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FSV Buckenberg

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Wappen des FSV Buckenberg

Der FSV Buckenberg (vollständiger Name: Fußballsportverein Buckenberg 1921 e.V.) ist ein Sportverein in Pforzheim. Die Vereinsfarben sind blau-weiß.

Inhaltsverzeichnis

Abteilungen

Der Verein hat folgende Abteilungen:

Geschichte

"Dort, wo sich heute die alte Radrennbahn auf dem Buckenberg befindet, waren um die Jahrhundertwende mit die ersten Fußballplätze in Pforzheim zu finden. Die sogenannte Mangerwiese, zum Hofgut Haidach der Grafen Leutrum gehörend, beherbergte einige Vereine der damaligen Zeit. Um die Zeit entstand auch die Siedlung Buckenberg. Die Einwohnerzahl betrug um das Jahr 1920 rund 1600. Die Schüler der ehemaligen Holzgartenschule benutzten entlang dem Strietweg vor dem 1. Weltkrieg einen 100 Meter breiten Streifen als Spielwiese. Diese ehemaligen Schüler trafen sich nach 1919, um einen Fußballverein zu gründen. Sie brachten nicht viel mehr mit als ihre Liebe zum Fußball. Das kulturelle Bedürfnis war groß und gesellschaftlicher Zusammenschluß folgte in dieser Gemeinschaft des Buckenberg zwangsläufig. Es kam zur Gründung eines Gesang- und Sportvereins im Juni 1921, dem man den Namen VfB gab. Seine Farben waren blau-weiß. Dieser Verein für Ballspiele sollte eine Heimat der Jugend werden, in der zwar vorwiegend die Pflege des Sports, insbesondere des Fußballs, aber auch der Mensch in seiner gesamten Bedeutung seine Würdigung erfahren sollten. Die Sportplatzfrage war rasch geklärt. Der damalige Pächter Bachmann des Hofgutes Haidach war gegen mäßige Bedingungen bereit, den früher als Fußballplatz benützten Teil der Mangerwiese zu verpachten.

Schon rollte das Leder im täglichen Training. Auch in der Leichtathletik starteten fast gleichzeitig die Versuche. Nun bewarb sich der junge Verein um die Mitgliedschaft im Süddeutschen Fußballverband. Groß war die Enttäuschung, als von dort eine Absage kam. Es wurde der Anschluß an den VfR Pforzheim empfohlen. Rücksprachen bei den Vorsitzenden der Pforzheimer Fußballvereine verliefen nach dem Empfinden der damaligen Akteure fast demütigend. Eine Ausnahme bildete der Sportclub. Von ihm erhielt der VfB Buckenberg die Genehmigung, sich an einem vom Sportclub veranstalteten Leichtathletik-Sportfest zu beteiligen. Jedoch auch dieses Entgegenkommen war nicht von Dauer. Weitere Versuche, mit anderen Vereinen zu Privatspielen zu kommen, erfuhren durchweg abrupte Absagen.

Jetzt machten Freunde und Mitglieder auf den Arbeiter-, Turn- und Sportbund aufmerksam, wo der VfB Buckenberg schließlich auch mit offenen Armen aufgenommen wurde. Ohne große Formalitäten wurde er für die Verbandsspiele eingeteilt. Groß war der Jubel, als gleich das erste Spiel gegen Grötzingen gewonnen werden könne. Das erste Auswärtsspiel fand in Singen statt und konnte ebenfalls gewonnen werden. In dem Maße wie die sportlichen Begegnungen mit anderen Vereinen voranschritten, blühte auch das gesellige Leben. Schöne Feiern sah vor allem das Schützenhaus. Es fand sich als tragende Säule des Vereinslebens ein echter Freundeskreis zusammen.

Als das Hofgut Haidach verkauft und parzelliert wurde, begannen die Platzsorgen. Nach langem hartnäckigem Bemühen konnte ein im Besitz der Stadtverwaltung befindliches Gelände bei der Kaserne gepachtet werden. Es war damals ein Hang voller Löcher und Baumstümpfe, aus einem Windfall der Tannenbestand umgelegt, am unteren Ende ein Tümpel voll Wasser, in dem sich die Gänse der Buckenberger Familien tummelten. Selbst Ziegen weideten in der Kraterlandschaft. Unglaubliche Mühen und Opfer seitens der Mitglieder waren zur Instandsetzung des "Fußballplatzes" nötig.

Jedoch die älteren Mitglieder betonen, daß dies ihre schönste Zeit im Vereinsleben gewesen sei. Sie habe echte Kameradschaft und ein später durch andere Zeitläufe, leider vorübergehend gestörtes, Kameradschaftsgefühl hervorgebracht. Eine neue Jugend wuchs in einem neuen Zeitgeist heran. Die dreißiger Jahre brachten die Spaltung des Vereins. Schließlich kam es zu einer Neugründung unter dem Vereinsnamen FSV Buckenberg e.V. 1921. Auch der neugegründete Verein und Mitglied des Süddeutschen Fußball-Verbandes begegnete der größten Skepsis der neuen Machthaber. Doch konnte er, zwar später gleichgeschaltet, einer Auflösung entgehen. Schon bald nach dem Krieg konnte der FSV Buckenberg in der Saison 1948/49 in die A-Klasse aufsteigen. Nicht lange jedoch lächelte Fortuna, Die angespannte Finanzlage machte es nicht möglich, einen Trainer zu verpflichten. Da sprang schließlich Fritz Ehinger ehrenamtlich als Trainer ein. Seine Bemühungen blieben nicht ohne Erfolg. In der Saison 1958/59 wurde der Verein Meister und stieg somit wieder auf.

Auch der spätere und heutige Trainer Günter Schickert erwarb sich Verdienste. In dieser Zeit qualifizierte sich der FSV für die Spiele um den Badischen Fußballpokal. Es kam zum Einzug ins Finale, erst das Endspiel gegen den Karlsruher FV ging verloren. Später kam es unter Trainer Autenrieth zu einem Aufstieg in die 2. Amateurliga, der die Kreismeisterschaft voranging.

Dem Tornado fiel auch das Clubhaus mit fast sämtlichem Inventar zum Opfer, auch der Platz wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen, jedoch wurde die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs durch die Übergabe des neuen Stadions an der Wurmberger Straße garantiert. Der Verein war in der Folgezeit bestrebt, auf dem neuen Sportgelände ein Clubhaus zu errichten, das in der Zwischenzeit fertiggestellt und eingeweiht wurde."[1]

Kontakt

FSV Buckenberg
Wurmberger Straße 73
75175 Pforzheim

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Pforzheimer Zeitung: Fünf Vereinsgründer sind noch am Leben. FSV Buckenberg feiert fünfzigjähriges Bestehen. Ausgabe vom 3. Juli 1971.
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