst [[1970]] kommt es zur Wiedergründung der lokalen DFG. Schwerpunkt der Gruppe ist die Beratung von Kriegsdienstverweigerern und die Mitarbeit in lokalen Bündnissen wie gegen den Militärputsch in Chile [[1973]] und in den siebziger Jahren gegen die Atomindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der achtziger Jahren beteiligen sich DFG-Mitglieder an den Aktionen der [[Friedensinitiative Pforzheim]], so [[1981]] und [[1983]] bei einer Demonstration und Menschenkette mit jeweils über 2000 Teilnehmern gegen die Stationierung atomarer US-Mittelstreckenraketen (Pershing-II) in Mitteleuropa, ebenso [[1991]] an Protesten gegen den Golfkrieg und den Krieg im ehemaligen Jugoslawien.&lt;br /&gt;
Die zunehmenden Auslandseinsätze der Bundeswehr und deren Umbau zur Interventionsarmee werden in Flugblattaktionen und Veranstaltungen kritisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ständiges Thema der DGF-VK ist in Pforzheim die Auseinandersetzung mit dem [[23. Februar 1945]] und seiner Vorgeschichte, die Erforschung und Dokumentation der Lokalgeschichte [[1933]] bis [[1945]] und vor allem des Widerstands gegen Nazi-Terror und Eroberungskrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1974]] heißt es in der Grundsatzerklärung der DFG-VK wie der War Resisters’ International:&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Ich bin daher entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuwirken“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DFG-VK überregional==&lt;br /&gt;
Die DFG-VK ist aus dem Zusammenschluß der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG) mit der Internationale der Kriegsgegner (IDK) dem deutschen Arm der War Resisters International (WRI) und dem Verband der Kriegsdienstverweigerer entstanden. Die Deutsche Friedensgesellschaft wurde [[1892]] von Bertha von Suttner gegründet. Fünf ihrer Mitglieder erhielten den Friedensnobelpreis: Bertha von Suttner, Alfred H. Fried, Ludwig Quidde, Carl von Ossietzky und Albert Schweizer. Die Internationale der Kriegsgegner wurde [[1921]] gegründet. Der Verband der Kriegsdienstverweigerer bei der Wiederbewaffnung der BRD [[1958]]. [[1968]] schlossen sich zuerst die DFG mit der IDK zusammen und [[1974]] die DFG-IDK mit dem Verband der Kriegsdienstverweigerer zur DFG-VK. &lt;br /&gt;
Zum hundersten Geburtstag der DFG-VK [[1992]] gab sich der Verband ein neues Grundsatzprogramm. Die DFG-VK ist der Deutsche Zweig der War Resisters International (WRI), die [[1921]] gegründet wurden. &lt;br /&gt;
Die DFG-VK hat über 6000 Mitglieder (stand [[2007]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
DFG-VK Gruppe Pforzheim-Enzkreis:&lt;br /&gt;
:[[Gerhard Brändle]]&lt;br /&gt;
:[[Würmer Hauptstraße]] 65&lt;br /&gt;
:[[Postleitzahl#Teilorte|75181]] Pforzheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur== &lt;br /&gt;
* [[Karl Schroth]]: &#039;&#039;Und immer wieder für die Freiheit&#039;&#039;, Pforzheim, 1977&lt;br /&gt;
* Jubiläumsschrift: &#039;&#039;100 Jahre Deutsche Friedensgesellschaft. 100 Jahre Friedensarbeit in Pforzheim&#039;&#039;, Hrsg: DFG-VK, [[DGB]], Friedensinitiative Pforzheim, Autor: [[Gerhard Brändle]], Pforzheim, 1992 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* {{Homepage|www.dfg-vk.de}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia}} nicht vorhanden Stand 16.3.2008&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Deutsche_Friedens-Gesellschaft_%E2%80%93_Vereinigte_KriegsdienstgegnerInnen&amp;diff=35967</id>
		<title>Deutsche Friedens-Gesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Deutsche_Friedens-Gesellschaft_%E2%80%93_Vereinigte_KriegsdienstgegnerInnen&amp;diff=35967"/>
		<updated>2008-03-16T19:44:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: Aktivist u. Autor Gerhard Brändle verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Deutsche Friedens-Gesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)&#039;&#039;&#039; ist ein überregionaler Verband von Pazifisten. Zeitnah der Gründung [[1892]] wurde auch die Ortsgruppe Pforzheim ins Leben gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte bis 1945==&lt;br /&gt;
Angeregt durch Bertha von Suttners Roman „Die Waffen nieder!“ gründet [[1892]] der Pforzheimer Industrielle [[Adolf Richter]] in [[Pforzheim]] die Ortsgruppe der „Deutschen Friedensgesellschaft“. Die allgemeinen Ziele werden [[1902]] formuliert:&lt;br /&gt;
# Aufklärung über das kulturwidrige Wesen des [[Krieg]]es;&lt;br /&gt;
# Bekämpfung nationaler Vorurteile;&lt;br /&gt;
# Internationale Schiedsgerichtsbarkeit;&lt;br /&gt;
# Abrüstung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wendet sich die Deutsche Friedensgesellschaft (DFG) sofort gegen alle Eroberungspläne und bemüht sich, Kaiser und Regierung zu einem Verständigungsfrieden zu bewegen. Ihre Tätigkeit wird eingeschränkt und behindert durch Presse- und Briefzensur, Versammlungsverbote, Hausdurchsuchungen und Festnahmen von Kriegsgegnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Weimarer Republik|Weimarer Zeit]] liegt die Arbeit der Pforzheimer Gruppe bis zur Wiedergründung [[1926]] brach. Ab jetzt stellt nicht mehr das liberale Bürgertum, sondern die Linke und vor allem die Arbeiterjugend die Mitglieder und Versammlungsteilnehmer. Im Saal des [[Bernhardushof|Bernhardushofes]] in der [[Durlacher Straße]] spricht unter anderem der katholische Professor Keller aus Freiburg: &#039;&#039;„Statt Panzerkreuzer zu bauen, sollte man soziales Elend mildern“&#039;&#039;. Die „radikalen Pazifisten“ setzen auf massenhafte Kriegsdienstverweigerung, Arbeitsverweigerung in Rüstungsbetrieben und deren Umstellung auf zivile Produktion. Bei Demonstrationen [[1932]] in Pforzheim warnen Mitglieder der DFG, der Sozialistischen Arbeiterpartei (SAP) und der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) vor Faschismus und Kriegsgefahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Machtantritt der Nationalsozialistischen Deutsche Arbeiterpartei ([[NSDAP]]) [[1933]] werden die Geschäftsstellen der DFG durchsucht, Akten beschlagnahmt und die Zeitschrift „Das andere Deutschland“ verboten, [[1935]] folgt die offizielle Auflösung der DFG. Ab [[1939]] nehmen die Verhaftungen von Kriegsgegnern zu, oft sind es „Ernste Bibelforscher“, heute „[[Zeugen Jehovas]]“, die kriegsvorbereitende Maßnahmen, Arbeit in der Rüstungsproduktion und Kriegsdienst verweigern. Die Vorwürfe der gleichgeschalteten Justiz lauten auf „Wehrkraftzersetzung, Sabotage in der Rüstungsindustrie, Entfernung von der Truppe, Beihilfe zur Fahnenflucht, Feindbegünstigung, Anti-Kriegs-Propaganda“.&lt;br /&gt;
Die Zerstörung Pforzheims am [[23. Februar 1945]] ist ein Beleg für prophetische Analyse der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) [[1932]]: &#039;&#039;„Hitler heißt Krieg, Not, Hunger und Elend für das ganze deutsche Volk“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte seit 1945==&lt;br /&gt;
[[1946]] wird die DFG in der Westzonen wieder zugelassen. Es gibt in [[Pforzheim]] zwar Proteste gegen die Wiederbewaffnung bzw. die geplante Stationierung von Atomwaffen in der BRD, die Gewerkschaftsjugend ist aktiv gegen den NATO-Beitritt der BRD und wendet sich [[1958]] in einer Kundgebung auf dem [[Turnplatz]] gegen die Atombewaffnung der Bundeswehr, finden [[1966]] und [[1968]] Ostermärsche gegen den Vietnam-Krieg und die Notstandsgesetze auch in Pforzheim statt, aber erst [[1970]] kommt es zur Wiedergründung der lokalen DFG. Schwerpunkt der Gruppe ist die Beratung von Kriegsdienstverweigerern und die Mitarbeit in lokalen Bündnissen wie gegen den Militärputsch in Chile [[1973]] und in den siebziger Jahren gegen die Atomindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der achtziger Jahren beteiligen sich DFG-Mitglieder an den Aktionen der [[Friedensinitiative Pforzheim]], so [[1981]] und [[1983]] bei einer Demonstration und Menschenkette mit jeweils über 2000 Teilnehmern gegen die Stationierung atomarer US-Mittelstreckenraketen (Pershing-II) in Mitteleuropa, ebenso [[1991]] an Protesten gegen den Golfkrieg und den Krieg im ehemaligen Jugoslawien.&lt;br /&gt;
Die zunehmenden Auslandseinsätze der Bundeswehr und deren Umbau zur Interventionsarmee werden in Flugblattaktionen und Veranstaltungen kritisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ständiges Thema der DGF-VK ist in Pforzheim die Auseinandersetzung mit dem [[23. Februar 1945]] und seiner Vorgeschichte, die Erforschung und Dokumentation der Lokalgeschichte [[1933]] bis [[1945]] und vor allem des Widerstands gegen Nazi-Terror und Eroberungskrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1974]] heißt es in der Grundsatzerklärung der DFG-VK wie der War Resisters’ International:&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Ich bin daher entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuwirken“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==DFG-VK überregional==&lt;br /&gt;
Die DFG-VK ist aus dem Zusammenschluß der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG) mit der Internationale der Kriegsgegner (IDK) dem deutschen Arm der War Resisters International (WRI) und dem Verband der Kriegsdienstverweigerer entstanden. Die Deutsche Friedensgesellschaft wurde [[1892]] von Bertha von Suttner gegründet. Fünf ihrer Mitglieder erhielten den Friedensnobelpreis: Bertha von Suttner, Alfred H. Fried, Ludwig Quidde, Carl von Ossietzky und Albert Schweizer. Die Internationale der Kriegsgegner wurde [[1921]] gegründet. Der Verband der Kriegsdienstverweigerer bei der Wiederbewaffnung der BRD [[1958]]. [[1968]] schlossen sich zuerst die DFG mit der IDK zusammen und [[1974]] die DFG-IDK mit dem Verband der Kriegsdienstverweigerer zur DFG-VK. &lt;br /&gt;
Zum hundersten Geburtstag der DFG-VK [[1992]] gab sich der Verband ein neues Grundsatzprogramm. Die DFG-VK ist der Deutsche Zweig der War Resisters International (WRI), die [[1921]] gegründet wurden. &lt;br /&gt;
Die DFG-VK hat über 6000 Mitglieder (stand [[2007]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
DFG-VK Gruppe Pforzheim-Enzkreis:&lt;br /&gt;
:[[G. Brändle]]&lt;br /&gt;
:[[Würmer Hauptstraße]] 65&lt;br /&gt;
:[[Postleitzahl#Teilorte|75181]] Pforzheim &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur== &lt;br /&gt;
* [[Karl Schroth]]: &#039;&#039;Und immer wieder für die Freiheit&#039;&#039;, Pforzheim, 1977&lt;br /&gt;
* Jubiläumsschrift: &#039;&#039;100 Jahre Deutsche Friedensgesellschaft. 100 Jahre Friedensarbeit in Pforzheim&#039;&#039;, Hrsg: DFG-VK, [[DGB]], Friedensinitiative Pforzheim, Autor: [[Gerhard Brändle]], Pforzheim, 1992 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* {{Homepage|www.dfg-vk.de}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia}} nicht vorhanden Stand 16.3.2008&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
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		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Karl_Otto_B%C3%BChrer&amp;diff=35965</id>
		<title>Karl Otto Bührer</title>
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		<updated>2008-03-16T19:40:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Literatur */ wikilink: Gerhard Brändle verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Karl Bührer Gedenkplatte.jpg|thumb|Gedenkplatte auf dem Hauptfriedhof beim Denkmal für die Opfer des Nazi-Regimes]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Karl Otto Bührer&#039;&#039;&#039; (* [[3. Juni]] [[1901]] in [[Pforzheim]]; † [[27. Dezember]] [[1942]] in Brandenburg/Havel) war Lehrer und Widerstandskämpfer gegen den [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Otto Bührer war ab [[1927]] Hauptlehrer in Pforzheim, Mitglied der [[SPD]] und Leiter des Verbundes der Arbeitersportvereine mit über 3000 Mitgliedern. [[1931]] trat er in die [[Sozialistische Arbeiterpartei]] (SAP), die ein Bündnis der Arbeiterparteien und Gewerkschaften gegen den drohenden Faschismus anstrebte, ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Widerstand ==&lt;br /&gt;
[[1933]] arbeitete Bührer als führender Kopf der SAP trotz Verbot weiter: Flugblätter warnten vor der &#039;&#039;&amp;quot;Erweiterung des Lebensraums nach Osten&amp;quot;&#039;&#039; (A. Hitler in „Mein Kampf“), was &#039;&#039;&amp;quot;soviel wie Krieg bedeutet&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Schroth: Karl Bührer darf nicht vergessen werden, S.4&amp;lt;/ref&amp;gt;. Spendensammlungen halfen Verfolgten und ihren Familien, Fluchthilfestationen in Pforzheim und [[Schwann]] (Pfarrer [[Friedrich Honecker]]) retteten Bedrohte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1935]] wurde Karl Bührer verhaftet, doch die Beweise gegen ihn reichten nicht zu einer Verurteilung. Im Herbst [[1937]] wurde er nach Dietenhausen versetzt. [[1938]] wurde er erneut verhaftet und zusammen mit 15 anderen SAP-Leuten, darunter [[Hans Brammer]] und [[Karl Schroth]], [[1939]] vor Gericht gezerrt. Vom Volksgerichtshof erhielt er wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zehn Jahre Zuchthaus. Er starb unter unbekannten Umständen am 27. Dezember 1942 im Zuchthaus Brandenburg/Havel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung ==&lt;br /&gt;
In Pforzheim erinnern die [[Karl-Bührer-Straße]] beim [[Hauptfriedhof]] und eine Gedenkplatte beim [[Denkmal für die Opfer des Nazi-Regimes]] auf dem Hauptfriedhof an ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Klaus Dagenbach, Markus Rupp: &#039;&#039;Die Pforzheimer SAPD im Widerstand&#039;&#039;, Pforzheim, 1995&lt;br /&gt;
*Lutz Van Dick: &#039;&#039;Oppositionelles Lehrerverhalten 1933 – 1945&#039;&#039;, München, Weinheim, 1988&lt;br /&gt;
*[[Karl Schroth]]: &#039;&#039;Karl Bührer darf nicht vergessen werden&#039;&#039;, unveröffent. Manuskript, Pforzheim, 1994&lt;br /&gt;
*Karl Schroth: &#039;&#039;Und immer wieder für die Freiheit&#039;&#039;, Pforzheim, 1977&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;„Mut zum Widerstehen“, Ausstellung Pforzheim 1933 – 1945&#039;&#039;, Dokumentation der Ausstellungstafeln, Hrsg: [[Stadtjugendring Pforzheim]], Redaktion: [[Gerhard Brändle]], Pforzheim, 1995&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Buehrer, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Gegner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pforzheimer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Osterfeld-Realschule&amp;diff=35964</id>
		<title>Osterfeld-Realschule</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Osterfeld-Realschule&amp;diff=35964"/>
		<updated>2008-03-16T19:39:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Literatur zur Schulgeschichte */ wikilink: Gerhard Brändle verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Osterfeldschulen.jpg|thumb|Eingang zu den Schulen an der Neßlerstraße Ecke Osterfeldstraße]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Osterfeld-Realschule&#039;&#039;&#039; liegt am östlichen Ende des [[Pforzheim]]er Stadtteils [[Brötzingen]], im selben Gebäude wie auch die [[Osterfeld-Grundschule]] und das [[Kulturhaus Osterfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulleiter ist seit [[1997]] Peter Schneider, Konrektor Wofgang Frey.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name Osterfeld leitet sich von der früheren Bezeichnung eines Stückes Land ab. In diesem Fall das &#039;&#039;östliche Feld&#039;&#039; der Gemarkung [[Brötzingen]]. Die Straße östlich der Schule war früher die Grenze zwischen Pforzheim und Brötzingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Profil / Besonderheiten==&lt;br /&gt;
*Vom &#039;&#039;Ministerium für Kultus Jugend und Sport&#039;&#039; wurde der Schule [[2003]] die Auszeichnung „Bildungswerkstatt Baden Württemberg“ verliehen.&lt;br /&gt;
* Modellprojekt &amp;quot;Sozialpraktikum&amp;quot;&lt;br /&gt;
* schulinternes &amp;quot;Nachhilfeinstitut&amp;quot; &lt;br /&gt;
* Kooperation mit der Firma [[Bader]] bei verschiedenen Projekten&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Pforzheimer Modell&amp;quot; - In Zusammenarbeit mit weiteren Schulen und der schulpsychologischen Beratungsstelle wurde ein Modell zur Förderung von lese- und/oder rechtschreibschwachen Schülern entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2007==&lt;br /&gt;
Am Samstag den 24. März 2007 fand anlässlich des 100 jährigen Jubiläums in der Osterfeld-Realschule, der Osterfeld-Grundschule sowie im Kulturhaus Osterfeld ein &amp;quot;Tag der offenen Tür&amp;quot; statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitgleich fand im Treppenhaus der Schule eine Ausstellung über die ehemalige Lehrerin [[Hedwig David]] statt. Thema: &amp;quot;Antisemitismus bis Auschwitz&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Oldie-Treffen==&lt;br /&gt;
Die Osterfeld-Realschule organisiert alle 2 Jahre für alle ehemaligen Schüler und Lehrer der Schule ein Oldie-Treffen. Sie finden in geraden Jahren am Freitag vor dem 1.Advent in der &amp;quot;Rollschuhhalle&amp;quot; der Schule statt.&lt;br /&gt;
Nächster Termin ist der &#039;&#039;&#039;28. November 2008&#039;&#039;&#039; ab 19.00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
;von [[1907]] bis [[1933]]&lt;br /&gt;
