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Naturschutzgebiet Essigberg

Von Stadtwiki

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Die im Volksmund so genannte Rix, eine Wiese im Naturschutzgebiet Essigberg, mit Bulten im Vordergrund.

Das Naturschutzgebiet Essigberg liegt zwischen Birkenfeld, Gräfenhausen und Dietlingen auf Dietlinger Gemarkung.

Es umfasst etwa eine Fläche von 120 Hektar. Das Gebiet wurde am 27.August 1952 als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Auf Kosten des Landes Baden-Württemberg wird das Gelände vom Referat Naturschutz und Landschaftspflege des Regierungspräsidiums Karlsruhe gepflegt. Es gibt dort einige seltene licht- und wärmebedürftige Tier- und Pflanzenarten, die Pflegemaßnahmen gegen verbrachen und zuzuwachsen notwendig machen.

Besonders markant sind die Bulten (erhöhte Kuppen) der Rispen-Segge (ein Sauergrasgewächs), die am Essigberg in Jahrzehnten beachtliche Höhen erreicht haben. Die dort vorhandenen Magerrasen sind von Sumpfschrecken und Perlmutfaltern bevölkert. Ebenso gibt es wechselfeuchten Wiesen, auf denen der Wiesenknopf-Ameisenbläuling heimisch ist. Das Purpurknabenkraut, eine seltene heimische Orchidee ist hier ebenfalls relativ häufig an zu treffen.

Das Naturschutzgebiet bietet eine besondere heimische Artenvielfalt, weil verschiedene in unterschiedlichen Zeiträumen gepflegte Lebensräume vorhanden sind. Es sind lichte Laubwälder, Halbtrockenrasen und magere Mähwiesen und die Quellsümpfe des Kettelbachs vorhanden. Das Naturschutzgebiet liegt am Übergang des Schwarzwalds zum Kraichgau. Am Talgrund ist Buntsandstein zu finden, der auf den Bergkuppen vom Muschelkalk abgelöst wird.

Von der Bezirksstelle für Naturschutz und Landschaftspflege in Karlsruhe gibt es ein Faltblatt über das Naturschutzgebiet Essigberg.

Weitere Informationen

Weitere Informationen über das Naturschutzgebiet gibt es beim Regierungspräsidium Karlsruhe.

Hans-Jürgen Görze, Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat Naturschutz und Landschaftspflege,
Telefon: (07 21) 92 6-43 82
E-Mail: hans-juergen.goerze(at)rpk.bwl.de
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