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	<title>PFENZ - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-13T19:02:55Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Aktion_Gitter&amp;diff=36299</id>
		<title>Aktion Gitter</title>
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		<updated>2008-03-19T11:16:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.233.157.231: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Aktion Gitter&#039;&#039;&#039;&amp;quot; war eine Terrormaßnahme der [[Nationalsozialist]]en und richtete sich gegen den [[Widerstand gegen den Nationsozialismus|Widerstand]] sowie andere dem NS-Regime mißliebige Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach dem 20. Juli 1944: „Aktion Gitter“ ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1944]] lief nach dem mißglückten Attentat auf Hitler am [[20. Juli]] in ganz Deutschland die „Aktion Gitter“, auch „Gewitter“ genannt, an, eine schon länger geplante Verhaftungsaktion. Betroffen waren nicht nur die mittelbar oder unmittelbar Beteiligten am Attentat, ihre Familien oder Mitwisser, sondern alle potentiellen Regime-Gegner aus der Reihen der 1933 verbotenen Parteien, in erster Linie deren frühere Funktionsträger, selbst wenn sie sich aus der politischen Arbeit zurückgezogen hatten.&lt;br /&gt;
Über 5.000 &amp;quot;Antifaschisten&amp;quot; wurden verhaftet, über 700 Mordurteile gefällt und vollstreckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== August 1944 in Pforzheim == &lt;br /&gt;
In [[Pforzheim]] holten im August 1944 Männer der [[Gestapo-Außenstelle Pforzheim]] an der [[Bahnhofstraße]] – früher stand dort der [[Hexenturm]] in der [[Stadtmauer]]; nach 1945 war wieder die [[Polizei]] in dem Gebäude untergebracht – insgesamt 14 frühere sozialdemokratische und kommunistische Stadtverordnete aus ihren Wohnungen, brachten sie ins [[Gefängnis]] an der [[Rohrstraße]] und deportieren sie über das Gefängnis in [[Karlsruhe]] ins Konzentrationslager Dachau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Opfer aus Pforzheim ==&lt;br /&gt;
Namentlich bekannt sind aus Pforzheim&lt;br /&gt;
:Wilhelm Doll (KPD), Josef Hils (SPD), Joseph Hoffmann (SPD), Heinrich Jäger (KPD), Gottlieb Mössinger (SPD), Rudolf Pöhler (SPD), Richard Raisch (SPD) sowie Ernst Stoll (SPD) und August Weik (SPD).&lt;br /&gt;
Die Genannten haben das Konzentrationslager Dachau alle überlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in Pforzheim geborene Julius Helmstädter, der ebenfalls nach dem 20. Juli 1944 festgenommen worden war, starb unter unbekannten Umständen am 11. Februar 1945 im Konzentrationslager Dachau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Zuge der „Aktion Gitter“ wurde Nikolaus Bernhard, der 1911/12 in Pforzheim Stadtverordneter für die SPD war, im Konzentrationslager Sachsenhausen eingesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Bauer aus Arnbach, der in Pforzheim die Goldschmiede- und dann die [[Kunstgewerbeschule]] besuchte, als SPD-Mitglied und Gewerkschaftssekretär schon ab 1935 für 22 Monate in den Fängen der Gestapo, wurde im August 1944 erneut verhaftet und im Konzentrationslager Dachau eingesperrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die aus Pforzheim stammenden Nazi-Gegner im KZ Dachau eintrafen, saßen dort schon seit Jahren Menschen, weil sie versuchten, dem Regime zu widerstehen, so die Kaplane [[Kurt Habich]] und [[Emil Kiesel]] von der [[St. Franziskus]]-Pfarrei in Pforzheim sowie der SPD-Reichstagsabgeordnete Kurt Schumacher. Er war Redner bei der letzten Kundgebung gegen die NSDAP auf dem [[Turnplatz]] in Pforzheim am [[4. Februar]] [[1933]] mit der prophetischen Warnung: „Hitler heißt Krieg, Not, Hunger, Elend für das ganze deutsche Volk“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ausstellung: Mut zum Widerstehen – Pforzheim 1933 – 1945, Dokumentation der Ausstellungstafeln, Hrsg.: [[Stadtjugendring Pforzheim]] und [[Volkshochschule]], Redaktion: [[Gerhard Brändle]], Pforzheim, 1995 &lt;br /&gt;