Gebaut wurde die damalige Volksschule nach Plänen von [[Alfons Kern]]. Die Einweihung war am [[5. September]] 1907.&lt;br /&gt;
Es gab drei Flügel (zwei für Mädchen und einer für Jungen) sowie zwei Turnhallen (heute: Veranstaltungssäle im Kulturhaus Osterfeld). &lt;br /&gt;
Mit Kriegsbeginn [[1914]] wurde die Schule zum Lazarett für über 600 Verwundete, [[1919]] zum Seuchenkrankenhaus. Ab Sommer 1919 findet wieder regulärer Unterricht statt, die Schulküche ist Ausgabestelle der „Quäkerspeisung“, die täglich bis zu 3000 Kinder, werdende und stillende Mütter mit einer warmen Mahlzeit versorgt.&lt;br /&gt;
Nach der Fertigstellung der [[Nordstadtschule]] übernimmt eine „Fortbildungsschule für Mädchen“ einen Teil des Nordflügels, eine hauswirtschaftliche Berufsschule auch für Mädchen, die aufgrund von Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit keinen Ausbildungsplatz finden; dem selben Zweck dient eine Fortbildungsschule für Jungen.&lt;br /&gt;
1930 ist eine zeitlang die [[Jugendherberge]] im Schulhaus untergebracht. Der Beginn und die Größe einer Sonderschule für Lernbehinderte an der Osterfeld-Schule sind unklar, sie endet 1937, was weiter mit den Kindern geschah, ist noch nicht erforscht. Gleiches gilt für eine Sonderklasse für Sinti- und Roma-Kinder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; von 1933 bis [[1940]] - „Hindenburg“ – Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nationalsozialistischen Machthaber machen aus der Osterfeld- die „Hindenburg“-Schule, in den Klassenzimmern hängen Hitler-Bilder oder Hakenkreuz-Fahnen. Sport dient der vormilitärischen Ausbildung, der „Hitlergruß“ zu Beginn und Ende jeder Stunde ist Pflicht. Lehrer kann nur sein, wer “im Geist des neuen Deutschland“ unterrichtet.&lt;br /&gt;
Ab 1936 müssen jüdische Kinder die staatlichen Schulen verlassen und sind an der Hindenburg-Schule in einem Schulgetto, auch „Judenschule“ genannt, zusammengefasst. Ab Oktober 1940 verschleppen die NS-Machthaber von 38 namentlich bekannten Kindern 14 in Lager, drei Kinder werden in Auschwitz bzw. im Osten ermordet, ebenso die Lehrerin [[Hedwig David]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; von [[1941]] bis [[1945]] - Schule im Krieg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Oktober 1941 dient die Schule wieder als Lazarett, um Verwundete wieder für die Front oder die Rüstungsindustrie fit zu machen. Ein Diphtherie-Zimmer ist die Isolierstation für Verwundete mit Ansteckungskrankheiten, im Keller entsteht eine Station für Schwerverwundete wie z.B. Querschnittsgelähmte, die bei Fliegeralarm nicht in den Keller gehen oder transportiert werden können.    &lt;br /&gt;
Beim [[Luftangriff auf Pforzheim|Bombenangriff am 23. Februar 1945]] liegt das Schulgebäude am westlichen Ende des Bombenteppichs. In der Neßlerstraße schlagen Sprengbomben ein und in der Nähe Brandbomben, aber die Verwundeten und das Personal des Lazaretts können sich aus dem berennenden Gebäude retten. Die Schule brennt aus, Decken stürzen ein, aber die Mauern bleiben stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; von 1945 bis [[1973]] - multifunktionales Provisorium statt Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Verwaltungszentrum:&lt;br /&gt;
Nach dem 23. Februar 1945 sind alle öffentlichen Gebäude in der Innenstadt zerstört, nach der Befreiung Pforzheims am 18. April und dem Kriegsende am 9. Mai 1945 wird das Osterfeld mit einfachen Balkendecken notdürftig repariert. Am 31. Juli zieht das Bürgermeisteramt in den Flügel entlang der Neßlerstraße ein, im Oktober die [[Polizei]], später das Einwohnermeldeamt, das Wohnungsamt, auch die [[Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald|Industrie- und Handelskammer]] und die Handwerkskammer, ab 1950 auch das Standesamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Musentempel:&lt;br /&gt;
Am 15. April 1946 öffnet die [[Stadtbücherei]] im Erdgeschoss, sie zieht erst 1959 in das neu errichtete [[Reuchlinhaus]] an der [[Jahnstraße]].&lt;br /&gt;
Nach dem Umbau der Knabenturnhalle der Schule findet am 11. September 1948 die erste Aufführung im „Kammerspielhaus“ statt, als provisorisches [[Stadttheater]] gedacht, jedoch bis [[1990]] in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; von [[1970]] bis [[1977]] - Rückbau zur Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zug des absehbaren Umzug der Stadtverwaltung ins neu errichtete [[Rathaus]] am [[Marktplatz (Pforzheim)|Marktplatz]] fällt die Entscheidung, das Gebäude zur Grund- und Realschule um- bzw. rückzubauen. Die Arbeiten beginnen 1973, die Einweihung findet am 19. August 1975 statt, 1977 folgt die notwendige Sporthalle, denn in der ehemaligen Knabenturnhalle spielt immer noch das Stadttheater.&lt;br /&gt;
Es gilt wieder der Auftrag, den Stadtschulrat Ziegler vor fast 100 Jahren formulierte:&lt;br /&gt;
„Nicht nur Lernschule, sondern Erziehungsschule; sie soll sozial erziehen zur Selbständigkeit und zur Selbsthilfe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===innere Schulentwicklung===  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Von 1977 bis 1981 herrscht Raumnot, zeitweise sind bis zu sechs Klassen in die [[Fritz-Erler-Schule|Fritz-Erler-]] bzw. die [[Weiherbergschule]] ausgelagert.   &lt;br /&gt;
* 1981 endet der Schulversuch „Profilierung der Realschuloberstufe“, dessen Erfahrungen in den neuen Bildungsplan 1984 einfließen, der „erziehende Unterricht“ wird zum Schlüsselbegriff.&lt;br /&gt;
* Der Bildungsplan von 1994 stellt die Handlungskompetenz des Kindes bzw. Jugendlichen, zusammengesetzt aus Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz, in den Vordergrund.&lt;br /&gt;
* Die Schule beteiligt sich am Schulversuch „Wirtschaft – Verwalten – Recht“. Sie öffnet sich gegenüber außerschulischen Partnern, entwickelt das Modell eines Sozialpraktikums, stärkt das soziale Engagement mit Aktionen wie „Korken für Kork“ und „Schulkinder helfen Flüchtlingskindern“ und kooperiert mit Unternehmen aus der Nachbarschaft mit dem Schwerpunkt des Übergangs von der Schule in die Arbeitswelt.  &lt;br /&gt;
* Im Jahr 2000 feiern Grund- und Realschule 25-jähriges Jubiläum.&lt;br /&gt;
* 2004 erhält die Osterfeld-Realschule die Auszeichnung „Bildungswerkstatt“.&lt;br /&gt;
* Der Bildungsplan von 2004 bringt als Innovationen Bildungsstandards, Fächerverbünde sowie themenorientierte Projekte und wird u.a. durch die Entwicklung von Kern- und Schulcurricula umgesetzt.&lt;br /&gt;
* Am 24. März [[2007]] feierten die beiden Schulen und das [[Kulturhaus Osterfeld]] gemeinsam das 100-jährige Jubiläum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur zur Schulgeschichte===&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Brändle]]: &#039;&#039;&amp;quot;Die wechselhafte Geschichte der Osterfeld-Schule in zehn Abteilungen mit 50 Bildern und Dokumenten&amp;quot;&#039;&#039;, in: Osterfeldschulen (Hrsg.), Festschrift zum Schuljubiläum Juli 2000, Pforzheim, 2000&lt;br /&gt;
* Festschrift &#039;&#039;„80 Jahre Osterfeldschule“&#039;&#039;, Pforzheim, 1985&lt;br /&gt;
* Olaf Schulze: &#039;&#039;Das Osterfeld – eine Pforzheimer Institution&#039;&#039;, in: Rudin, Bärbel, Schulze, Olaf, Kulturhaus Osterfeld – Die Eröffnung, Pforzheim, 1994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adresse== &lt;br /&gt;
:Osterfeld-Realschule&lt;br /&gt;
:[[Neßlerstraße]] 10&lt;br /&gt;
:[[Postleitzahl#Stadt_Pforzheim|75172]] Pforzheim   &lt;br /&gt;
:Telefon: (0 72 31) 39-28 53 &lt;br /&gt;
:Telefax: (0 72 31) 39-28 97 &lt;br /&gt;
:{{E-Mail|Realschule|Osterfeld.de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblink==&lt;br /&gt;
:{{Homepage|www.Osterfeld.de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Realschule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pforzheim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Theodor_Bohnenberger,_Westliche_Karl-Friedrich-Stra%C3%9Fe_86_in_Pforzheim&amp;diff=35962</id>
		<title>Haus Theodor Bohnenberger, Westliche Karl-Friedrich-Straße 86 in Pforzheim</title>
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		<updated>2008-03-16T19:37:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Literatur */ wikilink: Gerhard Brändle verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bilder fehlen}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bohnenberger Schlössle&#039;&#039;&#039; nannte man in [[Pforzheim]] das Gelände an der [[Westliche Karl-Friedrich-Straße|Westlichen Karl-Friedrich-Straße]] zwischen [[Museumstraße|Museum]]-, [[Kiehnlestraße|Kiehnle]]- und [[Goethestraße]], früher im Westen bis zur heutigen [[Berliner Straße]] und im Norden bis zur später erbauten Bahnlinie reichend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[1826]] lässt Theodor Bohnenberger auf dem Gelände in der früheren Brötzinger Vorstadt eine Villa im Weinbrennerschen Stil mit Nebengebäuden im weitläufigen Park errichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1864]] verlässt die Familie Bohnenberger Pforzheim, „jahrzehntelang lag nun das schöne Schlösschen inmitten des nach und nach verwildernden Parks wie ein verwunschenes Märchenschloss“&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1897]] gehen das Hauptgebäude und die Nebengebäude im Park bis zur Kiehnlestraße im Norden und zur Goethestraße im Westen in städtischen Besitz über. Von [[1909]] bis [[1945]] ist hier die Volksbücherei ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis [[1928]] befinden sich im Hauptgebäude das Arbeitsamt, anschließend eine Gemäldegalerie, im westlichen Hintergebäude sind bis [[1936]] eine Kinderkrippe, danach das Stadtarchiv untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in der Ursprungszeit als Weinkeller konzipierte Gewölbekeller dient im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] (1939-45) als [[Luftschutzkeller]]. Beim [[Luftangriff auf Pforzheim|Luftangriff am 23. Februar 1945]] werden die Gebäude zerstört; der Keller bleibt intakt, doch der Druck einer vor dem Eingang explodierenden Luftmine tötet alle Insassen&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde der südliche Teil des Geländes zum Parkplatz, der nördliche an der Kiehnlestraße zum Kinderspielplatz und Pausenhof für die Schülerinnen und Schüler des benachbarten Hilda-Gymnasiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[2000]]/[[2001]] beginnt eine Diskussion um die Nutzung des Geländes „Bohnenberger Schlössle“, einer der letzten größeren freien Fläche in der Innenstadt. Die Stadt plant, das Gelände an einen privaten Investor zu verkaufen, der dort ein Einkaufszentrum errichten will. Aus der Bürgerschaft, aus der Gruppe „Lokale Agenda“, von den Anwohnern und aus dem [[Hilda-Gymnasium]] gibt es Kritik an diesen Plänen und Alternativ-Vorschläge: Erhaltung einer „grünen Lunge“ eines Parks mit Café-Restaurant, Markthalle, Spielplätzen und kleineren Geschäften. Ungeklärt bleiben Fragen nach dem Inhalt der Stiftungsurkunde der Familie Bohnenberger, deren Inhalt in den 1952 festgelegten Bebauungsplan eingegangen ist: „für öffentliche Zwecke vorbehalten“&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[2005]] öffnet die [[Schlössle-Galerie]] die Pforten ihres Konsumtempels, einen Steinwurf entfernt von der Investitionsruine [[City Einkaufspark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft des Namens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Bohnenberger Schlössles ist verknüpft mit der Entwicklung der Pforzheimer Traditionsindustrie und der Industriellenfamilie Bohnenberger:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1767]] schließt der badische Markgraf [[Karl Friedrich]] mit Unternehmern aus der Schweiz und Frankreich einen Vertrag zur Gründung einer Manufaktur zur Erzeugung von Uhren und feinen Stahlwaren. Nach der Verkündung der Gewerbefreiheit [[1776]] treten neben Franzosen, Schweizern und Engländern auch Pforzheimer Bürger als Unternehmer auf. Friedrich Bohnenberger tritt [[1792]] als Teilhaber in das Geschäft seines Schwagers Kiehnle ein, [[1799]] trennt er sich wieder von ihm und gründet sein eigenes Unternehmen in der [[Lammgasse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1820]] kauft Bohnenberger, „der in seiner Pforzheimer Bijouteriefabrik anscheinend sehr viel Geld verdient hatte“&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt; die Papiermühle in [[Niefern]]. Er importiert in den 30er Jahren einen Lumpenkochapparat und eine Papiermaschine neuester Art aus England und wird so mittels ausländischer Technik zum Begründer der badischen Papierindustrie&amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;. Sein Sohn Theodor lässt die Villa an der Westlichen Karl–Friedrichstraße erbauen, nach seinem Tod verlässt die Familie Pforzheim, in einem der Hintergebäude befindet sich bis fast zur Jahrhundertwende das Büro der Nieferner Papierfabrik. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Nach Fussnoten.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Trost, Oskar: Wohnsitze der führenden Pforzheimer Industriellen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, in: Pforzheimer Geschichtsblätter, Band 3, Herausgeber: Stadtverwaltung Pforzheim: Pforzheim, 1971, S. 179 ff.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;Schmalacker/Wyrich, Esther: Pforzheim 23.2.1945, Der Untergang einer Stadt, Pforzheim, 1980&lt;br /&gt;
* &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;Lacroix, Emil: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim, Karlsruhe, 1939&lt;br /&gt;
* &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;Zier, Georg: Geschichte der Stadt Pforzheim, Stuttgart, 1984 &lt;br /&gt;
* &amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;[[Gerhard Brändle]]: „... die Vermischung mit dem fremden Element“ – Neunzehn Jahrhunderte Zuwanderung nach Pforzheim, Pforzheim, 1995&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pforzheim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
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		<title>Hugenotten</title>
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		<updated>2008-03-16T19:36:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Literatur */ wikilink: Gerhard Brändle verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter &#039;&#039;&#039;Hugenotten&#039;&#039;&#039; wird eine protestantische Glaubensbewegung im Frankreich des 16. Jahrhunderts verstanden. Ihr Glaube war stark von der Lehre Johannes Calvins beeinflusst. Die bekannte Ballade &amp;quot;Die Füße im Feuer&amp;quot; von Conrad Ferdinand Meyer nimmt Bezug auf die grausamen Methoden, mit denen die Hugenotten von Vertretern der französischen Krone gefoltert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hugenotten in Pforzheim ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Edikt von Fontainebleau]] [[1685]] waren Hunderttausende von Hugenotten gezwungen, Frankreich zu verlassen. Eine Gruppe Hugenotten siedelte sich in [[Pforzheim]] an und gründete dort die erste reformierte Kirchengemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Die Ortssippenbücher der badischen Kolonien (Hugenotten und Wallonen) 1699 - 1809/27 : Friedrichstal, Welschneureut, Augustistadt-Gochsheim, Auerbach, Pforzheim. Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht, 2002. ISBN 3-923107-16-1&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Brändle]]: Die Privilegien der reformierten Gemeinde in Pforzheim vom 16. Juli 1700: Original und Übertragung des Freiheitsbriefes für hugenottische Glaubensflüchtlinge; Vorgeschichte, Bedeutung und Wirkung der Privilegien; 300 Jahre Waldenser und Hugenotten in Pforzheim. Pforzheim : Arbeitskreis des Evang. Bezirkskirchenrates Pforzheim-Stadt, 2000.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Brändle]]: 300 Jahre Waldenser und Hugenotten in Pforzheim: Fremde werden Einheimische (Arbeitskreis des Evangelischen Bezirkskirchenrats Pforzheim-Stadt &amp;quot; 300 Jahre Waldenser und Hugenotten in Pforzheim&amp;quot;). Pforzheim: Arbeitskreis des Evang. Bezirkskirchenrats Pforzheim, 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Edikt von Nantes]]&lt;br /&gt;
* [[Ludwig XIV.]]&lt;br /&gt;
* [[Waldenser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.familie-loyal.de Hugenotten-Seite der Familie Loyal]&lt;br /&gt;
* {{Karlsruher Stadtwiki}}&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religionsgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
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		<title>Gerhard Brändle</title>
