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Obergeschoss Museum auf dem Schafhof Maulbronn

Von Stadtwiki

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Inhaltsverzeichnis

OG

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historische Küche

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GHV Schaf-Kueche-Wandregal.jpg GHV Schaf-Buegeleisen.jpg

Spielzeug

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Eisenbahn von Hans Ludwig vormals Landwirt Stuttgarterstraße 36 (heute Reisebüro Graf) - Leihgabe der Familie


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Spielzeughaushaltsgeräte aus den 50er/60er-Jahren

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Steinbruch

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Giesserei

Wilhelm Schenks Vater war als Küfer-Wandergeselle nach (Maulbronn-) Schmie gekommen und wurde dort ansässig. Da die Aufträge im Steinhauerdorf Schmie nicht ausreichten, arbeitete er für die Klosterbrauerei in Maulbronn.

Wilhelm Schenk (1879-1924) erlernte das Steinhauerhandwerk in Offenburg und arbeitete anschließend in Schmie. Kurz darauf wurde er zum zweijährigen Wehrdienst nach Ludwigsburg eingezogen. Im Alter von 24 Jahren wanderte er nach Südafrika aus und leitete schon bald eine Bierbrauerei in Johannesburg. 1895 heiratete er die aus Schmie stammende, damals in Amerika lebende Luise Goutier.

1897 wurde der Sohn Willy Schenk in Johannesburg geboren. Als im Jahr 1899 der zweite Burenkrieg in Südafrika ausbrach, führte Wilhelm Schenk eine aus deutschstämmigen Freiwilligen und Buren aufgestellte Artillerie-Abteilung bis zur Niederlage 1902.

1906 kehrten die Schenks nach einem mehrmonatigen Aufenthalt in Paris nach Schmie zurück, zogen aber im Jahr darauf nach Maulbronn. Wilhelm Schenk erwarb ein Patent zur "Herstellung nahtloser Aluminiumgeschirre im Wege des Gussverfahrens" und gründete 1913 seine Gießerei in Maulbronn. Im selben Jahr rief er die Sanitätskolonne Maulbronn ins Leben, deren erster Leiter er selbst war.

1914 brannte die Fabrik völlig nieder, konnte aber im folgenden Jahr wieder neu aufgebaut werden. Als während des Ersten Weltkriegs (1914-1918) die Klosterbrauerei in Konkurs geriet, beteiligte sich Wilhelm Schenk an einem Nachfolgebetrieb, dem 1923 dei Aktiengesellschaft "Firma Klosterkellerei Maulbronn" mit einem Grundkapital von 35 Millionen Mark während der Inflationszeit folgte. Das Unternehmen produzierte und vertrieb Malz, Bier und sonstige Erzeugnisse der Nahrungs- sowie Futtermittelindustrie und handelte mit Wein. Nebenbei betrieb er eine aus der Brauerei stammende Branntweinbrennerei.

Der vielbeschäftigte Wilhelm Schenk kam, wenn ihn seine Freunde in den frühen Morgenstunden zur Jagd abholten, manches Mal direkt von der Arbeit.

1921 übernahm Sohn Willy Schenk als junger Ingenieur die Aluminium-Gießerei.

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Kokille, Baujahr 1956

Teil: Sattel für Lichtmaschine

Abnehmer: Auto Union, Ingolstadt


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Deckel Automatikgetriebe für FORD

