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Jüdischer Friedhof (Königsbach)

Von Stadtwiki

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Der jüdische Friedhof (Königsbach) ist ein alter Friedhof im Gewann Steidig am Ende der Rhönstraße.

Der Friedhof wurde von 1872 bis 1940 belegt. In dieser Zeit wurden 134 Grabsteine für jüdische Bürger aufgestellt.

Geschichte

Anfangs wurden die Toten der jüdischen Gemeinde Königsbach nach Obergrombach gebracht, um beigesetzt zu werden. Im Jahr 1872 wurde der eigene Friedhof angelegt. Der Königsbacher Kaufmann Löw Stern ermöglichte den Kauf des 13,89 a großen Flurstücks 7122 im Gewann Steidig. Heute liegt der Friedhof am Rand des Wohngebiets Steidig, am Ende der Rhönstraße, nahe der Bahnlienie. Der Grabstein von Löw Sterns, in der Mitte des Friedhofes, gilt kunsthistorisch als besonders wertvoll.

Die am 2. Oktober 1872 gestorbene Sarah Tiefenbronner war die erste Beistzung auf dem Königsbacher Friedhof.

Die 134 Gräber sind in fünf Reihen angeordnet. Davon sind je zwei Reihen mit Männer und zwei mit Frauen belegt. Die fünfte Reihe, direkt am Weg entlang sind Kindergräber.

Amalie Stern geborene Schmalz starb am 9. Januar 1940 und wurde als letzte auf diesem Friedhof beerdigt.

Auf dem Friedhof steht ein Gedenkstein für die Opfer der NS-Zeit.

Bei einer Friedhofsschändung im Juni 1988 wurden 16 Grabsteine umgeworfen und teilweise beschädigt.

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