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		<updated>2008-03-16T19:31:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: Die Seite wurde neu angelegt. Quellen: die Artikel dieses Stadtwikis und der Weblink&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bilder fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gerhard Brändle&#039;&#039;&#039; ist ein der linken, pazifistischen Szene nahestehender Verfasser mehrerer [[Stadtgeschichte|stadt]]- bzw. [[Pfenzland|regional]]-/heimat[[Geschichte|geschichtlicher]] Werke insbesondere zur Geschichte religiöser Minderheiten – vor allem der [[Juden]], aber auch der [[Waldenser]] und [[Hugenotten]] – in [[Pforzheim]]. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Zeit des [[Nationalsozialismus]] ([[1933]] bis [[1945]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten seiner Werke sind von der [[Stadt Pforzheim]] herausgegeben worden und im Eigenverlag der Stadt erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Brändles Privat[[archiv]] befindet sich unter anderem ein Brief von [[Werner Reinheimer]] an [[Kurt Baruch]] vom August [[1980]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1995]] betreute Brändle redaktionell die [[Ausstellung]] &#039;&#039;&amp;quot;,Mut zum Widerstehen&#039; Pforzheim 1933–1945&amp;quot;&#039;&#039; des [[Stadtjugendring Pforzheim]] und der Volkshochschule ([[Volkshochschule|VHS]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brändle ist für die [[Deutsche Friedens-Gesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen]] Kontaktperson der Pforzheimer Ortgruppe ([[Würmer Hauptstraße]] 65, [[Postleitzahl#Teilorte|75181]] Pforzheim) in deren Landesverband für [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lebt in [[Pforzheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(in chronologischer Reihenfolge des Erscheinens)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Gurs – Vorhölle von Auschwitz&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, Herausgeber: Stadt Pforzheim, Pforzheim (Stadt Pforzheim) 1980&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, Herausgeber: Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0&lt;br /&gt;
*zusammen mit Wolfgang Zink: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Jüdische Gotteshäuser in Pforzheim&#039;&#039;&#039;&amp;quot;; herausgegeben von der Stadt Pforzheim. 1. Auflage, Pforzheim (Verlag der Stadt Pforzheim) 1990 ISBN 3-9800843-5-3&lt;br /&gt;
* Jubiläumsschrift: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;100 Jahre Deutsche Friedensgesellschaft. 100 Jahre Friedensarbeit in Pforzheim&#039;&#039;&#039;&amp;quot; (Herausgegeber: [[DFG-VK]] und [[DGB]]), Pforzheim 1992&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;„... die Vermischung mit dem fremden Element“ neunzehn Jahrhunderte Zuwanderung nach Pforzheim&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim 1995 (1. Auflage) ISBN 3-9804325-2-1 &lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;300 Jahre Waldenser und Hugenotten in Pforzheim&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, herausgegeben vom [[Arbeitskreis des Evangelischen Bezirkskirchenrates Pforzheim-Stadt]], Pforzheim (Arbeitskreis d. Ev. Bezirkskirchenrates PF-Stadt) 1999&lt;br /&gt;
* zusammen mit Sarah Hary: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;„... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am [[Osterfeld]] zur Deportation ins Lager Gurs&#039;&#039;&#039;&amp;quot;; herausgegeben vom [[Kulturamt]] der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4    	 erschienen in der Reihe [[Pforzheimer Hefte]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Die wechselhafte Geschichte der Osterfeld-Schule in zehn Abteilungen mit 50 Bildern und Dokumenten&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Osterfeldschule]]n (Hrsg.), Festschrift zum Schuljubiläum Juli 2000, Pforzheim, 2000&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Die Privilegien der reformierten Gemeinde in Pforzheim vom [[16. Juli]] [[1700]]&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, herausgegeben vom [[Arbeitskreis des Evangelischen Bezirkskirchenrates Pforzheim-Stadt]], Pforzheim (Arbeitskreis d. Ev. Bezirkskirchenrates PF-Stadt) 2000&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Jüdisches Pforzheim&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, Haigerloch 2001 ISBN 3-933231-17-5 &lt;br /&gt;
* &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ängste und Auswege – Bilder aus Umbruchszeiten in Pforzheim&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, Band 1, herausgegeben von der [[Löbliche Singergesellschaft  von 1501|Löblichen Singergesellschaft von 1501]] anläßlich ihres 500jährigen Bestehens. Heidelberg (Verlag Regionalkultur) 2001. ISBN 3-89735-174-9 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Presseveröffentlichungen ===&lt;br /&gt;
* Artikelfolge zum Thema Zwangsarbeit, in der [[Pforzheimer Zeitung]] vom 14./15. Juni 1991&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Keine Homepage}}&lt;br /&gt;
* [http://dispatch.opac.ddb.de/DB=4.1/SET=11/TTL=1/REL?PPN=110060725 Literatur von und über {{PAGENAME}}] im Katalog der Deutschen Bibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtwiki ==&lt;br /&gt;
Es gibt für die hier im [[Stadtwiki Pforzheim-Enz]] am häufigtsten angeführten zwei seiner Werke die [[Stadtwiki:Vorlage|Vorlagen]]: &amp;quot;[[Vorlage:Brändle 1990|Brändle 1985]]&amp;quot; und &amp;quot;[[Vorlage:Brändle 1990|Brändle 1990]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Brandle, Gerhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Stub}} &amp;lt;!-- da zur Person nur wenig bekannt, z.B. wann geboren?--&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Vorlage:Br%C3%A4ndle_1985&amp;diff=35938</id>
		<title>Vorlage:Brändle 1985</title>
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		<updated>2008-03-16T17:46:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: katfix: ist -&amp;gt; Kategorie:Stadtwiki:Literaturverweis-Vorlage&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorlageergebnis ==&lt;br /&gt;
Text, der bei Verwendung dieser Vorlage (im Abschnitt &amp;quot;Literatur&amp;quot; eines Artikels einzufügen ist &amp;lt;nowiki&amp;gt;{{Brändle 1985}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;) im Artikel erscheint:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;/noinclude&amp;gt;[[Gerhard Brändle]]: &#039;&#039;&amp;quot;Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim&amp;quot;&#039;&#039;, herausgegeben von der [[Stadt Pforzheim]], Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
== Weitere Auflagen ==&lt;br /&gt;
* (Keine)&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [http://dispatch.opac.ddb.de/DB=4.1/SET=3/TTL=1/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=4&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=j%C3%BCdischen+Mitb%C3%BCrger+Pforzheim Eintrag im Katalog der Deutschen Bibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtwiki:Literaturverweis-Vorlage|Brandle1985]]&lt;br /&gt;
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		<title>Vorlage:Brändle 1990</title>
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		<updated>2008-03-16T17:45:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: katfix: ist -&amp;gt; Kategorie:Stadtwiki:Literaturverweis-Vorlage&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorlageergebnis ==&lt;br /&gt;
Text, der bei Verwendung dieser Vorlage (im Abschnitt &amp;quot;Literatur&amp;quot; eines Artikels einzufügen ist &amp;lt;nowiki&amp;gt;{{Brändle 1990}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;) im Artikel erscheint:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;/noinclude&amp;gt;[[Gerhard Brändle]] mit Wolfgang Zink; herausgegeben von der [[Stadt Pforzheim]]: &#039;&#039;&amp;quot;Jüdische Gotteshäuser in Pforzheim&amp;quot;&#039;&#039;, 1. Auflage, Pforzheim (Stadt Pforzheim) 1990 ISBN 3-9800843-5-3&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
== Weitere Auflagen ==&lt;br /&gt;
* (bislang noch keine, Stand März 2008)&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [http://dispatch.opac.ddb.de/DB=4.1/SET=8/TTL=8/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=4&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=j%C3%BCdische+Gottesh%C3%A4user+Pforzheim Eintrag im Katalog der Deutschen Bibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtwiki:Literaturverweis-Vorlage|Brandle1990]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
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		<title>Juden</title>
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		<updated>2008-03-16T17:43:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Literatur */ mit Vorlage &amp;quot;Brändle 1990&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Juden&#039;&#039;&#039; gehören seit dem Mittelalter zur Bevölkerung in der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pforzheim ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Barfuessergasse2.jpg|thumb|Straßenschild Barfüßergasse mit Hinweis auf historische Bezeichnung &amp;quot;Judengässlein&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Aus dem Mittelalter gibt es spärliche Hinweise auf eine jüdische Gemeinde in [[Pforzheim]]. In den Berichten um die als Märtyrerin verehrte [[Margaretha von Pforzheim]] werden &amp;quot;die Juden&amp;quot; für ihre Ermordung im Jahr [[1260]] verantwortlich gemacht (vgl. auch [[Das von den Juden getötete Mägdlein (Sage)]]), ihre Hinrichtung als Schuldige wird beiläufig erwähnt. Auch eine zeitgenössische jüdische Quelle weist auf ein Pogrom an der jüdischen Bevölkerung Pforzheims in diesem Jahr hin; ihr kann man weiter entnehmen, dass zu den Opfern ein Rabbiner zählte, was auf die damalige Existenz einer etablierten jüdischen Gemeinde in Pforzheim hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem späten Mittelalter ist der Straßenname &amp;quot;Judengasse&amp;quot; oder &amp;quot;Judengässlein&amp;quot; überliefert, bei dem es sich wahrscheinlich um den westlichen Teil der heutigen [[Barfüßergasse]] handelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit bis 1945 ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Gedenkstein am Platz der Synagoge.jpg|thumb|Gedenkstein am Platz der Synagoge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte Erwähnung eines jüdischen Betsaals in Pforzheim stammt von [[1709]]. Im Jahr [[1810]] zählt die Jüdische Gemeinde in Pforzheim 95 Mitglieder; ihre erste [[Synagoge]] richtet sie [[1812]] an der [[Metzgerstraße]] ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der repräsentative Nachfolgebau wird [[1893]] an der [[Zerrennerstraße]] 26, am heutigen [[Platz der Synagoge]], eingeweiht. [[1900]] zählt die Jüdische Gemeinde 536 Mitglieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Machtergreifung des [[Nationalsozialismus]] am [[30. Januar]] [[1933]] setzt die staatlich organisierte [[Judenverfolgung]] ein. Juden werden auch in Pforzheim aus dem Wirtschaftsleben gedrängt und vom öffentlichen Leben ausgeschlossen. Die jüdische Bevölkerung Pforzheims umfasst im Juni 1933 noch 770 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen des [[10. November]] [[1938]] verwüstet die [[SA]] die Pforzheimer Synagoge. In der Folgezeit wandert ein Großteil der in Pforzheim lebenden Juden ins Ausland aus. Die Synagoge wird [[1939]] abgerissen, die Kosten hierfür der Jüdischen Gemeinde auferlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[15. Oktober]] [[1940]] weist das [[Baden|badische]] Innenministerium die ihm unterstellten Polizeidirektionen an, alle Juden auszuweisen, ausgenommen nur transportunfähige Kranke, ausländische Staatsangehörige und mit &amp;quot;Ariern&amp;quot; verheiratete Juden. Am [[22. Oktober]] werden 186 Juden vom [[Güterbahnhof]] aus Pforzheim abtransportiert, darunter auch einige Personen, die zuvor in [[Königsbach]] wohnhaft waren, weitere neun ehemalige Pforzheimer BürgerInnen kommen aus anderen  Gemeinden zum Transport nach Gurs hinzu, sodass die Gesamtzahl der aus Pforzheim Stammenden 195 beträgt. Nur wenige bleiben zurück, nach einem Bericht von 1941 leben noch 33 Juden in Pforzheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus Baden und zur gleichen Zeit aus der [[Pfalz]] deportierten Juden kommen in das südfranzösische Lager [[Gurs]] und vegetieren dort unter katastrophalen hygienischen und sanitären Bedingungen. 28 Menschen sterben im Lager, 55 können gerettet werden. Fast alle der noch im Lager befindlichen Überlebenden werden ab [[1942]] ins Vernichtungslager Auschwitz abtransportiert und dort ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegenwart ===&lt;br /&gt;
Siehe [[Synagoge#Pforzheim|Synagoge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Königsbach ==&lt;br /&gt;
In [[Königsbach]] gab es bis zur Judenverfolgung im [[Nationalsozialismus]] eine jüdische Gemeinde. Ihre [[1834]] erbaute [[Synagoge#Königsbach|Synagoge]] wurde ebenfalls in der Reichspogromnacht 1938 zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein jüdischer Friedhof ist in Königsbach noch erhalten. Am Rande des Wohngebiets &amp;quot;Steidig&amp;quot; liegt der 1872 gegründete jüdische Friedhof, auf dem 1940 die letzte Bestattung stattfand.&lt;br /&gt;
Der Königsbacher Kaufmann Löw Stern machte den Kauf des Grundstücks für den Friedhof möglich. Bis dahin mussten die Toten der jüdischen Gemeinde Königsbach nach Obergrombach gebracht werden um dort beigesetzt zu werden. Löw Stern ist einer der circa 140 in Königsbach beerdigten Juden.&lt;br /&gt;
Für die Opfer der NS-Zeit wurde auf dem Friedhof ein Gedenkstein errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschwandorf ==&lt;br /&gt;
In [[Unterschwandorf]], heute Stadtteil von [[Haiterbach]] im südlichen [[Landkreis Calw]], bestand von Ende des [[18. Jahrhundert]]s bis [[1861]] eine kleine jüdische Gemeinde. Im Jahr [[1801]] wurde ein heute noch erhaltener jüdischer Friedhof angelegt, [[1803]] eine Synagoge erbaut. Zeitweise stellten Juden ein Drittel der Dorfbevölkerung und in den [[1830er]]-Jahren mit [[Gottlieb Moses Dessauer]] sogar den ersten jüdischen Bürgermeister in [[Württemberg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Mitte des [[19. Jahrhundert]]s setzte jedoch eine zunehmende Ab- und Auswanderung der Unterschwandorfer Juden ein. [[1860]] war die jüdische Bevölkerung am Ort so weit geschwunden, dass die Muttergemeinde in Baisingen (heute Stadtteil von [[Rottenburg am Neckar]]) beschloss, die Synagoge zu schließen und das Gebäude zu verkaufen. Nachfolgend als Holzlager und Scheune genutzt, wurde es mit der Zeit baufällig und [[1920]] abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes Reuchlin]]&lt;br /&gt;
* [[Hauptfriedhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Georg Zier, &#039;&#039;Geschichte der Stadt Pforzheim&#039;&#039;, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1982, ISBN 3-8062-0234-6&lt;br /&gt;
* {{Brändle 1990}}&lt;br /&gt;
* {{Brändle 1985}}&lt;br /&gt;
* Gerhard Brändle, &#039;&#039;Jüdisches Pforzheim. Einladung zur Spurensuche&#039;&#039;, Haigerloch 2001 (36 S.) &lt;br /&gt;
* Herbert Ruff, &#039;&#039;Die Margaretha von Pforzheim - Geschichte, Legende, Tradition&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Ängste und Auswege. Bilder aus Umbruchszeiten in Pforzheim. Band 1&#039;&#039;, Ubstadt-Weiher 2001, S. 139 - 170&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Homepage|www.Juedische-Gemeinde-Pforzheim.de|Israelitische Kultusgemeinde Pforzheim}}&lt;br /&gt;
* {{Homepage|www.alemannia-judaica.de|Alemannia Judaica}} – Arbeitsgemeinschaft für die  Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum&lt;br /&gt;
* {{Stadtwiki Karlsruhe|Juden_in_Karlsruhe|Juden in Karlsruhe}}&lt;br /&gt;
* {{wikipedia|Judentum|Judentum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pforzheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königsbach-Stein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haiterbach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Arisierung&amp;diff=35935</id>
		<title>Arisierung</title>