* [[Gerhard Brändle]]: &#039;&#039;Nach dem 20. Juli: ‚Gegen den inneren Feind’&#039;&#039;, in: [[Pforzheimer Kurier]] vom 27.4.1995&lt;br /&gt;
* {{Schroth 1977}}&lt;br /&gt;
* Studienkreis Deutscher Widerstand (Hrsg.): &#039;&#039;Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstands und der Verfolgung 1933–1945&#039;&#039;, Bd. 5, Baden-Württemberg I, Frankfurt/M., 1991 &lt;br /&gt;
* August Weik: &#039;&#039;Meine Lebensgeschichte&#039;&#039;, Pforzheim, 1957 (ungedruckt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
* zu Nikolaus Bernhard: http://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaus_Bernhard &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstand]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.233.157.231</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Denkmal_f%C3%BCr_die_Opfer_des_Nazi-Regimes&amp;diff=36298</id>
		<title>Diskussion:Denkmal für die Opfer des Nazi-Regimes</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Denkmal_f%C3%BCr_die_Opfer_des_Nazi-Regimes&amp;diff=36298"/>
		<updated>2008-03-19T11:05:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.233.157.231: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Abschnitt &amp;quot;Kritik am Denkmal&amp;quot; - Neutralität ==&lt;br /&gt;
Das Stadtwiki Pforzheim-Enz ist nicht der geeignete Ort, Kritik an einer Gedenkstätte zu formulieren. Vor allem sollte sie nicht im Gewand einer Tatsachenbehauptung daherkommen. Sehr wohl kann aber darüber berichtet werden, dass es Kritik gibt. Dann fehlt aber als wesentliche Information: &#039;&#039;wer&#039;&#039; übt(e) diese Kritik und &#039;&#039;wo&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;wie&#039;&#039; wurde diese ursprünglich öffentlich gemacht?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;-- [[Benutzer:Svenman|Sven Manias]] 21:11, 16. Mär. 2008 (CET)&lt;br /&gt;
:auch wenn ich die homosexuellen opfer vermisst hab muß ich hier svenman voll recht geben--[[Benutzer:Seggel|Seggel]] 21:22, 16. Mär. 2008 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 antworten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. die kritik ist ursprünglich formuliert und öffentlich gemacht in dem in der literaturliste aufgeführten buch:&lt;br /&gt;
Studienkreis: Deutscher Widerstand... s. 112 rechte spalte, verfasser sind ein 5-köpfiges redaktionsteam, siehe dort s. 1, meines wissens hat den artikel zu pforzheim marianne ngo verfaßt.&lt;br /&gt;
ansonsten zeichnen die zahlenangaben aus den akten des garten- und friedhofsamtes die tatsachen über das &amp;quot;verschwinden&amp;quot; - lassen von ns-opfern nach. also berichte ich darüber, dass es kritik gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. nach den unterlagen der vvn - vereinigung der verfolgten des nazi-regimes - bzw, deren früheren kreisvorsitzenden wilhelm künzler gab es in pforzheim/enzkreis nur einen homosexuellen, der wegen seiner sexuellen orientierung verhaftet, verurteilt und inhaftiert wurde. ein anderer forscher bemüht sich z.zt., mehr als die dürren daten wie geburt, verhaftung, urteil, haftdauer, haftorte bis kz dachau, auschwitz, mauthausen - melk - ebensee bis 1945 herauszufinden und event. noch lebende angehörige zu finden. zumindest werde ich vorerst den namen und die daten nicht öffentlich ausbreiten. also bitte etwas geduld, in pforzheim ist vorsichtshalber alles verbrannt (23.2.45), also auch die akten des amtsgerichts ? &lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Ernst Feuerle|Ernst Feuerle]] 12:16, 17. Mär. 2008 (CET)&lt;br /&gt;
kleine ergänzung:&lt;br /&gt;
die zwischenüberschrift: &lt;br /&gt;
kritik des denkmals&lt;br /&gt;
stammt nicht von mir, hat irgendein bearbeiter hineingeschrieben und damit dem abschnitt eine andere richtung gegeben&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:217.233.157.231|217.233.157.231]] 12:05, 19. Mär. 2008 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.233.157.231</name></author>
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		<id>https://www.pfenz.de/mediawiki/index.php?title=Leonti_Givant&amp;diff=36297</id>
