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Friedrich Hölderlin

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Ausstellung Maulbronner Köpfe - Friedrich Hölderlin

Johann Christian Friedrich Hölderlin (* 20. März 1770 in Lauffen am Neckar; † 7. Juni 1843 in Tübingen) war ein bedeutender deutscher Lyriker.

1786 wird Hölderlin am Seminar im Kloster Maulbronn aufgenommen. Hier verliebt er sich in die jüngste Tochter des Klosterverwalters, Louise Nast, und verarbeitet diese Beziehung auch literarisch.

Hölderlin gilt als einer der wichtigsten Dichter der deutschen Sprache. Er hat durch Sprachgewalt und Verdichtung maßgebliche Grundlagen für die Dichtung des 20. Jahrhunderts gelegt. Geboren in Lauffen/Neckar absolvierte er die traditionelle württembergische Theologenlaufbahn, auch in Maulbronn (1786/88). Er wandte sich jedoch von der Theologie ab und lebte als freier Dichter, bevor er sich geistig zerrüttet in den Tübinger Turm zurückzog. Neben seinen Gedichten entstanden vor allem Übersetzungen (Antigone) und Romane (Hyperion). Seine Maulbronner Zeit ist von der ersten Liebe zu Louise Nast bestimmt. Gleichzeitig entstehen seine ersten Gedichte, die er im sogenannten Quartheft der Maulbronner Gedichte zusammenfasste.

[Bearbeiten] Zitat

"Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch."

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