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		<updated>2008-03-16T17:42:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Quellen */ mit Vorlage &amp;quot;Brändle 1990&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Arisierung&amp;quot;&#039;&#039;&#039; wurde im [[Nationalsozialismus]] die planmäßige und schrittweise Ausschaltung von Menschen [[jüdisch]]er Religionszugehörigkeit aus dem Wirtschaftsleben durch die [[Antisemitismus|antisemitische]] Politik der [[NSDAP]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Pforzheim]] kommt es schon im Mai [[1920]] zu antisemitisch motivierten Boykott-Aufrufen: An Schaufenstern in der Innenstadt kleben Zettel mit der Aufschrift: &#039;&#039;&amp;quot;Kauft nicht bei Juden!&amp;quot;&#039;&#039; Die &amp;quot;Freie Presse&amp;quot;, Organ der [[SPD]], kommentiert: &#039;&#039;&amp;quot;Wenn die antisemitisch-deutsch-nationalen Hetzpolitiker glauben, uns Arbeiter aufputschen zu können, so beweisen sie damit ihre groteske Gedankenlosigkeit. Wucherer, Schieber und Schwindler sind in allen Konfessionen und Rassen vertreten&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober [[1923]] kleben Unbekannte über Nacht an Türen und Schaufenster jüdischer Geschäftsleute Zettel mit der Aufschrift: &#039;&#039;&amp;quot;Kauft nicht bei Juden!&amp;quot;&#039;&#039; Die &amp;quot;Freie Presse&amp;quot; schreibt dazu: &#039;&#039;&amp;quot;Die Arbeiterschaft will für den wenigen Lohn, den sie erhält, möglichst viel gute Ware erhalten. Wer daher in der Lage ist, die werktätige Bevölkerung mit preiswerten Bedarfsartikeln zu versorgen, ist ihr willkommen, mag es ein Christ, Jude oder Heide sein&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Boykott am 1. April 1933 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[31. März]] [[1933]] beginnt die erste offene antisemitische Aktion der NSDAP mit dem Boykott von Läden, Arztpraxen und Rechtsanwaltsbüros, deren Besitzer zur jüdischen Gemeinde gehören. SA-Männer unter Leitung des Standartenführers Rilling versperren den Zugang z.B. zum [[Galeria Kaufhof#Geschichte|Kaufhaus Schocken]] und fordern die Käufer zum Verlassen des Hauses auf. In der Nacht zum Samstag kleben Nationalsozialisten an jüdische Geschäfte Zettel mit Aufschriften wie &amp;quot;Ein Lump und Landesverräter ist, wer in jüdischen Geschäften kauft!&amp;quot; oder &amp;quot;Geschlossen, da abgereist nach Palästina&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Am [[1. April]] 1933 stehen ab 10 Uhr morgens SA- und SS-Männer vor den Eingängen der boykottierten Geschäfte, blockieren sie und halten mögliche Käufer durch Warnungen vom Betreten der Geschäfte ab, so bei den Kaufhäusern Schocken (heute [[Galeria Kaufhof]]) und Knopf (am [[Marktplatz (Pforzheim)|Marktplatz]]) und auch beim Fotograf [[Max Rödelsheimer]] am [[Schloßberg]]. Durch das &amp;quot;Gesetz zum Schutz des deutschen Einzelhandels&amp;quot; mit Einschränkungen für Warenhäuser und durch das Verbot für NSDAP-Mitglieder, in Warenhäusern einzukaufen, kommt es zu Umsatzeinbußen. Am [[9. Mai]] 1933 beschließt der gleichgeschaltete neue Stadtrat Pforzheims, dass städtische Betriebe und das Wohlfahrtsamt nichts mehr aus Warenhäusern, Konsumvereinen und jüdischen Geschäften beziehen dürfen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;quot;Arisierung&amp;quot; in Pforzheim ==&lt;br /&gt;
Im Gebiet der heutigen [[Fußgängerzone]] und der anliegenden [[Leopoldstraße|Leopold-]] bzw. [[Zerrennerstraße]] befanden sich bis 1933 insgesamt 18 Geschäfte, deren Inhaber der jüdischen Religionsgemeinschaft angehörten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Deutsch (Handarbeitsgeschäft), Klein (Möbel), Rödelsheimer (Fotoatelier) und Tannhauser (Lederhandlung) am [[Schloßberg]]&lt;br /&gt;
* Kaufhaus Knopf und Krüger &amp;amp; Wolff (Bekleidung)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://213.198.75.156/home2002/download/step21_weisse_flecken_zeitung.pdf &#039;&#039;Weiße Flecken&#039;&#039;, Januar 2006], S. 7 (Arisierung in Pforzheim)&amp;lt;/ref&amp;gt; am Marktplatz&lt;br /&gt;
* Benjamin(Friseurin), Edox (Schuhe), zweimal Kahn (Bekleidung), Kaufhaus Schocken und Speier (Schuhe) an der [[Westliche Karl-Friedrich-Straße|Westlichen]]&lt;br /&gt;
* Globus (Bekleidung), Schauer (Schuhe), Sigmann (Wäsche) und Simon (Café) an der Leopoldstraße&lt;br /&gt;
* Mazur (Lederwaren) und Mlotek (Schuhe) an der Zerrennerstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieben der Geschäftsinhaber wurden bis 1938 durch Boykott und daraus folgend durch Umsatzrückgang zur Aufgabe gezwungen, elf Geschäfte wurden &amp;quot;arisiert&amp;quot;. &lt;br /&gt;
14 der Besitzer, der betroffenen Familien bzw. der Angestellten &#039;&#039;&amp;quot;starben verfolgungsbedingt&amp;quot;&#039;&#039; im südfranzösischen Internierungslager [[Gurs]], &#039;&#039;&amp;quot;im Osten&amp;quot;&#039;&#039;, im Konzentrationslager Bergen-Belsen, in Tröbitz bzw. im Vernichtungslager Auschwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliches geschah auch in der [[Nordstadt]] bzw. am [[Güterbahnhof]]. Neben den Besitzern von Ladengeschäften waren auch Lehrer und Lehrerinnen vom Berufsverbot betroffen (Ascher, Bloch, David, Kahn, Kassewitz), Ärzte, Rechtsanwälte, Schmuckfabriken, Apotheker, Edelsteinhändler, Viehhändler, Bankiers... wurden z.T. zur Aufgabe gezwungen, d.h. das Geschäft, die Firma bzw. die Praxis verschwanden, z.T. wurden die Geschäfte von nichtjüdischen Personen &amp;quot;übernommen&amp;quot;, &amp;quot;arisiert&amp;quot;, liefen also unter neuem Namen weiter.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Adressbuch Pforzheim, laufende Jahrgänge 1933 ff.&lt;br /&gt;
* {{Brändle 1985}}&lt;br /&gt;
* {{Brändle 1990}}&lt;br /&gt;
* Michail Fundaminski: &#039;&#039;Aus der Vergangenheit Pforzheimer Warenhäuser&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins&#039;&#039;, 155. Bd. (116. Bd. der neuen Folge), Stuttgart, 2007, S. 505 ff.&lt;br /&gt;
* [[Pforzheimer Anzeiger]] vom 1. April 1933&lt;br /&gt;
* [[Pforzheimer Kurier]] vom 7. März 1998&lt;br /&gt;
* [[Pforzheimer Zeitung]] vom 10. März 1998 &lt;br /&gt;
* [[Karl Schroth]]: &#039;&#039;Und immer wieder für die Freiheit&#039;&#039;, Pforzheim, 1977&lt;br /&gt;
* [[Olaf Schulze]]: &#039;&#039;Pforzheim, ein verlorenes Stadtbild&#039;&#039;, Gudensberg-Gleichen, 1994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalsozialismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Synagoge&amp;diff=35934</id>
		<title>Synagoge</title>
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		<updated>2008-03-16T17:41:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Literatur */ mit Vorlage &amp;quot;Brändle 1990&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Neue_synagoge_gebauede.jpg|thumb|Die neue Synagoge im ehemaligen Gebäude der [[Landeszentralbank]] ]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Neue_synagoge_eingang.jpg|thumb|Davidstern über dem Eingang der Synagoge]]&lt;br /&gt;
Eine &#039;&#039;&#039;Synagoge&#039;&#039;&#039; ist ein Versammlungshaus einer [[jüdisch]]en Gemeinde für Gottesdienste und die Unterweisung in den heiligen Schriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pforzheim ==&lt;br /&gt;
Die neue Synagoge der Jüdischen Gemeinde [[Pforzheim]] im ehemaligen Gebäude der [[Landeszentralbank]] wurde [[2006]] am [[15. Januar]] feierlich nach jüdischen Riten eingeweiht. Redner war unter anderem der Landesrabbiner Dr. Joel Berger. Sie hat etwa 150 Sitzplätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde mit 400 Mitgliedern gehört zur Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden. Vorsitzender ist Rami Suliman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühere Synagogen ===&lt;br /&gt;
Die erste Synagoge hatte von [[1812]] bis [[1893]] an der [[Metzgerstraße]] 27 gestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende wurde [[1893]] in der [[Zerrennerstraße]] 26 eingeweiht. Sie war nach einem Entwurf von [[Ludwig Levy]] im neomaurischen Stil erbaut. [[1938]] wurde das Gebäude am heutigen [[Platz der Synagoge]] zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Führungen ===&lt;br /&gt;
nach vorheriger Anmeldung:&lt;br /&gt;
* 1. [[Dienstag]] im Monat um 11:00 Uhr&lt;br /&gt;
* 3. [[Donnerstag]] im Monat um 18:00 Uhr &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adresse ===&lt;br /&gt;
: Israelitische Kultusgemeinde Pforzheim KdöR&lt;br /&gt;
: [[Emilienstraße]] 20-22&lt;br /&gt;
: [[Postleitzahl#Stadt_Pforzheim|75172]] Pforzheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Telefon: (0 72 31) 35 36 56&lt;br /&gt;
: Telefax: (0 72 31) 56 84 71&lt;br /&gt;
:{{E-Mail|info|Juedische-Gemeinde-Pforzheim.de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Königsbach ==&lt;br /&gt;
Bis zur [[Reichsprogromnacht]] im November [[1938]] gab es in [[Königsbach]] eine Synagoge, die [[1834]] erbaut wurde. Heute befindet sich auf dem Gelände in der Saint-André-Straße 5 (früher: Pforzheimer Straße 5) eine Garage, vor der eine Gedenkplatte eingelassen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschwandorf ==&lt;br /&gt;
Siehe [[Juden#Unterschwandorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Europäischer Tag der Jüdischen Kultur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* {{Brändle 1990}}&lt;br /&gt;
* {{Brändle 1985}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Homepage|www.Juedische-Gemeinde-Pforzheim.de|Israelitische Kultusgemeinde Pforzheim}}&lt;br /&gt;
* {{Stadtwiki Karlsruhe|Israelitische Religionsgemeinschaft Baden|Israelitische Religionsgemeinschaft Baden}}&lt;br /&gt;
* {{wikipedia}}&lt;br /&gt;
* [http://www.alemannia-judaica.de/synagoge_pforzheim.htm Die jüdische Gemeinde und die Synagogen in Pforzheim] (Bei alemannia-judaica.de; ausführliche Darstellung; Fotografien)&lt;br /&gt;
* {{Stadtwiki Karlsruhe|Ludwig Levy|Ludwig Levy}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pforzheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königsbach-Stein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: kat sort: V -&amp;gt; B&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorlageergebnis ==&lt;br /&gt;
Text, der bei Verwendung dieser Vorlage (im Abschnitt &amp;quot;Literatur&amp;quot; eines Artikels einzufügen ist &amp;lt;nowiki&amp;gt;{{Brändle 1990}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;) im Artikel erscheint:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;/noinclude&amp;gt;[[Gerhard Brändle]] mit Wolfgang Zink; herausgegeben von der [[Stadt Pforzheim]]: &#039;&#039;&amp;quot;Jüdische Gotteshäuser in Pforzheim&amp;quot;&#039;&#039;, 1. Auflage, Pforzheim (Stadt Pforzheim) 1990 ISBN 3-9800843-5-3&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
== Weitere Auflagen ==&lt;br /&gt;
* (bislang noch keine, Stand März 2008)&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [http://dispatch.opac.ddb.de/DB=4.1/SET=8/TTL=8/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=4&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=j%C3%BCdische+Gottesh%C3%A4user+Pforzheim Eintrag im Katalog der Deutschen Bibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturvorlage|Brandle1990]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
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		<updated>2008-03-16T17:40:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: kat sort: V -&amp;gt; B&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorlageergebnis ==&lt;br /&gt;
Text, der bei Verwendung dieser Vorlage (im Abschnitt &amp;quot;Literatur&amp;quot; eines Artikels einzufügen ist &amp;lt;nowiki&amp;gt;{{Brändle 1985}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;) im Artikel erscheint:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;/noinclude&amp;gt;[[Gerhard Brändle]]: &#039;&#039;&amp;quot;Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim&amp;quot;&#039;&#039;, herausgegeben von der [[Stadt Pforzheim]], Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
== Weitere Auflagen ==&lt;br /&gt;
* (Keine)&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [http://dispatch.opac.ddb.de/DB=4.1/SET=3/TTL=1/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=4&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=j%C3%BCdischen+Mitb%C3%BCrger+Pforzheim Eintrag im Katalog der Deutschen Bibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturvorlage|Brandle1985]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
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		<updated>2008-03-16T17:39:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: korr&lt;/p&gt;
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== Vorlageergebnis ==&lt;br /&gt;
Text, der bei Verwendung dieser Vorlage (im Abschnitt &amp;quot;Literatur&amp;quot; eines Artikels einzufügen ist &amp;lt;nowiki&amp;gt;{{Brändle 1990}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;) im Artikel erscheint:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;/noinclude&amp;gt;[[Gerhard Brändle]] mit Wolfgang Zink; herausgegeben von der [[Stadt Pforzheim]]: &#039;&#039;&amp;quot;Jüdische Gotteshäuser in Pforzheim&amp;quot;&#039;&#039;, 1. Auflage, Pforzheim (Stadt Pforzheim) 1990 ISBN 3-9800843-5-3&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
== Weitere Auflagen ==&lt;br /&gt;
* (bislang noch keine, Stand März 2008)&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [http://dispatch.opac.ddb.de/DB=4.1/SET=8/TTL=8/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=4&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=j%C3%BCdische+Gottesh%C3%A4user+Pforzheim Eintrag im Katalog der Deutschen Bibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturvorlage]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
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		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Vorlage:Br%C3%A4ndle_1990&amp;diff=35930</id>
		<title>Vorlage:Brändle 1990</title>
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		<updated>2008-03-16T17:37:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: Literaturvorlage&lt;/p&gt;
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== Vorlageergebnis ==&lt;br /&gt;
Text, der bei Verwendung dieser Vorlage (im Abschnitt &amp;quot;Literatur&amp;quot; eines Artikels einzufügen ist &amp;lt;nowiki&amp;gt;{{Brändle 1990}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;) im Artikel erscheint:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;/noinclude&amp;gt;[[Gerhard Brändle]] mit Wolfgang Zink; herausgegeben von der [[Stadt Pforzheim]]: &#039;&#039;&amp;quot;Jüdische Gotteshäuser in Pforzheim&amp;quot;&#039;&#039;, 1. Auflage, Pforzheim (Stadt Pforzheim) 1985 ISBN 3-9800843-1-0&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
== Weitere Auflagen ==&lt;br /&gt;
* (bislang noch keine, Stand März 2008)&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [http://dispatch.opac.ddb.de/DB=4.1/SET=8/TTL=8/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=4&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=j%C3%BCdische+Gottesh%C3%A4user+Pforzheim Eintrag im Katalog der Deutschen Bibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturvorlage]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
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		<title>Vorlage:Brändle 1985</title>
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		<updated>2008-03-16T17:21:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Vorlageergebnis */ wikilink: Gerhard Brändle verlinkt&lt;/p&gt;
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== Vorlageergebnis ==&lt;br /&gt;
Text, der bei Verwendung dieser Vorlage (im Abschnitt &amp;quot;Literatur&amp;quot; eines Artikels einzufügen ist &amp;lt;nowiki&amp;gt;{{Brändle 1985}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;) im Artikel erscheint:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;/noinclude&amp;gt;[[Gerhard Brändle]]: &#039;&#039;&amp;quot;Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim&amp;quot;&#039;&#039;, herausgegeben von der [[Stadt Pforzheim]], Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
== Weitere Auflagen ==&lt;br /&gt;
* (Keine)&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [http://dispatch.opac.ddb.de/DB=4.1/SET=3/TTL=1/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=4&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=j%C3%BCdischen+Mitb%C3%BCrger+Pforzheim Eintrag im Katalog der Deutschen Bibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturvorlage]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Max_Wei%C3%9Fhaar&amp;diff=35928</id>
		<title>Max Weißhaar</title>
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		<updated>2008-03-16T17:18:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Literatur */ mit Vorlage &amp;quot;Brändle 1985&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Max Weißhaar&#039;&#039;&#039; (geboren [[12. April]] [[1895]]; gestorben zwischen [[1943]] und [[1945]] im Konzentrationslager Auschwitz) war Mitglied der [[jüdisch]]en Gemeinde in [[Pforzheim]] und Opfer des [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Weißhaar arbeitete als Vertreter, er wurde wie weitere 194 Personen aus Pforzheim am [[22. Oktober]] [[1940]] ins südfranzösische Internierungslager [[Gurs]] und am 21. Juni 1943 über das Durchgangslager Drancy bei Paris ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung ==&lt;br /&gt;
[[2008]] wurde im Rahmen der Aktion &amp;quot;[[Stolpersteine]]&amp;quot; am [[13. März]] ein Stein für Max Weißhaar vor seiner letzten Wohnadresse, der [[Zerrennerstraße]] 33, in den Boden eingelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Brändle 1985}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Stub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Weisshaar, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Adolf_Rothschild&amp;diff=35927</id>
		<title>Adolf Rothschild</title>
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		<updated>2008-03-16T17:18:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Literatur */ mit Vorlage &amp;quot;Brändle 1985&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Adolf Rothschild&#039;&#039;&#039; (*[[19. Juni]] [[1869]]; verschollen) war Mitglied der [[jüdisch]]en Gemeinde, Uhrenfabrikant und Opfer des [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf Rothschild wurde wie 194 weitere Personen am [[22. Oktober]] [[1940]] aus [[Pforzheim]] in das südfranzösische Internierungslager [[Gurs]] am Nordrand der Pyrenäen deportiert; er ist seitdem verschollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung ==&lt;br /&gt;
