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Idel Bensinger

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Ida Irma Bensinger (geboren 4. März 1920 in Pforzheim), genannt Idel, war Schülerin in ihrer Geburtsstadt Pforzheim und wurde Opfer der Judenverfolgung im Nationalsozialismus.

Inhaltsverzeichnis

Diskriminierung und Verfolgung

Idel Bensinger musste 1936 das Hilda-Gymnasium verlassen: „Aus den letzten Jahren in der Hilda-Schule kann ich mich erinnern, dass wir jüdischen Schüler nicht mehr in der gleichen Schulbank sitzen durften wie die 'arischen' Mädchen, sondern man setzte uns in die hintersten Bänke. Auch konnten wir nicht mehr zusammen spielen in den Pausen oder auf dem Schulhof, d.h. man isolierte uns vollständig..."

Wie ihr Bruder Hans musste sie miterleben, wie die Gestapo am 10. November 1938 den Vater abholte, ohne Angabe des „Warum“ und „Wohin“:

„Mein Vater war gerade dabei, die Fensterläden zuzumachen, als es zwischen ½ 6 und 6 Uhr klingelte. Ich machte die Tür auf, und es waren zwei von der Gestapo, die mit Herrn Bensinger sprechen wollten’.

Sie sagten meinem Vater, dass sie Befehl hätten, ihn abzuholen…Meine Mutter machte einen kleinen Koffer fertig, wir wusste natürlich nicht, dass Dachau die Endstation war, dies erfuhren wir erst später… Man kann sich die Angst nicht vorstellen, die wir alle hatten um unseren Vater sowie um uns selbst…“

Flucht

Idel konnte mit ihrer Mutter Eugenie und ihrem Bruder Hans 1939 nach Bolivien ausreisen; der Vater Salomon erreichte im selben Jahr noch rechtzeitig eine Überfahrt in die USA.

Erinnerung

Diesem Artikel fehlt ein Foto des „Stolpersteins“. – Wer ein passendes Bild hat, dessen Copyright-Bedingungen es erlauben, es im Stadtwiki zu verwenden, der lade es doch bitte hoch.

Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Ida Bensinger am 27. Januar 2011 ein Stein vor ihrer früheren Schule in den Boden eingelassen.

Ihr Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeldschule in den Eingangsbereichen der Osterfeld-Schule und des Kulturhauses Osterfeld.

Literatur

Weblinks

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