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Amalie Meier

Von Stadtwiki

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Stolperstein am Osterfeld

Amalie Meier (geboren 9. November 1922) war Schülerin in Pforzheim und Opfer der Judenverfolgung im Nationalsozialismus.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Diskriminierung

Amalie flog 1936 aus der Calwer Schule und musste das Schulgetto für jüdische Kinder an der damaligen Hindenburg-, heute wieder Osterfeld-Schule besuchen.

Deportation

1940 deportierten die Nazis sie und ihre Eltern Nelly und Friedrich aus der Wörthstraße 5 ins Internierungslager Gurs am Nordrand der Pyrenäen. Im Sommer 1942 verschleppten die Nazis die Eltern ins Vernichtungslager Auschwitz.

Rettung

Amalie überlebte die Nazi-Zeit durch die Hilfe des französischen Kinderhilfswerks OSE und französischer Antifaschisten, im Kinderheim in St.Jean-en-Royans und in Familien. Im September 1946 erreichte Amalie mit einem Schiff voller jüdischer Waisenkinder New York.

Erinnerung

Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Amalie Meier am 27. Januar 2010 ein Stein vor ihrer früheren Schule in den Boden eingelassen.

Ihr Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeldschule in den Eingangsbereichen der Osterfeld-Schule und des Kulturhauses Osterfeld.

Literatur

Weblinks

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