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Siegfried Wassermann

Von Stadtwiki

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Stolperstein am Osterfeld

Siegfried („Sigi“) Wassermann (geboren 13. November 1931) war Schüler in Pforzheim und wurde Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung. Sigi musste ab 1936 das Schulgetto an der damaligen Hindenburg-, heute wieder Osterfeld-Schule, besuchen; seine Eltern schickten ihn 1939 mit einem Kindertransport nach England.

Deportation der Familie

Julius, der ältere Bruder von Sigi, wurde nach dem 10. November 1938 ins KZ Dachau verschleppt; nach zwei Monaten wurde er entlassen unter der Bedingung, das Land innerhalb von sechs Wochen zu verlassen.

Die Eltern und seine Schwester Erna deportierten die Nazis am 22. Oktober 1940 ins Lager Gurs; Erna wurde gerettet, die Eltern im Sommer 1942 von Gurs über Drancy ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert.

Erinnerung

Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Siegfried Wassermann am 27.1. 2011 ein Stein vor seiner früheren Schule in den Boden eingelassen.

Sein Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeld-Schule in den Eingangsbereichen der Osterfeld-Schule und des Kulturhauses Osterfeld.

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