		<title>Leonti Givant</title>
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		<updated>2008-03-19T10:04:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;217.233.157.231: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Leonti Givant.jpg|thumb|Leonti Givant, um 1922]]&lt;br /&gt;
{{inArbeit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leonti Givant&#039;&#039;&#039; (geboren [[15. September]] [[1896]] in Berlin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 bis 1935 kaufmännischer Angestellter in Pforzheim, im November 1938 im Konzentrationslager Dachau eingesperrt, emigriert 1939 in die USA; war Opfer des Antisemitismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Leonti Givant zieht als Kind mit seinen Eltern über München 1905 nach Baden-Baden, dort besucht er die Volksschule und bis 1911 die Oberrealschule. In München absolviert er eine kaufmännische Lehre und arbeitet dann dort, in Triest in Italien, in Baden-Baden, Mannheim, Frankfurt und Mainz. Im August und September 1914 ist er aufgrund seiner russischen Staatsbürgerschaft als &#039;&#039;&amp;quot;feindlicher Ausländer&amp;quot;&#039;&#039; interniert. 1921 beantragt er die badische Staatsangehörigkeit, also die Einbürgerung; sie war ihm 1919 bei der Einbürgerung seiner Eltern Isaak und Anna, geb. Wejucker, verwehrt worden, da ihn der russische Staat aufgrund der Militärdienstpflicht nicht aus der Staatsbürgerschaft entlassen hatte. Seine Einbürgerung erfolgt 1922 mit der Begründung, er habe sich &#039;&#039;&amp;quot;den deutschen Verhältnissen vollständig angepasst und ist eine brauchbare Arbeitskraft geworden&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pforzheim 1933 - KZ Dachau 1938 ==&lt;br /&gt;
1933 wird er in Pforzheim Teilhaber des Fotoateliers [[Max Rödelsheimer]] am [[Schloßberg]] und muss am 1. April 1933 die erste offen antisemitische Aktion der NSDAP, den Boykott jüdischer Ladengeschäfte, auch den &amp;quot;seines&amp;quot; Geschäfts, miterleben. Er wohnt in der [[Zerrennerstraße]] 29 gegenüber der [[Synagoge]]. 1934/35 betreibt die Gestapo mittels einer Denunziation - &#039;&#039;&amp;quot;vertraulich wurde in Erfahrung gebracht, Givant sich der ... in sittlich und moralisch verwerflicher Weise näherte&amp;quot;&#039;&#039; - die Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft. Leonti Givant verlässt 1935 Pforzheim, zieht 1936 von Horn bei Konstanz kommend nach Baden-Baden und teilt am 4. November 1938 den Behörden seine Absicht mit, in die USA auszureisen&lt;br /&gt;
Nach der Zerstörung der Synagoge in Baden-Baden am 10. November 1938 verschleppen ihn die Nationalsozialisten ins Konzentrationslager Dachau. Nach der Entlassung am 26. November 1938 beantragt er am 15. Dezember 1938 einen Reisepass für eine Reise nach San Francisco, die er 1939 antritt. Seine verwitwete Mutter reiste bereits am 8. Dezember 1938 mit der &amp;quot;Hansa&amp;quot; aus Bremerhaven ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== nach 1939==&lt;br /&gt;
Durch die Emigration entgeht Leonti Givant der Deportation am 22. Oktober 1940 in südfranzösische Internierungslager Gurs und damit dem Schicksal seines Geschäftspartners Max Rödelsheimer in Pforzheim, der im Sommer 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz verschleppt wurde und als &amp;quot;f.t.e.&amp;quot; gilt - &amp;quot;für tot erklärt&amp;quot;, ermordet.&lt;br /&gt;
Der weitere Lebensweg von Leonti Givant ist noch nicht geklärt, ob und wann er wo in den USA angekommen ist, ist noch nicht bekannt; 1957 lief ein Wiedergutmachungsantrag.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bericht der Gestapo Pforzheim 4. 7. 1934 (Stadtarchiv Baden-Baden, ungedruckt)&lt;br /&gt;
* Beschluss zum Einbürgerungsantrag 1. 12. 1921 (Stadtarchiv Baden-Baden, ungedruckt)&lt;br /&gt;
* {{Brändle 1985}}&lt;br /&gt;
* Stadtarchiv Baden-Baden (AZ 044.84)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.233.157.231</name></author>
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