Schleglerbund

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Der Schleglerbund war ein Bund zu Schutzzwecken zwischen Adelsfamilien im 14. Jahrhundert. Der Zweck des militärischen Schutzbündnisses war darauf ausgerichtet, die Vorherrschaft des Niederadels gegenüber den stärker werdenden Grafschaften zu Wahren. Seit und durch das Gedicht von Luwig Uhland, Der Überfall im Wildbad wurden die Schlegler häufig mit den älteren Martinsvögeln gleich gesetzt.

Über die Schegler gibt es wenig gesicherte Erkenntnisse. Die Führung des Bundes, übernahmen wechselnd drei sogenannte Könige, aus den vermutlich über 20 beteiligten Adelsgesellschaften. Das Abzeichen soll symbolisch drei Schlegel gezeigt haben. Das Gebiet in dem die Schlegler agierten lag vorwiegend im Nordschwarzwald und in der Pfalz.

Als die Schlegler 1395 auch in Württemberg begonnen Städte zu überfallen, wovon im Gebiet des Stadtwikis Pforzheim-Enz Neuenbürg, Heimsheim und Berneck betroffen waren, machten sie sich Eberhard III. und auch Herzog Leopold von Österreich zum Gegner.

Sicher belegt ist fast nur, daß Eberhard III. von Württemberg am 24. September 1395 die drei Schleglerkönige bei Heimsheim gefangen nehmen ließ. König Wenzel ordnete drauf hin am 27. November 1395 die Auflösung des Schleglerbundes an.

Sonstiges

In Heimsheim gibt es das vom Kuratorium Schleglerschloss Heimsheim e.V. verwaltete Schleglerschloss und den Mittelalterverein Die Schlegler e. V..

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