im Druckgßverfahren


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Brauerei

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Druckerei

Robert Friedrich Mayer (1880-1956) wurde 1880 in Maulbronn geboren. Er lernte nach dem Besuch der Realschule ini Knittlingen under Höheren Bürgerschule in Bretten bei seinem Schwager Hugo Kaiser das Druckerhandwerk. Robert Mayer arbeitete in verscheidenen Druckereien auf der schwäbischen Alb, in Stuttgart und Wermelskirche, wo er seine spätere Faru Maria geb. Klaucke kennen lernte (Heirat 1905 in Stuttgart). Er übernahm die von seinem Schwager geleitete elterliche Druckerei in Maulbronn und gab die Zeitung "Maulbronner Bürgerfreund", später "Maulbronner Tagblatt", für den Oberamtsbezirk Maulbronn heraus. Die Zeitung wurde als offizielles Amtsblatt vom nationalsozialistischen "Braunen Sender" ab 1. September 1933 offizielles Bezirksamtsblatt. Im Gemeinderatsprotokoll der Stadt Maulbronn vom 19. September 1933 heißt es: "Der Vorsitzende (Bürgermeister August Kienzle) bemerkte hiezu, dass ihm diese Veröffentlichung die peinlichste gewesen sei, die er in den 17 Jahren seiner hies. Ortsvorstehertätigkeiot bekanntgeben musste; er erblicke in dieser Massnahme selbst einen Prestigeverlust für die Oberamtsstadt, die ganz unbeteiligt ist und nicht einmal gehört wurde."

In den Rechnungsunterlagen der Stadt Maulbronn ist das "Maulbronner Tagblatt" bis ins Jahr 1941 nachgewiesen.

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Außer der Zeitung gab Robert Mayer verschiedene lokalgeschichtliche Bücher, Klosterführer und den Titel "Bruder Ulricus" von Max Dürr, illustriert von Marianne Schneegans, heraus.

Nur durch gelegentliche Druckaufträge und den Laden der Frau konnte nach dem Zweiten Weltkrieg der Lebensunterhalt gesichert werden. Der Sohn ist der Kunstmaler Robert Manfred Friedrich Mayer.

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Modell-Schafhof

Das Modell zum Schafhof wurde im Maßstab 1:87 angefertigt. Es wurde von Siegfried Strobel (Maulbronn) angefertigt und im September 2010 dem Museum übergeben.

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Robs Mayer

(eigentlich Robert Manfred Friedrich Mayer Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Robert Manfred Friedrich Mayer”

Sohn von Robert Friedrich Mayer.

Parallel zu seiner Graveurlehre in Pforzheim widmete er sich bei Prof. Hildenbrandt der Ölmalerei. In Stuttgart, Wien, Florenz un d Berlin vervollständigte er seine Studien. Ein reiches Portraitschaffen belegt diese Zeit. 1931 heiratete Robs Mayer die gebürtige Kreuznacher Kunstmalerein Marianne Schneegans (Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Marianne Schneegans”) und nahm am Evangelischen Seminar Maulbronn einen Lehrauftrag an. Daneben erschienen Illustrationen in Büchern und Zeitschriften sowie Werbegrafik. Im April 1940 wurde er Wehrmachtssoldat. Robs Mayer lernte Europa von Norwegen bis zur russischen Steppe kennen. Es entstanden bewegende Bilder. 1945 geriet er in amerikanische Kriegsgefangenschaft und wurde anschließend nach Elsass interniert. Im Sommer 1948 malte er in Maulbronn Wald- und Erntebilder, nahm Lehraufträge am Evangelischen Seminar sowie am Progymnasium an und fand allmählich wieder Anschluss an das Schaffen vor 1933. 1957/58 erhielt er einen Lehrauftrag am Paul-Schneider-Gymnasium in Meisenheim a. Glan. Nach dem Ruhestand 1972 bis in die frühen 1980er Jahre entstehen neue eigenwillige Arbeiten voll kräftiger Wirkung und Schönheit.

Bis zu seinem Tod in Meisenheim war Robs Mayer kontinuierlich als Künstler tätig.

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Robs Mayer, Selbstbildnis, 1943

Pianoforte

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Möbel

Der Schrank neben dem Eingang zur Küche wurde in Maulbronn geschreinert.

Spange datiert auf 1775 Johann Gottfried Sauter (Sohn des Closterschreiners Johann Georg Sauter).

Er stand ursprünglich im Gasthaus Löwen in Schmie.

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Tunverein

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Stadtkapelle

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Obstbauverein

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diverse Sonderausstellungen

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