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Siegbert Levy

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Stolperstein am Osterfeld

Siegbert Levy (geboren 1923 in Mühlbach bei Eppingen) war Schüler in Pforzheim und Opfer der antisemitischen Maßnahmen der Nationalsozialisten.

Inhaltsverzeichnis

Diskriminierung

Siegbert – später Steven – muss ab 1936 das Schulgetto für jüdische Kinder an der damaligen Hindenburg-, heute wieder Osterfeldschule besuchen.

Sein Vater war Kultusbeamter an der Synagoge. Seine Schwester musste das Hilda-Gymnasium verlassen und versuchte, eine Berufsausbildung als Schneiderin in Karlsruhe zu beginnen.


Aus dem Brief seiner Schwester Herta:

„Leider ist mein einziger Bruder letztes Jahr (1998) gestorben. Ich kann mich erinnern, dass er in die jüdische Schule ging. Sein Name war Siegbert (Steven) Levy. Er war befreundet mit Jenny Hausspiegel und sie war auch in der Schule mit ihm und nach so vielen Jahren haben sich die beiden bei der Zusammenkunft in Pforzheim wiedergesehen und blieben befreundet.
Ich selbst ging in die Hildaschule, bis man mich nicht mehr behalten durfte...“.

Erinnerung

Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Siegbert Levy am 27. Januar 2010 ein Stein vor seiner früheren Schule in den Boden eingelassen.

Sein Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeld-Schule in den Eingangsbereichen der Osterfeldschule und des Kulturhauses Osterfeld.

Literatur

Weblinks

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