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	<title>PFENZ - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Heimsheim&amp;diff=26675</id>
		<title>Heimsheim</title>
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		<updated>2007-07-23T20:56:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;87.177.221.103: /* Staatsgebäude */ Direktlink&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Heimsheim&#039;&#039;&#039; ist eine Stadt mit 5.235 Einwohnern (Stand: Juli 2007) am südöstlichen Rand des [[Enzkreis]]es. Bis zur [[Gemeindereform]] in den [[1970er]] Jahren gehörte die Stadt zum aufgelösten [[Landkreis Leonberg]].&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum Großteil des Enzkreises gehört Heimsheim zum Regierungsbezirk Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Heimsheim ist 18 km von [[Pforzheim]], 15 km von Sindelfingen, 18 km von Böblingen, 10 km von Leonberg, 18 km von [[Vaihingen an der Enz]], 20 km von [[Calw]], 28 km von [[Stuttgart]] und 45 km von [[Karlsruhe]] entfernt.&lt;br /&gt;
Heimsheim verfügt über eine Ausfahrt der [[Bundesautobahn 8]]. Per öffentlicher Verkehrsmittel ist Heimsheim von Pforzheim aus mit Umstieg in [[Friolzheim]] der [[Buslinie 656]] zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Staatsgebäude ==&lt;br /&gt;
In Heimsheim besteht eine moderne [[Justizvollzugsanstalt Heimsheim|Justizvollzugsanstalt]] welche direkt an der Ausfahrt der Bundesautobahn 8 am Mittelberg liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewerbe ==&lt;br /&gt;
Heimsheim erschloss das neue Gewerbegebiet [[Egelsee]] direkt an der Ausfahrt der Bundesautobahn 8.&lt;br /&gt;
Angesiedelte Firmen sind ein großer Pferdefachmarkt, [[McDonald&#039;s]], OMV Tankstelle, Entertainment Center. Vorbild der Erschließung ist das Gewerbegebiet an der Bundesautobahn 6 bei Bad Rappenau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internetdorf/2007 ==&lt;br /&gt;
Die Webpräsenz der Gemeinde wurde [[2007]] in der Kategorie &amp;quot;beste Barrierefreiheit&amp;quot; ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
			&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Homepage|www.heimsheim.de}}&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
*[http://www.baden-wuerttemberg.de/sixcms/detail.php?id=164223 Pressemeldung des Landes zu Internetdorf/2007]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heckengäu]]&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte im Enzkreis}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>87.177.221.103</name></author>
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		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Denkmal_f%C3%BCr_die_Opfer_des_Nazi-Regimes&amp;diff=26665</id>
		<title>Denkmal für die Opfer des Nazi-Regimes</title>
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		<updated>2007-07-23T10:54:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;87.177.221.103: verkickiziert, noch überarbeitungs bedürftig&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Denkmal auf dem [[Hauptfriedhof]] [[Pforzheim]], manchmal auch &amp;quot;Mahnmal&amp;quot; oder &amp;quot;Gedenkmal&amp;quot; genannt, steht südlich der Großgrabstätte für die Opfer des [[Luftangriff auf Pforzheim|Luftangriffs auf Pforzheim]] am [[23. Februar]] [[1945]]. Es wurde von der Klasse Prof. Schollmayer der Kunst- und Werkschule Pforzheim gestaltet und am [[21. November]] [[1965]] eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal ist eine Metallplastik mit abstrahierten Figuren zwischen liegenden Stäben auf einem Steinsockel mit der Umschrift: „1933 – 1945 / DEN OPFERN DER / GEWALT UND RECHTLOSIGKEIT / ZUM GEDENKEN“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgeben ist das Mahnmal von 40 Kissensteinen mit 41 Namen von Opfern des Faschismus aus Pforzheim und Umgebung. [[1993]] kam auf Initiative von [[Karl Schroth]] ein zusätzlicher Stein für [[Karl Bührer]], einen Gegner des NS-Regimes, hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unklar ist, ob die Anlage eine symbolische Ruhestätte oder ein Urnengräberfeld ist:&lt;br /&gt;
Nach Pätzold sind &#039;&#039;„hier die Urnen von 111 in KZ oder ‚Heilanstalten’ umgebrachten Pforzheimern beigesetzt“&#039;&#039;&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, laut Pforzheimer Zeitung sind hier &#039;&#039;„die sterblichen Reste jener beigesetzt, die ihr Leben unter der Gewaltherrschaft des ‚Dritten Reiches’ verloren haben“&#039;&#039;&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;, laut „Studienkreis: Deutscher Widerstand“ handelt es sich um &#039;&#039;„eine symbolische Ruhestätte“&#039;&#039;&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer Namen und Lebensdaten befinden sich keine weiteren Angaben zu den Schicksalen auf den inzwischen z. T. unleserlichen Steinen, nur ein stilisierter Stacheldraht verweist Betrachter auf mögliche Art und Orte der Verbrechen.&lt;br /&gt;