[[Bild:080313 PF Stolpersteine Rothschild1.jpg|thumb|Stolperstein für Adolf Rothschild]]&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Aktion &amp;quot;[[Stolpersteine]]&amp;quot; wurde [[2008]] für ihn am [[13. März]] ein Stein vor seiner letzten Wohnadresse, der [[Baumstraße]] 10, in den Boden eingelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Brändle 1985}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Stub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Rothschild, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Max_R%C3%B6delsheimer&amp;diff=35926</id>
		<title>Max Rödelsheimer</title>
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		<updated>2008-03-16T17:17:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Quellen */ mit Vorlage &amp;quot;Brändle 1985&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Max Rödelsheimer&#039;&#039;&#039; (geboren [[1. November]] [[1884]] in Baisingen, heute Ortsteil von Rottenburg/Neckar; ermordet im August [[1942]] im Konzentrationslager Auschwitz), [[Fotograf]] in [[Pforzheim]], war Gegner der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] und Opfer des [[Antisemitismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Ab der Jahrhundertwende, sicher ab dem Jahre [[1901]], arbeitet er als Fotograf in Pforzheim, denn das Bild einer Spindelbohrstanzpress-Maschine trägt die Unterschrift „Atelier Rödelsheimer, Pforzheim, 1901“.&lt;br /&gt;
Er wohnt am [[Schloßberg]] Nr. 11, dort, im sogenannten „Kaufhaus Schloßberg“, ist auch sein Atelier, zu Reklamezwecken hat er ein Schaufenster gemietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. April 1933===&lt;br /&gt;
Am [[1. April]] [[1933]] führt die [[NSDAP]] die erste offen antisemitische Aktion in Deutschland durch, den Boykott von Ladengeschäften, deren Besitzer der [[Juden|jüdischen]] Gemeinde angehören.&lt;br /&gt;
In Pforzheim stehen SA-Männer in Uniform z.B. vor dem Kaufhaus Schocken in der [[Westliche Karl-Friedrich-Straße|Westlichen]], nach der Arisierung „Merkur“, später „Horten“ und heute „[[Galeria Kaufhof|Kaufhof]]“, mit Schildern wie &#039;&#039;„Dies ist ein jüdisches Geschäft“&#039;&#039;, &#039;&#039;„Geschlossen, da abgereist nach Palästina“&#039;&#039; oder &#039;&#039;„Deutsche, kauft nicht bei Juden!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Augenzeugenbericht===&lt;br /&gt;
David Krämer, ein Überlebender des Holocaust, der damals in der [[Blumenstraße]] wohnte, schreibt über diesen Samstag-Vormittag am Schloßberg:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Bei einem jüdischen Photographen… war auch ein junger SA-Mann als Posten abgestellt. Dieser Photograph war […] nicht gewillt, die Dinge tatenlos hinzunehmen. Angetan mit seinen Kriegsorden setzte er sich in das Schaufenster und lockte eine große Menschenmenge an. Im Schutz der Menge fanden nun einige den Mut zu sagen: ‚Da steht so ein Rotzjunge von SA-Mann, der allenfalls die Windeln naßmachen konnte, als dieser Mann im Felde war und sich seine Orden verdiente’… &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Situation verschärfte sich, als hinzukommende SA-Leute drohten, alles kurz und klein zu schlagen, wenn dieser Mann nicht seinen selbstgewählten Sitzplatz verließe. Der bedrohte Photograph verließ zwar den Platz hinter dem Schaufenster, gab sich aber noch nicht geschlagen. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nach einer Weile kehrte er zurück und befestigte an der Innenseite des Fensters eine bunte Postkarte, auf der Kinder verschiedener Menschenrassen abgebildet waren, Reigen tanzend. Darunter stand: ‚Wir sind alle Kinder eines Gottes’. Die Kleinheit der Karte verursachte ein Gedränge zum Fenster; jeder wollte das Bild genau betrachten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bild und Text wurden von allen spontan verstanden. Der Photograph hatte mit seinem anschaulichen Appell an die Brüderlichkeit einen kleinen Sieg errungen“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schicksal===&lt;br /&gt;
Max Rödelsheimer ist [[1935]] noch am Schloßberg gemeldet, 1937 heißt der neue Besitzer des Fotoateliers Glaser. 1939/1940 muss Max Rödelsheimer in das gettoisierte Haus in der [[Erbprinzenstraße]] 20 umziehen, am [[22. Oktober]] [[1940]] holen Polizei und Gestapo ihn ab zur Deportation ins Internierungslager [[Gurs]] in Südfrankreich. Das letzte Lebenszeichen stammt vom 15. Juli 1941 in einem Dankschreiben des Pforzheimers Simon Bloch aus dem Lager Gurs an Hermann Hirschheimer, der 1937 rechtzeitig über Belgien und Argentinien in die USA geflohen war. In diesem Brief ist auch Max Rödelsheimer als Empfänger einer Hilfssendung für die Insassen des Lagers erwähnt. Am 6. August 1942 verschleppen ihn die Nationalsozialisten über Drancy bei Paris ins Vernichtungslager Auschwitz. In den Akten steht das Kürzel „f.t.e.“, für tot erklärt.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Leonti Givant]], Max Rödelsheimers Teilhaber, verlässt 1933 Pforzheim. Nach zeitweiliger Haft im Konzentrationslager Dachau emigriert er 1939 in die USA und überlebt so den Holocaust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung ==&lt;br /&gt;
[[Bild:080313 PF Stolpersteine Roedelsheimer1.jpg|thumb|Stolperstein für Max Rödelsheimer]]&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Aktion &amp;quot;[[Stolpersteine]]&amp;quot; wurde für Max Rödelsheimer am [[13. März]] [[2008]] ein Stein vor seiner letzten Wohnadresse am Schloßberg 11 in den Boden eingelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Adressbuch Pforzheim&lt;br /&gt;
* {{Brändle 1985}}&lt;br /&gt;
* Bild der Spindelbohrstanzpress-Maschine: [http://www.solingen-internet.de/si-hgw/images/unmoegliche-maschine.jpg www.solingen-internet.de/si-hgw/images/unmoegliche-maschine.jpg]&lt;br /&gt;
* Krämer, David, Autobiografie, Frankfurt, ohne Jahresangabe (Manuskript)&lt;br /&gt;
* [[Pforzheimer Anzeiger]] vom 1. April 1933&lt;br /&gt;
* [[Pforzheimer Kurier]] vom 31. März 1993&lt;br /&gt;
* [[Pforzheimer Zeitung]] vom 1. April 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Roedelsheimer, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pforzheimer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Gegner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Alexandra_Ripalo&amp;diff=35925</id>
		<title>Alexandra Ripalo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Alexandra_Ripalo&amp;diff=35925"/>
		<updated>2008-03-16T17:17:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Literatur */ wikilink&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Alexandra Ripalo&#039;&#039;&#039; (* [[13. Mai]] [[1918]] in Krisjka/Urkaine; † [[20. Februar]] [[1945]] in [[Pforzheim]]) war Zwangsarbeiterin in Pforzheim und Opfer der [[Nationalsozialist]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann Alexandra Ripalo nach Pforzheim verschleppt wurde, ist unbekannt. Sie war katholisch, ledig und als Küchenmädchen in einem Haushalt in der Jahnstraße 10, wahrscheinlich im &amp;quot;[[Ketterers Braustüble|Braustüble]]&amp;quot; der [[Brauerei Ketterer]], beschäftigt. Sie starb laut Beerdigungsbuch des [[Friedhof]]s &amp;quot;Auf der Höhe&amp;quot; in Pforzheim-[[Brötzingen]] an &amp;quot;Militärtuberkulose&amp;quot;. Ihr Grab befindet sich auf dem [[Friedhof Brötzingen|Brötzinger Friedhof]] auf dem Feld 8; dort sind weitere 31 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter begraben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung ==&lt;br /&gt;
=== Gedenktafel ===&lt;br /&gt;
Seit dem [[9. März]] [[1985]] befindet sich dort auf Anregung der Friedensinitiative eine Gedenktafel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:MIT JEDEM VERGESSEN STERBEN DIE TOTEN EIN ZWEITES MAL&lt;br /&gt;
:NACH DEM ÜBERFALL NAZI-DEUTSCHLANDS AUF POLEN UND DIE SOWJETUNION&lt;br /&gt;
:WURDEN ETWA 70 FRAUEN UND MÄNNER AUS DIESEN LÄNDERN ZUR ZWANGS-&lt;br /&gt;
:ARBEIT IN DIE PFORZHEIMER RÜSTUNGSINDUSTRIE VERSCHLEPPT. SIE MUSSTEN&lt;br /&gt;
:WAFFEN HERSTELLEN, DIE TOD UND VERWÜSTUNG ÜBER IHRE LÄNDER BRACH-&lt;br /&gt;
:TEN. 32 MÄNNER UND FRAUEN SOWIE KINDER, DIE ERST IN PFORZHEIM GE-&lt;br /&gt;
:BOREN WURDEN, STARBEN AN UNTERERNÄHRUNG, ENTKRÄFTUNG, MISSHANDLUNG&lt;br /&gt;
:ODER HEIMWEH. SIE SIND HIER BEGRABEN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:LASST NICHT DEN GERINGEN IN SCHANDE DAVONGEHEN (PSALM 74 VERS 21)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Stolperstein&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Seit dem [[13. März]] [[2008]] erinnert ein sogenannter [[Stolperstein]] vor der [[Jahnstraße]] 10 an Alexandra Ripalo. &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Becht, Hans-Peter: &#039;&#039;Der &amp;quot;Arbeitseinsatz&amp;quot; von Kriegsgefangenen und &amp;quot;ausländischen Zivilarbeiter&amp;quot; in Pforzheim 1949 - 1945, Ein Rekonstruktionsversuch&#039;&#039;, in: Riblet-Buchmann, Roger: &#039;&#039;Unerwartete Begegnung, Als junger &amp;quot;Fremdarbeiter&amp;quot; in Pforzheim&#039;&#039;, Sigmaringen, 1993, S. 65 ff.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Brändle]], Artikelfolge zum Thema Zwangsarbeit, in: [[Pforzheimer Zeitung]] 14./15. 6. 1991&lt;br /&gt;
* Christian Haller: &#039;&#039;Der &amp;quot;Ausländereinsatz&amp;quot; in Pforzheim während des [[Zweiter Weltkrieg|zweiten Weltkrieges]]&#039;&#039;, Ubstadt-Weiher, 2004&lt;br /&gt;
* [[Pforzheimer Kurier]] vom 11. 3. 1985&lt;br /&gt;
* [[Pforzheimer Zeitung]] vom 11. 3. 1985&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Ripalo, Alexandra}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Karl_Richardon&amp;diff=35924</id>
		<title>Karl Richardon</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Karl_Richardon&amp;diff=35924"/>
		<updated>2008-03-16T17:16:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Literatur */ mit Vorlage &amp;quot;Brändle 1985&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Karl Richardon&#039;&#039;&#039; ([[27. Juni]] [[1899]] in [[Wiernsheim]], † [[31. August]] [[1970]] in [[Pforzheim]]) war Schlosser, Gemeinderat in Pforzheim und Gegner der [[Nationalsozialist]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In der Weimarer Republik == &lt;br /&gt;
Karl Richardon lernt den Beruf des Schlossers, nach 1918 wird er Mitglied der [[SPD]] und [[1930]] zum Gemeinderat in Pforzheim gewählt. Er ist Mitglied des „Reichsbanners“ und der „Eisernen Front“, den paramilitärischen Organisationen der SPD und [[Gewerkschaft]]en zur Verteidigung der Republik. Bei den „Freien Radlern“, dem „Arbeiter-Rad- und Kraftfahrbund Solidarität“, ist er aktiv, ab [[1932]] auch im Vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegen den Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Am [[4. April]] [[1933]] erklärt das [[badisch]]e Staatsministerium, dass der Arbeiter-Rad- und Kraftfahrbund Solidarität aufgelöst und sein Vermögen beschlagnahmt ist. Nach der Auflösung der SPD am [[22. Juni]] 1933 durch den Reichsminister des Inneren arbeitet Karl Richardon bei der inzwischen illegalen [[Sozialistische Arbeiterpartei|Sozialistischen Arbeiterpartei]] (SAP) in Pforzheim mit und übernimmt Verantwortung für die Leitung einer Dreiergruppe im Pforzheimer Widerstand. [[1935]] kommt es zu ersten Verhören von SAP-Leuten durch die [[Gestapo]], u.a. werden [[Karl Otto Bührer]] und [[Karl Schroth]] kurzfristig verhaftet. Erst am [[9. Juni]] [[1938]] gelingt der Gestapo die Verhaftung von Karl Richardon, am 14. März 1939 steht er zusammen mit Otto Habmann, Konrad Söll, [[Hans Brammer]], Ludwig Bub, Arthur Wenger, Karl Ohlau, Adolf Mocker, Otto Knöller und Josef Dörflinger vor dem Oberlandesgericht Stuttgart wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“.  Karl Richardon wird zu drei Jahren Gefängnis verurteilt, es ist nicht bekannt, wo er bis zum 14. Dezember 1940 inhaftiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach 1945: Für das Gemeinwesen ==   &lt;br /&gt;
Von [[1946]] bis [[1965]] ist Karl Richardon für die SPD Mitglied im Pforzheimer [[Gemeinderat Pforzheim|Gemeinderat]], zeitweise ist er Kreisvorsitzender der SPD. In der „Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes“ (VVN) engagiert er sich für die Überlebenden des Nazi-Terrors, für die Überlebenden der Konzentrationslager, [[1947]] wird er zum öffentlichen Anwalt für Wiedergutmachung beim [[Amtsgericht Pforzheim]] berufen und versucht, den von 1933 bis 1945 durch das NS-Regime Geschädigten zumindest materiell zu ihrem Recht zu verhelfen. [[1967]] erhält er den [[Ehrenring der Stadt Pforzheim]]. Karl Richardon stirbt am 31. August 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Brändle 1985}}&lt;br /&gt;
* Klaus Dagenbach, Markus Rupp, &#039;&#039;Die Pforzheimer SAPD im Widerstand&#039;&#039;, Pforzheim, 1995&lt;br /&gt;
* Christian Groh, &#039;&#039;Das war das 20. Jahrhundert in Pforzheim&#039;&#039;, Gudensberg-Gleichen, 2000&lt;br /&gt;
* [[Karl Schroth]], &#039;&#039;Und immer wieder für die Freiheit&#039;&#039;, Pforzheim, 1977&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Richardon, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pforzheimer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Gegner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
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		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Emil_Odenheimer&amp;diff=35923</id>
		<title>Emil Odenheimer</title>
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		<updated>2008-03-16T17:15:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Quellen */ mit Vorlage &amp;quot;Brändle 1985&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Emil Odenheimer.jpg|thumb|Emil Odenheimer]]&lt;br /&gt;
Dr. jur. &#039;&#039;&#039;Emil Odenheimer&#039;&#039;&#039; (geboren [[5. Mai]] [[1872]] in [[Geboren in::Mannheim]], gestorben [[1. November]] [[1956]] in [[Gestorben in::Baden-Baden]]) war Opfer des [[Antisemitismus]] und als Amtsgerichtsrat in [[Pforzheim]] und als [[Juden|Jude]] von einem Berufsverbot durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und Beruf ===&lt;br /&gt;
Emil Odenheimer kommt nach dem 2. Staatsexamen über das Notariat Messkirch 1901 nach Pforzheim. 1905 wird er Oberamtsrichter beim [[Amtsgericht Pforzheim]]. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] erhält er das Eiserne Kreuz Erster Klasse. Ab [[1923]] leitet er das Amtsgericht. 1924 heiratet er Anna Josefine Martin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1933 ===&lt;br /&gt;
Nach den Wahlen am [[5. März]] [[1933]], bei denen die [[NSADP]] in Pforzheim 57,5 Prozent der Stimmen erhält, und nach der ersten offenen antisemitischen Aktion am [[1. April]] 1933, dem Boykott von Geschäften, deren Inhaber Mitglied der [[Juden|jüdischen]] Gemeinde waren, verbietet eine Anordnung von Kommissar Dr. Rupp im [[Baden|badischen]] Justizministerium in [[Karlsruhe]] vom 6. April 1933 den jüdischen Anwälten, das Gerichtsgebäude zu betreten. Betroffen sind in Pforzheim Dr. Arthur Bloch, Samuel Fetterer, Dr. Oskar Netter, Julius Schnurmann sowie Adolf und Dr. Robert Weil.  &lt;br /&gt;
Im Zuge der Gleichschaltung der Justiz erhält Amtsgerichtsrat Dr. Emil Odenheimer als einziger Richter jüdischer Religionszugehörigkeit am Amtsgericht Pforzheim vom Landgerichtspräsident die Aufforderung, ein Urlaubsgesuch einzureichen. Er wird Zielscheibe einer Kampagne der Hitlerjugend und bekommt Briefe, adressiert an den „Rotarier und Rassejuden Novemberling Dr. Odenheimer“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berufsverbot ===&lt;br /&gt;
Da Emil Odenheimer Frontsoldat war, erfolgt die Zwangspensionierung nicht sofort 1933, sondern erst 1934, nach anderen Angaben lässt er sich in den Ruhestand versetzen bzw. wird am 1. Januar 1935 außer Dienst gesetzt. &lt;br /&gt;
Am 15. November 1938 zieht er nach Baden-Baden um. Als Partner einer sogenannten „Mischehe“ übersteht er die Zeit der Nazi-Diktatur, er wird auch nicht – wie andere Partner von „Mischehen“ – 1942 bzw. 1945 ins KZ Theresienstadt deportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== nach 1945 ===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg setzen die Alliierten Emil Odenheimer als Vorsitzender einer der beiden Kammern des Landgerichts Baden-Baden ein, später arbeitet er als Landgerichtsdirektor. Er stirbt am 1. November 1956 in Baden-Baden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung ==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktuell]]&lt;br /&gt;
Ab Ende März [[2008]] soll eine Stele vor dem Großen Sitzungssaal des Amtsgerichts Pforzheim in der [[Lindenstraße]] an Dr. jur. Emil Odenheimer erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Brändle 1985}}&lt;br /&gt;
* [[Pforzheimer Zeitung]] vom 1. Dezember 2007&lt;br /&gt;
* Angelika Schindler: &#039;&#039;Der verbrannte Traum, Jüdische Bürger und Gäste in Baden-Baden&#039;&#039;, Bühl-Moos, 1992&lt;br /&gt;
* [[Karl Schroth]]: &#039;&#039;Und immer wieder für die Freiheit&#039;&#039;, Pforzheim, 1977&lt;br /&gt;
* Stadtarchiv Baden-Baden, Auskunft 29. Februar 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Odenheimer, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pforzheimer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
