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	<title>PFENZ - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-14T06:05:02Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Galeria_Kaufhof&amp;diff=71418</id>
		<title>Galeria Kaufhof</title>
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		<updated>2011-02-26T20:17:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;62.224.175.190: Gründung und erste Jahrzehnte&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{OpenStreetMap|48.89118|8.70066|15}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Kaufhof1.jpg|thumb|Galeria Kaufhof von Nordwesten]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Kaufhof2.jpg|thumb|Galeria Kaufhof von Nordosten]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Galeria Kaufhof&#039;&#039;&#039; heißt das größte Kaufhaus in der [[Innenstadt]] von [[Pforzheim]]. Es nimmt das gesamte Gelände im Straßenviereck von [[Westliche Karl-Friedrich-Straße|Westlicher Karl-Friedrich-Straße]], [[Lammstraße]], [[Brüderstraße]] und [[Blumenstraße]] ein. Früher firmierte es im Laufe der Jahre als &#039;&#039;Kaufhaus S. Wronker &amp;amp; Co.&#039;&#039;, &#039;&#039;Kaufhaus Schocken&#039;&#039;, &#039;&#039;Merkur&#039;&#039;, &#039;&#039;Horten&#039;&#039; und &#039;&#039;Galeria Horten&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung und erste Jahrzehnte ===&lt;br /&gt;
Die Geschichte des größten Kaufhauses in der Pforzheimer Innenstadt beginnt im März [[1890]] am [[Marktplatz (Pforzheim)|Marktplatz]] an der Ecke zur [[Apothekergasse]] mit der Eröffnung eines &amp;quot;Kurz-, Weiß- und Wollwarengeschäfts&amp;quot; namens &amp;quot;S. Wronker &amp;amp; Co.&amp;quot;. [[1899]] entsteht an gleicher Stelle ein Neubau im [[Jugendstil]] mit vier Verkaufsetagen. Am [[17. März]] [[1914]] eröffnet das Warenhaus Wronker einen Neubau in der Westlichen Karl-Friedrich-Straße 17, der heutigen Adresse der &amp;quot;Galeria Kaufhof&amp;quot;. Dafür wurden in dem Häuserblock zwischen der Westlichen, der [[Scheuernstraße|Scheuern-]], Lamm- und Brüderstraße 17 Häuser abgerissen. [[1931]] übernimmt der [[Kaufhaus Schocken|Schocken-Konzern]] aus dem westsächsischen Zwickau dieses Warenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Am [[31. März]] [[1933]] beginnt die erste offene [[Antisemitismus|antisemitische]] Aktion der [[NSDAP]] mit dem Boykott von Läden, Arztpraxen und Rechtsanwaltsbüros, deren Besitzer zur [[jüdisch]]en Gemeinde gehören. SA-Männer unter Leitung des Standartenführers Rilling versperren den Zugang von der Brüderstraße her und fordern die Käufer zum Verlassen des Hauses auf. In der Nacht zum Samstag kleben Nationalsozialisten an jüdische Geschäfte Zettel mit Aufschriften wie &#039;&#039;&amp;quot;Ein Lump und Landesverräter ist, wer in jüdischen Geschäften kauft!&amp;quot;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&amp;quot;Geschlossen, da abgereist nach Palästina&amp;quot;&#039;&#039;. Am [[1. April]] 1933 stehen ab 10 Uhr morgens SA- und SS-Männer vor den Eingängen der boykottierten Geschäfte, blockieren sie und halten mögliche Käufer durch Warnungen vom Betreten der Geschäfte ab.  &lt;br /&gt;
Durch das &amp;quot;Gesetz zum Schutz des deutschen Einzelhandels&amp;quot; mit Einschränkungen für Warenhäuser und  durch das Verbot für NSDAP-Mitglieder, in Warenhäusern einzukaufen, kommt es zu Umsatzeinbußen. Am [[9. Mai]] 1933 beschließt der gleichgeschaltete neue Stadtrat Pforzheims, dass städtische Betriebe und das Wohlfahrtsamt nichts mehr aus Warenhäusern, Konsumvereinen und jüdischen Geschäften beziehen dürfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende September 1938 übernimmt ein Konsortium verschiedener Banken die Schocken AG in Zwickau, damit wird auch das Warenhaus Schocken in Pforzheim [[Arisierung|arisiert]] und bekommt den Namen &amp;quot;Kaufstätte Merkur&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geschäftsführer Kurt Aschner emigriert im Herbst 1938 mit seiner Familie in die Niederlande. Dort verhaftet sie die Gestapo 1942 und deportiert sie in das Konzentrationslager Westerbork und 1944 ins Konzentrationslager Bergen-Belsen. Dort stirbt Kurt Aschner am 29. Januar 1945, seine Frau Hedwig wird im &amp;quot;Verlorenen Zug&amp;quot;, der sein Ziel Theresienstadt nicht mehr erreicht, nach Tröbitz verschleppt und kommt dort am 23. April 1945 ums Leben&amp;lt;ref&amp;gt;{{wikipedia|Verlorener_Zug|Verlorener Zug}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, einzig der Sohn Manfred überlebt die Nazi-Zeit.