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Melitta Schnarrenberger

Von Stadtwiki

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Melitta Schnarrenberger, geborene Auwärter (*1909 in Pforzheim; † 27. Juli 1996), war eine Pforzheimer Malerin.

Melitta Auwärter war die Tochter eines Pforzheimer Schmuckfabrikenten. Sie war eine der ersten Frauen, die an der Karlsruher Kunstakademie studierte. Dort erhielt sie bald ein Stipendium und im Jahr 1930 den Akademiepreis. Im selben Jahr heiratete sie Professor Wilhelm Schnarrenberger (1892–1966), einen 17 Jahre älteren Maler.

1931 wurde ihre Tochter geboren. Das Ehepaar siedelte 1933 nach Berlin um. 1938 kauften sie die alte Löffelschmiede in Unterlenzkirch, die Melitta als Pension betrieb. Ihr Mann war während der Diktatur der Nationalsozialisten als entartet eingestuft und erhielt Malverbot. Sie gab das Malen in dieser Zeit auf, war aber als Malerin bei der Reichskunstkammer gemeldet und hat dadurch ihren Mann mit Farben versorgt.

1946 kam es zur Trennung des Paares. Wilhelm Schnarrenberger ging 1947 an die Akademie in Karlsruhe zurück. Melitta Schnarrenberger war von 1959 bis 1977 Mitglied im Gemeinderat von Lenzkirchen für die SPD.

Erst 1977 begann sie wieder zu malen. Im selben Jahr erhielt sie das Bundesverdienstkreuz für ihr Engagement.

Ihr frühes Werk ist von eher düsteren Lanschaftsbildern geprägt. In ihrer zweiten Schaffensperiode malte sie vorwiegend Porträts und einige Selbstporträts. Diese Bilder sind von ausgefallener Farbigkeit.

Ausstellung

Die voraussichtlich letzte Ausstellung im alten Pfarrhaus im Stadtmuseum in Brötzingen, vor dem Umbau zum Gastronomiebetrieb, ist ihrem Schaffen gewidmet.

15.Februar bis 5. April 2009

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