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		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Louise_Neuburger&amp;diff=35922</id>
		<title>Louise Neuburger</title>
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		<updated>2008-03-16T17:14:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Literatur */ mit Vorlage &amp;quot;Brändle 1985&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Luise Neuburger&#039;&#039;&#039;, geborene Strauß (geboren [[25. November]] [[1864]]; gestorben [[21. Januar]] [[1942]] in [[Gurs]]) war Opfer des [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deportation ==&lt;br /&gt;
Luise Neuburger wird wie weitere 194 Personen am [[22. Oktober]] [[1940]] von [[Pforzheim]] ins südfranzösische Internierungslager Gurs am Nordrand der Pyrenäen deportiert. Sie stirbt dort unter ungeklärten Umständen am 21. Januar 1942.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung ==&lt;br /&gt;
[[2008]] wurde für Luise Neuburger am [[13. März]] im Rahmen der Aktion &amp;quot;[[Stolpersteine]]&amp;quot;  ein Stein vor ihrer letzten Wohnadresse, der [[Leopoldstraße]] 11, in den Boden eingelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Brändle 1985}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Stub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Neuburger, Luise}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
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		<title>Auguste Goldbaum</title>
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		<updated>2008-03-16T17:14:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Literatur */ mit Vorlage &amp;quot;Brändle 1985&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Auguste Goldbaum&#039;&#039;&#039; (geboren [[1. Juli]] [[1854]]; gestorben [[1941]] im Lager [[Gurs]]) war Mitglied der [[jüdisch]]en Gemeinde und Opfer des [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde wie 194 weitere Personen am [[22. Oktober]] [[1940]] aus [[Pforzheim]] in das südfranzösische Internierungslager Gurs am Nordrand der Pyrenäen deportiert und starb dort unter unbekannten Umständen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung ==&lt;br /&gt;
[[Bild:080313 PF Stolpersteine Goldbaum1.jpg|thumb|Stolperstein für Auguste Goldenbaum]]&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Aktion &amp;quot;[[Stolpersteine]]&amp;quot; wurde für Auguste Goldbaum am [[13. März]] [[2008]] ein Stein vor ihrer letzten Wohnadresse, der [[Westliche Karl-Friedrich-Straße|Westlichen Karl-Friedrich-Straße]] 53, in den Boden eingelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Brändle 1985}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Stub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Goldbaum, Auguste}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
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		<title>Leonti Givant</title>
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		<updated>2008-03-16T17:13:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: &amp;quot;in Arbeit&amp;quot; nach oben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Leonti Givant.jpg|thumb|Leonti Givant, um 1922]]&lt;br /&gt;
{{inArbeit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leonti Givant&#039;&#039;&#039; (geboren [[15. September]] [[1896]] in Berlin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 bis 1935 kaufmännischer Angestellter in Pforzheim, im November 1938 im Konzentrationslager Dachau eingesperrt, emigriert 1939 in die USA; war Opfer des Antisemitismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Leonti Givant zieht als Kind mit seinen Eltern über München 1905 nach Baden-Baden, dort besucht die Volksschule und bis 1911 die Oberrealschule. In München absolviert er eine kaufmännische Lehre und arbeitet dann dort, in Triest in Italien, in Baden-Baden, Mannheim, Frankfurt und Mainz. Im August und September 1914 ist er aufgrund seiner russischen Staatsbürgerschaft als &#039;&#039;&amp;quot;feindlicher Ausländer&amp;quot;&#039;&#039; interniert. 1921 beantragt er die badische Staatsangehörigkeit, also die Einbürgerung; sie war ihm 1919 bei der Einbürgerung seiner Eltern Isaak und Anna, geb. Wejucker, verwehrt worden, da ihn der russische Staat aufgrund der Militärdienstpflicht nicht aus der Staatsbürgerschaft entlassen hatte. Seine Einbürgerung erfolgt 1922 mit der Begründung, er habe sich &#039;&#039;&amp;quot;den deutschen Verhältnissen vollständig angepasst und ist eine brauchbare Arbeitskraft geworden&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pforzheim 1933 - KZ Dachau 1938 ==&lt;br /&gt;
1933 wird er in Pforzheim Teilhaber des Fotoateliers [[Max Rödelsheimer]] am [[Schloßberg]] und muss am 1. April 1933 die erste offen antisemitische Aktion der NSDAP, den Boykott jüdischer Ladengeschäfte, auch das &amp;quot;seines&amp;quot; Geschäfts, miterleben. Er wohnt in der [[Zerrennerstraße]] 29 gegenüber der [[Synagoge]]. 1934/35 betreibt die Gestapo mittels einer Denunziation - &#039;&#039;&amp;quot;vertraulich wurde in Erfahrung gebracht, Givant sich der ... in sittlich und moralisch verwerflicher Weise näherte&amp;quot;&#039;&#039; - die Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft. Leonti Givant verlässt 1935 Pforzheim, zieht 1936 von Horn bei Konstanz kommend nach Baden-Baden und teilt am 4. November 1938 den Behörden seine Absicht mit, in die USA auszureisen&lt;br /&gt;
Nach der Zerstörung der Synagoge in Baden-Baden am 10. November 1938 verschleppen ihn die Nationalsozialisten ins Konzentrationslager Dachau. Nach der Entlassung am 26. November 1938 beantragt er am 15. Dezember 1938 einen Reisepass für eine Reise nach San Francisco, die er 1939 antritt. Seine verwitwete Mutter reiste bereits am 8. Dezember 1938 mit der &amp;quot;Hansa&amp;quot; aus Bremerhaven ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== nach 1939==&lt;br /&gt;
Durch die Emigration entgeht Leonti Givant der Deportation am 22. Oktober 1940 in südfranzösische Internierungslager Gurs und dmit dem Schicksal seines Geschäftspartners Max Rödelsheimer in Pforzheim, der im Sommer 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz verschleppt wurde und als &amp;quot;f.t.e.&amp;quot; gilt - &amp;quot;für tot erklärt&amp;quot;, ermordet.&lt;br /&gt;
Der weitere Lebensweg von Leonti Givant ist noch nicht geklärt, ob und wann er wo in den USA angekommen ist, ist noch nicht bekannt; 1957 lief ein Wiedergutmachungsantrag.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bericht der Gestapo Pforzheim 4. 7. 1934 (Stadtarchiv Baden-Baden, ungedruckt)&lt;br /&gt;
* Beschluss zum Einbürgerungsantrag 1. 12. 1921 (Stadtarchiv Baden-Baden, ungedruckt)&lt;br /&gt;
* {{Brändle 1985}}&lt;br /&gt;
* Stadtarchiv Baden-Baden (AZ 044.84)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
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		<title>Leonti Givant</title>
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		<updated>2008-03-16T17:12:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Literatur */ Vorlage &amp;quot;Brändle 1985&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Leonti Givant.jpg|thumb|Leonti Givant, um 1922]]&lt;br /&gt;
{{inArbeit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leonti Givant&#039;&#039;&#039; (geboren [[15. September]] [[1896]] in Berlin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 bis 1935 kaufmännischer Angestellter in Pforzheim, im November 1938 im Konzentrationslager Dachau eingesperrt, emigriert 1939 in die USA; war Opfer des Antisemitismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Leonti Givant zieht als Kind mit seinen Eltern über München 1905 nach Baden-Baden, dort besucht die Volksschule und bis 1911 die Oberrealschule. In München absolviert er eine kaufmännische Lehre und arbeitet dann dort, in Triest in Italien, in Baden-Baden, Mannheim, Frankfurt und Mainz. Im August und September 1914 ist er aufgrund seiner russischen Staatsbürgerschaft als &#039;&#039;&amp;quot;feindlicher Ausländer&amp;quot;&#039;&#039; interniert. 1921 beantragt er die badische Staatsangehörigkeit, also die Einbürgerung; sie war ihm 1919 bei der Einbürgerung seiner Eltern Isaak und Anna, geb. Wejucker, verwehrt worden, da ihn der russische Staat aufgrund der Militärdienstpflicht nicht aus der Staatsbürgerschaft entlassen hatte. Seine Einbürgerung erfolgt 1922 mit der Begründung, er habe sich &#039;&#039;&amp;quot;den deutschen Verhältnissen vollständig angepasst und ist eine brauchbare Arbeitskraft geworden&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pforzheim 1933 - KZ Dachau 1938 ==&lt;br /&gt;
1933 wird er in Pforzheim Teilhaber des Fotoateliers [[Max Rödelsheimer]] am [[Schloßberg]] und muss am 1. April 1933 die erste offen antisemitische Aktion der NSDAP, den Boykott jüdischer Ladengeschäfte, auch das &amp;quot;seines&amp;quot; Geschäfts, miterleben. Er wohnt in der [[Zerrennerstraße]] 29 gegenüber der [[Synagoge]]. 1934/35 betreibt die Gestapo mittels einer Denunziation - &#039;&#039;&amp;quot;vertraulich wurde in Erfahrung gebracht, Givant sich der ... in sittlich und moralisch verwerflicher Weise näherte&amp;quot;&#039;&#039; - die Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft. Leonti Givant verlässt 1935 Pforzheim, zieht 1936 von Horn bei Konstanz kommend nach Baden-Baden und teilt am 4. November 1938 den Behörden seine Absicht mit, in die USA auszureisen&lt;br /&gt;
Nach der Zerstörung der Synagoge in Baden-Baden am 10. November 1938 verschleppen ihn die Nationalsozialisten ins Konzentrationslager Dachau. Nach der Entlassung am 26. November 1938 beantragt er am 15. Dezember 1938 einen Reisepass für eine Reise nach San Francisco, die er 1939 antritt. Seine verwitwete Mutter reiste bereits am 8. Dezember 1938 mit der &amp;quot;Hansa&amp;quot; aus Bremerhaven ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== nach 1939==&lt;br /&gt;
Durch die Emigration entgeht Leonti Givant der Deportation am 22. Oktober 1940 in südfranzösische Internierungslager Gurs und dmit dem Schicksal seines Geschäftspartners Max Rödelsheimer in Pforzheim, der im Sommer 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz verschleppt wurde und als &amp;quot;f.t.e.&amp;quot; gilt - &amp;quot;für tot erklärt&amp;quot;, ermordet.&lt;br /&gt;
Der weitere Lebensweg von Leonti Givant ist noch nicht geklärt, ob und wann er wo in den USA angekommen ist, ist noch nicht bekannt; 1957 lief ein Wiedergutmachungsantrag.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bericht der Gestapo Pforzheim 4. 7. 1934 (Stadtarchiv Baden-Baden, ungedruckt)&lt;br /&gt;
* Beschluss zum Einbürgerungsantrag 1. 12. 1921 (Stadtarchiv Baden-Baden, ungedruckt)&lt;br /&gt;
* Brändle, Gerhard, Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim, Pforzheim, 1985&lt;br /&gt;
* Stadtarchiv Baden-Baden (AZ 044.84)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
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		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Max_Bodenheimer&amp;diff=35918</id>
		<title>Max Bodenheimer</title>
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		<updated>2008-03-16T17:09:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Literatur */ interwikilinks; Vorlage &amp;quot;Brändle 1985&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Max Bodenheimer&#039;&#039;&#039; (* [[12. Mai]] [[1882]] in Rheinbischofsheim; gestorben&amp;lt;!--hier bitte KEIN &amp;quot;†&amp;quot;, da jüd. Glaubens--&amp;gt; [[31. August]] [[1940]] in Baden-Baden), bis 1904 &#039;&#039;&#039;Moses Bodenheimer&#039;&#039;&#039;, war Lehrer am [[Reuchlin-Gymnasium]] in [[Pforzheim]]. Er ist ein Opfer des [[Nationalsozialismus|NS-Regimes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Max Bodenheimer wurde als Moses Bodenheimer 1882 in Rheinbischofsheim geboren. Bis [[1895]] studierte er an der Universität Straßburg Latein und Griechisch, erhielt in diesem Jahr auch die Beamteneigenschaft und eine erste Stelle an einem Gymnasium in [[Karlsruhe]]. Über Stellen in Lörrach, Überlingen, Karlsruhe, Freiburg, noch einmal Karlsruhe und Rastatt kam Moses Bodenheimer [[1904]] an das Reuchlin-Gymnasium in Pforzheim. Im selben Jahr änderte er seinen Vornamen Moses in Max um und verheiratete sich mit Maria Rothschild.&lt;br /&gt;
Aus der Ehe ging ein Sohn hervor. Ab [[1931]] lebte Max Bodenheimer von seiner Frau getrennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1933]] wurde nicht er wie vorgesehen Rektor des Reuchlin-Gymnasiums Pforzheim, sondern der SS-Mann Prof. Georg Mildenberger.&lt;br /&gt;
Zwar fehlt in der Personalakte beim Generallandesarchiv ein entsprechender Eintrag, doch muss Max Bodenheimer wie auch die Lehrkräfte Fritzmartin Ascher, Simon Bloch, [[Hedwig David]], Hermann Kahn, Simon Kassewitz und Meyer Moch aufgrund des &#039;&#039;„Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“&#039;&#039; 1933 Berufsverbot erhalten haben, denn ab [[20. Juli]] 1933 ist er in Baden-Baden angemeldet, also konnte er zu diesem Zeitpunkt nicht mehr seinen Beruf in Pforzheim ausüben. &lt;br /&gt;
Am [[18. Januar]] [[1934]] versetzten ihn die inzwischen nationalsozialistischen Kultusbeamten in Karlsruhe in den endgültigen Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10. November 1938 ===&lt;br /&gt;
Max Bodenheimers Sohn Erich, der seit 1934 in Mailand lebte, beabsichtigte [[1939]] nach Ecuador auszuwandern. Max Bodenheimer beantragte [[1938]] einen Reisepass, um zur Hochzeit seines Sohnes nach Mailand fahren zu können. Allerdings wurde er am Tag der geplanten und genehmigten Abreise am [[10. November]] [[1938]] wie circa 80 andere jüdische Männer in Baden-Baden von einem gemischten Kommando aus SS-Männern und Polizei aus der Wohnung geholt und zur Polizeidirektion gebracht. &lt;br /&gt;
Die jüdischen Männer wurden in einer Kolonne zur Synagoge geführt, SS-Männer zwangen dort die jüdischen Männer, das „Horst-Wessel-Lied“ einzuüben, Oberstudienrat Dr. Arthur Flehinger musste aus Hitlers „Mein Kampf“ vorlesen. Am frühen Nachmittag legten SS-Männer Feuer in der Synagoge, am Abend wurden 52 „Haftfähige“ zum Bahnhof und von dort aus ins Konzentrationslager Dachau transportiert. &lt;br /&gt;
Es ist noch offen, ob Max Bodenheimer nach Dachau deportiert oder in Baden-Baden inhaftiert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1939 beantragte er, aus der Haft entlassen zu werden. Nach Genesung einer durch die Haft bedingten Krankheit beantragte er erneut einen Reisepass und die Ausreise, was ihm auch bewilligt wurde. &lt;br /&gt;
Zur rettenden Ausreise kam es nicht, denn er starb am 31. August 1940 in Baden-Baden. Es gibt den entsprechenden Eintrag im Bestattungsbuch für den jüdischen Friedhof, ob je ein Grabstein existierte, bleibt offen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb knapp zwei Monate vor dem [[22. Oktober]] 1940, dem Tag, an dem er wie seine Frau Maria und die meisten Juden Badens ins Internierungslager Gurs in Südfrankreich und ab [[1942]] in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert worden wäre; Maria Bodenheimer überlebte in einem Hospital in Mâcon in Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Brändle 1985}}&lt;br /&gt;
* [[Karlsruhe:Generallandesarchiv|Generallandesarchiv Karlsruhe]], Personalakten Reuchlingymnasium Pforzheim (ungedruckt)&lt;br /&gt;
* Friedrich Katz u.a. (Hrsg.): &#039;&#039;Briefe ehemaliger jüdischer Schüler des Reuchlin-Gymnasiums&#039;&#039;. Pforzheim, 1991&lt;br /&gt;
* Angelika Schindler: &#039;&#039;Der verbrannte Raum, Jüdische Bürger und Gäste in Baden-Baden&#039;&#039;. Bühl-Moos, 1992&lt;br /&gt;
* Stadt Baden-Baden, Gartenamt, Stadtarchiv, 29.5.2007 (unveröffentlicht)&lt;br /&gt;
* [[Karlsruhe:Josef Werner|Josef Werner]]: &#039;&#039;Hakenkreuz und Judenstern, Das Schicksal der Karlsruher Juden im Dritten Reich&#039;&#039;, 2. Aufl., Karlsruhe, 1990 ISBN 3-7617-0263-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Bodenheimer, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pforzheimer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Kurt_Baruch&amp;diff=35917</id>
		<title>Kurt Baruch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Kurt_Baruch&amp;diff=35917"/>
		<updated>2008-03-16T17:06:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Literatur */ mit Vorlage &amp;quot;Brändle 1985&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kurt Baruch&#039;&#039;&#039; (* [[15. Dezember]] [[1912]] in [[Pforzheim]]; Todestag und -ort sind unbekannt), ein Elektromonteur, war als [[Juden|Jude]] und Sozialist Gegner des [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elternhaus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurt Baruchs Eltern Hugo und Berta wohnten in Pforzheim in der [[Ebersteinstraße]] 6 und hatten dort auch ein Wäschegeschäft. Kurt hattte zwei Geschwister: eine jüngere Schwester, Liselotte, die Auslandskorrespondentin war, und einen jüngeren Bruder, Helmut, der Schreiner wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sozialist und Antifaschist ==&lt;br /&gt;