Veröffentlichungen von [[1995]] bzw. [[2000]], in denen das Denkmal immerhin vorkommt, sagen ebenfalls nichts darüber, um wie viele und welche Opfer des Faschismus es sich bei den auf den Steinen Genannten handelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis [[2005]] war nur den Akten der Friedhofsverwaltung zu entnehmen, dass 30 der Steine an Opfer der „Euthanasie“–Mordaktion erinnern, denn das Todesjahr ist [[1940]] und als „Todes“-Orte sind sechzehnmal Grafeneck und jeweils siebenmal Hartheim und Sonnenstein aufgeführt, also Anstalten für Behinderte, ab 1940 durch das NS-Regime zu Mordstätten umfunktioniert. &lt;br /&gt;
Die jüngsten Opfer der Euthanasiemorde aus Pforzheim bzw. Spöck waren mit acht, zwölf und 13 Jahren noch Kinder, die älteste Ermordete war 66 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die weiteren elf ursprünglich genannten Opfer sind als Todesorte genannt: viermal Konzentrationslager Brandenburg, dreimal Konzentrationslager Dachau, zweimal Konzentrationslager Auschwitz und je einmal KZ Bergen-Belsen und Oranienburg. Karl Bührer, für den [[1993]] ein Stein ergänzt wurde, starb Ende [[1942]] im Zuchthaus Brandenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1991]] kritisierte der „Studienkreis: Deutscher Widerstand“, dass mit der Anlage &#039;&#039;„die Spuren der Euthanasiemorde eher verwischt“&#039;&#039; &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt; wurden, denn die Zahl der Opfer des Faschismus in Pforzheim ist weit höher als die auf den Steinen genannte, über die Jahre sind neun Zehntel der Opfer „verschwunden“: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[1965]] nennt das Regierungspräsidium immerhin noch 127 Grabstätten unter dem Stichwort „lebensunwertes Leben“ auf dem Hauptfriedhof, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[1959]] kennt die Stadtverwaltung 28 Opfer in Einzelgräbern und über 100 „vorwiegend aus Heilanstalten“ in Familien- bzw. Reihengräbern, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ein Jahr zuvor berichtet die Stadtverwaltung, [[SPD]]-Stadtrat Richardon und der Vertreter der Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes (VVN), Gustav Waldhauer, hätten „&#039;&#039;nachgewiesen, dass die Zahl der aus Pforzheim stammenden Opfer des nationalsozialistischen Gewaltregimes wesentlich höher sei als die hier auf dem Friedhof beigesetzten und bei rund 300 liege&#039;&#039;“&amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* im Protokoll des Grabdenkmäler-Ausschusses vom Februar [[1958]] ist von „etwa 320 Opfern“ die Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völlig unklar ist, welche Personengruppen bei diesen Zahlen als „Opfer“ gemeint und mitberechnet sind: Zeugen Jehovas, ZwangsarbeiterInnen, politische Gegner des Nazi-Regimes, Résistance-Angehörige… über 190 Opfer sind allein unter den jüdischen PforzheimernInnen namentlich bekannt ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einer Liste der Anstalt Hub (bei Rastatt), die erst vor einigen Jahren aufgetaucht ist, gehen 79 Namen von Opfern hervor, die, aus dem „Unterstützungswohnsitz“ Pforzheim stammend, 1940 von der Anstalt Hub in die Euthanasie-Mordanstalt Grafeneck transportiert und dort umgebracht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob die laut Akten des Friedhofsamtes in der Anstalt Sonnenstein Ermordeten tatsächlich dort umgebracht wurden, ist nach einer Mitteilung der Gedenkstätte Sonnenstein fraglich; gleiches gilt für die in Hartheim Ermordeten; &#039;&#039;„es handelt sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Opfer der Tötungsanstalt Grafeneck“&#039;&#039; (Auskunft der Gedenkstätte Sonnenstein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handlungsbedarf besteht in der Renovierung der unleserlichen Platten, in der Ergänzung der Todesorte, damit überhaupt deutlich wird, von welchen Verbrechen dieses Mahnmal zeugt, und in weiteren Forschungen über Zahl, Namen und Schicksale aller Opfer des Faschismus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Akten des Garten- und Friedhofsamts Pforzheim, Ordner/Titel: Ehrengrabfeld Opfer des Nationalsozialismus (unveröffentlicht)&lt;br /&gt;
* Groh, Christian, Das war das 20. Jahrhundert in Pforzheim, Gudensberg-Gleichen, 2000&lt;br /&gt;
* Groh, Christian, Großgrabstätten, in: Pätzold, Stefan (HRSG), Ein Park bevölkert von Engeln, Heidelberg, Ubstadt-Weiher, 2005&lt;br /&gt;
* Metzinger, Adalbert, Den Euthanasie-Opfern einen Namen geben, Die Ermordung von Patienten der Anstalt Hub, in: Heimatbuch 2002, Landkreis Rastatt &lt;br /&gt;
* Pforzheimer Zeitung 22.11.1965&lt;br /&gt;
* Studienkreis: Deutscher Widerstand (HRSG), Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstands und der Verfolgung 1933 – 1945, Bd. 5, Bad.-Württ.I, Frankfurt/M., 1991&lt;br /&gt;
* Timm, Christoph, Der Pforzheimer Hauptfriedhof, Ubstadt-Weiher, 1995&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
:&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; Groh, Großgrabstätten, S.57&lt;br /&gt;
:&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; Pforzheimer Zeitung 22.11.1965&lt;br /&gt;
:&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; Studienkreis, S. 112&lt;br /&gt;
:&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt; dito&lt;br /&gt;
:&amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt; Akten des Garten- und Friedhofsamtes&lt;/div&gt;</summary>
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