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Hans Bensinger

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Hans Bensinger (geboren 19. Juli 1928 in Pforzheim) war Schüler in seiner Geburtsstadt Pforzheim und wurde Opfer der Judenverfolgung im Nationalsozialismus.

Inhaltsverzeichnis

Diskriminierung und Verfolgung

Hans Isaak Bensinger musste 1936 die Adolf-Hitler – heute wieder Nordstadt-Schule – verlassen und das Schulgetto an der Hindenburg-, heute wieder Osterfeld-Schule, besuchen.

Hans musste miterleben, wie die Gestapo am 10. November 1938 seinen Vater abholte, ohne Angabe des „Warum“ und „Wohin“:

„Mein Vater war gerade dabei, die Fensterläden zuzumachen, als es zwischen ½ 6 und 6 Uhr klingelte. Ich machte die Tür auf, und es waren zwei von der Gestapo, die ‚mit Herrn Bensinger sprechen wollten’.

Sie sagten meinem Vater, dass sie Befehl hätten, ihn abzuholen…Meine Mutter machte einen kleinen Koffer fertig, wir wusste natürlich nicht, dass Dachau die Endstation war, dies erfuhren wir erst später… Man kann sich die Angst nicht vorstellen, die wir alle hatten um unseren Vater sowie um uns selbst…“

Flucht

Hans konnte 1939 mit seiner Mutter Eugenie und seiner Schwester Ida nach Bolivien ausreisen; der Vater Salomon erreichte im selben Jahr noch rechtzeitig eine Überfahrt in die USA.

Erinnerung

Diesem Artikel fehlt ein Foto des „Stolpersteins“. – Wer ein passendes Bild hat, dessen Copyright-Bedingungen es erlauben, es im Stadtwiki zu verwenden, der lade es doch bitte hoch.

Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Hans Bensinger am 27. Januar 2011 ein Stein vor ihrer früheren Schule in den Boden eingelassen.

Ihr Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeldschule in den Eingangsbereichen der Osterfeld-Schule und des Kulturhauses Osterfeld.

Literatur

Weblinks

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