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Bernhard II. von Baden

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Bernhard II. von Baden (* 1428 oder 1429 auf Schloss Hohenbaden; † 15. Juli 1458 in Moncalieri bei Turin) war von 1453 bis zu seinem Tod als Markgraf Herrscher über Pforzheim und die umliegenden Ländereien der Familie von Baden.

Der selige Bernhard von Baden
Badisches Wappen auf der Karlsruher Votivtafel
Der selige Bernhard auf der Votivtafel zu Moncalieri

Sein älterer Bruder war mit einer Schwester Kaiser Friedrichs III. verheiratet, dem letzten in Rom gekröntem Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen. Am Hof dieses Bruders erhielt er eine umfangreiche standesgemäße Ausbildung.

Bernhard hob sich durch einen sehr frommen Lebenswandel und Mildtätigkeit gegenüber armen Bevölkerungsschichten hervor. Den von einigen fränkischen und schwäbischen Städten eingeforderten bürgerlichen Freiheiten stand er ablehnend gegenüber. So nahm er an der Belagerung der Stadt Esslingen im Jahr 1449 durch die Fürsten teil.

Sein Grab in der Marienkirche von Moncalieri wurde zum Wallfahrtsort. Da an seinem Grab 46 durch die römisch-katholische Kirche anerkannte Wunder geschehen sind, wurde er im Jahre 1769 vom Papst selig gesprochen. Ein Jahr nach der Seligsprechung wurde er zum zweiten Schutzpatron der Markgrafschaft Baden berufen.

Nach Bernhard sind die katholischen Kirchen St. Bernhard im Arlinger und Stein benannt. Die Herz-Jesu-Kirche in Pforzheim besitzt eine Reliquie.

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