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Andere Angestellte des Kaufhauses Schocken wie Isaak Goldberg, Siegfried Hermann, Josef Lowry, Hans Mayer und Sophie Mlotek, die ebenfalls zur jüdischen Gemeinde gehören, können zwischen 1934 und 1939 noch rechtzeitig Pforzheim verlassen und entgehen so der Deportation am 22. Oktober 1940 ins [[Lager Gurs]] bzw. von dort 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Leo-.jpg|thumb|Blick von Westen auf den Neubau des Kaufhauses Merkur, Anfang der 1950er]]&lt;br /&gt;
=== Geschichte seit 1945 ===&lt;br /&gt;
Nach der Zerstörung des Gebäudes beim [[Luftangriff auf Pforzheim]] am Abend des [[23. Februar]] [[1945]] entsteht im August 1945 in der [[Nordstadt]] an der Ecke [[Salierstraße]]/[[Zähringerallee]] ein kleines Warenhaus (heute ist in diesem Haus das Café [[Rosenrot]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückgabe der Merkur AG an die Familie Schocken 1949 übernimmt die Firma Horten das Warenhaus, das jedoch weiter als &amp;quot;Kaufhaus Merkur&amp;quot; firmiert, und läßt am alten Platz an der Westlichen Karl-Friedrich-Straße ein neues Gebäude nach einem Entwurf des Architekten [[Theo Preckel]] errichten. Einige Jahre später wird dieses unter Auflassung der Scheuernstraße zur [[Blumenstraße]] hin erweitert und, wie für Kaufhausbauten des Horten-Konzerns üblich, mit den von [[Egon Eiermann]] entwickelten sogenannten &#039;&#039;Hortenkacheln&#039;&#039; (siehe Weblinks) verkleidet. Im Jahr [[1977]] erhält das Pforzheimer Haus schließlich den Namen &amp;quot;Horten&amp;quot;; etwa um diese Zeit wird das Gebäude zur Blumenstraße hin noch einmal um einen sich vom Rest des Gebäudes deutlich abhebenden Anbau erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1990 wird wie in einigen anderen Horten-Filialen ein neues Angebotskonzept eingeführt, als äußeres Anzeichen dafür darf sich das Kaufhaus nun mit dem Namen &amp;quot;Galeria Horten&amp;quot; schmücken. Im Jahre 1994 übernimmt die Kaufhof AG die Firma Horten, damit erhält das Kaufhaus den Namen &amp;quot;Galeria Kaufhof&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adresse ==&lt;br /&gt;
:Galeria Kaufhof&lt;br /&gt;
:[[Westliche Karl-Friedrich-Straße]] 17-19&lt;br /&gt;
:[[Postleitzahl#Stadt Pforzheim|75172]] Pforzheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:{{Telefon|0 72 31|3 77-0}}&lt;br /&gt;
:{{Telefax|0 72 31|3 77-3 21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Brändle 1985}}&lt;br /&gt;
* Michail Fundaminski: &#039;&#039;&amp;quot;Aus der Vergangenheit Pforzheimer Warenhäuser&amp;quot;&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins&#039;&#039;, 155. Bd. (116. Bd. der neuen Folge), Stuttgart, 2007, S. 505 ff.&lt;br /&gt;
* [[Pforzheimer Anzeiger]] vom 1. April 1933&lt;br /&gt;
* {{Schroth 1977}}&lt;br /&gt;
* [[Olaf Schulze]]: &#039;&#039;&amp;quot;Pforzheim, Ein verlorenes Stadtbild&amp;quot;&#039;&#039;, Gudensberg-Gleichen, 1994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Homepage|www.galeria-kaufhof.de}}&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia|Kaufhof_AG|Kaufhof AG}} &lt;br /&gt;
*{{Wikipedia|Horten_AG|Horten AG}} &lt;br /&gt;
*{{Wikipedia|Hortenkacheln|Hortenkacheln}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einkaufen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>62.224.175.190</name></author>
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