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Mittelsberg

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Am Mittelsberg
Am Mittelsberg

Der Mittelsberg ist ein bewaldeter Hügel nördlich der 1882 angelegten Dietlinger Straße beim Pforzheimer Stadteil Arlinger.

Der Mittelsberg oberhalb des Stockbrunnentals ist wegen der bedeutenden archäologischen Fundstellen aus der Zeit der Römer als archäologische Fläche mit Bestands- und Befundschutz ausgewiesen. Außerdem steht er wegen der ökologischen Bedeutung unter Landschaftsschutz. Der Mittelsberg ist vorwiegend mit einem Eichenmischwald bewachsen. Die Römerstraße überquerte in der Antike den Hügel.

Am Hang des Mittelsberg befinden sich ausgedehnte archäologischen Fundstellen der Villa rustica Altes Schloss. Auf etwa einem Hektar sind noch viele verstürtzte Mauerreste und Schutthügel zu erkennen. Die Seitenlänge der trapezförmigen Umfassungsmauer des römischen Gutshofs betragen circa 81 * 91 * 95 * 147 Meter. 1882 ist die Freilegung eines Badehauses dokumentiert. Eine Konservierung fand aber nicht statt, so daß heute die genaue Lage nicht mehr bekannt ist. Gesichert bekannt sind heute noch drei Gebäude innerhalb der alten Umfassungsmauer.

Die ökologische Bedeutung des Eichenmischwaldes erschließt sich über die Tatsache, daß der Pforzheimer Entomologe Martin Walser mehr als 100 Schmetterlingsarten am Mittelsberg dokumentiert hat. Der Wald ist auch mit seinem reichlichen Vorkommen an Spechten, darunter der gefährdete Mittelspecht, eine Besonderheit. Die zweite Auffälligkeit ist das häufige Vorkommen des Aronstabs, eine eher exotisch anmutende Pflanze in unseren Wäldern.

Quelle

Pforzheim, Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Band 2, ISBN 3-89735-428-9
Verlag Regionalkultur
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