Kurt Baruch ist in der Zeit der Weimarer Republik Mitglied der jüdischen Jugendbewegung „Kameraden“. [[1930]] geht er wie Wilhelm Blum, Hans Pollak, Paul Strimpel und [[Werner Reinheimer]] zur [[Sozialistische Arbeiterjugend|Sozialistischen Arbeiterjugend]] (SAJ), der Jugendorganisation der [[SPD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nimmt auch teil an der antifaschistischen Demonstration von [[SAP]] und [[KPD]] am [[16. Juli]] [[1932]] mit der Parole: &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;„Wenn wir zusammenstehn,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039; muss Hitler-Papen stempeln gehen“.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Emigration ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Machtantritt der [[NSDAP]] am [[30. Januar]] [[1933]], nach dem Wahlerfolg der Nazi-Partei in Pforzheim am [[5. März]] 1933 mit 57,5 Prozent, nach dem Boykott jüdischer Geschäfte am [[1. April]] 1933 muss es Kurt Baruch – ähnlich wie Werner Reinheimer - klar geworden sein, dass es für ihn in Deutschland keine Zukunft gibt: Noch vor dem Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] 1939 verläßt er mit seinen Eltern Pforzheim und emigriert nach Palästina. Er „wohnt“ dort 1 ½ Jahre im Zelt und baut mit einen Kibbuz auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schicksal der Geschwister ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kurt Baruchs Geschwister bleiben beide in Pforzheim zurück. [[Gestapo]]-Männer holen sie am Morgen des [[22. Oktober]] [[1940]] aus der Wohnung in der Ebersteinstraße und deportieren sie wie weitere 193 Menschen aus Pforzheim in das Internierungslager [[Gurs]] in Südfrankreich. Die Schwester Liselotte wird am 10. August 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz verschleppt und dort ermordet. Der Bruder Helmut wird am 31. August 1942 nach Auschwitz gebracht, am 10. Februar 1945 ins Konzentrationslager Buchenwald, er stirbt dort am 18. Februar 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1945 ==&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg steht Kurt Baruch in ständigem Briefkontakt mit [[Karl Schroth]], in späteren Jahren durch den Austausch in Tonkassetten, da er immer weniger sieht. [[1980]] kommt Kurt Baruch zu einem letzten Treffen der noch lebenden SAP-Mitglieder, u.a. Ludwig Bub, Martha Kadner, Werner Reinheimer und Karl Schroth nach Pforzheim. [[1987]] gehört Kurt Baruch, begleitet von seiner Tochter, zu einer Gruppe ehemaliger jüdischer Bürger, die die [[Stadt Pforzheim]] in ihre ehemalige Heimat einlädt. &lt;br /&gt;
Sein Todesdatum ist unbekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Adressbuch Pforzheim 1933 ff.&lt;br /&gt;
* {{Brändle 1985}}&lt;br /&gt;
* Klaus Dagenbach, Markus Rupp: &#039;&#039;Die Pforzheimer SAPD im Widerstand&#039;&#039;, Pforzheim, 1995&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gurs – Vorhölle von Auschwitz, Antisemitismus in Pforzheim 1920 – 1980&#039;&#039;, Dokumente, Fotos Berichte, Hrsg. [[Stadt Pforzheim]], Zusammenstellung Gerhard Brändle. Pforzheim 1980 &lt;br /&gt;
* [[Pforzheimer Kurier]] vom 24.12.1983 &lt;br /&gt;
* Werner Reinheimer an Kurt Baruch, Brief August 1980 (Archiv G. Brändle) &lt;br /&gt;
* [[Karl Schroth]]: &#039;&#039;Und immer wieder für die Freiheit&#039;&#039;, Pforzheim, 1977&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Baruch, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pforzheimer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Gegner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Galeria_Kaufhof&amp;diff=35916</id>
		<title>Galeria Kaufhof</title>
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		<updated>2008-03-16T17:05:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Quellen */ mit Vorlage &amp;quot;Brändle 1985&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Kaufhof1.jpg|thumb|Galeria Kaufhof von Nordwesten]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Kaufhof2.jpg|thumb|Galeria Kaufhof von Nordosten]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Galeria Kaufhof&#039;&#039;&#039; heißt das größte Kaufhaus in der [[Innenstadt]] von [[Pforzheim]]. Es nimmt das gesamte Gelände im Straßenviereck von [[Westliche Karl-Friedrich-Straße|Westlicher Karl-Friedrich-Straße]], [[Lammstraße]], [[Brüderstraße]] und [[Blumenstraße]] ein. Früher firmierte es im Laufe der Jahre als &#039;&#039;Kaufhaus S. Wronker &amp;amp; Co.&#039;&#039;, &#039;&#039;Kaufhaus Schocken&#039;&#039;, &#039;&#039;Merkur&#039;&#039;, &#039;&#039;Horten&#039;&#039; und &#039;&#039;Galeria Horten&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung und erste Jahrzehnte ===&lt;br /&gt;
Die Geschichte des größten Kaufhauses in der Pforzheimer Innenstadt beginnt im März [[1890]] am [[Marktplatz (Pforzheim)|Marktplatz]] an der Ecke zur [[Apothekergasse]] mit der Eröffnung eines &amp;quot;Kurz-, Weiß- und Wollwarengeschäfts&amp;quot; namens &amp;quot;S. Wronker &amp;amp; Co.&amp;quot;. [[1899]] entsteht an gleicher Stelle ein Neubau im [[Jugendstil]] mit vier Verkaufsetagen. Am [[17. März]] [[1914]] eröffnet das Warenhaus Wronker einen Neubau in der Westlichen Karl-Friedrich-Straße 17, der heutigen Adresse der &amp;quot;Galeria Kaufhof&amp;quot;. Dafür wurden in dem Häuserblock zwischen der Westlichen, der [[Scheuernstraße|Scheuern-]], Lamm- und Brüderstraße 17 Häuser abgerissen. [[1931]] übernimmt der Schocken-Konzern dieses Warenhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Am [[31. März]] [[1933]] beginnt die erste offene [[Antisemitismus|antisemitische]] Aktion der [[NSDAP]] mit dem Boykott von Läden, Arztpraxen und Rechtsanwaltsbüros, deren Besitzer zur [[jüdisch]]en Gemeinde gehören. SA-Männer unter Leitung des Standartenführers Rilling versperren den Zugang von der Brüderstraße her und fordern die Käufer zum Verlassen des Hauses auf. In der Nacht zum Samstag kleben Nationalsozialisten an jüdische Geschäfte Zettel mit Aufschriften wie &#039;&#039;&amp;quot;Ein Lump und Landesverräter ist, wer in jüdischen Geschäften kauft!&amp;quot;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&amp;quot;Geschlossen, da abgereist nach Palästina&amp;quot;&#039;&#039;. Am [[1. April]] 1933 stehen ab 10 Uhr morgens SA- und SS-Männer vor den Eingängen der boykottierten Geschäfte, blockieren sie und halten mögliche Käufer durch Warnungen vom Betreten der Geschäfte ab.  &lt;br /&gt;
Durch das &amp;quot;Gesetz zum Schutz des deutschen Einzelhandels&amp;quot; mit Einschränkungen für Warenhäuser und  durch das Verbot für NSDAP-Mitglieder, in Warenhäusern einzukaufen, kommt es zu Umsatzeinbußen. Am [[9. Mai]] 1933 beschließt der gleichgeschaltete neue Stadtrat Pforzheims, dass städtische Betriebe und das Wohlfahrtsamt nichts mehr aus Warenhäusern, Konsumvereinen und jüdischen Geschäften beziehen dürfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende September 1938 übernimmt ein Konsortium verschiedener Banken die Schocken AG in Zwickau, damit wird auch das Warenhaus Schocken in Pforzheim [[Arisierung|arisiert]] und bekommt den Namen &amp;quot;Kaufstätte Merkur&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geschäftsführer Kurt Aschner emigriert im Herbst 1938 mit seiner Familie in die Niederlande. Dort verhaftet sie die Gestapo 1942 und deportiert sie in das Konzentrationslager Westerbork und 1944 ins Konzentrationslager Bergen-Belsen. Dort stirbt Kurt Aschner am 29. Januar 1945, seine Frau Hedwig wird im &amp;quot;Verlorenen Zug&amp;quot;, der sein Ziel Theresienstadt nicht mehr erreicht, nach Tröbitz verschleppt und kommt dort am 23. April 1945 ums Leben&amp;lt;ref&amp;gt;{{wikipedia|Verlorener_Zug|Verlorener Zug}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, einzig der Sohn Manfred überlebt die Nazi-Zeit.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Andere Angestellte des Kaufhauses Schocken wie Isaak Goldberg, Siegfried Hermann, Josef Lowry, Hans Mayer und Sophie Mlotek, die ebenfalls zur jüdischen Gemeinde gehören, können zwischen 1934 und 1939 noch rechtzeitig Pforzheim verlassen und entgehen so der Deportation am 22. Oktober 1940 ins [[Lager Gurs]] bzw. von dort 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte seit 1945 ===&lt;br /&gt;
Nach der Zerstörung des Gebäudes beim [[Luftangriff auf Pforzheim]] am Abend des [[23. Februar]] [[1945]] entsteht im August 1945 in der [[Nordstadt]] an der Ecke [[Salierstraße]]/[[Zähringerallee]] ein kleines Warenhaus (heute ist in diesem Haus das Café [[Rosenrot]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückgabe der Merkur AG an die Familie Schocken 1949 übernimmt die Firma Horten das Warenhaus, das jedoch weiter als &amp;quot;Kaufhaus Merkur&amp;quot; firmiert, und läßt am alten Platz an der Westlichen Karl-Friedrich-Straße ein neues Gebäude nach einem Entwurf des Architekten [[Theo Preckel]] errichten. Einige Jahre später wird dieses unter Auflassung der Scheuernstraße zur [[Blumenstraße]] hin erweitert und, wie für Kaufhausbauten des Horten-Konzerns üblich, mit den von [[Egon Eiermann]] entwickelten sogenannten &#039;&#039;Hortenkacheln&#039;&#039; (siehe Weblinks) verkleidet. Im Jahr [[1977]] erhält das Pforzheimer Haus schließlich den Namen &amp;quot;Horten&amp;quot;; etwa um diese Zeit wird das Gebäude zur Blumenstraße hin noch einmal um einen sich vom Rest des Gebäudes deutlich abhebenden Anbau erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1990 wird wie in einigen anderen Horten-Filialen ein neues Angebotskonzept eingeführt, als äußeres Anzeichen dafür darf sich das Kaufhaus nun mit dem Namen &amp;quot;Galeria Horten&amp;quot; schmücken. Im Jahre 1994 übernimmt die Kaufhof AG die Firma Horten, damit erhält das Kaufhaus den Namen &amp;quot;Galeria Kaufhof&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adresse ==&lt;br /&gt;
:Galeria Kaufhof&lt;br /&gt;
:[[Westliche Karl-Friedrich-Straße]] 17-19&lt;br /&gt;
:[[Postleitzahl#Stadt Pforzheim|75172]] Pforzheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:{{Telefon|0 72 31|3 77-0}}&lt;br /&gt;
:{{Telefax|0 72 31|3 77-3 21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Brändle 1985}}&lt;br /&gt;
* Michail Fundaminski: &#039;&#039;&amp;quot;Aus der Vergangenheit Pforzheimer Warenhäuser&amp;quot;&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins&#039;&#039;, 155. Bd. (116. Bd. der neuen Folge), Stuttgart, 2007, S. 505 ff.&lt;br /&gt;
* [[Pforzheimer Anzeiger]] vom 1. April 1933&lt;br /&gt;
* [[Karl Schroth]]: &#039;&#039;&amp;quot;Und immer wieder für die Freiheit&amp;quot;&#039;&#039;, Pforzheim, 1977&lt;br /&gt;
* [[Olaf Schulze]]: &#039;&#039;&amp;quot;Pforzheim, Ein verlorenes Stadtbild&amp;quot;&#039;&#039;, Gudensberg-Gleichen, 1994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Homepage|www.galeria-kaufhof.de}}&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia|Kaufhof_AG|Kaufhof AG}} &lt;br /&gt;
*{{Wikipedia|Horten_AG|Horten AG}} &lt;br /&gt;
*{{Wikipedia|Hortenkacheln|Hortenkacheln}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einkaufen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Arisierung&amp;diff=35915</id>
		<title>Arisierung</title>
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		<updated>2008-03-16T17:03:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Quellen */ mit Vorlage &amp;quot;Brändle 1985&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Arisierung&amp;quot;&#039;&#039;&#039; wurde im [[Nationalsozialismus]] die planmäßige und schrittweise Ausschaltung von Menschen [[jüdisch]]er Religionszugehörigkeit aus dem Wirtschaftsleben durch die [[Antisemitismus|antisemitische]] Politik der [[NSDAP]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Pforzheim]] kommt es schon im Mai [[1920]] zu antisemitisch motivierten Boykott-Aufrufen: An Schaufenstern in der Innenstadt kleben Zettel mit der Aufschrift: &#039;&#039;&amp;quot;Kauft nicht bei Juden!&amp;quot;&#039;&#039; Die &amp;quot;Freie Presse&amp;quot;, Organ der [[SPD]], kommentiert: &#039;&#039;&amp;quot;Wenn die antisemitisch-deutsch-nationalen Hetzpolitiker glauben, uns Arbeiter aufputschen zu können, so beweisen sie damit ihre groteske Gedankenlosigkeit. Wucherer, Schieber und Schwindler sind in allen Konfessionen und Rassen vertreten&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober [[1923]] kleben Unbekannte über Nacht an Türen und Schaufenster jüdischer Geschäftsleute Zettel mit der Aufschrift: &#039;&#039;&amp;quot;Kauft nicht bei Juden!&amp;quot;&#039;&#039; Die &amp;quot;Freie Presse&amp;quot; schreibt dazu: &#039;&#039;&amp;quot;Die Arbeiterschaft will für den wenigen Lohn, den sie erhält, möglichst viel gute Ware erhalten. Wer daher in der Lage ist, die werktätige Bevölkerung mit preiswerten Bedarfsartikeln zu versorgen, ist ihr willkommen, mag es ein Christ, Jude oder Heide sein&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Boykott am 1. April 1933 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[31. März]] [[1933]] beginnt die erste offene antisemitische Aktion der NSDAP mit dem Boykott von Läden, Arztpraxen und Rechtsanwaltsbüros, deren Besitzer zur jüdischen Gemeinde gehören. SA-Männer unter Leitung des Standartenführers Rilling versperren den Zugang z.B. zum [[Galeria Kaufhof#Geschichte|Kaufhaus Schocken]] und fordern die Käufer zum Verlassen des Hauses auf. In der Nacht zum Samstag kleben Nationalsozialisten an jüdische Geschäfte Zettel mit Aufschriften wie &amp;quot;Ein Lump und Landesverräter ist, wer in jüdischen Geschäften kauft!&amp;quot; oder &amp;quot;Geschlossen, da abgereist nach Palästina&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Am [[1. April]] 1933 stehen ab 10 Uhr morgens SA- und SS-Männer vor den Eingängen der boykottierten Geschäfte, blockieren sie und halten mögliche Käufer durch Warnungen vom Betreten der Geschäfte ab, so bei den Kaufhäusern Schocken (heute [[Galeria Kaufhof]]) und Knopf (am [[Marktplatz (Pforzheim)|Marktplatz]]) und auch beim Fotograf [[Max Rödelsheimer]] am [[Schloßberg]]. Durch das &amp;quot;Gesetz zum Schutz des deutschen Einzelhandels&amp;quot; mit Einschränkungen für Warenhäuser und durch das Verbot für NSDAP-Mitglieder, in Warenhäusern einzukaufen, kommt es zu Umsatzeinbußen. Am [[9. Mai]] 1933 beschließt der gleichgeschaltete neue Stadtrat Pforzheims, dass städtische Betriebe und das Wohlfahrtsamt nichts mehr aus Warenhäusern, Konsumvereinen und jüdischen Geschäften beziehen dürfen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;quot;Arisierung&amp;quot; in Pforzheim ==&lt;br /&gt;
Im Gebiet der heutigen [[Fußgängerzone]] und der anliegenden [[Leopoldstraße|Leopold-]] bzw. [[Zerrennerstraße]] befanden sich bis 1933 insgesamt 18 Geschäfte, deren Inhaber der jüdischen Religionsgemeinschaft angehörten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Deutsch (Handarbeitsgeschäft), Klein (Möbel), Rödelsheimer (Fotoatelier) und Tannhauser (Lederhandlung) am [[Schloßberg]]&lt;br /&gt;
* Kaufhaus Knopf und Krüger &amp;amp; Wolff (Bekleidung)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://213.198.75.156/home2002/download/step21_weisse_flecken_zeitung.pdf &#039;&#039;Weiße Flecken&#039;&#039;, Januar 2006], S. 7 (Arisierung in Pforzheim)&amp;lt;/ref&amp;gt; am Marktplatz&lt;br /&gt;
* Benjamin(Friseurin), Edox (Schuhe), zweimal Kahn (Bekleidung), Kaufhaus Schocken und Speier (Schuhe) an der [[Westliche Karl-Friedrich-Straße|Westlichen]]&lt;br /&gt;
* Globus (Bekleidung), Schauer (Schuhe), Sigmann (Wäsche) und Simon (Café) an der Leopoldstraße&lt;br /&gt;
* Mazur (Lederwaren) und Mlotek (Schuhe) an der Zerrennerstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieben der Geschäftsinhaber wurden bis 1938 durch Boykott und daraus folgend durch Umsatzrückgang zur Aufgabe gezwungen, elf Geschäfte wurden &amp;quot;arisiert&amp;quot;. &lt;br /&gt;
14 der Besitzer, der betroffenen Familien bzw. der Angestellten &#039;&#039;&amp;quot;starben verfolgungsbedingt&amp;quot;&#039;&#039; im südfranzösischen Internierungslager [[Gurs]], &#039;&#039;&amp;quot;im Osten&amp;quot;&#039;&#039;, im Konzentrationslager Bergen-Belsen, in Tröbitz bzw. im Vernichtungslager Auschwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliches geschah auch in der [[Nordstadt]] bzw. am [[Güterbahnhof]]. Neben den Besitzern von Ladengeschäften waren auch Lehrer und Lehrerinnen vom Berufsverbot betroffen (Ascher, Bloch, David, Kahn, Kassewitz), Ärzte, Rechtsanwälte, Schmuckfabriken, Apotheker, Edelsteinhändler, Viehhändler, Bankiers... wurden z.T. zur Aufgabe gezwungen, d.h. das Geschäft, die Firma bzw. die Praxis verschwanden, z.T. wurden die Geschäfte von nichtjüdischen Personen &amp;quot;übernommen&amp;quot;, &amp;quot;arisiert&amp;quot;, liefen also unter neuem Namen weiter.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Adressbuch Pforzheim, laufende Jahrgänge 1933 ff.&lt;br /&gt;
* {{Brändle 1985}}&lt;br /&gt;
* Gerhard Brändle: &#039;&#039;Jüdische Gotteshäuser in Pforzheim&#039;&#039;, Pforzheim, 1990&lt;br /&gt;
* Michail Fundaminski: &#039;&#039;Aus der Vergangenheit Pforzheimer Warenhäuser&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins&#039;&#039;, 155. Bd. (116. Bd. der neuen Folge), Stuttgart, 2007, S. 505 ff.&lt;br /&gt;
* [[Pforzheimer Anzeiger]] vom 1. April 1933&lt;br /&gt;
* [[Pforzheimer Kurier]] vom 7. März 1998&lt;br /&gt;
