Zisterzienser

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Die Zisterzienser sind ein Mönchsorden in der römisch-katholischen Kirche. Er ist durch Reformen aus dem Benediktinerorden entstanden.

Die Klöster der Zisterzienser wurden meist in abgeschiedenen Gebieten gegründet, zum Beispiel in unbewohnten und schwer zugänglichen Seitentälern, die sich für Landwirtschaft und Viehzucht eigneten. So erschlossen die Zisterzienser im Mittelalter zahlreiche Regionen.


Der Zisterzienserorden ist aus dem Mutterkloster Cîteaux hervorgegangen. Etwa zehn Jahre nach der ersten Klostergründung wurde die Ordensgründung am 23. Dezember 1119 durch Papst Calixt II. offiziell bestätigt. Die biblischen und theologischen Prinzipien des Zisterzienserlebens sind am monastischen Leben nach der Regel des heiligen Benedikt ausgerichtet. Die wesentlichen Grundsätz sagen, die Mönche und Nonnen wollen ein Leben des Gebets, der Lesung und der Arbeit führen.

Der Zisterzienserorden wird vom Generalkapitel, der Ordenssynode und dem Generalabt geleitet. Mitglieder im Orden sind Klöster, nicht die Mönche oder Nonnen. Die Klöster sind rechtlich vom Orden unabhängige Institutionen und werden von einem Abt (oder Äbtissin) geführt. Die einheitlichen Statuten des Zisterzienserordens sind dabei aber verpflichtend. Jede Abtei bleibt gegenüber ihrem Mutterkloster verantwortlich.[1]


Enzkreis


Landkreis Calw

Quellen

  1. http://win.ocist.org/pdf/OKonst_dt_81.pdf Die Konstitutionen des Zisterzienserordens
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