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Otto Theilmann

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Otto Theilmann (* 15. Februar 1912 in Kieselbronn; † 13. Juni 1989) war Kunstmaler aus Kieselbronn. Er war Mitglied der Künstlergilde Buslat und beteiligte sich mit seinen Gemälden an zahlreichen Gilde-Ausstellungen der 1970er und 1980er Jahre.

[Bearbeiten] Leben

Er absolvierte von 1927 bis 1930 eine Ausbildung als Maler. Von 1934 bis 1936 war er Schüler von Hugo Bickel in Grötzingen-Berghausen. 1938/39 besuchte er die Meisterschule in Karlsruhe. Im Zweiten Weltkrieg wurde er zum Kriegsdienst eingezogen. Nach Kriegsende war er zunächst freier Maler in Westfalen. 1948 kehrte er nach Kieselbronn zurück, wo er in der Friedenstraße 2 lebte und bis 1977 ein Malergeschäft betrieb.

Otto Theilmann beteiligte sich ab den 1970er Jahren an Ausstellungen der Künstlergilde Buslat. 1971 nahm er an der Ausstellung „Kraichgau“ anlässlich der 900-Jahr-Feier der Gemeinde Bauschlott teil, 1972 an der Jahreswende- und der Herbstausstellung der Gildemitglieder sowie bei einer Gruppenausstellung mit Gemälden von Bernhard Buss und Plastiken des Heidelberger Bildhauers Armin Guther. 1973 und 1974 war er jeweils bei der Jahreswendeausstellung unter dem Motto „Das kleine Format“ sowie bei einer Ausstellung zeitgenössischer Künstler im Mai vertreten. 1975 wirkte er bei der dann im Juli abgehaltenen Ausstellung der Gildemitglieder sowie abermals bei der Jahreswendeausstellung mit. Auch 1976, 1977 und 1978 beteiligte er sich an den Sommer- oder Jahresendausstellungen der Gilde. Bei der Sommerausstellung 1976 zeigte er drei Bilder: „Faustturm Kloster Maulbronn“, „Häusergruppe Eppingen“ und „Altbürgermeister L.“.[1]

Vom 7. bis 29. Oktober 1979 fand in Bauschlott eine Einzelausstellung mit Werken von Wilhelm Hager und Otto Theilmann statt.[2]

Zur Jahreswende 1980/81 beteiligte er sich wieder an der Jahresendausstellung „Das kleine Format“ der Gilde in Bauschlott. 1983 nahm er an der Frühlings-, Herbst- und Jahresendausstellung der Gilde teil, 1984 an der Herbst- und Jahresendausstellung, 1985 nur an der Jahresendausstellung.[3]

Fachwerkszene, Otto Theilmann 1981

1985 gab es in Schömberg eine Einzelausstellung mit seinen Werken.[4]

1986 beteiligte er sich an der Sommer- und Jahresendausstellung der Künstlergilde. 1987 nahm er an der Sommerausstellung der Künstlergilde teil, im September 1987 gab es in Bauschlott dann eine Einzelausstellung mit seinen Werken. 1988 war er wieder bei der Sommerausstellung vertreten.[5]

1989 gestaltete er die neue Fahne der Freiwilligen Feuerwehr Kieselbronn.[6]

Otto Theilmann starb am 13. Juni 1989.

Vom 4. bis 25. November 1990 zeigte die Künstlergilde Buslat eine Gedächtnisausstellung mit zumeist zuvor noch nicht gezeigten Bildern, die in den letzten Jahren des Malers vor seinem Tod entstanden.[7]

[Bearbeiten] Werk

Seine Motive als Kunstmaler fand er vor allem in der näheren Umgebung im Enzkreis. Seine Heimatmotive wurden auch von Rathäusern und Banken des Enzkreises erworben.

Zu seinen Schülerinnnen zählt die Kieselbronner Malerin Gudrun Fusch.[8]

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Vereinschronik bei http://www.kuenstlergilde-buslat.de
  2. Vereinschronik bei http://www.kuenstlergilde-buslat.de
  3. Vereinschronik bei http://www.kuenstlergilde-buslat.de
  4. http://hp.heimat-schoemberg.de/Local%20Publish/html/buergerfreund.html
  5. Vereinschronik bei http://www.kuenstlergilde-buslat.de
  6. https://www.ffw-kieselbronn.de/news/chronik
  7. Vereinschronik bei http://www.kuenstlergilde-buslat.de
  8. Ausstellung im Katharinentaler Hof, kraichgau.news, 29. August 2019
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