* [[Pforzheimer Zeitung]] vom 10. März 1998 &lt;br /&gt;
* [[Karl Schroth]]: &#039;&#039;Und immer wieder für die Freiheit&#039;&#039;, Pforzheim, 1977&lt;br /&gt;
* [[Olaf Schulze]]: &#039;&#039;Pforzheim, ein verlorenes Stadtbild&#039;&#039;, Gudensberg-Gleichen, 1994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalsozialismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Juden&amp;diff=35914</id>
		<title>Juden</title>
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		<updated>2008-03-16T17:02:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Literatur */ mit Vorlage &amp;quot;Brändle 1985&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Juden&#039;&#039;&#039; gehören seit dem Mittelalter zur Bevölkerung in der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pforzheim ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Barfuessergasse2.jpg|thumb|Straßenschild Barfüßergasse mit Hinweis auf historische Bezeichnung &amp;quot;Judengässlein&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Aus dem Mittelalter gibt es spärliche Hinweise auf eine jüdische Gemeinde in [[Pforzheim]]. In den Berichten um die als Märtyrerin verehrte [[Margaretha von Pforzheim]] werden &amp;quot;die Juden&amp;quot; für ihre Ermordung im Jahr [[1260]] verantwortlich gemacht (vgl. auch [[Das von den Juden getötete Mägdlein (Sage)]]), ihre Hinrichtung als Schuldige wird beiläufig erwähnt. Auch eine zeitgenössische jüdische Quelle weist auf ein Pogrom an der jüdischen Bevölkerung Pforzheims in diesem Jahr hin; ihr kann man weiter entnehmen, dass zu den Opfern ein Rabbiner zählte, was auf die damalige Existenz einer etablierten jüdischen Gemeinde in Pforzheim hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem späten Mittelalter ist der Straßenname &amp;quot;Judengasse&amp;quot; oder &amp;quot;Judengässlein&amp;quot; überliefert, bei dem es sich wahrscheinlich um den westlichen Teil der heutigen [[Barfüßergasse]] handelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit bis 1945 ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Gedenkstein am Platz der Synagoge.jpg|thumb|Gedenkstein am Platz der Synagoge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte Erwähnung eines jüdischen Betsaals in Pforzheim stammt von [[1709]]. Im Jahr [[1810]] zählt die Jüdische Gemeinde in Pforzheim 95 Mitglieder; ihre erste [[Synagoge]] richtet sie [[1812]] an der [[Metzgerstraße]] ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der repräsentative Nachfolgebau wird [[1893]] an der [[Zerrennerstraße]] 26, am heutigen [[Platz der Synagoge]], eingeweiht. [[1900]] zählt die Jüdische Gemeinde 536 Mitglieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Machtergreifung des [[Nationalsozialismus]] am [[30. Januar]] [[1933]] setzt die staatlich organisierte [[Judenverfolgung]] ein. Juden werden auch in Pforzheim aus dem Wirtschaftsleben gedrängt und vom öffentlichen Leben ausgeschlossen. Die jüdische Bevölkerung Pforzheims umfasst im Juni 1933 noch 770 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen des [[10. November]] [[1938]] verwüstet die [[SA]] die Pforzheimer Synagoge. In der Folgezeit wandert ein Großteil der in Pforzheim lebenden Juden ins Ausland aus. Die Synagoge wird [[1939]] abgerissen, die Kosten hierfür der Jüdischen Gemeinde auferlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[15. Oktober]] [[1940]] weist das [[Baden|badische]] Innenministerium die ihm unterstellten Polizeidirektionen an, alle Juden auszuweisen, ausgenommen nur transportunfähige Kranke, ausländische Staatsangehörige und mit &amp;quot;Ariern&amp;quot; verheiratete Juden. Am [[22. Oktober]] werden 186 Juden vom [[Güterbahnhof]] aus Pforzheim abtransportiert, darunter auch einige Personen, die zuvor in [[Königsbach]] wohnhaft waren, weitere neun ehemalige Pforzheimer BürgerInnen kommen aus anderen  Gemeinden zum Transport nach Gurs hinzu, sodass die Gesamtzahl der aus Pforzheim Stammenden 195 beträgt. Nur wenige bleiben zurück, nach einem Bericht von 1941 leben noch 33 Juden in Pforzheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus Baden und zur gleichen Zeit aus der [[Pfalz]] deportierten Juden kommen in das südfranzösische Lager [[Gurs]] und vegetieren dort unter katastrophalen hygienischen und sanitären Bedingungen. 28 Menschen sterben im Lager, 55 können gerettet werden. Fast alle der noch im Lager befindlichen Überlebenden werden ab [[1942]] ins Vernichtungslager Auschwitz abtransportiert und dort ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegenwart ===&lt;br /&gt;
Siehe [[Synagoge#Pforzheim|Synagoge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Königsbach ==&lt;br /&gt;
In [[Königsbach]] gab es bis zur Judenverfolgung im [[Nationalsozialismus]] eine jüdische Gemeinde. Ihre [[1834]] erbaute [[Synagoge#Königsbach|Synagoge]] wurde ebenfalls in der Reichspogromnacht 1938 zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein jüdischer Friedhof ist in Königsbach noch erhalten. Am Rande des Wohngebiets &amp;quot;Steidig&amp;quot; liegt der 1872 gegründete jüdische Friedhof, auf dem 1940 die letzte Bestattung stattfand.&lt;br /&gt;
Der Königsbacher Kaufmann Löw Stern machte den Kauf des Grundstücks für den Friedhof möglich. Bis dahin mussten die Toten der jüdischen Gemeinde Königsbach nach Obergrombach gebracht werden um dort beigesetzt zu werden. Löw Stern ist einer der circa 140 in Königsbach beerdigten Juden.&lt;br /&gt;
Für die Opfer der NS-Zeit wurde auf dem Friedhof ein Gedenkstein errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschwandorf ==&lt;br /&gt;
In [[Unterschwandorf]], heute Stadtteil von [[Haiterbach]] im südlichen [[Landkreis Calw]], bestand von Ende des [[18. Jahrhundert]]s bis [[1861]] eine kleine jüdische Gemeinde. Im Jahr [[1801]] wurde ein heute noch erhaltener jüdischer Friedhof angelegt, [[1803]] eine Synagoge erbaut. Zeitweise stellten Juden ein Drittel der Dorfbevölkerung und in den [[1830er]]-Jahren mit [[Gottlieb Moses Dessauer]] sogar den ersten jüdischen Bürgermeister in [[Württemberg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Mitte des [[19. Jahrhundert]]s setzte jedoch eine zunehmende Ab- und Auswanderung der Unterschwandorfer Juden ein. [[1860]] war die jüdische Bevölkerung am Ort so weit geschwunden, dass die Muttergemeinde in Baisingen (heute Stadtteil von [[Rottenburg am Neckar]]) beschloss, die Synagoge zu schließen und das Gebäude zu verkaufen. Nachfolgend als Holzlager und Scheune genutzt, wurde es mit der Zeit baufällig und [[1920]] abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes Reuchlin]]&lt;br /&gt;
* [[Hauptfriedhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Georg Zier, &#039;&#039;Geschichte der Stadt Pforzheim&#039;&#039;, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1982, ISBN 3-8062-0234-6&lt;br /&gt;
* Gerhard Brändle, &#039;&#039;Jüdische Gotteshäuser in Pforzheim&#039;&#039;, Verlag der Stadt Pforzheim, Pforzheim 1990, ISBN 978-3980084352&lt;br /&gt;
* {{Brändle 1985}}&lt;br /&gt;
* Gerhard Brändle, &#039;&#039;Jüdisches Pforzheim. Einladung zur Spurensuche&#039;&#039;, Haigerloch 2001 (36 S.) &lt;br /&gt;
* Herbert Ruff, &#039;&#039;Die Margaretha von Pforzheim - Geschichte, Legende, Tradition&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Ängste und Auswege. Bilder aus Umbruchszeiten in Pforzheim. Band 1&#039;&#039;, Ubstadt-Weiher 2001, S. 139 - 170&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Homepage|www.Juedische-Gemeinde-Pforzheim.de|Israelitische Kultusgemeinde Pforzheim}}&lt;br /&gt;
* {{Homepage|www.alemannia-judaica.de|Alemannia Judaica}} – Arbeitsgemeinschaft für die  Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum&lt;br /&gt;
* {{Stadtwiki Karlsruhe|Juden_in_Karlsruhe|Juden in Karlsruhe}}&lt;br /&gt;
* {{wikipedia|Judentum|Judentum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pforzheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königsbach-Stein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haiterbach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
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		<updated>2008-03-16T16:59:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Literatur */ mit Vorlage &amp;quot;Brändle 1985&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Neue_synagoge_gebauede.jpg|thumb|Die neue Synagoge im ehemaligen Gebäude der [[Landeszentralbank]] ]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Neue_synagoge_eingang.jpg|thumb|Davidstern über dem Eingang der Synagoge]]&lt;br /&gt;
Eine &#039;&#039;&#039;Synagoge&#039;&#039;&#039; ist ein Versammlungshaus einer [[jüdisch]]en Gemeinde für Gottesdienste und die Unterweisung in den heiligen Schriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pforzheim ==&lt;br /&gt;
Die neue Synagoge der Jüdischen Gemeinde [[Pforzheim]] im ehemaligen Gebäude der [[Landeszentralbank]] wurde [[2006]] am [[15. Januar]] feierlich nach jüdischen Riten eingeweiht. Redner war unter anderem der Landesrabbiner Dr. Joel Berger. Sie hat etwa 150 Sitzplätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde mit 400 Mitgliedern gehört zur Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden. Vorsitzender ist Rami Suliman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühere Synagogen ===&lt;br /&gt;
Die erste Synagoge hatte von [[1812]] bis [[1893]] an der [[Metzgerstraße]] 27 gestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende wurde [[1893]] in der [[Zerrennerstraße]] 26 eingeweiht. Sie war nach einem Entwurf von [[Ludwig Levy]] im neomaurischen Stil erbaut. [[1938]] wurde das Gebäude am heutigen [[Platz der Synagoge]] zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Führungen ===&lt;br /&gt;
nach vorheriger Anmeldung:&lt;br /&gt;
* 1. [[Dienstag]] im Monat um 11:00 Uhr&lt;br /&gt;
* 3. [[Donnerstag]] im Monat um 18:00 Uhr &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adresse ===&lt;br /&gt;
: Israelitische Kultusgemeinde Pforzheim KdöR&lt;br /&gt;
: [[Emilienstraße]] 20-22&lt;br /&gt;
: [[Postleitzahl#Stadt_Pforzheim|75172]] Pforzheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Telefon: (0 72 31) 35 36 56&lt;br /&gt;
: Telefax: (0 72 31) 56 84 71&lt;br /&gt;
:{{E-Mail|info|Juedische-Gemeinde-Pforzheim.de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Königsbach ==&lt;br /&gt;
Bis zur [[Reichsprogromnacht]] im November [[1938]] gab es in [[Königsbach]] eine Synagoge, die [[1834]] erbaut wurde. Heute befindet sich auf dem Gelände in der Saint-André-Straße 5 (früher: Pforzheimer Straße 5) eine Garage, vor der eine Gedenkplatte eingelassen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschwandorf ==&lt;br /&gt;
Siehe [[Juden#Unterschwandorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Europäischer Tag der Jüdischen Kultur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Gerhard Brändle: &#039;&#039;Jüdische Gotteshäuser in Pforzheim&#039;&#039;, Verlag der [[Stadt Pforzheim]] (1990), ISBN 978-3980084352&lt;br /&gt;
* {{Brändle 1985}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Homepage|www.Juedische-Gemeinde-Pforzheim.de|Israelitische Kultusgemeinde Pforzheim}}&lt;br /&gt;
* {{Stadtwiki Karlsruhe|Israelitische Religionsgemeinschaft Baden|Israelitische Religionsgemeinschaft Baden}}&lt;br /&gt;
* {{wikipedia}}&lt;br /&gt;
* [http://www.alemannia-judaica.de/synagoge_pforzheim.htm Die jüdische Gemeinde und die Synagogen in Pforzheim] (Bei alemannia-judaica.de; ausführliche Darstellung; Fotografien)&lt;br /&gt;
* {{Stadtwiki Karlsruhe|Ludwig Levy|Ludwig Levy}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pforzheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königsbach-Stein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
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		<title>Eckstein</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: /* Literatur */ mit Vorlage&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Familie Eckstein&#039;&#039;&#039; war eine deutsche Familie [[jüdisch]]en Glaubens, die seit [[1939]] in [[Pforzheim]] lebte und Opfer des [[Nationalsozialismus]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater [[Albert Eckstein|&#039;&#039;&#039;Albert&#039;&#039;&#039; Eckstein]] (1891–194?) und Ehefrau [[Felicitas Eckstein|&#039;&#039;&#039;Felicitas&#039;&#039;&#039; Eckstein]] (1891–194?) sowie die gemeinsamen Kinder [[Lore Eckstein|&#039;&#039;&#039;Lore&#039;&#039;&#039; Eckstein]] (1921–194?) und [[Martin Eckstein|&#039;&#039;&#039;Martin&#039;&#039;&#039; Eckstein]] (*1929) kamen aus Weinheim nach Pforzheim und wohnten im [[Gemeindehaus]] hinter der zerstörten [[Synagoge]] an der [[Zerrennerstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albert Eckstein nahm nach der Auswanderung bzw. Flucht der langjährigen Kantoren Sommer und Marx die Aufgaben des Kultusbeamten der [[Jüdische Gemeinde Pforzheim|jüdischen Gemeinde]] wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:080313_PF_Stolpersteine_Eckstein3.jpg|thumb|Die vier &amp;quot;[[Stolpersteine]]&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Alle vier Familienmitglieder wurden am [[22. Oktober 1940]] deportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung ==&lt;br /&gt;
[[2008]] wurden am [[13. März]] am [[Platz der Synagoge]] an der Zerrennerstraße für die vier Mitglieder der Familie Eckstein sogenannte &amp;quot;[[Stolpersteine]]&amp;quot; gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Brändle 1985}}&lt;br /&gt;
* [[Martin Eckstein]]: Bericht, veröffentlicht in der [[Pforzheimer Zeitung]] vom 22.9.1990&lt;br /&gt;
* Edwin Landau, Samuel Schmitt (Hrsg.): &#039;&#039;Lager in Frankreich&#039;&#039;, Mannheim, 1991&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Eckstein}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorlageergebnis ==&lt;br /&gt;
Text, der bei Verwendung dieser Vorlage (im Abschnitt &amp;quot;Literatur&amp;quot; eines Artikels einzufügen ist &amp;lt;nowiki&amp;gt;{{Brändle 1985}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;) im Artikel erscheint:&lt;br /&gt;
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:&amp;lt;/noinclude&amp;gt;Gerhard Brändle: &#039;&#039;&amp;quot;Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim&amp;quot;&#039;&#039;, herausgegeben von der [[Stadt Pforzheim]], Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
== Weitere Auflagen ==&lt;br /&gt;
* (Keine)&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [http://dispatch.opac.ddb.de/DB=4.1/SET=3/TTL=1/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=4&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=j%C3%BCdischen+Mitb%C3%BCrger+Pforzheim Eintrag im Katalog der Deutschen Bibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturvorlage]]&lt;br /&gt;
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== Vorlageergebnis ==&lt;br /&gt;
Text, der bei Verwendung dieser Vorlage (im Abschnitt &amp;quot;Literatur&amp;quot; eines Artikels einzufügen ist &amp;lt;nowiki&amp;gt;{{Brändle 1985}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;) im Artikel erscheint:&lt;br /&gt;
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== Weitere Auflagen ==&lt;br /&gt;
* (Keine)&lt;br /&gt;
-&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [http://dispatch.opac.ddb.de/DB=4.1/SET=3/TTL=1/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=4&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=j%C3%BCdischen+Mitb%C3%BCrger+Pforzheim Eintrag im Katalog der Deutschen Bibliothek]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Literaturvorlage]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Eugen Weidle wohnte in der [[Große Gerbergasse|Großen Gerbergasse]] 5. Weidle wurde 1936 &#039;&#039;„auf der Flucht“&#039;&#039; von Angehörigen der SA erschossen; weitere Angaben sind bisher nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung ==&lt;br /&gt;
[[2008]] wurde am [[13. März]] vor der heutigen Adresse [[Zehnthofstraße]] 6 ein sogenannter &amp;quot;[[Stolperstein]]&amp;quot; für Eugen Weidle gesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Weidle, Eugen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Gegner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;91.45.210.84: wiklinks; kat&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eugen Weidle&#039;&#039;&#039; (erschossen [[1936]]) war Gegner und Opfer der [[Nationalsozialis]]ten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eugen Weidle wohnte in der [[Große Gerbergasse|Großen Gerbergasse]] 5. Weidle wurde 1936 &#039;&#039;„auf der Flucht“&#039;&#039; von Angehörigen der SA erschossen; weitere Angaben sind bisher nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung ==&lt;br /&gt;
[[2008]] wurde am [[13. März]] vor der heutigen Adresse [[Zehnthofstraße]] 6 ein sogenannter &amp;quot;[[Stolperstein]]&amp;quot; für Eugen Weidle gesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Weidle, Eugen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Gegner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Stub}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.45.210.84</name></author>
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